-
Proj ektionskopiergerät
-
Die Erfindung betrifft ein Projektionskopiergerät mit einer optischen
Abtasteinrichtung, einem Bildschirm, auf dem die in der Abtastvorrichtung befindliche
Bildvorlage abgebildet wird, und mit einem Bildträger, auf dem die Bildvorlage mittels
mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit bewegbarer optischer Zwischenglieder streifen-
oder zeilenweise aufgezeichnet und abgespeichert wird.
-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Projektionskopiergerät
der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem mit einfachen Mitteln nicht nur
die gesamte Bildvorlage aufgezeichnet werden soll, sondern auch Teile derselben.
Hierbei soll der Benutzer des Projektionskopiergerätes in überschaubarer Weise die
Wahl haben, welcher Teilbereich der Bildvorlage aufzuzeichnen ist.
-
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mittels mindestens
eines am Bildschirm vorgesehenen, in der Bildschirmhöhe oder -breite durch eine
Bedienungshandhabe verstellbaren Zeilenzeigers über Steuermittel die Ubertragung
und Aufzeichnung des Bildträgers für den oberhalb oder unterhalb des Zeilenzeigers
oder neben dem Zeilenzeiger befindlichen Bildvorlagenbereich wirksam geschaltet
wird.
-
In vorteilhafter Weise wird also durch die Zeilenzeiger am Bildschirm
der Bereich abgesteckt, der zur Aufzeichnung bestimmt ist. Da die Aufzeichnung zeilenweise
erfolgt, sind die aufzuzeichnenden Teilbereiche Bereiche, die sich über die gesamte
Zeilenlänge erstrecken. Die Zeilenzeiger werden mit Hilfe der Bedienungshandhaben
in die gewünschte vertikale Stellung bewegt und zeigen dem Benutzer die auszublendenden
und die aufzuzeichnenden Bereiche an. Hierbei können zwei Zeilenzeiger vorgesehen
sein. Es ist jedoch auch möglich, weitere Zeilenzeiger vorzusehen, um so eine beliebige
Anzahl von Teilbereichen zu erhalten.
-
Gemäß weiterer Ausbildung ist eine Projektionslampe für die Bildvorlage
vorgesehen, wobei die Steuermittel einem im Lampenstromkreis angeordneten Schalter
aufweisen, der entsprechend der Zeilenstellung der Zeilenzeiger bei Abtastung der
diesen zugeordneten Zeilen ein- und ausgeschaltet wird.
-
Hierbei ergibt sich der Vorteil, daß die eigentliche Abtastbewegung
der mechanischen und optischen Glieder erhalten bleibt und daß nur an den gewijnschten
Zeilenstellen eine Ein- bzw. Ausschaltung des Projektionslampen-Stromkreises erfolgt.
-
Gemäß weiterer Ausbildung weisen die Steuermittel einen in einem elektromagnetischen
Antriebskreis befindlichen Schalter auf, der entsprechend der Zeilenstellung der
Zeilenzeiger bei Abtastung der diesen zugeordneten Zeilen betätigt wird und daß
während der Betätigungsphase des Schalters innerhalb oder außerhalb des Zeilenzeigerbereiches
die zeilenweise Aufbelichtung mittels durch den elektromagnetischen Antrieb betätigbarer
Abdedcmittel unterbrochen ist. Auch hierbei bleibt die eigentliche Bewegung der
mechanischen und optischen Glieder erhalten. Es wird lediglich bei Erreichen der
gewünschten Zeilen der elektromagnetische Antrieb betätigt, um so zu erreichen,
daß die Abdeckmittel für den Aufzeichnungsteilbereich vom Aufzeichnungsfenster des
Aufzeichnungsträgers wegbewegt bzw. weggeschwenkt sind.
-
Gemäß weiterer Ausbildung umfassen die Steuermittel eine zu Beginn
der Aufzeichnung der Bildvorlage aktivierte erste Kippstufe, deren Ansprech
-
oder Kippzeit gleich der Zeit ist, die zur zeilenweisen Aufbelichtung der gesamten
Bildvorlage notwendig ist, ein zweite, zu Beginn der Belichtung aktivierte Kippstufe,
deren Ansprech- oder Kippzeit abhängig ist von der Stellung des ersten Bildschirmzeilenzeigers,
und eine durch die zweite Kippstufe aktivierte dritte Kippstufe, deren Ansprech-
oder Kippzeit abhängig ist von der Stellung des zweiten Bildschirmzeilenzeigers.
Hierdurch ist der Vorteil gegeben, daß in Abhängigkeit von der Zeitspanne die für
die gesamte vertikale zeilenweise Abtastung der Bildvorlage bzw. für die zeilenweise
Aufzeichnung der Bildvorlage auf dem Bildträger benötigt wird, eine in itrem Zeitverhalten
hieran angepaßte Kippstufe verwendet wird, die zu Beginn der zeilenweisen Aufzeichnung
und am Ende der Aufzeichnung betätigt wird. Diese Kippstufe arbeitet in gleicher
oder ähnlicher Weise wie eine Torschaltung, die während der Gesamtdauer der zeilenweisen
Aufzeichnung durchlässig ist.
-
Gleichzeitig mit dem Anstoßen dieser ersten Kippstufe wird die zweite
Kippstufe wirksam geschaltet, die in ihrem Zeitverhalten ebenfalls auf die Abtast-
bzw. zeilenweise Aufzeichnungsgeschwindigkeit, mit der die Zeilen aufgezeichnet
werden, entsprechend abgestimmt ist. In Abhängigkeit von der Stellung des Zeilenzeigers
erfolgt z. B. nach dem Verstreichen der durch diesen eingestellten Zeilenzeitspanner
entweder eine Wirksamschaltung der Aufzeichnung oder aber die wirksame Beendigung
der Aufzeichnung. Ist ein zweiter Bildschirmzeiger vorgesehen, der zusammen mit
dem ersten Bildschirmzeiger den wiederzugebenden Teilbereich abgrenzt bzw. markiert,
so ist zweckmäßigerweise eine dritte Kippstufe vorgesehen, die durch die zweite
Kippstufe des ersten Bildschirmzeigers aktiviert wird und deren Ansprech- oder Kippzeit
abhängig ist von der Stellung diesen zweiten Bildschirmzeilenzeigers.
-
In vorteilhafter Weise sind die Ausgänge der ersten und zweiten Kippstufe
über UND-Verhalten aufweisende Kippglieder mit einem steuerbaren Schalter verbunden.
Dieser steuerbare Schalter schaltet entweder den Lampenstromkreis oder aber den
elektromagnetischen Antrieb ein und aus.
-
In vorteilhafter Weise sind die Zeilenzeiger über mechanische Steuerverbindungen
mit den das Zeitverhalten der zweiten und dritten Kippstufe bestimmenden Gliedern
verbunden.
-
In vorteilhafter Weise sind die Kippstufen analoge oder digitale Zählstufen,
die durch einen Istwertgeber und einen Taktgenerator angesteuert werden. Durch die
Bedienungshandhabe kann entweder der Istwertgeber verstellt werden, durch den der
Zählinhalt festgelegt wird, oder aber die Zeit der Impulslänge der Taktimpulse festgelegt
werden.
-
Es ist aber auch denkbar, daß die Zeitglieder der Kippstufen durch
RC-Glieder gebildet werden.
-
Gemäß weiterer Ausgestaltung ist der elektromagnetische Antrieb ein
Elektromagnet, insbesondere ein Drehmagnet, der mit einem drehbaren oder verschiebbaren
Abdeckteil verbunden ist.
-
Im folgenden wird nun die Erfindung anhand von in den Figuren 1 bis
5 dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben. Es zeigen: Figur 1 ein Projektionskopiergerät,
Figur 2 eine Schaltungsanordnung zur Steuerung der Projektionslampe, Figur 3 den
Impulsverlauf von Zeitgliederung, Figur IS 4 in ein Projektionskopiergerät mit abdeckbarer
BildbUhne für die Aufzeichnungstrommel und Figur 5 eine Schaltungsanordnung zur
Steuerung des Projektionsgerätes nach Figur 4.
-
In Figur 1 und 4 ist im unteren Gehäuseteil 20 eines Mikrofilm-Lese-Kopiergerätes
die Kopiereinheit untergebracht. Diese Kopiereinheit umfaßt
eine
fotosensible Kopiertrommel 21, um die herum die üblichen Bearbeitungsstationen eines
elektrofotografischen Kopiergerätes angeordnet sind.
-
Das Auf der Kopiertrommel befindliche elektrostatische Ladungsbild
wird in einer Entwicklungseinrichtung 22 entwickelt. Wer einen Rollenanleger 23
werden im Kopiertakt einzelne Kopie träger eines Blattstapels 25 über ein Einzugswalzenpaar
24 an den Unfang der Kopiertrommel 21 herangeführt. Im Bereich eines Ubertragungscorotrons
26 wird das in der Entwicklungseinrichtung 22 durch Toner eingefärbte Ladungsbild
auf den Kopieträger übertragen. Ein Abnahmecorotron 27 erleichtert das Abnehmen
des Kopieträgers von der Trommel 21, von der der Kopieträger, der nun das Pulverbild
trägt, über ein Transportband 28 von der Kopiertrommel 21 weg zu einer Fixiereinrichtung
29, in der das Pulverbild auf dem Kopieträger eingeschmolzen wird, transportiert
wird. Von hier aus wird er über ein Auslaufwalzenpaar 30 in ein Ablagefach 31 abgelegt.
In Umlaufrichtung B der Kopiertrommel 21 gesehen hinter dem Abnahmecorotron 27 ist
am Unfang der Kopiertrommel ein Reinigungscorotron 32 und im Anschluß daran eine
Reinigungseinrichtung 33 zum Reinigung der Kopiertrommeloberfläche von Resttoner
vorgesehen. Im Anschluß an die Reinigungseinrichtung 33 befindet sich ein Aufladecorotron
34, das die Kopiertrommeloberfläche gleichmäßig mit elektrischer Ladung belegt.
Durch eine Feldblende 35 wird ein parallel zur Kopiertrommelachse verlaufender,
spaltförmiger Belichtungsbereich 36 definiert.
-
In einem dem Gerätebenutzer zugewandten pultartigen Gehäuseteil 20a
des unteren Gehäuseteils 20 ist eine Beleuchtungseinrichtung für den zu projizierenden
Ausschnitt eines Mirkofiches 37 untergebracht. Die Beleuchtungseinrichtung umfaßt
eine Beleuchtungslampe 38, einen Reflektor 39, Kondensorlinsen 40 und 41, ein Wårmeschutzglas
42 sowie einen Unlenkspiegel 43. Auf der Oberseite des pultartigen Gehäuseteils
20a ist eine Mikrofichebühne 44, auf der zwischen zwei transparenten Platten das
Mikrofiche 37 gehalten wird, in bekannter Weise in zwei Koordinatenrichtungen verschieblich
gelagert. Ein überhalb der Mikrofichebühne angeordnetes, vorzugsweise in bekannter
Weise schwimmend gelagertes Abbildungsobjektiv 45 projiziert das abzubildende Mikrobild
über im Inneren eines oberen
Gehäuseteils 46 angeordnete Unlenkspiegel
47, 48 auf eine dem Gerätebenutzer zugewandte Projektionsfläche 49, auf der ein
vergrößertes Bild des Mikrobildes entsteht. Der Verlauf des Prjektionsstrahlenganges
zum Betrachten des Mikrobildes ist durch die mit der Bezugsziffer 50 bezeichnete
strichpunktierte Linie angedeutet.
-
Der Unlenkspiegel 47 ist um die Achse 51 schwenkbar gelagert und ist
über einen zwischen einem umlaufenden Rad 52 und einem mit dem Spiegel drehfest
verbundenen Schwenkhebel 53 wirkenden Kurbelantrieb 54 zwischen zwei Endstellungen
verschwenkbar. Ein Seilzug 55 ist'über Umlenkrollen 56, 57 und 58 gespannt, wobei
die Unlenkrolle 58 am freien Ende des Schwenkhebels 53 gelagert ist. Das eine Ende
des Seilzugs 55 ist bei 59 am Gerätegehäuse befestigt, das andere Ende ist an einem
aufrollbaren Vorhang 60 befestigt, der unter Federwirkung auf einer Aufwickeltrommel
61 aufgewickelt ist.
-
Auf einem im oberen Gehäuseteil 46 untergebrachten Winkelspiegelträger
62 sind zwei Spiegel 63, 64 im rechten Winkel zueinander angeordnet. Der Winkelspiegelträger
62 ist auf einem Transportschlitten 65 gelagert, der seinerseits über Rollen 66
bis 68 an FUhrungsstangen 69 in einer zur Ebene des Mikrofiches 37 parallelen Ebene
in Pfeilrichtung C-D verschieblich geführt ist. Die Verschiebung des Transportschlittens
65 erfolgt über am Transportschlitten befestigte Transportbänder 70, deren eine
Enden auf Trommeln 71 und deren andere Enden auf Trommeln 72 aufrollbar sind. Die
Trommeln 71 und 72 sind über Magnetkupplungen 73 und 74 mit Antriebsrädern 75 bzw.
76 kuppelbar. Die Antriebsräder 75, 76 werden durch einen Zahnriemen 77, der über
die Antriebsräder 75 und 76 sowie über Umlenk- bzw. Spannrollen 78, 79 und ein Zahnriemenrad
80 gespannt ist, angetrieben. Das Zahnriemenrad 80 ist auf einer gemeinsamen Welle
drehfest mit einem Zahnrad 81 verbunden, welches seinerseits mit einem mit der Kopiertrommel
21 umlaufenden Zahnrad 82 kämmt.
-
Der Winkelspiegelträger 62 ist am Transportschlitten 65 um eine Achse
83, mit mit der Schnittlinie der beiden Ebenen der Spiegel 63 und 64 zusammenfällt,
verschwenkbar.
Zusätzlich ist der Winkelspiegelträger über an den beiden Seitenflächen des Spiegelträgers
62 angebrachte FUhrungsstifte 84 in mit den Rihrungsstlften zusammenwirkenden Pührungsschlitzen
85 geführt.
-
Mit 100 ist eine erste Bedienungshandhabe und mit 101 eine zweite
Bedienungshandhabe bezeichnet. Mit diesen Bedienungshandhaben 100 und 101 wirkt
jeweils ein Seilzug 102 und 103 zusammen, der am oberen und unteren Ende des Bildschirms
49 über Umlenkrollen 104 und 105 geführt ist. Hierbei sind zwei voneinander unabhängige
obere Unlenkrollen 105 vorgesehen, die gewissermaßen als Aufwickelrollen dienen.
Der eine Seilzug 105 ist mit einem Zeilenanzeiger bzw. Zeilenmarkierungselement
106 und der andere Seilzug mit einem entsprechenden Zeilenanzeiger bzw. Zeilenanzeigeelement
107 versehen. Bei Betätigung der Bedienungshandhabe 100 wird über den Seilzug 102
der obere Zeilenzeiger 106 entsprechend verschoben, während bei Betätigung der Handhabe
101 über den Seilzug 103 der untere Zeilenzeiger 107 verstellt wird. Mit 108 ist
ein Schalter im Stromkreis der Projektionslampe 38 bezeichnet.
-
Gemäß Figur 2 wird der Schalter 108 durch ein Relais 109 betätigt,
in dessen Stromkreis sich ein Schalttransistor 110 befindet. Die Basis dieses Schalttransistors
110 ist über einen Widerstand 111 mit Durchschaltpotential verbunden. Des weiteren
ist die Basis dieses Transistors 110 mit dem Ausgang eines NAND-Gatters 112 verbunden,
dessen erster Eingang mit dem Ausgang eines NAND-Gatters 113 und dessen weiterer
Eingang mit dem Ausgang eines NAND-Gatters 114 verbunden ist.
-
Der erste Eingang des NAND-Gatters 113 und 114 ist mit dem Ausgang
eines weiteren NAND-Gatters 115 verbunden, während der jeweils zweite Eingang der
Gatter 113 und 114 mit dem Ausgang eines NAND-Gatters 116 verbunden ist.
-
Mit 117 ist eine monostabile Kippstufe bezeichnet, deren Zeitglied
mit 118 und 119 bezeichnet ist. Die Kipp- oder Torzeit dieser Kippstufe 117
ist
gleich der Zeit, die benötigt wird, um sämtliche Zeilen der Bildvorlage auf die
Kopiertrommel aufzuzeichnen.
-
Diese Kippzeit ist in Figur 3 durch den Impuls a ersichtlich. Es ist
die Zeitspanne zwischen der Zeit tl und t4. Die Anfangs- und Endzeit tl und t4 sind
in Figur 3 in Beziehung gesetzt mit der Kopierlänge des auf die Kopiertrommel übertragenen
Bildes, die bestimmt ist durch die Differenz der Längen L4 und L1.
-
Die Kippstufe 117 wird über einen Inverter 120 durch einen Impuls
121 angestoßen, der zu Beginn der ersten Zeile des aufzuzeichnenden Bildes abgegeben
wird. Eine zweite Kippstufe ist mit 122 bezeichnet, deren Zeitglied mit 123 und
124 bezeichnet ist. Diese Kippzeit ist in Figur 3 durch den Impuls b charakterisiert.
Die Kippzeit beträgt t2 minus tl. Diese Kippzeit ist zugeordnet dem Abstand zwischen
dem oberen Rand des Bildschirmes bzw. dem oberen Rand der Bildvorlage und der Stellung
des Zeilenzeigers 106. Dieser Abstand ist in Figur 3 gleich der Strecke L2 minus
L1. Auf der Kopiertrommel 36 entspricht dies dem Abstand zwischen der ersten und
der gewünschten Zeile.
-
Gemaß Figur 2 wird diese Kippstufe 122 durch den Startimpuls 121 dann
angestoßen, wenn der Ausschnittsbetriebsschalter 125 geschlossen ist. Das Zeitverhalten
des Zeitgliedes 123, 124 ist über eine mechanische Verbindung 126 durch die Bedienungshandhabe
100 verstellbar.
-
Der Ausgang der Kippstufe 122 ist mit dem Eingang einer weiteren Kippstufe
127 verbunden, deren Zeitglied mit 128 und 129 bezeichnet ist. Hierbei ist der Widerstand
129 über eine mechanische Verbindung 130 mit dem Einstellglied 101 verbunden. Die
Zeitkonstante der Kippstufe 127 ist in Figur 3 an dem mit c bezeichneten Impuls
verdeutlicht. Die Impulsdauer beträgt t3 minus t2. Der Zeitpunkt t2 ist durch die
Zeitkonstante der zweiten Kippstufe 122 festgelegt. Der Zeitpunkt t3 wird in Abhängigkeit
von der Stellung des Zeilenzeigers 107 durch Betätigen der Handhabe 101 eingestellt.
Auf dem Bildschirm bzw. auf dem auf der Trommel 36 kopierten
Bild
entspricht der Zeitpunkt t3 der von oben gesehenen Strecke L3 minus L1.
-
Der Ausgang der ersten Kippstufe 117 ist über einen Inverter 131 mit
dem einen Eingang des NAND-Gatters 116 verbunden, dessen zweiter Eingang über einen
Inverter 132 an den Ausgang der zweiten Kippstufe 127 angeschlossen ist. Die beiden
Eingänge des NAND-Gatters 115 sind direkt mit dem Ausgängen der beiden Kippstufen
117 und 127 verbunden. Gemäß Figur 3 zeigt die Impulsfolge d die Spannung am Eingang
des Transistors 110. Dies bedeutet, daß im Zeitraum t2 minus tl der Transistor 110
durchgesteuert ist, im anschließenden Bereich t3 minus t2 gesperrt und im darauffolgenden
Bereich t4 minus t3 wiederum durchgesteuert ist. Dies bedeutet, daß das Relais 109
im ersten Bereich erregt, im zweiten Bereich aberregt und im dritten Bereich wieder
erregt ist. Für den Fall, daß das Relais 109 als Anzugsrelais ausgebildet ist, ist
der Relaiskontakt 108 im ersten Bereich geöffnet, im zweiten Bereich geschlossen
und im dritten Bereich wieder geöffnet. Das bedeutet, daß im mittleren Bereich t3
minus t2 der Schalter 108 geschlossen ist mit der Folgewirkung, daß die Projektionslampe
38 bestromt ist. Auf die vertikale Bildlänge gesehen bedeutet dies, daß der Bereich
L2 minus L1 der Bildvorlage nicht aufgezeichnet wird, daß der daran anschließende
Bereich L3 minus L2 aufgezeichnet wird, während der letzte Bereich L4 minus L3 wieder
nicht aufgezeichnet wird.
-
Beim Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 4 und 5 sind gleiche Bezugszeichen
verwendet worden, wobei jedoch diese zum Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel
mit Indizes versehen sind.
-
Im Kollektorstromkreis des Transistors 110' ist ein Drehmagnetsystem
140 vorgesehen, das mit einer Blende und einem Abdeckteil 141 verbunden ist.
-
Während des gesamten Kopiervorganges bleibt die Projektionslampe 38'
eingeschaltet. Im Bereich 13 minus 12 ist das Abdeckteil 141 vom Bildbühnenschlitz
weggeschwenkt, während es in den beiden angrenzenden Bereichen vor den Abbildungsschlitz
bewegt ist. Die im folgenden beschriebene Wirkungsweise
der Vorrichtung
bezieht sich auf den Funktionsablauf der übrigen mechanischen Teile.
-
Die Wirkungsweise des vorstehend beschriebenen Gerätes ist nun folgende:
Aufgrund der auf den Seilzug 55 wirkenden Aufrollkraft des Vorhangs 60 wird der
Spiegel 47 in der in Figur 1 bzw. 4 dargestellten Leseposition gehalten. Der Winkelspiegelträger
62 befindet sich in der in Figur 1 bzw.
-
4 dargestellten Leseposition. Der Vorhang 60 ist geöffnet. Das über
die Bühne 44 relativ zum Abbildungsstrahlengang 50 positionierte Mikrobild wird
in üblicher Weise auf die Projektionsfläche 49 zum Betrachten des Mikrobildes projiziert.
Der Winkelspiegelträger 62 ist in seinem oberen Bereich offen, so daß er der Projektion
des Bildes nicht im Wege steht.
-
Soll nun das im Projektionsstrahlengang befindliche Bild kopiert werden,
so wird über eine nicht dargestellte Taste die Kopiereinheit in Betrieb gesetzt.
Hierdurch wird die Kopiertrommel 21 in Rotation versetzt und der Zahnriemen 77 und
somit auch die Trommel 76 angetrieben. Hierdurch wird über den Kurbelantrieb 54
der Schwenkhebel 53 und somit auch der Spiegel 47 nach unten in die in Figur 3 dargestellte
Position verschwenkt, wodurch gleichzeitig der Seilzug 55 nach unten bezogen und
somit der Vorhang 60 ageschlossen wird. Das Geräteinnere ist nun lichtdicht abgeschlossen.
-
Gleichzeitig mit der Inbetriebnahme des Kopiergerätes wird die Magnetkupplung
74 betätigt, und zwar solange, bis durch Aufspulen des Transportbandes 70 auf die
Trommel 72 der Transportschlitten 65 in seine in Figur 3 dargestellte rechte Ausgangsposition
gebracht ist.
-
Nun wird die Magnetkupplung 74 freigegeben und die Magnetkupplung
73 betätigt, so daß das Transportband 70 auf der Trommel 71 aufgespult und der Transportschlitten
65 mit konstanter Geschwindigkeit in Pfeilrichtung C verschoben wird.
-
Durch Verschieben des Winkelspiegels wird das zu kopierende Mikorbild
unter zweifacher Umlenkung des Abbildungungsstrahlenganges an den Spiegeln 63 und
64 durch den das obere Gerätegehäuse 46 und das untere Gerätegehäuse 20 verbindenden
Sockel 87, der einen Lichtschacht 86 einschließt, streifenweise auf die umlaufende
Kopiertrommel 21 übertragen.
-
Die Transportgeschwindigkeit des Transportschlittens 65 während des
Kopiervorganges ist halb so groß wie die Bahngeschwindigkeit der Oberfläche der
Kopiertrommel 21. Zusätzlich zu seiner Verschiebebewegung in Pfeilrichtung C-D wird
der Winkelspiegelträger 62 über die durch den FUhrungsstift 84 und den Führungsschlitz
85 gebildete Führungsrichtung verschwenkt, so daß der Platzbedarf des Winkelspiegelträgers
minimal gehalten werden kann.
-
Sobald der Kopiervorgang beendet ist, wird durch Betätigen der Magnetkupplung
74 anstelle der Magnetkupplung 73 der Winkelspiegelträger 62 wieder in seine in
Figur 1 bzw. 4 dargestellte Ausgangsposition zurUckgeführt. Gleichzeitig wird der
Schwenkhebel 53 freigegeben, so daß aufgrund der Zugkraft des Aufrollmechanismus
des Vorhangs 60 dieser wieder geöffnet und der Spiegel 47 in seine Ausgangsposition
zurUckgeschwenkt wird.