DE3308099C2 - Verfahren zur drahtlosen Übertragung eines Parameters zur Regelung der Temperatur eines Raumes sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur drahtlosen Übertragung eines Parameters zur Regelung der Temperatur eines Raumes sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses VerfahrensInfo
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Abstract
Es wird ein Verfahren zur Regelung einer Größe, vornehmlich ein Verfahren zur Regelung der Temperatur eines Raumes, beschrieben. Außerdem werden zwei Vorrichtungen zur Durchführung dieses Verfahrens offenbart. Das Verfahren zeichnet sich dadurch aus, daß die Stellgröße y oder die Regelgröße x mindestens auf einem Teil ihres Weges zu dem Stellglied bzw. zu dem Regler durch modulierte IR-Strahlen übertragen werden. Die Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens umfassen eine IR-Sendediode, die entsprechend der Signalabgabe eines Fühlers modulierte IR-Strahlen aussendet, die auf der Empfangsseite von einer IR-Empfangsdiode aufgenommen und in aufbereiteter Form dem Stellglied bzw. dem Regler zugeführt werden. Letzterer gibt in an sich bekannter Weise eine entsprechende Stellgröße y an das Stellglied, das bei der Raumtemperaturregelung z. B. von dem Heizungsventil oder einem Elektroheizgerät gebildet wird.
Description
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Modulierstufe (7; 71)
zusatzlich zum Modulator (8; 81) einen Taktgeber (9; 91) enthält, der zyklisch jeweils nur einen kurzen
modulierten IR-Sendeimpuls bei relativ langer Zwischenpause
erzeugt
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6—8. dadurch
gekennzeichnet, daß die Stromversorgung des Geberbausteines und des Empfangsbausteines
durch eingebaute Batterien erfolgt.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen ö—8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Geberbaustein und der Empfangsbaustein in die Steckdose einsteckbar
sind und die Stromversorgung dieser Bausteine durch das Netz erfolgt
a) es ist ein Geberbaustein (3) vorgesehen, der die modulierten IR-Strahlen aussendet, und es ist
ein Empfangsbauitein (4) vorgesehen, der die ausgesendeten iR-Striihlen empfängt und eine
entsprechende Stellgröße y m das Stellglied (V) weitergibt,
b) der Geberbaustein (3) enthält einen Fühler (2) zur Erfassung der Regelgröße χ (Istwert), dem
ein Vergleicher (5) in Form eines Differenzverstärkers sowie eine Modulierstufe (7) und eine
Treiberstufe (11) nachgeschaltet sind, an deren Ausgang eine IR-Sendediode (12) angeschlossen
ist,
c) der Empfangsbaustein (4) enthält eine IR-Empfangsdiode
(13), an die ein Vorverstärker plus Dekoder (14) und über eine Halteschaltung (15)
ein Treiber-Baustein (16) angeschlossen sind, der seinerseits mit dem Stellglied (V) verbunden
ist (F ig. 1).
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 3—5, gekennzeichnet
durch folgende Merkmale:
a) es ist ein Geberbaustein (31) vorgesehen, der die modulierten IR-Strahlen aussendet, und es
ist ein Empfangsbaustein (41) vorgesehen, der die ausgesendeten IR-Strahlen empfängt und
eine Stellgröße y an das Stellglied (V 1) weitergibt,
b) der Geberbaustein (31) enthält einen Fühler(21) zur Erfassung der Regelgröße χ (Istwert), die
über einen Verstärker (101) die Modulierstufe (71) ansteuert; das entsprechend der Regelgröße
χ modulierte Signal steuert über eine Treiberstufe (1 11) die Infrarot-Sendediode an,
c) der Empfangsbaustein (41) enthält einen IR-Empfänger
(131). an den ein Vorverstärker und Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur drahtlosen
Übertragung eines Parameters zur Regelung der Temperatur eines Raumes, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Bei Regelkreisen zur Regelung der Temperatur eines Raumes ist es bekannt, im Raum mindestens einen Temperaturfühler
anzuordnen und von diesem Fühler, nach Vergleich des Ist-Wertes χ mit einem Sollwert (Führungsgröße
w) eine Regelgröße χ einem Regler zuzuführen, der eine entsprechende Stellgröße y an ein Heizungsventil
weiterleitet, das Jn dies -τι Regelkreis das
Stellglied bildet.
Derartige Regelkreise können auf verschiedene Weise ausgebildet sein. Zum Beispiel kann der Fühler stationär
angeordnet sein, und die Regelgröße χ kann durch eine Drahtverbindung zum Regler übertragen werden.
Ebenso kann der Fühler mit dem Regler eine bauliche Einheit bilden, wobei dann die Stellgröße y drahtgebunden
dem Stellglied zugeführt wird.
Diese Systeme haben jedoch den Nachteil, daß sie völlig starr angeordnet sind. Außerdem ist es sehr aufwendig,
wenn die Temperatur nicht nur an einer Stelle des Raumes gemessen werden soll, sondern wenn im
R?um verteilt mehrere Fühler angeordnet sind, deren Regelgrößen zusammengeschaltet dem Regler zugeführt
werden müssen.
Ferner sind Hochfrequenzregelsysteme bekannt, die zwar drahtlos arbeiten, aber den Nachteil haben, daß für
ihren Betrieb eine Zulassung durch die fernmeldctechnischen
Stellen der Bundespost erforderlich ist. Ein solches System ist z. B. beschrieben in der DE-AS
19 06 507. Als Variante ist dort die Übertragung der Regelsignaie mittels Ultraschall angegeben.
Außerdem gibt es natürlich noch die bekannten Thermostatventile,
die ebenfalls geschlossene Regelkreise darstellen, bei denen aber der Fühler mit dem Vcntiliiggregat
baulich vereinigt ist. Letzteres bewirkt, daß die Temperatur nur in unmittelbarer Nähe des Heizkörpers
gemessen wird. Für entfernter liegende Riuimccken
müssen bei der Sollwertvorgabe entsprechende Zu-
schlage gemacht werden.
Von anderen Fachgebieten her, z. B. zur Fernsteuerung
von Fernsehempfängern ist es bekannt, für diese Steuerung Infrarotstrahlen zu benutzen. Eine solche
Steuerung ist z. B. beschrieben in der DE-AS 25 42 021. Zur Übertragung eines Parameters zur Temperaturregelung
eines Raumes können IR-Strahlen aber deshalb nicht ohne weiteres benutzt werden, weil die ohnehin in
der Umgebung vorhandenen, z. B. von Glühlampen etc. abgestrahlten IR-Strahlen als Störstrahlung wirken und
eine richtige Parameterübertragung unmöglich machen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, all diese Nachteile zu vermeiden und ein Verfahren zur drahtlosen
Übertragung eines Parameters zur Regelung der Temperatur eines Raumes anzugeben, bei dem der Fühler
nicht stationär angeordnet und auch nicht über besondere Zuleitungen mit dem Regler bzw. dem Stell
glied, verzugsweise dem Ventil eines Heizkörpers oder dem Lüfter eines Elektroheizers, verbunden ist
Diese Aufgabe ist durch ein Verfahren gelöst, das den
im Anspruch 1 angegebenen Verfahrtnsschritt umfaßt.
Dieser Verfahrensschritt besteht darin, dev· Regelparameter,
d. h. entweder die Stellgröße y oder die Regelgröße x, durch modulierte IR-Strahlen zum Stellglied
b/.w. Zum Regler zu übertragen. Bei diesen modulierten IR-Strahlen handelt es sich um Strahlen, die mittels eines
Oszillators in einer bestimmten Frequenz moduliert sind. Eine solche Frequenz könnte z. B. 30 kHz sein. Andere
Frequenzen sind ebenfalls anwendbar, je nach örtlichen Verhältnissen und praktischen Bedingungen. Die
Modulation kann auch als sogenannte Pulscodemodulation mit der eben erwähnten Trägerfrequenz erfolgen.
Die Modulation hat quasi einen Verschlüsselungseffekt und bewirkt, daß IR-Strahlen, die von anderen
Lichtquellen ausgehen (z. B. Glühlampen etc.) nicht störend in den Regelkreis eingreifen können.
Zusätzlich wird noch vorgeschlagen, die modulierten IR-Strahlcn nicht kontinuierlich auszusenden, sondern
dieselben zu takten. Darunter ist zu verstehen, daß die IR-Strahlen, welche die Stellgröße y bzw. die Regelgröße
χ übertragen, nur während einer relativ kurzen Zeitspanne ausgesendet bzw. abgegeben werden und danach
eine — vergleichsweise längere — Pause eintritt,
/.um Beispiel kann die Sendezeit größenordnungsmäßig
im Bereich von etwa 0,1 — 1 Sekunde liegen, während die Pause ca. O1I — I Minute lang sein kani
Eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens umfaßt einen Fühler für die Regelgröße x, einen
Vcrgleichcr dem ein Sollwertgeber zugeordnet ist, und dem ein Verstärker naci'geschaltet ist, eine Modulierstufe
mit Treiberstufe und eine IR-Sendediode am Ausga ng dieser Treiberstufe.
Der Empfänger besteht aus einer IR-Empfangsdiode
mit nachgeschaltetem Vorverstärker plus Dekoder, eventuell einem Vergleicher mit Sollwertgeber, einer
Halteschaltung und einer Endschaltstufe, an deren Ausgang
das Stellglied liegt.
Das erfundene Regelverfahren überwindet die oben geschilderten Nachteile der Regelverfahren nach dem
Stand der Technik in hervorragender Weise. Vor allem ist der Fühler nicht stationär angeordnet, sondern kann
an einer beliebigen Stelle des Raumes angeordnet werden. Diese Stelle kann auch frei gewechselt werden, je
nachdem welcher Raumbezirk bevorzugt temperaturmiißig geregelt werden soll, sofern eine nach diesem
Verfahren arbeitende Vorrichtung zur Regelung der Tempera tür eines Räume; eingesetzt wird.
Der Betrieb einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens erfordert auch keinerlei fernmeldetechnische
Zulassung durch die einschlägigen Behörden, sondern kann völlig genehmigungsfrei benutzt werden.
Der Empfänger des Regelkreises wird zweckmäßigerweise in unmittelbarer Nähe des Stellgliedes anzuordnen
sein, um den Übertragungsweg der Stellgröße auf das Stellglied möglichst kurz zu halten. Für die
Raumtemperatur-Regelung wird daher vorgeschlagen, den Empfänger direkt am Heizventil anzubringen, in
to dem der von den Thermostatventilen her bekannte Kolben in Verbindung mit einer kleinen, vom Empfänger
angesteuerten Heizspirale das Stellglied darsteüt.
Es sei noch ausdrücklich bemerkt, daß das erfundene Regelverfahren, obwohl es hier mit starkem Bezug auf
die Regelung der Temperatur eines Raumes beschrieben ist, sich im Prinzip auch für alle möglichen anderen
geschlossenen Regelkreise eignet. Das wesentlichste Merkmal des erfundenen Regeiverfahrens besteht eben
darin, daß zur Übermittlung der Regelgröße χ bzw. der Stellgrößeymodulierte IR-Strahlen verwendet werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren A.usführungsbeispielen
dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 schematisch das Blockschaltbild einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens in einem geschlossenen
Regelkreis zur Beheizung eines Raumes mit IR-Übertragung der Stellgröße y.
Fig.2 schematisch ein Blockschaltbild wie Fig. 1. jedoch
mit IR-Übertragung der Regelgröße x,
Fig.3 einen Geberbaustein in schematischer, perspektivischer
Darstellung, zur Verwendung bei einer Vorrichtung gemäß F i g. 1.
In F i g. 1 ist mit 1 ein Raum bezeichnet, dessen Temperatur mittels eines von einem Ventil V (Stellglied)
gesteuerten Heizkörpers HK geregelt werden soll. Dazu werden einerseits ein Fühler 2 mit nachgeschalteten
elektronischen Bauelementen verwendet, die in dem gestrichelt angedeuteten Geberbaustein 3 enthalten sind,
und andererseits wird ein Empfangsbaustein 4 benutzt, der mittels der Endstufe 16 das Ventil V'aussteuert.
Zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 (IR-Übertragung der Stellgröße y) ist am Fühler 2 im
Geberbaustein 3 zunächst ein Verglcicher 5 angeschlossen, der ein Potentiometer 5a (Sollwerteingiibung) enthält,
dessen Spannung zusammen mit der vom Fühler 2 gelieferten Spannung einem Komparator 6 zugeführt
wird. Am Ausgang des Komparators steht ein Signal an, das einer Modulierstufe 7 zugeführt wird.
In der Modulierstufe 7 sind ein Modulator 8 und ein Taktgeber 9 enthalten. Am Ausgang der Modulierstufe
so 7 wird in dem vom Taktgeber vorgegebenen Takt (z. B. 1 s ein, 1 min aus) ein frequenz- bzw. pulscodemoduliertes
Signal erzeugt, das über eine Treiberstufe 11 einer IR-LED 12 zugeführt wird. Letztere sendet daher während
der Dauer des Taktes moduliertes IR-Licht von beispielsweise 950 pm Wellenlänge aus.
Je nach Komparatorbeschaltung und Modulatoraufbau kann die Stellgröße natürlich mit ein, zwei (1- bzw.
2-Punkt-Regelung) oder beliebig vielen Zuständen (stetige Regelung)durcli IR-Licht übertragen werden.
Dieses Licht wird von einer IR-Empfangsdiode 13 aufgefangen, die Teil des Empfangsbausteines 4 ist. Die
in der Diode 13 erzeugten Signale werder. einem Vorverstärker plus Dekoder 14 zugeführt, der seinerseits
das getaktete Signal einer Halteschaltung 15 zuführt. In dieser Schaltung wiru der Wert der empfangenen Stellgröße
y für die Pausendauer zwischen zwei IR-Sendeimpulspaketcn
(Takten) zwischengespeichert, bis ein neuer Wert von y empfangen wird.
An die Halteschaltung 15 schließt sich eine Endstufe
ζ. B. in Form des Schaltrelais 16a mit Kontakt 16i>
an (I-Punkt-Regelung). Der Kontakt schließt einen Stromkreis 18, durch den die Stellgröße y auf das Ventil V
übertragen wird, das im vorliegenden Ausführungsbeispiel das Stellglied des Regelkreises bildet. Im Ventil
kann z. B. ein den Heißwasserdurchlaß steuernder Kolben thermisch oder induktiv verschoben werden. Statt
des Ventils kann natürlich auch z. B. ein Elektroheizgerät ein- und ausgeschaltet bzw. durch eine Triac-Steuerung
in der Endstufe 16 stetig geregelt werden.
Auf dem durch den Kreisbogen angedeuteten Weg gelangt die vom Heizkörper HK ausgehende Wärmeströmung
bzw. -strahlung auf den Fühler 2. so daß der Regelkreis geschlossen ist.
In Fig. 3 ist der Geberbaustein 3 für die in Fig. 1
gezeigte Vorrichtung schematisch in perspektivischer Ansicht dargestellt. Der gesamte Baustein ist in einem
Kästchen 2U enthalten, an dessen Frontseite ein Einstei-
:60) ist die Alterung um denselben Faktor geringer. Das bedeutet größere Zuverlässigkeit und längere Lebensdauer.
Zweitens ist der durchschnittliche Stromverbrauch der Sendeeinrichtung ebenfalls um diesen Faktor niedriger
als beim Dauersenden. Für alle Sendeimpulsc kön nen deshalb ohne weiteres hohe Spitzenströme gewühlt
werden, was die Reichweite der Übertragung entsprechend verbessert. Außerdem kann die Stromversorgung
ίο mit kleinen, einfachen und preisgünstigen Bauteilen
bzw. sogar mit Batterien realisiert werden.
Für die Regelung spielt es in den meisten Füllen keine Rolle, daß die Stellgröße y oder die Regelgröße ν nicht
ständig, sondern nur kurzzeitig in bestimmten Zeiiabständen übertragen wird, wenn eine Halteschaltung
vorgesehen ist, die den letzten Wert zwischenspeicher!. Denn bei vielen Regelungen, gerade auch bei Raumtemperaturregelungen,
ändern sich diese Größen nur ziemlich langsam. jeuOuii können
ler 21 für das Potentiometer 5a erkennbar ist. dessen 20 Taktzeiten ohne weiteres auch schnellere Regelungen
Skala in Temperaturgrade unterteilt ist, vornehmlich natürlich in Celsiusgrade.
Außerdem ist noch eine Schaltuhr 22 zu sehen, mit der der Geberbaustein zu vorgewählten Zeiten automatisch
auf einen von dem eingestellten Temperatursoliwert verschiedenen Wert umgeschaltet werden kann.
Dies kann z. B. für die Nnchtabsenkung bei einer Raumtemperaturregelung
benutzt werden.
Zwischen dem Einsteller 21 und der Schaltuhr 22 ist der Fühler 2 erkennbar, und auf der Oberseite des Kästchens
20 befindet sich die öffnung 20a. hinter der die LED 12 sitzt und die IR-Strahlen aussendet.
F 1 g. 2 zeigt eine Vorrichtung zur Durchführung des
Verfahrens nach Anspruch 2 (IR-Übertragung der Regelgroße).
In aieser Vorrichtung ist der eigentliche Regier
mit Sollwerteinstellung und Vergleicher mit im Empiangsbatistein
4! übergebracht, irr. Gcbcrba-jstei.n 3!
wird daher lediglich das vom Fühler 21 kommende Signal
im Verstärker 101 verstärkt und steuert dann die
Modulierstufe 71 und. über die Treiberschaltung 111.
mieder die IR-LED 121 an. Die in der Modulation der
IR-jtrahlunii enthaltene Information bedeutet also bei
diesem Verloren nicht den Wert der Stellgröße, wie bei
der Vorrichtung nacn Fig. !.sondern den Wert der Regelgröße.
Auch hier wird ebenfalls die modulierte IR-Strahlung gc-iaktet.
Im Empfangsbaiistein 41 wird das IR-Signal wie bei
dem ersten Ausführungsbeispiel mit den analogen Teilen Diode 131 und Vorverstärker plus Dekoder 141
empfangen, verstärkt und dekodiert, um dann jedoch
einem Vergleiche 51 zugeführt zu werden, an den die
,Solkenemgäbe mit einem Potentiometer 51a angeschlossen
ist. Am Ausgang des Vergleichers 51 steht dann ein der Stellgröße >
proportionales Signal an, wenn gerade gesendet wird. Natürlich wird auch hier nachfolgend eine Halteschaltung 151 benötigt, die bis
zum Eiriireffen des nächsten Sendetaktes die Stellgröße
y auf dem letzten Wert hält, der durch die Endstufe 161
(hier als kontinuierlich steuerbare Phasenichnitt-Schaltung
mit Triac dargestellt) wiederum auf das Stellglied, d. h. auf das Ventil Vl gegeben wird.
Zu der Taktung des I R-Sendesignals sei grundsätzlich
noch bemerkt, daß diese gegenüber einem Dauersenden zwei Vorteile hat:
Erstens ist die Alterung (d. h. die Abnahme der Strahlungsleistung)
der IR-Sendediode wesentlich geringer, als bei dauerndem Senden. Bei einer Sendezeit von z. B.
s gegenüber einer Pausenzeit von ! min (Verhältnis realisiert werden.
Abschließend sei mit besonderem Nachdruck nochmals auf zwei Merkmale des erfundenen Regelungsverfahrens
hingewiesen:
1. Der Geberbaustein 3 bzw. 31 ist mit dem Empfangsbaustein 4 bzw. 41 in keiner Weise durch
Drehte oder sonstige feste Leitungen verbunden.
Der Geberbaustein ist frei beweglich und kann an jeder beliebigen Stelle des Raumes aufgestellt werden.
Dies ergibt die Möglichkeit ganz gezielt die Temperatur einer bestimmten Stelle des Raumes
zu regeln. Wird die Regelung der Temperatur einer anderen Raumstelle gewünscht, so wird einfach das
Kästchen 20 umgestellt, ohne daß es dabei irgend eine Schwierigkeit gibt.
Es steht völlig im Belieben des Anwenders, welche Größe er mit dem erfundenen Verfahren regeln
will. Das Verfahren und die beschriebenen Vorrichtungen bieten sich zwar an zur Regelung der Temperatur
eines Raumes, dies bedeutet aber nicht, dal! die Temperatur die einzige Größe ist, die nach dem
Verfahren regelbar ist. Nahezu jede andere Größe, wie z. B. Luftfeuchtigkeit. Motorendrehzahl oder
was sonst auch immer, kann nach dem Verfahren geregelt werden. Es ist dazu lediglich erforderlich,
die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens entsprechend auszubilden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Verfahren zur drahtlosen Übertragung eines Parameters zur Regelung der Temperatur eines
Raumes, wobei die Temperatur an einem beliebigen Punkt des Raumes gemessen und der entsprechende
Regelparameter von dort in einem die Wärmezufuhr zum Raum regelnden Stellglied drahtlos weitergegeben
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung des Regelparameters (x; y) mittels
modulierter lR-Strahlen durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der übertragene Regelparameter die
Regelgröße ft/ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der übertragene Regelparameter die
Stellgröße (y) ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 —3, dadurch
gekennzeichnet, daß die die Stellgröße (y) bzw. die Regelgröße (x) übertragenden modulierten
Infrarotstrahlen getaktete Impulspakete sind.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sendetakt der IR-Strahlen in den
Größenordnungen von ca. 0,1 — 1 s liegt und die dazwischenliegende Pause etwa 0,1 — 1 min lang ist
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1, 2, 4 und 5, gekennzeichnet
durch folgende Merkmale:
Dekoder (141) angeschlossen ist; das Ausgangssignal des Dekoders wird in einer Vergleicherstufe
(51) mit dem eingestellten Sollwert verglichen, und über eine nachfolgende Halteschaltung
(151) und einen Treiberbaustein (161) wird die Stellgröße y an das Stellglied (V 1) gegeben
(F ig. 2).
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| DE19833308099 DE3308099C2 (de) | 1983-03-08 | 1983-03-08 | Verfahren zur drahtlosen Übertragung eines Parameters zur Regelung der Temperatur eines Raumes sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens |
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| DE29514189U1 (de) * | 1995-07-24 | 1995-11-09 | Sundt, Nicolas, 38855 Wernigerode | Einrichtung zum Überwachen von Fenstern |
| DE19527745A1 (de) * | 1995-07-28 | 1997-01-30 | Thiel Martin | Regeleinrichtung für Heizkörperventile |
| DE19527745B4 (de) * | 1995-07-28 | 2005-07-28 | Energuide Raumklima Gmbh & Co. Kg | Regeleinrichtung für Heizkörperventile |
| DE19700762A1 (de) * | 1997-01-11 | 1998-07-16 | Jan Bruegge | Raumthermostat für Heizungs- oder Klimaanlagen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3308099A1 (de) | 1984-09-13 |
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