DE3300960C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
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- F02D31/002—Electric control of rotation speed controlling air supply
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- F02D31/005—Electric control of rotation speed controlling air supply for idle speed control by controlling a throttle by-pass
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Steuersystem für die
Leerlaufdrehzahl einer Brennkraftmaschine nach dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1.
Ein herkömmliches Steuersystem für die Leerlaufdrehzahl einer
Brennkraftmaschine geht beispielsweise aus der japanischen
Patentanmeldung 55-98 628 hervor. Durch dieses System kann
die Drehzahl der Maschine auf einen gewünschten Wert eingestellt
werden, der von der an der Maschine im Leerlauf liegenden Last
abhängt. Außerdem kann das System die Differenz
zwischen der gewünschten Drehzahl der Maschine und der tatsächlichen
Drehzahl der Maschine ermitteln und die Lieferung
zusätzlicher Luft an die Maschine in Antwort auf die ermittelte
Differenz so steuern, daß diese Differenz null wird.
Dadurch wird die tatsächliche Drehzahl auf dem gewünschten
Wert gehalten.
Es ist auch bekannt, bei einem Steuersystem der in der zuvor
genannten Patentanmeldung beschriebenen Art ein ein- und ausschaltbares
Steuerventil zur Steuerung der Menge der zusätzlichen
Luft zu verwenden und das Ventil dadurch zu steuern,
daß die Impulsdauer eines Steuersignales verändert wird. Einige
Steuersysteme dieser Art sind mit Kraftstoff-Einspritzsystemen
kombiniert, durch die die Menge der an die Maschine
gelieferten Ansaugluft ermittelbar ist und durch die die
Kraftstoff-Einspritzmenge in Antwort auf die ermittelte
Menge der Ansaugluft steuerbar ist.
Bei derartigen Einspritzsystemen ist es dann, wenn ein
für die Menge der Ansaugluft repräsentativer Parameter, bei
dem es sich beispielsweise um den Druck im Ansaugrohr handelt,
sehr schwankt, schwierig, den Wert des Parameters
genau anzuzeigen. Es ist daher auch schwierig, einen korrekten
Wert der geforderten Menge der Ansaugluft zu bestimmen.
Aus diesem Grunde ist es schwer, eine richtige Kraftstoffmenge
an die Maschine zu liefern.
Diese Nachteile werden gemäß der japanischen Patentanmeldung
54-109 524 durch ein Verfahren vermieden, bei dem das Impulstastverhältnis
des Steuersignales für das Steuerventil
zur Steuerung der Menge der zusätzlichen Luft auf einen Frequenzwert
eingestellt wird, der größer ist als der Zyklus
der Schwankungen des Druckes der Ansaugluft oder eines ähnlichen
Parameters, um die Schwankungen des Druckes der Ansaugluft,
durch das Einführen zusätzlicher Luft in das Ansaugrohr
zu verringern. Bei einem derartigen Verfahren ist
die Frequenz, mit der das Steuerventil für die Menge der
zusätzlichen Luft geöffnet und geschlossen wird, jedoch
ziemlich hoch. Dadurch wird es notwendig, ein Ventil mit einer
ausreichend großen Lebensdauer zu schaffen.
Aus der DE-OS 29 48 151 geht ein Steuersystem für die
Leerlaufdrehzahl einer Brennkraftmaschine hervor, bei dem
ein Ende eines Nebenansaugweges mit dem Ansaugkanal an
einem Ort in Verbindung steht, der stromabwärts von dem
Drosselventil liegt und bei dem das andere Ende des Nebenansaugweges
mit der Atmosphäre in Verbindung steht. Es
ist zudem ein Steuerventil zur Regulierung der Menge der
an die Maschine über den Nebendurchgang gelieferten angesaugten
Luft vorgesehen. Dieses Steuerventil wird durch
eine Einrichtung, durch eine Rückkopplung in Antwort auf
eine Differenz zwischen der tatsächlichen Drehzahl der
Maschine und der gewünschten Drehzahl der Maschine gesteuert.
Weiterhin weist das bekannte System eine Steuereinrichtung
zur Versorgung der Maschine mit Kraftstoffmengen, die den
Gesamtmengen der angesaugten Luft einschließlich der zusätzlichen
Luft entsprechen, und einen Sensor zur Ermittlung
einer vorgegebenen Umdrehungsposition der Maschine und zur
Lieferung eines die ermittelte vorgegebene Umdrehungsposition
der Maschine anzeigenden Signales an die Einrichtung
zur Steuerung des Steuerventiles auf. Bei diesem System wird
das das Drosselventil überbrückende Steuerventil durch
zwei Ventile, nämlich durch ein vakuumempfindliches Steuerventil
und ein elektromagnetisch betätigbares Ventil, das das
vakuumempfindliche Steuerventil antreibt, gebildet. Das
elektromagnetische Ventil wird direkt durch die Steuereinrichtung
gesteuert. Daher wird die Menge der Ansaugluft
durch das vakuumempfindliche Steuerventil in Antwort auf
den Druck des Vakuums gesteuert, der durch das elektromagnetische
Ventil gesteuert wird. Wenn durch ein derartiges
vakuumempfindliches Ventil die Menge der zusätzlichen Luft
gesteuert wird, treten Probleme nicht auf, die bei der
Steuerung der Menge der zusätzlichen Luft durch ein im Nebenansaugweg
angeordnetes ein- und ausschaltbares elektromagnetisches
Steuerventil auftreten.
In der DE-OS 28 52 031 ist ein System beschrieben, bei dem
ein von einem Impulsgeber betätigtes ein- und ausschaltbares
elektromagnetisches Steuerventil in einem Nebenansaugweg
vorgesehen ist. Dabei wird die Impulsdauer bei konstanter
Impulsfrequenz drehzahlabhängig gesteuert.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
darin, ein Steuersystem für die Leerlaufdrehzahl einer
Brennkraftmaschine anzugeben, durch das die Lebensdauer
eines zur Regulierung der Menge des an die Maschine gelieferten
angesaugten Luft verwendeten Steuerventiles,
das elektromagnetisch ein- und ausschaltbar ist, vergrößert
wird.
Diese Aufgabe wird durch ein Steuersystem der eingangs genannten
Art gelöst, das durch die in dem kennzeichnenden
Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gekennzeichnet
ist.
Ein wesentlicher Vorteil des vorliegenden Steuersystems ist
in der verlängerten Lebensdauer des Steuerventils und
den damit verbundenen Kosteneinsparungen zu sehen.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus
den Unteransprüchen hervor.
Im folgenden werden die Erfindung und deren Ausgestaltungen
im Zusammenhang mit den Figuren näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Zeitdiagramm, aus dem ersichtlich ist, wie
zusätzliche Luft synchron mit einem TDC(OT)-
Signal an die Maschine geliefert wird;
Fig. 2 ein im Zusammenhang mit dem vorliegenden Steuersystem
anwendbares Zeitdiagramm, aus dem ersichtlich
ist, wie ein Parameter der Gesamtmenge
der Ansaugluft ermittelt wird;
Fig. 3 ein Zeitdiagramm, aus dem hervorgeht, wie der
Parameter der Fig. 2 bei einem frei gewählten
konstanten Zeitintervall ermittelt wird;
Fig. 4 ein im Zusammenhang mit dem vorliegenden
Steuersystem anwendbares Zeitdiagramm, aus dem
ersichtlich ist, wie die Lieferung zusätzlicher
Luft mit einer Zeitverzögerung in Bezug auf die
Erzeugung des TDC(OT)-Signales eingeleitet
wird;
Fig. 5 ein Blockschaltbild, das den Gesamtaufbau
des vorliegenden Steuersystems darstellt;
Fig. 6 ein Blockschaltbild, das einen in der elektronischen
Steuereinheit (ECU) der Fig. 5 enthaltenen
elektronischen Kreis darstellt; und
Fig. 7 ein Zeitdiagramm, das die Zeitbeziehung zwischen
der Erzeugung des TDC(OT)-Signales und der Öffnung
des Steuerventiles für die Menge zusätzlicher
Luft zeigt.
In Fig. 1 ist eine Weise dargestellt, auf die zusätzliche
Luft an die Maschine geliefert werden kann
und die im Zusammenhang mit dem vorliegenden Steuersystem
anwendbar ist. Ein den oberen Totpunkt eines Kolbens der
Maschine anzeigendes Signal, das im folgenden als TDC(OT)-Signal
bezeichnet wird, kann als ein Signal verwendet werden, das
eine vorgegebene Drehposition der Maschine anzeigt. Es
wird daher ein Impuls des TDC(OT)-Signales bei jedem Saughub
der Maschine erzeugt. Ein Steuerventil zur Steuerung der
Menge der zusätzlichen Luft, das im folgenden lediglich
als "ein Steuerventil" bezeichnet wird, wird synchron mit
der Erzeugung jedes Impulses des TDC(OT)-Signales geöffnet.
Es wird festgestellt, daß das Steuerventil bei der in der
Fig. 1 gezeigten Betriebsart, bei der zusätzliche Luft geliefert
wird, nur einmal geöffnet wird, wenn ein Impuls
des TDC(OT)-Signales erzeugt wird, d. h. immer dann, wenn die
Maschine einen Saughub durchführt. Auf diese Weise wird
die Frequenz des Öffnens und Schließens des Steuerventiles
verringert, um die effektive Lebensdauer dieses Ventiles
zu verlängern.
In Fig. 2 ist eine Weise dargestellt, auf die der absolute
Druck in dem Ansaugkanal der Maschine als ein Parameter
ermittelt werden kann, der für die Gesamtmenge der an die
Maschine gelieferten Ansaugluft repräsentativ ist. Diese
Weise ist auch im Zusammenhang mit dem vorliegenden Steuersystem
anwendbar. Andererseits zeigt Fig. 3 eine Weise,
auf die der absolute Druck des Ansaugkanales bei einem
frei ausgewählten konstanten Zeitintervall unabhängig von
Schwankungen des absoluten Druckes des Ansaugkanales bestimmt
werden kann. Gemäß der in Fig. 3 dargestellten Weise
wird der absolute Druck des Ansaugkanales synchron mit der
Erzeugung eines Tastsignales ermittelt, das eine konstante
Impulswiederholungsperiode aufweist. Das Tastsignal kann
bezüglich seiner Phase nicht Schwankungen des absoluten
Druckes des Ansaugkanales entsprechen, wodurch es unmöglich
wird, einen Mittelwert des absoluten Druckes des Ansaugkanales
zu ermitteln, der die tatsächliche Gesamtmenge der
Ansaugluft genau anzeigt. Andererseits entsprechen die
Schwankungen des absoluten Druckes des Ansaugkanales nahezu
der Wiederholungsperiode des TDC(OT)-Signales, wie dies in der
Fig. 2 dargestellt ist, wenn das Steuerventil synchron
mit der Erzeugung des TDC(OT)-Signales betätigt wird, um die
Lieferung zusätzlicher Luft zu steuern, wie dies in Fig. 1
dargestellt ist. Das vorliegende Steuersystem basiert auf dieser
Erkenntnis; es wird
der absolute Druck des Ansaugkanales synchron mit der Erzeugung
des TDC(OT)-Signales, d. h. an einem im wesentlichen konstanten
Phasenpunkt der Schwankungswellen des absoluten
Druckes des Ansaugkanales ermittelt. Auf diese Weise werden
Mittelwerte dieses Druckes erhalten, die genau den tatsächlichen
Gesamtmengen der Ansaugluft entsprechen. Das TDC(OT)-
Signal kann so beschaffen sein, daß jeder Impuls des TDC(OT)-
Signales an einem vorgegebenen Kurbelwinkel der Maschine
erzeugt wird, der sich im Hinblick auf seine Phase von einem
geeigneten oberen Totpunkt der Kurbelwelle unterscheidet.
Es können daher folglich geeignete Kraftstoffmengen an die
Maschine geliefert werden, die genau tatsächlichen Gesamtmengen
der Saugluft entsprechen, wodurch ein unstabiler
Betrieb im Leerlauf der Maschine vermieden wird, der sonst
durch Schwankungen der gelieferten Kraftstoffmenge bewirkt
würde.
Wenn außerdem zusätzliche Luft an die Maschine geliefert
wird, kann sich der Zyklus der Schwankungen des absoluten
Druckes des Ansaugkanales bezüglich der Phase von der Erzeugung
der Impulse des TDC(OT)-Signales unterscheiden, was von
der zeitlichen Lage der Einleitung der Öffnung des Steuerventiles,
d. h. von der zeitlichen Lage der Einleitung der
Lieferung zusätzlicher Luft abhängt, was Änderungen der
Zeiten bewirkt, zu denen Mittelwerte des absoluten Druckes
des Ansaugkanales erhalten werden, die genau den Gesamtmengen
der Ansaugluft entsprechen. Wenn der absolute Druck des Ansaugkanales
immer zu einer konstanten Zeit in Bezug auf die
Erzeugung der TDC(OT)-Signalimpulse unabhängig von den Phasenabweichungen
der Schwankungen des absoluten Druckes des Ansaugkanales
ermittelt wird, können die tatsächlich ermittelten
Werte des absoluten Druckes des Ansaugkanales infolge der
oben angegebenen Phasenabweichung größer oder kleiner als
die jeweiligen Mittelwerte dieses Druckes sein. Fig. 4
zeigt eine Weise zur Ermittlung des absoluten Druckes des
Ansaugkanals, bei der dieser Druck gerade nach der Erzeugung
jedes Impulses des TDC(OT)-Signales ermittelt wird. Bei der
Maschine, die in Zusammenhang mit der in Fig. 4 gezeigten
Arbeitsweise verwendet wird, ist der sich ergebende
ermittelte Wert des absoluten Druckes des Ansaugkanales größer
als der tatsächliche Mittelwert, wenn das Steuerventil
nach Ablauf einer gewählten Zeitperiode TDLY C nach der
Erzeugung jedes TDC(OT)-Signalimpulses geöffnet wird, wie dies
in dem Beispiel C der Fig. 4 dargestellt ist. Dies hat
zur Folge, daß das Steuersystem entscheidet, daß Ansaugluft in
größeren Mengen als den tatsächlichen Mengen an die Maschine
geliefert wurde. Das Steuersystem liefert daher Kraftstoffmengen
an die Maschine, die größer als die tatsächlich
geforderten Mengen sind. Dies führt dazu, daß die
an die Maschine gelieferte Mischung zu stark ist. Wenn im
Gegensatz dazu das Steuerventil gemäß dem Beispiel A unmittelbar
nach der Erzeugung jedes TDC(OT)-Signalimpulses geöffnet
wird, ist der sich ergebende ermittelte Wert des
absoluten Druckes des Ansaugkanales kleiner als der tatsächliche
Mittelwert. Dies führt dazu, daß eine zu schwache
Mischung an die Maschine geliefert wird. Im Hinblick auf
die zuvor angegebenen Nachteile wird bei dem vorliegenden
Steuersystem, wie dies im Beispiel B der Fig. 4 dargestellt
ist, der Wert eines vorgegebenen Verzögerungskoeffizienten
in Abhängigkeit von der Beschaffenheit des Ansaugkanales der verwendeten
Maschine bestimmt und die Steuerung der Öffnung des
Steuerventiles, d. h. die Steuerung der Zufuhr zusätzlicher
Luft wird um eine Zeitperiode TDLY B, die dem bestimmten
Koeffizientenwert entspricht, in Bezug auf die Erzeugung
jedes TDC(OT)-Signalimpulses verzögert, so daß die Phase des
Schwankungszyklus des absoluten Druckes des Ansaugkanales
relativ zur Steuerung der Erzeugung des TDC(OT)-Signalimpulses
konstant ist. Auf diese Weise wird es möglich, die Mittelwerte
des absoluten Druckes sicher zu ermitteln. Bei dem
vorliegenden Steuersystem kann auf diese Weise Kraftstoff
immer in richtigen Mengen an die Maschine geliefert werden,
die genau den Mengen der zusätzlichen Luft entsprechen.
Beispielsweise kann Kraftstoff in Mengen geliefert werden,
die einem theoretischen Luft-Kraftstoff-Verhältnis entsprechen,
um eine genaue und stabile Steuerung der Leerlaufdrehzahl
der Maschine sicherzustellen.
In Fig. 5 ist in schematischer Weise ein vorliegendes
Steuersystem für die Leerlaufdrehzahl
dargestellt. In Fig. 5 bezeichnet das
Bezugszeichen 1 eine Brennkraftmaschine, die vier Zylinder
aufweisen kann. Mit einer Eingangsseite der Maschine 1 ist
ein Ansaugsignal 3 verbunden, an dessen offenem Ende ein Luftfilter
2 befestigt ist. Mit einer Ausgangsseite der Maschine 1
ist ein Auspuffrohr 4 verbunden. Ein Drosselventil 5
ist in dem Ansaugkanal 3 vorgesehen und ein Nebenansaugweg 8
mündet an seinem einen Ende 8 a in den Ansaugkanal 3 an einem
Ort, der sich stromabwärts von dem Drosselventil 5 befindet.
Das andere Ende des Nebenansaugweges 8 steht mit der
Atmosphäre in Verbindung und weist einen Luftfilter 7 auf.
Ein Steuerventil 6 ist im Querschnitt des Nebenansaugweges 8
angeordnet, um die Menge der zusätzlichen Luft zu steuern,
die an die Maschine 1 geliefert wird. Dieses Steuerventil 6
ist normalerweise geschlossen und weist ein Solenoid 6 a
und ein Ventil 6 b auf, die so angeordnet sind, daß bei einer
Erregung des Solenoides 6 a der Nebenansaugweg 8 geöffnet ist.
Das Solenoid 6 a ist elektrisch mit einer elektronischen
Steuereinheit 9 verbunden, die im folgenden mit 'ECU' bezeichnet
wird.
Ein Kraftstoffeinspritzventil 10 ist so angeordnet, daß es
in den Ansaugkanal 3 an einem Ort zwischen der Maschine 1
und dem offenen Ende 8 a des Nebenansaugweges 8 hineinragt.
Das Kraftstoffeinspritzventil 10 ist mit einer nicht dargestellten
Kraftstoffpumpe und mit der ECU-Einheit 9 elektrisch
verbunden.
Ein die Öffnung des Drosselventiles 5 anzeigender Sensor 17
ist an dem Drosselventil 5 befestigt. Außerdem steht
ein Sensor 12 für den absoluten Druck mit dem Inneren des
Ansaugkanales 3 über eine Leitung 11 an einem Ort in Verbindung,
der sich stromabwärts von dem offenen Ende 8 a des
Nebenansaugweges 8 befindet. Ein Sensor 13 für die Temperatur
des Kühlwassers der Maschine 1 und ein Sensor 14 für die
Drehzahl der Maschine 1 sind an dem Körper der
Maschine 1 befestigt. Alle Sensoren sind elektrisch mit
der ECU-Einheit 9 verbunden. Das Bezugszeichen 15 bezeichnet
elektrische Einrichtungen wie beispielsweise Scheinwerfer
und eine Klimaanlage, die mit der ECU-Einheit 9
durch einen Schalter 16 elektrisch verbunden sind. Das Bezugszeichen
18 bezeichnet Sensoren für andere Parameter der
Maschine 1, wie beispielsweise einen Sensor für den Atmosphärendruck,
die ebenfalls mit der ECU-Einheit 9 elektrisch
verbunden sind.
Das vorliegende Steuersystem für die Leerlaufdrehzahl,
das so aufgebaut ist, wie dies oben beschrieben
wurde, arbeitet folgendermaßen. Der Sensor 14
für die Drehzahl der Maschine 1 erzeugt ein
TDC(OT)-Signal und liefert dieses an die ECU-Einheit 9. Die
ECU-Einheit 9 arbeitet in Abhängigkeit von dem empfangenen
TDC(OT)-Signal, um die Werte verschiedener Maschinenparameter
auszulesen, die durch den Sensor 14 für die Öffnung des
Drosselventiles 5, den Sensor 12 für den absoluten Druck,
den Sensor 13 für die Temperatur des Kühlwassers und Sensoren 18
für andere Maschinenparameter ermittelt wurden.
Dann bestimmt die ECU-Einheit 9 Betriebsbedingungen der
Maschine 1 und der elektrischen Lasten derselben auf der
Basis der ausgelesenen Werte dieser Maschinenparameter
und eines von den elektrischen Einrichtungen 15 an die
ECU-Einheit 9 gelieferten Signales, das die elektrischen
Lasten an der Maschine anzeigt. Dann berechnet die ECU-
Einheit 9 eine gewünschte Kraftstoffmenge, die an die
Maschine 1 geliefert werden soll, d. h. eine gewünschte
Ventilöffnungsperiode des Kraftstoffeinspritzventiles 10.
Außerdem berechnet die ECU-Einheit 9 dann eine gewünschte
Menge zusätzlicher Luft, die an die Maschine 1 geliefert
werden soll, d. h. sowohl eine gewünschte Ventilöffnungsperiode
des Steuerventiles 6 als auch eine gewünschte
Zeitperiode, durch die die Öffnung des Steuerventiles 6
von der Erzeugung jedes TDC(OT)-Signalimpulses an verzögert
werden soll. Die Berechnungen erfolgen auf der Basis der
bestimmten Betriebsbedingungen und der elektrischen
Lasten. Dann liefert die ECU-Einheit 9 den berechneten
Werten entsprechende Steuerimpulse an das Einspritzventil
10 und an das Steuerventil 6.
Das Steuerventil 6 wird durch jeden seiner Steuerimpulse
erregt, um sich während einer Zeitperiode, die seiner berechneten
Ventilöffnungsperiode entspricht, nach dem Ablauf
einer Zeitperiode nach der Erzeugung eines TDC(OT)-Signalimpulses,
die dem berechneten Wert der Verzögerungsperiode
für die Ventilöffnung entspricht, zu öffnen, um
den Nebenansaugweg 8 zu öffnen, so daß eine Menge zusätzlicher
Luft, die dem berechneten Wert der Ventilöffnungsperiode
entspricht, an die Maschine 1 über den Nebenansaugweg
8 und den Saugkanal 3 geliefert wird.
Das Kraftstoffeinspritzventil 10 wird durch jeden seiner
Steuerimpulse erregt, um sich eine Zeitperiode lang zu
öffnen, die seinem berechneten Wert für die Ventilöffnungsperiode
entspricht, um Kraftstoff in den Ansaugkanal 3 einzuspritzen.
Die ECU-Einheit 9 arbeitet so, daß eine Luft-
Kraftstoff-Mischung mit einem vorgegebenen Luft-Kraftstoff-
Verhältnis, z. B. einem theoretischen Luft-Kraftstoff-Verhältnis,
an die Maschine 1 geliefert wird.
Wenn die Ventilöffnungsperiode des Steuerventiles 6 vergrößert
wird, um die Menge der zusätzlichen Luft zu vergrößern,
wird eine vergrößerte Menge der Mischung an die
Maschine 1 geliefert, um die Maschinenleistung zu vergrößern.
Dies führt zu einer Vergrößerung der Drehzahl
der Maschine 1. Dagegen verursacht eine Verkleinerung
der oben angesprochenen Ventilöffnungsperiode eine
entsprechende Verkleinerung der Menge der Mischung, was
dazu führt, daß die Drehzahl der Maschine 1
verkleinert wird. Auf diese Weise wird die Drehzahl
der Maschine 1 dadurch gesteuert, daß die Menge
der zusätzlichen Luft oder die Ventilöffnungsperiode des
Steuerventiles 6 gesteuert wird.
Als nächstes wird nun im Zusammenhang mit Fig. 6 der
in der ECU-Einheit 9 enthaltene elektrische Schaltkreis beschrieben.
Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform dieses Schaltkreises.
Der Sensor 14 für die Drehzahl der Maschine 1
(Fig. 5) ist mit einem Eingangsanschluß 902 a einer
aus einem Chip bestehenden Zentraleinheit 902, die im folgenden
als "CPU-Einheit" bezeichnet wird, über einen Wellenformer
901 verbunden. Sowohl der Wellenformer 901 als auch
die CPU-Einheit 902 sind in der ECU-Einheit 9 enthalten.
Das Bezugszeichen 15′ bezeichnet einen Sensor
zur Ermittlung der elektrischen Lasten der in der
Fig. 5 dargestellten elektrischen Einrichtungen 15, die
mit einem Eingangsanschluß einer Gruppe von weiteren Eingangsanschlüssen
902 b der CPU-Einheit 902 über eine Pegel-
Verstellvorrichtung 904 in der ECU-Einheit 9 jeweils verbunden
sind. Der Sensor 13 für die Temperatur des Kühlwassers und
der Sensor 17 für die Öffnung des Drosselventiles 5 sind
jeweils mit Eingangsanschlüssen 905 a und 905 b eines Analog-
Digital-Wandlers 905 verbunden. Die Sensoren 13 und 17 sind
jeweils auch mit dem Eingang einer Steuereinheit 903 zur
Kraftstoffversorgung verbunden. Der Analog-Digital-Wandler
905 weist einen Ausgangsanschluß 905 c auf, der mit den
Eingangsanschlüssen 902 b der CPU-Einheit 902 verbunden
ist. Eine Gruppe weiterer Eingangsanschlüsse 905 d des
Analog-Digital-Wandlers 905 ist mit einer Gruppe von
Ausgangsanschlüssen 902 c der CPU-Einheit 902 verbunden.
Ein Impulsgenerator 906 ist mit einem weiteren Eingangsanschluß
902 d der CPU-Einheit 902 verbunden, die wiederum
einen Ausgangsanschluß 902 e aufweist, der mit den einen
Eingangsanschlüssen von AND-Kreisen 908 und 912 über einen
Frequenzteiler 907 verbunden ist. Der Ausgang des AND-Kreises
908 ist mit einem Taktimpuls-Eingangsanschluß CK eines
ersten Abwärtszählers 909 verbunden. Der andere Eingangsanschluß
des AND-Kreises 908 ist mit einem Übertrag-Ausgangsanschluß
des ersten Abwärtszählers 909 verbunden.
Dieser Anschluß ist außerdem mit einem Last-Eingangsanschluß L
eines zweiten Abwärtszählers 913 über einen monostabilen
Kreis 911 verbunden. Der Last-Eingangsanschluß L
des ersten Abwärtszählers 909 ist mit einem ersten Ausgangsanschluß
einer weiteren Gruppe von Ausgangsanschlüssen 902 f
der CPU-Einheit 902 verbunden. Der Ausgang des AND-Kreises
912 ist mit einem Taktimpuls-Eingangsanschluß CK des
zweiten Abwärtszählers 913 verbunden. Der andere Eingangsanschluß
des AND-Kreises 912 ist mit einem Übertrag-Eingangsanschluß
des Zählers 913 verbunden. Der Übertrag-Ausgangsanschluß
des zweiten Abwärtszählers 913 ist auch mit
dem Solenoid 6 a des Steuerventiles 6 (Fig. 4) über einen
Steuerkreis 915 für das Solenoid verbunden. Ein zweiter
Ausgangsanschluß der Ausgangsanschlüsse 902 f der CPU-Einheit
902 ist mit einem Eingangsanschluß 914 a eines ersten Registers
914 verbunden, dessen Ausgangsanschluß mit einem
Eingangsanschluß 913 a des zweiten Abwärtszählers 913 verbunden
ist.
Der Analog-Digital-Wandler 905, die CPU-Einheit 902, das
erste Register 914 und der Abwärtszähler 909 sind durch einen
Datenbus 916, der zu einem Ausgangsanschluß 905 e, einem
Eingangs- und Ausgangsanschluß 902 g, einem Eingangsanschluß
914 b und einem Eingangsanschluß 909 a führt, miteinander
verbunden.
Mit der Steuereinheit 903 zur Kraftstoffversorgung sind
der Sensor 12 für den absoluten Druck oder den Druck der
Ansaugluft und die Sensoren 18 für andere Maschinenparameter,
beispielsweise ein Sensor für den Atmosphärendruck,
verbunden. Alle diese Sensoren sind in Fig. 5 dargestellt.
Der Ausgang des Steuerkreises 903 zur Kraftstoffversorgung
ist mit einem Kraftstoffeinspritzventil 10 (Fig. 5)
verbunden.
Der elektrische Kreis der ECU-Einheit 9, der in der oben
beschriebenen Weise aufgebaut ist, arbeitet folgendermaßen:
Ein Ausgangssignal von dem Sensor 14 für die Drehzahl
der Maschine 1 wird an die ECU-Einheit 9 sowohl
als ein Signal, das die Drehzahl Ne der Maschine
1 anzeigt, als auch ein Signal, das den oberen Totpunkt
der Maschine 1 anzeigt, angelegt. In der ECU-Einheit 9
wird die Wellenform dieses Signales durch den Wellenformer
901 geformt. Dann wird das Signal an die CPU-Einheit 902
und an die Steuereinheit 903 zur Kraftstoffversorgung angelegt.
Nach dem Anlegen dieses den oberen Totpunkt der Maschine 1
anzeigenden Signales erzeugt die CPU-Einheit 902
ein Chipauswahl-Signal, ein Kanalauswahl-Signal, ein Signal
zur Einleitung der Analog-Digital-Umwandlung usw., wobei
das letztere an den Analog-Digital-Wandler 905 den
Befehl gibt, analoge Signale, wie beispielsweise das Signal
für die Kühlwassertemperatur der Maschine 1 von dem Sensor 13
und das Signal für die Drosselventilöffnung von dem Sensor
17 in entsprechende digitale Signale umzuwandeln. Die die
Kühlwassertemperatur und die Drosselventilöffnung anzeigenden
digitalen Signale von dem Analog-Digital-Wandler 905 werden als Datensignale
an die CPU-Einheit 902 über den Datenbus 912 angelegt.
Nach der Beendigung der Eingabe eines dieser digitalen
Signale an die CPU-Einheit 902 erzeugt der Analog-Digital-
Wandler 905 an seinem Ausgangsanschluß 905 c ein Signal, das
das Ende der Analog-Digital-Umwandlung des digitalen Signales
anzeigt und legt dieses Signal an die CPU-Einheit 902
an. Derselbe Prozeß wird zur Eingabe des anderen digitalen
Signales an die CPU-Einheit 902 noch einmal ausgeführt.
Außerdem wird der Spannungspegel eines die elektrische Last
anzeigenden Signales von dem Sensor 15′ durch die Pegel-
Verstellvorrichtung 904 auf einen vorgegebenen Pegel eingestellt
und dann die CPU-Einheit 902 angelegt. Die
CPU-Einheit 902 verarbeitet diese Dateneingangssignale,
d. h. das die Drehzahl der Maschine 1 anzeigende
Signal, das die elektrische Last anzeigende Signal,
das die Kühlwassertemperatur der Maschine 1 anzeigende Signal
und das die Drosselventilöffnung anzeigende
Signal, um arithmetisch die Verzögerungsperiode TDLY für
die Ventilöffnung und die Ventilöffnungsperiode TOUT des
Steuerventiles 6 zu berechnen.
Im folgenden wird die Weise ausführlich im Zusammenhang
mit Fig. 7 beschrieben, in der die obengenannten
Perioden berechnet werden. In Fig. 7 werden, wenn ein n-ter
Impuls des TDC-Signales an die CPU-Einheit 902 eingegeben
wird, Operationen in einer Zeitperiode Ts nach
der Eingabe des TDC(OT)-Signalimpulses ausgeführt, die das
Einlesen der zuvor genannten Datensignale in die CPU-Einheit
902, die arithmetischen Berechnungen der Verzögerungsperiode
TDLY für die Ventilöffnung und der Ventilöffnungsperiode
TOUT des Steuerventiles 6 und die Lieferung der
sich ergebenden berechneten Werte von der CPU-Einheit 902
an den ersten Abwärtszähler 909 und an das erste Register
914 beinhalten. Nachdem diese Operationen ausgeführt sind,
wird das Steuerventil 6 nach dem Verstreichen der berechneten
Verzögerungsperiode TDLY für die Ventilöffnung während
der berechneten Zeitperiode TOUT geöffnet. Wie dies oben
festgestellt wurde, beträgt genauer gesagt die Verzögerungsperiode
für die Ventilöffnung, die nach der Eingabe jedes
TDC(OT)-Signalimpulses angewendet wird, Ts+TDLY. Die Periode
Ts, die aus der Periode für das Einlesen der Daten und der Periode zur arithmetischen Berechnung besteht, weist
einen nahezu konstanten Wert auf und wird nach der Eingabe
jedes Impulses des TDC(OT)-Signales an die CPU-Einheit 902
mit im wesentlichen konstanten Zeitintervallen angewendet.
Es wird daher nach der Eingabe jedes Impulses des TDC(OT)-
Signales nur die Verzögerungsperiode TDLY für die Ventilöffnung
berechnet.
Die Verzögerungsperiode TDLY für die Ventilöffnung und die
Ventilöffnungsperiode TOUT können durch die folgenden Gleichungen
bestimmt werden:
TDLY=DDLY/100×Men (1)
TOUT=DOUT/100×Men (2)
TOUT=DOUT/100×Men (2)
In den obigen Gleichungen bezeichnet Men ein Zeitintervall
zwischen der Eingabe eines (n-1)ten Impulses des
TDC(OT)-Signales und der Eingabe des n-ten Impulses des TDC(OT)-
Signales. Der Wert Me ist umgekehrt proportional zur
Drehzahl Ne der Maschine 1, d. h. er nimmt
ab, wenn die Drehzahl Ne der Maschine 1 ansteigt.
Wie dies durch die Gleichungen (1) und (2) ausgedrückt wird,
werden die Verzögerungsperiode TDLY für die Ventilöffnung
und die Ventilöffnungsperiode TOUT jeweils durch Multiplizieren
des Wertes von Me mit Konstanten DDLY und DOUT (in Prozent)
bestimmt. Obwohl die Berechnungen der Werte TDLY und TOUT,
die nach der Eingabe des gegenwärtigen n-ten Impulses des
TDC(OT)-Signales anwendbar sind, unter Verwendung des entsprechenden
Zeitintervalles Men+1 durchgeführt werden sollten,
um genau berechnete Werte zu erhalten, ist der Wert von Men+1
zu der Zeit der Berechnung der gegenwärtigen Werte TDLY und
TOUT noch nicht bekannt und der Wert Men+1 ist nahezu
gleich dem in der vorhergehenden Schleife angewendeten Wert
Men. Aus diesem Grunde wird der Wert Men zur Berechnung der
Werte TDLY und TOUT verwendet.
In der Gleichung (1) handelt es sich bei dem Koeffizienten
DDLY um eine Konstante, deren Wert von der Beschaffenheit
des Ansaugkanals 3 einer verwendeten Maschine 1 abhängt.
Dieser Koeffizient wird experimentell für jede verwendete
Maschine 1 bestimmt. Er wird auf einen Wert eingestellt, so
daß die Phase des Schwankungszyklus des absoluten Druckes
des Ansaugkanals 3 in Bezug auf die Erzeugung jedes Impulses
des TDC(OT)-Signales immer konstant ist. Beispielsweise wird
dieser Koeffizient auf den Wert 25% eingestellt.
In der Gleichung (2) handelt es sich bei dem Koeffizienten
DOUT um eine Variable, deren Wert nach der Eingabe jedes
Impulses des TDC(OT) als Funktion der Drehzahl
der Maschine 1, der Kühlwassertemperatur der Maschine 1
der elektrischen Lasten usw. bestimmt wird.
Diese Variable wird auf einen angemessenen Wert eingestellt,
so daß die Drehzahl im Leerlauf auf einen
für die Maschinenbelastung im Leerlauf angemessenen Wert
eingestellt wird. To bezeichnet eine Konstante, die eine
Totzeit-Periode darstellt, die dem Ansprechverlust des
Steuerventiles 6 oder einem ähnlichen Faktor entspricht.
To wird beispielsweise auf 7 Millisekunden eingestellt.
Die durch die Gleichungen (1) und (2) berechneten, die Werte
TDLY und TOUT anzeigenden Daten werden von der CPU-Einheit
902 erzeugt und in den ersten Abwärtszähler 909 über den
Datenbus 916 nach der Eingabe eines Befehlssignales zum Einlesen
an den Eingangsanschlüssen 909 a und 914 a eingelesen.
Das heißt, daß die Verzögerungsperiode TDLY für die Ventilöffnung
in den ersten Abwärtszähler 909 eingelesen wird und daß
die Ventilöffnungsperiode TOUT in das zweite Register 914
eingelesen wird.
Von dem Impulsgenerator 906 erzeugte Taktimpulse werden
als ein Bezugssignal zur Steuerung des Betriebes der CPU-Einheit
902 verwendet. Durch den Frequenzteiler 907 wird die
Frequenz dieser Taktimpulse geteilt, so daß eine geeignete
Frequenz entsteht. Die geteilten Taktimpulse werden dann
an die einen Eingangsanschlüsse der AND-Kreise 908 und 912
angelegt.
Die CPU-Einheit 902 erzeugt ein Befehlssignal zum Starten
des ersten Abwärtszählers 909 an dessen Eingangsanschluß L
nach dem Verstreichen einer Zeitperiode Ts nach dem Eingeben
jedes Impulses des TDC(OT)-Signales an die CPU-Einheit 902.
Nach dem Empfang dieses Befehlssignales wird der berechnete
Wert für die Verzögerungsperiode TDLY für die Ventilöffnung
in den ersten Abwärtszähler 909 eingelesen und zur selben
Zeit erzeugt dieser ein hochpegeliges Ausgangssignal des
Wertes ′1′ an seinem Übertrag-Ausgangsanschluß B. Dieses
Ausgangssignal wird an den anderen Eingangsanschluß des
AND-Kreises 908 angelegt.
Solange an den anderen Eingangsanschluß des AND-Kreises 908
das zuvor beschriebene hochpegelige Ausgangssignal des
Wertes ′1′ angelegt wird, werden an den einen Eingangsanschluß
angelegte Taktimpulse an den Taktimpuls-Eingangsanschluß
CK des ersten Abwärtszählers 909 angelegt. Der erste
Abwärtszähler 909 zählt Taktimpulse, bis der Zählerstand
einen Wert erreicht, der dem berechneten Wert der Ventilöffnungsperiode
TDLY entspricht. Nach dem Erreichen des zuvor
genannten Wertes erzeugt der erste Abwärtszähler 909 ein
tiefpegeliges Ausgangssignal des Wertes ′0′ an seinem Übertrag-
Ausgangsanschluß , um den AND-Kreis 908 zu schließen.
Dadurch wird bewirkt, daß die Anlegung der Taktimpulse an den
ersten Abwärtszähler 909 unterbrochen wird.
Der monostabile Kreis 911 erzeugt einen Befehlsimpuls zum
Starten des zweiten Abwärtszählers 913 an dessen Last-Eingangsanschluß
L immer dann, wenn an ihn das oben beschriebene
tiefpegelige Ausgangssignal von dem ersten Abwärtszähler
909 angelegt wird. Dies bedeutet, daß dieser Befehlsimpuls
an den zweiten Abwärtszähler 913 dann angelegt wird, wenn
das durch den ersten Abwärtszähler 909 erfolgte Zählen der
in ihrer Anzahl der berechneten Verzögerungsperiode TDLY
für die Ventilöffnung entsprechenden Taktimpulse beendet
ist.
Nachdem der Befehlsimpuls zum Starten des zweiten Abwärtszählers 913
durch den monostabilen Kreis 911 geliefert wurde,
wird der berechnete Wert TOUT der Ventilöffnungsperiode von
dem ersten Register 914 in den zweiten Abwärtszähler 913
eingelesen. Zur selben Zeit erzeugt der zweite Abwärtszähler 913
ein hochpegeliges Ausgangssignal des Wertes ′1′ an seinem
Übertrag-Ausgangsanschluß . Dieses Ausgangssignal wird an
den anderen Eingangsanschluß des AND-Kreises 912 und auch
an den Steuerkreis 915 für das Solenoid angelegt. Der
Steuerkreis 915 bewirkt eine Erregung des Solenoides 6 a
des Steuerventiles 6 (Fig. 4), damit zusätzliche Luft an
die Maschine 1 solange geliefert wird, wie das zuvor beschriebene
hochpegelige Signal des Wertes 1 von dem zweiten
Abwärtszähler 913 angelegt wird.
Während an dem anderen Eingangsanschluß des AND-Kreises
912 das hochpegelige Signal des Wertes 1 geliefert wird,
können an seinen einen Eingangsanschluß angelegte Taktimpulse
an den Taktimpuls-Eingangsanschluß CK des zweiten Abwärtszählers
913 angelegt werden. Der zweite Abwärtszähler 913
erzeugt ähnlich wie der erste Abwärtszähler 909 ununterbrochen
ein hochpegeliges Ausgangssignal des Wertes ′1′ an
seinem Übertrag-Ausgangsanschluß , bis an ihn Taktimpulse
geliefert werden, deren Anzahl der berechneten Ventilöffnungsperiode
TOUT entspricht. Nachdem eine dem Wert TOUT entsprechende
Anzahl von Taktimpulsen gezählt wurden, erzeugt der
zweite Abwärtszähler 913 ein tiefpegeliges Ausgangssignal ′0′ an
dem Anschluß , um zu bewirken, daß der Steuerkreis 915
das Solenoid 6 a des Steuerventiles 6 entregt. Zur selben
Zeit wird das oben beschriebene tiefpegelige Ausgangssignal
des zweiten Abwärtszählers 913 auch an den AND-Kreis 912
angelegt, um das Anlegen der Taktimpulse an den zweiten
Abwärtszähler 913 zu unterbrechen.
Andererseits liest die Steuereinheit 903 zur Kraftstoffversorgung
immer dann von dem Sensor 12 für den absoluten
Druck, dem Sensor 13 für die Kühlwassertemperatur der Maschine 1,
dem Sensor 17 für die Drosselventilöffnung und
anderen Sensoren 18 für andere Maschinenparameter, wie beispielsweise
einem Sensor für den Atmosphärendruck, ermittelte
Werte von Maschinenparametern immer dann aus, wenn an
sie ein Impuls des TDC(OT)-Signales von dem Sensor 14 für die
Drehzahl der Maschine 1 angelegt wird, und berechnet
eine Kraftstoffversorgungsmenge, die dem Betriebszustand
der Maschine 1 entspricht.
Wie dies oben ausgeführt wurde, wird das Einlesen zahlreicher
Maschinenparameter betreffender Signale in die ECU-Einheit 902
immer dann bewirkt, wenn ein TDC(OT)-Signalimpuls dieser ECU-
Einheit 902 eingegeben wird. Dies bedeutet, daß das Einlesen
synchron mit der Erzeugung jedes TDC(OT)-Signalimpulses erfolgt
und daß der Beginn der Lieferung zusätzlicher Luft an die
Maschine 1 beispielsweise um die Verzögerungsperiode TDLY
für die Ventilöffnung verzögert wird, um auf diese Weise die
Phase des Schwankungszyklus des Druckes des Ansaugkanals 3
in Bezug auf die Erzeugung jedes TDC(OT)-Signalimpulses konstant
zu halten. Werte des ermittelten und ausgelesenen absoluten
Druckes des Ansaugkanals 3 repräsentieren immer Mittelwerte
des Ansaugdruckes, die genau der gesamten Ansaugluftmenge
entsprechen, die an die Maschine 1 geliefert wird. Es
können daher genaue Werte der Kraftstoffversorgungsmenge
berechnet werden.
Zusammengefaßt können mit dem vorliegenden Steuersystem die
folgenden ausgezeichneten Ergebnisse erzielt werden:
- a) Da das Steuerventil 6 für eine zusätzliche Luftmenge synchron mit einem vorgegebenen Positionssignal der Maschinenumdrehung geöffnet wird, um eine geforderte Menge zusätzlicher Luft an die Maschine zu liefern, wird die Frequenz zum Öffnen und Schließen des Steuerventiles in hohem Maße verringert, um eine längere effektive Lebensdauer des Steuerventiles zu erreichen.
- b) Dadurch, daß die Einrichtung zur Ermittlung der Menge der Ansaugluft die gesamte Ansaugluftmenge synchron mit dem oben angesprochenen, vorgegebenen Positionssignal ermitteln kann, kann die Ermittlung dieser Menge mit einer hohen Genauigkeit trotz der Schwankungen des Druckes des Ansaugkanals durchgeführt werden. Dadurch wird es möglich, eine richtige Kraftstoffmenge an die Maschine zu liefern, um einen unstabilen Betrieb derselben im Leerlauf zu verhindern.
- c) Da das Öffnen des Steuerventiles nach dem Verstreichen einer geeigneten Zeitperiode nach der Erzeugung oder nach dem Eingeben des vorgegebenen Positionssignales der Umdrehung der Maschine eingeleitet wird, kann die Phase des Schwankungszyklus eines Parameters für die angesaugte Luftmenge, wie beispielsweise des absoluten Druckes des Ansaugkanals, in Bezug auf die Erzeugung des vorgegebenen Positionssignales konstant gehalten werden. Dadurch wird es ermöglicht, daß immer Mittelwerte des Parameters der Ansaugluftmenge erhalten werden. Aus diesem Grunde können richtige Kraftstoffmengen an die Maschine geliefert werden, um eine genaue und stabile Rückkoppelungssteuerung der Drehzahl im Leerlauf der Maschine zu ermöglichen
Claims (5)
1. Steuersystem für die Leerlaufdrehzahl einer Brennkraftmaschine
mit einem Ansaugkanal, einem in dem Ansaugkanal
angeordneten Drosselventil und einem Nebenansaugweg,
wobei ein Ende des Nebenansaugweges mit dem Ansaugkanal
an einem Ort in Verbindung steht, der stromabwärts
von dem Drosselventil liegt, und das andere Ende des Nebenansaugweges
mit der Atmosphäre in Verbindung steht, wobei
das System ein im Querschnitt des Nebenansaugweges angeordnetes
Steuerventil zur Regulierung der Menge der an die
Maschine über den Nebenansaugweg gelieferten zusätzlichen
Luft, eine Einrichtung zur Steuerung des Steuerventiles
durch eine Rückkopplung in Antwort auf eine Differenz zwischen
der tatsächlichen Drehzahl der Maschine und der gewünschten
Drehzahl der Maschine, eine Steuereinrichtung zur Versorgung
der Maschine mit Kraftstoffmengen, die den Gesamtmengen
der angesaugten Luft einschließlich der zusätzlichen
Luft entsprechen, und einen Sensor zur Ermittlung einer vorgegebenen
Umdrehungsposition der Maschine und zur Lieferung
eines die ermittelte, vorgegebene Umdrehungsposition der
Maschine anzeigenden Signales an die Einrichtung zur Steuerung
des Steuerventiles aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Steuerventil (6) ein an sich bekanntes
ein- und ausschaltbares elektromagnetisches Steuerventil
ist, das durch ein Öffnungssignal geöffnet wird, das
synchron mit dem Signal (TDC(OT)) jedesmal einmal erzeugt
wird, wenn das Signal an die Einrichtung (9) zur Steuerung
des Steuerventils (6) geliefert wird.
2. Steuersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Öffnungsvorgang des Steuerventiles (6) nach dem
Ablauf einer Zeitperiode (TDLY) einleitbar ist.
3. Steuersystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zeitperiode (TDLY) als eine Funktion der Drehzahl
der Maschine (1) variabel ist.
4. Steuersysteme nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zeitperiode (TDLY) auf einen Wert eingestellt wird,
der so beschaffen ist, daß die Phase des Schwankungszyklus
eines absoluten Druckes in dem Ansaugkanal (3) der Maschine
(1) in Bezug auf die Zeit der Erzeugung jedes Impulses des
Signales (TDC) für die vorgegebene Umdrehungsposition im
wesentlichen konstant ist.
5. Steuersystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinrichtung einen weiteren Sensor (12)
für den absoluten Druck als ein Parameter enthält,
der die Gesamtmenge der an die Maschine gelieferten angesaugten
Luft einschließlich der zusätzlichen Luft repräsentiert
und daß der weitere Sensor (12) den absoluten Druck bei der
im wesentlichen konstanten Phase des Schwankungszyklus
des absoluten Druckes synchron mit dem Signal anzeigt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP57003779A JPS58122350A (ja) | 1982-01-13 | 1982-01-13 | 内燃エンジンのアイドル回転数フィ−ドバック制御装置 |
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