DE3310027C2 - Vorrichtung zum Verbinden der Enden zweier Rohre oder Rohrformstücke - Google Patents
Vorrichtung zum Verbinden der Enden zweier Rohre oder RohrformstückeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist bekannt, glatte Rohrenden mit Hilfe von derartigen
Verbindungshülsen, die auch Preßmuffen genannt werden, zu verbinden. Dabei wird die Verbindungshülse
entweder mit Hilfe besonderer Werkzeuge mechanisch im Durchmesser verringert und so auf den Rohrenden
festgelegt, oder es wird die Durchmesserverringerung durch Schrumpfen ausgeführt, wobei also die Verbindungshülse
als sogenannte Schrumpfmuffe wirkt.
Bei einer bekannten Vorrichtung der eingangs genannten Art (z. B. DE-PS 29 38 006) wird als Dichtungsmasse
die Kunststoffbeschichtung der zu verbindenden Rohrenden verwendet, und es ist ferner zur Erzielung
eines Formschlusses in der Verbindungshülse oder Preßmuffe innen an der Verbindungshülse eine härtere
Kunststoffbeschichtung vorgesehen, die mit umlaufenden Ringrippen mit sägezahnförmigem Querschnitt ausgestattet
ist, wobei die Zähne zur Verbindungsstoßstelle hin gerichtet sind. Hierdurch werden zwar eine gute
Dichtwirkung und ein verhältnismäßig sicherer Formschluß auch hinsichtlich axialer Verschiebung erreicht,
jedoch reicht in vielen Anwendungsfällen und insbesondere bei druckbeaufschlagtcn Trinkwasserleitungen die
Festigkeit der Verbindung insbesondere gegen axiale Verschiebung nicht aus, und es muß ferner mit einer Art
Schälwirkung der sägezahnförmigcn Ringrippen gerechnet werden, die zu einer erhöhten Korrosionsgefährdung
der Verbindung führen kann. Zum anderen muß damii gerechnet werden, daß bei dem Aufbringen
der Verbindungshülse Kunststoffmasse in das Äohrinnere eintritt. Entsprechende Überlegungen gelten für
eine Schrumpfmuffenverbindung beispielsweise gemäß der DE-OS 28 52 495, bei der die als Schrumpfmuffe
wirkende Verbindungshülse innen mit auf dem Umfang verteilten Ausnehmungen versehen wird.
Aus der AT-PS 3 18 324 ist eine Verbindung zweier metallischer Rohrenden bekannt, wobei der Verbindungsbereich
von einer metallischen Überstülphülse umgeben wird und die Rohrenden konisch aufgeweitet
sind. Eine aus Kunststoff bestehende, vorgefertigte Steckmuffc ist über die Rohrenden gestülpt und umgibt
diese radial beidseitig, wobei sich aufgrund der Ausgestaltung der Steckmuffe im Verbindungsbereich ein im
wesentlichen ungestörter Querschnittsverlauf ergibt. Zur Herstellung einer festen Verbindung wird die Überstülphülse
entsprechend der Konizität der Rohrenden so weit verformt, bis ein dichtes Anliegen der Steckmuffe
an den jeweiligen Rohrwandungen vorliegt. Der Zweck dieser bekannten Rohrverbindung besteht in der
Unterbindung des elektrischen Stromflusses zwischen den einander gegenüberstehenden Rohrenden. Ein ungestörter
Querschnittsverlauf, welcher bei vielen Anwendungsfällen von Rohrverbindungen von großer Bedeutung
ist, wird jedoch bei dieser bekannten Verbindung mit einem verhältnismäßig großen konstruktiven
Aufwand erreicht.
Aus der Druckschrift »Mannesmann-Preßfitting-System«
(Ausgabe August 1978) ist eine Rohrverbindung bekannt, bei welcher die Rohrenden im Verbindungsbercich
von einer metallischen Muffcvngcben sind, deren
sickenförmige Enden je einen Dichtring aufnehmen. Zur Herstellung einer solchen Rohrverbindung werden die
glatten Rohrenden bis zu einem definierten Anschlag in die Muffe eingeschoben, wobei anschließend durch Verformung
der Muffe, insbesondere Durchmcsserverringerung,
eine feste, insbesondere dichte Verbindung der Rohrenden hergestellt wird, wobei es jedoch aufgrund
der Verformung der Muffe an deren jeweiligen Endbercichcn zu einer Einschnürung auch des Rohrquerschnitts
kommt. Von Nachteil ist somit bei dieser be-
M kannten Rohrverbindung, daß sich kein ungestörter Querschnittsverlauf im Verbindungsbercich der Rohre
ergibt. Weiterhin hängt die Zuverlässigkeit der Abdichtung der Rohre jeweils von dem plastischen Formänderungsvermögen
der Muffe einschließlich der Rohrenden ab.
Es ist nach alledem die Aufgabe der Erfindung, eine
Vorrichtung zum Verbinden der Enden zweier Rohre oder Rohrformstücke zu schaffen, bei der mit einfachen
Maßnahmen und Mitteln bei ungestörtem Querschnitls-
M) verlauf im Verbindungsbercich eine mechanisch feste
und zugleich dichte Verbindung erreicht wird. Durch Bereitstellung von vorbereiteten Bauteilen soll gleichzeitig
die Möglichkeit einer sehr einfachen bauschigen Montage gegeben sein. Die erfindungsgemäße Rohr-
b5 verbindung soll insbesondere für druckbeaufschlagtc
Installationsleitungen wie Trinkwasscrlcitungen eine
besonders hohe Sicherheit bieten.
Schließlich soll eine möglichst einfache und weilest-
gehend korrosionsfreie Anpassung an Längenänderungen ermöglicht werden. Gelöst wird diese Aufgabe
durch die Merkmale des Kennzeichnungsteiles des Anspruchs 1. Die Anordnung der konischen Einformungen
in Verbindung mit der jeweils verwendeten Dichtungsmasse, die entweder aus der Rohrbeschichtung oder aus
einer geeigneten sonstigen Kunststoffmasse besteht, hat zur Folge, daß bereits beim Aufbringen der Verbindungshülse
mit Hilfe äußeren Druckes und damit ihrer Durchmesserverringerung eine axiale Beaufschlagung
der Rohrenden zur Verbindungsstoßstelle hin bewirkt wird, wodurch die Festigkeit und die Dichtheit der
Rohrverbindung gefördert wird. Durch die konischen Einformungen wird ferner ein verhältnismäßig großflächiger
Angriff der Druckkräfte auf den Verbindungsbereich erzeugt, weiches einen sicheren Formschluß mit
sich bringt. Dabei ist die erfindungsgemäße Richtung der konischen Einformungen geeignet, jede »Schälwirkung«
zu vermeiden. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung ergibt
sich daraus, daß auch im Fall einer Druckbeaufschlagung der verbundenen Rohrleitung ein großflächiger
Angriff der Druckkräfte erzeugt und insbesondere eine Verkeilung der Rohrenden gegen axialen Ausschub herbeigeführt
wird, wobei diese Verkeilung ebenfalls großflächig wirkt und zugleich jede Druckerhöhung innerhalb
der Leitung zu einer Erhöhung der jeweiligen Andruck- und damit Hallekräfte führt. Dies ist von besonderer
Bedeutung, wenn solche Rohrverbindungen sowohl Druck- als auch Schwelldruckbelastungen wie
auch thermischen Belastungen gleichzeitig unterworfen werden, wie dies bei warmgehenden haustechnischen
Versorgungsleitungen der Fall ist. Dabei ist von Vorteil, daß bei Anwendung größerer Rohrdurchmesser auch
die jeweiligen Andruck- und Haltekräfte entsprechend ansteigen, da die erzeugten Druckkräfte mit dem Quadrat
des Rohrumfanges steigen. Die Rohrverbindung nach der Erfindung wird mit sehr einfachen Mitteln und
Maßnahmen erstellt. Jedes Rohrende wird werksseitig mit wenigste-is einer konischen Einfonnung versehen,
und es ist dann an der Baustelle lediglich erforderlich, die Verbindungshülse mit geeigneten Werkzeugen unter
Einschluß der jeweils verwendeten Dichtungsmasse aufzubringen, wonach die Verbindung bereits in voller
Festigkeit und Dichtigkeit hergestellt ist. Als Dichtungsmasse kann ferner ein auf die Rohrerden mit den konischen
F.inforrriungen aufgebrachtes Reaktionsharz Verwendung finden, welches insbesondere dann zweckmäßig
ist, wenn die Verbindung unlösbar sein soll. Im Fall
einer zumindest bedingten Lösbarkeit der Verbindung werden zweckmäßig thermoplastische Massen eingesetzt
wie z. 3. hochkristallme Polyamide oder nachchloriertes
PVC. Je nach der Art der verwendeten Dichtungsmasse wirkt die Aufbringung der Verbindungshülse,
Preßmuffe oder Schrumpfmuffe zu einer Sicherung der metallischen Rohrenden gegen Korrosion. Es ist
auch möglich, zwischen den Stirnflächen der Rohrenden im Anschluß an die konischen Einformungen mittig einen
Begrenzungsring einzubringen, der dann gleichzeitig den Korrosionsschutz für die Rohrenden sicherstellt.
Dadurch, daß erfindungsgemäß die Verbindungshülse beidseitig mit einer radial gerichteten Einziehung im
Bereich einer konischen Einformung der Rohrenden endet, wird bei der Durchmesserverringerung der Verbindungshülse
ein defincrier Raum geschaffen, in welchem die eingebrachte formlose Dichtungsmasse fließen
kann, so daß eine zuverla.; .ige Abdichtung der Rohrverbindung
geschaffen wird. Die radial gerichteten Einziehungen
haben in diesem Zusammenhang die Funktion einer axialen Arretierung für die während der Durchmesserverringerung
fließende Dichtungsmasse, so daß letzterer eine zuverlässige Befestigung innerhalb der
Rohrverbindung gegeben wird.
Die Merkmale des Anspruchs 2 dienen der Erhöhung der Längenanpaßbarkeit der erfindungsgemäßen Rohrverbindung.
Es ist hierbei möglich, zur genauen Längenanpassung einen Teil des zylindrischen Rohrabschnitts oder auch
diesen ganz abzutrennen, wobei die im Verbindungsbereich eingesetzte Verbindungshülse dann diesen zylindrischen
Rohrabschnitt bzw. dessen Restabschnitt einschließlich der sich an diesen anschließenden konischen
Einformung überdeckt. Dadurch, daß die zylindrischen Rohrabschnitte eine Länge aufweisen, die wenigstens
angenähert der halben Länge der konischen Einformungen entspricht, kann erreicht werden, daß auch in den
Fällen, in denen beiderseits einer Rohrverbindung ein derartiger zylindrischer Rohrabschnitt angeordnet ist,
beide sich an diese zylindrischen Fv.-.irabschnitte anschließenden
konischen Einformungen ν enigstens auf der Hälfte ihrer Länge von der Verbindungshülse überdeckt
werden. Dabei wird sichergestellt, daß die Längen der konischen Einformungen, der zylindrischen Rohrabschnitte
-jnd der Verbindungshülse genau aufeinander
abgestimmt sind, um in jedem Fall, insbesondere bei Längenanpassungen, zu erreichen, daß die Verbindungshülse
immer zumindest die Hälfte der einander bei einer Rohrverbindung gegenüberstehenden konischen
Einformungen überdeckt. Für die Länge der zylindrischen Rohrabschnitte ist hiernach somit die Hälfte der
Länge einer konischen Einformung als obere Maßgrenze anzusehen.
J5 Es ist möglich, daß in einer Reihe von Anwendungsfällen die weiter oben geschilderten Anpassungsmöglichkeiten
nicht ausreichen, um einen größeren Längenabschnitt zwischen zwei zu verbindender. Rohrenden zu
überbrücken. Durch ein Verbindungsrohrstück gemäß dem Anspruch 4 kann dieses Anpassungsproblem
grur"isätzlich gelöst werden. Mit Hilfe eines derartigen, an den jeweiligen konischen Einformungen ablängbaren
Verbindungsrohrstücks läßt sich ein größerer Längenabschnitt zwischen zwei zu verbindenden Rohrenden
anpassungsfähig überbrücken, wobei dan'.; zwei Verbindungsvorrichtungen nach der Erfindung mit den geschilderten
Wirkungen und Vorteilen eingesetzt werden.
Die Erfindung wird anhand mehrerer Ausführungsbeispiele beschrieben, die in der Zeichnung dargestellt
so sind. Die Zeichnung zeigt teilweise in der Seitenansicht und teilweise im ganzen oder im hälftigen Längsschnitt
eine Rohrabzweigung mit vier Verbindungsstellen, ar.
denen die Vorrichtung nach der Erfindung eingesetzt ist.
in der Zeichnung ist ein Rohrleitungsabschnitt in Gestalt
einer T-förmigen Abzweigung dargestellt.
Eine erste Ausführungsform ist im Längsschnitt an der mit Vi bezeichneten Verbindungsstelle dargestellt.
Hier sind zu verbinden die Rohrenden 1 und 2 eines jeweils metallischer Rohres. Jedes Rohrende 1 bzw.2 ist
bo auf seinem zur Verbindungsstoßstelle gerichteten letzten Längenabschnitt mit einer äußeren konischen Einformung
3 bzw. 4 versehen, die sich zu ;h"em von der Verbindungsstoßstelle abgewandten Ende hin verjüngt,
wie die Zeichnung zeigt. Beide Rohrenden mit den konih5
sehen Einformungen 3 bzw. 4 sind in eine metallische Verbindungshülse 5 beidseitig eingeschoben, und es endet
die Verbindungshülse 5 beidseitig jeweils im Bereich der konischen Einformung 3 b/.w. 4.
Die Verbindungshülse 5 ist innen mit einer Dichtungsmasse 6 ausgefüllt. Es ist ferner die Verbindungshülse 5
an ihren Enden mit jeweils einer radial gerichteten Einziehung 7 versehen, die also in den Bereich geringeren
Durchmessers der konischen Einformungen 3 und 4 gerichitet
ist, wodurch der Dichtungsmasse eine axiale Fixierung gegeben wird. Die Verbindungshülsc 5 besteht
aus metallischem Werkstoff. Es können aber je nach den Rohrwerkstoffen auch andere Werkstoffe verwendet
werden, wobei stets sicherzustellen ist. daß die Verbindungshülse 5 durch Durchmesserverringerung entweder
mit Hilfe mechanischer Druckausübung oder mit Hilfe von Wärmeeinwirkung auf den Rohrenden I und 2
bzw. den konischen Einformungen 3 und 4 festgelegt wird. Eine Seitenansicht einer fertigen Verbindungsvorrichtung
ist bei 8 dargestellt.
Eine andere Ausführungsform wird anhand des Abzweigs der dargestellten Rohrleitung erläutert. Hierbei
sind die Rohrenden la und 2a miteinander zu verbinden. Dabei weisen die Stirnflächen der zu verbindenden
Rohrenden la und 2a einen so großen Längenabstand auf, daß dieser nicht mit Hilfe einer einzigen Verbindungshülse
überbrückt werden kann. Hierbei findet dann eine Ausführungsform Verwendung, die ein zwischen
zwei Verbindungshülsen 5a und 56 einsetzbares Verbindungsrohrstück 9 aufweist. Dieses Verbindungsrohrstück
besteht entweder aus dem jeweiligen Material der Rohrenden la bzw. 2a. Im Fall metallischer zu
verbindender Rohrenden wird ein Rohrverbindungsstück aus Edelstaii! oder aus feuerverzinktem Stahl eingesetzt.
Beide Rohrenden la bzw. 2a weisen zunächst jeweils wieder die konische Einformung 3 bzw. 4 auf, die sich zu
ihrem von der Verbindungsstelle abgewandten Ende hin verjüngen.
Das Verbindungsrohrstück 9 ist zunächst auf seinen beiden Enden mit einer konischen Einformung 10 bzw.
11 versehen, deren Wandungsverläufe (Konen) einander entgegengerichtet sind, wie die Zeichnung zeigt, wobei
die größten Durchmesser gleich dem Außendurchmesser der zu verbindenden Rohrenden la bzw. 2a sind.
Es ist ferner das Verbindungsrohrstück 9 an seinem in der Zeichnung links gelegenen Ende derart ausgebildet,
daß die konische Einformung zum Rohrende la hin, also zur Verbindungsstoßstelle hin, in einen zylindrischen
Rohrabschnitt 12 übergeht, dessen Durchmesser dem des übrigen Rohrverlaufs, also dem Durchmesser des
Rohrendes la, entspricht. An die an diesem Ende des Verbindungsrohrstücks 9 vorgesehene konische Einformung
10 schließt sich ferner an deren Ende mit geringstern Außendurchmesser unmittelbar eine nächste, entgegengesetzt
gerichtete konische Einformung 11a an, die entsprechend der am Ende vorgesehenen konischen
Einformung 11 gestaltet ist. An diese konische Einformung Ua schließt sich wiederum ein zylindrischer
Rohrabschnitt 12a an, auf den eine weitere konische Einformung 116 folgt, die in Gestaltung und Richtung
den konischen Einformungen U und 11a entspricht Auf
die konische Einformung lift folgt ein weiterer zylindrischer
Rohrabschnitt 126, auf den dann die bereits beschriebene konische Einformung 11 folgt Auch diese
konische Einformung 11 kann zur Erhöhung der Anpassungsfähigkeit an ihrem zur Verbindungsstoßstelle hin
gelegenen Ende mit einem zylindrischen Rohrabschnitt entsprechend den Abschnitten 12, i2a und \2ö versehen
sein, der im dargestellten Beispiel bereits abgelängt ist weisen eine Länge in Rohrlängsrichtung auf, die wenigstens
angenähert der halben Länge der konischen Einformungen 10,11,11a und 11 b entspricht.
Die konische Einformung 3 des Röhrendes la und die
konische Einformung 10 sowie der zylindrische Abschnitt 12 am zugewandten Ende des Verbindungsrohrstücks
9 sind in der bereits anhand der Verbindungsstelle Vl beschriebenen Weise von einer mit Dichtungsmasse
6a ausgefüllten Verbindungshülse 5a umschlos-
iü sen. Es ist also diese Verbindungshülse 5a durch die
geschilderte Durchmesserverringerung auf diesen einander zugekehrten Rohrenden fest aufgebracht, wodurch
die Verbindungsstelle V 2 gebildet wird.
An der Verbindungsstelle V3 sind die konische F.informung
4 des Rohrendes 2a und die cndseitige konische Einformung U des Rohrverbindungsstücks 9 von
der mit Dichtungsmasse 66 ausgefüllten Verbindungshülse 56 in der geschilderten Weise umschlossen.
Wie bei der Verbindungsstelle V2 dargestellt, wird
bei der geschilderten Längenbemessung des zylindrischen Abschnitts 12 stets gewährleistet, daß das zugekehrte
Ende der Verbindungshülsc 5a auf der konischen Einformung 10 endet, also die eingangs geschilderten
Wirkungen auch bei Einschaltung eines solchen zylindrischen Rohrabschnitts gewährleistet sind. Die Zeichnung
läßt erkennen, daß es durch vollständige Ablängung z. B. der konischen Einformung U und ggf. durch
ganzec-rier teilweise Ablängung des zylindrischen Rohrabschnittes
126 oder auch des zylindrischen Rohrab-Schnitts 12 möglich ist, die Verbindungsvorrichtung
grob und fein an die jeweiligen Abstandsverhältnisse
zwischen den Rohrenden 1 a und 2a anzupassen.
Die jeweiligen Dichtungsmassen 6,6a und 66 können
je nach dem Anwendungsfall aus Kunststoff bestehen,
j5 z. B. aus Elastomeren, Duromcren oder Piastomeren. Es
kann jedoch die Dichtungsmasse auch ausschließlich aus einer im gegebener, FaI! auf den Rohrenden einschließlich
der konischen Einformungen vorgesehenen Kunststoffbeschichtung bestehen, wenn diese die ausreichende
Stärke aufweist, z. B. im Fall der Verwendung aufgeschäumter Kunststoffbcschichtungen oder dergleichen,
die sich gleichzeitig für die gewünschten Dichtungszwcckc eignen.
Bei den in der Zeichnung wiedergegebenen Ausfiihrungsbeispiclcn wird ferner stets lediglich eine einzige
konische Einformung durch die Verbindungshülse umschlossen. Es kann natürlich in bestimmten Anwendungsfällen
zweckmäßig sein, die Länge der Verbindungshülse so zu wählen, daß auch gleichzeitig mehrere
konische Einformungen der beschriebenen Art umschlossen
werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Die zylindrischen Rohrabschnitte 12, 12a und 126
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Verbinden der Enden zweier Rohre oder Rohrformstücke für Installationsleitungen
mit einer metallischen Verbindungshülse, die unter Zwischenschaltung einer verformbaren Dichtungsmasse
mit den von ihr umschlossenen Rohrenden mittels Durchmesserverringerung verbindbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rohrende (1, 2; la. 2a) bei gleichbleibendem zylindrischem
Innenwandungsverlauf auf einem Längenabschnitt mit wenigstens einer äußeren konischen
Einformung (3, 4, 10, U) versehen ist, die sich zu ihrem von der Verbindungsstelle abgewandten Ende
hin verjüngt, daß die Verbindungshülse (5, 5a, 5b) beidseitig mit jeweils einer radial gerichteten Einziehung
(7) im Bereich einer solchen konischen Einformung endet und daß die Dichtungsmasse (6, 6j, 6b)
eine form*o>e, durch die Durchmesserverringerung
der Verblndüngshüisc geformte Dichtungsmasse,
vorzugsweise aus vorvernetztem Material, ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die zur Verbindungsstelle
hin gelegene konische Einformung (10) an ihrem Ende größeren Durchmessers in einen zylindrischen
Rohrabschnitt (12) mit dem Durchmesser des übrigen Rohrverlaufes übergeht, dessen Länge etwa
halb so groß ist wie die Länge der konischen Einformung. wobei die Gesamtlänge der Verbindungshülse
(5,5a. Sb, geringer ist als die Summe der Längen
zweier konischer EinformunRen (3, 4, 10, 11), aber länger als die Summe zweier zylindrischer Rohrabschnitte
(12).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein zwischen zwei Verbindungshülsen (5a, 5b)
einsetzbares Verbindungsrohrstück (9), das an einem Ende die konische Einformung (10) aufweist, an die
sich ohne zylindrisches Zwischenstück, gegenläufig gerichtet, mindestens eine konische Einformung (11,
Ha, llf>; mit zylindrischem Rohrabschnitt (12a. 126;
anschließt.
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