DE3311141A1 - Spinnvorrichtung - Google Patents
SpinnvorrichtungInfo
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- D01H—SPINNING OR TWISTING
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- D01H4/04—Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques imparting twist by contact of fibres with a running surface
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Description
""""" '""'
3311 HI
VV. Schiafho?3t & Co
Blumanbsrn-r Sir^s ι.;.?n45 1180
4050 Xonchengl^ach Γ ~3~ SPT Wio/L
25.03.1983
Die Erfindung betrifft erne Spinnvorrichtung nach dem Oberbegriff
des. Anspruchs. X.
Derartige Spannvorrichtungen weisen Nachteile auf» die sich dahingehend
auswirken,, daß der gesponnene Faden in unerwünschter
Weise ungleichmäßig wird, was sich besonders bei feinen Fäden unangenehm bemerkbar macht'. Sofern es bei dickeren Fäden weniger
auf die Gleichmäßigkeit des Fadens, als auf dessen Festigkeit
ankommt, verliert der Faden dennoch wegen des unrunden Laufs der perforierten Trommel den erwünschten gleichmäßigen
Kontakt mit der Trommel oder dem Zwickelbildner, so daß auch hierbei das Spinnergebnis unbefriedigend ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrundes das Spinnergebnis zu
verbessern, insbesondere das Spinnen sehr feiner Garne zu ermö'gl
ichen.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebene Erfindung
gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere
darin, daß ein gutes Spinnergebnis erzielt wird, ohne daß extreme Anforderungen an die Genauigkeit der Abmessungen, der
Oberflächengüte, des Rundlaufs oder der Lagerung der perforierten
Trommel oder des Zwickelbildners gestellt werden.
Vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
Eine Schränkung unterstützt die Fadenbildung, ebenso eine ausreichend
breit bemessene Säugöffnung.
- 4 - 1180
SPT Wio/L 25*03.1983
Das aerostatische Lager kann auf verschiedene Weise zweckentsprechend gestaltet sein. Während des Spinnbe.triebs hat das
Transportband keinerlei Kontakt mit Teilen des aerostatischen Lagers, so daß kein Reibungsverschleiß auftritt. Die aus dem
aerostatischen Lager entweichende Luft stört auch nicht den
Spinnbetrieb, denn sie entweicht auf der Rückseite des Transportbands. Die entgegengesetzte Laufrichtung des Transportbands
unterstützt nicht nur die Aufrollbewegung der Spinnfasern zu einem Faden, sie schaltet auch eine gegenläufige Luftbewegung
im Zwickel aus.
Um Störungen der Fadenbildung im Zwickel zu verhindern, kann der
Faserzufuhrkanal in weiterer Ausbildung der Erfindung an seiner Mündung eine im Zwickel endende, die perforierte Trommel abdekkende Schürze aufweisen.
Die in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele der
Erfindung werden im folgenden Text noch näher-erläutert.
Die Zeichnung zeigt schematisch in Fig. 1 einen Querschnitt durch die neue Vorrichtung.
Fig. 2 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig.-1.
Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch die in Fig. 1 dargestellte neue Vorrichtung, hier aber zusätzlich mit einem aerostatischen
Lager versehen.
Fig. 4 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Ausschnitt der Vorrichtung nach Fig. 1, ebenfalls zusätzlich mit einem aerostatischen Lager versehen.
Fig. 5 zeigt die Bewegungsrichtungen bei geschränkter Anordnung
der Fadenbildungselemente.
5 " 1180
SPT Wio/L
25.03.1983
Eine insgesamt mit 1 bezeichnete Spinnvorrichtung besitzt eine
rotierende, perforierte Trommel 2, die im Innern eine Saugvorrichtung
3 mit einer gegen' die Innenwand 4 der Trommel 2 gerichteten Saugöffnung- 5 aufweist. -
Gegenüber der Saugöffnung 5 ist mit Abstand'zur Außenwand 6 der
Trommel 2 ein insgesamt mit 7 bezeichneter Zwickel bildner angeordnet.
Im engeren Sinn ist der Zwickelbildner 7 als ein endloses Transportband 8 ausgebildet. Das Transportband. 8 läuft
über eine Treibwalze 38 und eine Umlenkwalze 11.
Ein Faserband 12 wird durch eine angetriebene Einzugswalze 13 erfaßt und einer nadelbestückten Auflösewalze 14 zugeleitet,
die eine wesentlich größere Umfangsgeschwindigkeit hat als die
Einzugswalze 13. Die Auflösewalze 14 löst das Faserband 12 in Einzelfasern 15 auf, die durch einen Faserzufuhrkanal 16 in
den Zwickel 17 gelangen, der durch die äußeren Oberflächen der Trommel 2 und des Transportbandes 8 gebildet ist. Der Faserzufuhrkanal
16 ist am Eingang dieses Zwickels angeordnet und seine Mündung 18 endet im Zwickel 17. Die Mündung 18 ist gegen
das Transportband 8 gerichtet. Der Faserzufuhrkanal 16 besitzt außerdem an seiner Mündung 18 eine im Zwickel 17 endende, die
perforierte Trommel 2 abdeckende Schürze 19.
Die Spinnfasern 15 werden fliegend in den Zwickel 17 hinein zugeführt und gelangen dort bereits zum Teil auf das Transportband
8, das^sie gegen den sich bildenden Faden 10 lenkt.
Während des Spinnens ist die Drehrichtung der Trommel 2, wie ein Pfeil 20 andeutet, gegen die Flugrichtung der Spinnfasern 15
gerichtet. Die Laufrichtung des Transportbands 8 ist gegen die
" 6 " 1180
SPT Wio/L
25.03,1983 Drehrichtung der Trommel 2 gerichtet.
Gemäß Fig. 3 ist die. perforierte Trommel 2 an der einen
Stirnseite offen und an der' anderen Stirnseite durch einen
Deckel 22 verschlossen. Mit dem Deckel 22 ist eine Welle 23 verbunden, die fliegend in einem stationären Lager 24 gelagert
ist. Am Ende der Welle 23 befindet sich eine Riemenscheibe 25, die durch einen Riemen 26 in Umdrehung yersetzt wird. Die Saugvorrichtung 3 ist vom offenen Ende her in die perforierte
Trommel 2 eingesetzt und wird durch einen stationären Halter in ihrer Lage gehalten. Eine Saugleitung 28 verbindet die Saugvorrichtung 3 mit einem externen Exhaustor.
Der an der Saugöffnung 5 der Saugvorrichtung 3 herrschende Ansaugunterdruck, die Breite der Saugöffnung 5, mechanische
Spannung und Elastizität des Transportbands 8 und der Abstand des Transportbands 8 von der Trommel 2 sind so aufeinander abgestimmt, daß während des Spinnens ein mechanischer Kontakt
zwischen Trommel 2 und Transportband 8 verhindert, gleichwohl aber ein Kontakt beider Teile mit dem Faden 10 ermöglicht ist.
Die Saugöffnung 5 ist breiter als der auf den Faden 10 einwirkende Teil b des Zwickelbildners 8 (Fig. 2),und zwar so
breit, daß die Saugöffnung 5 die Enden beider Zwickel 17, 17'
überdeckt.
Die fliegend herangeführten Spinnfasern gelangen in den Zwickel
und auf das Transportband, von dort aus zu der im Zwickel gelegenen Spinnlinie, wo sich der Faden 10 bildet, der durch
Walzen 36, 37 laufend abgezogen wird.
"""."■ 3311 UI
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In der Alternativausführung nach Fig. 3 und 4 besitzt das Transportband
8 eine Vorrichtung 9, die eine gegen die Trommel 2 gerichtete Kraft F auf den Zwickelbildner 8 ausübt (Fig. 2). Die
Vorrichtung 9 besteht aus einem aerostatischen Lager, das der Trommel 2 gegenüber auf der Rückseite des Transportbands 8 angeordnet
ist und das Transportband 8 selbsttätig mit einstellbarer Kraft heiastet. Das aerostatische Lager 9 weist eine Platine
29 auf, die sich parallel zur Trommel achse erstreckt. Die Platine 29 ist in mehrere einseitig offene Kammern 30 unterteilt.
Die Kammern 30 liegen in einer Reihe hintereinander. Ihre öffnungen sind gegen die Rückseite des Transportbands 8
gerichtet. Alle Kammern 30 werden mit Druckluft beaufschlagt. Die Druckluftzufuhr erfolgt durch einen Kanal 31, der durch
Bohrungen 32 mit den jeweiligen Kammern 30 verbunden ist. Gemäß Fig. 3 ist an den Kanal 31 ein Druckluftschlauch 33 angeschlossen.
Die Kraftwirkung resultiert aus einer Reihe einstellbarer Druckfedern 34. Die Druckfedern 34 sind zwischen
einem stationärem "Joch 35 und der Platine 29 angeordnet.
Während des Spinnbetriebs hat die Platine 29 wegen der über den Rand der Kammern 30 entweichenden Luft keinerlei Berührung
mit dem Transportband 8.
Sofern die Bewegungen der Trommel und des Zwickelbildners genau
entgegengesetzt gerichtet sind, liegen die Rotationsachsen der Trommel 2, der Treibwalze 38 und der Umlenkwalze 11 parallel.
""Für die Fadenbildung ist es vorteilhaft, wenn gemäß Fig. 5 die
Bewegungsrichtung A des der Trommel 2 benachbarten Trums des Transportbands 8 unter einem Schränkungswinkel OC gegen die Bewegungsrichtung
B der dem Transportband 8 benachbarten Teile der
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25.03.1983
Außenwand 6 der Trommel 2 verläuft. Auch der Fadenabzug wird durch diese Maßnahme verbessert. Die Schränkung ist dadurch zu
erreichen, daß die Rotationsachsen der Treihwalze und der Umlenkwalze
des Transportbands 8 nicht parallel zur Rotationsachse der Trommel 2 liegen'.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele eingeschränkt. Wird .der Faden 10 allein aus
den zugeführten Spinnfasern gebildet, so ist das Resultat ein einfaches OE-Garn. Wird dagegen beim Spinnen längs der Friktionslinie ein Faden oder ein Filament zugeführt, ist das Resultat
ein OE-Mantelgarn, bestehend aus einem Kern und den Kern umgebenden,
zu einem Fadenverband mit echter Drehung eingebundenen Spinnfasern.
Es sind Anwendungsfälle denkbar, bei denen es abweichend von
den AusfUhrungsbeispielen zweckmäßiger ist, die perforierte
Trommel in Richtung der Faserzufuhr und den Zwickelbildner gegen
die Richtung der Faserzufuhr zu bewegen.
- Leerseite -
Claims (7)
- 3311U1W. Schfafhorst & Co.Biumsr-tXii-.'-cr Slrsßz 143/145 · 118 0SPT Wio/L4050 Mönchengladbach I 25.03.1983Patentansprüche:Spinnvorrichtung zum Herstellen eines zumindest teilweise aus Spinnfasern bestehenden gedrehten Fadens, mit einer rotierenden perforierten Trommel', die im Inneren eine Saugvorrichtung mit mindestens einer im wesentlichen parallel zur Trommelachse verlaufenden Saugöffnung aufweist, und mit einem Zwickelbildner, der gegenüber der Saugöffnung außerhalb der Trommel angeordnet ist, wobei die Spinnfasern fliegend in den Zwickel hinein zugeführt werden und der gesponnene Faden etwa parallel zur Trommel achse abgezogen wird, dadurch g e k e η η ζ e i c h-η e t, daß der Zwickelbildner als ein endloses, sich gegenläufig zur Trommel (2) bewegendes und beim Spinnen einen Abstand von der Trommel (2) einhaltendes.endloses Transportband (8) ausgebildet ist.
- 2. Spinnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsrichtung A des der Trommel (2) benachbarten Trums des Transportbands (8) unter einem Schränkungswinkel oc gegen die Bewegungsrichtung B der dem Transportband (8) benachbarten Teile der Trommeloberfläche verläuft.
- 3. Spinnvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugöffnung (5) der Saugvorrichtung (3) breiter ist als der auf den Faden (10) einwirkende Teil (b) des Transportbandes (8).1180 - 2 - SPT Wio/L25.03.1983
- 4. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein aerostatisches Lager (9) der Trommel (2) gegenüber auf der Rückseite des Transportbandes (8) angeordnet ist.
- 5. Spinnvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch, gekennzeichnet, daß das aerostatische Lager (9) eine in einseitig offene Kammern (30)unterteilte Platine (29) aufweist, wobei die Kammern (30) mit Druckluft beaufschlagt und ihre öffnungen gegen die Rückseite des Transportbandes (8)l gerichtet sind.
- 6. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Eingang des Zwickels (17) ein Faserzufuhrkanal (16) angeordnet ist, dessen Mündung (18)- im Zwickel (17) endet und gegen das Transportband (8) gerichtet ist.
- 7. Spinnvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Faserzufuhrkanal (16) an seiner Mündung (18) eine im Zwickel (17) endende, die perforierte Trommel (2) abdeckende Schürze (19) aufweist.
Priority Applications (7)
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