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DE3308749A1 - Justiereinrichtung fuer eine gehrungsanschlagschiene - Google Patents

Justiereinrichtung fuer eine gehrungsanschlagschiene

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Publication number
DE3308749A1
DE3308749A1 DE19833308749 DE3308749A DE3308749A1 DE 3308749 A1 DE3308749 A1 DE 3308749A1 DE 19833308749 DE19833308749 DE 19833308749 DE 3308749 A DE3308749 A DE 3308749A DE 3308749 A1 DE3308749 A1 DE 3308749A1
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DE
Germany
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miter
adjusting device
rail
plug
holes
Prior art date
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Application number
DE19833308749
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English (en)
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DE3308749C2 (de
Inventor
Jürgen 7900 Ulm Seifert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ott Werkzeug & Maschf G
Original Assignee
Ott Werkzeug & Maschf G
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Publication date
Application filed by Ott Werkzeug & Maschf G filed Critical Ott Werkzeug & Maschf G
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Publication of DE3308749A1 publication Critical patent/DE3308749A1/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G5/00Machines or devices for working mitre joints with even abutting ends
    • B27G5/02Machines or devices for working mitre joints with even abutting ends for sawing mitre joints; Mitre boxes
    • B27G5/023Machines or devices for working mitre joints with even abutting ends for sawing mitre joints; Mitre boxes the mitre angle being adjusted by positioning a workpiece relative to a fixed saw
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D47/00Sawing machines or sawing devices working with circular saw blades, characterised only by constructional features of particular parts
    • B23D47/02Sawing machines or sawing devices working with circular saw blades, characterised only by constructional features of particular parts of frames; of guiding arrangements for work-table or saw-carrier
    • B23D47/025Sawing machines or sawing devices working with circular saw blades, characterised only by constructional features of particular parts of frames; of guiding arrangements for work-table or saw-carrier of tables
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25Movable or adjustable work or tool supports
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    • B23Q1/285Means for securing sliding members in any desired position for securing two or more members simultaneously or selectively

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Description

  • -Justiereinrichtung für eine Gehrungsanschlagschiene
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Justiereinrichtung für eine Gehrungsanschlagschiene, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Herkömmliche Justiereinrichtungen oben genannter Art haben den Nachteil, daß der Gehrungswinkel nur durch verhältnismäßig mühsames und zeitraubendes, sowie ein hohes Maß an Geschicklichkeit voraussetzendes Bedienen einer Winkeleinstellungseinrichtung einjustiert werden kann, wobei häuriq sogar ein mehrfaches Probeschneiden erfolgen muß, um den exakten Gehrungswinkel am fertigen Bauteil zu erhalten.
  • Durch den heute allerdings zunehmenden Personalkostenanteil am fertigen Produkt entsteht deshalb das Bedürfnis, die Handgriffe beim Herstellungsprozeß zu vereinfachen, um auf diese Weise die Lohnkosten so niedrig wie möglich zu halten und ein wettbewerbs fähiges Produkt zu schaffen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Justiereinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1 zu schaffen, die ein schnelleres, genaueres und bequemeres Einstellen von Gehrungswinkeln ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Erfindungsgemäß werden der Gehrungsanschlagschiene jeweils zwei Fixpunkte zugeordnet, die zueinander in einer exakt festgelegten und festlegbaren geometrischen Lagezuordnung stehen, so daß durch wahlweise Kombination zweier verschiedener Fixpunkte durch einfaches Lösen und Einstecken von Steckzapfen exakt vorbestimmte Gehrungswinkel eingestellt werden können. Diese Fixpunkte sind so angeordnet und in einer solchen Anzahl vorhanden, daß die Verbindungslinien der Fixpunkte eine Vielzahl von Geraden definieren, die mit der Vorschubrichtung des Vorschubtischs Winkel einschließen, die gängigen Gehrungswinkeln entsprechen, wie sie z.B. bei der Herstellung von gleichseitigen Polygon-Bauteilen auftreten. Komplizierte und langwierige Einstellhandgriffe können für diese gängigen Gehrungswinkel vollkommen entfallen, wobei man darüber hinaus sogar einen höheren Genauigkeitsgrad erreicht, ohne daß hierfür eine besondere Geschicklichkeit vorausgesetzt wird.
  • Bei geeignet gewähltem Abstand der Stecklochreihen wird die Möglichkeit eröffnet, eine so große Vielzahl von Stecklöchern vorzusehen, daß im wesentlichen alle in der Praxis auftretenden Gehrungswinkel durch die erfindungsgemäße Fixpunktjustierung der Gehrungsanschlagschiene realisiert werden können.
  • Hierfür ist es besonders vorteilhaft, einen vom Maschinenbett weit auskragenden und formstabilen Rolltisch-Vorschubwagen gemäß Unteranspruch 7 zu verwenden, auf dem eine die eine Lochreihe tragende Tischplatte und eine die andere Lochreihe tragende Justierschiene fest montiert sind. Diese Konstruktion ermöglicht es darüber hinaus, die Genauigkeit der Gehrungswinkeleinstellung zusätzlich anzuheben, weil sich bei großem Parallelabstand Bearbeitungs- und Montagefehler der Lochreihen weniger stark auswirken können.
  • Wenn die Lochreihen ein identisches Lochmuster aufweisen, ergibt sich der besondere Vorteil, daß einerseits Bearbeitungsungenauigkeiten kleingehalten werden können und daß andererseits ein großes Spektrum an Fixpunkt-Kombinationsmöglichkeiten geschaffen wird, so daß das Arbeiten mit der erfindungsgemäßen Justiereinrichtung weiter vereinfacht wird.
  • Zu einer besonders universell einsetzbaren Justiereinrichtung gelangt man mit den Merkmalen des Unteranspruchs 4.
  • Mit dieser Weiterbildung gelingt es, innerhalb kürzester Zeit und mit einem Höchstmaß an Genauigkeit komplementäre Gehrungsanschnitte an Bauteilen vorzunehmen. Wenn die Lochmuster der beiden Stecklochreihen identisch ausgebildet sind, ergibt sich dabei der zusätzliche Vorteil, daß die Gehrungsanschlagschiene in einer Vielzahl von Normalebenen zur Vorschubrichtung positioniert werden kann.
  • Die Weiterbildung gemäß Unteranspruch 5 ist deshalb besonders vorteilhaft, weil diese konstruktive Ausgestaltung neben der Fixpunktjustierung weiterhin die Möglichkeit eröffnet, die Gehrungsanschlagschiene in jedem beliebigen Winkel zur Vorschubrichtung auf dem Vorschubtisch festzuklemmen.
  • Mit den Merkmalen des Unteranspruchs 6 wird die Verstellung des Gehrungswinkels vereinfacht, weil die Gehrungswinkelanschlagschiene bei gelöster Klemmpratze frei bzw.
  • ohne irgendwelche Zwängungen gleiten kann. Zusammen mit der drehbaren Lagerung der Klemmpratze auf dem Drehzapfen des Führungsprismas erhält die Gehrungsanschlagschiene exakt die Anzahl von Freiheitsgraden, die zu einer definierten und trotzdem leichtgängigen Verstellung erforderlich sind.
  • Der Bedienungskomfort der erfindungsgemäßen Justiereinrichtung wird durch die Ausziehbarkeit der Gehrungsanschlagschiene zusätzlich verbessert.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der übrigen Unteransprüche.
  • Nachstehend werden anhand schematischer Zeichnungen mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
  • Es zeigen: Figur 1 eine Stirnansicht einer Format- und Gehrungskreissäge, auf der die Justiereinrichtung für die Gehrungsanschlagschiene montiert ist, Figur 2 eine Draufsicht der in Figur 1 dargestellten Format- und Gehrungskreissäge, Figur 3 eine Schnittansicht der in den Figuren 1 und 2 gezeigten Justierschiene bei einer Schnittführung entlang der Linie III-III in Figur 2, Figur 4 einen Längsschnitt der Justierschiene im Bereich der Gehrungsanschlagschiene bei einer Schnittführung entlang der Linie IV-IV in Figur 2, Figur 5 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform der Steckloch-Reihen, zur Verdeutlichung der geometrischen Lagezuordnung der einzelnen Stecklöcher, Figur 6 und 7 schematische Ansichten zweier weiterer Ausführungsformen der Stecklochreihen.
  • In den Figuren 1 und 2 ist eine Format- und Gehrungskreissäge gezeigt, die ein Bett bzw. ein Gestell 1 und einen sich auf diesem abstützenden Vorschubtisch 2 besitzt.
  • Auf dem Vorschubtisch 2 ist eine nachfolgend näher zu beschreibende Justiereinrichtung für eine Gehrungsanschlagschiene 3 montiert.
  • Der. Vorschubtisch 2 ist als relativ weit auskragende, aus Besäumwagen und Querschlitten bestehende Rolltischwageneinheit ausgeführt. Der Rolltischwagen besteht aus einer stabilen Stahlblechkonstruktion, die in zwei Kugelführungselementen mit Abstreifdichtungen auf gehärteter und geschliffener Rundstangenführung laufen. Die Abstützung der Rolltischwagen-Einheit erfolgt durch zwei Wipprollenpaare 4 in Bodennähe des Gestells 1. Die Rolltischwagen-Einheit besitzt ein maximales Vorschubmaß V, das durch die Länge der Führungs-Rundstange 5 festgelegt ist.
  • Wie aus Figur 1 ersichtlich ist, trägt der Vorschubtisch 2 an seiner planen Oberseite einerseits eine Tischplatte 6 sowie mehrere Werkstück-Auflageschienen 7, deren Höhe der Höhe einer ausziehbaren Werkstückauflage 9 entspricht.
  • Die Gehrungsschiene 3 ist über eine besonders ausgestaltete Justiereinrichtung auf dem Vorschubtisch 2 befestigt.
  • Zu dieser Justiereinrichtung gehören zwei in vorbestimmtem Parallelabstand P zueinander stehende und parallel zur Vorschubrichtung RV ausgerichtete Steckloch-Reihen 10 bzw. 11, die in Figur 2 durch die gestrichelten Linien angedeutet sind. Die Stecklöcher 101 bis 109 bzw. 111 bis 119 stehen zueinander in einer festen geometrischen Lagezuordnung, die beispielsweise so gewählt sein kann, wie dies in Figur 5 dargestellt ist. In diesem Fall besitzt die Stecklochreihe 10 mindestens ein Steckloch 101, das als Fix-Drehpunkt für die Gehrungsanschlagschiene 3 dient.
  • Man kann die Stecklochreihe 10 auch als Referenz-Stecklochreihe bezeichnen. Die andere im Parallelabstand P zur Stecklochreihe 10 verlaufende Stecklochreihe 11 weist Justier-Stecklöcher 111 bis 116 auf, deren Abstand voneinander so gewählt ist, daß die jeweiligen Verbindungsgeraden 12 bis 17 mit der Vorschubrichtung RV ganz bestimmte Gehrungs-Anstellwinkel otl bis Ot zwischen 900 und beispielsweise 450 (Verbindungsgerade 17) einschließen.
  • Man erkennt aus der Darstellung gemäß Figur 1 und 2, daß der Rolltisch-Vorschubwagen 2 eine zusammenhängende Trägerfläche einerseits für eine als Besäumschlitten fungierende Tischplatte 6 und andererseits für eine die zweite Stecklochreihe 11 tragende Justierschiene 8 dient. Dadurch ist gewährleistet, daß die einzelnen Stecklöcher in den beiden Steckloch-Reihen 10 und 11 in einer sehr genauen Lagezuordnung zueinander stehen.
  • Jeder Stecklochreihe 10 bzw. 11 ist ein gesonderter Steckzapfen 18 bzw. 19 zugeordnet, der mit den Stecklöchern in Passungseingriff bringbar ist und dabei die Gehrungsanschlagschiene 3 verschiebefest auf dem Rolltisch-Vorschubwagen 2 fixiert. Man erkennt in Figur 2 mit der Strichpunktierten Linie die Gehrungsanschlagschiene 3', die auf der ersten Lochreihe 10 über das Steckloch 101 und auf der zweiten Steckloch-Reihe 111 über das Steckloch 116 am Tisch befestigt ist. Dadurch verläuft die Gehrungsanschlagschiene 3 parallel zur Geraden 17 gemäß Figur 5, die mit der Vorschubrichtung RV einen Winkel 5 5von 450 einschließt.
  • Die erfindungsgemäße genaue Gehrungseinstellung der Gehrungsanschlagschiene kann man z.B. dadurch erreichen, daß die Steckzapfen 18 bzw. 19 direkt durch die Gehrungsanschlagschiene 3 verlaufen und mit den Stecklöchern in Passungseingriff stehen. Um allerdings neben dieser Fixpunkteinstellung weiterhin eine stufenlose Gehrungswinkeleinstellung aufrecht zu erhalten, erfolgt die Befestigung der Gehrungsanschlagschiene 3 mittels der Steckzapfen 18 bzw. 19 über eine zwischengeschaltete Klemmeinrichtung 20.
  • Zu diesem Zweck sind die Steckloch-Reihen 10 bzw. 11 im hinterschnittenen schienenartigen Längsnuten 21 untergebracht, wobei die der ersten Steckloch-Reihe 10 zugeordnete Längsnut in der Besäumschlittenplatte 6 und die der zweiten Steckloch-Reihe 11 zugeordnete Längsnut 21 in der Justierschiene 8 åusgebildet sind.
  • Aus Figur 3 geht das Profil der Justierschiene 8 hervor, die auf der Oberseite die hinterschnittene schienenartige Längsnut 21 besitzt, die in identischer Form auch in der Besäumschlittenplatte 6 ausgebildet ist. In den hinterschnittenen Längsnuten 21 ist mit Passung ein Führungs- prisma 22 aufgenommen, das eine dem Außendurchmesser des Steckzapfens 18 bzw. 19 angepaßte Ausnehmung 23 besitzt, die bevorzugterweise von einer eingesetzten Passungsbuchse 24 gebildet ist. In einem genau und mit möglichst großer Präzision festgelegten Längsabstand AL trägt das Führungsprisma 22 einen sich normal aus der Längsnut 21 heraus erstreckenden Dreh- und Klemmzapfen 25, der an seinem oberen und unteren Ende einen Gewindeabschnitt 26 bzw. 27 und im mittleren Bereich einen Lagerabschnitt 28 besitzt, über den er verschwenkbar eine zweiteilige Klemmpratze 29, 30 lagert. Die Klemmpratze 29, 30 bildet eine aus zwei Teilen bestehende Schwalbenschwanzführung 31, die mit einer im Querschnitt trapezförmigen Paßführungsleiste 32 in Funktionseingriff steht, die an die Gehrungsanschlagschiene 3 geschraubt ist. Die Teile 29 und 30 der Schwalbenschwanzführung 31 sind mittels einer von oben auf den Gewindeabschnitt 27 des Zapfens 25 geschraubten Spannmutter 33 in Klemmkontakt mit der Paßleiste 32 bringbar. Um diesen Klemmkontakt schnell lösen und wieder herstellen zu können, besitzt die Spannmutter 33 einen Hebelfortsatz 34. Die Klemmpratze 29, 30 bzw. deren Schwalbenschwanzführungsflächen sind so genau gearbeitet, daß der Abstand AG von der Achse des Drehzapfens 25 zur Anschlagfläche 35 der Gehrungsanschlagschiene 3 einen sehr engen Toleranzbereich besitzt.
  • Man erkennt, daß durch diese Konstruktion, vorausgesetzt, daß die Gehrungsanschlagschiene 3 über identisch ausgebildete Klemmpratzen und Führungsprismen 22 mittels der Steckzapfen 18 bzw. 19 am Vorschubtisch 2 im Bereich bei der Steckloch-Reihen 10 bzw. 11 am Vorschubtisch 2 befestigt ist, die Anschlagfläche 35 der Gehrungsanschlagschiene 3 immer parallel zu einer Geraden verläuft, die durch die Mittelpunkte der Führungsbuchsen 23 in den Führungsprismen 22 verläuft. Dies bedeutet aber, daß die Anschlagfläche 35 immer dann, wenn die Führungsprismen 22 mittels der Steckzapfen 18 bzw. 19 mit ihren Ausnehmungen 23 in Fluchtungslage zu den Stecklöchern der Steckloch-Reihen 10 bzw. 11 gebracht sind, exakt parallel zu den Geraden verlaufen, die durch die Zentren der gerade wirksamen Stecklöcher geht. Dies erkennt man deutlich aus der Figur 2, aus der hervorgeht, daß die Verbindungsgerade 17 der Stecklöcher 116 und 101 exakt parallel zur Anschlagfläche 35 der Gehrungsanschlagschiene 3' verläuft.
  • Bei dem in Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiel der Steckloch-Reihen-Gestaltung besitzt jede Steckloch-Reihe 10 bzw. 11 die Länge des Parallelabstands P. Bei dieser Ausführungsform dient deshalb stets das Steckloch 101 als Fix-Drehpunkt und die Stecklöcher 111 bis 116 der anderen Steckloch-Reihe 11 als Justier-Stecklöcher.
  • Um das Arbeiten mit der erfindungsgemäßen Justiereinrichtung weiter zu vereinfachen, ist es vorteilhaft, die Steckloch-Reihen 10 bzw. 11 gemäß Figur 6 identisch auszubilden, so daß nunmehr auch das Steckloch 111 als Fix-Drehpunkt fungieren kann, um die in Figur 5 dargestellten Gehrungswinkel 21 bis 25 mit negativem Vorzeichen zu erzeugen.
  • Zu einer weiteren Vereinfachung der Bedienbarkeit der Justiereinrichtung gelangt man mit der LochmusterauFteilung gemäß Figur 7. Diese Gestaltung geht durch Spiegelung der Lochmustergestaltung gemäß Figur 6 um eine durch die Stecklöcher 111 und 101 gehende Vertikalebene EV hervor, die die Normalebene zur Vorschubrichtung RV darstellt.
  • Anstatt der in Figur 7 gezeigten Lochmuster-Gestaltung kann auch eine andere Lochmuster-Aufteilung gewählt werden, die sich durch Hintereinanderschaltung zweier iden- tisch ausgebildeter Lochmuster gemäß Figur 6 ergibt.
  • Eine weitere Möglichkeit der Lochmustergestaltung besteht darin, daß in Figur 6 dargestellte Lochmuster um eine durch die Stecklöcher 116 und 106 gehende, auf der Vorschubrichtung R V senkrecht stehende Ebene zu spiegeln.
  • Diese Lochmustergestaltung ist bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 gewählt. Auch mit dieser Lochmustergestaltung können mit großer Geschwindigkeit feste und gängige Gehrungswinkel eingestellt werden.
  • Im folgenden soll kurz beschrieben werden, wie man bei der Einstellung des Gehrungswinkels am besten vorgeht.
  • Dazu löst man zunächst die Klemmmuttern 33 und zieht die Steckzapfen 18 bzw. 19 aus den Stecklöchern heraus.
  • Nun kann die Gehrungsanschlagschiene 3 ohne Kraftaufwand über den Vorschubtisch 2 und in beliebiger Winkellage zur Vorschubrichtung VR verschoben werden. Wenn beispielsweise der in Figur 2 dargestellte Gehrungswinkel von 450 eingestellt werden soll, wird die rechte Seite der Gehrungsschiene so weit verschoben, bis die Passungsbuchse 24 in Fluchtung mit dem Steckloch 101 gebracht ist. Durch die sich fluchtend gegenüberliegenden Löcher steckt man nun den Steckzapfen 18, der identisch mit dem Steckzapfen 19 ausgebildet ist. Wenn auf diese Weise die Gehrungsschiene auf der ersten Steckloch-Reihe 10 festgelegt ist, dient der auf dem Führungsprisma 22 befestigte Drehzapfen 25 als Drehpunkt für die Gehrungsanschlagschiene 3. Das in der Justierschiene 8 geführte Führungsprisma 22 wird nun zusammen mit der Gehrungsanschlagschiene so weit verschoben, bis die Passungsbuchse 24 mit dem, einem 450-Gehrungswinkel entsprechenden Steckloch 116 in Fluchtung gelangt.
  • Während dieses Verschiebevorgangs kann die Paß- und Führungsleiste 32 in der hinterschnittenen Schwalbenschwanzführung 31 frei gleiten, so daß die Einstellung mit geringer Kraft erfolgen kann. Durch diese sich fluchtend gegenüberliegende Löcher wird nun der andere Steckzapfen 19 gesteckt und der Gehrungswinkel von 450 ist mit höchster Genauigkeit festgelegt. Nun können die Klemmmuttern 33 angezogen werden, so daß eine Verschiebung der Gehrungsanschlagleiste 3 ausgeschlossen werden kann.
  • Wenn ein Gehrungswinkel eingestellt werden soll, dem kein spezielles Stecklochpaar in den Lochreihen 10 bzw. 11 zugeordnet ist, so kann die Gehrungsanschlagschiene 3 mittels der in Figur 4 dargestellten Klemmpratzenkonstruktion in jeder beliebigen Winkellage auch ohne die Steckzapfen 18 bzw. 19 mit den schienenartigen Längsnuten verklemmt werden. Zu diesem Zweck bedient man sich entweder eines Winkelmessers oder aber einer auf der Justierschiene 8 fest angebrachten Winkelgradskala, die auf einen festen Drehpunkt auf der ersten Steckloch-Reihe 10 bezogen ist. Dieser Drehpunkt kann beispielsweise vom Drehzapfen 25 der Klemmpratze 20 gebildet sein, deren Führungsprisma 22 über den Steckzapfen 18 und das Steckloch 101 mit dem Besäumwagentisch 6 in Verbindung steht.
  • Bevorzugterweise sind die Stecklöcher so angeordnet, daß Gehrungswinkel von 90°, 750, 67,50, 600, 540 und 450 fest einstellbar sind. Mit diesen Gehrungswinkeln können ohne Winkeljustiervorgänge 12-Eck-, 8-Eck-, 6-Eck-, 5-Eck- und 4-Eck-Polygone hergestellt werden.
  • Zur weiteren Vereinfachung der Bedienbarkeit der Justiereinrichtung in Kombination mit der Format- und Gehrungskreissäge ist die Gehrungsanschlagschiene 3 ausziehbar und zusätzlich mit einer Maßskala bis beispielsweise 2600 mm versehen. Die Gehrungsanschlagschiene 3 besteht bevorzugterweise aus vergütetem Leichtmetallprofil, und sie weist bevorzugterweise eine abriebfeste eloxierte Oberfläche auf. Aus Figur 2 geht hervor, daß die Gehrungsanschlagschiene 3 zusätzlich zwei umklappbare Längeneinsteller 36 bzw. 37 sowie einen umklappbaren Endanschlag 38 trägt.
  • Es soll noch einmal besonders hervorgehoben werden, daß sich das vorstehend beschriebene Höchstmaß an Justiergenauigkeit des Gehrungswinkels dadurch erzielen läßt, daß eine kompakte, formstabile und zusammenhängende Rolltisch-Struktur Anwendung findet, auf der einerseits eine den Besäumwagen bildende Vorschubschlittenplatte und andererseits die dazu parallel ausgerichtete Justierschiene 8 fest montiert ist.
  • In einer Weiterbildung kann der Rolltisch-Vorschubwagen 2 mit einer bis zu etwa 1400 mm ausziehbaren Werkstückauflage versehen sein, die aus vergütetem stranggepreßtem Leichtmetallprofil mit abriebfester eloxierter Oberfläche besteht.
  • Der Parallelabstand P der beiden Steckloch-Reihen 10 bzw.
  • 11 kann aufgrund der gewählten Rolltisch-Vorschubwagenkonstruktion bis zu 800 mm betragen, so daß der Längsabstand der einzelnen Stecklöcher selbst bei feinster Gehrungswinkelabstufung relativ groß bleibt.
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Claims (15)

  1. Patentansprüche g ius~iereinrichtung für eine Gehrungsanschlagschiene, die auf einem Vorschubtisch insbesondere einer Format- und Gehrungskreissäge um einen Drehpunkt winkelverstellbar befestigt ist, gekennzeichnet durch zwei in vorbestimmtem Parallelabstand (P) zueinander stehende Steckloch-Reihen (10, 11), von denen wenigstens eine (10) zumindest ein den Drehpunkt (101) definierendes Steckloch und zumindest die andere mehrere jeweils einen bestimmten Cehrungs-Anstellwinkel (Q ) der Gehrungsanschlagschiene (3) definierende Stecklöcher (111 bis 116; 111 bis 116, 112' bis 116') aufweist, in denen die Gehrungsanschlagschiene (3) jeweils mit Hilfe eines gesonderten Steckzapfens (18, 19) verschiebesicher festlegbar ist.
  2. 2. Justiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Steckloch-Reihen (10, 11) auf den zur Vorschubrichtung (Rv) parallelen Parallelseiten eines Quadrats liegen, das von den vordersten und hintersten Stecklöchern (101, 106 bzw. 111, 116) aufgespannt ist.
  3. 3. Justiereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckloch-Reihen (10, 11) ein identisches Lochmuster aufweisen.
  4. 4. Justiereinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich an jede Steckloch-Reihe (101 bis 106 bzw. 111 bis 116) eine weitere Steckloch-Reihe (106 bis 101' bzw. 116 bis 111') anschließt, die spiegelbildlich zum vorderen, den Quadrateckpunkt (106 bzw. 116) definierenden Steckloch ausgebildet ist.
  5. 5. Justiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stecklochreihen (10, 11) in hinterschnittenen schienenartigen Län-qsnuten (21) untergebracht sind, in denen jeweils ein Führungsprisma (22) aufgenommen ist, das eine dem Steckzapfen (18, 19) angepaßte Ausnehmung (23) besitzt und einen in vorbestimmtem und jeweils gleichem Abstand (AL) dazu angeordneten, sich aus der Längsnut (21) heraus erstreckenden Drehzapfen (25) trägt, der verschwenkbar eine Klemmpratze (29, 30) für die Gehrungsanschlagschiene (3) lagert.
  6. 6. Justiereinrichtung nach Ansrpuch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmpratze (29, 30) eine zweiteilige Schwalbenschwanzführung (31) bildet, die mit der Gehrungsanschlagschiene (3) in Funktionseingriff steht und deren Teile (29, 30) mittels einer Spannmutter (33, 34) in Klemmkontakt mit der Gehrungsanschlagschiene (3) und der schienenartigen Längsnut (21) bringbar sind.
  7. 7. Justiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steckloch-Reihe (10) in einer Vorschub-Tischplatte (6) und die andere Steckloch-Reihe (11) in einer Justierschiene (8) ausgebildet sind, wobei die Vorschub-Tischplatte und die Justierschiene jeweils auf einem aus Besäumwagen und Querschlitten bestehenden Rolltisch-Vorschubwagen (2) fest montiert sind.
  8. 8. Justiereinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Rolltisch-Vorschubwagen (2) über zwei im Längsabstand zueinander stehende Kugelführungselemente auf einer Rundstangenführung (5) läuft und sich über zwei Wipprollenpaare (4) am Maschinenbett (1) abstützt.
  9. 9. Justiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Rolltisch-Vorschubwagen (2) mit einer ausziehbaren Werkstückauflage (9) versehen ist.
  10. 10. Justiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehrungsanschlagschiene (3) ausziehbar ist.
  11. 11. Justiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochmuster der Steckloch-Reihen (10, 11) so festgelegt sind, daß bei Fixierung der Gehrungsanschlagschiene (3) mittels der Steckzapfen (18, 19) feste Gehrungswinkel von 90°, 450, 67,50, 600, 540 und 450 einstellbar sind.
  12. 12. Justiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehrungsanschlagschiene (3) eine Maßskala trägt.
  13. 13. Justiereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das von den Steckloch-Reihen gebildete Quadrat eine Kantenlänge von 780 mm hat.
  14. 14. Justiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehrungsan- schlagschiene (3) von einem vergüteten Leichtmetallprofil gebildet ist.
  15. 15. Justiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß am Rolltisch-Vorschubwagen (2) zusätzlich eine Winkelgradskala angebracht ist.
DE19833308749 1983-03-11 1983-03-11 Justiereinrichtung fuer eine gehrungsanschlagschiene Granted DE3308749A1 (de)

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DE3308749A1 true DE3308749A1 (de) 1984-09-13
DE3308749C2 DE3308749C2 (de) 1989-11-23

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