DE3311842A1 - Hydraulische schlagvorrichtung - Google Patents
Hydraulische schlagvorrichtungInfo
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Description
Beschreibung
Die Erfindung; betrifft eine hydraulische Schlagvorrichtung,
wie einen Preßluftbrecher odei* Preßlufthammer,
mit einer Kolben/Schlagbolzen-Anordnung, die auf ein
Brechwerkzeug, Schneidwerkzeug oder dergleichen aufeinanderfolgend
schlägt, das in dein vorderen Ende des Gehäuses gehalten wird.
Die Werkzeuge, die normalerweise beispielsweise bei einem
Preßluftineißel benutzt wex'den, haben einen Schaft,
der in das Gehäuse eines Preßluftmeißels eingesetzt und
darin positioniert gehalten werden, derart, daß das Ende des Schaftes von einem hin- und herbeweglichen Schlag-
!5 bolzen beaufschlagt wird. Verschiedene Werkzeug-Befestigungseinrichtungen
werden verwendet, üblicherweise mit einem federbelasteten l^angglied, weiches mit einem KückholtefLansch
an dem Werkzeugschart in Eingriff tritt. Während des Betriebs bewegt sich der Werkzeugschaft normalerweise
frei hin und her, ohne daß der flansch auf
das ii'anggl ied schlägt. Wenn jedoch das Werkzeug durch das
Werkstück hindurchbricht oder von diesem zurückgezogen wird, während der Preßluftmeißel· weiter läuft, beaufschlagt
der 1'1Iarisch das i'angglied und wird von diesem zurückgehalteri·
Aufgrund der beachtlichen Trägheitskraft, die beim Aufhalten
eines sich frei bewegenden Kolben/Schlagbolzens durch das Werkzeug auftreten, während das letztere aufoinandrirfolgerideri
Prallschlägen ausgesetzt ist, müssen die Wtjrkzoug-Hückhaltemittel, insbesondere das i'angglied
und di;:3sen Schwenkzapfen entsprechend massiv ausgebildet
sein. Wenn die Vorrichtung mit dem Werkzeug über die
Horizontale hinaus, das heißt aufwärts geneigt gehalten, wird, drückt; die Schwerkraft dan Werkzeug zu dem Schlagbolzen,
so daß es aufeinanderfolgenden Prallschlägen ausge.sotzt
wird, wenn sich der Kolben/Schlagbolzen frei
bewegt. Bei dex1 Entwicklung von hochleistungsfähigen
hydraulischen üchlagvorrichtungen während der letzten
Jahre hat die Beipacks icht igung von Werkzeug-Befestigungsanordnungen
genügende.!1 Stärke und angemessener Lebensdauer dazu geführt, daß ein unverhältnismäßig großer
Anteil des Gewichts der Vorrichtung für diese vorzusehen
ist 3 was bei einer hand ge führt ei?- Vorrichtung wie einem
Preßluft-Straßenmeißel- oder einen Preßlufthammer von
besonderem Nachteil ist, insbesondere wenn er in der oben erwähnten, horizontalen StelLung arbeitet. Tatsächlieh
hat die .Rücksicht auf Werkzeug-Halte einrichtungen mit annehmbarem Gewicht und gewünschter Lebensdauer zu
einem Problem in der Entwicklung von kleinen, handgeführten Vorrichtungen mit relativ hohar Abgabeleistung, wie
sie aufgrund der modernen, bei einer hydraulischen Schlag·=»
l§ vorrichtung angewendeten Technologie erreichbar ist,
geführte
Aufgabe dor Erfindung ist es, eine hydraulische Schlagvorrichtung
der im Anspruch 1 angegebenen Gattung derart weiterzubilden, daß unter Vermeidung der vorgenannten
Probleme ein belastungsloser Betrieb des Kolben/Schlagbolzens nicht auftritt, wenn das Werkzeug keiner äußeren
Kraft ausgesetzt ist«,
Erfindungsgemäß umfaßt eine hydraulische Schlagvorrichtung
einen Kolben/Schlagbolzen, der in einem Gehäuse der Vorrichtung hin-und herbeweglich ist, so daß der Schlagbolzen normalerweise ein Werkzeug beaufschlagt, das in
dem vorderen Ende des.Gehäuses lösbar gehalten ist, welches zwei Kammern umfaßt, nämlich eine ventilgesteuerte Vorwärtsdruck-Kammer, die alternativ schaltbar ist
zur Zuführung von Druck und zum Entlüften, wobei der Druck darin Vorwärtshübe des Kolben/Schlagbolzens hervorruft, und eine Itückdruck-Kammer, die im Betrieb konti-
nuierlich dem Netzdruck bzw. Arbeitsdruck ausgesetzt ist zur Erzeugung einer kontinuierlichen Iiückf ührkraft, die
auf den Kolben/Schlagbolzen wirkt; dabei ist ein Kanal vorgesehen, der während der normalen Hin- und Herbewegung
-δι des Kolben/Schlagbolzens abgeschlossen ist, jedoch im
i'all eines Überschlags bzw. Durchschlage des Kolben/
Schlagbolzens die zwei Kammern miteinander verbindet, so daß selbst in Verbindung mit der zu dieser Zeit entlüfteten
ventilgesteuerten Kammer die resultierende Hydraulikströ'mung
durch den Kanal diese Kammer genügend unter Druck setzt zum Anlegen einer Vorwärt c~i'luiddruck-Kraf "C-vorspannung
an den Kolben/Schlagbolzen, so daß der letztere in der Vorwärtsstellung gehalten und dessen Hin- und
Herbewegung unterbrochen wird.
Bevorzugt ist der Kanal in dem Kolben/Schlagbolzen vorgesehen und endet an einer Umfangsöffnung, die durch die
Wand einer Bohrung in dem Gehäuse gesteuert wird, in welcher sich der Kolben/Schlagbolzen hin- und herbewegt.
Somit führt bei dieser Anordnung, wenn das Werkzeug keiner Arbeitslast ausgesetzt ist, der resultierende Durchschlag
des Kolben/Schlagbolzens dazu, daß die öffnung in der Rückdruckkammer freigelegt und der Kolben/Schlagbolzen
in seiner Vorwärtsposition ohne weitere Hin- und
Pierbewegung gehalten wird. Die Hin- und Herbewegung mit Beaufschlagen des Werkzeugschafts durch den Schlagbolzen
wird nicht wieder aufgenommen, bis der Bedienungsmann eine genügende Kraft aufgebracht hat (durch Drücken gegen
das Werkzeug), um den Kolben/Schlagbolzen in eine Stellung innerhalb seines normalen Bereichs der Hin- und Herbewegung
zurückzuführen, in welcher die Öffnung in der Bohrung abgeschlossen ist. Die Strömungskapazität des
Kanals ist so gewählt, daß die erzeugte Vorwärts-Fluiddruck-Kraftvorspannung
von dem Bedienungsmann ohne unzumutbare Anstrengung überwunden werden kann.
Der Kolben/Schlagbolzen ist bevorzugt ein einziges Glied mit einem rückwärtigen Kolbenteil und einem vorderen
Schlagbolzenteil. Jedoch können der Kolben und der Schlagbolzen
auch getrennte Glieder sein, in welchem Pail der Schlagbolzen ein zwischen dem Kolben und dem Werkzeug
angeordneter, frei gleitender Amboß ist.
Wenn die Vorrichtung in einen langen Hydraulik-fiückführschlauch
entlüftet wird, dann kann der liückdruck in diesem ausreichen, die erforderliche Vorwärtskraft-Vorspannung
an dem Kolben/Schlagbolzen in Verbindung mit einem annehmbaren Strömungsquerschnitt des Kanals vorzusehen.,
Jedoch kann es in einigen Fällen erforderlich sein, einen kleinen Entlüftungs-Begrenzer einzuführen, um den fiückdruck
zu steigern, obgleich in vielen !fällen ein solcher Begrenzer bereits vorhanden ist, um die Betriebsfrequenz
der Vorrichtung zu steuern.
Die Erfindung kann in geeigneter V/eise bei einer Vorrichtung
angewendet werden, wie sie in der GB-PS 1 396 507
beschrieben ist, welche eine weitere Kammer mit reduziertem Druck verwendet, in die eine ventilgesteuerte öffnung
entlüftet, um einen schnellen Ventilwechsel an dem Ende jedes Vorwärts-Kolbenhubs vorzusehen, wobei sich in
dieser weiteren Kammer Fluid aufgrund einer Leckage entlang dem Kolben sammelt. In diesem Fall ist es erforderlieh,
das Leckagefluid aus der Kammer abzuführen, während die Vorwärtsdruck-Kraftvorspannung angelegt ist, um einen
Druckaufbau darin zu vermeiden; zu diesem Zweck kann der vorgesehene Entlüftungs-Begrenzer durch einen Venturi*
Abschnitt ersetzt werden, dessen verengter Teil für die geeignete Begrenzung sorgt und mit der dritten Kammer
verbunden ist, um die letztere infolge der Entlüftungsströmung durch den Venturi-Abschnitt zu entlüften.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung beispielsweise
beschrieben; in dieser zeigt:
Fig, 1 schematisch das Grundprinzip der Erfindung, und
Figo 2 eine praktische Ausführungsform„
ο ο ι ίο/ο
Nach 1'1Ig. 1 umfaßt eine hydraulische Schlagvorrichtung
ein einheitliches Kolben/Schlag-Glied 1 mit einem Kolbenteil
2 und einem Schlagteil 3» das in einem Körper 4- hin-
und herbewegbar ist, der eine Bohrung 4-a aufweist, die
den Kolbenteil 2 eng bzw. dicht umfaßt. Der Korper 2 umfaßt zwei Kammern, nämlich eine mit Ventilen versehene
Vorwärts-Druckkammer 5 und eine Hückwärts-Druckkaimner 6»
Die Kammer 5 wird durch ein Ventil V gesteuert, das die
Kammer in Abhängigkeit von der Kolbenstellung abwechselnd unter Druck setzt und entlüftet. Durch Unterdrucksetzen
der Kammer 5 werden Vorwärts-Schlaghübe bzw. -Aufprallschläge
des Kolben/Schlag-Teils 1 erzeugt und das Entlüften
der Kammer führt zu Hückhüben unter der Wirkung des Druckfluids in der Kammer 6, die permanent mit dem
Netzdruck bzw. Versorgungsdruck P verbunden ist. Dieser Druck wirkt auf eine Hingstufe 7 zwischen dem Kolbenteil
2 und dem Schlagteil 3·
Das Ventil V, das mit dem Netzdruck P und der Entlüftungsßückf
uhrungsleitung EX verbunden ist, x^ird durch eine
Pilotö'ffnung bzw. Steueröffnung 8 in der Bohrung 4-a in
Abhängigkeit von der Stellung des Kolben/Schlagbolzen-Teils
gesteuert. In Fig. 1 ist das Kolben/Schlagbolzen-Teil in einer mittleren Hubstellung dargestellt. Am Ende
eines Hückhubes ist die öffnung 8 freigelegt und der
Druck P in der Kammer 6 wirkt durch eine Ventil-Pilotverbindung bzw. -steuerverbindung 9 auf das Ventil V ein,
um dieses umzuschalten, wodurch die Kammer 5 unter Druck und der nächste Vorwärtshub bewirkt wird, an dessen Ende
der Schlagbolzenteil 3 auf ein Werkzeug T aufprallt. Am
Ende eines Vorwäx-tshubs wird die Steueröffnung 8 mit einer angrenzenden Entlüftungsöffnung 10 über eine Umfangsnut
11 in dem Kolbenteil 2 verbunden. Dies führt zu einem
Umschalten des Ventils V, um die Kammer 5 zu entlüften.
Somit beginnt ein Hückhub, während der Druck P in der
Kammer 6 auf die Stufe 7 einwirkt.
Ein zu weites Ausschlagen des Kolben/Schlagbolzen-Teils
3 in dem PaIl9 wenn das von dem Schlagbolzenteil 3 zu
beaufschlagende Werkzeug T keiner äußeren Kraft ausgesetzt ist, wird mittels eines stoßdämpf enden Puffers 12 auf=-
gehalten, der an dem vorderen Ende der Kammer 6 angeordnet ist, und in den die Stufe 7 eintritt» Bei einer'
bekannten Vorrichtung wird der Kolben/Schlagbolzen-Teil
1 fortdauernd mit einem fortdauernden Überschlagen bsxtfo
Durchschlagen belastet, so lange das Werkzeug T unbelastet
^O ist j so daß das Werkzeug,wenn es sich in der dargestellten horizontalen Position befindet, bei jedem Überschlag
bzwα Durchschlag mit einer beachtlichen Schockbelastung
für die Werkzeughalteeinrichtung beaufschlagt wird= Erfindungsgemäß wird dies verhindert durch Vorsehen eines
X5 Kanals 13 durch den Kolbenteil 2„ An dem inneren Ende
steht der Kanal 13 mit der Kammer 5 in Verbindung und an
dem äußeren Ende endet er in einer Umfangsöffnung 14,
die während eines normalen Arbeitshubes in der Bohrung 4a abgeschlossen ist»
In dem Pail eines Durchschlags des Kolben/Schlagbolzen=
Teils 19 wenn die Stufe 7 in die Stoßdämpfkammer 12 eintritt, wird die Öffnung 14 in der Kammer 6 unbedeckt bzw»
freigelegt» Infolgedessen strömt Druckfluid von der Kam·=·
mer 6 in die Kammer 5? die zu dieser Zeit durch das Ventil entlüftet ist ο Der Strömungsquerschnitt des Kanals
13-wird in bezug auf den durch die Entlüftungsleitung
und die differentiellen Kolbenflächen erzeugten Strömungswiderstand so gewählt j daß sich der resultierende Druck
in der Kammer 5 bis zu einem Wert aufbaut ■>
der zu einer resultierenden Kraft-Vorspannung an dem Kolben/Schlagbolzen-Teil 1 in Vorwärtsrichtung führt» Somit kommt der
letztere in einer Vorwärtsposition in der Stoßdämpfkam=
mer 12 zur Ruhe und es beginnt keine ßückbewegung-j bis
der Bedienungsmann mit genügend Kraft gegen das Werkzeug drückt, um das Kolben/Schlagbolzen-Teil in eine Stellung
zurückzuführen, in welcher die öffnung 14 in der Bohrung
4a abgeschlossen ist» ·/
Wenn somit während des Arbeitens das Werkzeug ΐ durch das
Werkstück hindurchbricht oder abgehoben wird, dann führt
die Vorrichtung nur einen Überschlag bzw. Durchschlag durch und das unbelastete Werkzeug kann nur einmal beaufschlagt
werden. Die Kraft-Vorspannung durch den Vorwärtsfluiddruck wird so gewählt, daß sie den Kolben/Schlagbolzen-Teil
1 zuverlässig in der Vorwärtsstellung hält, der
letztere jedoch ohne übermäßige Kraft durch den Bedienungsmann
zurückgeführt werden kann, was durch das Gewicht des Werkzeugs unterstützt werden kann. Beispielsweise kann
eine Vorwärt s-Druck-Vor spannung gexvählt werden, die eine
Kückführkraft von etwa 15 kg (30 lbs.) erfordert.
Die Fig. 2 zeigt eine erfindungsgemäße Abwandlung der aus der GB-PS 1 396 307 (auf deren gesamten Inhalt hier Bezug
genommen wird) bekannten Ausführungsform. Von dieser Ausführungsform wird hier nur so viel beschrieben, wie zum
Verständnis der Anwendung der Erfindung erforderlich ist. Teile entsprechend Figur 1 sind in Fig. 1 mit der glei- _Q
chen, jedoch um die Zahl 100 vergrößerten Bezugsziffer bezeichnet. Die grundsätzliche Betriebsweise ist die
gleiche mit der Ausnahme, daß das Zentrum der Steueröffnung 108 umgekehrt ist - sie ist hier mit der Kammer 106
durch die Kolbennut 111 verbunden und für eine Entlüftungs-Verbindung freigelegt.
In diesem Falle ist jedoch die Vorwärts-Druckkammer 105
durch eine axiale Sackbohrung in dem Kolbenteil 102 vorgesehen, der auf einem konzentrischen festen Eohr 115
gleitet, das die hydraulische Verbindung zur Kammer 105 vorsieht. Diese Konstruktion ermöglicht die Einführung
einer weiteren dritten Kammer 116 in dem Körper 104, welche Kammer zur Entlüftung durch ein Einwegventil 117
verbunden ist, so daß ein Vorwärtshub des Kolben/Schlagbolzen-Teils
1 zu einem verringerten Druck in der Kammer 116 führt. Am Ende eines Vorwärtshubs ist der Ventilpilot
bzw. die Ventilsteueröffnung 108 freigelegt für eine Entlüftung in diese Kammer, xvobei der reduzierte
β β η ο α
k in dieser für ein schnelles und zuverlässiges
schalten des Ventils V sorgt„ Erfindungsgemäß ist ein
Kanal 113 durch den Kolbenteil 2 gebohrt, so daß in dem Fall eines Überschlags in der beschriebenen Weise seine
äußere Endöffnung 114· in der Kammer 106 freigelegt ist
für einen Druckaufbau in der Kammer 105? um eine Vorwärt s^Fluiddruck-Kraftvorspannung zu erzeugen, die das
Kolben/Schlagbolzen-Teil in einer Vorwärtsposition in dem Stoßdämpfer 112 hält, bis es durch Drücken gegen das
Werkzeug zurückgeführt wird.
In seiner ursprünglichen. Form benutzt die Grundvorrich·=
tung einen Entlüftungs-Begrenzer, der zur Steuerung der Betriebsfrequenz ausgewählt ist. Bei der vorliegenden
Ausführungsform ist dieser Begrenzer durch einen Venturi-Abschnitt
118 ersetzt, dessen verengtes Teil über eine Leitung 119 mit der st romabwärt igen (Ent lüftungs-) Seite
des Ventils 117 verbunden ist. Somit verläuft die Strömung j die wie vorher jetzt zur Entlüftung durch den
Kanal 115 und die Kammer 105 verläuft, -durch den Venturi-Abschnitt
117, der zur Entlüftung der Kammer 116 dient= Dadurch wird ein Druckaufbau in der Kammer 116
aufgrund einer Fluid-Leckage von der Kammer 105 durch
das Rohr 115 und von der Kammer 106 entlang dem Kolben/ Schlagbolzen-Teil 1 verhindert, während der Kolben/
Schlagbolzen-Teil 1 stationär bleibt und in der wirkungs· losen Vorwärtsposition gehalten wirde
Wie bei der Grundkonstruktion gemäß Figo 1 wird der
Kanal 113 wirksam, wenn die äußere Endöffnung 114 in die
Kammer 106 eintritt, zu welchem Zeitpunkt das innere Ende des Kanals das innere Ende des Rohrs 115 freigelegt
hat» Die Arbeitsöffnung 114- kann statt dessen an diesem
inneren Ende angeordnet sein und durch das Rohr 115 gesteuert werden»
Claims (8)
- Fafiomtamwälte · European Patent Attorneys Dt. W. Müller-Bore fDr. Paul DeufelDipi.-Chom., Dipl.-Wirtsdi.-Ing.Dr. Alfred SchönDipl.-Chem.
Dr. MiiHer-Bore und Partner· POB 800720 ■ D-OOOOMUndicn BOWerner HertelDipl.-Phys.Dietrich LewaldDipl.-Ing.Dr.-lng. Dieter OttoDipl.-Ing.Hl/tl - H 1539 31. März 1983A. Ε1» Hydraulics Limited
Chequers Bridge, Gloucester, GL1 2BX
GroßbritannienHydraulische SchlagvorrichtungPatentansprücheHydraulische Schlagvorrichtung mit einem Gehäuse, in welchem ein Kolben/Schlagbolzen hin- und herbewegbar ist, für ein Aufschlagen auf ein Werkzeug, das in einem Vorderteil des Gehäuses lösbar gehalten ist, und welches eine Vorwärtsdruck-Kammer und eine Hückwärtsdruck-Kammer umfaßt, wobei die Vorwärtsdruck-Kammer ventilgesteuert ist und abwechselnd mit Netzdruck bzw. Arbeitsdruck verbunden und entlüftet wird, während Druck darin Vorwärtshübe des Kolben/Schlagbolzens erzeugt und die Eückdruck-Kammer während ihres Betriebs mit dem Netzdruck verbunden iat zur Schaffung einer kontinuierlichen, auf den Kolben/Schlagbolzen wirkenden Hückführkraft, dadurch gekennzeichnet, daß einD-8000 München 86, Siebertstraße 4 · POB 860 720 · Kabel: Muebobat · Telefon (089) 4740 05 Telecopier Infotec 6400 B - (089) 4740 08 ■ Telex 5-24285Kanal vorgesehen ist, der während der normalen Hin- und Herbewegung des Kolben/Schlagbolzens abgeschlossen ist, jedoch in dem j*'all eines Überschlags bzw. Durchschlags des letzteren in Vorwärtsrichtung die beiden Kammern miteinander verbindet, so daii selbst in Verbindung mit einer zu dieser Zeit entlüfteten, ventilgesteuerten Vorwärtsdruck-Kammer die resultierende Hydraulikströmung durch diesen Kanal die ventilgesteuerte Kammer genügend unter Druck setzt zum Anlegen einer Vorwärts-JaTuiddruck-Kraftvorspannung an den Kolben/Schlagbolzen, der hierdurch in seiner Vorwärtsstellung gehalten und in seiner Hin- und Herbewegung aufgehalten wird. - 2. Vorrichtung nach Anspruch Λ, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal in dem Kolben/Schlagbolzen vorgesehen ist und an einem Ende in eine Umfangsöffnung mündet, die durch die Wand e,iner Bohrung gesteuert wird, in welcher sich der Kolben/üchlagbolzen hin- und herbeilegt.
- J. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende des Kanals an einer Oberfläche des Kolben/Schlagbolzens mündet, die normalerweise in der Vorwärtsdruck-Kammer freigelegt ist, und daß das eine Ende des Kanals in der Bückdruck-Kammer nur in der Überschlagstellung freigelegt ist.
- 4·. Vorrichtung nach Anspruch Λ, bei der die Vorwärtsdruck-Kammer am inneren Ende einer Axialbohrung in dem KoI-ben/Schlagbolzen-Teil ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal in dem Kolben/Schlagbolzen-Teil vorgesehen ist und an einem Ende an einer Öffnung in der Axialbohrung mündet, die nur in der Überschlagstellung freigelegt ist, während das andere Ende des Kanals in der Mickdruck-Kammer normalerweise freigelegt ist.
- 5» Vorrichtung nach, einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben/Schlagbolzen ein einheitliches Glied mit einem rückwärtigen Kolbenteil und einem vorderen Schlagbolzenteil ist.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4-, dadurchgekennzeichnet, daß der Kolben/Schlagbolzen getrenxite Kolben- und Schlagbolzen-Glieder umfaßt und daß der Schlagbolzen ein frei gleitender Amboß ist, der zwi- ^O sehen dem Kolben und dem Werkzeug angeordnet ist.
- 7« Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Entlüftungs-Begrenzung vorgesehen ist zur Bildung eines Rückdrucks auf die l§ Hydraulikströmung, der zur Schaffung der Vorwärts-Kraft-Vorspannung für den Kolben/Schlagbolzen ausreicht«
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7? dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzung durch einen flachen Begrenzer herbeigeführt ist.9· Vorrichtung nach Anspruch 7? deren Gehäuse eine dritte Kammer mit reduziertem Druck umfaßt, in welche eine ventilgesteuerte Öffnung entlüftet und in welcher sich Fluid aufgrund einer Leckage entlang dem Kolben sammelt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entlüftungs-Begrenzung ein Venturi-Abschnitt vorgesehen ist, dessen verengter Teil mit der weiteren Kammer verbunden ist.
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |