DE3309489C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05K—PRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
- H05K7/00—Constructional details common to different types of electric apparatus
- H05K7/14—Mounting supporting structure in casing or on frame or rack
- H05K7/1461—Slidable card holders; Card stiffeners; Control or display means therefor
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- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
- Mounting Of Printed Circuit Boards And The Like (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Gerät mit
mindestens einem einen ersten und einen zweiten Schaltungsteil
des elektrischen Gerätes aufweisenden Einschub, der in einen
Rahmen des Gerätes einbringbar ist und an seiner Rückseite
einen ersten und einen zweiten mit dem entsprechenden
Schaltungsteil elektrisch verbundenen Steckverbinder aufweist,
die bezüglich einer in Einschubrichtung verlaufenden
Mittenachse diametral zueinander angeordnet sind, und mit einer
am Rahmen des Gerätes vorhandenen Steckverbinderanordnung.
Ein derartiges elektrisches Gerät ist aus dem DE-GM 19 84 651
bekannt. Auf dem hierin offenbarten Einschub für Gestelle der
Nachrichtentechnik sind zwei voneinander unabhängige
Schaltungsteile auf jeweils einer Trägerplatte angeordnet,
die jeweils einen freien Steckverbinder tragen. Die
freien Steckverbinder sind dabei diametral bezüglich einer
in Längsrichtung des Einschubes gedachten Mittellinie zuein
ander angeordnet. Da die am Rahmen des Einschubes
angeordnete feste Steckverbinderanordnung aus zwei festen
Steckverbindern besteht, greifen beim Einschieben des Einschubs
beide freie Steckverbinder gleichzeitig in die festen Steck
verbinder ein, so daß beide Schaltungsteile gleichzeitig
aktiviert werden.
Aus der DE-OS 26 04 211 ist weiterhin ein Gestell für ein
elektrisches Gerät bekannt, in das zumindest eine Leiterplatte
mit mindestens zwei voneinander unabhängigen Schaltungsteilen
einführbar ist. Jedem Schaltungsteil ist ein freier Steck
verbinder zugeordnet; die Steckverbinder sind an verschiedenen
Kanten der Leiterplatte auf einer Leiterplattenseite angeord
net. Die Aktivierung des jeweiligen Schaltungsteils erfolgt
durch das Einschieben der Leiterplatte mit derjenigen Kante
voran, an der sich der entsprechende freie Steckverbinder
befindet. Bei diesem bekannten Gerät handelt es sich demzufolge
nicht um ein Gerät der klassischen Einschubtechnik, bei dem
bekanntlich an der Vorderseite eine Frontplatte mit Betätigungs
einrichtung und an der Rückseite Kontakteinrichtungen vorhanden
sind, sondern um ein Gerät, bei dem die freien Steckverbinder
über mehrere Seiten verteilt angeordnet sind, wodurch die
Handhabung der einschiebbaren Leiterplatten erschwert ist.
Entsprechendes gilt bezüglich der aus der DE-AS 12 68 238
bekannten Anordnung. Dort ist eine als regelmäßiges N-Eck
ausgebildete Platine beschrieben, mit der je nach Einstecklage
verschiedene auf ihr befindliche Schaltungsteile aktiviert
werden können. Auch hier handelt es sich nicht um ein Gerät der
klassischen Einschubtechnik.
Die DE-AS 16 65 071 betrifft eine Anordnung zum wahlweisen
Aufbau verschiedener Schaltungsanordnungen aus steckbaren
Baueinheiten. Eine derartige Anordnung benutzt ein System aus
einer Kontaktleiste als feste Steckverbinderanordnung und in
diese einführbaren Steckkarten als freie Steckverbinder, mit
denen je nach der Einstecklage der Steckkarten verschiedene
Schaltungen realisiert werden können. Eine derartige Anordnung
ist auf Geräte in klassischer Einschubtechnik jedoch nicht
anwendbar.
Aufgrund der Strukturierung der bekannten elektrischen Geräte
auf dem Gebiet der Einschubtechnik in Form von einzelnen
Schaltungsteilen in einzelnen Einschüben kann im Falle
des Ausfalls eines Schaltungsteils durch einfachen Austausch
des entsprechend dafür ausgestalteten Einschubes das
elektrische Gerät wieder funktionstüchtig gemacht werden. Ein
schnelles Wiederherstellen der Funktionsfähigkeit ist aber nur
dann möglich, wenn stets ein Ersatzeinschub vorhanden ist. Dies
ist aber aus rein praktischen Gründen nicht überall und ständig
erreichbar.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein
elektrisches Gerät mit mindestens einem Einschub so
auszugestalten, daß bei einem Ausfall des in ihm enthaltenen
Schaltungsteils auf jeden Fall die Funktion des elektrischen
Gerätes ohne nennenswerte Zeitverzögerung wieder herstellbar
ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe besteht bei einem elektrischen Gerät
der eingangs angegebenen Art erfindungsgemäß die feste Steck
verbinderanordnung aus einem einzigen festen Steckverbinder
für den Eingriff des ersten oder des zweiten freien Steck
verbinders am Einschub, indem der feste Steckverbinder derart
am Rahmen angeordnet ist, daß bei eingebrachtem Einschub der
erste freie Steckverbinder in den festen Steckverbinder
eingreift und nach Herausziehen des Einschubes mit anschließen
der 180°-Drehung um seine Mittenachse und erneutem Einführen
der zweite freie Steckverbinder in den festen Steckverbinder
eingreift. Weiterhin sind der erste und der zweite Schaltungs
teil erfindungsgemäß so ausgeführt, daß sie gleiche Funktion
erfüllen.
Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen elektrischen
Gerätes besteht darin, daß beim Ausfall eines in einem Einschub
enthaltenen Schaltungsteils zur Wiederherstellung der
Funktionstüchtigkeit des elektrischen Gerätes kein weiterer
Einschub benötigt wird, weil der Einschub mit einem zweiten
Schaltungsteil und einem zweiten freien Steckverbinder versehen
ist, die aufgrund ihrer Anordnung nach einem Herausziehen,
einer halben Umdrehung und Wiedereinführen des Einschubes das
elektrische Gerät wieder funktionstüchtig machen.
Da die beiden Schaltungsteile so ausgeführt sind, daß sie
gleiche Funktionen erfüllen können, wird durch die oben
beschriebene Handlungsweise erreicht, daß ein außer Funktion
geratenes elektrisches Gerät ohne große Zeitverzögerung
zumindest im Hilfsbetrieb wieder aktiviert werden kann, so daß
eine ggf. erforderlichen Reparatur des defekten Schaltungsteils
in aller Ruhe erfolgen kann.
Die Erfindung ist von besonderer Bedeutung für diejenigen
Einschübe eines elektrischen Gerätes, die für die Funktionsweise
von überragener Bedeutung sind; dies gilt beispielsweise für
die Stromversorgungseinrichtung eines elektrischen Gerätes,
weil beim Ausfall der Stromversorgungseinrichtung das gesamte
Gerät nicht mehr funktionsfähig ist. Deshalb ist vorteil
hafterweise der erste Schaltungsteil des elektrischen Gerätes
der Stromversorgungsteil und der zweite Schaltungsteil ein
Hilfs-Stromversorgungsteil.
Die Anwendung der Erfindung ist aber nicht auf derart
ausgebildete Schaltungsteile beschränkt, sondern immer dort mit
Vorteil anwendbar, wo die Funktionstüchtigkeit von Einschüben
für die Wirkungsweise des gesamten elektrischen Gerätes von
besonderer Bedeutung ist.
Zur Erläuterung der Erfindung ist in der Figur ein
Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen elektrischen Gerätes
mit seinen wesentlichen Teilen in perspektivischer Darstellung
gezeigt.
Das dargestellte Gerät weist einen Einschub 1 auf, der in
üblicher Weise mit einer Frontplatte 2 versehen ist, an der
in bekannter und daher nicht im einzelnen dargestellter Weise
eine Leiterplatte 3 befestigt ist. Ferner ist an der Front
platte 2 ein Tragblech 4 gehalten. Auf ihren von der Front
platte 2 abgewandten Stirnseiten sind die Leiterplatte 3 und
das Tragblech 4 mittels Abstandsstäben 5 und 6 miteinander
verbunden.
An der von der Frontplatte 2 abgewandten Rückseite des
Einschubes 1 ist ein erster freier Steckverbinder 7 befestigt,
der mit der Leiterplatte 3 verschraubt und mit einem ersten
Schaltungsteil des elektrischen Gerätes elektrisch verbunden
ist. Ein zweiter freier Steckverbinder 8 ist mit dem Tragblech
4 mechanisch und mit einem zweiten Schaltungsteil elektrisch
verbunden. Die Anordnung der beiden freien Steckverbinder 7 und
8 ist dabei so getroffen, daß sie diametral bezüglich einer in
Einschubrichtung verlaufenden (gedachten) Mittenachse 9 des
Einschubes 1 angeordnet sind. Diese Anordnung der freien
Steckverbinder 7 und 8 erlaubt es, durch Herausziehen des
Einschubes 1 aus einem Rahmen 11 in Richtung eines Pfeiles 10
den ersten freien Steckverbinder 7 aus einem festen Steckver
binder 12 am Rahmen 11 des elektrischen Gerätes als einzigem
Bestandteil einer zur Kontaktgabe vorgesehenen festen
Steckverbinderanordnung zu lösen und nach Drehung des
Einschubes 1 um die Mittenachse 9 um 180° und wieder Ein
schieben in Richtung des Pfeiles 13 eine Verbindung zwischen
dem zweiten freien Steckverbinder 8 und dem festen Steck
verbinder 12 zu bewirken. In diesem Zustand ist dann der erste
freie Steckverbinder 7 nicht im Eingriff mit dem festen
Steckverbinder 12, während in dem erstbeschriebenen Einbau
zustand der zweite freie Steckerverbinder 8 sich außer Eingriff
mit dem festen Steckverbinder 12 befindet.
Auf der Leiterplatte 3 ist bei dem dargestellten Ausführungs
beispiel der Stromversorgungsteil des elektrischen Gerätes
untergebracht; in der Figur erkennbar sind Bauelemente des
Stromversorgungsteils wie ein Übertrager 14, ein Gleichrichter
15 und ein Kondensator 16. Der Stromversorgungsteil ist über
einzelne Kontakte des ersten freien Steckverbinders 7 an eine
nicht dargestellte zentrale Betriebsspannungsversorgung
angeschlossen und über weitere Kontakte mit weiteren, nicht
dargestellten Einschüben des elektrischen Gerätes zu deren
Betriebsspannungsversorgung verbunden.
An dem Tragblech 4 ist u. a. eine Zenerdiode 17 und ein
Widerstand 18 befestigt, die einen Hilfs-Stromversorgungsteil
bilden. Mit diesem Hilfs-Stromversorgungsteil sind einzelne
Kontakte des zweiten freien Steckverbinders 8 verbunden, die -
bei ihrer Verbindung mit dem festen Steckverbinder 12 - über
weitere Kontakte gegebenenfalls die Stromversorgung beim
Ausfall des Stromversorgungsteils sicherstellen.
Es ist darauf hinzuweisen, daß die beiden freien Steckverbinder
7 und 8 nicht die dargestellte diametrale Lage zueinander
aufweisen müssen, sondern auch nebeneinander auf gleicher Höhe
des Einschubs angebracht sein können; auch eine andere dia
metrale Anordnung, bei der die beiden freien Steckverbinder
schräg zu der Leiterplatte 3 bzw. dem Tragblech 4 verlaufen,
ist möglich. Wesentlich ist nämlich für die Anordnung der
beiden freien Steckverbinder 7, 8, daß sie nach einem Heraus
ziehen des Einschubes 1 und einer Drehung um 180° um die
Mittenachse 9 eine Vertauschung des ersten freien Steckver
binders 7 durch den zweiten freien Steckverbinder 8 im Hinblick
auf den festen Steckverbinder 12 ermöglicht.
Claims (2)
1. Elektrisches Gerät mit mindestens einem einen ersten und
einen zweiten Schaltungsteil des elektrischen Gerätes
aufweisenden Einschub, der in einen Rahmen des Gerätes
einbringbar ist und an seiner Rückseite einen ersten und einen
zweiten mit dem entsprechenden Schaltungsteil elektrisch
verbundenen freien Steckverbinder aufweist, die bezüglich einer
in Einschubrichtung verlaufenden Mittenachse diametral
zueinander angeordnet sind, und mit einer am Rahmen des Gerätes
vorhandenen festen Steckverbinderanordnung, dadurch
gekennzeichnet, daß die feste Steckverbinder
anordnung aus einem einzigen festen Steckverbinder (12) für den
Eingriff des ersten (7) oder des zweiten (8) freien Steck
verbinders am Einschub (1) besteht, indem der feste Steck
verbinder (12) derart am Rahmen (11) angeordnet ist, daß bei
eingebrachtem Einschub (1) der erste freie Steckverbinder (7)
in den festen Steckverbinder (12) eingreift und nach Heraus
ziehen des Einschubes (1) mit anschließender 180°-Drehung um
seine Mittenachse und erneutem Einführen der zweite freie
Steckverbinder (8) in den festen Steckverbinder (12) eingreift,
und daß der erste und der zweite Schaltungsteil so ausgeführt
sind, daß sie gleiche Funktion erfüllen.
2. Elektrisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der erste Schaltungsteil der
Stromversorgungsteil und der zweite Schaltungsteil ein
Hilfs-Stromversorgungsteil ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833309489 DE3309489A1 (de) | 1983-03-14 | 1983-03-14 | Elektrisches geraet mit mindestens einem einschub |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833309489 DE3309489A1 (de) | 1983-03-14 | 1983-03-14 | Elektrisches geraet mit mindestens einem einschub |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3309489A1 DE3309489A1 (de) | 1984-09-20 |
| DE3309489C2 true DE3309489C2 (de) | 1988-06-23 |
Family
ID=6193686
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833309489 Granted DE3309489A1 (de) | 1983-03-14 | 1983-03-14 | Elektrisches geraet mit mindestens einem einschub |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Families Citing this family (2)
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Family Cites Families (5)
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| DE2604211A1 (de) * | 1976-02-04 | 1977-08-11 | Licentia Gmbh | Einschub fuer geraete der nachrichtentechnik in gestellbauweise |
-
1983
- 1983-03-14 DE DE19833309489 patent/DE3309489A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE3309489A1 (de) | 1984-09-20 |
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