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DE3306769A1 - Verfahren und vorrichtung zum trennen landwirtschaftlicher produkte von anderen materialien - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum trennen landwirtschaftlicher produkte von anderen materialien

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Publication number
DE3306769A1
DE3306769A1 DE19833306769 DE3306769A DE3306769A1 DE 3306769 A1 DE3306769 A1 DE 3306769A1 DE 19833306769 DE19833306769 DE 19833306769 DE 3306769 A DE3306769 A DE 3306769A DE 3306769 A1 DE3306769 A1 DE 3306769A1
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DE
Germany
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roller
separating
agricultural products
impact
materials
Prior art date
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DE19833306769
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DE3306769C2 (de
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Charles G. College Station Tex. Coble
Ron Ramat Efal Feller
David Bat Yam Nahir
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Israel Ministry of Agriculture and Rural Development
State of Israel
Original Assignee
Israel Ministry of Agriculture and Rural Development
State of Israel
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Publication date
Application filed by Israel Ministry of Agriculture and Rural Development, State of Israel filed Critical Israel Ministry of Agriculture and Rural Development
Publication of DE3306769A1 publication Critical patent/DE3306769A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3306769C2 publication Critical patent/DE3306769C2/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D33/00Accessories for digging harvesters
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    • B07B13/11Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices using momentum effects involving travel of particles over surfaces which separate by centrifugal force or by relative friction between particles and such surfaces, e.g. helical sorters
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    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
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    • B07B13/14Details or accessories
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf landwirtschaftliche Maschinen, und zwar betrifft die Erfindung im einzelnen eine Vorrichtung zum Trennen landwirtschaftlicher Produkte von anderen Materialien, und insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Trennen landwirtschaftlicher Produkte von Erdklumpen und anderen störenden Materialien.
Das Trennen landwirtschaftlicher Produkte, wie beispielsweise Kartoffeln, von Erdklumpen und Steinen ist seit langem eine praktische Aufgabe, die man mittels landwirtschaftlicher Maschinen zu lösen versucht hat. Zum Beispiel ist in der Veröffentlichung "Agricultural Engineering Record", die vom National Institute of Agricultural Engineering, Silsoe, Bedfordshire, England publiziert worden ist, auf den Seiten 35 bis 43 eine Erörterung der, wenn auch erfolglosen, Bemühungen zum Bau von Trenneinrichtungen dieser Art wiedergegeben. In diesem Artikel ist darauf hingewiesen, daß Unterschiede im spezifischen Gewicht und Unterschiede in der Elastizität als geeignete Grundlagen zum Unterscheiden zwischen landwirtschaftlichen Produkten und anderen Materialien anzusehen sind. Auf den Seiten 37 und 38 dieses Artikels sind Untersuchungen beschrieben, die unter Verwendung einer Sperrholzwalze ausgeführt wurden, auf welche eine Mischung von Kartoffeln und Steinen, nachdem diese auf einer Rutsche herabgerutscht war, herabfallen gelassen wurde, während die Walze langsam gedreht wurde. Es trat eine gewisse Trennung auf, jedoch nur bei regel- bzw. gleichmäßig geformten Kartoffeln und Steinen, welche in der Natur nicht auftreten.
Es wurden zusätzliche Untersuchungen ausgeführt, indem man eine Abgaberutsche verwendete, längs deren die Steine und
Kartoffeln in Eingriff mit der Walze an einer Stelle, die etwa der Ein-Uhr-Stellung entsprach, gleiten gelassen wurden, und zwar auf eine Walze, die sich im Gegenuhrzeigersinn drehte, um eine Trennung auf entgegengesetzten Seiten der Walze zu erzielen. Es wurden sowohl mit Sperrholz als auch mit Stahl ummantelte Walzen verwendet. Jedoch wurden nur unannehmbare Ergebnisse erzielt. Auf dieser Basis wurde auch eine zweistufige Doppelwalzentrenneinrichtung aufgebaut und untersucht. Jedoch wurde eine annehmbare Sortierung nicht erreicht, und die Untersuchungen, bei denen Walzen verwendet wurden, wurden fallengelassen.
Es sei darauf hingewiesen, daß in allen Walzenexperimenten das zu sortierende Material in einer Richtung auf die Walze auftreffen gelassen wurde, die generell senkrecht zur Tangente der Walze an der Auftreffstelle war.
Es sei außerdem darauf hingewiesen, daß das gleitende Zuführen der unsortierten Mischung keine gleichförmige Geschwindigkeit der Steine und Kartoffeln bewirkte, da einige Steine und Kartoffeln die Tendenz hatten, zu rollen, während andere die Tendenz hatten, zu gleiten.
In der britischen Patentschrift 4684 aus dem Jahre 1909 ist eine Anordnung zum Sortieren von Materialien beschrieben, in welcher die zu trennenden Materialien vertikal nach abwärts in Eingriff mit einer sich drehenden Walze getrieben werden. Nach der US-Patentschrift 1 692 343 werden zu trennende Materialien gegen einen gespannten elastisehen Stoff geworfen. In der US-Patentschrift 1 641 492 wird die Verwendung einer elastischen Fördereinrichtung beschrieben, von der Kartoffeln zur Trennung derselben abprallen. In der US-Patentschrift 2 666 524 wird eine elastische Rampe zur Trennung vorgeschlagen. 35
Die französischen Patentschriften 9 5 161 und 1 513 792 beschreiben eine Kartoffeltrenneinrichtung, in der keine sich drehende Walze verwendet wird.
Außerdem ist die Trennung landwirtschaftlicher Produkte von störenden Materialien durch nichtmechanische Verfahren bekannt; ein Beispiel eines solchen Verfahrens ist in der US-Patentschrift 3 675 769 angegeben, in der eine elektronische Sortier- und Trenneinrichtung beschrieben ist.
Mit der vorliegenden Erfindung soll eine Vorrichtung zum Trennen landwirtschaftlicher Produkte von Erdklumpen, Steinen und ähnlichen landwirtschaftlichen Materialien zur Verfügung gestellt werden, die in hohem Maße leistungsfähig, wirksam sowie zweckdienlich ist, sich einfach aufbauen und herstellen läßt, und mit der die Nachteile der Trenneinrichtungen nach dem Stand der Technik überwunden werden.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird eine Vorrichtung zum Trennen landwirtschaftlicher Produkte von anderen Materialien zur Verfügung gestellt, die eine allgemein zylindrische Trennrolle bzw. -walze aufweist; sowie eine Einrichtung zum Bewirken des Auftreffens einer unsortierten Mischung landwirtschaftlicher Produkte und anderer Materialien auf die allgemein zylindrische Trennrolle bzw. -walze in einem Auftreffstellenbereich in einer Richtung, die nicht senkrecht zu der Tangente der Rollen- bzw. Walzenoberfläche im Auftreffstellenbereich ist.
Weiter wird gemäß einer Ausführungsform der Erfindung eine Vorrichtung zum Erzeugen einer Drehung der Trennrolle bzw. -walze vorgeschlagen. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Drehung der Rolle bzw. Walze in einer derartigen Richtung, daß die Auftreffstelle eine nach abwärts gerichtete Bewegungskomponente hat.
Außerdem hat gemäß der obigen Ausführungsform der Erfindung die Auftreffrichtung auch eine nach abwärts gerichtete Bewegungskomponente.
Darüber hinaus wird gemäß einer Ausführungsform der Erfindung eine Vorrichtung zum Trennen landwirtschaftlicher Produkte von anderen Materialien zur Verfügung gestellt, die eine allgemein zylindrische Trennrolle bzw. -walze umfaßt; sowie eine Einrichtung zum Bewirken des Auftreffens einer unsortierten Mischung von landwirtschaftlichen Produkten und anderen Materialien auf die allgemein zylindrische Trennrolle bzw. -walze in einem Auftreffstellenbereich in bzw. mit einer allgemein gleichförmigen Geschwindigkeit. Weiterhin wird gemäß dieser Ausführungsform der Erfindung eine einzige Schicht, eine sogenannte Einschicht, der unsortierten Mischung längs eines Förderbands in Eingriff mit der Trennrolle bzw. -walze mit einer Geschwindigkeit zugeführt, welche eine Interferenz bzw. eine gegenseitige Störung zwischen auftreffenden und abprallenden bzw. hochschnellenden Materialien minimalisiert.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung arbeitet die Fördereinrichtung, insbesondere das Förderband, so, daß sie bzw. es die unsortierte Mischung mit einer Geschwindigkeit zuführt, welche vorzugsweise zwischen 0,2 und 0,5 m/s beträgt.
Schließlich haben gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Drehrichtung der Rollen- bzw. Walzenoberfläche im Auftreffstellenbereich und die Auftreffrichtung entgegengesetzt gerichtete Horizontalkomponenten der Geschwindigkeit. Alternativ können die Horizontalkomponenten der Geschwindigkeit in der gleichen Richtung verlaufen.
Endlich wird gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung eine mehrstufige Vorrichtung zum Trennen landwirt-
schaftlicher Produkte von anderen Materialien zur Verfügung gestellt, die eine erste allgemein zylindrische Trennrolle bzw. -walze umfaßt; sowie eine erste Einrichtung, welche bewirkt, daß eine unsortierte Mischung landwirtschaftlicher Produkte und anderer Materialien auf die allgemein zylindrische Trennrolle bzw. -walze in einem Auftreffstellenbereich in einer Richtung, die nicht senkrecht zur Tangente zu der Rollen- bzw. Walzenoberfläche in dem Auftreffstellenbereich ist, auftrifft; eine erste Produktsammeleinrichtung zum Sammeln von abgetrennten landwirtschaftlichen Produkten; eine erste Materialsamme!einrichtung zum Sammeln einer Mischung von einigen landwirtschaftlichen Produkten und anderen Materialien; eine zweite allgemein zylindrische Trennrolle bzw. -walze; eine zweite Einrichtung, die bewirkt, daß die Mischung von der ersten Materialsammeleinrichtung auf die zweite allgemein zylindrische Trennrolle bzw. -walze in einem Auftreffstellenbereich in einer Richtung, die nicht senkrecht zur Tangente zu der Rollen- bzw. Walzenoberfläche in dem Auftreffstellenbereich ist, auftrifft; eine zweite Produktsammeleinrichtung zum Sammeln von abgetrennten landwirtschaftlichen Produkten; und eine zweite Materialsammeleinrichtung zum Sammeln anderer Materialien, die von den landwirtschaftlichen Produkten abgetrennt worden sind.
Zusätzlich oder alternativ kann die mehrstufige Trennvorrichtung eine gleichförmige Zuführungsgeschwindigkeit, eine Einschichtzuführung und entgegengesetzt gerichtete horizontale Geschwindigkeitskomponenten des Auftreffens und des Auftreffstellenbereichs bewirken.
Mit der Erfindung wird außerdem ein Verfahren zum Trennen landwirtschaftlicher Produkte von anderen Materialien zur Verfügung gestellt, wie es in den Patentansprüchen angegeben ist.
Die vorstehenden sowie weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung seien nachfolgend anhand einiger in den Figuren 1 bis 3 der Zeichnung dargestellter, besonders bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung näher erläutert; es zeigen: 5
Figur 1 eine schematische Darstellung einer Trennvorrichtung, die gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung aufgebaut ist und arbeitet;
Figuren 2A und 2B eine Aufsicht von oben und eine Seitenansicht, welche eine Trennvorrichtung veranschaulichen, die gemäß einer Ausführungsform der Erfindung aufgebaut ist und arbeitet; und
Figur 3 eine ins einzelne gehende Seitenansichtsdarstellung, die eine Rollen- bzw. Walzenreinigungsmesseranordnung zeigt.
Es sei zunächst auf die Figur 1 Bezug genommen, die in schematischer schaubildlicher Form eine gemäß einer Ausführungsform der Erfindung aufgebaute und betreibbare Trennvorrichtung zeigt. Die Trennvorrichtung umfaßt eine zuführende Fördereinrichtung 10, insbesondere eine Bandfördereinrichtung, die mit einer exzentrischen Rolle bzw. Walze 12 oder einer anderen geeigneten Einrichtung zum Bewirken einer Vibration der Förderoberfläche versehen ist, um eine einzige Schicht, eine sogenannte Einschicht/ von einer unsortierten Mischung landwirtschaftlicher Produkte, wie beispielsweise Kartoffeln, und anderer unerwünschter Materialien, wie beispielsweise Steinen und Erdklumpen, zu erzeugen. Die Vibration der Oberfläche der zuführenden Fördereinrichtung 10 wirkt außerdem dahingehend, daß sie losen Erdboden und lose Erdklumpen durch die Förderoberfläche selbst aussiebt bzw. absondert. Zu diesem Zweck kann die Förderoberfläche in einer solchen Weise ausgebildet sein, daß darin Zwischenräume zum Durchgang dieser losen Erde und
Erdklumpen, die dann auf eine Rutsche 14 fallen, und zum Entfernen von den landwirtschaftlichen Produkten weggeleitet werden, begrenzt sind.
Die tragende bzw. transportierende Oberfläche 16 der Fördereinrichtung 10 bewegt sich generell in einer Richtung, die durch einen Pfeil 18 angedeutet ist, und verleiht den darauf getragenen bzw. geförderten Gegenständen eine Antriebskraft, die eine Komponente in der durch den Pfeil angegebenen Richtung hat. Diese Antriebskraft bewirkt, daß die unsortierte Mischung das vordere Ende 20 der Fördereinrichtung in einer vorbestimmten Flugbahn verläßt und innerhalb eines generell vorbestimmten Bereichs von Richtungen auf die Oberfläche einer generell zylindrischen Trennrolle bzw. -walze 22 auftrifft. Die Rolle bzw. Walze 22 ist typischer- bzw. vorzugsweise aus Stahl, bevorzugt aus 6 mm dickem Stahl, ausgebildet und wird so angetrieben, daß sie sich im Gegenuhrzeigersinn, der durch einen Pfeil 24 angedeutet ist, dreht.
Das unsortierte Material hat die Tendenz, innerhalb eines vorbestimmten generellen bzw. allgemeinen Bereichs, der hier als der Auftreffstellenbereich bezeichnet wird, auf die Rolle bzw. Walze 22 aufzutreffen. Es ist ein spezielles Merkmal der Erfindung, daß die Richtung des Auftreffens des unsortierten Materials nicht senkrecht zur Tangente zu der Oberfläche der Rolle bzw. Walze 22 in dem Auftreffstellenbereich ist. Es wurde gefunden, daß die auf diese Weise erzeugte zusätzliche Kraftvektorkomponente die Trennleistungsfähigkeit bzw. den Trennwirkungsgrad wesentlich verbessert. Vorzugsweise trifft das Material in einem Winkel von 30 bis 45 gegenüber der Horizontalen auf die Rolle bzw. Walze 22 auf.
Es ist ein weiteres spezielles Merkmal der Erfindung, daß die zuführende Fördereinrichtung 10 im Gegensatz zu den
3306763
Gleitrutschen, wie sie nach dem Stand der Technik verwendet werden, die unsortierte Mischung zum Auftreffen auf die Trennrolle bzw. -walze 22 mit einer generell gleichförmigen Geschwindigkeit zuführt. Ein weiteres Merkmal, auf das bereits hingewiesen wurde, besteht darin, daß eine einzige Schicht bzw. eine Einschicht von unsortierter Mischung durch die zuführende Fördereinrichtung 10 zugeführt wird. Ein noch anderes Merkmal, das weiter unten näher erläutert ist, besteht darin, daß die Zuführungsgeschwindigkeit innerhalb eines Bereichs liegt, der sich empirisch in der Vorrichtung, welche die vorstehend erwähnten Merkmale hat, als dahingehend wirksam erwiesen hat, daß eine Interferenz bzw. eine gegenseitige Störung zwischen auftreffenden Materialien und Materialien, welche bereits von der Trennrolle bzw. -walze 22 abgeprallt sind, verhindert wird. Diese Merkmale, einzeln und/oder in Kombination genommen, ermöglichen es, eine hohe Trennqualität zu erzielen.
Es sei weiterhin darauf hingewiesen, daß die zuführende Fördereinrichtung IO in der dargestellten Ausführungsform der unsortierten Mischung eine horizontale Geschwindigkeit verleiht, und zwar in deutlichem Gegensatz zu gewissen Lehren nach dem Stande der Technik, wie beispielsweise gemäß der britischen Patentschrift 4684 aus dem Jahre 1909. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist, wie veranschaulicht, die Horizontalkomponente der Auftreffgeschwindigkeit der unsortierten Mischung entgegengesetzt zur Horizontalkomponente der Geschwindigkeit des Auftreffstellenbereichs der Trennrolle bzw. -walze 22 gerichtet. Alternativ können die Horizontalkomponenten in der gleichen Richtung verlaufen.
Die landwirtschaftlichen Produkte, wie beispielsweise Kartoffeln, prallen weiter von der Rolle bzw. Walze zurück und werden auf einem Förderband 30 gesammelt, während der Rest der unsortierten Mischung auf ein Förderband 32 fällt.
Da die anfängliche erste Trennstufe möglicherweise nicht alle landwirtschaftlichen Produkte aus der unsortierten Mischung entfernt, was von verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise der geforderten Trennqualität, dem Ausmaß der Beimischung an störenden Materialien zu den landwirtschaftlichen Produkten etc., abhängen kann, ist in der dargestellten Ausführungsform das Förderband 32 zu einer zweiten Trennrolle bzw. -walze 34 geführt, deren Funktionsund Betriebsweise in jeder Hinsicht der Funktions- und Betriebsweise der Rolle bzw. Walze 22 entspricht, und zwar vorzugsweise einschließlich der Spezifikation der Beziehung der Einfallrichtung der Mischung insofern, als diese nicht senkrecht zur Tangente zu dem Rollen- bzw. Walzenauftreffstellenbereich ist. Die landwirtschaftlichen Produkte werden auf einem Förderband 36 gesammelt, während der Ausschuß auf einem Förderband 38 gesammelt wird.
Es sei nun auf die Figuren 2A und 2B Bezug genommen, die zusammen eine Trennmaschine veranschaulichen, welche gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung aufgebaut ist und arbeitet. Zur Erleichterung, des Verständnisses sind die Elemente, Bauteile o.dgl., welche in Figur 1 gezeigt sind, hier mit den gleichen Bezugszeichen versehen, wie sie in Figur T verwendet worden sind. Die Vorrichtung nach den Figuren 2A und 2B umfaßt eine Basis, ein Gestell, einen Rahmen o.dgl. 9, worauf eine zuführende Fördereinrichtung 10 und eine exzentrische Rolle bzw. Walze 12 montiert ist. Die Trennrolle bzw. -walze 22 ist mittels Lager auf der Basis, dem Gestell, Rahmen o.dgl. 9 montiert.
Ein elektrischer Motor 11 ist mittels eines Antriebsriemens 13 mit der zuführenden Fördereinrichtung 10 und der Rolle bzw. Walze 12 zu deren Antrieb in einer koordinierten Bewegung sowie zum Antrieb einer seitlichen Aufwärtsfördereinrichtung 15, deren Funktion weiter unten beschrieben ist, verbunden. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Position des vorderen Endes 20 der zufüh-
renden Fördereinrichtung 10 relativ zu der Rolle bzw. Walze derart, daß der Auftreffstellenbereich 30 bis 45° gegenüber der Horizontalen auf der Rolle bzw. Walze ist.
Das Förderband 30 wird durch einen elektrischen Motor 31 angetrieben. Oberhalb des Förderbands 30 erstreckt sich eine Rutsche 14 für die Beseitigung von Ausschuß kleinen Durchmessers. Das Förderband 30 entlädt sein Fördergut an einer Produktspeicherstelle (nicht gezeigt).
Es sei darauf hingewiesen, daß die zuführende Fördereinrichtung 10 vorzugsweise eine Fördereinrichtung vom Stangen- bzw. Stabtyp ist, welche Zwischenräume begrenzt, wie sie oben in Verbindung mit Figur 1 beschrieben worden sind.
Das Förderband 32 kann irgendeine geeignete Art eines Förderbands sein und wird durch einen elektrischen Motor 33 über einen Antriebsriemen 35 angetrieben. Die zweite Trennrolle bzw. -walze 34 wird auch durch den Motor 33 über den Antriebsriemen 35 angetrieben. Das Förderband 36, das die landwirtschaftlichen Produkte von der ,zweiten Rolle bzw. Walze 34 aufnimmt, wird mittels eines elektrischen Motors 37 angetrieben und entlädt sein Fördergut auf die seitliche Aufwärtsfördereinrichtung 15, die oben erwähnt wurde und ein sogenannter Elevator ist. Die seitliche Aufwärtsfördereinrichtung 15 ihrerseits entlädt ihr Fördergut auf das Förderband 30. Das Förderband 38 für den Ausschuß wird mittels eines elektrischen Motors 39 angetrieben und transportiert den Ausschuß zu einer Abführ- bzw. Abtransportstelle (nicht gezeigt).
Eine typische bzw. bevorzugte Oberflächengeschwindigkeit, mit der die Rollen 22 und 24 gedreht werden, ist etwa 0,6 m/s, während typische bzw. bevorzugte Zuführungsgeschwindigkeiten der Fördereinrichtungen 10 und 32 zwischen 0,2 und 0,5 m/s betragen.
·» 18 -
Es sei nun auf Figur 3 Bezug genommen, in der ein Rollenbzw. Walzenreinigungsmesser 40 veranschaulicht ist, das sich im Eingriff mit eier Rolle bzw. Walze 22 und 34 zum Reinigen derselben befindet. Es sei darauf hingewiesen, daß das Messer 40 ein langgestrecktes Blech bzw. eine langgestreckte Platte bzw. dünne Platte aus einem geeigneten Metall ist, das bzw. die federnd gegen die Rollen- bzw. Walzenoberfläche vorgespannt ist und in einer Richtung verläuft, in der es bzw. sie der Drehrichtung der Rollen- bzw.
Walzenoberfläche zugewandt ist; diese Richtung ist durch den Pfeil 24 angedeutet. Das Messer 40 ist auf einem Haltearm 42 gehaltert, der seinerseits schwenkbar auf einer Welle 44 angebracht ist, welche auf der Basis, dem Gestell, dem Rahmen o.dgl. 9 befestigt ist. Eine Feder 46 erzeugt die gewünschte federnde Vorspannung des Messers, mit dem dieses gegen die Rolle bzw. Walze gedrückt wird.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern sie läßt sich im Rahmen des Gegenstands der Erfindung, wie er in den Ansprüchen angegeben ist, sowie im Rahmen des allgemeinen Erfindungsgedankens, wie er den gesamten Unterlagen zu entnehmen ist, in vielfältiger Weise mit Erfolg ausführen.

Claims (27)

PATENTANWÄLTE UND ZUGELASStHNE VERTRETER VOR DEM EUROPÄISCHEN PATENTAMT LTER KRAUS D IPLOM C H EM I KER · D R,-1 N G. AN N E.KÄTE WEISERT DfPL.-ING. FACHRICHTUNG CHEMIE RDSTRASSE 15 · D-BOOO MÜNCHEN 71 · TELEFON Ο89/7Θ 7O 77-7Θ7Ο 78 · TELEX OB-Ü121B6 kpatd TELEGRAMM KRAUSPATENT 3617 JS/an ' STATE OF ISRAEL - MINISTRY OF AGRICULTURE Bet Dagan, Israel Verfahren und Vorrichtung zum Trennen landwirtschaftlicher Produkte von anderen Materialien PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zum Trennen landwirtschaftlicher Produkte, wie beispielsweise Kartoffeln, von anderen Materialien, wie beispielsweise Erdklumpen und Steinen, dadurch gekennzeichnet, daß man eine unsortierte Mi- schung der landwirtschaftlichen Produkte und anderer Materialien auf eine allgemein zylindrische Trennrolle bzw. -walze (22,34) in einem Auftreffstellenbereich in einer Richtung, die nicht senkrecht zur Tangente zu der Rollenbzw. Walzenoberfläche in dem Auftreffstellenbereich ist, auftreffen läßt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet., daß man die unsortierte Mischung vibriert, so daß eine einzige Schicht derselben zum Auftreffen auf die Trennrolle bzw. -walze (22,34) erzeugt wird.
3. Verfahren, insbesondere nach Anspruch 1 oder 2, zum Trennen landwirtschaftlicher Produkte, wie beispielsweise
Kartoffeln, von anderen Materialien, wie beispielsweise Erdklumpen und Steinen, dadurch gekennzeichnet, daß man eine unsortierte Mischung der landwirtschaftlichen Produkte und anderer Materialien auf eine allgemein zylindrische Trennrolle bzw. -walze (22,34) in einem Auftreffstellenbereich mit einer gleichförmigen Geschwindigkeit auftreffen läßt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch g e k e η η -
zeichnet, daß man die unsortierte Mischung vibriert, so daß eine einzige Schicht derselben zum Auftreffen auf die Trennrolle bzw. -walze (22,34) erzeugt wird.
5. Verfahren, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 4, zum Trennen landwirtschaftlicher Produkte, wie beispielsweise Kartoffeln, von anderen Materialien, wie beispielsweise Erdklumpen und Steinen, dadurch gekennzeichnet , daß man eine unsortierte Mischung der landwirtschaftlichen Produkte und anderer Materialien auf eine allgemein zylindrische Trennrolle bzw. -walze (22,34) in einem Auftreffstellenbereich mit einer Geschwindigkeit, die eine Horizontalkomponente aufweist, auftreffen läßt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch g e k e η η -
zeichnet, daß man die unsortierte Mischung vibriert, so daß eine einzige Schicht derselben zum Auftreffen auf die Trennrolle bzw. -walze (22,34) erzeugt wird.
7. Vorrichtung zum Trennen landwirtschaftlicher Produkte, wie beispielsweise Kartoffeln, von anderen Materialien,
wie beispielsweise Erdklumpen und Steinen, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung folgendes umfaßt:
35
ι * * 9
eine allgemein zylindrische Trennrolle bzw. -walze (22,34); und
eine Einrichtung (10,32) zum Auftreffenlassen einer unsortierten Mischung der landwirtschaftlichen Produkte und anderer Materialien auf die allgemein zylindrische Trennrolle bzw. -walze (22,34) in einem Auftreffstellenbereich in einer Richtung, die nicht senkrecht zu der Tangente zur Rollen- bzw. Walzenoberfläche in dem Auftreffstellenbereich ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (11,33) zum Drehen der Trennrolle bzw. -walze (22,34).
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehen der Trennrolle bzw. -walze (22,34) in einer derartigen Richtung erfolgt, daß die Auftreffstelle eine nach abwärts gerichtete Bewegungskomponente hat.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet , daß die Trennrolle bzw. -walze (22,34) aus Stahl ausgebildet ist.
11. Vorrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 7 bis 10, zum Trennen landwirtschaftlicher Produkte, wie beispielsweise Kartoffeln, von anderen Materialien, wie beispielsweise Erdklumpen und Steinen, dadurch g e kennzeichnet, daß die Vorrichtung folgendes umfaßt:
eine allgemein zylindrische Trennrolle bzw. -walze (22,34); und
35
eine Einrichtung (10,32) zum Auftreffenlassen einer unsortierten Mischung der landwirtschaftlichen Produkte und an-
derer Materialien auf die allgemein zylindrische Trennrolle bzw. -walze (22,34) in einem Auftreffstellenbereich in bzw. mit einer allgemein gleichförmigen Geschwindigkeit.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (11,33) zum Drehen der Trennrolle bzw. -walze (22,34).
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch g e k e η η zeichnet, daß das Drehen der Trennrolle bzw. -walze (22,34) in einer derartigen Richtung erfolgt, daß die Auftreffstelle eine abwärts gerichtete Bewegungskomponente hat.
14. Vorrichtung nach Anspruch 11, 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennrolle bzw. -walze (22,34) aus Stahl ausgebildet ist.
15. Vorrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 7 bis 14, zum Trennen landwirtschaftlicher Produkte, wie beispielsweise Kartoffeln, von anderen Materialien, wie beispielsweise Erdklumpen und Steinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung folgendes umfaßt:
eine allgemein zylindrische Trennrolle bzw. -walze (22,34); und
eine Einrichtung (10,32) zum Auftreffenlassen einer unsortierten Mischung der landwirtschaftlichen Produkte und anderer Materialien auf die allgemein zylindrische Trennrolle bzw. -walze (22,34) in einem Auftreffstellenbereich in bzw. mit einer Geschwindigkeit, die eine Horizontalkomponente hat.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (11,33) zum Drehen der Trennrolle bzw. -walze (22,34).
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehen der Trennrolle bzw. -walze (22,34) in einer derartigen Richtung erfolgt, daß die Auftreffstelle eine abwärts gerichtete Bewegungskomponente hat.
18. Vorrichtung nach Anspruch 15, 16 oder 17, dadurch gekenn zei chnet , daß die Trennrolle bzw. -walze (22,34) aus Stahl ausgebildet ist.
19; Vorrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 7 bis 18, zum Trennen landwirtschaftlicher Produkte, wie beispielsweise Kartoffeln, von anderen Materialien, wie beispielsweise Erdklumpen und Steinen, dadurch g e k e η nzeichnet, daß die mehrstufig ausgebildete Vorrichtung folgendes umfaßt:
eine erste allgemein zylindrische Trennrolle bzw. -walze (22);
eine erste Einrichtung (10) zum Auftreffenlassen einer unsortierten Mischung der landwirtschaftlichen Produkte und anderer Materialien auf die Trennrolle bzw. -walze (22) in einem Auftreffstellenbereich;
eine erste Produktsammeieinrichtung (30) zum Sammeln der abgetrennten landwirtschaftlichen Produkte, welche sich an einer ersten Stelle relativ zu der ersten Trennrolle bzw. -walze (22) befindet;
eine an einer zweiten Stelle relativ zu der ersten Trennrolle bzw. -walze (32) angeordnete Restfördereinrichtung (32) zum Aufnehmen des Rests der unsortierten Mischung;
eine zweite allgemein zylindrische Trennrolle bzw. -walze (34);
wobei die Restfördereinrichtung (32) derart betreibbar ist, daß sie den Rest auf die zweite Trennrolle bzw. -walze (34) in einem AuftreffStellenbereich auftreffen läßt;
eine zweite Produktsamme!einrichtung (36) zum Sammeln von abgetrennten landwirtschaftlichen Produkten, welche sich an einer ersten Stelle relativ zu der zweiten Trennrolle bzw. -walze (34) befindet; und
eine an einer zweiten Stelle relativ zu der zweiten Trennrolle bzw. -walze (34) angeordnete Ausschußsammeleinrichtung (38) zum Sammeln von Ausschuß, der von den landwirtschaftlichen Produkten abgetrennt worden ist, zur Beseitigung.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet , daß die erste Einrichtung (10) in der mehrstufigen Vorrichtung derart arbeitet, daß sie die unsortierte Mischung auf die Trennrolle bzw. -walze (22) in dem Auftreffstellenbereich in einer Richtung auftreffen läßt, welche nicht senkrecht zu der Tangente zur Rollenbzw. Walzenoberfläche in dem Auftreffstellenbereich ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch g e kennzeichnet, daß die erste Einrichtung (10)
in der mehrstufigen Vorrichtung derart arbeitet, daß sie die unsortierte Mischung auf die Trennrolle bzw. -walze (22) in dem Auftreffstellenbereich in bzw. mit einer allgemein gleichförmigen Geschwindigkeit auftreffen läßt. 30
22. Vorrichtung nach Anspruch 19, 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet , daß die erste Einrichtung (10) in der mehrstufigen Vorrichtung derart arbeitet, daß sie die unsortierte Mischung auf die Trennrolle bzw. -walz«
(22) in dem Auftreffstellenbereich mit einer Geschwindigkeit, die eine Horizontalkomponente aufweist, aufreffen läßt.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 22, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (11, 33) zum Drehen der ersten und/oder zweiten Trennrolle bzw. -walze (22,34).
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 23, gekennzei chnet durch eine Einrichtung (12) zum Vibrieren der unsortierten Mischung zum Aussieben bzw. Absondern von teilchen- bzw. stückförmigem Material relativ kleinen Durchmessers vor dem Auftreffen und Erzeugen einer einzigen Schicht der unsortierten Mischung.
25. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß in der mehrstufigen Vorrichtung die erwähnte Horizontalkomponente entgegengesetzt zur Horizontalkomponente der Geschwindigkeit des Auftreffstellenbereichs gerichtet ist.
26. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch g e k e η η zeichnet, daß das Drehen der ersten und/oder zweiten Trennrolle bzw. -walze (22,34) in einer derartigen Richtung erfolgt, daß die Auftreffstelle eine abwärts gerichtete Bewegungskomponente hat.
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Trennrollen bzw. -walzen (22,34) aus Stahl ausgebildet ist.
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