DE3305760C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von
einen zweiten Längsfalz aufweisenden, in einem Rollendruck
verfahren bedruckten Produkten, wobei mindestens eine mit
stehenden Seiten bedruckte, unmittelbar aus der Rotation
kommende Papierbahn mit einem ersten Längsfalz, -schnitt
o. dgl. versehen und nachfolgend mit einem ersten Querfalz
sowie einem zweiten Längsfalz gefalzt wird, und wobei vor
der Bildung des ersten Querfalzes die Lagen der Papierbahn
im Bereich der Falzkante des zweiten Längsfalzes miteinander
verbunden werden.
Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durch
führung des Verfahrens.
Im Rollenoffsetdruckverfahren wird in der Regel als Lauf
richtung der Papierbahn die Laufrichtung des Papiers
(bevorzugte Faserrichtung im Papier), die aus der Arbeits
richtung der Papiermaschine bei der Herstellung des Papiers
resultiert, gewählt. Dies hat zur Folge, daß die Bedruckung
der Papierbahn mit stehenden Seiten erfolgen sollte, wobei
die Bundstege parallel zur Papierlaufrichtung angeordnet
sind. Das dem Bedrucken nachgeordnete Falzen ergibt dann
eine Seitenanordnung in z. B. einem Buch, mit der aufgrund
der günstigen Papierlaufrichtung, insbesondere bei klebe
gebundenen Produkten, eine Wellenbildung im Bund vermieden
werden kann. Die Bücher lassen sich sehr gut aufschlagen.
Zum Falzen von mit stehenden Seiten bedrucktem Papier ist
aus der Veröffentlichung "Der Tiefdruck, seine Verfahren und
Maschinen", Alexander Braun, Polygraph-Verlag, Frankfurt/
Main, 1952, S. 215-216, das gattungsgemäße Verfahren bekannt, wonach
zunächst eine erste Längsfalzung eingebracht wird. Die
durch die erste Längsfalzung erzeugte, doppelt liegende
Papierbahn wird im Bereich der Falzkante eines zweiten
Längsfalzes durch aufgetragene Leimstreifen miteinander
verbunden und anschließend quergeschnitten. Die querge
schnittenen Produkte werden gesammelt und quergefalzt.
Danach erhalten die Produkte den zweiten Längsfalz.
In ähnlicher Weise kann mit Produkten, die aus Strangfalz
gruppen kommen, verfahren werden.
Ab einer bestimmten Produktstärke oder bei Verwendung dicker
Papiere tritt jedoch bei der Erzeugung des zweiten Längs
falzes als Kreuzfalz ein garvierendes
Problem auf. Durch den geschlossenen, ggf. per
forierten Querfalzbruch entstehen sog. Quetschfalten, obwohl
um eine neutrale Faser des Papiers gefalzt wird. Die
Ursache der Quetschfalten liegt in der Produktdicke
begründet. Bei sehr dicken Produkten werden die äußeren
Lagen gestreckt; die Streckung wird durch eine Verschiebung
der Lagen zueinander ausgeglichen. Die inneren Lagen
erfahren eine Stauchung, für die kein Ausgleich möglich ist,
weil die geschlossene Querbruchkante bzw. Kopfseite des
quergefalzten Produktes keine Relativbewegung der einzelnen
Produktlagen zuläßt. Die Quetschfalten mindern die Qualität
des Druckerzeugnisses derart, daß derzeit eine solche
Produktion nicht durchgeführt wird. Man weicht vielmehr auf
die teuerere, 2 × 16-Seiten-Produktion oder die Bedruckung
der Papierbahn mit liegenden Seiten aus, weil das dabei
anzuwendende Falzschema ohne geschlossene Falzbruchkanten
arbeitet. Dadurch erhält man zwar den Vorteil, aus
einer Zylinderumdrehung eine hohe Seitenzahl zu produzieren,
handelt sich aber den Nachteil ein, daß wegen der un
günstigen Laufrichtung des Papiers in bezug auf die Lage der
Bundstege die Buchbindung schwierig ist. Die Produkte
schlagen schwer auf, weisen Spannungen auf und werden
wellig.
Um den aufgezeigten Problemen zu begegnen, ist versucht
worden, besonders gestaltete Perforationsformen an der
Kopfseite des letzten Querfalzes anzuordnen.
So ist es aus der US 38 43 113 bekannt, im Bereich des
ersten Querfalzes schräge Schlitze zu bilden, die jedoch vor
der Bruchkante des Querfalzes enden. Dabei verlaufen die
schrägen Schlitze hinsichtlich der Falzlinie des zweiten
Längsfalzes spiegelsymmetrisch zueinander.
Weiterhin ist es aus der DE-PS 9 31 656 bekannt, die vor
perforierte (zweite) Längsfalzkante vor der Bildung des
Kreuzfalzes auf eine endliche, von der Kreuzfalzkante
ausgehende Länge völlig aufzutrennen, und zwar durch einen
keilförmigen Einschnitt.
Dabei werden die Quetschfalten lediglich dorthin
verlagert, wo die durch die besondere Querperforation
erzeugten offenen Teile der Bruchkante in die geschlossenen
Teile übergehen.
Das aufgezeigte Problem ergibt sich z. B. auch bei der
Zeitschriftenproduktion im Rollenrotationsdruckverfahren mit
stehenden Seiten und einer zweiten Längsfalzeinrichtung.
Dabei ist zudem das Problem des Drahtheftens im Kreuzbruch
im In-line-Verfahren bisher nicht gelöst. Das Drahtheften
muß vielmehr off-line in einem Sammelhefter erfolgen. Dies
bedingt zahlreiche Verfahrensschritte, die die Produktion
verteuern. Das aus der Rotationsdruckmaschine gelieferte
DIN A 4-Produkt wird palettiert und zwischengelagert.
Danach wird es in Zusammentragemaschinen zusammengetragen,
wobei der zweite Längsfalz aufgeklappt werden muß, um die
Drahtheftung durchführen zu können.
Aus der DE 31 00 999 A1 ist bekannt, der in einer Rollenrotationsdruckmaschine bedruckten Bahn
nach dem Falz
trichter und dem Querschneider,
Beilagen als Zuschnitte, die durch einen Anleger von
einem Stapel vereinzelt werden, non stop zuzuführen.
Die Zuschnitte können
mit den bedruckten Lagen einem Sammelzylinder,
einem Falzklappenzylinder, einer Hefteinrichtung für
Längsheftung und einem zweiten Längsfalz,
und einer Beschneideinrichtung zu Bro
schüren verarbeitet und einer gemeinsamen Auslage zuge
führt werden.
Zudem ist aus der GB 3 04 264 bekannt,
innerhalb der Falzlinie einer Rollenrotations
druckmaschine über Eck zu fördern.
Aufgabe der Erfindung ist, Quetschfalten in der zweiten
Längsfalzeinrichtung auszuschließen.
Diese Aufgabe wird durch die Maßnahme gemäß Anspruch 1 und 9
und mit den Vorrichtungsmaßnahmen gemäß Anspruch 5 und 10 gelöst.
Anhand der Zeichnung wird im folgenden die Erfindung
beispielhaft näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 schematisch eine Falzvorrichtung zur
Durchführung des erfindungsgemäßen Ver
fahrens,
Fig. 2 schematisch eine Steganordnung in der
Querfalzbruchkante,
Fig. 3 eine Einrichtung zum Entfernen der
Stege in der Querfalzbruchkante,
Fig. 4 eine weitere Einrichtung zum Entfernen
der Stege in der Querfalzbruchkante,
Fig. 5 eine dritte Einrichtung zum Entfernen
der Stege in der Querfalzbruchkante,
Fig. 6 schematisch den Verfahrensstammbaum zur
erfindungsgemäßen In-line-Herstellung von
Zeitschriften.
In Fig. 2 sind im abgebildeten Produkt 20 Quetsch
falten 21 dargestellt, die es zu
verhindern gilt.
Die Falzvorrichtung gemäß Fig. 1
weist im wesent
lichen die Trichterwalze 1, den Falztrichter 2, die
Schneid- oder Längsperforationseinrichtung 3, Einlauf
walzen 4, Papierleitwalzen 5, Zugwalzen 6, die Querper
foriereinrichtung 7, das Zugwalzenpaar 8 mit einer Längs
perforiereinrichtung, einen Schneidzylinder 9, den Nuten-
Falzmesserzylinder 10, den Falzklappenzylinder 11 sowie
die Falztrommel 15, die Falzwalze 16 und das Schaufelrad
17 für den zweiten Längsfalz auf.
Mit der Querperforiereinrichtung
7 werden in die Papierbahn 13 quer zur Laufrichtung
Löcher 14, vorzugsweise - in der Draufsicht betrachtet -
viereckige Langlöcher ausgestanzt, wobei neben den Löchern 14
Stege 18 verbleiben. Vorzugsweise werden vier Stege 18 von
1 bis 3 cm Breite gewählt. Zweckmäßigerweise werden
Löcher 14 mit einer Länge von 60 bis 120 mm perforiert und
Stege 18 mit einer Länge von 10 bis 30 mm belassen. Die
Löcher 14 und Stege 18 werden in der Papierbahn 13 im Be
reich des Kopfsteges 12 des einzubringenden ersten Querfalzes angeordnet.
Die Loch- und Stegverteilung sowie die Dimensionen dieser
Elemente werden derart gewählt, daß nur noch soviel Stege 18
verbleiben, daß das Einbringen des ersten Querfalzes mög
lich ist, d. h., es sollen so wenig wie möglich Stege 18 ver
bleiben, die auch so kurz wie möglich gehalten werden
sollen.
Auf die Papierbahn 13 wird mindestens ein
Leimstreifen 30 (Fig. 2, Fig. 3) im Bereich des einzubringenden zwei
ten Längsfalzes 19 aufgebracht, derart, daß die
zusammengeführten Bahnen der Papierbahn 13 durch
den Leimstreifen 30 zusammengehalten werden. Das
Aufbringen des Leimstreifens 30 wird zweckmäßigerweise vor
oder während der Bildung des ersten Längsfalzes vor
genommen. Anstelle oder in Verbindung mit dem Leim
auftrag, der auch punkt- oder strichweise erfolgen kann, kann
die mit dem ersten Längsfalz
versehene Papierbahn 13 im Bereich der Bruchkante 19
des zweiten Längsfalzes draht- oder fadengeheftet
werden. Die Leimung, Draht- oder Fadenheftung ist
nicht gesondert abgebildet, weil
Vorrichtungen für derartige Verfahren bekannt sind und
für ähnliche Zwecke verwendet werden.
Das mittels der Falzzylinder 10, 11 quergefalzte Produkt 20 kann trotz der Stege 18
und Löcher 14 nicht längsgefalzt werden, ohne daß
die Quetschfalten 21 auftreten. Die Erfindung sieht
daher vor, daß die Stege 18 entfernt werden, bevor der
zweite Längsfalz 19 durchgeführt wird. Dies erfolgt
zweckmäßigerweise, wenn das quergefalzte Produkt 20
im Falzklappenzylinder 11 eingeklemmt ist. In Fig. 3
ist dieser Zustand schematisch abgebildet, wobei das
Produkt 20 wegen der besseren Übersicht mit lediglich
zwei Lagen 22, 23 angedeutet ist. Das Falzmesser 24
des Falzmesserzylinders 10 hat das Produkt in den
Schlitz 25 des Falzklappenzylinders 11 geschoben.
Im Falzklappenzylinder 11 ist eine in
den Falzschlitz 25 hineinragende, um die Achse 26 drehbare
Fräs- oder Schneideinrichtung 27 angeordnet, deren
Schneidelemente 28 die Stege 18 entfernen, wenn die
Falzklappen 29 das Produkt 20 festhalten.
Nach dem Entfernen der Stege 18 wird das Produkt 20
zur Durchführung des zweiten Längs
falzes 19 geführt. Aufgrund der vorhergehenden Leimung oder
Heftung sind die Lagen des Produkts 20 ausreichend fixiert,
so daß ein Verschieben der Lagen während der Weiterver
arbeitung verhindert wird. Beim Bilden des zweiten
Längsfalzes 19 können die Quetschfalten 21 nicht mehr auftreten,
weil der Kopfbereich des Produkts 20 freigeschnitten bzw.
offen ist. Es können somit die Leistungsmöglichkeiten
bekannter Falzvorrichtungen voll benutzt werden und
z. B. 32-, 64- oder noch höherseitige Produkte ohne
Quetschfaltenbildung mit einem zweiten Längsfalz 19 ver
sehen werden.
Die Vorrichtung gemäß Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform einer Trennvorrichtung
31 für das Entfernen der Stege 18, die mit einer an
sich bekannten Bänderführung 32, die aus mehreren, im
seitlichen Abstand voneinander angeordneten Bändern
besteht, zusammenwirkt. Die Trennvorrichtung 31 weist
mehrere, seitlich nebeneinander angeordnete, an sich
bekannte Messerträgerzylinder 33 und Messerbalkenzylinder
34 auf, die in den Lücken zwischen den Bändern der
Bänderführung 32 sitzen und deren Schneideinrichtungen
die Stege 18 des quergefalzten Produkts 20 entfernen,
wobei der Transport der Produkte 20 derart erfolgt, daß
sich die Stege 18 in den Lücken zwischen den Bändern
befinden.
Eine weitere zweckmäßige Vorrichtung zum Entfernen der
Stege 18 wird in Fig. 5 schematisch dargestellt. Es
handelt sich um den Anschlag 35, gegen den das Produkt
2 in an sich bekannter Weise gefahren wird, bevor der
durch den Pfeil 36 angedeutete zweite Längsfalz 19 einge
bracht wird. Unter dem Anschlag 35 ist ein Messerbalken
37 angeordnet, der den Anschlag 35 in Richtung auf das
Produkt 20 überragt. Über dem überragenden Teil des
Messerbalkens 37 befindet sich ein Stanzmesser 38,
dessen Schneide die Stege 18 entfernt.
Ein Verfahren und eine Vorrichtung für eine In-line-Pro
duktion von Zeitschriften ist in Fig. 6 zu erkennen.
Aus der Rotationsauslage 39 gelangen die auf DIN A3
gefalteten, einen Längs- und einen Querfalz aufweisen
den Produkte 20 geschuppt auf ein Transportmittel 40,
z. B. ein Transportband, das die Produkte vereinzelt
und in eine Heftstation 41 führt. Dort erhält das
Produkt 20 im Bereich der Falzkante 19 eine Heftung
42 (Draht- und/oder Fadenheftung). Danach wird es
in eine Randbeschneideeinrichtung 43 befördert, in der
der Kopfsteg 12 mit Messern 44 entfernt wird. Anschlie
ßend gelangt das Produkt 20 in die Falzeinrichtung 45, in
der der zweite Längsfalz 19 eingebracht wird. Es erfolgt
dann die übliche Weiterverarbeitung.
Mit der erfindungsgemäßen Kombination an sich bekannter
Vorrichtungen gelingt es somit, Zeitschriftenprodukte, die z. B.
32-, 64- oder höherseitig sein könnten, ohne Quetschfalten
bildung in-line zu produzieren. Es kann somit die Pro
duktionskapazität einer Rotationsmaschine für die
direkte Verarbeitung der gedruckten Produkte voll
ausgenutzt werden.
Claims (11)
1. Verfahren zum Herstellen von einen zweiten Längsfalz
aufweisenden, in einem Rollenrotationsdruckverfahren bedruck
ten Produkten, wobei mindestens eine mit stehenden
Seiten bedruckte
Papierbahn mit einem ersten Längsfalz, -perforierung oder
-schnitt versehen und quergeschnitten mehrlagig und nachfolgend mit einem
ersten Querfalz sowie einem zweiten Längsfalz gefalzt
wird, und wobei
die Lagen der Papierbahn im Bereich der Falzkante
des zweiten Längsfalzes miteinander verbunden
werden, dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Falzkante des ersten Querfalzes
Löcher mit daneben verbleibenden Stegen gebildet werden,
und daß die Stege während oder nach der
Bildung des ersten Querfalzes, jedoch vor der Bildung des zweiten Längsfalzes, entfernt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Verbindung der Lagen der Papierbahn durch Leimung
erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Verbindung der Lagen der Papierbahn durch Heftung
erfolgt.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß Produkte mit mindestens 32 Lagen verarbeitet
werden.
5. Vorrichtung zur Durchführung des
Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
bestehend aus einer Trichterwalze, einem Falztrich
ter, einer Längsschneid- oder Längsperforationseinrich
tung, Einlaufwalzen, Zugwalzen
ggf. mit einer Längsperforiereinrichtung,
einer Schneid- und einer Klappenfalzeinrichtung
sowie einer
Einrichtung zum Bilden des zweiten Längsfalzes, wobei
eine Vorrichtung zum Verbinden
des Bereichs der Falzkante des zweiten Längsfalzes
vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß sich
zwischen dem Falztrichter (2) und der Schneideinrichtung
(9) einer Querperforiereinrichtung (7) zur Bildung von Löchern (14) im Bereich der Falzkante des ersten Querfalzes mit daneben verbleibenden Stegen (18) befindet, und
daß vor der Einrichtung (45) zum Bilden des zweiten Längsfalzes (19) eine die Stege (18)
beschneidende Beschneidevorrichtung (27, 31, 37/38, 43)
vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Beschneidevorrichtung eine Fräs- oder Schneideinrich
tung (27) ist, die um eine Achse (26) drehbar im
Falzklappenzylinder (11) lagert und in einen Falzschlitz
(25) des Falzklappenzylinders (11) ragt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Beschneidevorrichtung (31) aus mehreren, seitlich
nebeneinander angeordneten Messerträgerzylindern (33)
und Messerbalkenzylindern (34) besteht, die in
Lücken zwischen Bändern einer Bänderführung (32)
sitzen, wobei das quergefalzte Produkt (20) in der
Bänderführung (32) derart geführt wird, daß die Stege
(18) des Produktes (20) sich in den Lücken zwischen
den Bändern befinden.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Beschneidevorrichtung aus einem unter einem Anschlag
(35) angeordneten Messerbalken (37) und einem über
dem Messerbalken (37) befindlichen Stanzmesser (38)
besteht, wobei der Messerbalken (37) den Anschlag
(35) in Richtung auf das Produkt (20) überragt.
9. Verfahren zum Herstellen von einen zweiten Längsfalz
aufweisenden, in einem Rollenrotationsdruckverfahren bedruck
ten Produkten, wobei mindestens eine mit stehenden
Seiten bedruckte
Papierbahn mit einem ersten Längsfalz, -perforierung oder
-schnitt versehen und quergeschnittenen mehrlagig nachfolgend mit einem
ersten Querfalz sowie einem zweiten Längsfalz gefalzt
wird, und wobei
die Lagen der Papierbahn im Bereich der Falzkante
des zweiten Längsfalzes miteinander verbunden
werden,
dadurch gekennzeichnet, daß im In-line-Verfahren die
Produkte im Bereich des zweiten Längsfalzes
geheftet werden, anschließend die Falzkante des ersten
Querfalzes abgetrennt und danach der zweite Längsfalz
eingebracht wird.
10. Vorrichtung zur Durchführung des
Verfahrens nach Anspruch 9,
bestehend aus einer Trichterwalze, einem Falztrich
ter, einer Längsschneid- oder Längsperforationseinrich
tung, Einlaufwalzen, Zugwalzen
ggf. mit einer Längsperforiereinrichtung,
einer Schneid- und einer Klappenfalzeinrichtung
sowie einer
Einrichtung zum Bilden des zweiten Längsfalzes, wobei
eine Vorrichtung zum Verbinden
des Bereichs der Falzkante des zweiten Längsfalzes
vorgesehen ist, gekennzeichnet durch
ein der Anlage (39) der Klappenfalzeinrichtung
(10, 11) nachgeordnetes, die quergefalzten Produkte (20)
vereinzelndes und weitertransportierendes Quertransport
mittel (40), an dem in Transportrichtung in Folge
- a) eine eine Haftung (42) in der Falzkante des zweiten Längsfalzes (19) ausführende Heftstation (41)
- b) eine den ersten Querfalz entfernende Randbeschneide einrichtung (43) und
- c) die den zweiten Sägefalz (19) ausführende Längsfalz einrichtung (45)
angeordnet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833305760 DE3305760A1 (de) | 1983-02-19 | 1983-02-19 | Falzverfahren sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens |
| EP19840101284 EP0119436B1 (de) | 1983-02-19 | 1984-02-08 | Falzverfahren sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833305760 DE3305760A1 (de) | 1983-02-19 | 1983-02-19 | Falzverfahren sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens |
Publications (2)
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| DE3305760A1 DE3305760A1 (de) | 1984-08-23 |
| DE3305760C2 true DE3305760C2 (de) | 1989-10-05 |
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Family Applications (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: B41F 13/54 |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8380 | Miscellaneous part iii |
Free format text: SPALTE 4, ZEILE 59 "UND" STREICHEN SPALTE 6, ZEILE 9 "ANLAGE" AENDERN IN "AUSLAGE" SPALTE 6, ZEILE 19 "SAEGEFALZ" AENDERN IN "LAENGSFALZ" |
|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |