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DE3308107A1 - Verfahren zum herstellen eines abrichtwerkzeugs sowie bei der durchfuehrung des verfahrens zu verwendende teile - Google Patents

Verfahren zum herstellen eines abrichtwerkzeugs sowie bei der durchfuehrung des verfahrens zu verwendende teile

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Publication number
DE3308107A1
DE3308107A1 DE19833308107 DE3308107A DE3308107A1 DE 3308107 A1 DE3308107 A1 DE 3308107A1 DE 19833308107 DE19833308107 DE 19833308107 DE 3308107 A DE3308107 A DE 3308107A DE 3308107 A1 DE3308107 A1 DE 3308107A1
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DE
Germany
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dressing
gear
mold
abrasive
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833308107
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang 7151 Affalterbach Riegger
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Individual
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Individual
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D18/00Manufacture of grinding tools or other grinding devices, e.g. wheels, not otherwise provided for
    • B24D18/0009Manufacture of grinding tools or other grinding devices, e.g. wheels, not otherwise provided for using moulds or presses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen eines Abrichtwerkzeugs sowie bei
  • der Durchführung des Verfahrens zu verwendende Teile Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Abrichtwerkzeugs, das zum formgenauen Feinbearbeiten eines seinerseits zur seinbearbeitung von Werkstücken dienenden Deinbearbeitungs-Werkzeugs verwendet wird, insbesondere zum erstellen eines Abrichtzahnrades zum Feinbearbeiten eines Ronzahnrades, wobei der Grundkörper des Abrichtwerkzeugs eine dessen Arbeitsfläche bildende und Schleifkörner, z. B Diamantkörner oder Körner aus kubischem Bornitrid, enthaltende .Schleifschicht trägt.
  • Werden an Werkstücke in Bezug auf Maß- und Formgenauigkeit sowie Oberflächengüte hohe Anforderungen gestellt, werden sie am Ende ihrer Herstellung einer spanenden Feinbearbeitung unterworfen. Ein solches Ronen von Werkstücken insbesondere aus Metall ist allgemein bekannt, hierauf braucht nicht naher eingegangen werden. Auf diese.Weise kann man beispielsweise zylinarische Bohrungen, Wellen oder dergleichen - auch ebene Elächen- hoher Präzision erhalten.
  • Für ein solches Honen benötigt man ein Beinbearbeitungs-oder Honwerkzeug, das eine entsprechende Man- und Formgenauigkeit sowie Oberflächengüte besitzen muß. Auch bei der Herstellung des Honwerkzeugs ist deshalb eine Feinbearbeitung erforderlich. Hierzu verwendet man ein sogenanntes Abrichtwerkzeug, dessen mit dem Honwerkzeug in Eingriff zu bringende Arbeitsfläche mit einem gekörnten Schleifmittel aus sehr hartem Material, z. B. aus Diamant oder kubischem Bornitrid besetzt ist. Illit der Herstellung eines solchen Abrichtwerkzeugs beschäftigt sich die vorliegende Erfindung.
  • Dabei liegt der Erfindung folgendes spezielle Problem zugrunde: Zu den Werkstücken, die man heutzutage hont, zählen auch Zahnräder, die präzise mit niedrigem Geräuschpegel laufen sollen.
  • Für dieses Zahnflankenhonen benutzt man ein Honzahnrad, dessen Zähne eine entsprechende Gestalt besitzen und auf dessen Zahnkranz man das zu honenae Zahnrad abrollen läßt. Dem entsprechend ist auch das zur Feinbearbeitung des Honzahnrades dienende Abrichtwerkzeug ein Zahnrad, das durch eine Abrollbewegung die Zähne bzw. die Zahnflanken des Honrades bearbeitet. Bei der Herstellung eines solchen Abrichtzahnrades wurde nun seither so vorgegangen, daß man die Schleifkörner auf den Zahnkranz.
  • des Grundkörpers unter zurhilfenahma, eines geeigneten Bindemittels aufgebracht hat.
  • Dieses Vorgehen bringt mit sich, daß die außenleenden und beim Abrichten des Honrades an diesem angreifenden Kornspitzen nicht exakt auf einer zahnradförmigen UShüllendon liegen sondern um diese sozusagen nach innen und außen streuen.
  • Es handelt sich hier zwar nur um geringe haßabweichungen.
  • Der Formgenauigkeit des abzurichtenden Honzahnrades werden hierdurch jedoch Grenzen gesetzt. Dabei ist zu berücksichtigen, daß bei derartigen Werkzeugen bereits toleranzen von wenigen em unerwunscht sind. Zum Beseitigen der genannten Eiaßungenauigkeiten hat man deshalb seither die Zahnflanken des Abrichtrades mit einer Diamantscheibe nachgeschliffen, was jedoch sehr arbeitsintensiv ist.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Abrichtwerkzeug der eingangs genannten Art, insbesondere ein Abrichtzahnrad, auf möglichst einfache Reise herzustellen, das formgenauer als seither ist, ohne daß eine Nachbearbeitung erforderlich ist.
  • Diese Aufgabe wirnerfindungsgemäß dadurch gelöst, daß man eine i'orm mit einer zur Arbeitsfläche des herzustellenden Abrichtwerkzeugs komplementär geformten und somit ein Negativ der Arbeitsfläche darstellenden Formfläche verwendet, auf die man die Schleifschicht aufbringt oder aufformt, wonach man, wenn ein fester Verbund zwischen der der Arbeitsfläche entgegengesetzten Schleifschichtseite mit den Grundkörper hergestellt ist, das fertige Abrichtwerkzeug von der Form entfernt.
  • Das Abrichtwerkzeug, im speziellen Fall das Abrichtzahnrad, wird also sozusagen von der Schleifschicht her und nicht umgekehrt wie seither hergestellt. Durch diese Schleifschichtfertigung gegen eine Dorm liegen die Kornspitzen exakt auf der gewünschten Umhüllenden, die dem Verlauf der bormiläche entspricht. Somit ergibt sich ein Abrichtwerkzeug höchster Präzision ohne Nachbearbeitung.
  • Es versteht sich, daß sich das erfindungsgemäße Verfahren nicht nur zur Herstellung von Abrichtzahnrädern sondern auch für die Herstellung anderer Abrichtwerkzeuge verwenden läßt.
  • Für Abrichtzahnräder ist es jedoch besonders günstig, da hier seither die Nachbearbeitung besonders aufwendig war. Ferner lassen sich Abrichtzahnräder entweder mit einem Außen- oder einem Innenzahnkranz fertigen. Es versteht sich, daß sich in gleicher ei auch hbrichtzahnwellen herstellentlassen.
  • Bei einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform ist vorgesehen, daß man den die Formfläche bildenden Bereich der Xorm durch Gießen herstellt, indem man ein Modell des herzustellenden Abrichtwerkzeugs einer Vorform mit Abstand gegenüberstellt und den Zwischenraum zwischen der Vorform und dem Modell, zweckmäßiger Weise nachdem das Modell mit einem Grennmittel versehen worden ist, mit einer aushärtbaren fließfähigen Masse auslüllt, wonach nach dem Aushärten der Masse das Modell entfernt vird.und die Vorform mit der ausgehärteten Nasse die Form bildet. Aus Gründen der Maßhaltigkeit ist es hierbei vorteilhaft, beim Aushärten auf die Masse eine Druckkraft auszuüben.
  • Desweiteren ist es zweckmäßig, daß man die Schleifschicht ebenfalls durch einen Gießvorgang herstellt, indem man den vorgefertigten Grundkörper des herzustellenden Abrichtwerkzeugs der Formfläche der Form unter Bildung eines Zwischenraums gegenüberstellt, der sodann mit dem Schleifschichtmaterial, bestehend aus einem aushärtbaren fließfähigen Bindemittel, insbesondere ein Gießharz, z. B. Spoxidharz, mit in ihm verteilten Schleifkörner, ausgefüllt wird, wonach man das Schleifschichtnaterial aushärten läßt, und das aus der ausgehärteten Schleifschicht und dem an diese fest angegossenen Grundkörper bestehende Abrichtwerkzeug von der Form entfernt.
  • Auch hier kann man zweckmäßigerweise beim Aushärten auf das Schleifschichtmaterial eine Druckkraft ausüben, um das Auftreten einer Maßungenauigkeit durch ein eventuelles Schrumpfen des Schleifschichtmaterials beim Aushärten zu vermeiden.
  • Eine exakt dem Verlauf der Formfläche entsprechende hrbeitsfläche kann man nicht nur durch den soeben geschilderten Gießvorgang sondern zweckmäßigerweise auch dadurch erreichen, daß man vor dem Aufbringen oder Aufformen der Schleifschicht auf die Formfläche der Form die Formfläche elektrisch leitend macht und dann die Schleifschicht dadurch herstellt, daß man die Schleifkörner auf die Formfläche aufstreut und die Formfläche galvanisch mit einer die Schleifkörner einbettenden Metallschicht z. B. aus Nickel beschichtet, wonach der Grundkörper befestigt, zweckmäßigerweise angegossen wird. Bei diesem Vorgehen ist von vorne-herein die Gefahr von Abmessungstoleramzen beseitigt, wie sie beim Herstellen der Schleif schicht durch Gießen und anschließendes Aushärten z. B. durch Schrumpfen in für die Praxis allerdings unwesentlichem Ausmaße möglicherweise auftreten können. Die galvanische Beschichtung kann mehrstufig erfolgen, indem zunächst eine nur eine Lage von Körnern bindende dünne Schicht aufgalvanisiert wird, wonach die überschüssigen Körner z. B. durch Abschütten oder Abstreifen entfernt werden und sodann weiter galvanisiert wird, so daß eine geschlossene Metallschicht entsteht.
  • Die Erfindung betrifft auch eine bei der Durchführung des Verfahrens zu verwendende Form. Diese Form ist dadurch gekennzeichnet, daß im Halle der Herstellung eines Abrichtzahnrades, wenn also die Formfläche die negative Gestalt des Zahnkranzes des Abrichtzahnrades besitzt, der aus der ausgehärteten Masse bestehende und die Formfläche bildende Formbereich ein Zickzack-Ring ist und die zugewandte Fläche der Vorform dementsprechend ebenfalls einen gezahnten Verlauf aufweist, derart, daß der genannte Formbereich überall gleiche Wandstärke aufdurchgehend weist. Infolge dieser/gleichen Wandstärke tritt - wenn überhaupt -nur ein überall gleichmäßiges Schrumpfen der Masse beim Aushärten auf.
  • Desweiteren bezieht sich die erfindung auch auf einen bei der Durchführung des Verfahrens, wenn die Schleifschicht durch Gießen hergestellt wird, zu verwendenden Grundkörper. Auch hier ist vorgesehen, daß im Falle der Herstellung eines Abrichtzahnrades der Umfang des Grundkörpers der Formfläche der Form bzw.
  • dem Zahnkranz des herzustellenden Abrichtzahnrades entsprechend gezahnt ist. Dies kann aus dem gleichen geschilderten Grund günstig sein.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sowie weitere zweckmäßige Maßnahmen werden nun anhand der Zeichnung beschrieben.
  • Es zeigen: Fig. 1 das Abrichten eines Honzahnrades in schematischer Darstellung, Fig. 2-4 jeweils eine Verfahrensschritt bei der Herstellung der Form, gegen deren Formfläche die Schleifschicht des zu fertigenden Abrichtzahnrades geformt wird, jeweils im Querschnitt, Fig. 5+6 ausgehend von der Form gemäß Fig. 4 zwei weitere Schritte einer ersten Variante des Verfahrens zur Herstellung eines Abrichtzahnrades, in gleicher Darstellungsweise wie die Fig. 2-4 Fig. 7 ein mit dem Verfahren nach den Fig. 2-6 hergestelltes Abrichtzahnrad im Schnitt, Fig. 8 die Schnittdarstellung einer Vorrichtung zum Gießen des die Formfläche aufweisenden Bereichs der Form bzw. zum Gießen der Schleifschicht, Fig. 9 ausgehend von der Form nach Fig. 4 eine weitere Variante der Herstellung der Schleifschicht mittels Galvanisierens Fig. 10 ein mit dem Verfahren nach den Fig. 2-4 und 9 hergestelltes Abrichtzahnrad im Schnitt in Teildarstellung.
  • In der Zeichnung ist die Herstellung eines Abrichtzahnrades zum Feinbearbeiten eines Honzahnrades dargestellt, daß seinerseits zur Feinbearbeitung von Werkstücken in Gestalt von Zahnrädern, z. B. Getriebezahnräder, dient.
  • Beim Ausführungsbeispiel handelt es sich um ein Abrichtzahnrad 1 mit Außenverzahnung, das zum Abrichten des einen größeren Durchmesser aufweisenden ringförmigen Honzahnrades 2 mit Innenverzahnung innerhalb des Honzahnrades 2 lose drehbar an einer Achse 3 gelagert ist. Zum Abrichten wird dann das Honzahnrad 2 auf nicht dargestellte Weise in Rotation verversetzt. Hierbei stehen die Zahne des Abrichtzahnrades und des Honzahnrades miteinander in Eingriff, so daß das Abrichtzahnrad 1 auf den Zahnkranz des Honzahnrades abrollt. Bei diesem Abrollen werden die Zahnflanken des Zahnkranzes des Honrades 2 feingeschliffen, da das Abrichtzahnrad 1 außen an seinem Grundkörper eine Schleifkörner, z. B. Diamatkörner oder Körner aus kubischem Bornitrid, enthaltende Schleifschicht trägt, die sozusagen eine Arbeitsfläche bildet. All dies ist an sich bekannt, so daß die Fig. 1 dieses Abrichten nur grob schematisch zeigt. Erwähnt sei in diesem Zusammenhang noch, daß beim Honen von Zahnrädern mit Hilfe des Honzahnrades 2 das Jeweilige Zahnrad (zu bearbeitendes Werkstück) an die Stelle des Abrichtzahnrades n tritt.
  • Mit Hilfe des im einzelnen noch zu beschreibenden Verfahrens lassen sich nicht nur Abrichtzahnräder mit Außenverzahnung sondern auch mit Innenverzahnung herstellen, ebenso wie sich auch Abrichtwerkzeuge anderer Umfangsgestalt fertigen lassen. Wesentlich ist in jedem Falle, daß man eine Borm mit einer zur Arbeitsfläche des herzustellenden Abrichtwerkzeugs komplementär geformten und somit ein Negativ der Arbeitsfläche darstellenden Formfläche verwendet, auf die man die Schleifschicht aufbringt oder aufformt, wonach man, wenn ein fester Verbund zwischen der der Arbeitsfläche entgegengesetzten Schleifschichtseite mit dem Grundkörper hergestellt ist, das fertige Abrichtwerkzeug von der Form entfernt.
  • Die soeben erwähnte Form wird folgendermaßen gefertigt, wie aus den Fig. 2-4 hervorgeht, die in größerem Maßstab als Fig. 1 gezeichnet sind: Benötigt wird hierzu eine Vorform 4 (deren Herstellung interessiert hin'nicht weiter), die rin*förmige Gestalt mit einem Innendurchmesser besitzt, der größer ist als der Außendurchmesser des herzustellenden Abrichtzahnrades, sowie ein Modell 5 des Abrichtzahnrades, ein sogenanntes Meisterrad. Dieses oell 5 wird konzentrisch in die Vorform 4 eingesetzt. Aus einem später zu erläuternden Grunde weist die Vorform 4 eine Innenverzahnung 6 auf, die der Außenverzahnung des Modells 5 entspricht, wobei die beiden Verzahnungen komplementär zueinander ausgebildet sind und mit Abstand einander gegenüber liegen.
  • Allgemein gesprochen stellt man also ein Modell des herzustellenden Abrichtwerkzeugs einer Vorform mit Abstand gegenüber, so daß ein Zwischenraum 7 zwischen der Vorform 4 und dem Modell 5 gebildet wird (Fig. 2).
  • Der Zwischenraum 7 wird dann mit einer aushärtbaren fließfähigen Masse 8 ausgefüllt, für die man ein Gießharz, z. B. ein Epoxidharz, verwendet, in dem die Härte erhöhende Füllstoffe, z. B. Hartmetallteilchen, enthalten sein können. Diese Hartmetallteilchen dienen nicht nur zum Erzielen einer größeren Härte sondern tragen auch zur Maßhaltigkeit der ausgehärteten Masse bei (Fig. 3).
  • Ist die Masse 8 ausgehärtet, entfernt man das Modell 5, das zuvor an seinem Umfang mit einem geeigneten Trenumittel versehen worden ist, und die Vorform 4 bildet zusammen mit der angegossenen Masse 8, die einen dem Zwischenraum 7 entsprechenden Körper darstellt, die Form 9 (Fig. 4).
  • Diese Form 9 weist somit am Innenumfang eine Formfläche 10 auf, die der Arbeitsfläche des herzustellenden Abrichtwerkzeugs, d.h.
  • dessen Zahnkontur genau entspricht und hierzu komplementär geformt ist.
  • In Falle der Herstellung eines Abrichtzahnrades, wenn also wie geschildert die Formfläche 10 die negative Gestalt des Zahnkranzes des Abrichtzahnrades besitzt, ist es zweckwäBig, daß der aus der ausgehärteten Nasse 8 bestehende und die Form fläche 10 bildende Formbereich ein Dickzack-Ring ist und die zugewandte Fläche der Vorform 4 dementsprechend ebenfalls einen gezahnten Verlauf (Zahnkranz 6 ) aufweist, derart, daß der genannte Formbereich überall gleiche Wandstärke aufweist. Hierdurch wird ein ungleichmäßiges Schwinden der Masse 8 beim Aushärten vermieden.
  • Die Herstellung der Form 4 kann in einer Vorrichtung gemäß Fig. 8 erfolgen. Diese Vorrichtung besitzt einen Außenhaltering 11, dessen Innendurchmesser dem Außendurchmesser der Vorform 4 entspricht. Ferner ist eine Bodenplatte 12 sowie ein Innenhalter 13 vorhanden. Bei abgenommenen Innenhalter 13 wird die Vorform 4 und das Nusterrad oder Modell 5 innerhalb des Außenhalterings 11 auf die Bodenplattel2 in konzentrischer Weise aufgesetzt. Die Bodenplatte 12 ist gestuft, wobei ihr axialer .Vorsprung 14 in die zentrale Ausnehmung 15 des Modells eingreift und an dessen Innenumfang 16 anliegt. Der Schnitt gemäß Fig. 8 ist so gelegt, daß einer der Zähne des Modells 5 in einen Zahnzwischenraum der Vorform 4 ragt (Vergl. Schnittlinie, VIII - VIII in Fig. 3). Anschließend setzt man den scheibenförmigen Innenhalter 13 der Bodenplatte 12 gegenüberliegend von oben her zentral auf das Modell 5 auf, wobei der Innenhalter 13 am Umfang ebenfalls gestuft ist und mit der Umfangsfläche seines Vorsprungs 17 innen am Modell 5 anliegt. Der Innenhalter 13 wird dann mit der Bodenplatte 12 verschraubt (strichpunktiert angedeutet). Schließlich füllt man die aushärtbare fließfähige Masse 8 in den Zwischenraum 7 zwischen der Vorform 4 und dem Modell 5 ein.
  • Der Außenhaltering 11 steht an der Oberseite über die Vorform und das Modell vor und bildet mit dem auf dem Modell 5 aufsitzenden Bereich des Innenhalters 13 einen Ringraum, dem ein ringförmiger Druckstempel 18 zugeordnet ist. Mit Hilfe dieses Druckstempels 18 kann beim Aushärten auf die Masse 8 eine Druckkraft ausgeübt werden. Hierbei ist die Masse 8 nicht nur im genannten Zwischenraum 7 sondern auch neben diesem im den Druckstempel 18 aufnehmenden Ringspalt vorhanden, d.h. der Druckstempel 18 lastet sozusagen auf einem von der überschüssigen Masse 8 gebildeten Kissen. Die Anwendung dieser Druckkraft, die man auch mit Hilfe einer anderen geeigneten Vorrichtung aufbringen könnte, steht einem Schwinden der Masse 8 beim Aushärten entgegen.
  • Ist die Form 9 fertiggestellt (Fig. 4), kann man zur weiteren Herstellung des Abrichtzahnrades auf verschiedene Weise vorgehen.
  • Die erste Möglichkeit zeigen die Fig. 5+6.
  • Ein vorgefertigter Grundkörper 19 des herzustellenden Abrichtzahnrades, der einen mit Bezug auf das Abrichtwerkzeug verminderten Durchmesser besitzt, wird der Formfläche 10 der Form 9 wiederum unter Bildung eines Zwischenraums 20 gegenübergestellt, d.h. der Grundkörper 19 wird konzentrisch in die Porm 9 eingesetzt (Fig. 5).
  • Anschließend wird der Zwischenraum 20 mit dem Schleifschichtmaterial ausgefüllt, das mit einem aushärtbaren fließfähigen Bindemittel, insbesondere ein Gießharz, z. B.
  • Epoxidharz, mit in ihm verteilten Schleifkörnern, z. B. aus Diamant oder kubischem Bornitrid, besteht. Nach dem Aushärten bildet dieses Material die Schleifschicht 21 (Fig. 6).
  • Das aus der ausgehärteten Schleifschicht 21 und dem an diese fesfangegossenen Grundkörper 19 bestehende Abrichtzahnrad braucht dann nur noch von der Form 9 entfernt zu werden.
  • Um das Abrichtzahnrad gut aus der Form 9 entnehmen zu können, wird die Formfläche 10 der Form 9 vor dem Gießen der Schleifschicht 21 mit einem geeigneten Trennmittel versehen.
  • Das fertige Abrichtzahnrad 1a zeigt Fig. 7. Wie hier schon erwähnt1 besteht dieses aus dem zentralen Grundkörper 19 sowie aus der umfangsseitig aufgebrachten Schleifschicht 21.
  • Aus der obigen Beschreibung ergibt sich ohne weiteres, daß der Außenumfang der Schleifschicht 21, also die Arbeitsfläche 22 des Abrichtzahnrades, ein genaues Abbild der Formfläche 10 ist, die ihrerseits genau dem Außenumfang des Meisterrades oder Modells 5 entspricht. Die außenliegenden Spitzen der Schleifkörner liegen exakt auf einer Umhüllenden mit der Gestalt der Außenkontur des Modells 5. Somit liegt ein Abrichtwerkzeug höchster Präzision vor.
  • Beim Aushärten der Schleifschicht 21 kann zweckmäßigerweise ebenfalls eine Druckkraft auf das Schleifschichtmaterial ausgeübt werden. Wiederum wird hierdurch ein Schwinden vermieden.
  • Das Gießen der Schleifschicht 21 kann ebenfalls mittels der Vorrichtung gemäß Fig. 8 durchgeführt werden, wobei man zuvor nicht einmal die aus den Bereichen 4 und 8 bestehende Form entnehmen sondern lediglich das Modell 5 gegen den Grundkörper 19 des herzustellenden Abrichtwerkzeugs austauschen muß.
  • Ferner kann es aus dem in Zusammenhang mit der Herstellung der Form 9 schon genannten Grunde zweckmäßig sein, im Falle der Herstellung eines Abrichtzahnrades den Grundkörper 19 an seinem Außenumfang der Formfläche 10 der Form 9 bzw. dem Zahnkranz, also der Arbeitsfläche 22 des herzustellenden Abrichtzahnrades entsprechend gezahnt auszubilden, wie deutlich aus den Fig. 5,6 und 7 hervorgeht.
  • Eine weitere Nöglichkeit zur Herstellung des Abrichtzahnrades geht aus Fig. 9 hervor. Die Form 9 wird an ihrer Formfläche 10 zunächst elektrisch leitend gemacht, wozu beispielsweise das hutdamSfen einer hauchdünnen Metallfolie genügt. Bei einer ausreichenden Konzentration der erwähnten Netallteilchen In der Nasse 8 können auch diese die elektrische Leitfähigkeit bewirken. Sodann bringt man die Form 9 in ein Galvanikbad, zl b. ein Nickelbad, das durch Wellenlinien angedeutet ist.
  • Hier werden auf die Formfläche 10 der in vertikaler Lage sich langsam drehenden Form die Schleifkörner 23 aufbestreut. Sodann wird die Formfläche 10 galvanisch mit einer die Schleifkörner einbettenaen Metallschicht beschicntet, indem durch Anlegen eines negativen elektrischen Eotentials an die Form 9 die in dem Bad vorhandenen Metallionen 24 zur Formfläche 10 wandern. Diese galvanische Beschichtung erfolgt zweckmäßigerweise mehrstufig. In einer ersten Stufe wird eine nur eine Lage von Körnern bindende dünne Schicht 25 aufgalvanisiert. Diese besitzt also eine geringere Wanddicke als die Körner groß sind. Ist diese Schicht aufgebracht, kann man die überschüssigen Körner z. B. durch Abschütteln oder Abstreifen entfernen. Ist dies erfolgt (Fig. 9), wird weiter galvanisiert, so daß eine geschlossene Metallschicht 26 entsteht. Diese bildet schließlich einen umlaufenden ring, in dem sodann der Grundkörper 19b befestigt, zweckmäßigerweise angegossen wird. Nan braucht also lediglich den Metallring 26 auszufüllen, um zum Abrichtzahnrad zu gelangen. Dies kann durch Ausgießen mit einer Metallegierung erfolgen, die zweckmäßigerweise einen niedrigen Schmelzpunkt besitzt, um ein Schwinden beim Aushärten möglichst zu vermeiden.
  • Selbstverständlich kann man auch Gießharz usw. verwenden, wobei das Ausfüllen des Rings bzw. das Aushärten des äeweiligen Materials wiederum unter Druckanwendung erfolgen kann, Es versteht sich, daß das Ausfüllen des Metallrings 26 nach der Herausnahme des die Schleifschicht bildenden Metallrings mit der Form 9 aus dem Galvanikbad erfolgt.
  • Das Entfernen des fertigen Abrichtzahnrads 1b (Fig. 10) wird durch eine geeignete Vorbehandlung der Formfläche 10 der Borm erleichtert.

Claims (11)

  1. Verfahren zum Herstellen eines Abrichtwerkzeugs sowie bei der Durchführung des Verfahrens zu verwendende Zeile A n s p r ü c h e 1. Verfahren zum Herstellen eines Abrichtwerkzeugs, das zum formgenauen Feinbearbeiten eines seinerseits zur Beinbearbeitung von Werkstücken dienenden Feinbearbeitungs-Werkzegs verwendet wird, insbesondere zum Herstellen eines Abrichtzahnrades zum Feinbearbeiten eines Honzahnrades, wobei der Grundkörper des Abrichtwerkzeugs eine dessen Arbeitsfläche bildende und Schleifkörner, z.B. Diamantkörner oder Körner aus kubisches Bornitrid, enthaltende Schleifschicht besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Form (9) mit einer zur Ärbeitsfläche (22-) des herzustellenden Abrichtwerkzeugs (1) komplementär geformten und somit ein Negativ der Arbeitsfläche (22) darstellenden Formfläche (10) verwendet, auf die man die Schleifschicht aufbringt oder aufformt, wonach man, wenn ein fester Verbund zwischen der der Arbeitsfläche (22) entgegengesetzten Schleifschichtseite mit dem Grundkörper (19) hergestellt ist, das fertige Abrichtwerkzeug (1) von der orm (9) entfernt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Aufbringen oder Aufformen der Schleifschicht die J?ormfläche (10) mit einem das spätere LntSernen des worichtwerkzeugs erleichternden Trennmittel versehen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man den die Formfläche (10) bildenden Bereich der Borm (9) durch Gießen herstellt, indem man ein Modell (3) des herzustellenden Abrichtwerkzeugs (1) einer Vorform (4) mit Abstand gegenüberstellt und den Zwischenraum (7) zwischen der Vorform und dem Modell, zweckmäßigerweise nachdem das Modell mit einem Trennmittel versehen worden ist, mit einer aushärtbaren fließfähigen Masse (8) ausfüllt, wonach nach dem Aushärten der Masse (8) das Modell (5) entfernt wird und die Vorform (4) mit der ausgehärteten Masse (8) die Borm (9) bildet.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man als aushärtbare fließfähige Masse (8) ein Gießharz, z. B. Epoxidharz, mit die Härte erhöhenden Füllstoffen, z. B. Hartmetallteilchen, verwendet.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Aushärten auf die Masse (8) eine Druckkraft ausgeübt wird.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man die Schleifschicht ebenfalls durch einen Gießvorgang herstellt, indem man den vorgefertigten Grundkörper <19 des herzustellenden Abrichtwerkzeugs (1a) der Bormfläche (10) der Form (9) unter Bildung eines Zwischenraums (20) gegenüberstellt, der sodann mit dem Schleifschichtmaterial, bestehend aus einem aushärtbaren fließfähigen Bindemittel, insbesondere ein Gießharz, z. B. Epoxidharz, mSt in ihm verteilten Schleifkörnern, ausgefüllt wird, wonach man das Schleifschichtmaterial aushärten läßt und das aus der ausgehärteten Schleifschicht (21) und dem an diese fest angegossenen Grundkörper (19) bestehende Abrichtwerkzeug (1a) von der Form (9) entfernt.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß beim Aushärten auf das Schleifschiehtmaterial eine Druckkraft auseübt wird.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man vor dem Aufbringen oder Aufformen der Schleifschicht auf die Formfläche (10) der Form (9) die Formfläche elektrisch leitend macht und dann die Schleifschicht dadurch herstellt, daß man die Schleifkörner (23) auf die Formfläche (10) auSstreut und die Formfläche galvanisch mit einer die Schleifkörner einbettenden Metallschicht z. B. Nickel beschichtet, wonach der Grundkörper (19b) befestigt, zweckmäßigerweise angegossen wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die galvanische Beschichtung mehrstufig erfolgt, indem zunächst eine nur eine Lage von Körnern bindende dünne Schicht (25) aufgalvanisiert wird, wonach die überschüssigen Körner z. B. durch Abschütteln oder Abstreifen entfernt werden und sodann weitergalvanisiert wird, so daß eine geschlossene Metallschicht (26) entsteht.
  10. 10. Bei der Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 3 bis 9 zu verwendende Form, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle der Herstellung eines Abrichtzahnrades, wenn also die Formfläche (io) die negative Gestalt des Zahnkranzes des Abrichtzahnrades besitzt, der aus der ausgehärteten Masse (8) bestehende und die Formfläche (10) bildende Formbereich ein Zickzack-Ring ist und die zugewandte Fläche der Vorform dementsprechend ebenfalls einen gezahnten Verlauf aufweist, derart, daß der genannte Formbereich überall gleiche Wandstärke aufweist.
  11. 11. Bei der Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 6 oder 7 zu verwendender Grundkörper, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle der Herstellung eines Abrichtzahnrades sein Umfang der Formfläche (10) der Form (9) bzw. dem Zahnkranz des herzustellenden Abrichtzahnrades entsprechend gezahnt ist.
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