DE3309208A1 - Dunstabzugshaube - Google Patents
DunstabzugshaubeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
PATENTANWALTSBÜRO
PATENTANWÄLTE
R.-A. KÜHNEN*, DIPL.-ING.
Markus Schmalhof er ' W. LUDERSCHMIDT**, dr.. dipl-chem.
P.-A. WACKER*, DIPL.-ING.. DIPL.-WIRTSCH.-ING.
8350 Plattling
11 SC15 24 2/ze
Dunstabzugshaube
Die Erfindung betrifft eine Dunstabzugshaube nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechende Dunstabzugshaube
ist beispielsweise aus der DE-OS 30 11 101 bekannt und ist insbesondere für den Einsatz in Großküchen
geeignet. Die gattungsgemäße Dunstabzugshaube weist ein Gehäuse auf, in dem ein langgestreckter Saugraum angeordnet
ist. Über dem Saugraum, der über dem den Dunst oder dgl. er-
LO zeugenden Herd bzw. Herden angeordnet ist, wird die warme
Abluft zur Abführung aus der Küche beispielsweise mittels eines Gebläses einem Abluftanschluß zugeführt, von dem aus
die Abluft in die Umgebung abgeleitet wird. Die bekannte Dunstabzugshaube weist weiterhin einen Zuluftvorlageraum und
einen Zuluftsammeiraum auf, zwischen denen Wärmetauschelemente eines im Saugraum der Haube angeordneten Rekuperators angeordnet
sind. Die Wärmetauschelemente werden von der über den Zuluftvorlageraum zugeführten Zuluft durchströmt und von der
in den Saugraum geförderten warmen Abluft umströmt, wobei
>0 ein großer Teil des Wärmeinhaltes der Abluft auf die Zuluft
übertragen werden kann, die nach ihrer Erwärmung über Ausblasöffnungen
der Dunstabzugshaube in die Küche gefördert wird.
3ÜRO 6370 OBERURSEL· * BÜRO 8050 FREISING' ZWEIGBÜRO 8390 PASSAU
rEL. 06171/S6849 TEL. 08161/62091 TEL. 0851/36616
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<s
1 Obwohl sich das Prinzip der gattungsgemäßen Dunstabzugshaube in der Praxis bestens bewährt hat, wobei insbesondere
der gute Wirkungsgrad der Wärmeübertragung von der Abluft auf die Zuluft eine beträchtliche Energieersparnis bei der
g Beheizung von Küchen ermöglicht, ergeben sich aufgrund der in Längsrichtung des Saugraumes angeordneten Wärmetauschelemente
des Rekuperators Wirkungsgradverluste beim Wärmeaustausch zwischen Abluft und Zuluft, da im in Strömungsrichtung der Zuluft gesehen hinteren Bereich der Wärme-
1q tauschelemente die Zuluft bereits stark erwärmt ist, so daß
die für einen Wärmeaustausch mit hohem Wirkungsgrad erforderliche Temperaturdifferenz zwischen Zuluft und Abluft
bereits so gering ist, daß die Ausnutzung der im hinteren Bereich der Wärmetauschelemente vorbeiströmenden Abluft
,j- deutlich geringer als im vorderen Bereich der Wärmetauschelemente
ist.
Weiterhin ergibt sich aus dem Umstand, daß pro Meter Haubenlänge ein gewisses Volumen Abluft abgesaugt wird, die zur
2Q Ermöglichung eines ständigen Luftaustausches durch eine
entsprechende Menge Zuluft zu ersetzen ist, die Folge, daß die Zuluft je nach angesaugter Menge mit unterschiedlichen
Strömungsgeschwindigkeiten durch die als Hohlkörper ausgebildeten Wärmetauschelemente hindurchgefördert wird, da
nr- die Zahl der Wärmetauschelemente und die sich daraus ergebende
Durchtrittsfläche für die Zuluft unveränderbar ist. Dies ergibt zunächst aufgrund der bei großen Zuluftfördermengen
in längeren Hauben höheren Strömungsgeschwindigkeiten und längeren Strömungswegen für die Zuluft größere
g0 Strömungsverluste. Infolge der unterschiedlichen Strömungsbedingungen ergeben sich bei unterschiedlich langen
gattungsgemäßen Dunstabzugshauben aufgrund der unterschiedlichen Zuluftfördermengen, die von der Länge der Haube
abhängig sind, des aber andererseits zur Förderung der
„Ρ- Zuluft zur Verfügung stehenden konstanten Strömungsquerschnittes
der Wärmetauschelemente unterschiedliche Wärme-
Übergangsbedingungen zwischen Zuluft und Abluft.
Somit ergeben sich unterschiedliche, von der Haubenlänge abhängige und sich über die Haubenlänge ändernde Wirkungs-Q
grade beim Wärmeaustausch zwischen Zuluft und Abluft.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Dunstabzugshaube der im Oberbegriff des Anspruchs 1 umrissenen Gattung zu
schaffen, mit der auch bei unterschiedlichen Haubenlängen eine gleiche und über die Haubenlänge hinweg gleichmäßige
und optimierte Ausnutzung des Wärmeinhalts der Abluft möglich ist.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Dadurch wird zunächst erreicht, daß es bei längeren Hauben mit größerem Zuluftbedarf möglich ist, die Eintrittsfläche
für die Zuluft durch Anordnen einer größeren Zahl von quer zur Längsrichtung der Haube verlaufenden Wärmetauschelementen
zu erhöhen. Daraus ergibt sich der Vorteil, daß optimale Strömungsverhältnisse für die Zuluftförderung
vorbestimmt und durch Anordnung von einer der
op- Haubenlänge entsprechenden, optimale Strömungsverhältnisse
gewährleistenden Zahl von Wärmetauschelementen realisiert werden können. Dieser Vorteil kann auch hinsichtlich der
Abluftströmung durch entsprechende Zahl und Anordnung der Wärmetauschelemente erreicht werden.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Anordnung der Wärmetauschelemente quer zur Längsrichtung der Haube eine
größere Wärmetauschfläche pro Meter Haubenlänge möglich macht,
was eine sehr hohe Ausnutzung des Wärmeinhaltes der Abluft und damit einen sehr guten Wirkungsgrad der Haube zur Folge
hat.
Weiterhin ergibt sich der Vorteil, daß die Temperaturdifferenz
zwischen Zuluft und Abluft, die für einen hohen Wirkungsgrad von großer Bedeutung ist, entlang der Längserstreckung
der Haube in allen Haubenbereichen in der gleichen Größenordnung liegt, da durch*die Anordnung der Wärmetausch-
IQ elemente querzur Längsrichtung der Haube eine Zuführung
von noch nicht erwärmter Zuluft in allen Längsbereichen der Haube möglich ist.
Insgesamt ergibt sich bei der erfindungsgemäßen Dunstab-
-^j- zugshaube der besondere Vorteil, daß die Anordnung der
Wärmetauschelemente quer zur Längsrichtung der Haube größere Anpassungsmöglichkeiten an die durch verschiedene Haubenlängen
bedingten Änderungen der StrömungsVerhältnisse auf Zuluft- wie auf Abluftseite ergibt, womit wiederum
2Q die teilweise ebenfalls von der Haubenlänge und den damit
verbundenen Änderungen der zugeführten Zuluftmengen bzw« abgeführten Abluftmengen abhängigen Wärmeübergangsgrößen
auf Werte eingestellt werden können, die einen optimalen Wirkungsgrad der Dunstabzugshaube ermöglichen ο
Die Unteransprüche haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Inhalt,
Gemäß der vorteilhaften Weiterbildung nach Anspruch 2 ist gg es möglich, eine Mehrzahl von als Platten ausgebildeten
Wärmetauschelementen zu einem Modul zusammenzufassen, wobei die Plattenabstände zur Erzielung optimaler Strömungs- und
Wärmeübertragungsverhältnisse gewählt werden können. Mit einem derartigen Wärmetauschmodul ist es möglich, eine auf
gg Zuluft- und Abluftbasiswerte ausgerichtete Grundeinheit
eines für die erfindungsgemäße Dunstabzugshaube besonders
geeigneten Wärmetauschers zu schaffen und Hauben unterschiedlicher Länge für unterschiedliche Einsatzfälle mit je-
weils verschiedenen Zuluft- und Abluftmengen durch Vorsehen
einer entsprechenden Zahl von Wärmetauschmodulen an die unterschiedlichen Einsatzbedingungen anzupassen. Damit ist
es möglich, eine Art Baukästensystem zu schaffen, bei dem eine Vorfertigung immer gleicher Grundbaueinheiten möglich
ist, aus deren Kombination die Herstellung der an den jeweiligen Einsatzzweck angepaßten Dunstabzugshauben möglich
ist. Dies wiederum ergibt die Möglichkeit einer Standardisierung der einzelnen Baueinheiten, was insbesondere bei
,λ hohen Stückzahlen Rationalisierungseffekte mit entsprechender
Herabsetzung der Herstellungskosten zur Folge haben kann.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachfolgender Beschreibung eines Aus-,c
führungsbeispieles anhand der Zeichnung.
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt in schematisch stark vereinfachter perspektivischer Darstellung einen Mittelbereich
einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube.
Bei der in der Fig. dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Dunstabzugshaube 1 wurde aus Übersichtlichkeitsgründen auf die Darstellung konstruktiver Einzelheiten
verzichtet, um das für die Wirkungsweise der erfindungs-
2Q gemäßen Dunstabzugshaube wesentliche Funktionsprinzip
besser herausstellen zu können. Weiterhin wurde auf eine maßstabsgetreue Darstellung der Größenverhältnisse insbesondere
hinsichtlich der Abmessungen der Wärmetauschelemente und der Abstände zwischen diesen verzichtet, da sowohl die
OQ Dicke der Wärmetauschelemente und deren Abstände zueinander '
bei der in der Fig. dargestellten besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 im
Bereich von wenigen Millimetern liegen, so daß eine maßstabgetreue Darstellung die Übersichtlichkeit der Zeichnung
O5 stark herabgesetzt hätte und die Erklärung der Funktionsweise
unnötig erschwert worden wäre.
Die erfindungsgemäße Dunstabzugshaube 1, von der in der
Fig. ein Mittelbereich dargestellt ist, ist in nicht näher
dargestellter Weise im vorliegenden Beispielsfalle an der Decke einer Küche aufgehängt. Die Haube weist ein Gehäuse
auf, in dem ein langgestreckter Saugraum 3 angeordnet ist,
,_ der beispielsweise mit einem in der Fig. nicht näher darb
gestellten Gitter beispielsweise aus Streckmaterial nach unten abgedeckt sein kann. Oberhalb des Saugraumes 3 ist
bei der dargestellten Ausführungsform der Haube ein Sammelraum 4 angeordnet, der einen Zuluftvorlageraum 5, einen
Zuluftsammeiraum 6 und einen Abluftsammeiraum 7 aufweist. Bei derdargestellten Ausführungsform sind der Zuluftvorlageraum
5 und der Zuluftsammeiraum 6 in je zwei Teilräume 8 und 9 bzw. 10 und 11 unterteilt. Die Teilräume 8 und 9
des Zuluftvorlageraumes 5 und die Teilräume 10 und 11 des Zuluftsammeiraumes 6 erstrecken sich wenigstens annähernd
über die gesamte Länge der Haube und sind zu beiden Seiten des Abluftsammeiraumes 7 entlang der beiden Ränder der
Haube angeordnet. Hierbei grenzen die beiden Teilräume 8 und 9 des Zuluftvorlageraumes 5 unmittelbar an den Abluftsammelraum
7 an und sind mittels aufrechter Seitenwände
12 und 13 vom Abluftsammeiraum 7 getrennt. Nach außen zu den Rändern der Haube hin grenzen an die Teilräume 8 und
des Zuluftvorlageraumes 5 die Teilräume 10 und 11 des Zuluftsammelraumes 6 an, die ebenfalls durch aufrechte Wände
14 und 15 von den Teilräumen 8 und 9 getrennt sind. Die 25
Teilräume 10 und 11 des Zuluftsammeiraumes 6 sind über Ausblasöffnungen
16 und 17 in Seitenwänden 18 und 19 mit dem Innenraum der Küche, in der die erfindungsgemäße Dunstabzugshaube
1 angeordnet ist, verbunden. An seiner Oberseite
. ist der Sammelraum 4 mit einer sich über den Zuluftvorlage-30
raum 5, den Zuluftsammeiraum 6 und den Abluftsammeiraum 7
erstreckenden Deckenwand 20 abgedeckt.
Die Teilräume 8 und 9 des Zuluftvorlageraumes 5 sind mit
zwei Verteilerkanälen 21 und 22 verbunden, die in einem zentra 35
len Zuluftkanal 23 münden. Der Zuluftkanal 23 ist in nicht
näher dargestellter Weise mit der Umgebung verbunden und fördert Zuluft in den Zuluftvorlageraum 5.
Der Abluftsammeiraum 7 ist über einen Abluftanschluß 24
mit einem Abluftkanal 25 verbunden, der die aus der Küche abgesaugte Abluft in die Umgebung ableitet.
Im Saugraum 3 des Gehäuses 2 der Dunstabzugshaube 1 sind quer zur Längsrichtung der Haube Wärmetauschelemente 26
angeordnet. Die Wärmetauschelemente 26, die im Beispielsfalle als im wesentlichen trapezförmige Platten aus einem
für einen guten Wärmeübergang «·besonders geeigneten Material
wie beispielsweise Kupfer oder Aluminium ausgebildet sind, sind im Abstand von wenigen Millimetern zueinander angeordnet,
wo ein besonders bevorzugter Abstand ungefähr 5 mm beträgt. Die Abstände zwischen den als Platten ausgebildeten
Wärmetauschelementen 26 werden mittels eines Abstandshalters
"L5 27 festgelegt, wobei zwischen zwei Wärmetauschelementen 26
jeweils Strömungskanäle 28 bzw. 29 gebildet werden, die zur Führung von Abluft bzw. Zuluft dienen. Bei der dargestellten
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 begrenzen die in der Fig. vorderen beiden Platten 26 einen
Strömungskanal 28 für Abluft, wobei die gemäß der gewählten
Darstellung an die Unterseite des Sammelraumes 4 angrenzende Fläche 30 zwischen den Wärmetauschelementen 26 mittels des
Abstandshalters 27 teilweise zur Bildung einer Durchtrittsöffnung 31 für Abluft abgedeckt ist.
An den Strömungskanal 28 grenzt unmittelbar ein Strömungskanal 29 an, der wiederum von zwei als Platten ausgebildeten
Wärmetauschelementen 26 begrenzt ist und für die Führung von Zuluft vorgesehen ist. Die an die Unterseite des Sammelraumes
4 angrenzende, von den Platten 2 6 des Strömungskanales 29 begrenzte horizontale Fläche 32 ist mittels des Abstandshalters
27 zur Bildung je einer Eintritts- und Austrittsöffnung 33 bzw. 34 für Zuluft teilweise abgedeckt, während
die gemäß der gewählten Darstellung nach unten weisenden, von den Platten 2 6 des Strömungskanales 29 begrenzten Flächen
35, 36 und 37 mittels des Abstandshalters 27 vollständig abgedeckt sind.
Alle Strömungskanäle 2 8 und 29 für Abluft bzw. Zuluft der mittels des Abstandshalters 27 zu einem Wärmetauschmodul
zusammengefaßten als Platten ausgebildeten Wärmetauschelementen 26 sind in der zuvor beschriebenen Weise ausgebildet,
g so daß entlang der Längsrichtung des Gehäuses 2 der Haube jeweils abwechselnd nebeneinander ein Strömungskanal 28
für Abluft und ein Strömungskanal 29 für Zuluft in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander angeordnet sind, wobei die
Wärmetauschelemente 26 quer zur Längsrichtung der Haube an-
1q geordnet sind. Die durch die teilweise Abdeckung der an die
Unterseite des Sammelraumes 4 angrenzenden Flächen 30 entstehenden Durchtrittsöffnungen 31 für Abluft sind mit dem
Abluftsammeiraum 7 verbunden, während die Eintrittsöffnungen
33 der Strömungskanäle 29 für Zuluft mit den Teilräumen
,;- 8 und 9 des Zuluftvorlageraumes 5 und die Austrittsöffnungen
34 mit den Teilräumen 10 und 11 des Zuluftsammeiraumes 6 verbunden sind.
Unterhalb der Wärmetauschelemente 26 sind über die gesamte 2Q Länge der Haube sich erstreckende Filter 38 und 39 vorgesehen,
die in schräger Anordnung in der Haube aufgehängt sind, und deren untere Enden in einer horizontal in der
Haube angeordneten Fangfläche 40 angeordnet sind* Die Filter 38 und 39 sind luftdurchlässig, so daß die vom Herd von
2j- unten nach oben angesaugte Abluft die Filter 38 und 39
durchdringen kann. Andererseits fangen die Filter 38 und 39 durch Kondensationswirkung beim Wärmeübergang von der Abluft
auf die Zuluft ausfallendes Kondenzwasser und ausfallende flüssige Fettpartikel auf und leiten diese in die Fanggn
fläche 40 ab.
Im Betrieb der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 wird
beispielsweise mittels eines nicht näher dargestellten Gebläses warme Abluft vom Herd von unten nach oben in das
ο,- Gehäuse 2 angesaugt und durch die Filter 38 und 39 hindurch
in die Strömungykanäle 3 8 für Abluft gefördert. Zugleich
wird über den Zuluftkanal 23 Zuluft in die Verteilerkanäle 21 und 22 gefördert, die die Zuluft in die Teilräume 8 und 9
des Zuluftvorlageraumes 5 fördern. Vorn Zuluftvorlageraum wird die Zuluft über die Eintrittsöffnungen 33 in die
Strömungskanäle 29 für Zuluft gefördert, wobei bei der dargestellten Ausführungsform die Eintrittsöffnungen 33 jeweils
wechselseitig entlang der Längsrichtung des Gehäuses 2 Zuluft über die im Teilraum 8 angeordnetem Eintrittsöffnungen
33 und im Teilraum 9 angeordneten Eintrittsöffnungen 33 in
die Strömungskanäle 29 führen. Entsprechend tritt die durch den Wärmeübergang zwischen der Abluft und der Zuluft erwärmte
Zuluft wechselweise über die Austrittsöffnungen·34 in den Teilräumen 10 bzw. 11 in diese aus, wonach die erwärmte
Zuluft über die Ausblasöffnungen 16 bzw. 17 in den Innenraum der Küche wenigstens annähernd deckenparallel zur
Erzeugung einer Raumluftwalze ausgeblasen werden.
Die bei der dargestellten Ausführungsform gewählte wechselweise
Anordnung der Eintrittsöffnungen 33 bzw. der Austrittsöffnungen 34 ist erforderlich, um eine Haube zu erhalten,
die an ihren beiden Längsseiten erwärmte Zuluft in den Innenraum ausblasen kann, wozu eine Anordnung der Teilräume
10 und 11 in unmittelbarer Nachbarschaft der Längsränder der Haube erforderlich ist. Für eine Haube, die nur auf einer
Seite Zuluft ausbläst, ist eine Unterteilung in jeweils zwei Teilräume 8 und 9 bzw. 10 und 11 des Zuluftvorlageraumes 5
bzw. des Zuluftsammeiraumes 6 nicht erforderlich, so daß für eine derartige Haube beispielsweise der Teilraum 8 und
der Teilraum 10 des Zuluftvorlageraumes 5 bzw. des Zuluftsammelraumes
6 zu einem Zuluftvorlageraum zusammengefaßt werden könnten, wobei dann die Austrittsöffnungen 34 Eintrittsöffnungen
33 bilden würden, die die zu erwärmende Zuluft in den Zuluftvorlageraum 5, der dann von den Teilräumen
9 und 11 gebildet würde, fördern könnten, wobei in diesem Zuluftvorlageraum dann jede Eintrittsöffnung 33 eine Austrittsöffnung 34 für Zuluft bilden würde.
Bei der dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Dunstabzugshaube jedoch wird wie zuvor beschrieben die Zuluft jeweils wechselweise über die in den Teilräumen 8 und 9 des
Zuluftvorlageraumes 5 über die Eintrittsöffnungen 33 in
die Strömungskanäle 29 eingeleitet und nach Erwärmung durch die warme Abluft über die Austrittsöffnungen 3 4 in die Teilräume
10 und 11 des ZuluftSammelraumes 6 eingeleitet, so daß ein Ausblasen von erwärmter Zuluft über die Ausblasöffnungen 16 bzw. 17 in beide Richtungen möglich ist.
Die Abluft wird über die Strömungskanäle 28 und die Durchtrittsöffnungen
31 in den Abluftsammeiraum 7 eingeleitet, von dem aus die Abluft über den Abluftanschluß 2 4 in den
Abluftkanal 2 5 und von dort aus in die Umgebung abgeleitet wird. Die Anordnung der Wärmetauschelemente 2 6 quer zur
Längsrichtung der Haube ergibt den Vorteil, daß je nach Länge der Haube und der daraus resultierenden Zuluft- und
Abluftmengen eine entsprechende Zahl von Wärmetauschelementen 2 6 und eine daraus sich ergebende Zahl von Strömungskanalen
28 und 2 9 für Ab- und Zuluft gewählt werden kann, die optimale Strömungs- und Wärmeübertragungsverhältnisse
ermöglicht. Insbesondere bei der Anordnung der Wärmetauschelemente in Form von Wärmetauschmodulen, wie sie bei dem
dargestellten Ausführungsbeispiel der Haube verwendet sind, ist es auf einfache Weise möglich, vor der eigentlichen
Herstellung der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 die für optimale Strömungs- und Wärmeübertragungsverhältnisse
besonders geeigneten Querschnittsflächen der Strömungskanäle 28 und 29 zu bestimmen und bei der Herstellung der Wärmetauschmodulen
festzulegen= Mit einer derartigen Basiseinheit können dann unterschiedlich lange Hauben für unterschiedliche
Einsatzzwecke hergestellt werden, wobei entsprechend den zu erwartenden Abluft- und Zuluftmengen eine geeignete
Anzahl von Wärmetauschmodulen vorgesehen werden können, um die optimalen Strömungs- und Wärmeübertragungsverhältnisse
zu erreichen, die einen optimalen Wirkungsgrad der Dunstabzugshaube 1 ermöglicht. Dies bedeutet also, daß für eine
lange Haube eine entsprechend große Anzahl Wärmetauschelemente 26 beispielsweise in Form der genannten Wärmeaustauschmodulen
in der Haube vorgesehen wird, so daß sich die zur Förderung der entsprechend der Länge der Haube großen
U _
Menge von Zuluft und Abluft erforderliche Querschnittsfläche der Strömungskanäle 28 und 29 auf einen Wert erhöhen,
läßt, der die Einhaltung der zuvor bestinmten optimalen Strömungs und Wärmeübergangsverhältnisse ermöglicht . Vor allem können
mit der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 die Strömungsverluste durch entsprechend große Strömungsquerschnitte und
relativ kurze Strömungswege minimiert werden und es ist möglich, die für einen guten Wärmeübergang erforderlichen
Wärmeübergangskoeffizienten.durch entsprechende Anordnung
der Wärmetauschelemente 26 einzustellen. Damit können bei der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 hohe Wirkungsgrade
erreicht werden, so daß sogar auf das Vorsehen einer Nachwärmeinrichtung
für die Zuluft verzichtet werden kann, falls die Temperaturen, mit der die Zuluft angesaugt wird,
nicht extrem niedrig sind. Anderenfalls ist es selbstverständlich möglich, bei der der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube
1 für extreme Temperaturen der Zuluft Nachwärmeinrichtungen vorzusehen.
Darüber hinaus ist es möglich, die erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube
1 als Teil einer Hängedecke auszubilden, bei der dann die Seitenwände 18 und 19 mit den Ausblasöffnungen
16 und 17 im Einbauzustand nach unten geneigt angeordnet sind, so daß sich beim Zusammenfügen.mehrerer Dunstabzugshauben
1 entlang deren Längsrändern zu einer Hängedecke dachartige Verbindungsbereiche in Form der zusammengefügten
Seitenwände 18 und 19 der jeweiligen Dunstabzugshauben 1 bilden lassen.
Als besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube
läßt sich abschließend festhalten, daß sich die für einen hohen Wirkungsgrad beim Wärmeaustausch zwischen Abluft
und Zuluft besonders bedeutungsvolle Wärmetauschfläche durch die Anordnung der Wärmetauschelemente quer
zur Längsrichtung der Haube gegenüber bekannten Hauben noch wesentlich erhöhen läßt, womit bei der erfindungsgemäßen
Dunstabzugshaube 1 ein besonders hoher Wirkungsgrad erreicht werden kann. So wurden bei Hauben der erfindungs-
gemäßen Ausbildung Wirkungsgrade zwischen 70 und 80 % ermittelt, wobei sich bei der Ausbildung der Wärmetauschelemente
26 als Platten Plattendicken von ungefähr 0,3 ran und Plattenabstände von 5 mm als besonders vorteilhaft
erwiesen haben. Hierbei ergaben sich als weitere Vorteile, daß aufgrund der günstigen Anströmverhältnisse aufgrund der
Anordnung der Wärmetauschelemente 26 im Saugraum 3 sowie der vorteilhaften Ausbildung der Strömungskanäle 2 8 und 29
sowohl bezüglich deren Querschnittsfläche als auch deren
Länge die Gebläseleistungen zur Förderung von Abluft und von Zuluft, falls für diese eine Gebläse verwendet wird,
niedriger sein können als bei bekannten Hauben. Weiterhin ergibt sich aufgrund des hohen Wirkungsgrades eine sehr
hohe Kondensatbildung und damit eine sehr hohe Fettabscheidung aus der abgesaugten Abluft, wobei bei einer Haube
der erfindungsgemäßen Ausbildung ermittelt wurde, daß der Fettabscheidungsgrad derart hoch sein kann, daß auf zusätzliche
Maßnahmen zur Vermeidung von Bränden und Explosionen verzichtet werden kann.
Ein weiterer besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube
1 ist darin zu sehen, daß der hohe Wirkungsgrad über die gesamte Haubenlänge konstant gehalten werden
kann, da durch die quer zur Längsrichtung der Haube angeordneten Wärmetauschelemente 26 über die gesamte Länge der
Haube die hohe Temperaturdifferenz zwischen Zuluft und Abluft, die für einen hohen Wirkungsgrad von besonderer Bedeutung
ist, erhalten bleibt»
Bezüglich vorstehend nicht näher angesprochener Einzelheiten
der Haubenausbildung etwa bezüglich einer zusätzlichen Nachwärmmöglichkeit, Sommerschaltung, Warmwasserbereitung
usw. wird ausdrücklich und vollinhaltlich auf die DE-OS 30 11 101 Bezug genommen? die hiermit erzielbaren
Vorteile sollen grundsätzlich auch bei einer erfindungsgomäßen
Haube bciboha.11 on worden.
- Leerseite
Claims (12)
10
15
Patentansprüche
Dunstabzugshaube mit einem langgestreckten Saugraum, mit einem Abluftanschluß zur Abführung von abgesaugter Abluft
und mit einem Zuluftvorlageraum und einem Zuluftsammelraum„
zwischen denen von Zuluft durchströmbare Wärmetauschelemente eines im Saugraum der Haube angeordneten und von der Abluft
umströmten Rekuperators angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuluftvorlageraum (5) und der Zuluftsammelraum
(6) im Bereich der Oberseite des Saugraums (3) entlang je eines Randes der Haube angeordnet sind und sich
über wenigstens annähernd die gesamte Länge der Haube erstrecken, und daß die Wärmetauschelemente (26) quer zur
Längsrichtung der Haube angeordnet sind.
2. Dunstabzugshaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmetauschelemente (26) als Platten ausgebildet
sind, die zu Wärmetauschmodulen zusammengefaßt sind.
20
3. Dunstabzugshaube nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände zwischen den Platten der Modulen zur
Bildung von Strömungskanälen (28, 29) mittels wenigstens eines Abstandshalters (27) festgelegt sind, wobei abwechselnd
jeweils ein Strömungskanal (28) für Abluft in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Strömungskanal (29)
BÜRO 6370 OBERURSEL" L1NDENSTRASSE 10 . TEL. 06171/56849
TELEX 4186343 real d
BÜRO 8050 FREISING* SCHNEGGSTRASSE 3-5 TEL. 08161/62091
TELEX 526547 pawa d
ZWEIGBÜRO 8390 PASSAU LUDWIGSTRASSE 2 TEL. 0851/36616
für Zuluft angeordnet ist.
4. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die im Einbauzustand der
Haube im Bereich der Oberseite des Saugraumes (3) horizontal angeordnete, von zwei Platten zur Bildung
eines Strömungskanales (28) für Abluft begrenzte Fläche (30) mittels des Abstandshalters (27) zur Bildung
einer Durchtrittsöffnung (31) teilweise abgedeckt ist.
5. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die im Einbauzustand der
Haube im Bereich der Oberseite des Saugraumes (3) angeordnete, von zwei Platten zur Bildung eines Strömungskanales
(29) für Zuluft begrenzte Fläche (32) mittels des Abstandshalters (27) zur Bildung von wenigstens
einer Eintrittsöffnung (3 3 ) und wenigstens einer Austrittsöffnung
(34) für Zuluft teilweise abgedeckt ist, während die im Einbauzustand der Haube nach unten weisende Fläche
(35, 36, 37) zwischen zwei Platten zur Bildung eines Strömungskanales (29) für Zuluft mittels des Abstandshalters
(27) vollständig abgedeckt ist.
6. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in Einbaustellung der Haube
oberhalb der Warmetauschelemente (26) wenigstens ein Sammelraum (4) angeordnet ist, in dem der Zuluftvorlageraum
(5), der Zuluftsammeiraum (6) und ein Abluftsammelraum (7) angeordnet sind.
7. Dunstabzugshaube nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnungen (31) für Abluft in den
Abluftsammeiraum (7) münden, der mit dem Abluftan-Schluß (24) verbunden ist.
8. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuluftvorlageraum (5)
und der Zuluftsammeiraum (6) jeweils in zwei Teilräume (8,9 bzw. 10, 11) aufgeteilt sind, die zu beiden
Seiten des Abluftsammeiraumes (7) angeordnet sind, wobei die Teilräume (10,11) des Zuluftsammeiraumes (6)
c entlang der Längsränder der Haube und in deren inmittelbarer
Nachbarschaft angeordnet sind.
9. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung (33)
.Q und die Austrittsöffnung (34) für Zuluft entlang der
Längserstreckung der Haube jeweils abwechselnd in einen der beiden Teilräume (8, 9 bzw. 10, 11) des Zuluftvorlageraumes
(5) bzw. des Zuluftsammelraumes (6) münden.
10. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß eine von der Länge der Haube abhängige Zahl von Wärmetauschmodulen vorgesehen
ist.
11. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis lo,
dadurch gekennzeichnet, daß die Platten der Wärmetauschmodulen eine Dicke von vorzugsweise 0,3 mm aufweisen.
12. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Wärmetauschelementen (26) wenige Millimeter, vorzugsweise
5 mm, beträgt«
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