DE3308984C2 - Schaltungsanordnung für eine digitale Fernsprechstation - Google Patents
Schaltungsanordnung für eine digitale FernsprechstationInfo
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- DE3308984C2 DE3308984C2 DE19833308984 DE3308984A DE3308984C2 DE 3308984 C2 DE3308984 C2 DE 3308984C2 DE 19833308984 DE19833308984 DE 19833308984 DE 3308984 A DE3308984 A DE 3308984A DE 3308984 C2 DE3308984 C2 DE 3308984C2
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/68—Circuit arrangements for preventing eavesdropping
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Devices For Supply Of Signal Current (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für eine digitale transparente Fernsprechstation, wobei beispielsweise die Speisespannung für den Mikrofonverstärker erst durch einen Code der Fernsprechanlage an die Fernsprechstation angeschaltet wird und daß dieser Code erst durch einen vorangehenden Code von der Fernsprechstation zur Fernsprechanlage (beispielsweise das Abheben des Handapparates signalisierend) ausgelöst wird. Wird der Code von der Fernsprechanlage zur Fernsprechstation irrtümlich oder böswillig übertragen, dann wird dadurch unerlaubterweise der Mikrofonverstärker eingeschaltet. Dies soll durch den Erfindungsgedanken verhindert werden. Dies wird einfach dadurch erreicht, daß in den Speisestromkreis des Mikrofonverstärkers ein Kontakt gelegt wird, welcher nur beim tatsächlichen Abheben des Handapparates geschlossen ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für eine digitale Fernsprechstation, wobei jeder durch den
Stationsteilnehmer oder den fernen teilnehmer ausgeführten Aktion wie z. B. Betriebsbereitschalten der Station,
Betätigen der Tastatur usw. ein individueller Code zugeordnet ist, wobei dieser Code zur Fernsprechzentrale
übertragen wird und dort die Rücksendung oder Weitersendung eines weiteren Codes bewirkt, welcher
dann die Realisierung der durch die Aktion gewünschten Funktion bewirkt und wobei weiterhin bei Betriebsbereitschalten
der Fernsprechstation der Mikrofonverstärker des Mikrofons im Handapparat an die interne
oder ferne Speisespannung angeschaltet wird.
Bei modernen digitalen und weitgehend transparenten Fernsprechstationen ist vorgeschlagen, bei einem
Verbindungsaufbau beim Abheben des Handapparates an der Station einen Code zur Fernsprechzentrale zu
senden. Die Fernsprechzentrale setzt danach diese Station durch einen von ihr ausgesendeten Code in Betriebsbereitschaft,
womit unter anderem auch der Mikrofonverstärker eingeschaltet wird. (Teilnehmerstationen
in einem dienstintegrierten digitalen Nachrichtennetz, NTZ Band 32, 1979). Wird von der vorgenannten
Station als rufender Station eine ferne Teilnehmerstation angewählt, dann wird diese ferne Teilnehmerstation
ebenfalls nach Abheben des Handapparates durch einen Code der Fernsprechzentrale in Betrieb gesetzt. Unter
Inbetriebnahme ist auch hier zu verstehen, daß zunächst alle für die Entgegennahme des Anrufes und die Herstellung
der Sprechverbindung notwendigen Einheiten an die Eigen- oder Fremdspeisung angeschlossen werden.
Zu diesen Einheiten zählt auch der im Handapparat enthaltene Mikrofonverstärker.
Bei einer solchen Schaltungsanordnung einer digitalen Fernsprechstation ist es möglich, daß der Code zur
Inbetriebnahme der Station irrtümlich oder auch böswillig z. E von der Fernsprechzentrale aus ausgelost
werden kann. Dadurch wird der Mikrofonverstärker und damit das Mikrofon im aufliegenden Handapparat
betriebsbereit geschaltet und die in näherer Umgebung entstehenden Geräusche und Gespräche können abgehört
werden.
ίο Für analoge Fernsprechstationen ist es bekannt, das
Abhören von Gesprächen im Umkreis der Station dadurch zu verhindern, daß man zur Unterdrückung der
Weckermikrofonie einen Kondensator zwischen die a/ b-Adern schaltet, der beim Aufnehmen des Handapparates
über wenigstens einen Kontakt des Gabelumschalters von einer Ader der Teilnehmerleitung abgeschaltet
wird (DE-AS 12 59 392).
Die Aufgabe der Erfindung soll daher darin bestehen,
in einfacher Weise dieses unerlaubte Abhören des Rau- mes durch Übertragen des entsprechenden Codes auf
der Anschlußleitung zu verhindern.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die durch den
entsprechenden Code von der Fernsprechzentrale für den Mikrofonverstärker eingeschaltete Speisespannungseinheit
in an sich bekannter Weise über einen zusätzlichen, nur bei abgehobenem Handapparat geschlossenen
Kontakt mit dem Speiseeingang des Mikrofonverstärkers verbunden ist
Hieraus ergibt sich der Vorteil, daß die Einschaltung der Mikrofonspeisung und damit das Abhören des umgebenden Raumes nur möglich ist wenn durch den gerufenen Teilnehmer der Handapparat abgehoben wurde.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung wird anhand einer Figur erläutert wobei nur die erfindungswesentlichen Einheiten und Teile aufgezeigt werden.
Hieraus ergibt sich der Vorteil, daß die Einschaltung der Mikrofonspeisung und damit das Abhören des umgebenden Raumes nur möglich ist wenn durch den gerufenen Teilnehmer der Handapparat abgehoben wurde.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung wird anhand einer Figur erläutert wobei nur die erfindungswesentlichen Einheiten und Teile aufgezeigt werden.
Die Figur besteht aus einer angedeuteten Fernsprechzentrale F, einer Teilnehmeranschlußleitung TL
und einer Teilnehmerstation TS mit einem Mikrofon M, einem Mikrofonverstärker V, einer Speisespannungseinheit
Sfund einem Kontakt k.
Es wird davon ausgegangen, daß bei einer digitalen Fernsprechanlage (F) zwischen zwei weitgehend transparenten
Fernsprechstationen eine Verbindung aufgcbaut werden soll. Allein durch Abheben des Handapparates
an der rufenden Station (z. B. TS) wird ein erster Code zur Fernsprechzentrale übermittelt der dort die
Absicht der Inbetriebnahme dieser Fernsprechstation durch den Teilnehmer anzeigt. Daraus resultiert die
Rücksendung eines zweiten Codes von der Fernsprechzentrale (F) zur rufenden Teilnehmerstation (TS), wodurch
diese in Betrieb gesetzt wird. Darunter ist unter anderem die Anschaltung von Speisespannungen an die
einzelnen für einen Verbindungsaufbau oder auch für die Vorbereitung von auszusendenden Nachrichten z. B.
bei textfähigen Stationen notwendigen Stationseinheiten zu sehen. Zu diesen Einheiten gehört auch der Mikrofonverstärker
V, der für das im Handapparat vorgesehene Mikrofon M vorgesehen ist und dessen Speise-Spannungseingang
fmit der Speisespannungseinheit SE verbunden ist. Im Beispiel nach der Figur ist eine
Fremdspeisung über die Teilnehmeranschlußleitung TL vorgesehen, an die die Speisespannungseinheit SE
gleichspannungsmäßig angeschaltet ist, während der Mikrofonverstärker Vnur wechselspannungsmäßig mit
der Teilnehmerleistung verbunden ist.
Bei der vorstehenden Schaltungsweise ist es leicht möglich, daß der normalerweise durch Abheben des
Handapparates an der rufenden oder gerufenen Teilnehmerstation
von der Fernsprechzentrale zur Inbetriebnahme der Teilnehmerstation erzeugte Code irrtümlich
oder auch unerlaubterweise absichtlich nachgebildet wird. Dadurch wird der Mikrofonverstärker der
Station eingeschaltet und die entsprechende Umgebung ist abhörbar. Um dies zu verhindern, ist es notwendig,
die endgültige Inbetriebnahme von ein Abhören einer Teilnehmerstation ermöglichenden Stationseinheiten
von einer Aktion der dortigen Bedienungsperson abhängig zu machen. Erfindungsgemäß ist daher zwischen
dem Speisespannungseingang E des Mikrofonverstärkers V und dem Speisespannungsausgang A der Speisespannungseinheit
SE ein Kontakt k angeordnet, welcher
sich erst beim Abheben des Handapparates schließt. Damit wird zwar durch den Code von der Fernsprechzentrale
die Speisespannungseinheit bereits in Betrieb gesetzt Eine Speisespannungsversorgung des Mikrofonverstärkers
erfolgt jedoch erst nach einem Bedienungsvorgang an der entsprechenden Station. Der hierfür
vorgesehene Kontakt kann dabei ein weiterer Gabelumschaltkontakt oder beispielsweise ein elektronischer
Kontakt sein, der durch eine kapazitive oder auch eine optische Impulsgebung betätigt wird.
Aus dem Vorstehenden ist zu entnehmen, daß es mit Hilfe der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung in
einfacher Weise möglich ist, bei digitalen Fernsprechstationen ein mißbräuchliches Einschalten des Mikrofonverstärkers
zu verhindern.
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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so
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Claims (3)
1. Schaltungsanordnung für eine digitale Fernsprechstation,
wobei jeder durch den Stationsteilnehmer oder den fernen Teilnehmer ausgeführten
Aktion, wie z. B. Betriebsbereitschalten der Station,
Betätigen der Tastatur usw., ein individueller Code zugeordnet ist, wobei dieser Code zur Fernsprechzentrale
übertragen wird und dort die Rücksendung oder Weitersendung eines weiteren Codes bewirkt,
welcher dann die Realisierung der durch die Aktion gewünschten Funktion bewirkt und wobei weiterhin
bei Betriebsbereitschalten der Fernsprechstation der Mikrofonverstärker des Mikrofons im Handapparat
an die interne oder ferne Speisespannung angeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die durch den entsprechenden Code von der Fernsprechzentrale (F) für den Mikrofonverstärker
f V?eingeschaltete Speisespannungseinheit (SE)in an
sich bekannter Weise über einen zusätzlichen, nur bei abgehobenem Handapparat geschlossenen Kontakt
(k) mit dem Speiseeingang (E) des Mikrofonverstärkers f V^ verbunden ist
2. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzlich Kontakt
(k) ein Kontakt des Gabelumschalters ist
3. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Kontakt
ein z. B. über einen kapazitiven oder optischen Sensor gesteuerter elektronischer Kontakt ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833308984 DE3308984C2 (de) | 1983-03-14 | 1983-03-14 | Schaltungsanordnung für eine digitale Fernsprechstation |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833308984 DE3308984C2 (de) | 1983-03-14 | 1983-03-14 | Schaltungsanordnung für eine digitale Fernsprechstation |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3308984A1 DE3308984A1 (de) | 1984-09-27 |
| DE3308984C2 true DE3308984C2 (de) | 1986-02-27 |
Family
ID=6193370
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833308984 Expired DE3308984C2 (de) | 1983-03-14 | 1983-03-14 | Schaltungsanordnung für eine digitale Fernsprechstation |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3308984C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3406691A1 (de) * | 1984-02-24 | 1985-09-05 | Telefonbau Und Normalzeit Gmbh, 6000 Frankfurt | Schaltungsanordnung zur verhinderung des abhoerens bei digitalen fernsprechapparaten |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL285759A (de) * | 1961-11-22 | |||
| DE3010701C2 (de) * | 1980-03-20 | 1982-06-03 | Standard Elektrik Lorenz Ag, 7000 Stuttgart | Teilnehmer-Endeinrichtung für ein digitales Nachrichtenübermittlungssystem |
-
1983
- 1983-03-14 DE DE19833308984 patent/DE3308984C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3308984A1 (de) | 1984-09-27 |
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