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DE3310027A1 - Vorrichtung zum verbinden der enden zweier rohre oder rohrformstuecke - Google Patents

Vorrichtung zum verbinden der enden zweier rohre oder rohrformstuecke

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DE3310027A1
DE3310027A1 DE19833310027 DE3310027A DE3310027A1 DE 3310027 A1 DE3310027 A1 DE 3310027A1 DE 19833310027 DE19833310027 DE 19833310027 DE 3310027 A DE3310027 A DE 3310027A DE 3310027 A1 DE3310027 A1 DE 3310027A1
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DE
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pipe
conical
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length
section
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DE19833310027
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Karl Heinz 3353 Bad Gandersheim Vahlbrauk
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Individual
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L13/00Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
    • F16L13/14Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints made by plastically deforming the material of the pipe, e.g. by flanging, rolling
    • F16L13/141Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints made by plastically deforming the material of the pipe, e.g. by flanging, rolling by crimping or rolling from the outside
    • F16L13/142Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints made by plastically deforming the material of the pipe, e.g. by flanging, rolling by crimping or rolling from the outside with a sealing element inserted into the female part before crimping or rolling

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Description

Dlri~-iNCä. HORBT ~RÖSE " PIPL- PATEMTANWXLTt
- 3-
Unsere Akten-Nr.: 2149/278 Bad Gandersheim, 18. März 1983 Karl Heinz Vahlbrauk
Vorrichtung zum Verbinden der Enden zweier
Rohre oder Rohrformstücke
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verbinden der Enden zweier Rohre oder Rohrformstücke für Installationsleitungen mit einer metallischen Verbindungshülse, die unter Zwischenschaltung einer verformbaren Dichtungsmasse mit den von ihr umschlossenen Rohrenden mittels Durchmesserverringerung verbindbar ist.
Es ist bekannt, glatte Rohrenden mit Hilfe von derartigen Verbindungshülsen, die auch Preßmuffen genannt werden, zu verbinden. Dabei wird die Verbindungshülse entweder mit Hilfe besonderer Werkzeuge mechanisch im Durchmesser verringert und so auf den Rohrenden festgelegt, oder es wird die Durchmesserverringerung. durch Schrumpfen ausgeführt, wobei also die Verbindungshülse als sogenannte Schrumpfmuffe wirkt.
Bei einer bekannten Vorrichtung der eingangs genannten Art (z.B. DE-PS 29 38 006) wird als Dichtungsmasse die Kunststoffbeschichtung der zu verbindenden Rohrenden verwendet, und es ist ferner zur Erzielung eines Formschlusses in der Verbindungshülse oder Preßmuffe innen an der Verbindungshülse eine härtere Kunststoffbeschichtung vorgesehen, die mit umlaufenden Ringrippen mit sägezahnförmigen Querschnitt ausgestattet ist, wobei die Zähne zur Verbindungsstoßstelle gerichtet sind. Hierdurch werden zwar eine gute Dichtwirkung und ein verhältnismäßig sicherer Formschluß auch hinsichtlich axialer Vorschiebung er-
HR/Hu
reicht, jedoch reicht in vielen Anwendungsfällen und insbesondere bei druckbeaufschlagten Trinkwasserleitungen die Festigkeit der Verbindung insbesondere gegen axiale Verschiebung nicht aus, und es muß ferner mit einer Art Schälwirkung der sägezahnförmigen Ringlippen gerechnet werden, die zu einer erhöhten Korrosionsgefährdung der Verbindung führen kann. Zum anderen muß damit gerechnet werden, daß bei dem Aufbringen der Verbindungshülse Kunststoffmasse in das Rohrinnere eintritt. Entsprechende Uberlegungen gelten für eine Schrumpfmuffenverbindung der en zweiter Stelle geschilderten Art (z.B. DE-OS 28 52 495), bei der die als Schrumpfmuffe wirkende Verbindungshülse innen mit auf dem Umfang verteilten Ausnehmungen versehen wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbindungsvorrichtung der eingangs angegebenen Art zu schaffen, bei der mit sehr einfachen Maßnahmen und Mitteln die Sicherheit der Verbindung sowohl hinsichtlich der Dichtwirkung als auch hinsichtlich der Festigkeit gegen axiale Ver-Schiebung erhöht wird. Dabei soll für eine möglichst einfache bauseitige Montage durch entsprechende Vorbereitung der Bestandteile der Verbindung gesorgt werden. Die Verbindung soll insbesondere für druckbeaufschlagte Installationsleitungen wie Trinkwasserleitungen eine besonders hohe Sicherheit bieten. Schließlich soll eine möglichst einfache und weitestgehend korrosionsfreie Anpassung an Längenänderungen ermöglicht werden.
Dies wird nach der Erfindung vor allem dadurch erreicht, daß jedes Rohrende auf einem Längenabschnitt mit wenigstens einer äußeren konischen Einformung versehen ist, die sich zu ihrem von der Verbindungsstelle abgewandten Ende hin verjüngt, und die Verbindungshülse beidseitig im Bereich einer solchen konischen Einformung endet. Die ko-
nischen Einformungen sind somit hinsichtlich ihrer Verjüngung von der Verbindungsstoßstelle fort gerichtet. In Verbindung mit der jeweils verwendeten Dichtungsmasse, die entweder aus der Rohrbeschichtung oder aus einer geeigneten eingebrachten Kunststoffmasse oder Kunststoffhülse besteht, ergibt sich die vorteilhafte Wirkung, daß bereits beim Aufbringen der Verbindungshülse mit Hilfe äußeren Drucks und damit ihrer Durchmesserverringerung eine axiale Beaufschlagung der Rohrenden zur Verbindungsstoßstelle hin bewirkt wird, die die Festigkeit und die Dichtwirkung der Verbindung fördert. Durch die konischen Einformungen wird ferner ein verhältnismäßig großflächige: Angriff der Druckkräfte auf den Verbindungsbereich erzeug" was einen sicheren Formschluß mit sich bringt. Dabei ist die erfindungsgemäße Richtung der konischen Einformungen geeignet, jede "Schälwirkung" zu vermeiden. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung ergibt sich daraus, daß auch im Fall einer Druckbeaufschlagung der verbundenen Rohrleitung ein großflächiger Angriff der Druckkräfte erzeugt und insbesondere eine Verkeilung der Rohrenden gegen axialen Ausschub herbeigeführt wird, wobei diese Verkeilung ebenfalls großflächig wirkt und zugleich jede Druckerhöhung innerhalb der Leitung zu einer Erhöhung der jeweiligen Andruck- und damit Haltekräfte führt. Dies ist von besonderer Bedeutung wenn solche Rohrverbindungen sowohl Druck- als auch insbesondere Schwelldruckbelastungen wie auch thermischen Belastungen gleichzeitig unterworfen wird, wie dies bei waringehenden haustechnischen Versorgungsleitungen der Fall ist. Dabei ist von Vorteil, daß bei Anwendung größerer Rohrdurchmesser auf diese Andruck- und Haltekräfte entsprechend ansteigen, da die erzeugten Druckkräfte mit dem Quadrat des Rohrumfangs steigen.
Die Rohrverbindung nach der Erfindung wird mit sehr einfachen Mitteln und Maßnahmen erstellt. Jedes Rohrende wird werksseitig mit wenigstens einer konischen Einformung versehen, und es ist dann an der .Baustelle lediglieh erforderlich, die Verbindungshülse mit geeigneten Werkzeugen unter Einschluß der jeweils verwendeten Dichtungsmasse aufzubringen, wonach die Verbindung bereits in voller Festigkeit und Dichtigkeit hergestellt ist. Als Dichtungsmasse kann entweder die ggf. auf den Rohren und den Rohrenden einschließlich der konischen Einformungen
aufgebrachte Kunststoffbesichtung herangezogen werden, oder es kann in die Verbindungshülse eine geeignete Dichtungsmasse, insbesondere eine Kunststoffmasse eingebracht sein. Auch kann diese Dichtungsmasse aus einem vorher auf die Rohrenden mit den konischen Einformungen aufgebrachten Reaktionsharz bestehen, was insbesondere zweckmäßig sein kann, wenn die Verbindung unlösbar sein spll. Im Fall einer zumindest bedingten Lösbarkeit der Verbindung werden zweckmäßig thermoplastische Massen eingesetzt, z.B. hochkristalline Polyamide oder nachchloriertes PVC. Je nach der verwendeten Dichtungsmasse wirkt die Aufbringung der Verbindungshülse, Preßmuffe oder Schrumpfmuffe zu einer Sicherung der metallischen Rohrenden gegen Korrosion. Es y ist auch möglich, zwischen den Stirnflächen der Rohrenden im Anschluß an die konischen Einformungen mittig einen Begrenzungsring einzubringen, der dann gleichzeitig den Korrosionsschutz für die Rohrenden sicherstellt.
Die jeweiligen axialen Längen der konischen Einformungen und der verwendeten Verbindungshülse können für die jeweiligen Anwendungsfälle aufeinander abgestimmt werden. Um die Rohrenden den unterschiedlichen Leitungslängen an der Verbindungsstelle anzupassen, sind verschiedene Möglichkeiten bei der Erfindung gegeben. Es können auf jedem Rohrende aufeinanderfolgend mehrere konische Einformungen mit gleicher Konusneigungsrichtung hinterein-
-χ-
ander vorgesehen werden. Zur Längenanpassung können dann eine oder mehrere konische Einformungen abgetrennt werden. Eine andere erfindungsgemäß vorgesehene Anpassungsmöglichkeit wird dadurch erreicht, daß wenigstens die zur Verbindungsstelle hin gelegene konische Einformung an ihrem Ende größeren Durchmessers in einen zylindrischen Rohrabschnitt, mit dem Durchmesser des übrigen Rohrverlaufs übergeht. Zur feineren Längenanpassung ist es dann möglich, einen Teil des zylindrischen Rohrabschnitts oder diesen ganz abzutrennen. Zweckmäßig weisen die zylindrischen Rohrabschnitte eine Länge in Rohrlängsrichtung auf, die wenigstens angenähert der halben Länge der konischen Einformungen entspricht. Dadurch wird auch bei Beibehaltung der vollständigen Länge der zylindrischen Rohrabschnitte stets gewährleistet, daß die nachfolgende konische Einformung wenigstens auf der Hälfte ihrer Länge sicher mit der geschilderten Wirkung von der Verbindungshülse umschlossen wird.
Um die Sicherheit der Verbindung dergestalt zu fördern, daß in allen Anwendungsfällen die Verbindungshülse die Rohrenden stets auf ihrer konischen Einformung erfaßt, ist es zweckmäßig, die Gesamtlänge der Verbindungshülse geringer als die Summe der Längen zweier konischer Einformungen zu wählen.
Insbesondere im Fall der Verbindung nicht beschichteter metallischer oder Kunststoffrohrenden ist es zweckmäßig, wenn die Verbindungshülse innen mit einem hülsenförmigen Mantel aus der Dichtungsmasse versehen ist. Auf diese Weise ist die notwendige Dichtungsmasse in jedem Anwendungsfall sichergestellt. Die Verbindungshülse mit ihrem Innenmantel kann werkseitig vorgefertigt werden, und es ist unabhängig von der jeweiligen Ausgestaltung der Rohrenden und der konischen Einformungen eine solche
VerbindungshUlse an der Baustelle stets verwendbar.
Zweckmäßig ist die VerbindungshUlse an ihren Enden mit jeweils einer radial gerichteten Einziehung versehen. Hierdurch wird ein stets definierter abgeschlossener Verbindungsraum für die Dichtungsmasse bereitgestellt, und es kann die radiale Einziehung auch zu einer zusätzlichen Verriegelung herangezogen werden.
Es ist möglich, daß in einer Reihe von Anwendungsfällen die weiter oben geschilderten Anpassungsmöglichkeiten . % 10 nicnt ausreichen, um einen größeren Längenabschnitt zwischen zwei zu verbindenden Rohrenden zu überbrücken. Zum anderen wäre es von Vorteil, wenn werksseitig ,jedes Rohrende nur mit einer einzigen konischen Einformung versehen zu werden braucht. Eine Lösung dieses Anpassungs-
^tj problems für die Verbindungsvorrichtung nach der Erfindung wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung erreicht durch ein zwischen zwei Verbindungshülseh und damit Rohrenden einsetzbares Verbindungsrohrstück, das auf seinen beiden Enden mit wenigstens jeweils einer konischen Einformung endet, deren Wandungsverläufe (Konen) einander entgegengerichtet sind, wobei die größten Durch-■jN messer gleich dem Außendurchmesser der zu verbindenden Rohrenden sind. Mit Hilfe eines derartigen, an den jeweiligen konischen Einformungen ablängbaren Verbindungsrohrstücks läßt sich ein größerer Längenabschnitt zwischen zwei zu verbindenden Rohrenden anpassungsfähig überbrücken, wobei dann zwei.Verbindungsvorrichtungen nach der Erfindung mit den geschilderten Wirkungen und Vorteilen eingesetzt werden.
Um dabei auch eine feinere Längenanpassung vornehmen zu können, wird die Vorrichtung nach der Erfindung dadurch weiter ausgestaltet, daß wenigstens an einem Ende des Verbindungsrohrstücks die konische Einformung in einen zylindrischen Rohrabschnitt mit dem Durchmesser des
Ol übrigen Rohrverlaufs übergeht und zwischen wenigstens zweien der entgegengesetzt gerichteten konischen Einformungen des anderen Endes des Verbindungsrohrstücks ein solcher zylindrischer Rohrabschnitt.angeordnet ist. Entweder am Ende oder durch Abtrennung innerhalb des zwischengeschalteten zylindrischen Rohrabschnitts können Anpassungen der Länge des Verbindungsrohrstücks und damit Anpassungen an den Abstand der zu verbindenden Rohrenden leicht vorgenommen werden.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung besteht dann darin, daß auf die an einem Ende des Verbindungsrohrstücks vorgesehene konische Einformung an ihrem Ende mit geringstem Außendurchmesser unmittelbar die nächste, entgegengesetzt gerichtete konische Einformung folgt, an die sich weitere gleichgerichtete konische Einformungen mit zwischengeschalteten zylindrischen Rohrabschnitten anschließen. Auf diese Weise kann das eine Ende des Verbindungsrohrstücks auch bei größeren Anpassungsarbeiten unverändert bleiben, während die Anpassungsarbeiten durch jeweilige Ablängung der entgegengesetzt gerichteten konischen Einformungen mit ihren zylindrischen Rohrabschnitten durchgeführt werden. Dabei werden zur Grobanpassung eine konische Einformung ganz und zur Feinanpassung jeweilige Teillängen der zylindrischen Rohrabschnitte abgetrennt. Auch bei dem Verbindungsrohrstück weisen die zylindrischen Rohrabschnitte zweckmäßig eine Länge in Rohrlängsrichtung auf, die wenigstens angenäh'ert der halben" Länge der konischen Iinformungen entspricht.
'-"eitere Merkmale, Vorteile .und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich, aus den Ansprüchen und aus der Erläuterung der Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind.
Die Zeichnung zeigt teilweise in der Seitenansicht und ceilweise im ganzen oder im hälftigen Längsschnitt eine Rohrabzweigung mit vier Verbindungsstellen, an denen die
Vorrichtung nach der Erfindung eingesetzt ist. Cr
— S —
Ol In der Zeichnung ist ein Rohrleitungsabechnitt in Gestalt einer T-förmigen Abzweigung zur Erläuterung der Erfindung dargestellt. Anhand der jeweils geschnitten dargestellten Rohrverbindungsstellen soll die Erfindung erläutert werden.
Eine erste Ausfuhrungsform der Erfindung ist im Längsschnitt an der mit Vl bezeichneten Verbindungsstelle dargestellt. Hier sind zu verbinden die Rohrenden 1 und 2 eines jeweils metallischen Rohres. Jedes Rohrende 1 bzw. ist auf seinem zur Verbindungsstoßstelle gerichteten letzten Längenabschnitt mit einer äußeren konischen Einformung 3 bzw. 4 versehen, die sich zu ihrem von der Verbindungsstoßstelle abgewandten Ende hin verjüngt, wie die Zeichnung zeigt. Beide Rohrenden mit den konischen Einformungen 3 bzw. 4 sind in eine metallische Verbindungshiilse 5 beidseitig eingeschoben, und es endet die Verbindungshiilse 5 beidseitig jeweils im Bereich der konischen Einformung 3 bzw. 4.
Die Verbindungshülse 5 ist innen mit einem hülsenförmigen Mantel 6 aus einer geeigneten Dichtungsmasse versehen,.
z.B. mit einer Kunststoffhülse oder Kunststoffbeschichtung. Es ist ferner die Verbindungshülse 5 an ihren Enden mit jeweils einer radial gerichteten Einziehung 7 versehen, die also in den Bereich' geringeren Durchmessers der konischen Einformungen 3 und 4 gerichtet ist. Die Verbindungshülse 5 besteht zweckmäßig aus metallischem Werkstoff. Es können aber je nach den Rohrwerkstoffen geeignete andere '.'erkstoffe verwendet werden, wobei stets sicherzustellen ist, daß die Verbindungshülse 5 durch geeignete Durchmesserverringerung entweder mit Hilfe mechanischer Druckausübung oder mit Hilfe von Wärmeeinwirkung auf den Rohrenden 1 und 2 bzw. den konischen Einformungen 3 und 4 festgelegt wird. Eine Seitenansicht einer fertigen Verbindungsvorrichtung nach der Erfindung ist bei 8 dargestellt.
-X-
Ol Eine andere Ausfuhrungsform der Erfindung wird anhand des Abzweigs der dargestellten Rohrleitung erläutert. Hierbei sind die Rohrenden la und 2a miteinander zu verbinden. Dabei weisen die Stirnflächen der zu verbindenden Rohrenden la und 2a einen so großen Längenabstand auf, daß dieser nicht mit Hilfe einer einzigen Verbindungshülse überbrückt werden kann. Hierbei findet dann eine Ausführungsform der Erfindung Verwendung, die ein zwischen zwei Verbindungshülsen 5a und 5b einsetzbares Verbindungsrohr- stück 9 aufweist. Dieses Verbindungsrohrstück besteht entweder aus dem jeweiligen Material der Rohrenden la bzw. 2a. Im Fall metallischer zu verbindender Rohrenden wird zweckmäßig ein Rohrverbindungsstück aus Edelstahl oder aus feuerverzinktem Stahl eingesetzt.
Beide Rohrenden la bzw. 2a weisen zunächst jeweils wieder die konische Einformung 3 bzw 4 auf, die sich zu ihrem von der Verbindungsstelle abgewandten Ende hin verjüngen.
Das Verbindungsrohrstück 9 ist zunächst auf seinen beiden Enden mit einer konischen Einformung 10 bzw. 11 versehen, deren '."andungsverläuf e (Konen) einander entgegengerichtet sind, wie die Zeichnung zeigt, wobei die größten Durch-• messer gleich dem Außendurchmesser der zu verbindenden Rohrenden la bzw. 2a sind. Es ist ferner das Verbindungsrohrstück 9 an seinem in der Zeichnung links gelegenen •25 Ende derart ausgebildet, daß die konische Einformung zum Rohrende la hin, also zur Verbindungsstoßstelle hin, in einen zylindrischen Rohrabschnitt 12 übergeht, dessen Durchmesser dem des übrigen- Rohrverlaufs, also dem Durchmesser des Rohrendes la, entspricht. An die an diesem Ende des Verbindungsrohrstücks 9 vorgesehene konische Einformung 10 schließt sich ferner an deren Ende rait geringstem Außendurchmesser unmittelbar eine nächste, entgegengesetzt gerichtete konische Hinformung 11a in, die entsorechend der am finde vorgesehenen konischen Einformunq
-10-
Ol gestaltet iat. An diese konisch« Einformung 11a schließt sich wiederum ein zylindrischer Rohrabschnitt 12a an, auf den eine weitere konische Einformung 11b folgt, die in Gestaltung und Richtung den konischen Einformungen 11 und 11a entspricht. Auf die konische Einformung 11b folgt ein weiterer zylindrischer Rohrabschnitt 12b, auf den dann die bereits beschriebene konische Einformung 11 folgt. Auch diese konische Einformung 11 kann zur Erhöhung der Anpassungsfähigkeit an ihrem zur Verbindungsstoßstelle hin gelegenen Ende mit einem zylindrischen Rohrabschnitt
entsprechend den Abschnitten 12, 12a und 12b versehen sein, . der im dargestellten Beispiel bereits abgelängt ist (V3).
Die zylindrischen Rohrabschnitte 12, 12a und 12b weisen eine Länge in Rohrlängsrichtung auf, die wenigstens angenähert der halben Länge der konischen Einformungen 10,11, 11a und lib entspricht.
Die konische Einformung 3 des Rohrendes la und die konische Einformung 10 sowie der zylindrische Abschnitt 12 am zugewandten Ende des Verbindungsrohrstücks 9 sind in der bereits anhand der Verbindungsstelle Vl beschriebenen Weise von einer Verbindungshülse 5a mit innerem Mantel 6a aus Dichtungsmasse umschlossen, es ist also diese Verbindungshülse 5a durch geschilderte Durchmesserverringerung auf diesen einander zugekehrten Rohrenden fest aufgebracht. Es ist somit die Verbindungsstelle V2 gebildet.
An der Verbindungsstelle V3 sind die konische Einformung 4 des Rohrendes 2a und die endseitige konische Einformung 11 des Rohrverbindungsstücks 9 von der Verbindungshülse 5b mit dem inneren Mantel 6b in- der geschilderten Weise umschlossen.
Wie bei der Verbindungsstelle V2 dargestellt, wird bei der geschilderten Längenbemessung des zylindrischen Abschnitts 12 stets gewährleistet, daß das zugekehrte Ende
-11-
Ol der Verbindungshülse 5a auf der konischen Einformung 10 endet, also die eingangs geschilderten vorteilhaften Wirkungen auch bei Einschaltung eines solchen zylindrischen Rohrabschnitts gewährleistet sind. Die Zeichnung läßt erkennen, daß es durch vollständige Ablängung z.B. der konischen Einformung 11 und ggf. durch ganze oder teilweise Ablängung des zylindrischen Rohrabschnittes 12b oder auch des zylindrischen Rohrabschnitte 12 möglich ist, die Verbindungsvorrichtung nadi der Erfindung grob und fein an die jeweiligen Abstandsverhältnisse zwischen den Rohrenden la und 2a anzupassen.
Der jeweilige Dichtungsmantel 6, 6a und 6b kann je nach den verwendeten Werkstoffen und dem Anwendungsfall aus geeignetem Kunststoff bestehen, z.B. aus Elastomeren, Duromeren oder Piastomeren. Es kann jedoch die Dichtungsmasse auch ausschließlich aus einer im gegebenen Fall auf den Rohrenden einschließlich der konischen Einformungen vorgesehenen Kunststoffbeschichtung bestehen, wenn diese die ausreichende Stärke aufweist, z.B. im Fall der Verwendung aufgeschäumter Kunststoffbeschxchtungen oder dergleichen, die sich gleichzeitig für die gewünschten Dichtungszwecke eignen.
Für den größten Teil der Anwendungsfälle ist es zweckmäßig, die Gesamtlänge der jeweils verwendeten Verbindungshülse 6, 6a oder 6b geringer zu wählen als die Summe der Längen zweier konischer Einformungen. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß die Verbindungshülse stets im Bereich der konischen Einformungen endet, was die Sicherheit der geschilderten Wirkung der konischen Einformungen erhöht.
Bei den in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispielen wird ferner stets lediglich eine einzige konische Einformung durch die Verbindungshülse umschlossen. Es kann natürlich in bestimmten Anwendungsfällen zweckmäßig sein, die Länge der Verbindungshülse so zu wählen, daß audi gleichzeitig mehrere konische Einformungen der gemäß gestalteten Art umschlossen werden.
- Leerseite

Claims (6)

  1. DlPL-ING. HORST ROSE Ώ1ΡΙ .3NQ.
    PATENTANWÄLTE
    Unsere Akten-Nr.: 2149/278 Bad Gandersheiia, 18. März 1983 Karl Heinz VahlbrauJc
    Ol PATENTANSPRÜCHE
    l/ Vorrichtung zum Verbinden der Enden zweier Rohre oder Rohrformstücke für Installationsleitungen mit einer metallischen Verbindungshülse, die unter Zwischen schaltung einer verformbaren Dichtungsmasse mit den von ihr umschlossenen Rohrenden mittels Durchmesserverringerung verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rohrende (1,2:1a,2a) auf einem Längenabschnitt mit wenigstens einer äußeren konischen Ein- formung (3,4,10,11) versehen ist, die sich zu ihrem von der Verbindungsstelle abgewandten Ende hin verjüngt, und die Verbindungshülse (5,5a,5b) beidseitig im Bereich einer solchen konischen Einformung endet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die zur Verbindungsstelle hin gelegene konische Einformung (10) an ihrem Ende größeren Durch messers in einen zylindrischen Rohrabschnitt (12) mit dem Durchmesser des übrigen Rohrverlaufs übergeht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtlänge der Verbindungshülse (5,5a,5b) geringer ist als die Summe der Längen zweier konischer Einformungen.
  4. '4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungshülse (5,5a,5b) innen mit einem hülsenförmigen Mantel (6,6a,6b) aus der Dichtungsmasse versehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche X bi'a 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungshül^e (5,5a,5b) an ihren Enden mit jeweils einer radial gerichteten Einziehung (7) versehen ist.
    FIR/La
    Ol 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein zwischen zwei Verbindungshülsen (5a,5b) eineetzbares Verbindungsrohrstück (9), das auf seinen beiden Enden mit wenigstens jeweils einer konischen Einforraung (10,11) versehen ißt, deren Wandungsverläufe (Konen) einander entgegengerichtet sind, wobei die größten Durchmesser gleich dem Außendurchmesser der zu verbindenden Rohrenden (la,2a) sind.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6„ dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens an einem Ende des Verbindungsrohrstücks
    (9) die konische Einformung (10) in einen zylindrischen Rohrabschnitt (12) übergeht und zwischen wenigstens zweien der entgegengesetzt gerichteten konischen Einformungen (11a,11b,11) des anderen Endes des Verbindungsrohrstücks ein solcher zylindrischer Rohrabschnitt (12a,12b) angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf die an einem Ende des Verbindungsrohrstücks (9) vorgesehene konische Einformung
    (10) an ihrem Ende mit geringstem Außendurchmesser unmittelbar die nächste, entgegengesetzt gerichtete konische Einforraung (lla) folgt, an die sich weitere gleichgerichtete konische Einformungen (lib,11) mit zwischengeschalteten zylindrischen Rohrabschnitten (12a,12b) anschließen.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrischen Rohrabschnitte (12,12a,12b) eine Länge in Rohrlängsrichtung aufweisen, die wenigstens angenähert der halben Länge der konischen Einformungen (10,lla,11b,11) entspricht.
    Patentanwälte
    Dipl.-Ing. Horst Rose Dipl.-lng. Peter Kosel
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