DE3306570A1 - Spanneinrichtung an werkzeugmaschinen mit umlaufendem spannzylinder - Google Patents
Spanneinrichtung an werkzeugmaschinen mit umlaufendem spannzylinderInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
- B23B31/02—Chucks
- B23B31/24—Chucks characterised by features relating primarily to remote control of the gripping means
- B23B31/30—Chucks characterised by features relating primarily to remote control of the gripping means using fluid-pressure means in the chuck
- B23B31/302—Hydraulic equipment, e.g. pistons, valves, rotary joints
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Gripping On Spindles (AREA)
Description
PATENTANWALT DIPL.-PH'ysV DR."hMRMANN FAY
Günter Horst Röhm
Heinrich-Röhm-Straße 50
7927 Sontheim
7900 Ulm, 08.02.83
Akte PG/5846 f/sr
Akte PG/5846 f/sr
Spanneinrichtung an Werkzeugmaschinen mit umlaufendem Spannzylinder.
Die Erfindung betrifft eine Spanneinrichtung an Werkzeugmaschinen mit umlaufendem Spannzylinder und darin
mit diesem umlaufend angeordnetem Spannkolben und mit einem Verteiler, der ein die Anschlüsse für das Arbeitsmedium
tragendes Verteilergehäuse und eine koaxial an das Zylindergehäuse des Spannzylinders angeschlossene
Verteilerwelle umfaßt, auf der das Vertei-, lergehäuse so angeordnet ist, daß die Verteilerwelle
darin umlaufen kann, wobei die Verteilerwelle zwei mit den Gehäuseanschlüssen in Verbindung stehende Wellenkanäle aufweist, die in den Spannzylinder zu entgegengesetzten Seiten des Spannkolbens führen, und jedem
Wellenkanal ein den Durchgang steuerndes Rückschlagventil zugeordnet ist, dessen Ventilkörper durch
einen vom Druck des Arbeitsmediums im jeweils anderen Wellenkanal beaufschlagten Steuerkolben gegen die Strömung des Arbeitsmediums geöffnet werden kann.
darin umlaufen kann, wobei die Verteilerwelle zwei mit den Gehäuseanschlüssen in Verbindung stehende Wellenkanäle aufweist, die in den Spannzylinder zu entgegengesetzten Seiten des Spannkolbens führen, und jedem
Wellenkanal ein den Durchgang steuerndes Rückschlagventil zugeordnet ist, dessen Ventilkörper durch
einen vom Druck des Arbeitsmediums im jeweils anderen Wellenkanal beaufschlagten Steuerkolben gegen die Strömung des Arbeitsmediums geöffnet werden kann.
Bei einer aus der DE-PS 19 11 558 bekannten Spanneinrichtung dieser Art ist die Verteilerwelle drehbar in
der Wand des Spannzylinders gelagert und fest mit dem Spannkolben verbunden. Die Rückschlagventile sind mit
radial zur Zylinderachse verlaufenden Verstellrichtungen der Ventilkörper und Stellkolben im Zylinderkol-
oouuj /
ben selbst angeordnet, bis in den hinein auch die Wellenkanäle geführt sind. Diese radialen Verstellrichtungen
können bei hohen Umlaufgeschwindigkeiten des Spannzylinders Schwierigkeiten bereiten, da* die
an den Ventilkörpern und Stellkolben angreifenden Fliehkräfte die Ventilfunktion beeinträchtigen und
weil durch die Radialverstellungen der Ventilkörper und Stellkolben Unwuchten bzw. Unwuchtänderungen
auftreten können.
Bei anderen Spanneinrichtungen der eingangs genannten Art, wie sie aus der DE-PS 10 06 236, der FR-PS 14
689 oder dem DE-GM 19 85 828 bekannt sind, ist die Verteilerwelle fest mit dem Zylindergehäuse des Spannzylinders
verbunden. Die RUcksdiagventile können in einem mit der Verteilerwelle umlaufenden besonderen
Ventilblock zwischen dem stillstehenden Verteilergehäuse und dem Spannzylinder angeordnet sein, was aber
die Baulänge des Spannzylinders vergrößert und wegen der auch dort radial gerichteten Verstellwege von
Ventilkörpern und Stellkolben zu den schon vorstehend erwähnten Schwierigkeiten führen kann (DE-PS 10 06
236, FR-PS 14 17 689), oder sich unmittelbar mit achsenparallelem Verstellweg von Ventilkörpern und Steuerkolben
in der Verteilerwelle selbst befinden, was aber einen größeren Durchmesser der Verteilerwelle und des
auf ihr gelagerten Verteilergehäuses erfordert und bei hohen Drehzahlen mit entsprechend großer Wärmeentwicklung
in den Lagern des Verteilergehäuses auf der Verteilerwelle verbunden ist (DE-GM 19 85 828). Darüber hinaus
ergibt auch diese bekannte Anordnung axial große Baulängen der Spanneinrichtung.
Große axiale Baulängen aber erschweren ein dynamisch
-S-
exaktes Auswuchten der Spanneinrichtung für hohe Drehzahlen. Denn unter solchen Einsatzbedingungen ist es
erforderlich, daß die fliegend am Spindelende der Werkzeugmaschine angeordnete Spanneinrichtung nicht
nur über ihre axiale Länge insgesamt, sondern auch in axial verschiedenen, zur Drehachse senkrechten
Querschnittsebenen weitgehend unwuchtfrei ist, wenn die Entstehung von Biegeschwingungen in der schnell
rotierenden Spanneinrichtung vermieden werden soll.
Im Ergebnis liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Spanneinrichtung der eingangs genannten Art so
auszubilden, daß sie optimal kurze axiale Baulänge bei einer Anordnung der Rückschlagventile derart besitzt,
daß sich eine axial überall gute Auswuchtung der Spanneinrichtung ergibt und auch die Funktion der
Rückschlagventile nicht durch Fliehkräfte beeinträchtigt werden kann.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Rückschlagventile in der Mantelwand des Zylindergehäuses
mit zur Zylinderachse parallelen Verstellrichtungen des Ventilkörpers und des Steuerkolbens angeordnet
sind. Vorzugsweise liegen die Rückschlagventile sich diametral zur Zylinderachse und im gleichen
Abstand von der Zylinderachse gegenüber. Für jedes Rückschlagventil ist zweckmäßig von der Zylinderseite
her eine Ventilkammer in die Mantelwand eingebohrt, in
der axial hintereinander der Ventilkörper und der Steuerkolben angeordnet sind.
Durch die Anordnung der Rückschlagventile mit zur Zylin
derachse paralleler Verstellrichtung ihrer Ventilkörper bzw. Stellkolben kann deren Funktion durch Fliehkraft-
einwirkung nicht beeinträchtigt werden, da die Fliehkräfte senkrecht zu diesen Verstellrichtungen stehen.
Verstellbewegungen der Ventilkörper oder Stellkolben können daher auch keine nennenswerten Unwuchten oder
Unwuchtänderungen hervorrufen. In der Mantelwand des Zylindergehäuses steht axial genügend Platz für die
Aufnahme der Rückschlagventile zur Verfügung; das Zylindergehäuse bedarf dazu keiner axialen Verlängerung.
Die praktisch vollständig symmetrische Anordnung der Rückschlagventile in Bezug auf die Zylinderachse
ergibt eine über die axiale Länge überall gleich gut auszuwuchtende Bauform. Gleiches gilt für die Verteilerwelle,
die frei von den Rückschlagventilen weitgehend rotationssymmetrisch mit sich lediglich diametral
in der Verteilerwelle gegaiüberliegenden Wellenkanälen
ausgebildet v/erden kann.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 ein Axialschnitt durch eine Spanneinrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Stirnansicht der Spanneinrichtung nach Fig. 1 in Richtung des dort eingetragenen Pfeiles
II.
Der in der Zeichnung dargestellte Spannzylinder für Spanneinrlchtuhgen an Werkzeugmaschinen besteht zunächst
aus einem Zylindergehäuse 1 mit darin verschiebbarem Spannkolben 2, der in einer Gewindebohrung 3 die nicht
dargestellte Spannstange in der ebenfalls nicht gezeigten Maschinanspxndel aufnimmt. Normalerweise ist das
Zyi±nder£v3häu3 3 1 sm Ends der ^ferkzeugmaachinenspindel
BAD OBlGiMAU
befestigt und läuft einschließlich des Spannkolbens 2
mit dieser um.
An den Spannzylinder ist ein allgemein mit 4 bezeichneter Verteiler angeschlossen. Dieser Verteiler 4 besitzt
ein nicht mit dem Spannzylinder rotierendes Verteilergehäuse 5, das seitlich liegende Anschlüsse 6 für
das Arbeitsmedium trägt, wobei in Fig. 1 diese Anschlüsse um 105° versetzt dargestellt sind, um einen
von ihnen sichtbar werden zu lassen. Im Verteilergehäuse 5 läuft eine Verteilerwelle 7 um, die mittels
Lager 8,9 im Verteilergehäuse 5 gelagert ist. Das eine Lager 9 liegt dabei an einer Schulter 10 der Verteilerwelle
7 an und ist auf der anderen Seite durch einen Sicherungsring 11 gehalten. Ähnlich ist das I^ger 8
angeordnet, so daß im Ergebnis das Verteilergehäuse 5 auf der Verteilerwelle 7 axial unverrückbar ist.
Die Verteilerwelle 7 ist fest mit dem Zylindergehäuse 1.1 des Spannzylinders 1 verbunden, nämlich einstückig
mit ihm ausgebildet. Die auf der Innenseite des Verteilergehäuses 5 umlaufenden Ringnuten 12, 13 dienen
zur Zu- und Abführung des Arbeitsmediums und stehen mit den Anschlüssen 6 für das Arbeitsmedium in unmittelbarer
Verbindung. Zwischen der Verteilerwelle 7 und dem Verteilergehäuse 5 durchtretendes Lecköl wird in den Kanälen
14 gesammelt und durch die Anschlüsse 15 abgeleitet.
Die Verteilerwelle 7 besitzt zwei in den Spannzylinder 1 zu entgegengesetzten Seiten des Spannkolbens 2 führende
¥ellenkanäle 18, 19. Zur Steuerung des Durchgangs ist jedem Wellenkanal ein allgemein mit 20, 21 bezeichnetes
Rückschlagventil zugeordnet. Diese Rückschlagventils sind in der Mantelwand 1.2 des Zylindergehäuses mit
Zylinderachse 16 parallelen Verstellrichtungen des
VentilkÖrpers 32, 33 und des Steuerkolbens 26, 27 angeordnet.
Sie liegen sich diametral zur Zylinderachse 16 und im gleichen Abstand von der Zylinderachse gegenüber.
Für jedes Rückschlagventil 20, 21 ist von der Zylinderstirnseite her eine Ventilkammer 22, 23 in die
Mantelwand 1.2 eingebohrt, in der axial hintereinander Jeweils der Ventilkörper 32, 33 und der Steuerkolben
26, 27 angeordnet sind. Im einzelnen sind an die Enden der Wellenkanäle 18, 19 jeweils die Ventilkammern
22, 23 angeschlossen, die zu je einer Seite des Spannkorbens 2 hin mit der Öffnung 24 bzw. 25 mündet. Jede
Ventilkammer 22, 23 besitzt einen Ventilsitz 28, 29 für den Ventilkörper 32, 33 des Rückschlagventils. Jeder
Ventilkörper 32, 33 ist durch den Steuerkolben 26, 27 verstellbar, wozu der Steuerkolben jeweils mit
Stößeln in Öffnungsrichtung unter die Ventilkörper 32, 33 der Rückschlagventile stößt, so daß er zum
öffnen der Rückschlagventile 20, 21 vom Druck des Arbeltsmediums
im Wellenkanal 18, 19 vor jeweils dem anderen Rückschlagventil beaufschlagt ist und jeweils
ein öffnen des von ihm gesteuerten Rückschlagventils gegen die Strömung des Druckmediums bewirkt. Dazu ist
die Ventilkammer Vor dem Stellkolben 26 über die Leitung
19.1 mit dem Wellenkanal 19» und die Ventilkammer vor dem Stellkolben 27 über die Leitung 18.1 mit dem
Wellenkanal 18 verbunden.
Durch die Ringnut 13 eintretendes Drucköl oder eintretende Druckluft gelangt in den Wellenkanal 19 und
von dort über das sich unter dem Druck des Druckmediums öffnende Rückschlagventil 21 in die Ventilkammer 23, von
wo es durch die öffnung 25 in den hinter dem Spannkolben 2 befindlichen Zylinderraum 39 strömt. Das Druckmedium
beaufschlagt zugleich von der Seite des Wellen-
BAD ORIGINAL^
kanals 19 her über die Leitung 19.1 den Steuerkolben
26, der sich verschiebt und hierbei das Rückschlagventil 20 gegen die Strömung des Druckmediums öffnet, so
daß das Druckmedium aus dem vor dem Spannkolben 2 liegenden Zylinderraum 40 durch die Öffnung 24, die Ventilkammer
22, den Wellenkanal 18 und die Ringnut 12 abströmen kann. Der Kolben 2 bewegt sich dabei in die
in Fig. 1 gezeigte Endstellung.
Soll der Kolben 2 zurück bewegt werden, wird der Druckmittelkreislauf
umgekehrt, so daß nun das Druckmedium durch den Wellenkanal 18 zuströmt, das Rückschlagventil 20 öffnet und durch die Ventilkammer 22 und die
Öffnung 24 in den Zylinderraum 40 strömt. Zugleich betätigt das Druckmedium den Steuerkolben 27 von der
Seite des Wellenkanals 18 her über die Leitung 18.1, so daß das Rückschlagventil 21 öffnet und das im
Zylinderraum 39 befindliche Druckmedium durch die Öffnung 25ι die Ventilkammer 23 und den Wellenkanal 19 abströmen
kann.
copyI
Claims (2)
- PATENTANWALT DTplV-PHyV/TDR/HFRMANN FAYGünter Horst Röhm ·Heinrich-Röhm-Straße 50Sontheim7900 Ulm, 08.02.83 Akte PG^5846 f/srPatentansprüche:f\(1. Spanneinrichtung an Werkzeugmaschinen mit umlaufendem Spannzylinder und darin mit diesem umlaufend angeordnetem Spannkolben und mit einem Verteiler, der ein die Anschlüsse für das Arbeitsmedium tragendes Verteilergehäuse und eine koaxial an das Zylindergehäuse des Spannzylinders angeschlossene Verteilerwelle umfaßt, auf der das Verteilergehäuse so angeordnet ist, daß die Verteilerwelle darin umlaufen kann, wobei die Verteilerwelle zwei mit den Gehäuseanschlüssen in Verbindung stehende Wellenkanäle aufweist, die in den Spannzylinder zu entgegengesetzten Seiten des Spannkolbens führen, und jedem Wellenkanal ein den Durchgang steuerndes Rückschlagventil zugeordnet ist, dessen Ventilkörper durch einen vom Druck des Arbeitsmediums im jeweils anderen Wellenkanal beaufschlagten Steuerkolben gegen die Strömung des Arbeitsmediums geöffnet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückschlagventile (20, 21) in der Mantelwand (1,2) des Zylindergehäuses mit zur Zylinderachse (16) parallelen Verstellrichtungen des Ventilkörpers (32, 33) und des Steuerkolbens (26, 27) angeordnet s.
- 2. Spanneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückschlagventile (20, 21) sieh diametral zur Zylinderachse (16) und im gleichen Abstand von der Zylinderachse (16) gegenüber liegen.——-_ Copyl ΟοργΊAdnue: 79 Ulm/Doiun, Telefon Telegramm« Poit«die<kkonto BankkontoP~«.* um, Fmln««)«)· a (WM)* «5 4« Ptniort Ulmdoiuu Stuttgart 7MM Deutscht B.nk AG Ulm Iοουυο /uSpanneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Rückschlagventil
(20, 21) von der Zylinderstirnseite her eine Ventilkammer (22, 23) in die Mantelwand (1.2) eingebohrt ist und darin axial hintereinander der Ventilkörper (32, 33) und der Steuerkolben (26, 27) angeordnet sind.Copy BAD ORIGINAL^
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