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DE3310689A1 - Verfahren zum herstellen von transferdruckpapieren - Google Patents

Verfahren zum herstellen von transferdruckpapieren

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Publication number
DE3310689A1
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Authority
DE
Germany
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printing
transfer
liquors
transfer printing
papers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE3310689A
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Dipl.-Ing. 6000 Frankfurt Homuth
Claus Dipl.-Ing. 6238 Hofheim Schuster
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DE3310689A priority Critical patent/DE3310689A1/de
Priority to DK121284A priority patent/DK121284A/da
Priority to EP84102982A priority patent/EP0123125A3/de
Priority to US06/592,222 priority patent/US4527993A/en
Priority to JP59054562A priority patent/JPS59179394A/ja
Publication of DE3310689A1 publication Critical patent/DE3310689A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/025Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein by transferring ink from the master sheet
    • B41M5/035Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein by transferring ink from the master sheet by sublimation or volatilisation of pre-printed design, e.g. sublistatic
    • B41M5/0356Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein by transferring ink from the master sheet by sublimation or volatilisation of pre-printed design, e.g. sublistatic characterised by the inks used for printing the pattern on the temporary support or additives therefor, e.g. dyes, transferable compounds, binders or transfer promoting additives
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S8/00Bleaching and dyeing; fluid treatment and chemical modification of textiles and fibers
    • Y10S8/916Natural fiber dyeing
    • Y10S8/919Paper

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  • Coloring (AREA)
  • Thermal Transfer Or Thermal Recording In General (AREA)
  • Decoration By Transfer Pictures (AREA)

Description

HOECHST AKTIENGESELLSCHAFT HOE 83/PQ4 4 Dr.Ctf/V.'a
Verfahren zum Herstellen von Tran.-.;ferdruckpapieren
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Transferpapieren für den Therraoumdruck mit sublimierbaren Farbstoffen, insbesondere transferierbaren Dispersionsfarbstoffen, auf im Textildruck üblichen Druckmaschinentypen.
Das Herstellen von Transferdruckpapieren der zuvor definierten Gattung ist allgemein bekannt. In der Regel werden dabei die als Transferträger vorgesehenen Papiere mit wässrigen, Verdickungsmittel aufweisenden Druckpasten, welche die geeigneten Farbstoffe enthalten,mustergemäß bedruckt. Bei diesen für ,den erwähnten Zweck bislang üblichen Verfahren tritt allerdings das Problem auf, daß durch den hohen Wassergehalt der hierzu verwendeten Druckpasten die bedruckten Papiere infolge Feuchtigkeitsaufnahme der Papiersubstanz örtlich anquellen und sich deswegen werfen. In Anbetracht dessen ist es schwierig, den Farbträger dann so zu trocknen, daß derselbe wieder glatt und dimensionsstabil wird, was großen Einfluß auf die originalgetreue Wiedergabe des zu übertragenden Dessins hat. Auch ist der Energieaufwand zum Trocknen von derartigen Erzeugnissen hoch, er entspricht etwa der aufgebrachten Wassermenge aus der Druckpaste.
Es sind daher auch bereits Versuche unternommen worden, dieser Beeinträchtigung entgegenzuwirken; dabei aber mußten wiederum andere Mangel in Kauf genommen werden. So bringt z.B. die Verwendung lösemittelhaltiger, teilwässriger oder als Flüssigmedium nur aus' Lösemittel bestehender Druckpasten den Nachteil einer Umweltbelastung sowie Geruchsbelästigung mit sich und bedeutet eine Verteuerung der Druckpasten und damit des fertig zubereiteten Transferpapieres.
BAD ORIGINAL COPY
33 Ί 0689
Der nachfolgend beschriebenen Erfindung lag also die Aufgabe zugrunde, unter Einsatz von Druckpasten auf wäßriger Basis, welche die oben geschilderten negativen Erscheinungen vermeiden/ die Erzeugung von einwandfreien, dimensionsstabilen Transferpapiere zuwege zu bringen.
Diese Aufgabe wird nunmehr erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß man eine oder mehrere farbstoffhaltige, wäßrige Flotten unter Zuhilfenahme von Tensiden feinporig zu konsistenten Schäumen verarbeitet, den Transferträger jeweils in dem gewünschten Muster mit den so erzeugten Schäumen bedruckt und diesen alsdann trocknet.
Das neue Verfahren macht sich vorteilhaft das Prinzip zunutze, verschäumte Färbeflotten als Druckpasten anzuwenden, in denen die Schaumkonsistenz als Verdickungsmittel wirkt. Durch den hohen Verschäumungsgrad der Flotten im Bereich von 1:10 bis 1:150, vorzugsweise von 1:40 bis 1:80, wird erreicht, daß so wenig Wasser auf das Papier gelangt, daß eine örtliche Quellung desselben nicht mehr ins Gewicht fällt und der damit verbundene Verlust der Dimensionsstabilität weitgehend ausgeschaltet ist.
Die Trocknungskosten des fertiggestellten Farbträgers können demzufolge auch in dem Maße der Verringerung des Wassergehaltes der Druckpasten gesenkt werden und eine Umweltbelastung ist aufgrund der Abwesenheit von Lösemitteln ausgeschlossen.
Als Tenside, welche die Verschäumung der Flotten ermöglichen, kommen verfahrensgemäß anionische oder nichtionische Produkte mit hohem Schäumvermögen in Frage. Beispielsweise selen genannt: Alkylaryl-sulfonate, Alkyldimethyl-aminoxide, Hydroxyalkan-sulfonate, Alkan-sulfonate und Gemische aus derartigen Verbindungen.
COPY
Den zu vercchäumenden Flotten können natürlich - sofern erforderlich - auch noch gegenüber den normalen Druckpasten reduzierte Mengen an den dafür üblichen Verdickungsmitteln oder Bindemitteln zugesetzt werden, die eine gute Haftung der Farbstoffe auf dem Papier gewährleisten.
Vermöge der Wirksamkeit des Schaumes gestattet das neue Verfahren auf dem Transferträger einen Farbstoffauftrag, welcher in der Hauptsache als Oberflächendruck ausgeprägt ist, mit der Folge einer Verminderung der notwendigen Farbstoffkonzentrationen im verschäumten Ansatz. Die damit herabsetzbare erforderliche Filmbildner-Menge (zur Abriebverhinderung) und die weitgehende Entbehrlichkeit eines Verdickungsmittel überhaupt führen sodann im Verlauf des Sublimationsvorganges beim Thermoumdruck zu leichterem Farbstofftransfer mit Ausbeutevorteilen.
Beispiel:
Jeweils eine wäßrige Flotte, die im Liter 80 g des Farbstoffes Disperse Yellow 54 mit der C.I.-Nr.47020 od. 10 g des Farbstoffes Disperse Red 60 mit der C.I.-Nr.60756 oder 10 g des Farbstoffes Disperse Blue 56 mit der C.I.-Nr.63285, 5 enthält und denen nan. in jedem Fall
20 g/l eines Alkylaryl-sulfonates
zusetzt, wird durch Einblasen von .Luft als Treibgas im Verhältnis von 1:50 verschäumt. Es entstehen feinporige, konsistente Schäume.
Die so erzeugten Schäume aus den verschiedenen Farben werden nacheinander auf einer Rotationsdruckmaschine auf eine Bahn aus Transferpapier gedruckt und dieses anschließend getrocknet.
Man erhält einen einwandfreien Druck. Das bedruckte Papier weist eine ausgezeichnete Dimensionsstabilität auf.

Claims (4)

  1. .',.:. -Jf- ■ HOE 83/FO4 4
    PATENTANSPRÜCHE:
    '1. Verfahren zur Herstellung von Transferpapieren für
    den Thermoumdruck mit sublimierbaren Farbstoffen auf im Textildruck üblichen- Druckmaschinentypen, dadurch gekennzeichnet, daß man eine oder mehrere farbstoffhaltige, wäßrige Flotten unter Zuhilfenahme von Tensiuon feinporig zu konsistenten Schäumen verarbeitet, den Transferträger jeweils in dem gewünschten Muster mit den so erzeugten Schäumen bedruckt und diesen alsdann trocknet.
    10
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschäumten Flotten noch zusätzlich geringe Mengen an Verdickungsmittel!! oder Bindemitteln enthalten.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschäumungsgrad der Flotten 1:10 bis 1:150, vorzugsweise 1:40 bis 1:80, bezogen auf das ursprüngliche Flottenvolumen, beträgt.
  4. 4. Transferpapiere für den Thermoumdruck mit sublimierbaren Farbstoffen, erhalten gemäß einem Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3.
    COPY
DE3310689A 1983-03-24 1983-03-24 Verfahren zum herstellen von transferdruckpapieren Withdrawn DE3310689A1 (de)

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DE3310689A DE3310689A1 (de) 1983-03-24 1983-03-24 Verfahren zum herstellen von transferdruckpapieren
DK121284A DK121284A (da) 1983-03-24 1984-02-28 Fremgangsmaade til fremstilling af transfer-trykpapir
EP84102982A EP0123125A3 (de) 1983-03-24 1984-03-17 Verfahren zum Herstellen von Transferdruckpapieren
US06/592,222 US4527993A (en) 1983-03-24 1984-03-22 Process for producing transfer printing papers with foamed aqueous ink
JP59054562A JPS59179394A (ja) 1983-03-24 1984-03-23 転写捺染紙の製造方法

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DK (1) DK121284A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
JPS59179394A (ja) 1984-10-11
EP0123125A3 (de) 1985-09-25
DK121284D0 (da) 1984-02-28
EP0123125A2 (de) 1984-10-31
US4527993A (en) 1985-07-09
DK121284A (da) 1984-09-25

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