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DE3309578A1 - Projektionskopiergeraet - Google Patents

Projektionskopiergeraet

Info

Publication number
DE3309578A1
DE3309578A1 DE19833309578 DE3309578A DE3309578A1 DE 3309578 A1 DE3309578 A1 DE 3309578A1 DE 19833309578 DE19833309578 DE 19833309578 DE 3309578 A DE3309578 A DE 3309578A DE 3309578 A1 DE3309578 A1 DE 3309578A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
projection
flip
screen
copier according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833309578
Other languages
English (en)
Inventor
Walter 8029 Sauerlach-Arget Gutmann
Helmut Dipl.-Phys.Dr. 8000 München Klocke
Michel 2630 Aartslaar Schots
Eberhard 8022 Grünwald Zieran
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DE19833309578 priority Critical patent/DE3309578A1/de
Publication of DE3309578A1 publication Critical patent/DE3309578A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/10Projectors with built-in or built-on screen
    • G03B21/11Projectors with built-in or built-on screen for microfilm reading
    • G03B21/118Reader-printers
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/22Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20
    • G03G15/221Machines other than electrographic copiers, e.g. electrophotographic cameras, electrostatic typewriters
    • G03G15/223Machines for handling microimages, e.g. microfilm copiers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Combination Of More Than One Step In Electrophotography (AREA)

Description

  • Proj ektionskopiergerät
  • Die Erfindung betrifft ein Projektionskopiergerät mit einer optischen Abtasteinrichtung, einem Bildschirm, auf dem die in der Abtastvorrichtung befindliche Bildvorlage abgebildet wird, und mit einem Bildträger, auf dem die Bildvorlage mittels mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit bewegbarer optischer Zwischenglieder streifen- oder zeilenweise aufgezeichnet und abgespeichert wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Projektionskopiergerät der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem mit einfachen Mitteln nicht nur die gesamte Bildvorlage aufgezeichnet werden soll, sondern auch Teile derselben. Hierbei soll der Benutzer des Projektionskopiergerätes in überschaubarer Weise die Wahl haben, welcher Teilbereich der Bildvorlage aufzuzeichnen ist.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mittels mindestens eines am Bildschirm vorgesehenen, in der Bildschirmhöhe oder -breite durch eine Bedienungshandhabe verstellbaren Zeilenzeigers über Steuermittel die Ubertragung und Aufzeichnung des Bildträgers für den oberhalb oder unterhalb des Zeilenzeigers oder neben dem Zeilenzeiger befindlichen Bildvorlagenbereich wirksam geschaltet wird.
  • In vorteilhafter Weise wird also durch die Zeilenzeiger am Bildschirm der Bereich abgesteckt, der zur Aufzeichnung bestimmt ist. Da die Aufzeichnung zeilenweise erfolgt, sind die aufzuzeichnenden Teilbereiche Bereiche, die sich über die gesamte Zeilenlänge erstrecken. Die Zeilenzeiger werden mit Hilfe der Bedienungshandhaben in die gewünschte vertikale Stellung bewegt und zeigen dem Benutzer die auszublendenden und die aufzuzeichnenden Bereiche an. Hierbei können zwei Zeilenzeiger vorgesehen sein. Es ist jedoch auch möglich, weitere Zeilenzeiger vorzusehen, um so eine beliebige Anzahl von Teilbereichen zu erhalten.
  • Gemäß weiterer Ausbildung ist eine Projektionslampe für die Bildvorlage vorgesehen, wobei die Steuermittel einem im Lampenstromkreis angeordneten Schalter aufweisen, der entsprechend der Zeilenstellung der Zeilenzeiger bei Abtastung der diesen zugeordneten Zeilen ein- und ausgeschaltet wird.
  • Hierbei ergibt sich der Vorteil, daß die eigentliche Abtastbewegung der mechanischen und optischen Glieder erhalten bleibt und daß nur an den gewijnschten Zeilenstellen eine Ein- bzw. Ausschaltung des Projektionslampen-Stromkreises erfolgt.
  • Gemäß weiterer Ausbildung weisen die Steuermittel einen in einem elektromagnetischen Antriebskreis befindlichen Schalter auf, der entsprechend der Zeilenstellung der Zeilenzeiger bei Abtastung der diesen zugeordneten Zeilen betätigt wird und daß während der Betätigungsphase des Schalters innerhalb oder außerhalb des Zeilenzeigerbereiches die zeilenweise Aufbelichtung mittels durch den elektromagnetischen Antrieb betätigbarer Abdedcmittel unterbrochen ist. Auch hierbei bleibt die eigentliche Bewegung der mechanischen und optischen Glieder erhalten. Es wird lediglich bei Erreichen der gewünschten Zeilen der elektromagnetische Antrieb betätigt, um so zu erreichen, daß die Abdeckmittel für den Aufzeichnungsteilbereich vom Aufzeichnungsfenster des Aufzeichnungsträgers wegbewegt bzw. weggeschwenkt sind.
  • Gemäß weiterer Ausbildung umfassen die Steuermittel eine zu Beginn der Aufzeichnung der Bildvorlage aktivierte erste Kippstufe, deren Ansprech - oder Kippzeit gleich der Zeit ist, die zur zeilenweisen Aufbelichtung der gesamten Bildvorlage notwendig ist, ein zweite, zu Beginn der Belichtung aktivierte Kippstufe, deren Ansprech- oder Kippzeit abhängig ist von der Stellung des ersten Bildschirmzeilenzeigers, und eine durch die zweite Kippstufe aktivierte dritte Kippstufe, deren Ansprech- oder Kippzeit abhängig ist von der Stellung des zweiten Bildschirmzeilenzeigers. Hierdurch ist der Vorteil gegeben, daß in Abhängigkeit von der Zeitspanne die für die gesamte vertikale zeilenweise Abtastung der Bildvorlage bzw. für die zeilenweise Aufzeichnung der Bildvorlage auf dem Bildträger benötigt wird, eine in itrem Zeitverhalten hieran angepaßte Kippstufe verwendet wird, die zu Beginn der zeilenweisen Aufzeichnung und am Ende der Aufzeichnung betätigt wird. Diese Kippstufe arbeitet in gleicher oder ähnlicher Weise wie eine Torschaltung, die während der Gesamtdauer der zeilenweisen Aufzeichnung durchlässig ist.
  • Gleichzeitig mit dem Anstoßen dieser ersten Kippstufe wird die zweite Kippstufe wirksam geschaltet, die in ihrem Zeitverhalten ebenfalls auf die Abtast- bzw. zeilenweise Aufzeichnungsgeschwindigkeit, mit der die Zeilen aufgezeichnet werden, entsprechend abgestimmt ist. In Abhängigkeit von der Stellung des Zeilenzeigers erfolgt z. B. nach dem Verstreichen der durch diesen eingestellten Zeilenzeitspanner entweder eine Wirksamschaltung der Aufzeichnung oder aber die wirksame Beendigung der Aufzeichnung. Ist ein zweiter Bildschirmzeiger vorgesehen, der zusammen mit dem ersten Bildschirmzeiger den wiederzugebenden Teilbereich abgrenzt bzw. markiert, so ist zweckmäßigerweise eine dritte Kippstufe vorgesehen, die durch die zweite Kippstufe des ersten Bildschirmzeigers aktiviert wird und deren Ansprech- oder Kippzeit abhängig ist von der Stellung diesen zweiten Bildschirmzeilenzeigers.
  • In vorteilhafter Weise sind die Ausgänge der ersten und zweiten Kippstufe über UND-Verhalten aufweisende Kippglieder mit einem steuerbaren Schalter verbunden. Dieser steuerbare Schalter schaltet entweder den Lampenstromkreis oder aber den elektromagnetischen Antrieb ein und aus.
  • In vorteilhafter Weise sind die Zeilenzeiger über mechanische Steuerverbindungen mit den das Zeitverhalten der zweiten und dritten Kippstufe bestimmenden Gliedern verbunden.
  • In vorteilhafter Weise sind die Kippstufen analoge oder digitale Zählstufen, die durch einen Istwertgeber und einen Taktgenerator angesteuert werden. Durch die Bedienungshandhabe kann entweder der Istwertgeber verstellt werden, durch den der Zählinhalt festgelegt wird, oder aber die Zeit der Impulslänge der Taktimpulse festgelegt werden.
  • Es ist aber auch denkbar, daß die Zeitglieder der Kippstufen durch RC-Glieder gebildet werden.
  • Gemäß weiterer Ausgestaltung ist der elektromagnetische Antrieb ein Elektromagnet, insbesondere ein Drehmagnet, der mit einem drehbaren oder verschiebbaren Abdeckteil verbunden ist.
  • Im folgenden wird nun die Erfindung anhand von in den Figuren 1 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben. Es zeigen: Figur 1 ein Projektionskopiergerät, Figur 2 eine Schaltungsanordnung zur Steuerung der Projektionslampe, Figur 3 den Impulsverlauf von Zeitgliederung, Figur IS 4 in ein Projektionskopiergerät mit abdeckbarer BildbUhne für die Aufzeichnungstrommel und Figur 5 eine Schaltungsanordnung zur Steuerung des Projektionsgerätes nach Figur 4.
  • In Figur 1 und 4 ist im unteren Gehäuseteil 20 eines Mikrofilm-Lese-Kopiergerätes die Kopiereinheit untergebracht. Diese Kopiereinheit umfaßt eine fotosensible Kopiertrommel 21, um die herum die üblichen Bearbeitungsstationen eines elektrofotografischen Kopiergerätes angeordnet sind.
  • Das Auf der Kopiertrommel befindliche elektrostatische Ladungsbild wird in einer Entwicklungseinrichtung 22 entwickelt. Wer einen Rollenanleger 23 werden im Kopiertakt einzelne Kopie träger eines Blattstapels 25 über ein Einzugswalzenpaar 24 an den Unfang der Kopiertrommel 21 herangeführt. Im Bereich eines Ubertragungscorotrons 26 wird das in der Entwicklungseinrichtung 22 durch Toner eingefärbte Ladungsbild auf den Kopieträger übertragen. Ein Abnahmecorotron 27 erleichtert das Abnehmen des Kopieträgers von der Trommel 21, von der der Kopieträger, der nun das Pulverbild trägt, über ein Transportband 28 von der Kopiertrommel 21 weg zu einer Fixiereinrichtung 29, in der das Pulverbild auf dem Kopieträger eingeschmolzen wird, transportiert wird. Von hier aus wird er über ein Auslaufwalzenpaar 30 in ein Ablagefach 31 abgelegt. In Umlaufrichtung B der Kopiertrommel 21 gesehen hinter dem Abnahmecorotron 27 ist am Unfang der Kopiertrommel ein Reinigungscorotron 32 und im Anschluß daran eine Reinigungseinrichtung 33 zum Reinigung der Kopiertrommeloberfläche von Resttoner vorgesehen. Im Anschluß an die Reinigungseinrichtung 33 befindet sich ein Aufladecorotron 34, das die Kopiertrommeloberfläche gleichmäßig mit elektrischer Ladung belegt. Durch eine Feldblende 35 wird ein parallel zur Kopiertrommelachse verlaufender, spaltförmiger Belichtungsbereich 36 definiert.
  • In einem dem Gerätebenutzer zugewandten pultartigen Gehäuseteil 20a des unteren Gehäuseteils 20 ist eine Beleuchtungseinrichtung für den zu projizierenden Ausschnitt eines Mirkofiches 37 untergebracht. Die Beleuchtungseinrichtung umfaßt eine Beleuchtungslampe 38, einen Reflektor 39, Kondensorlinsen 40 und 41, ein Wårmeschutzglas 42 sowie einen Unlenkspiegel 43. Auf der Oberseite des pultartigen Gehäuseteils 20a ist eine Mikrofichebühne 44, auf der zwischen zwei transparenten Platten das Mikrofiche 37 gehalten wird, in bekannter Weise in zwei Koordinatenrichtungen verschieblich gelagert. Ein überhalb der Mikrofichebühne angeordnetes, vorzugsweise in bekannter Weise schwimmend gelagertes Abbildungsobjektiv 45 projiziert das abzubildende Mikrobild über im Inneren eines oberen Gehäuseteils 46 angeordnete Unlenkspiegel 47, 48 auf eine dem Gerätebenutzer zugewandte Projektionsfläche 49, auf der ein vergrößertes Bild des Mikrobildes entsteht. Der Verlauf des Prjektionsstrahlenganges zum Betrachten des Mikrobildes ist durch die mit der Bezugsziffer 50 bezeichnete strichpunktierte Linie angedeutet.
  • Der Unlenkspiegel 47 ist um die Achse 51 schwenkbar gelagert und ist über einen zwischen einem umlaufenden Rad 52 und einem mit dem Spiegel drehfest verbundenen Schwenkhebel 53 wirkenden Kurbelantrieb 54 zwischen zwei Endstellungen verschwenkbar. Ein Seilzug 55 ist'über Umlenkrollen 56, 57 und 58 gespannt, wobei die Unlenkrolle 58 am freien Ende des Schwenkhebels 53 gelagert ist. Das eine Ende des Seilzugs 55 ist bei 59 am Gerätegehäuse befestigt, das andere Ende ist an einem aufrollbaren Vorhang 60 befestigt, der unter Federwirkung auf einer Aufwickeltrommel 61 aufgewickelt ist.
  • Auf einem im oberen Gehäuseteil 46 untergebrachten Winkelspiegelträger 62 sind zwei Spiegel 63, 64 im rechten Winkel zueinander angeordnet. Der Winkelspiegelträger 62 ist auf einem Transportschlitten 65 gelagert, der seinerseits über Rollen 66 bis 68 an FUhrungsstangen 69 in einer zur Ebene des Mikrofiches 37 parallelen Ebene in Pfeilrichtung C-D verschieblich geführt ist. Die Verschiebung des Transportschlittens 65 erfolgt über am Transportschlitten befestigte Transportbänder 70, deren eine Enden auf Trommeln 71 und deren andere Enden auf Trommeln 72 aufrollbar sind. Die Trommeln 71 und 72 sind über Magnetkupplungen 73 und 74 mit Antriebsrädern 75 bzw. 76 kuppelbar. Die Antriebsräder 75, 76 werden durch einen Zahnriemen 77, der über die Antriebsräder 75 und 76 sowie über Umlenk- bzw. Spannrollen 78, 79 und ein Zahnriemenrad 80 gespannt ist, angetrieben. Das Zahnriemenrad 80 ist auf einer gemeinsamen Welle drehfest mit einem Zahnrad 81 verbunden, welches seinerseits mit einem mit der Kopiertrommel 21 umlaufenden Zahnrad 82 kämmt.
  • Der Winkelspiegelträger 62 ist am Transportschlitten 65 um eine Achse 83, mit mit der Schnittlinie der beiden Ebenen der Spiegel 63 und 64 zusammenfällt, verschwenkbar. Zusätzlich ist der Winkelspiegelträger über an den beiden Seitenflächen des Spiegelträgers 62 angebrachte FUhrungsstifte 84 in mit den Rihrungsstlften zusammenwirkenden Pührungsschlitzen 85 geführt.
  • Mit 100 ist eine erste Bedienungshandhabe und mit 101 eine zweite Bedienungshandhabe bezeichnet. Mit diesen Bedienungshandhaben 100 und 101 wirkt jeweils ein Seilzug 102 und 103 zusammen, der am oberen und unteren Ende des Bildschirms 49 über Umlenkrollen 104 und 105 geführt ist. Hierbei sind zwei voneinander unabhängige obere Unlenkrollen 105 vorgesehen, die gewissermaßen als Aufwickelrollen dienen. Der eine Seilzug 105 ist mit einem Zeilenanzeiger bzw. Zeilenmarkierungselement 106 und der andere Seilzug mit einem entsprechenden Zeilenanzeiger bzw. Zeilenanzeigeelement 107 versehen. Bei Betätigung der Bedienungshandhabe 100 wird über den Seilzug 102 der obere Zeilenzeiger 106 entsprechend verschoben, während bei Betätigung der Handhabe 101 über den Seilzug 103 der untere Zeilenzeiger 107 verstellt wird. Mit 108 ist ein Schalter im Stromkreis der Projektionslampe 38 bezeichnet.
  • Gemäß Figur 2 wird der Schalter 108 durch ein Relais 109 betätigt, in dessen Stromkreis sich ein Schalttransistor 110 befindet. Die Basis dieses Schalttransistors 110 ist über einen Widerstand 111 mit Durchschaltpotential verbunden. Des weiteren ist die Basis dieses Transistors 110 mit dem Ausgang eines NAND-Gatters 112 verbunden, dessen erster Eingang mit dem Ausgang eines NAND-Gatters 113 und dessen weiterer Eingang mit dem Ausgang eines NAND-Gatters 114 verbunden ist.
  • Der erste Eingang des NAND-Gatters 113 und 114 ist mit dem Ausgang eines weiteren NAND-Gatters 115 verbunden, während der jeweils zweite Eingang der Gatter 113 und 114 mit dem Ausgang eines NAND-Gatters 116 verbunden ist.
  • Mit 117 ist eine monostabile Kippstufe bezeichnet, deren Zeitglied mit 118 und 119 bezeichnet ist. Die Kipp- oder Torzeit dieser Kippstufe 117 ist gleich der Zeit, die benötigt wird, um sämtliche Zeilen der Bildvorlage auf die Kopiertrommel aufzuzeichnen.
  • Diese Kippzeit ist in Figur 3 durch den Impuls a ersichtlich. Es ist die Zeitspanne zwischen der Zeit tl und t4. Die Anfangs- und Endzeit tl und t4 sind in Figur 3 in Beziehung gesetzt mit der Kopierlänge des auf die Kopiertrommel übertragenen Bildes, die bestimmt ist durch die Differenz der Längen L4 und L1.
  • Die Kippstufe 117 wird über einen Inverter 120 durch einen Impuls 121 angestoßen, der zu Beginn der ersten Zeile des aufzuzeichnenden Bildes abgegeben wird. Eine zweite Kippstufe ist mit 122 bezeichnet, deren Zeitglied mit 123 und 124 bezeichnet ist. Diese Kippzeit ist in Figur 3 durch den Impuls b charakterisiert. Die Kippzeit beträgt t2 minus tl. Diese Kippzeit ist zugeordnet dem Abstand zwischen dem oberen Rand des Bildschirmes bzw. dem oberen Rand der Bildvorlage und der Stellung des Zeilenzeigers 106. Dieser Abstand ist in Figur 3 gleich der Strecke L2 minus L1. Auf der Kopiertrommel 36 entspricht dies dem Abstand zwischen der ersten und der gewünschten Zeile.
  • Gemaß Figur 2 wird diese Kippstufe 122 durch den Startimpuls 121 dann angestoßen, wenn der Ausschnittsbetriebsschalter 125 geschlossen ist. Das Zeitverhalten des Zeitgliedes 123, 124 ist über eine mechanische Verbindung 126 durch die Bedienungshandhabe 100 verstellbar.
  • Der Ausgang der Kippstufe 122 ist mit dem Eingang einer weiteren Kippstufe 127 verbunden, deren Zeitglied mit 128 und 129 bezeichnet ist. Hierbei ist der Widerstand 129 über eine mechanische Verbindung 130 mit dem Einstellglied 101 verbunden. Die Zeitkonstante der Kippstufe 127 ist in Figur 3 an dem mit c bezeichneten Impuls verdeutlicht. Die Impulsdauer beträgt t3 minus t2. Der Zeitpunkt t2 ist durch die Zeitkonstante der zweiten Kippstufe 122 festgelegt. Der Zeitpunkt t3 wird in Abhängigkeit von der Stellung des Zeilenzeigers 107 durch Betätigen der Handhabe 101 eingestellt. Auf dem Bildschirm bzw. auf dem auf der Trommel 36 kopierten Bild entspricht der Zeitpunkt t3 der von oben gesehenen Strecke L3 minus L1.
  • Der Ausgang der ersten Kippstufe 117 ist über einen Inverter 131 mit dem einen Eingang des NAND-Gatters 116 verbunden, dessen zweiter Eingang über einen Inverter 132 an den Ausgang der zweiten Kippstufe 127 angeschlossen ist. Die beiden Eingänge des NAND-Gatters 115 sind direkt mit dem Ausgängen der beiden Kippstufen 117 und 127 verbunden. Gemäß Figur 3 zeigt die Impulsfolge d die Spannung am Eingang des Transistors 110. Dies bedeutet, daß im Zeitraum t2 minus tl der Transistor 110 durchgesteuert ist, im anschließenden Bereich t3 minus t2 gesperrt und im darauffolgenden Bereich t4 minus t3 wiederum durchgesteuert ist. Dies bedeutet, daß das Relais 109 im ersten Bereich erregt, im zweiten Bereich aberregt und im dritten Bereich wieder erregt ist. Für den Fall, daß das Relais 109 als Anzugsrelais ausgebildet ist, ist der Relaiskontakt 108 im ersten Bereich geöffnet, im zweiten Bereich geschlossen und im dritten Bereich wieder geöffnet. Das bedeutet, daß im mittleren Bereich t3 minus t2 der Schalter 108 geschlossen ist mit der Folgewirkung, daß die Projektionslampe 38 bestromt ist. Auf die vertikale Bildlänge gesehen bedeutet dies, daß der Bereich L2 minus L1 der Bildvorlage nicht aufgezeichnet wird, daß der daran anschließende Bereich L3 minus L2 aufgezeichnet wird, während der letzte Bereich L4 minus L3 wieder nicht aufgezeichnet wird.
  • Beim Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 4 und 5 sind gleiche Bezugszeichen verwendet worden, wobei jedoch diese zum Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel mit Indizes versehen sind.
  • Im Kollektorstromkreis des Transistors 110' ist ein Drehmagnetsystem 140 vorgesehen, das mit einer Blende und einem Abdeckteil 141 verbunden ist.
  • Während des gesamten Kopiervorganges bleibt die Projektionslampe 38' eingeschaltet. Im Bereich 13 minus 12 ist das Abdeckteil 141 vom Bildbühnenschlitz weggeschwenkt, während es in den beiden angrenzenden Bereichen vor den Abbildungsschlitz bewegt ist. Die im folgenden beschriebene Wirkungsweise der Vorrichtung bezieht sich auf den Funktionsablauf der übrigen mechanischen Teile.
  • Die Wirkungsweise des vorstehend beschriebenen Gerätes ist nun folgende: Aufgrund der auf den Seilzug 55 wirkenden Aufrollkraft des Vorhangs 60 wird der Spiegel 47 in der in Figur 1 bzw. 4 dargestellten Leseposition gehalten. Der Winkelspiegelträger 62 befindet sich in der in Figur 1 bzw.
  • 4 dargestellten Leseposition. Der Vorhang 60 ist geöffnet. Das über die Bühne 44 relativ zum Abbildungsstrahlengang 50 positionierte Mikrobild wird in üblicher Weise auf die Projektionsfläche 49 zum Betrachten des Mikrobildes projiziert. Der Winkelspiegelträger 62 ist in seinem oberen Bereich offen, so daß er der Projektion des Bildes nicht im Wege steht.
  • Soll nun das im Projektionsstrahlengang befindliche Bild kopiert werden, so wird über eine nicht dargestellte Taste die Kopiereinheit in Betrieb gesetzt. Hierdurch wird die Kopiertrommel 21 in Rotation versetzt und der Zahnriemen 77 und somit auch die Trommel 76 angetrieben. Hierdurch wird über den Kurbelantrieb 54 der Schwenkhebel 53 und somit auch der Spiegel 47 nach unten in die in Figur 3 dargestellte Position verschwenkt, wodurch gleichzeitig der Seilzug 55 nach unten bezogen und somit der Vorhang 60 ageschlossen wird. Das Geräteinnere ist nun lichtdicht abgeschlossen.
  • Gleichzeitig mit der Inbetriebnahme des Kopiergerätes wird die Magnetkupplung 74 betätigt, und zwar solange, bis durch Aufspulen des Transportbandes 70 auf die Trommel 72 der Transportschlitten 65 in seine in Figur 3 dargestellte rechte Ausgangsposition gebracht ist.
  • Nun wird die Magnetkupplung 74 freigegeben und die Magnetkupplung 73 betätigt, so daß das Transportband 70 auf der Trommel 71 aufgespult und der Transportschlitten 65 mit konstanter Geschwindigkeit in Pfeilrichtung C verschoben wird.
  • Durch Verschieben des Winkelspiegels wird das zu kopierende Mikorbild unter zweifacher Umlenkung des Abbildungungsstrahlenganges an den Spiegeln 63 und 64 durch den das obere Gerätegehäuse 46 und das untere Gerätegehäuse 20 verbindenden Sockel 87, der einen Lichtschacht 86 einschließt, streifenweise auf die umlaufende Kopiertrommel 21 übertragen.
  • Die Transportgeschwindigkeit des Transportschlittens 65 während des Kopiervorganges ist halb so groß wie die Bahngeschwindigkeit der Oberfläche der Kopiertrommel 21. Zusätzlich zu seiner Verschiebebewegung in Pfeilrichtung C-D wird der Winkelspiegelträger 62 über die durch den FUhrungsstift 84 und den Führungsschlitz 85 gebildete Führungsrichtung verschwenkt, so daß der Platzbedarf des Winkelspiegelträgers minimal gehalten werden kann.
  • Sobald der Kopiervorgang beendet ist, wird durch Betätigen der Magnetkupplung 74 anstelle der Magnetkupplung 73 der Winkelspiegelträger 62 wieder in seine in Figur 1 bzw. 4 dargestellte Ausgangsposition zurUckgeführt. Gleichzeitig wird der Schwenkhebel 53 freigegeben, so daß aufgrund der Zugkraft des Aufrollmechanismus des Vorhangs 60 dieser wieder geöffnet und der Spiegel 47 in seine Ausgangsposition zurUckgeschwenkt wird.

Claims (10)

  1. Ansprüche Projektionskopiergerät mit einer optischen Abtasteinrichtung, einem Bildschirm, auf dem die in der Abtastvorrichtung befindliche Bildvorlage abgebildet wird, und mit einem Bildträger, auf dem die Bildvorlage mittels -mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit bewegbarer optischer Zwischenglieder streifen- oder zeilenweise aufgezeichnet und abgespeichert wird, dadurch gekennzeichnet, daß mittels mindestens eines am Bildschirm vorgesehenen, in der Bildschirmhöhe oder -breite durch eine Bedienungshandhabe verstellbaren Zeilenzeigers über Steuermittel die Ubertragung und Aufzeichnung des Bildträgers für den oberhalb oder unterhalb des Zeilenzeigers oder neben dem Zeilenzeiger befindlichen Bildvorlagenbereich wirksam geschaltet wird.
  2. 2. Projektionskopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Projektionslampe für die Bildvorlage vorgesehen ist, daß die Steuermittel einen im Lampenstromkreis angeordneten Schalter aufweisen, der entsprechend der Zeilenstellung der Zeilenzeiger bei Abtastung der diesem zugeordneten Zeilen ein- und ausgeschaltet wird.
  3. 3. Projektionskopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel einen in einem elektromagnetischen Antriebskreis befindlichen Schalter aufweisen, der entsprechend der Zeilenstellung des Zeilenzeigers bei Abtastung der diesem zugeordneten Zeilen betätigt wird, und daß während der Betätigungsphase des Schalters oberhalb oder unterhalb des Zeilenzeigers die zeilenweise Aufbelichtung mittels durch den elektromagnetischen Antrieb betätigbarer Abdeckmittel unterbrochen ist.
  4. 4. Projektionskopiergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel eine zu Beginn der Aufzeichnung der Bildvorlage aktivierte erste Kippstufe, deren Ansprech- oder Kippzeit gleich der Zeit ist, die zur zeilenweisen Aufbelichtung der gesamten Bildvorlage notwendig ist, und eine zweite, zu Beginn der Belichtung aktivierte Kippstufe umfassen, deren Ansprech- oder Kippzeit abhängig ist von der Stellung eines ersten Bildschirmzeilenzeigers.
  5. 5. Projektionskopiergerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Bildschirmzeilenzeiger vorgesehen ist und daß eine durch die zweite Kippstufe aktivierte dritte Kippstufe vorgesehen ist, deren Ansprech- oder Kippzeit abhängig ist von der Stellung des zweiten Bildschirmzeilenzeigers in bezug auf die Stellung des ersten Zeilenzeigers.
  6. 6. Projektionskopiergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge der ersten und zweiten Kippstufe Uber UND-Verhalten aufweisende Kippglieder mit einem steuerbaren Schalter verbunden sind.
  7. 7. Projektionskopiergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeilenzeiger über mechanische Steuerverbindungen mit den das Zeitverhalten der zweiten und-dritten Kippstufe bestimmenden Gliedern verbunden sind.
  8. 8. Projektionskopiergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippstufen analoge oder digitale Zählstufen sind, die durch einen Istwertgeber und einen Taktgenerator angesteuert werden.
  9. 9. Projektionskopiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitglieder der Kippstufen durch RC-Glieder gebildet werden.
  10. 10. Projektionskopiergerät nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der elektromagnetische Antrieb einen Elektromagnet, insbesondere einen Drehmagnet aufweist, der mit einem drehbaren Abdeckglied fUr den Projektionsbildbühnenschlitz verbunden ist.
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