DE3305482A1 - Durch vormagnetisierungsstrom kompensierter verstaerker - Google Patents
Durch vormagnetisierungsstrom kompensierter verstaerkerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine nichtabschaltende Emitterfolger-Eintakt-Gegentaktscha Hung (SEPP-Schaltung)
der Klasse B.
Eine Emitterfolger-SEPP-Schaltung wird aus dem Gesichtspunkt
des Wirkungsgrads heraus im allgemeinen in Klasse B betrieben. In einer solchen Schaltung ist es wesentlich, einen
Blindstrom durch die Ausgangstransistoren zu führen, um die oberen und unteren Übertragungskennwerte (positive und negative
Halbperioden) glatt miteinander zu verbinden, d.h., um eine Überschneidungsverzerrung zu vermindern. In einer
üblichen Schaltung dieser Art kann eine Überschneidungsverzerrung auftreten, weil der eine der Transistoren eingeschaltet
wird, wenn der andere von diesen abgeschaltet ist. Um dieses Problem zu beseitigen, wurde in jüngerer Zeit eine
nichtabschaltende Schaltung der Klasse B angewendet, bei der ein solches Abschalten aufgrund des Vorliegens eines konstanten
Blindstroms, der st;indiq in dem im übrigen nicht-
'ii Vfc»
-2-- G ·
leitenden Transistor fließt, nicht möglich ist. Zur Erzeugung dieses Blindstroms wird eine Servoschaltung benutzt.
Mit dieser Anordnung wird tatsächlich eine Überschneidungsverzerrung vermindert. Allerdings wird hierbei nichts in be-
zug auf eine Stromverzerrung, die aus der Nichtlinearität der Stromübertragungscharakteristik entsteht, und in bezug
auf eine Spannungsverzerrung, die auf der exponentiellen übertragungscharakteristik des Transistors beruht, getan.
Ferner besteht der Nachteil, daß ein thermisches Durchgehen oder Umkippen auftreten kann, wenn kein völliger .Ausgleich
für den Blindstrom geschaffen wird. Bei der Anordnung nach dem Stand der Technik ändert sich der Blindstrom mit Änderungen
in den Signalpegeln und der Umgebungstemperatur wenig Somit kann sich der Arbeitspunkt der Schaltung über lange
oder kurze Zeitabschnitte verschieben.
Des weiteren ist es außerordentlich schwierig, eine solche
Schaltung zu bemessen und auszulegen, da der oben erwähnte thermische Ausgleich sehr empfindlich ist. Die Auslegung
wird insbesondere bei einer herkömmlichen nichtabschaltenden
Schaltung der Klasse B, die keine positive Rückkopplung anwendet, schwierig. Auf alle Fälle kann in jedweder derart
ausgelegten Schaltung der Temperaturausgleich nur unvollkommen sein.
Zur Erläuterung des Standes der Technik, von dem die Erfindung ausgeht, wird auf die Fig. 1 - 3 Bezug genommen. In
diesen zeigen:
30
30
Fig. 1 das Schema einer beispielhaften herkömmlichen
SEPP-Schaltung der Klasse>B;
Fig. 2 ein Kurvenbild zur Darstellung einer Kennlinie der Schaltung von Fig. 1;
Fig. 2 ein Kurvenbild zur Darstellung einer Kennlinie der Schaltung von Fig. 1;
Fig. 3 ein Kurvenbild zur Darstellung einer Kennlinie einer
anderen üblichen Schaltung.
In Fig. 1 ist der grundsätzliche Aufbau einer herkömmlichen
nichtabschaltbaren SEPP-Schaitung der Klasse B gezeigt, wo
bei Fehlerverstärker A1 und A2 mit einem Verstärkungsfaktor
unter Eins, Spannungserzeugerkreise B1 und B2, die Spannungs·
addierer sein können, eine Eingangssignalquelle C sowie eine Vorspannungsquelle Vß für bipolare Transistoren Q1 und Q2
vorhanden sind.
In Fig. 1 ist ein Blindstrom I^ aus zwei Strömen I^und
IE2 zusammengesetzt, die, wenn am Eingangsanschluß EIN kein
Signal liegt, vorhanden sind. Ströme Ιβ1, Iß2 werden von
einer Energiequelle Vß zugeführt. Wenn die Basis-Emitterspannung eines jeden Transistors VßE und der Emitterwiderstand RE sind, so ergibt sich die folgende Gleichung:
V-V
Id ,\^E
{1)
{1)
RE
Wenn ein Eingangssignalstrom ii fließt, so wird der Strom
i£1 erhöht. Unter der Annahme eines Stromverstärkungsfaktors
h~ .. des Transistors Q1 wird folgende Gleichung
erhalten:
1EI = hfe1 ' 1I
Dieser Strom i£1 erzeugt eine zum Widerstand R£ parallele
Spannung. Damit wird dann die Eingangsspannung V^1 zum Verstärker
A1:
Vi1 ■ <VBE - V * 1El ■ RE
= <VBE - V + hfe1 - 1I - RE
30
Transistors Q2 umgekehrt vorgespannt wird und den Transistor abschalten würde, wenn der Verstärker A1 nicht vorge
sehen wäre. Wird der Verstärkungsfaktor des Verstärkers A.
auf Eins eingestellt, dann wird die Spannung V,. positiv zur
Basis des Transistors Q1 unter diesen Umständen rückgekop
pelt, wodurch die Eingangsspannung zum Transistor Q1 angehoben
wird. Auf diese Weise wird ständig ein konstanter
Blindstrom I ohne den Transistor Qp umgekehrt vorzuspannen,
geliefert. Ein ganz ähnlicher Vorgang läuft dann ab, wenn der Eingangsstrom i. umgekehrt wird, um in die Richtung
zu fließen, in der der Transistor Qp angeschaltet wird.
Die Fig. 2 zeigt eine Stromübertragungskennlinie mit Bezug
auf den Eingangssignalstrom i. in der in Fig. 1 angegebenen
Schaltung. Wenn der Emitterstrom eines Transistors auf hohe Strompegel ansteigt, so nimmt im allgeminen der Stromver-Stärkungsfaktor
hfe ab, und folglich ist die resultierende
Kennlinie in hohem Maß nichtlinear, was einen hohen Wert an Stromverzerrung zum Ergebnis hat. Wenn ferner die Verstärkungsfaktoren
der Verstärker A. und B1 auf Eins eingestellt
werden, wie oben beschrieben wurde, dann wird das positive Rückkopplungsverhältnis 100% und die stabilisierende Wirkung
des Widerstands Rr geht vollkommen verloren (R^ wird in
Gleichung (1) zu Null). Deshalb wird der Blindstrom ij unstabil,
und es können Schwingungen auftreten. In der Praxis weraen die Verstärkungsfaktoren auf Werte unter Eins eingestellt,
die Schaltung ist aber noch ziemlich unstabil in bezug auf die Temperatur.
Wenn eine nichtabschaltbare Schaltungsanordnung der Klasse
B nicht angewendet wird und statt dessen durch Weglassen der Verstärker A,, Ap in Fig. 1 im Bestreben, die auf der
nichtlinearen Stromübertragungscharakteristik beruhende Verzerrung zu vermindern, eine Steuerung mit konstanter Spannung
bewirkt wird, so stellt sich eine übertragungscharakteristik, wie sie in Fig. 3 gezeigt ist, ein. Jedoch bleibt
auch in diesem Fall eine auf den exponentiellen Übertragungskennlinien der Transistoren beruhende Verzerrung erhalten.
In einer eine Konstantspannungssteuerung anwendenden herkömmlichen
SEPP-Schaltung der Klasse B tritt somit 1.) vO eine auf der exponentiellen Übertragungskennlinie beruhende
Überschneidungsverzerrung und eine auf dem An/Aus-Betrieb t'l'-r Ausgangs tr.an.·., i a Loren br· ruhende Verzerrung auf. Selbst
wenn eine nichtabschaltende, eine Konstantstromsteuerung
verwendende SEPP-Schaltung der Klasse B zur Anwendung kommt,
so tritt 2,) eine auf einer nichtlinearen Übertragungskennlinie beruhende Verzerrung auf. Ferner ist 3.) ohne Rücksieht
auf die Art der Steuerung eine Temperaturkompensation für den Blindstrom notwendig, eine vollkommene Kompensation
ist jedoch nicht möglich. Auch werden 4.) Zeiträume, die langer als mehrere Zehntelminuten sind, benötigt, bis der
Blindstrom nach dem Anlegen von Energie konstant wird. Des weiteren schwankt 5.) der Blindstrom mit dem Vorhandensein
oder Fehlen des Eingangssignals, und die Größe des Blindstroms weicht in großem Maß von einem eingestellten Wert
ab, wenn ein großes Signal vorliegt„ Schließlich wird 6.)
der Arbeitspunkt unstabil, und er ändert sich mit der Umgebungstemperatur
sowie dem Vorliegen oder Fehlen des Eingangssignals
aufgrund der oben unter 3.) bis 5.) angegebenen Nachteile.
Um die geschilderten Nachteile und Unzulänglichkeiten zu
vermeiden, ist es ein Ziel der Erfindung, eine mit Nichtabschaltung betriebene Emitterfolger-SEPP-Schaltung der Klasse
B zu schaffen, die eine extrem niedrige Verzerrung hat und die eine Temperaturkompensation des Blindstroms vollkommen
unnötig macht.
Ferner wurde bisher die Einregelung der Blindstromeinstellung eines einen Ausgang verstärkenden Elements in einem
Verstärker der SEPP-Bauart (Eintakt-Gegentaktbauart) hauptsächlich
nur durch Verseilen eines Regelwiderstands von Hand vorgenommen. Da die Blindstromeinstellungsschaltung ein
thermisches Kompensationselement, wie einen Varistor oder Thermistor, umfaßt, wird sich der Blindstrom mit der Zeit
und Temperatur ändern. In typischer Weise sind mehrere Zehntelminuten notwendig, um einen konstanten Blindstromzustand
zu erreichen, nachdem Energie angelegt worden ist. Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß aus Schwankungen des Arbei
tspunkts , di·? nuf Pe<je lande run η ρ η ο inei>
Fituianyssignals
beruhen, eine sog. thermische Verzerrung (thermische Kreuzmodulationsverzerrung)
resultieren kann. Selbst wenn eine Gegentaktanordnung, in der die Transistoren nach Klasse A
betrieben werden, zur Anwendung kommt, werden ungeradzahlige Harmonische des Eingangssignals verstärkt '^obgleich
geradzahlige Harmonische bis zu einem gewissen Grad unterdrückt werden).
Im Hinblick auf die obigen Feststellungen ist es ein weiteres Ziel der Erfindung, eine Vorspannungssteuerschaltung
für einen Verstärker zu schaffen, mit der man in der Lage ist, eine Transistorverstärkerschaltung durch Halten des
Gleich-Blindstroms eines verstärkenden Elements auf einem im wesentlichen konstanten Wert, unabhängig von der Temperatur,
zu stabilisieren, und die damit geeignet ists eine
Überschneidungsverzerrung, Schaltverzerrung u.dgl. zu vermindern.
Um diese und andere Ziele der Erfindung zu erreichen, wird eine Verstärkerschaltung mit einer ohne Abschaltung arbeitenden
Einitterfolger-Eintakt-Gegentaktausbildung (SEPP-Ausbildung) der Klasse B geschaffen, die einen extrem
niedrigen Verzerrungsfaktor hat und bei der eine Temperaturkompensation
für den Blindstrom unnötig ist. Im einzelnen werden erfindungsgemäß ein erster und zweiter Fehlerverstärker,
und zwar einer für die positive sowie einer für die negative Halbperiode, vorgesehen, von denen jeder
drei Eingangsanschlüsse hat, wobei zwei nicht invertierende Anschlüsse sind und einer ein invertierender.
Anschluß ist. Der jeweils eine invertierende Anschluß
ist mit der Ausgangselektrode des entsprechenden verstärkenden Elements verbunden. Die Ausgangselektroden
der verstärkenden Elemente sind über Lasten, die Ohmsche Belastungen oder Stromspiegelungsschaltungslasten sein
können, mit einem Ausgangsanschluß verbunden. Somit wird
35
an die nicht invertierenden Eingangsanschlüsse der Fehlerverstärker
eine Spannung gelegt, die die Größe des im jeweilij'-'ii
ViU^.uürkereltMiiiHit f 1 i c^endiMi Blindstroms darstellt.
ΑΛ .
ι Die ersten, nicht invertierenden Eingangsanschlüsse jedes
Fehlerverstärkers empfangen den um einen vorbestimmten Wert verschobenen Eingangssignalpegel, während die zweiten,
rieht invertierenden Eingangsanschlüsse das Ausgangssignal,
das ebenfalls um einen vorbestimmten Wert verschoben ist, empfangen. Die Ausgänge der Fehlerverstärker werden mit dem
Eingangssignal zum Anlegen an die Eingangselektroden der verstärkenden Elemente summiert.
Ferner wird erfindungsgemäß eine Verstärkerschaltung geschaffen,
in der zwischen die Ausgangselektroden der verstärkenden Elemente und einen AusgangsanschlufJ eine Brückenschaltung
eingefügt is'c. Ein Fehlerverstärker· erzeugt ein Fehlerausgangssignal, das die Differenz als eine zum Eingangssignalpegel
und zu einer von der Brückenschaltung erfaßten Ausgangsspannung proportionale Spannung darstellt.
Ein veränderlicher Vorspannungskreis steuert die Gleich-Vorspannung
des verstärkenden Elements in Übereinstimmung mit dem dabei' erzeugten Fehlersignal. Mit dieser Anordnung
ist es nicht notwendig, irgendein Temperaturkompensationsglied, wie einen Varistor oder Thermistor, vorzusehen.
Ferner ist keine Blindstromeinregelung erforderlich, weil
der Vormagnetisierungsgleichstrom des verstärkenden Elements ständig konstantgehalten wird.
Der Erfindungsgegenstand wird anhand der Zeichnungen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 4 das Schema einer erfindungsgemäß ausgebildeten
Schaltung;
Fig. 5 ein Kurvenbild zur Darstellung einer Kennlinie
der Schaltung von Fig. 4;
Fig. 6 ein Schema für eine spezielle Ausgestaltung der Schaltung von Fig. 4;
Fig. 6 ein Schema für eine spezielle Ausgestaltung der Schaltung von Fig. 4;
Fig. 7 und 8 Schemata für weitere spezielle Ausgestaltungen
der Schaltung von Fig. 4;
• te·
Fig. 9 ein Schaltschema für eine weitere bevorzugte Ausfiih-
rungsform gemäß der Erfindung; Fig.10 ein Schema für eine spezielle Ausgestaltung der
Schaltung von Fig. 9;
Fig.11 ein Kurvenbild einer Übertragungskennlinie der
Fig.11 ein Kurvenbild einer Übertragungskennlinie der
Schaltung von Fig. 9;
Fig.12 bis 14 Schaltschemata für weitere Ausführungsformen
Fig.12 bis 14 Schaltschemata für weitere Ausführungsformen
gemäß der Erfindung;
Fig.15 eine Abwandlung der Brückenschaltung von Fig. 12.
Fig.15 eine Abwandlung der Brückenschaltung von Fig. 12.
Die Fig. 4 zeigt den grundsätzlichen Aufbau einer SEPP-Schaltung gemäß der Erfindung mit zwei Fehlerverstärkern
A1 1 und Ap1, die jeweils drei Eingangsanschlüsse a, b, c
bzw. a', b1, c' haben. Die Emitter der Transistoren Q1, Q9 sind untereinander über Widerstände RP verbunden,
' ^- t.
der Verbindungspunkt der beiden Widerstände ist an die Ausgangsklemme
AUS angeschlossen. Die Emitter der Transistoren Q1, Q2 haben ferner zu den Eingangsanschlüssen a bzw. a1
der Fehlerverstärker A.1 und A2 1 Verbindung. Die Eingangsanschlüssa
c und c1 sind über Vorspannungsquellen Vß mit der
Eingangsklenime EIN verbunden. Der Verbindungspunkt der beiden Widerstände Rr ist mit den restlichen Eingangsanschlüssen
b, b1 der Verstärker A1 1, A2 1 über Vorspannungsquellen
Vu verbunden. Die Ausgänge der Verstärker A1 1 und Ap1 wer-„_
den an Spannungserzeugerkreise B, und B0, die aus Spannungsaddierern
bestehen, gelegt, in denen die Ausgänge der Verstärker A1 1, A2 1 mit dem Eingangssignal summiert werden.
Wenn ein mit Bezug zu den Eingangsanschlüssen a - c des Verstärkers
A1 1 negatives Signal an den Anschluß b gelegt wird,
so öffnet der Verstärker A1 1 den Eingangsanschluß b, d.h.
er macht die dem Anschluß durch den Verstärker auferlegte Impedanz im wesentlichen unendlich, so daß das Signal am
Anschluß b keinen Einfluß auf den Verstärkerausgang hat.
Ferner bringt-der Verstärker A1 1 den Eingangsanschluß c zum
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Öffnen, wenn ein mit Bezug zu den Eingangsanschlüssen b und a negatives Signal angelegt wird. In gleichartiger
We is 3 öffnet ύ'-.r Verstärker A?' den Eingangsanschluß b1, wenn
ι ein mit Bezug auf die Eingangsanschlüsse a' und c1 positives
Eingangssignal an den Anschluß b1 gelegt wird, während er
den Anschluß c; zum öffnen bringt, wenn ein mit Bezug zu
den Eingangsanschlüssen a1 und b1 positives Eingangssignal
angelegt wird.
Mit der obigen Anordnung werden Rückkopplungsschleifen, die
die Anschlüsse a, a1 sowie c, c1 der Verstärker A^1 und A2 1
als Eingangsanschlüsse haben, gebildet. Damit kann der Blindstrom 1^, wenn kein Eingangssignal vorliegt, dargestellt
werden als:
VB
RE
Wenn ein positives Signal eingegeben und ein zu i$ . R^
gleiches negatives Signal zwangsläufig zwischen den Anschlüssen a und c angelegt wird, dann wird der Eingangsanschluß b
geöffnet. Unter der Annahme eines Verstärkungsfaktors o<
für den Verstärker A1 1 wird eine Eingangsspannung V. mit
Bezug auf die Signalkomponente:
worin ist:
ο eine Ausgangsspannung,
AVgr· eine Änderung von Vnr,
1 der Signalstrom und
AVgr· eine Änderung von Vnr,
1 der Signalstrom und
V eine Eingangsspannung zwischen den Anschlüssen a und c,
die ausgedrückt werden kann als
30
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Vg = Vi - <Vo + W
Gleichung (4) wird in Gleichung (3) substituiert, so daß man die folgende Gleichung erhält:
Vi = Vo + AVBE + 1S11E ""["ι - (V0 + 1S^
Durch Ordnen dieser Gleichung wird V erhalten als:
AVRF
V - V - i R - (5)
V - V - i R - (5)
_ Wenn in Gleichung (5)oc groß wird, so wird die Wirkung von
ο
Vnr, das ein die auf der exponentiellen übertragungscharakteristik
beruhende Verzerrung darstellendes Glied ist, aufgehoben. Deshalb wird im Fall einer linearen Belastung
i nicht verzerrt werden, und folglich werden V und V
analog, d.h., sie folgen einander, wodurch eine Verzerrung größtenteils ausgeschaltet wird.
Betrachtet man andererseits das Arbeiten des Verstärkers
Α«1, so wird der Eingangsanschluß c1 geöffnet, weil ein mit
(i.Rr + V) annähernd positives Signal zwangsläufig mit Bezug zu den Anschlüssen b1 und a1 angelegt wird. Deshalb
wirkt der Verstärker Ap1 als ein Fehlerverstärker, der die
Anschlüsse b1 und a1 als seine Eingänge hat. Damit wird
der Blindstrom
I . = L_
RE
Das Ergebnis ist also gleich der obigen Gleichung (2).
Wenn an der Eingangsklemme EIN ein negatives Signal eingegeben wird, so läuft ein gänzlich gleichartiger Vorgang ab,
wobei nur das Vorzeichen der verschiedenen Signale geändert wird.
Die Schaltung von Fig. 4 hat die in Fig. 5 dargestellte Übertragungskennlinie, die diejenige einer ohne Abschaltung
arbeitenden SEPP-Schaltung der Klasse B ist, in der die
resultierende Kennlinie linear i-st.
Die Fig. 6 zeigt eine spezielle Ausgestaltung der Schaltung
von Fig. 4, wobei der Fehlerverstärker A.1 durch zwei
Transistoren Q3 und Q5 gebildet ist, deren jeweilige Basen
.'ji-Mi F. ingrt.'Kjsansch I i!".r,<wi α mid ·: entsprachen. Der Fehler-
ι verstärker A2 1 wird von den Transistoren Q6 und Q8 gebildet,
deren Basen jeweils den Eingangsanschlüssen a1 und c1 entsprechen.
Die Ausgangsströme der Konstantstromquellen I1
und I2 haben die Beziehung I1
> I2-
Bei der speziellen Ausgestaltung von Fig. 7 kommen vier Fehlerverstärker der Eingangsanschlußbauart zur Anwendung,
wobei ein in seiner Leistung idealer Verstärker gebildet wird, indem die Fehlerverstärker abgeglichen werden.
Die in Fig. 8 gezeigte Schaltung wird dadurch erhalten, daß die Ohmsche Belastung der Fehlerverstärker von Fig= 7 durch
Stromspiegelungsschaltungslasten ersetzt wird. Diese Schaltung
hat einen hohen Verstärkungsfaktor und ist für eine Fertigung als integrierte Schaltung geeignet,.
In jedem oben erwähnten Fall werden zwischen den Anschlüssen c oder c1 und b oder b1 oder d oder d1 angelegte Vorspannungen
auf einen Wert eingestellt, der eine gewünschte Blindstrcjigröße liefert, sie sind nicht notwendigerweise
auf einen Wert von VD beschränkt, wie er in der Schaltung
von Fig. 4 verwendet wird.
Ferner wird, selbst wenn der Konstantspannungssteuerpunkt (der Eingangsanschluß in Fig. 6, 7 und 8) geöffnet und I^
in eine Eingangssignalquelle umgewandelt wird, d.h., eine Konstantstromsteuerschaltung entsteht, eine stabilisierte
SEPP-Schaltung, die die Merkmale einer Blindstromservosteuerung und eines Betriebs der Klasse B ohne Abschaltung aufweist,
erhalten werden.
Des weiteren können die ersten und zweiten verstärkenden Elemente einen Darlington-Aufbau haben.
Wie erläutert wurde, werden gemäß der Erfindung die Blindstrom-
und Verzerrungskomponenten der SEPP-Schaltung der Klasse B gleichzeitig (in wahrer Zeit) erfaßt und als Fehlersignale
verstärkt, sowie rückgekoppelt.
ν ν y ν "
4b-
Demzufolge wird die Verzerrung am SEPP-Ausgangsanschluß
in hohem Maß vermindert, die Notwendigkeit für eine weitere Temperaturkompensation des Blindstroms wird beseitigt, und
der Blindstrom wird stabil auf einem konstanten Wert sofort nach Anlegen der Energie gehalten. Auch bleibt der Blindstrom
auf einem vorgegebenen Wert stabil, wenn ein großes Signal eingeführt wird. Ferner wird die Ausgangsimpedanz
der Schaltung ganz bedeutend herabgesetzt, so daß die Belastung der vorhergehenden Stufe sehr stark vermindert wird.
Darüber hinaus wird durch Anwendung einer Anordnung einer ohne Abschaltung arbeitenden SEPP-Schaltung der Klasse B
ohne Schaltverzerrung eine SEPP-Schaltung hoher Leistung erhalten, die einen niedrigen Verzerrungsfaktor und eine
viel höhere Stabilität als bekannte Schaltungen hat.
Die Fig. 9 zeigt ein Schaltschema für eine weitere Ausführungsform
gemäß der Erfindung. Hierbei wird ein Eingangssignal Vj nicht nur als Basiseingang an einen Ausgangs-Verstärkungstransistor
Q1a über eine veränderbare Vorspannungsschaltung
1a und zur Steuerung der Gleich-Vorspannung des Transistors Q13, sondern auch als Basiseingang an einen
ι a
zweiten Ausgangsverstärkungstransistor Q,. gelegt, und zwar im letztgenannten Fall über eine Konstantspannungsquelle
25" 2a, einen Widerstand Rß, eine Konstantspannungsquelle 2b
und eine veränderliche Vorspannungsschaltung 1b. Die Transistoren Q,|a und Q1t) sind in einer Emitterfolger-SEPP-Anordnung
nach Klasse B geschaltet, wobei die Emitter der beiden Transistoren miteinander über Widerstände R. und R1h verbunden
sind. Ein am Verbindungspunkt zwischen den Widerständen R1, und R1. erzeugtes Signal ν ' wird über einen
ι a \ υ ο
Widerstand Rp zum Schaltungsausgang ν , der zum Betreiben ·
einer Last, z.B. eines nicht gezeigten Lautsprechers, verwendet werden kann, geführt. Die Widerstände R1 a, R0 und
„ ι a c
R1b' R2 s*nc^ jeweils zwischen den Emittern der zugeordneten
Transistoren Q1^, Q1ti und dem Schaltungsausgang AUS in Serie
cj-i v'Miil tor.. Wi'!er', Läridi» K3^ und W. sowie R-,, und R.. liegen
parallel zu den jeweils seriengeschalteten Kreisen, wobei die Widerstände R3, und R4. in Serie mit den Emittern der
entsprechenden Transistoren Q., und Q1^ liegen. Somit werden
zwei Brückenschaltungen gebildet, von denen die eine die Widerstände R1a>
R2, R39 sowie R43 und die andere die
Widerstände R^, R2. i^ sowie R4^ umfaßt.
Der eine Eingang zu einem Fehlerverstärker 3a ist an einen Verbindungspunkt der Widerstände R3 und R- angeschlossen,
der eine Eingang eines Fehlerverstärkers 3b ist an einen Verbindungspunkt der Widerstände R3b und R4b angeschlossen.
Als die anderen Eingänge zu den Fehlerverstärkern 3a, 3b kommen im Pegel durch eine (von den Konstantspannungsquellen
Za und 2b zugeführte) Konstantspannung VQ über, .
bzw. unter das Eingangssignal v, verschobene Spannungen
zur Anwendung. Die Ausgangssignale von den Fehlerverstärkern 3a, 3b werden als Steuersignale jeweils über Schaltkreise
4a und 4b an je eine der veränderbaren Vorspannungsschaltungen la und 1b gelegt. Die Schaltkreise 4a, 4b führen
die Fehlerausgänge der Fehlerverstärker 3a, 3b den veränderlichen Vorspannungsschaltungen 1a, 1b in ausgewählter
Weise im Ansprechen auf Ausgänge von NuIldurchgangsvergleichern
5a und 5b, die eine Spannung ν ' vom Punkt a und eine Spannung vQ vom Punkt d der Brückenschaltungen als Ein
gänge empfangen, zu. Die Schaltung enthält ferner Konstantstromquellen
6a und 6b.
Es soll zuerst der Fall der positiven Halbperioden des Eingangssignals
Vj betrachtet werden. Unter der Annahme, daß Id der Blindstrom des Transistors CL und daß dessen Ausgangsstrom
I ist, ergibt sich für die zwischen den Punkten c und d entwickelte Spannung:
Vcd = Riand + ia>
+ R2ia (6)
Ferner kann die zwischen den Punkten b und a entwickelte
Spannung ausgedrückt werden als:
V W V uif V *-
W _ 4a w p ·
Vba -K^7TTa * cd 2 -
R1a * R4a T . R1a R4a " R2R3a . m
= R3a + R4a d R3a + R4a a {?)
Nimmt man an, daß die Bedingung R^a : R2 = Roa : R^3 erfüllt
ist, d.h., daß ein abgeglichener Zustand eingehalten wird,
so kann die Gleichung (7) umgeschrieben werden zu: R1q RAa Ro R·,,
ν - _1a 4a τ - J- 3a_ τ (g)
Daraus folgt, daß es möglich ist,den durch den Transistor
Q1 fließenden Blindstrom I^ zu erfassen, indem man die
Spannung zwischen den Punkten b und a feststellt. Dasselbe ist selbstverständlich für den Fall der negativen Halbperioden
gültig.
Wenn die Spannung Vfl am Punkt a und die Spannung V^ am
Punkt b die Bedingung V = V^, d-.h-. für positive Halbperioden
oder ein nullwertiges Eingangssignal erfüllen, so schaltet der NuIldurchgangsvergleicher 5a den Schaltkreis
4a an (leitender Zustand), während bei V, < Vj, d.h. für
α Q
negative Halbperioden, der Vergleicher 5a den Schaltkreis 4a abschaltet (nichtleitender Zustand). Andererseits arbeitet
der NuIldurchgangsvergleicher 5b komplementär, so daß er
bei Vj = V den Schaltkreis 4b an- und ihn bei V^
< V& abschaltet. Somit arbeiten positive und negative Rückkopplungsschleifen
gleichzeitig, weil, wenn kein Signal angelegt wird, die Bedingung Va = Vd erfüllt ist.
Nimmt man an, daß die Fehlersignäleingänge zu den Fehlerverstärkern
3a, 3b jeweils v. und V1, sind, so ist die
la ID
parallel -/um Widerstand RB erzeugte Spannung InRg-35
!d
Wenn die Verstärkungsfaktoren der veränderlichen Vorspannungskreise
1a, 1b und der Fehlerverstärker 3a, 3b ausreichend groß sind, so werden die Fehlersignaleingänge v^a
und V1J5 klein genug, um sie vernachlässigen zu können. In
diesem Fall kann aus Gleichung (9) die folgende Gleichung (10) erhalten werden:
und V1J5 klein genug, um sie vernachlässigen zu können. In
diesem Fall kann aus Gleichung (9) die folgende Gleichung (10) erhalten werden:
I - R3a + R4a R . Mo)
d " 2iftiaß4a) B B ** ""■
Da der Strom I^ konstant ist, wird der Blindstrom I^ immer
konstant sein, und zwar ohne Rücksicht auf das Vorhandensein oder Fehlen eines Eingangssignals.
Es soll nun die Beziehung zwischen der Ausgangssignalspannung vQ und der Eingangssignalspannung v. für positive Halbperioden
betrachtet werden. Nimmt man an, daß zwischen Eingangs- und Ausgangsklemme des veränderlichen Vorspannungskreises
1a die Spannung vf vorliegt, daß der Transistor
Q1a die Basisausgangsspannung vß hat und daß zwischen Basis und Emitter des Transistors Q. die Spannung Vnr vorliegt, so wird die folgende Gleichung erhalten:
Q1a die Basisausgangsspannung vß hat und daß zwischen Basis und Emitter des Transistors Q. die Spannung Vnr vorliegt, so wird die folgende Gleichung erhalten:
vi + vf = VB
= VBE + Ria^a + 1^ + vo'
= VBE + R1a^a + Id) + vo
Aus Gleichung (11) kann die folgende Gleichung (12) erhalten werden:
vo = vi + vf "[Ve + R1a(ia'+ *d>
+ VB
^ vi + vf -[(R1a + R2^a + RUld + VBe]
-V6-
Ferner kann der Fehlersignalausgang v> vom Fehlerverstär-
i a
ker 3a ausgedrückt werden als:
i - v -
V4a
(13)
Wenn der Verstärkungsfaktor der veränderlichen Vorspannungs
schaltung 1a und des Fehlerverstärkers 3a mit
o< (= ν*/ v, ) bezeichnet wird, dann kann die folgende
τ ι a
Gleichung erhalten werden:
Durch Substitution der Gleichung (14) in Gleichung (12) erhält man:
vo ■ vi
R1aR4a
VBeJ
Folglich ist (Gleichung 15):
(1 +*)v0 . (1 ^)V1- (V0 + R2I,
Aus Gleichung (15) wird die folgende Gleichung (16) erhalten:
R1aR4a R3a+R4a
-+* VBE
VBE j
(16)
Ist ot genügend groß (ex^ \ oder ex—»-co), so kann die
Gleichung (16) umgeschrieben werden zu:
Vd'
Da v« = ν«1 - Ro^o ist» kann die folgende Gleichung
O O Co.
erhalten werden:
V = vo + Va
V = vo + Va
* V1 - ( Id + VD) (18)
1 R3a + K4a d ü
Wie oben festgestellt wurde, sind I^ und VQ konstant, so
daß die Größe der Verzerrung in ν ' gegen Null geht. Da R2 ein Widerstand mit festem Wert ist, nähert sich die
Verzerrung des Schaltungsausgangs ebenfalls Null. Für negative Halbperioden haben die Eingangssignalspannung v.. und
die Ausgangssignalspannung vQ gleichermaßen eine analoge
Beziehung.
Eine spezielle Ausgestaltung der Schaltung von Fig. 9 ist in dem Schaltschema von Fig. 10 dargestellt, wobei gleiche
Bezugszeichen gleichwertige Bauteile bezeichnen. Die Transistoren Q2a, Q33 und Q2b>
Q3b bilden je einen der posi
bzw. negativen Seite zugeordneten Fehlerverstärker 3a bzw.
3b. Die Widerstände R , R . bilden jeweils die verändern-
Sa 5 0
chen Vorspannungskreise 1a bzw. 1b, während Transistoren Q4a, Q4b jeweils die Nulldurchgangsvergleicher 5a und 5b
darstellen.
Während der positiven Halbperioden ist der Transistor Q49 .
abgeschaltet (V3 = Vb
> Vd), die Transistoren Q2a und Q2b
arbeiten in üblicher Weise. Wenn kein Eingangssignal angelegt wird, arbeiten die Transistoren Q2a>
Q2b normal, wobei
= I
3a = I43 ist. Für negative Halbperioden ist Vb
weshalb der Transistor Q. vollständig angeschaltet und der
Transistor Q2a abgeschaltet wird, so daß parallel zum Widerstand
R keine Spannung erzeugt wird. Weil jedoch die
-aa
Transistoren Qgu, und Q3t) der negativen Seite normal arbeiten
fließt von diesen ein Strom in den Widerstand Ru, so daß
über diesem eine Spannung erzeugt wird, was einen Rückkopplungsvorgang
bewirkt.
Weder der Betrieb der vorhergehenden Stufe, noch derjenige der SEPP-Schaltung selbst wird durch das Vorhandensein oder
Fehlen des Eingangssignals nachteilig beeinflußt, da h = !2a + X3a + !4a und lb = *2b + !3b + Ub konstant
sind. Obwohl die Transistoren Q1 und Q.u eine invertierte
Darlington-Verbindung haben, so können sie auch in einer üblichen Darlington-Schaltung verbunden sein, und es können
als aktive Elemente der vorhergehenden Stufe Feldeffekttransistoren verwendet werden.
15
15
Die Fig. 11 zeigt die Übertragungskennlinie einer Schaltung gemäß der Erfindung, wobei eine lineare Beziehung durch die
positivseitige übertragungscharakteristik 41 und die negativseitige
Übertragungscharakteristik 42 erhalten wird. Es ist dem Kurvenbild klar zu entnehmen, daß durch die Erfindung
eine ohne Abschaltung arbeitende SEPP-Schaltung der Klasse B geschaffen worden ist (eine Spannung ν in
Fig. 11 ist vg = v. - V0 1).
Die Fig. 12 bis 14 zeigen Schaltschemata für weitere Ausführungsformen
gemäß der Erfindung, wobei gleiche Bezugszeichen zu Fig. 10 gleichartige Bauteile kennzeichnen. Bei
der Schaltung von Fig. 12 fehlen die Nulldurchgangsvergleicher 5a und 5b, während der positive sowie negative
veränderliche Vorspannungskreis von einem Transistor Qg3
sowie Widerständen Rgg und Rg bzw. von einem Transistor
Qcu sowie Widerständen R5^ und Rg. gebildet sind. Ferner
bestehen ein positiver sowie ein negativer Fehlerverstärker aus Transistoren Q6 sowie Q7 bzw. Qg, sowie Q7b· Die
Arbeitspunkte der Transistoren Q63 und Q6b sind im wesentlichen
auf Abschaltung eingestellt.
-vö-
Bei der Schaltung von Fig. 13 wurden die NuI ldurchgangsvergleicher
5a und 5b von Fig. 9 ebenfalls weggelassen; ein positiver und ein negativer veränderlicher Vorspannungskreis
werden von Transistoren Qc-, Q9a sowie Widerständen
R5a, R6a bzw. von Transistoren Q5b>
Qgb sowie Widerständen R5b' R9b 9ebildet. E*ne Fehlersignalverstärkung für positive
und negative Blindkomponenten wird durch Transistoren Q7a sowie Q8a bzw. Q7b sowie Qgb bewirkt, während eine Fehlersignalverstärkung
für positive und negative Signalkomponenten durch die Transistoren Q5a sowie QQa bzw, Q5b sowie
Qgb herbeigeführt wird.
Bei der Schaltung von Fig. 14 werden ein positiver sowie
negativer veränderlicher Vorspannungskreis durch einen Transistor Qg und Widerstände R5 sowie R6 bzw. einen
Transistor Q5. und Widerstände R5. sowie R^. gebildet.
Transistoren Qg und Q7 bzw. Q6b und Q7b bilden einen
positiven bzw. negativen Fehlersignalverstärker. Die Transistoren Q10 und Q1Ob arbeiten in gleicher Weise wie
die Nulldurchgangsvergleicher der in Fig. 9 gezeigten Schaltung. Die Arbeitspunkte dieser Transistoren sind im
wesentlichen auf Abschaltung eingestellt. Wenn der Steuerpunkt auf die Emitterseite der Transistoren Q5a und Qgb
in den Schaltungen nach den Fig. 12 bis 14 eingestellt wird, dann wird ein Ausgangssignal ohne Verzerrung geliefert
werden.
Die in Fig. 15 gezeigte, gegenüber der Brückenschaltung von Fig. 12 abgeänderte Brückenschaltung besteht aus den
widerständen R1a>
R1b sowie R2 und.ist die Sterndreieckumwandlung
der Schaltung von Fig. 12.
Wie oben im einzelnen erläutert wurde, ist es gemäß der Erfindung nicht notwendig, irgendwelche die Temperatur
kompensierende Elemente, wie einen Varistor oder Thermistor, einzufügen, und es ist keine Blindstromeinregelung erforderlich,
da der Vormagnet i s ierungsgleichstrorn der verstärken-
den Elemente, die die Schaltung bilden, konstantgehalten wird. Darüber hinaus wird ein konstanter Gleichstromvor
spannungswert unmittelbar im Anschluß an die Energieeinschaltung geliefert. Eine thermische Verzerrung wird ebenfalls beseitigt. Ferner wird, da die übertragungscharakteristik der Schaltung linear ist, sämtliche Überschneidungsverzerrung vermindert. Des weiteren wird keine Schaltverzerrung hervorgerufen, da eine Verstärkeranordnung ohne
Abschaltung der Klasse B zur Anwendung kommt.
Claims (9)
- Durch Vormagnetisierungsstrom kompensierter VerstärkerPatentansprücheEintakt-Gegentakt-(SEPP-)Schaltung der Emitterfo-lgerbauart, gekennzeichnet durch ein erstes sowie zweites verstärkendes Element, die in Emitterfolgerart und in Eintakt-Gegentaktanordnung der Klasse B verbunden sowie vorgespannt sind, durch eine erste und zweite Last, die jeweils zwischen Ausgangselektroden des ersten sowie zweiten verstärkenden Elements und einen Ausgangsanschluß eingefügt sind, durch einen ersten sowie zweiten Signalsummierer mit ersten, mit einem Eingangsanschluß verbundenen Eingängen und mit jeweils an die Eingangselektroden des ersten sowie zweiten verstärkenden Elements angeschlossenen Ausgängen, durch eine erste sowie zweite Fehlersignalverstärkereinrichtung, die jeweils für das erste sowie zweite verstärkende Element vorgesehen sind und- von denen jede einen ersten sowie zweiten nicht invertierenden Eingangsanschluß sowie einen invertierenden Eingangsanschluß hat, von denen die invertierenden Eingangsanschlüsse jeweils mit den Ausgangselaktroden des ersten sowie zweiten verstärkenden ElenentsvvvV *»'verbunden sind, wobei die erste sowie zweite Fehlersignalverstärkereinrichtung jeweils mit den zweiten Eingängen des ersten sowie zweiten Signalsummierers verbundene Ausgänge hat, durch eine erste sowie zweite Einrichtung, die den Pegel eines am Eingangsanschluß vorhandenen Signals verschieben sowie zwischen den Eingangsanschluß und jeweils den ersten nichtinvertierenden Eingangsanschluß der ersten sowie zweiten Fehlersignalverstärkereinrichtung eingefügt sind, und durch eine erste sowie zweite Einrichtung, die den Pegel eines am Ausgangsanschluß vorhandenen Signals verschieben sowie zwischen den zweiten nichtinvertierenden Eingangsanschluß der ersten sowie zweiten Fehlersignalverstärkereinrichtung eingefügt sind, wobei bei Verstärken eines -zwischen dem invertierenden Eingangsanschluß sowie dem ersten nichtinvertierenden Eingangsanschluß der ersten Fehlersignalverstärkereinrichtung erzeugten Fehlersignals durch die erste Fehlersignalverstärkereinrichtung die zweite Fehlersignalverstärkereinrichtung ein zwischem ihrem invertierenden Eingangsanschluß sowie ihrem zweiten nichtinvertierenden Eingangsanschluß erzeugtes Fehlersignal verstärkt und bei Verstärken eines zwischen dem invertierenden Eingangsanschluß sowie dem ersten nichtinvertierenden Anschluß der zweiten Fehlersignalverstärkereinrichtung erzeugten Fehlersignals durch die zweite Fehlersignalverstärkereinrichtung die erste Fehlersignalverstärkereinrichtung ein zwischen ihrem invertierenden Eingangsanschluß sowie ihrem zweiten nichtinvertierenden Eingangsanschluß erzeugtes Fehlersignal verstärkt.
- 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß die Spannungen von jeder einen Signalpegel verschiebenden Einrichtung gleich sind.
- 3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß die erste und zweite Last jeweils eine Ohmsche Belastung umfassen.
- 4. Schaltung nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß die erste und zweite Last jeweils eine Stromspiegelungsschaltung umfassen.
- 5. Schaltung nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß das erste und zweite verstärkende Element jeweils einen bipolaren Transistor umfaßt.
- 6. Schaltung nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß sowohl das erste wie das zweite verstärkende Element bipolare Transistoren in Darlington-Schaltung umfassen.
- 7. Verstärkerschaltung, gekennzeichnetdurch ein verstärkendes Element, durch eine Widerstandsbrückenschaltung, die zwischen eine Ausgangselektrode des verstärkenden Elements sowie einen Ausgangsanschluß eingefügt ist und einen ersten, zweiten, dritten sowie vierten Widerstand umfaßt, von denen der erste sowie zweite miteinander in Reihe zwischen den Ausgangsanschluß sowie die Ausgangselektrode des verstärkenden Elements geschaltet sind und der dritte sowie vierte Widerstand miteinander in Reihe sowie parallel zum ersten und zweiten Widerstand geschaltet sind, durch eine Fehlersignalver-Stärkereinrichtung, die ein Fehlersignal liefert, das einen Unterschied zwischen den Pegeln eines Eingangssignals zum verstärkenden Element und einem von der
Brückenschaltung erfaßten Signal darstellt, und durch eine eine Vorspannung verändernde Einrichtung, die eine Gleich-Vorspannung des verstärkenden Elements in Übereinstimmung mit einem von der Fehlersignalverstärkereinrichtung erzeugten Rollerdusgangssujna I steuert. - 8. Schaltung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Vorspannung verändernde Einrichtung einen Vergleicher mit einem ersten sowie zweiten Eirigangsanschluß, von denen der eine mit einem Verbindungspunkt zwischen dem ersten sowie zweiten Widerstand, der andere mit dem Ausgangsanschluß verbunden ist, und einen Umschaltkreis, der den Ausgang der Fehlersignalverstärkereinrichtung selektiv mit einer Eingangselektrode des verstärkenden Elements im Ansprechen auf einen Ausgang des Vergleichers verbindet, umfaßt.
- 9. Schaltung nach Anspruch 7, g e k e η η ζ e i c. π η e t durch eine den Pegel des zwischen dem Eingangsanschluß sowie der Fehlersignalverstärkereinrichtung angelegten Eingangssignals verschiebende Einrichtung.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP57026364A JPS58143611A (ja) | 1982-02-20 | 1982-02-20 | 増幅器のバイアス制御装置 |
| JP20645682A JPS5995710A (ja) | 1982-11-25 | 1982-11-25 | エミツタホロワ型sepp回路 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3305482A1 true DE3305482A1 (de) | 1983-09-08 |
| DE3305482C2 DE3305482C2 (de) | 1985-04-18 |
Family
ID=26364140
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19833305482 Expired DE3305482C2 (de) | 1982-02-20 | 1983-02-17 | Gegentakt-B-Verstärker mit Eintaktausgang |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3305482C2 (de) |
| GB (1) | GB2115999B (de) |
Cited By (2)
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| DE3414785A1 (de) * | 1983-04-28 | 1985-03-07 | Pioneer Electronic Corp., Tokio/Tokyo | Gegentaktverstaerker mit eintaktausgang |
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| GB2115999B (en) | 1985-05-01 |
| GB8304373D0 (en) | 1983-03-23 |
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