DE3310027A1 - Vorrichtung zum verbinden der enden zweier rohre oder rohrformstuecke - Google Patents
Vorrichtung zum verbinden der enden zweier rohre oder rohrformstueckeInfo
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Description
- 3-
Unsere Akten-Nr.: 2149/278 Bad Gandersheim, 18. März 1983
Karl Heinz Vahlbrauk
Vorrichtung zum Verbinden der Enden zweier
Rohre oder Rohrformstücke
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verbinden der Enden zweier Rohre oder Rohrformstücke für Installationsleitungen
mit einer metallischen Verbindungshülse, die unter Zwischenschaltung einer verformbaren
Dichtungsmasse mit den von ihr umschlossenen Rohrenden mittels Durchmesserverringerung verbindbar ist.
Es ist bekannt, glatte Rohrenden mit Hilfe von derartigen
Verbindungshülsen, die auch Preßmuffen genannt werden, zu verbinden. Dabei wird die Verbindungshülse entweder
mit Hilfe besonderer Werkzeuge mechanisch im Durchmesser verringert und so auf den Rohrenden festgelegt, oder es
wird die Durchmesserverringerung. durch Schrumpfen ausgeführt,
wobei also die Verbindungshülse als sogenannte Schrumpfmuffe wirkt.
Bei einer bekannten Vorrichtung der eingangs genannten Art (z.B. DE-PS 29 38 006) wird als Dichtungsmasse die
Kunststoffbeschichtung der zu verbindenden Rohrenden verwendet, und es ist ferner zur Erzielung eines Formschlusses
in der Verbindungshülse oder Preßmuffe innen an der Verbindungshülse eine härtere Kunststoffbeschichtung vorgesehen,
die mit umlaufenden Ringrippen mit sägezahnförmigen Querschnitt ausgestattet ist, wobei die Zähne zur
Verbindungsstoßstelle gerichtet sind. Hierdurch werden zwar eine gute Dichtwirkung und ein verhältnismäßig sicherer
Formschluß auch hinsichtlich axialer Vorschiebung er-
HR/Hu
reicht, jedoch reicht in vielen Anwendungsfällen und insbesondere bei druckbeaufschlagten Trinkwasserleitungen die
Festigkeit der Verbindung insbesondere gegen axiale Verschiebung nicht aus, und es muß ferner mit einer Art
Schälwirkung der sägezahnförmigen Ringlippen gerechnet
werden, die zu einer erhöhten Korrosionsgefährdung der Verbindung führen kann. Zum anderen muß damit gerechnet
werden, daß bei dem Aufbringen der Verbindungshülse Kunststoffmasse in das Rohrinnere eintritt. Entsprechende Uberlegungen
gelten für eine Schrumpfmuffenverbindung der en
zweiter Stelle geschilderten Art (z.B. DE-OS 28 52 495), bei der die als Schrumpfmuffe wirkende Verbindungshülse
innen mit auf dem Umfang verteilten Ausnehmungen versehen wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbindungsvorrichtung
der eingangs angegebenen Art zu schaffen, bei der mit sehr einfachen Maßnahmen und Mitteln die Sicherheit
der Verbindung sowohl hinsichtlich der Dichtwirkung als auch hinsichtlich der Festigkeit gegen axiale Ver-Schiebung
erhöht wird. Dabei soll für eine möglichst einfache bauseitige Montage durch entsprechende Vorbereitung
der Bestandteile der Verbindung gesorgt werden. Die Verbindung soll insbesondere für druckbeaufschlagte Installationsleitungen
wie Trinkwasserleitungen eine besonders hohe Sicherheit bieten. Schließlich soll eine möglichst
einfache und weitestgehend korrosionsfreie Anpassung an Längenänderungen ermöglicht werden.
Dies wird nach der Erfindung vor allem dadurch erreicht, daß jedes Rohrende auf einem Längenabschnitt mit wenigstens
einer äußeren konischen Einformung versehen ist, die sich zu ihrem von der Verbindungsstelle abgewandten Ende
hin verjüngt, und die Verbindungshülse beidseitig im Bereich einer solchen konischen Einformung endet. Die ko-
nischen Einformungen sind somit hinsichtlich ihrer Verjüngung
von der Verbindungsstoßstelle fort gerichtet. In Verbindung mit der jeweils verwendeten Dichtungsmasse,
die entweder aus der Rohrbeschichtung oder aus einer geeigneten eingebrachten Kunststoffmasse oder Kunststoffhülse
besteht, ergibt sich die vorteilhafte Wirkung, daß bereits beim Aufbringen der Verbindungshülse mit Hilfe
äußeren Drucks und damit ihrer Durchmesserverringerung eine axiale Beaufschlagung der Rohrenden zur Verbindungsstoßstelle
hin bewirkt wird, die die Festigkeit und die Dichtwirkung der Verbindung fördert. Durch die konischen
Einformungen wird ferner ein verhältnismäßig großflächige: Angriff der Druckkräfte auf den Verbindungsbereich erzeug"
was einen sicheren Formschluß mit sich bringt. Dabei ist die erfindungsgemäße Richtung der konischen Einformungen
geeignet, jede "Schälwirkung" zu vermeiden. Ein weiterer
wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung ergibt sich daraus, daß auch im Fall einer
Druckbeaufschlagung der verbundenen Rohrleitung ein großflächiger Angriff der Druckkräfte erzeugt und insbesondere
eine Verkeilung der Rohrenden gegen axialen Ausschub herbeigeführt wird, wobei diese Verkeilung ebenfalls großflächig
wirkt und zugleich jede Druckerhöhung innerhalb der Leitung zu einer Erhöhung der jeweiligen Andruck- und
damit Haltekräfte führt. Dies ist von besonderer Bedeutung wenn solche Rohrverbindungen sowohl Druck- als auch insbesondere
Schwelldruckbelastungen wie auch thermischen Belastungen gleichzeitig unterworfen wird, wie dies bei
waringehenden haustechnischen Versorgungsleitungen der Fall
ist. Dabei ist von Vorteil, daß bei Anwendung größerer Rohrdurchmesser auf diese Andruck- und Haltekräfte entsprechend
ansteigen, da die erzeugten Druckkräfte mit dem Quadrat des Rohrumfangs steigen.
Die Rohrverbindung nach der Erfindung wird mit sehr einfachen Mitteln und Maßnahmen erstellt. Jedes Rohrende
wird werksseitig mit wenigstens einer konischen Einformung versehen, und es ist dann an der .Baustelle lediglieh
erforderlich, die Verbindungshülse mit geeigneten Werkzeugen unter Einschluß der jeweils verwendeten
Dichtungsmasse aufzubringen, wonach die Verbindung bereits
in voller Festigkeit und Dichtigkeit hergestellt ist. Als Dichtungsmasse kann entweder die ggf. auf den Rohren und
den Rohrenden einschließlich der konischen Einformungen
aufgebrachte Kunststoffbesichtung herangezogen werden, oder ™ es kann in die Verbindungshülse eine geeignete Dichtungsmasse,
insbesondere eine Kunststoffmasse eingebracht sein. Auch kann diese Dichtungsmasse aus einem vorher auf die
Rohrenden mit den konischen Einformungen aufgebrachten Reaktionsharz bestehen, was insbesondere zweckmäßig sein
kann, wenn die Verbindung unlösbar sein spll. Im Fall einer zumindest bedingten Lösbarkeit der Verbindung werden
zweckmäßig thermoplastische Massen eingesetzt, z.B. hochkristalline Polyamide oder nachchloriertes PVC. Je nach
der verwendeten Dichtungsmasse wirkt die Aufbringung der Verbindungshülse, Preßmuffe oder Schrumpfmuffe zu einer
Sicherung der metallischen Rohrenden gegen Korrosion. Es y ist auch möglich, zwischen den Stirnflächen der Rohrenden
im Anschluß an die konischen Einformungen mittig einen Begrenzungsring einzubringen, der dann gleichzeitig den
Korrosionsschutz für die Rohrenden sicherstellt.
Die jeweiligen axialen Längen der konischen Einformungen und der verwendeten Verbindungshülse können für die jeweiligen
Anwendungsfälle aufeinander abgestimmt werden. Um die Rohrenden den unterschiedlichen Leitungslängen
an der Verbindungsstelle anzupassen, sind verschiedene Möglichkeiten bei der Erfindung gegeben. Es können auf
jedem Rohrende aufeinanderfolgend mehrere konische Einformungen mit gleicher Konusneigungsrichtung hinterein-
-χ-
ander vorgesehen werden. Zur Längenanpassung können dann eine oder mehrere konische Einformungen abgetrennt werden.
Eine andere erfindungsgemäß vorgesehene Anpassungsmöglichkeit wird dadurch erreicht, daß wenigstens die zur
Verbindungsstelle hin gelegene konische Einformung an ihrem Ende größeren Durchmessers in einen zylindrischen
Rohrabschnitt, mit dem Durchmesser des übrigen Rohrverlaufs
übergeht. Zur feineren Längenanpassung ist es dann möglich, einen Teil des zylindrischen Rohrabschnitts oder
diesen ganz abzutrennen. Zweckmäßig weisen die zylindrischen Rohrabschnitte eine Länge in Rohrlängsrichtung
auf, die wenigstens angenähert der halben Länge der konischen Einformungen entspricht. Dadurch wird auch bei
Beibehaltung der vollständigen Länge der zylindrischen Rohrabschnitte stets gewährleistet, daß die nachfolgende
konische Einformung wenigstens auf der Hälfte ihrer Länge sicher mit der geschilderten Wirkung von der Verbindungshülse umschlossen wird.
Um die Sicherheit der Verbindung dergestalt zu fördern, daß in allen Anwendungsfällen die Verbindungshülse die
Rohrenden stets auf ihrer konischen Einformung erfaßt, ist es zweckmäßig, die Gesamtlänge der Verbindungshülse
geringer als die Summe der Längen zweier konischer Einformungen zu wählen.
Insbesondere im Fall der Verbindung nicht beschichteter metallischer oder Kunststoffrohrenden ist es zweckmäßig,
wenn die Verbindungshülse innen mit einem hülsenförmigen
Mantel aus der Dichtungsmasse versehen ist. Auf diese Weise ist die notwendige Dichtungsmasse in jedem Anwendungsfall
sichergestellt. Die Verbindungshülse mit ihrem Innenmantel kann werkseitig vorgefertigt werden,
und es ist unabhängig von der jeweiligen Ausgestaltung der Rohrenden und der konischen Einformungen eine solche
VerbindungshUlse an der Baustelle stets verwendbar.
Zweckmäßig ist die VerbindungshUlse an ihren Enden mit
jeweils einer radial gerichteten Einziehung versehen. Hierdurch wird ein stets definierter abgeschlossener
Verbindungsraum für die Dichtungsmasse bereitgestellt, und es kann die radiale Einziehung auch zu einer zusätzlichen
Verriegelung herangezogen werden.
Es ist möglich, daß in einer Reihe von Anwendungsfällen die weiter oben geschilderten Anpassungsmöglichkeiten .
% 10 nicnt ausreichen, um einen größeren Längenabschnitt
zwischen zwei zu verbindenden Rohrenden zu überbrücken. Zum anderen wäre es von Vorteil, wenn werksseitig ,jedes
Rohrende nur mit einer einzigen konischen Einformung versehen zu werden braucht. Eine Lösung dieses Anpassungs-
^tj problems für die Verbindungsvorrichtung nach der Erfindung
wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung erreicht durch ein zwischen zwei Verbindungshülseh und damit
Rohrenden einsetzbares Verbindungsrohrstück, das auf
seinen beiden Enden mit wenigstens jeweils einer konischen Einformung endet, deren Wandungsverläufe (Konen) einander
entgegengerichtet sind, wobei die größten Durch-■jN
messer gleich dem Außendurchmesser der zu verbindenden Rohrenden sind. Mit Hilfe eines derartigen, an den jeweiligen
konischen Einformungen ablängbaren Verbindungsrohrstücks läßt sich ein größerer Längenabschnitt zwischen
zwei zu verbindenden Rohrenden anpassungsfähig überbrücken, wobei dann zwei.Verbindungsvorrichtungen
nach der Erfindung mit den geschilderten Wirkungen und Vorteilen eingesetzt werden.
Um dabei auch eine feinere Längenanpassung vornehmen zu können, wird die Vorrichtung nach der Erfindung dadurch
weiter ausgestaltet, daß wenigstens an einem Ende des Verbindungsrohrstücks die konische Einformung in einen
zylindrischen Rohrabschnitt mit dem Durchmesser des
Ol übrigen Rohrverlaufs übergeht und zwischen wenigstens zweien der entgegengesetzt gerichteten konischen Einformungen
des anderen Endes des Verbindungsrohrstücks ein solcher zylindrischer Rohrabschnitt.angeordnet ist. Entweder am
Ende oder durch Abtrennung innerhalb des zwischengeschalteten zylindrischen Rohrabschnitts können Anpassungen der
Länge des Verbindungsrohrstücks und damit Anpassungen an den Abstand der zu verbindenden Rohrenden leicht vorgenommen
werden.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung besteht dann darin, daß auf die an einem Ende des Verbindungsrohrstücks
vorgesehene konische Einformung an ihrem Ende mit geringstem Außendurchmesser unmittelbar die nächste,
entgegengesetzt gerichtete konische Einformung folgt, an die sich weitere gleichgerichtete konische Einformungen
mit zwischengeschalteten zylindrischen Rohrabschnitten anschließen. Auf diese Weise kann das eine Ende des Verbindungsrohrstücks
auch bei größeren Anpassungsarbeiten unverändert bleiben, während die Anpassungsarbeiten durch jeweilige
Ablängung der entgegengesetzt gerichteten konischen Einformungen mit ihren zylindrischen Rohrabschnitten durchgeführt
werden. Dabei werden zur Grobanpassung eine konische Einformung ganz und zur Feinanpassung jeweilige Teillängen
der zylindrischen Rohrabschnitte abgetrennt. Auch bei dem Verbindungsrohrstück weisen die zylindrischen Rohrabschnitte
zweckmäßig eine Länge in Rohrlängsrichtung auf, die wenigstens angenäh'ert der halben" Länge der konischen
Iinformungen entspricht.
'-"eitere Merkmale, Vorteile .und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich, aus den Ansprüchen und aus der Erläuterung der Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen, die in
der Zeichnung dargestellt sind.
Die Zeichnung zeigt teilweise in der Seitenansicht und ceilweise im ganzen oder im hälftigen Längsschnitt eine
Rohrabzweigung mit vier Verbindungsstellen, an denen die
Vorrichtung nach der Erfindung eingesetzt ist. Cr
— S —
Ol In der Zeichnung ist ein Rohrleitungsabechnitt in Gestalt einer T-förmigen Abzweigung zur Erläuterung der Erfindung
dargestellt. Anhand der jeweils geschnitten dargestellten Rohrverbindungsstellen soll die Erfindung erläutert
werden.
Eine erste Ausfuhrungsform der Erfindung ist im Längsschnitt
an der mit Vl bezeichneten Verbindungsstelle dargestellt. Hier sind zu verbinden die Rohrenden 1 und 2
eines jeweils metallischen Rohres. Jedes Rohrende 1 bzw. ist auf seinem zur Verbindungsstoßstelle gerichteten letzten
Längenabschnitt mit einer äußeren konischen Einformung 3 bzw. 4 versehen, die sich zu ihrem von der Verbindungsstoßstelle
abgewandten Ende hin verjüngt, wie die Zeichnung zeigt. Beide Rohrenden mit den konischen Einformungen
3 bzw. 4 sind in eine metallische Verbindungshiilse 5 beidseitig eingeschoben, und es endet die Verbindungshiilse
5 beidseitig jeweils im Bereich der konischen Einformung 3 bzw. 4.
Die Verbindungshülse 5 ist innen mit einem hülsenförmigen
Mantel 6 aus einer geeigneten Dichtungsmasse versehen,.
z.B. mit einer Kunststoffhülse oder Kunststoffbeschichtung.
Es ist ferner die Verbindungshülse 5 an ihren Enden mit jeweils einer radial gerichteten Einziehung 7 versehen,
die also in den Bereich' geringeren Durchmessers der konischen Einformungen 3 und 4 gerichtet ist. Die Verbindungshülse 5 besteht zweckmäßig aus metallischem Werkstoff. Es
können aber je nach den Rohrwerkstoffen geeignete andere '.'erkstoffe verwendet werden, wobei stets sicherzustellen
ist, daß die Verbindungshülse 5 durch geeignete Durchmesserverringerung
entweder mit Hilfe mechanischer Druckausübung oder mit Hilfe von Wärmeeinwirkung auf den Rohrenden
1 und 2 bzw. den konischen Einformungen 3 und 4 festgelegt wird. Eine Seitenansicht einer fertigen Verbindungsvorrichtung
nach der Erfindung ist bei 8 dargestellt.
-X-
Ol Eine andere Ausfuhrungsform der Erfindung wird anhand des
Abzweigs der dargestellten Rohrleitung erläutert. Hierbei sind die Rohrenden la und 2a miteinander zu verbinden. Dabei weisen die Stirnflächen der zu verbindenden Rohrenden
la und 2a einen so großen Längenabstand auf, daß dieser nicht mit Hilfe einer einzigen Verbindungshülse überbrückt werden kann. Hierbei findet dann eine Ausführungsform der Erfindung Verwendung, die ein zwischen zwei Verbindungshülsen 5a und 5b einsetzbares Verbindungsrohr-
stück 9 aufweist. Dieses Verbindungsrohrstück besteht entweder aus dem jeweiligen Material der Rohrenden la bzw. 2a.
Im Fall metallischer zu verbindender Rohrenden wird zweckmäßig ein Rohrverbindungsstück aus Edelstahl oder aus feuerverzinktem Stahl eingesetzt.
Beide Rohrenden la bzw. 2a weisen zunächst jeweils wieder die konische Einformung 3 bzw 4 auf, die sich zu ihrem
von der Verbindungsstelle abgewandten Ende hin verjüngen.
Das Verbindungsrohrstück 9 ist zunächst auf seinen beiden Enden mit einer konischen Einformung 10 bzw. 11 versehen, deren '."andungsverläuf e (Konen) einander entgegengerichtet sind, wie die Zeichnung zeigt, wobei die größten Durch-• messer gleich dem Außendurchmesser der zu verbindenden
Rohrenden la bzw. 2a sind. Es ist ferner das Verbindungsrohrstück 9 an seinem in der Zeichnung links gelegenen
•25 Ende derart ausgebildet, daß die konische Einformung zum
Rohrende la hin, also zur Verbindungsstoßstelle hin, in einen zylindrischen Rohrabschnitt 12 übergeht, dessen
Durchmesser dem des übrigen- Rohrverlaufs, also dem Durchmesser
des Rohrendes la, entspricht. An die an diesem Ende des Verbindungsrohrstücks 9 vorgesehene konische Einformung
10 schließt sich ferner an deren Ende rait geringstem Außendurchmesser unmittelbar eine nächste, entgegengesetzt
gerichtete konische Hinformung 11a in, die entsorechend
der am finde vorgesehenen konischen Einformunq
-10-
Ol gestaltet iat. An diese konisch« Einformung 11a schließt
sich wiederum ein zylindrischer Rohrabschnitt 12a an, auf den eine weitere konische Einformung 11b folgt, die in
Gestaltung und Richtung den konischen Einformungen 11 und 11a entspricht. Auf die konische Einformung 11b folgt ein
weiterer zylindrischer Rohrabschnitt 12b, auf den dann die bereits beschriebene konische Einformung 11 folgt.
Auch diese konische Einformung 11 kann zur Erhöhung der Anpassungsfähigkeit an ihrem zur Verbindungsstoßstelle
hin gelegenen Ende mit einem zylindrischen Rohrabschnitt
entsprechend den Abschnitten 12, 12a und 12b versehen sein,
. der im dargestellten Beispiel bereits abgelängt ist (V3).
Die zylindrischen Rohrabschnitte 12, 12a und 12b weisen eine Länge in Rohrlängsrichtung auf, die wenigstens angenähert
der halben Länge der konischen Einformungen 10,11, 11a und lib entspricht.
Die konische Einformung 3 des Rohrendes la und die konische
Einformung 10 sowie der zylindrische Abschnitt 12 am zugewandten Ende des Verbindungsrohrstücks 9 sind in der
bereits anhand der Verbindungsstelle Vl beschriebenen Weise von einer Verbindungshülse 5a mit innerem Mantel 6a
aus Dichtungsmasse umschlossen, es ist also diese Verbindungshülse 5a durch geschilderte Durchmesserverringerung
auf diesen einander zugekehrten Rohrenden fest aufgebracht. Es ist somit die Verbindungsstelle V2 gebildet.
An der Verbindungsstelle V3 sind die konische Einformung 4 des Rohrendes 2a und die endseitige konische Einformung
11 des Rohrverbindungsstücks 9 von der Verbindungshülse 5b mit dem inneren Mantel 6b in- der geschilderten Weise umschlossen.
Wie bei der Verbindungsstelle V2 dargestellt, wird bei der geschilderten Längenbemessung des zylindrischen Abschnitts
12 stets gewährleistet, daß das zugekehrte Ende
-11-
Ol der Verbindungshülse 5a auf der konischen Einformung 10
endet, also die eingangs geschilderten vorteilhaften Wirkungen auch bei Einschaltung eines solchen zylindrischen
Rohrabschnitts gewährleistet sind. Die Zeichnung läßt erkennen, daß es durch vollständige Ablängung z.B.
der konischen Einformung 11 und ggf. durch ganze oder teilweise Ablängung des zylindrischen Rohrabschnittes 12b
oder auch des zylindrischen Rohrabschnitte 12 möglich ist,
die Verbindungsvorrichtung nadi der Erfindung grob und fein
an die jeweiligen Abstandsverhältnisse zwischen den Rohrenden la und 2a anzupassen.
Der jeweilige Dichtungsmantel 6, 6a und 6b kann je nach den verwendeten Werkstoffen und dem Anwendungsfall aus
geeignetem Kunststoff bestehen, z.B. aus Elastomeren, Duromeren oder Piastomeren. Es kann jedoch die Dichtungsmasse
auch ausschließlich aus einer im gegebenen Fall auf den Rohrenden einschließlich der konischen Einformungen
vorgesehenen Kunststoffbeschichtung bestehen, wenn diese die ausreichende Stärke aufweist, z.B. im Fall der Verwendung
aufgeschäumter Kunststoffbeschxchtungen oder dergleichen, die sich gleichzeitig für die gewünschten Dichtungszwecke eignen.
Für den größten Teil der Anwendungsfälle ist es zweckmäßig, die Gesamtlänge der jeweils verwendeten Verbindungshülse
6, 6a oder 6b geringer zu wählen als die Summe der Längen zweier konischer Einformungen. Auf diese Weise ist
gewährleistet, daß die Verbindungshülse stets im Bereich der konischen Einformungen endet, was die Sicherheit der
geschilderten Wirkung der konischen Einformungen erhöht.
Bei den in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispielen wird ferner stets lediglich eine einzige konische
Einformung durch die Verbindungshülse umschlossen. Es kann natürlich in bestimmten Anwendungsfällen zweckmäßig
sein, die Länge der Verbindungshülse so zu wählen, daß audi
gleichzeitig mehrere konische Einformungen der gemäß gestalteten Art umschlossen werden.
- Leerseite
Claims (6)
- DlPL-ING. HORST ROSE Ώ1ΡΙ .3NQ.PATENTANWÄLTEUnsere Akten-Nr.: 2149/278 Bad Gandersheiia, 18. März 1983 Karl Heinz VahlbrauJcOl PATENTANSPRÜCHEl/ Vorrichtung zum Verbinden der Enden zweier Rohre oder Rohrformstücke für Installationsleitungen mit einer metallischen Verbindungshülse, die unter Zwischen schaltung einer verformbaren Dichtungsmasse mit den von ihr umschlossenen Rohrenden mittels Durchmesserverringerung verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rohrende (1,2:1a,2a) auf einem Längenabschnitt mit wenigstens einer äußeren konischen Ein- formung (3,4,10,11) versehen ist, die sich zu ihrem von der Verbindungsstelle abgewandten Ende hin verjüngt, und die Verbindungshülse (5,5a,5b) beidseitig im Bereich einer solchen konischen Einformung endet.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die zur Verbindungsstelle hin gelegene konische Einformung (10) an ihrem Ende größeren Durch messers in einen zylindrischen Rohrabschnitt (12) mit dem Durchmesser des übrigen Rohrverlaufs übergeht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtlänge der Verbindungshülse (5,5a,5b) geringer ist als die Summe der Längen zweier konischer Einformungen.
- '4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungshülse (5,5a,5b) innen mit einem hülsenförmigen Mantel (6,6a,6b) aus der Dichtungsmasse versehen ist.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche X bi'a 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungshül^e (5,5a,5b) an ihren Enden mit jeweils einer radial gerichteten Einziehung (7) versehen ist.FIR/LaOl 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein zwischen zwei Verbindungshülsen (5a,5b) eineetzbares Verbindungsrohrstück (9), das auf seinen beiden Enden mit wenigstens jeweils einer konischen Einforraung (10,11) versehen ißt, deren Wandungsverläufe (Konen) einander entgegengerichtet sind, wobei die größten Durchmesser gleich dem Außendurchmesser der zu verbindenden Rohrenden (la,2a) sind.7. Vorrichtung nach Anspruch 6„ dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens an einem Ende des Verbindungsrohrstücks(9) die konische Einformung (10) in einen zylindrischen Rohrabschnitt (12) übergeht und zwischen wenigstens zweien der entgegengesetzt gerichteten konischen Einformungen (11a,11b,11) des anderen Endes des Verbindungsrohrstücks ein solcher zylindrischer Rohrabschnitt (12a,12b) angeordnet ist.
- 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf die an einem Ende des Verbindungsrohrstücks (9) vorgesehene konische Einformung(10) an ihrem Ende mit geringstem Außendurchmesser unmittelbar die nächste, entgegengesetzt gerichtete konische Einforraung (lla) folgt, an die sich weitere gleichgerichtete konische Einformungen (lib,11) mit zwischengeschalteten zylindrischen Rohrabschnitten (12a,12b) anschließen.9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrischen Rohrabschnitte (12,12a,12b) eine Länge in Rohrlängsrichtung aufweisen, die wenigstens angenähert der halben Länge der konischen Einformungen (10,lla,11b,11) entspricht.PatentanwälteDipl.-Ing. Horst Rose Dipl.-lng. Peter Kosel
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| DE19633627A1 (de) * | 1996-08-21 | 1998-02-26 | Dischler Helmut | Kupplungsvorrichtung für die Herstellung einer Rohrverbindung |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE4137495C2 (de) * | 1991-11-14 | 1995-10-05 | Karl Heinz Vahlbrauk | Rohrverbindung für Druckrohre |
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| DE2852495A1 (de) * | 1978-12-05 | 1980-06-19 | Karl Heinz Vahlbrauk | Verfahren zum verbinden zweier rohrenden aus metall |
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| DE2938006C2 (de) * | 1979-09-20 | 1982-04-15 | Karl Heinz 3353 Bad Gandersheim Vahlbrauk | Vorrichtung zum Verbinden zweier glatter Rohrenden |
-
1983
- 1983-03-19 DE DE19833310027 patent/DE3310027C2/de not_active Expired
Patent Citations (5)
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
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| US6354634B1 (en) | 1996-08-21 | 2002-03-12 | Novopress Gmbh Pressen Und Presswerkzeuge & Co. Kg | Coupling device for joining pipes |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3310027C2 (de) | 1985-01-17 |
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