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Verdampfer für Gefrierschränke
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Beschreibung Die Erfindung betrifft einen Verdampfer für Gefriergeräte,
insbesondere Gefrierschränke, mit einer ein Kältemittel führenden Rohrschlange,
die in mindestens einer Ebene zur Aufnahme eines Gefriergutträgers ausgebildet ist.
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Man kennt Verdampfer dieser Art, bei denen der Gefriergutträger als
Drahtrost ausgebildet ist. Die Rohrschlange ist jeweils in einer Ebene mäanderförmig
gebogen, und etwa rechtwinklig bezüglich der einzelnen Abschnitte des Mäanders sind
an einzelnen Stellen etwa 1 bis 2 mm starke Metalldrähte festgemacht, die einen
Abstand von 1 bis 2 cm voneinander aufweisen. Derartige Drahtroste sind jedoch in
verschiedener Hinsicht nachteilig. Ublicherweise sind in einem Gefrierschrank mehrere
horizontale Fächer vorgesehen Durch die Drahtroste sind die einzelnen Fächer praktisch
hindernisfrei miteinander verbunden, so daß bei einem öffnen des Gefrierschranks
auch dort sehr rasch Kälte entweicht, wo kein Gefriergut entnommen wird. Ist ein
derartiges Gerät mit einer Schnellgefrierkammer ausgestattet, so muß diese eine
geschlossene Schale aufweisen, um zum raschen Gefrieren eine direkte Kontaktierung
mit dem Gefriergut zu schaffen.
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Da die einzelnen Drähte nur punkteweisen Kontakt mit dem kältemittelführenden
Rohr haben, ist der Wärmeübergang von den Drähten auf das Rohr nicht besonders gut.
Die Drahtroste lassen sich nur schwer reinigen, und man kann sich an den Drahtenden
leicht verletzen.
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Außer diesen hauptsächlich während des Betriebs des Geräts in Erscheinung
tretenden Nachteilen sind die Drahtrostverdampfer relativ zu teuer. Eine Ursache
hierfür ist darin zu sehen, daß die Oberflächen durch aufwendige Oberflächenbehandlungen,
wie Vernickeln oder Kunststoffbeschichten, gegen Korrosion geschützt werden müssen.
Eine andere Ursache ist darin zu sehen, daß sich derartige Verdampferaggregate nur
relativ mühevoll in einen Gefrierschrank einbauen lassen. Es kommt häufig vor, daß
sich die Drähte beim Einbau verbiegen. Der Materialaufwand für einen Drahrostverdampfer
ist zudem relativ hoch. Pro Gefrieretage benötigt man ca. 0,5 kg Stahldraht. An
dem gesamten Aggregat gibt es praktisch keine Stelle, an der sich der Thermostatfühler
bequem und wirkungsvoll befestigen ließe.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verdampfer der eingangs
genannten Art derart weiterzuentwickeln, daß er zum einen im Betrieb wirtschaftlicher
ist, insbesondere eine unerwünscht rasche Erwärmung des Gefrierguts bei kurzzeitigem
offenen des Geräts vermeidet, zum anderen leichter und billiger hergestellt werden
kann.
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Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Gefriergutträger
als vorzugsweise aus Metall, insbesondere aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung,
bestehende Platte ausgebildet ist, die in der Ebene an der Rohrschlange anliegt.
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Bei einem solchen Gefrierschrank ist die Verwendung einer endlos gebogenen,
nicht zusammengeschweißten Rohrschlange möglich.
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Eine derartige Rohrschlange besitzt keine Leckagestellen. Die erfindungsgemäße
Platte berührt die Rohrschlange in dem gesamten Bereich der Ebene, so daß eine gute
Wärmeübertragung von der Platte auf die Rohrschlange erfolgt. Ein derartiges Aggregat
läßt sich mühelos einen Gefrierschrank einbauen, ohne daß der Gefriergutträger den
Einbau behindert.
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Obschon in einer einfachen Ausführungsform nur auf einer
Seite
der Rohrschlange einer Ebene eine Platte vorgesehen zu werden braucht, läßt sich
eine noch bessere Wärmeübertragung erzielen, wenn zur Bildung einer Verbundplatte
auf beiden Seiten der in der Ebene liegenden Rohrschlange jeweils eine Platte vorgesehen
ist, und wenn die beiden Platten miteinander, vorzugsweise an den Rändern, verbunden
sind und zwischen sich einen Hohlraum bilden, in dem die Rohrschlange vorzugsweise
mäanderförmig angeordnet ist. Die Verbundplatte ähnelt also einer Tasche, in der
ein Abschnitt der Rohrschlange untergebracht ist. Die Rohrschlange wird also in
zwei Ebenen von den beiden Platten kontaktiert. Hierdurch ist ein sehr guter Wärmeübergang
gewährleistet. Zudem stellt die Rohrschlange kein Hindernis beim Eingeben oder Herausnehmen
von Gefriergut oder beim Reinigen des Gerätes dar.
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Um den Wärmeübergang bei einem solchen Verdampfer noch weiter zu verbessern,
sieht die Erfindung vor, daß die Rohrschlange wenigstens im Berührungsbereich mit
der Platte abgeflachten Querschnitt aufweist und mit ihrer abgeflachten Außenseite
die Platte bzw. die Platten berührt. Speziell bei einer Verbundplatte, wie sie oben
beschrieben wurde, ist der Querschnitt vorzugsweise abgeflacht-oval. Ist einer Rohrschlangenebene
nur eine einzige Platte zugeordnet, so ist der Querschnitt der Rohrschlange dort
vorzugsweise dreieckig, und zwar entspricht der Querschnitt speziell einem stumpfwinkligen
Dreieck. Die dem stumpfen Winkel gegenüberliegende Seite des Querschnitts liegt
großflächig an der einen Plattenseite an.
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Speziell bei einem Verdampfer für einen Gefrierschrank mit mehreren
Fächern, die jeweils durch zwei benachbarte Ebenen der Rohrschlange gebildet sind,
sieht die Erfindung vor, daß die Rohrschlangenebenen nur eine einzige Platte aufweisen,
die an mindestens zwei Rändern jeweils umgebogen oder mit einem Ansatzstück versehen
sind, um eine der Rohrdicke entsprechend breite Rohraufnahmekrempe zu bilden, in
der einzelne Abschnitte der Rohrschlange ruhen. Diese Krempe oder Rinne
kontaktiert
mehrere Abschnitte der Rohrschlange beidseitig, während die übrigen Abschnitte der
Rohr schlange hauptsächlich nur mit einer Seite an der Platte anliegen.
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Diese Platten lassen sich aus einem Stück biegen und ermöglichen ein
rasches Aufschieben auf eine Rohrschlangenebene.
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Um die Platte bei einem solchen Gefrierschrank noch inniger mit der
Rohrschlange zu verbinden, sieht die Erfindung vor, daß aus der Platte Klemmkrampen
ausgedrückt sind, die sich um einzelne Rohrabschnitte legen. Die einzelnen Klemmkrampen
umgeben die Rohrabschnitte formschlüssig, so daß die Platte nicht nur fest auf der
Rohrschlangenebene liegt, sondern der gute Wärmeübergang noch dadurch verbessert
wird, daß die Klemmkrampen formschlüssig, also flächig auf einzelnen Rohrabschnitten
sitzen.
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Die innige Berührung zwischen Rohrschlangenebene und Platte bzw. Platten
läßt sich noch dadurch verbessern, daß die Rohrschlange im Bereich Mder Ebene vorgespannt
ist, indem sie vor der Montage der Platte bzw. der Verbundplatte eine von ihrer
endgültigen Form etwas abweichende Form auSweist.
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Bei der Ausführungsform mit Rohraufnahmekrempen wird die Rohrschlange
in dem fraglichen Bereich der Ebene z.B. etwas gebogen, so daß die Rohrschlange
dort nicht in einer Ebene, sondern auf einem Zylindermantel liegt. Andererseits
können die mäanderförmig verlaufenden Rohrschlangenabschnitte nach Art einer Ziehharmonika
etwas auseinandergezogen sein, so daß sich die Rohrschlange nach dem Aufschieben
der Platte zwischen den sich gegenüberliegenden Rohraufnahmekrempen verspannt.
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In einer anderen Ausführungsform sieht die Erfindung bei einem mehrere
Fächer aufweisenden Gefrierschrank vor, daß diejenigen Platten der Verbundplatten,
die nicht als Lagerfläche für Gefriergut dienen, in den Zwischenräumen der Rohrschlange
derart geprägt sind, daß sie die jeweils andere Platte berühren, vorzugsweise das
Rohr formschlüssig umgreifen. Bei dieser Ausführungsform erfolgt im günstigsten
Fall eine Wärmeübertragung auf der gesamten Rohroberfläche.
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Bei derartigen Gefrierschränken lassen sich die in jeder Ebene vorgesehenen
Platten bzw. Verbundplatten in der Einbautiefe variabel auslegen, so daß je nach
Größe und Gestalt der Platten eine optimale Konvektionsströmung in dem Gefriergerät
geschaffen werden kann.
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tiblicherweise ist bei Gefriergeräten der hier in Rede stehenden Art
der Flüssigkeitsabscheider (Sammlerteil) eingelötet oder eingeschweißt. Jede Verbindungsstelle
jedoch birgt erhöhte Undichtigkeitsgefahren. Erfindungsgemäß wird das Risiko einer
Undichtigkeit des Verdampfers dadurch verringert, daß der Flüssigkeitsabscheider
als Rohrsammler ausgebildet ist, der Bestandteil der Rohrschlange ist.
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Ein spezielles Problem bei Gefrierschränken stellt die Verbindung
zwischen der Rohrschlange des Verdampfers und dem Anschlußstück des Kühlmittelabflußrohres
dar. Bisher war das Anschließen des Kältemittelabflußrohres und des Kapillarrohres
relativ aufwendig. Die Erfindung vereinfacht diesen Vorgang dadurch, daß die beiden
Enden der Rohrschlange in oder auf einen Adapter gesteckt sind, in dem ein Hohlraum
ausgebildet ist, in den ein Ende der Rohrschlange und das Kältemittelabflußrohr
münden, und daß sich das koaxial zur Mündung des Abflußrohres erstreckende Kapillarrohr
durch den Adapter in das andere Ende der Rohrschlange hineinerstreckt. Mit einem
derartig ausgebildeten Adapter läßt sich
der Verdampfer mit wenigen
Handgriffen anschließen.
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Die erfindungsgemäße Ausbildung des Gefriergutträgers bietet außerdem
eine günstige Möglichkeit zur Befestigung des Thermostatfühlers. Dieser ist in einer
in einer der Platten ausgebildeten Sicke angeordnet oder an der Platte mittels einer
oder mehrerer aus dieser herausgedrückter Klemmkrampen befestigt.
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Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht eines Gefrierschranks,
bei dem die Schranktür fortgelassen ist, Fig. 2 eine Querschnittansicht gemäß der
Schnittlinie II - II in Fig. 1, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Teils
eines Verdampfers mit Rohrsammler, Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Teils
eines Verdampfers gemäß einer bezüglich Fig. 3 abgewandelten Ausführungsform, Fig.
5 eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie V - V in Fig. 4, Fig. 6 eine Schnittansicht
gemäß der Schnittlinie VI - VI in Fig. 4, Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines
Teils eines Verdampfers gemäß einer bezüglich Fig. 3 abgewandelten Ausführungsform,
Fig.
8 eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie VIII - VIII in Fig. 7, Fig. 9 eine
Schnittansicht der in Fig. 7 enthaltenen Einzelheit Xr Fig. 10 eine Schnittansicht
einer Verbundplatte mit einem Wasserablaufloch, Figuren lla und lib sowie 12a und
12b eine Drauf- bzw. Schnittansicht einer Platte mit daran befestigtem Thermostatfühler,
Figuren 13a und 13b sowie -14a und 14b eine Drauf- bzw. Schnittansicht einer Platte
mit darin eingelassenem Thermostatfühler.
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Fig. 1 zeigt vornehmlich das Innere eines Gefrierschranks 1 mit vier
fächerförmigen Gefrieretagen. Ein Verdampfer 2 des Gefrierschranks 1 wird gebildet
durch eine ganz oben gelegene Verbundplatte 3, drei weitere, identisch ausgebildete
und angeordnete Verbundplatten 4 sowie eine Rohrschlange 5, die jeweils in der Ebene
der Verbundplatten 3 bzw. 4 mäanderförmig geformt ist.
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Um im Inneren des Gefrierschranks 1 die zum Tiefkühlen von Gefriergut
erforderlichen Temperaturen zu erzeugen, wird dem Verdampfer 2 über ein Anschlußstück
6 flüssiges Kühlmittel
zugeführt, welches nach dem Verdampfen zurückfließt.
Hierzu befindet sich in dem Anschlußstück 6 koaxial ein Kapillarrohr, das in den
Verdampfer mündet, und das Kapillarrohr ist von einer Ringrohrleitung umgeben, durch
die das Kältemittel abströmt. Die beiden Enden der in dem Gefrierschrank befindlichen
Rohrschlange 5 münden in einen Flüssigkeitsabscheider 7.
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Die in Fig. 1 gezeigten Verbundplatten 3 und 4 haben alle den gleichen
Aufbau, die obere Verbundplatte 3 unterscheidet sich von den übrigen Verbundplatten
nur dadurch, daß sie um 1800 verdreht in den Gefrierschrank 1 eingesetzt ist.
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Fig. 2 zeigt die spezielle Ausbildung einer Verbundplatte 4.
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Die Verbundplatte 4 besteht aus einer oberen, im wesentlichen ebenen
Trägerplatte 8, auf der das (nicht dargestellte) Gefriergut liegt, und einer unteren
Platte 9. Die Randbereiche 10 der Verbundplatte 4 sind mit Ausnahme derjenigen Stellen,
wo die Rohrschlange 5 ein- bzw. austritt, durch entsprechende Prägung der unteren
Platte 9 flach ausgebildet, so daß zwei sich gegenüberliegende Ränder 10 in Schienen
11 der seitlichen Gefrierschrankwände 12 geführt werden können.
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Die obere Platte 8 und die untere Platte 9 bilden einen taschenähnlichen
Hohlraum 13, in welchem die Rohrschlange 5 mäanderförmig geführt ist, wie in Fig.
1 durch strichpunktierte Linien angedeutet ist. Wie man aus Fig. 2 ersieht, besitzt
die Rohrschlange 5 zumindest innerhalb der Hohlräume 13 jeder Verbundplatte 3 oder
4 abgeflacht ovalen Querschnitt. Die abgeflachten Außenseiten des Rohres 5 berühren
die obere und die untere Platte 9. Hierdurch erfolgt ein relativ großflächiger Wärmeübergang
zwischen den Platten und der Rohrschlange.
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Die in Fig. 1 nicht ersichtlichen Eingänge und Ausgänge der Rohrschlange
an den hinteren Enden der Verbundplatten 3 und 4
sind ähnlich gestaltet,
wie es z.B. in den Fig. 3 und 4 für andere Ausführungsbeispiele dargestellt ist.
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Auf der rechten Seite der untersten Verbundplatte 4 in Fig. 1 erkennt
man einen Thermostatfühler 50, der in noch näher zu erläuternder Weise an der Verbundplatte
4 befestigt ist.
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Die Platten 8 und 9 der Verbundplatten 3 und 4 bestehen vorzugsweise
aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung. Dieses Material zeichnet sich durch
besonders gute Wärmeleitfähigkeit aus. Die Rohrschlange 5 kann ebenfalls aus diesem
Material bestehen.
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Bei der Montage wird zunächst die Rohrschlange 5 derart geformt, daß
die vier den späteren Verbundplatten entsPrechenden Ebenen gebildet werden. Dann
werden die Platten 8 und 9 an den jeweiligen Rohrschlangenebenen angebracht. Die
gesamte Anordnung wird dann in das Gehäuse des Gefrierschranks 1 eingeschoben, woraufhin
die Rohrschlange an das aus dem Inneren des Kühlschranks herausführende Ende der
Kältemittelleitung angeschlossen wird.
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Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung. Es sind lediglich
die beiden oberen Rohrschlangenebenen dargestellt.
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Die Zeichnung zeigt den Verdampferabschnitt in einer Darstellung von
hinten. Im hinteren Bereich des Verdampfers befindet sich ein Rohrsammler 13, der
- wie aus der Zeichnung ersichtlich ist - im Gegensatz zu dem in Fig. 1 oben dargestellten
Sammler in die Rohrschlange 5 integriert ist, das heißt, einen Bestandteil der Rohrschlange
5 bildet. Die beiden Enden der Rohrschlange 5 sind in oder auf einen Adapter 14
gesteckt, der unten anhand von Fig. 9 noch näher erläutert werden wird.
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Weiterhin mündet in den Adapter 14 das Anschlußstück 6.
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Im Gegensatz zu dem in Fig. 1 dargestellten Sammler hat der als Rohrsammler
13 ausgebildete Flüssigkeitsabscheider gemäß
Fig. 3 den Vorteil,
daß er eine bessere ölrückführung gewährleistet und wesentlich leichter herzustellen
und zu montieren ist als der kastenförmige Sammler. Durch eine gute Ölrückführung
wird bekanntlich der Beginn der Verdampfung im Gegensatz zu einer geringen Ölrückführung
nicht erschwert, so daß die Kälteleistung nicht beeinträchtigt wird. Der erfindungsgemäß
ausgebildete Rohrsammler gemäß Fig. 3 (oder Fig. 4) schafft eine größere Kontaktfläche
zwischen dem flüssigen (ölhaltigen) und dem gasförmigen Kältemittel. Der Grund hierfür
sind ein längerer Weg in dem Sammler und eine höhere Strömungsgeschwindigkeit.
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Wie Fig. 3 zeigt, sind bei dieser Ausführungsform des Verdampfers
die Platten nicht als Verbundplatten ausgebildet, sondern als einfache Platten.
Die oben in Fig. 3 gezeigte Platte 20 weist mit ihrer freien Oberfläche nach unten,-
da sie in dem Gefrierschrank die oberste Kühlebene bildet und auf ihr kein Gefriergut
gelagert wird. Wie man sieht, sind die Ränder der Platte 20 zur Rückseite hin umgebogen,
um Rohrführungskrempen 21 zu bilden. Die lichte Weite zwischen der der Rohrschlange
5 zugewandten Seite der Platte 20 und der gegenüberliegenden Fläche jeder Krempe
21 entspricht dem äußeren Durchmesser des Rohres 5. Die Abmessungen der Rohrschlangenebene
sind etwas kleiner als die der Platte 20, so daß unter den beiden in der Zeichnung
links und rechts dargestellten Krempen jeweils ein durchgehender Abschnitt der Rohrschlange
5 liegt. Unter den beiden anderen Krempen 21 liegen jeweils mehrere gebogene Abschnitte
der Rohrschlange 5. Zwischen dem für die Rohrhalterung vorgesehenen Krempenabschnitt
und dem äußeren Plattenrand ist ähnlich wie bei dem in Fig. 2 dargestellten Beispiel
ein Rand 10' gebildet, der in eine Schiene 11 der seitlichen Gefrierschrankwand
eingeschoben werden kann.
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Damit die Platte 20 mit den Rohraufnahmekrempen 21 unverrutschbar
auf der Rohrschlangenebene sitzt, wird letztere
vorgespannt. Dies
erfolgt z.B. dadurch, daß die nebeneinander befindlichen geraden Rohrschlangenabschnitte
im Bereich der Platte vor der Montage nicht in einer Ebene, sondern auf einem Zylindermantel
liegen. Wird dann die Platte 20 an der Rohrschlange befestigt, wird die Rohrschlange
zwangsläufig in eine Ebene gedrückt, wobei sich die einzelnen Rohrschlangenabschnitte
mit der Platte und den Krempen verspannen.
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Durch diese Verspannung wird nicht nur ein fester Sitz der Platte
gewährleistet, sondern außerdem auch eine innige Berührung zwischen der Platte und
den Rohrschlangenabschnitten.
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Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform kann die über dem Rohrsammler
13 befindliche Krempe 21 in ihre dargestellte Lage gebogen werden, nachdem die Platte
mit den vorgeformten Rändern 10' und Krempen 21' auf die Rohrschlange 5 aufgeschoben
wurde. Es ist auch möglich, die Platte mit vorgebogenen Krempen auf oder unter eine
Rohrschlangenebene zu legen, um anschließend die einzelnen Krempen in ihre Endlage
zu verbiegen. Die beiden seitlichen Krempen 21 sind mit Ansatzleisten 22 versehen,
die sich formschlüssig an einen Abschnitt des betreffenden Rohrschlangenteils legen.
Dies wird unten in Zusammenhang mit den Figuren 4 - 6 noch näher erläutert.
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Fig. 4 zeigt eine bezüglich Fig. 3 abgewandelte Ausführungsform eines
Verdampfers. Wie man sieht, ist der Rohrsammler 13' anders gebogen als der in Fig.
3 dargestellte Rohrsamm ler 13. Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel
sind zum besseren Festhalten der Platte 30 an der Rohrschlange 5 Klemmkrampen 31
aus der Platte 30 herausgedrückt. Wie aus den Figuren 4 und 5 ersichtlich, sind
die Klemmkrampen 31 dadurch gebildet, daß in einzelnen Bereichen auf jeweils beiden
Seiten der Rohrschlange 5 ein Stück Metall ausgestanzt und so gebogen ist, daß es
sich formschlüssig an die Außenfläche eines Abschnitts des Rohres 5 legt.
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Die in Fig. 6 dargestellte Schnittansicht zeigt die Platte 30 mit
ihrem Rand 10', der Rohrhaltekrempe 21 und der daran
anschließenden
Ansatzleiste 22. Die Querschnittansichten der Figuren 5 und 6 zeigen außerdem, daß
bei dieser Ausführungsform das Rohr 5 dreieckigen Querschnitt aufweist, und zwar
handelt es sich um ein stumpfwinkeliges Dreieck, dessen dem stumpfen Winkel gegenüberliegende
Seite eine große Fläche hat, die die Platte 30 berührt. Die Ausführungsform gemäß
Fig. 3 besitzt eine ähnlich gestaltete Rohrschlange 5. Durch die formschlüssige
Verbindung einzelner Abschnitte des Rohres 5 mit der Platte aufgrund des speziellen
Rohrquerschnitts und der formschlüssigen Verbindung zwischen Rohr und Klemmkrampen
bzw.
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Rohrhaltekrempen wird ein guter Wärmeübergang erzielt.
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Die oben angesprochene Vorspannung in den Rohrschlangenebenen bei
den in den Figuren 3 - 6 dargestellten Ausführungsformen kann auch dadurch erfolgen,
daß vor der Befestigung der Platte 20 bzw. 30 an der Rohrschlangenebene letztere
eine im Vergleich zu den endgültigen Abmessungen größere Breite aufweist. Bei der
Montage der Platte 20 bzw. 30 wird die Rohrschlange dann ähnlich einer Ziehharmonika
elastisch etwas zusammengedrückt, so daß sich die Rohrschlange nach der Montage
der Platte zwischen den Krempen verspannt.
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Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Verdampfers. Fig. 7 zeigt einen ähnlichen Abschnitt eines Verdampfers wie die Figuren
3 und 4. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7 sind die Platten in den einzelnen
Ebenen als Verbundplatten 40 ausgebildet. Die Ränder 10 der Verbundplatte 40 sind
ähnlich geformt wie bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel. Im Gegensatz
zu der dort dargestellten Verbundplatte besitzt die Verbundplatte 40 zwar auch eine
glatte Platte 41, die zur Lagerung von Gefriergut dient bzw, die dem oberen Fach
des Gefrierschranks zugewandt ist, jedoch ist die andere Platte 42 mit Prägungen
43 versehen, so daß sich die beiden Platten an den den Prägungen 43 entsprechenden
Stellen berühren. Wie rechts in Fig. 8 mit dem Bezugszeichen
44
angedeutet ist, umgibt ein Teil einer Prägung die einen abgeflachten ovalen Querschnitt
aufweisende Rohrschlange 5 teilweise formschlüssig. Bei dieser Ausführungsformist
ein besonders guter Wärmeübergang zwischen den äußeren Platten und der Rohrschlange
möglich. In Abweichung von der in Fig. 8 dargestellten Form können die Prägungen
auch derart vorgesehen sein, daß sich die eine Platte noch mehr an die Außenseite
des Rohrs 5 anschmiegt.
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Der erfindungsgemäße Verdampfer läßt sich besonders einfach und schnell
an einem Anschlußstück 6 anschließen, wenn von dem in den Fig. 3, 4 und 7 schematisch
und in Fig. 9 im einzelnen dargestellten Adapter 14 Gebrauch gemacht wird. Wie Fig.
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9 zeigt, besteht der Adapter 14 aus einem z.B. aus einer Aluminiumlegierung
gefertigten Block rechteckigen Querschnitts, bei dem auf zwei Seiten jeweils ein
Einsteckloch 34 bzw. 35 gebildet ist, während auf einer dem einen Einsteckloch 35
gegenüberliegenden Seite des Blocks ein Aufsteckansatz 33 angeformt ist. Von der
rechten Seite (gemäß Fig. 9) ist in den Block das Anschlußstück 6 eingesteckt. Das
Ende eines Kühlmittelabflßrohres 62 ist in dem Einsteckloch 35 befestigt. Das zu
dem Kühlmittelabflußrohr koaxial angeordnete Kapillarrohr 31 läuft durch das Einsteckloch
35, einen an dieses anschließenden Hohlraum 14a und den Aufsteckansatz 33, um in
dem einen Ende 5b der Rohrschlange 5 zu münden. Durch das Kapillarrohr 61 gelangt
das flüssige Kältemittel in die Rohrschlange 5 des Verdampfers.
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Das verdampfte Kältemittel tritt aus der Rohrschlange 5 über deren
anderes Ende 5a, das in dem Einsteckloch 34 festgemacht ist, in den Hohlraum 14a
ein, um durch den zwischen dem Kapillarrohr 61 und dem Kühlmittelabflußrohr 62 gebildeten
Ringraum abzuströmen.
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Man erkennt, daß der in Fig. 9 im einzelnen dargestellte Adapter ein
kompaktes Bauteil bildet,das nicht nur ein rasches Anschliessen z.B. durch Schweißen,
Löten oder Kleben,der Rohrschlangenenden ermöglicht, sondern das auch
innerhalb
des Gefrierschranks gut in dessen Rückwand integriert werden kann, so daß es nicht
hinderlich ist und optisch nicht störend in Erscheinung tritt.
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Wenn sich in den Verbundplatten z.B. beim Abtauen Wasser sammelt,
so kann dies gemäß der in Fig. 10 dargestellten erfindungsgemäßen Ausgestaltung
der Platte über ein Wasserablaufloch 45 ablaufen. Dieses Wasserablaufloch ist in
der unteren Platte 9 der Verbundplatte 4 ausgebildet.
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Die Figuren 11 bis 14 zeigen verschiedene Anbringungsmöglichkeiten
für den in Fig. 1 rechts unten dargestellten Thermostatfühler 50.
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Gemäß Fig. 11a und 11b sind aus der Platte 8 zwei Halteösen 51 und
52 herausgedrückt, wobei die Halteöse 52 einen Anschlag 53 aufweist. Der Thermostatfühler
50 wird einfach von oben (gemäß Fig. 11) in die Halteösen 51 und 52 eingeschoben.
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Die Figuren 12a und 12b zeigen eine etwas abgewandelte Ausführungsform.
Die untere Öse 52' ist ähnlich ausgebildet wie die obere Öse 51, der Anschlag 53'
ist im Gegensatz zu dem in Fig. 11 gezeigten Ausführungsbeispiel unabhängig von
der Halteöse 52' aus dem Material der P-latte 8 herausgebogen. Der Thermostatfühler
50 besitzt bei dieser Ausführungsform eine wärmeleitende Hülle 55.
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Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 13 ist in der Platte 8 eine nicht
durchgehende Sicke 56 ausgebildet, in die der Thermostatfühler 50 eingeschoben wird.
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Fig. 14a und 14b zeigen eine ähnliche Ausführungsform, die sich von
der in Fig. 13 dargestellten Ausführungsform dadurch unterscheidet, daß eine Hülle
55 auf den Thermostatfühler 50 geschoben ist.
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