DE3305057A1 - Verfahren zur herstellung von siliciumcarbid-whiskern - Google Patents
Verfahren zur herstellung von siliciumcarbid-whiskernInfo
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Description
4
Verfahren zur Herstellung von Siliciumcarbid-Whiskern
Verfahren zur Herstellung von Siliciumcarbid-Whiskern
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Siliciumcarbid-Whiskern, und sie bezieht
sich insbesondere auf ein Verfahren zur Herstellung von Siliciumcarbid-Whiskern, welches Whisker
von vorzüglicher Qualität in hohen Ausbeuten liefert.
Da jeder Whisker, der aus einem Siliciumcarbid-Einkristall besteht, ausgezeichnete Eigenschaften aufweist,
was die spezifische Zugfestigkeit, den spezifischen Elastizitätsmodul, die Hitzefestigkeit und :
die Chemikalienbeständigkeit usw. anbelangt, sind die Whisker äußerst wertvoll als VerStärkungsmaterialien
für Metalle, Kunststoffe und keramische Werkstoffe. Die Herstellung von Siliciumcarbid wird weitgehend
bestimmt durch Faktoren, wie den verwendeten Ausgangs-. materialien, d.h. den silicium- und kohlenstoffhaltigen
Materialien, dem Verhältnis der Stoffmischungen
und der Reaktionstemperatur und -atmosphäre. Die Kombination dieser Faktoren ist von signifikanter
Bedeutung bei der Herstellung von Siliciumcarbid-Whiskern
von hoher Qualität in hohen Ausbeuten.
Bislang sind verschiedene Arbeitstechniken zur Herstellung
von Siliciumcarbid bekanntgeworden: ein Verfahren, bei welchem ein Siliciumhalogenid, wie
Siliciumtetrachlorid, mit einem kohlenstoffhaltigen Material, wie Tetrachlorkohlenstoff, Benzol oder
Methan, in strömendem Wasserstoff bei hohen Temperaturen umgesetzt wird; ein ein dampfförmiges Ausgangsmaterial
verwendendes System, bei dem beispielsweise eine Silanverbindung, wie Trichlorsilan (CH SiCl-),
im Wasserstoffstrom der Pyrolyse unterworfen wird; und ein ein festes Ausgangsmaterialsystem verwendendes
Verfahren, bei dem beispielsweise ein siliciumhaltiges
♦ ·
1 Material, wie Quarzsand oder metallisches Silicium,
mit einem kohlenstoffhaltigen Material, wie Koks- oder
Graphitpulver, umgesetzt wird.
. 5 Die vorliegende Erfindung ist nun aus den folgenden
Entdeckungen entwickelt und vervollständigt worden, welche das Ergebnis von umfassenden Untersuchungen der
Bedingungen darstellen, die zur Gewinnung von hochwertigen Siliciumcarbid-Whiskern in hohen Ausbeuten
erforderlich sind. Bei diesen Entdeckungen handelt es sich um folgendes: Bei einem festen Ausgangsmaterialsystem
kann die Verwendung von Ausgangsmaterialien mit poröser Struktur wirksam zur Verbesserung der Eigenschaften
der entstehenden Siliciumcarbid-Whisker und zu deren Ausbeute beitragen, und das Kristallwachstum
der Siliciumcarbid-Whisker kann in den Fällen beschleunigt werden, in denen eine Katalysatorkomponente
in dem siliciumhaltigen Material vorhanden ist, da die Whisker hauptsächlich aus der Grenzfläche des
20 silfciumhaltigen Materials herauswachsen.
Das Verfahren der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß 100 Gew.Teile Silicagel mit
110 bis 400 Gew.-Teilen Ofenruß gemischt und die beiden miteinander vermischten Ausgangsmaterialien in einer
nicht.-oxidierenden Atmosphäre bei einer Temperatur zwischen etwa 1300 und 1700 0C miteinander umgesetzt
werden, wobei das. genannte Silicagel eine wasserlösliche Verbindung wenigstens eines Metalls aus der Gruppe Eisen,
Nickel und Kobalt in einer Menge von 6,0 bis 25,0 Gew.-%, bezogen auf das Silicium, enthält/ und der besagte Ofenruß
eine Struktur aufweist, die durch eine Dibutylphthalat(DBP)-Absorptionszahl
von 50 ml/100 g oder darüber charakterisiert ist. Das Verfahren der vorlie-
35 genden Erfindung, das unter den genannten Bedingungen durchgeführt wird, kann Siliciumcarbid-Whisker mit
überlegenen Eigenschaften in hohen Ausbeuten liefern.
Die beigefügte Figur 1 stellt eine elektronenmikroskopische
Aufnahme (Vergrößerung 1700-fach) dar, welche die Struktur eines Siliciumcarbid-Whiskers veranschaulicht, der
nach den Angaben in dem weiter unten angeführten Beispiel 8 hergestellt worden ist; und die Figur 2 stellt eine
elektronenmikroskopische Aufnahme (Vergrößerung 1700-fach) dar, welche die Struktur eines Siliciumcarbid-Whiskers
veranschaulicht, der gemäß den Angaben in dem weiter unten angeführten Vergleichsbeispiel 8 hergestellt worden
ist.
Das Silicagel, das erfindungsgemäß als Material für die Silicium-Quelle benutzt wird, besteht aus Kieselsäure,
welche eine SiO2-Komponente in -einer Menge von etwa
99,5 % enthält und eine feinporöse Struktur mit einer
Oberfläche von 450 m /g oder mehr aufweist. Was das
Silicagel anbelangt, so ist es empfehlenswert, ein synthetisches Silicagel zu verwenden, das durch Zersetzung
von Natriumsüicat mit einer anorganischen Säure, wie Salzsäure oder Schwefelsäure, erhältlich ist, wonach
man'das entstandene koagulierte Produkt einer Waschoperation mit Wasser und dem Trocknen unterwirft. Die
Verwendung eines derartigen synthetischen Silicagels ist wegen seiner homogenen Zusammensetzung und seiner
hohen Reinheit empfehlenswert.
Nach der Lehre der vorliegenden Erfindung kann das Silicagel in Pulverform verwendet werden; vor seiner
Verwendung muß es jedoch einer Behandlung mit dem
Ziel unterworfen werden, daß es als Katalysatorkomponente eine wasserlösliche Verbindung wenigstens eines
Metalles aus der Gruppe Eisen, Nickel und Kobalt enthält. Die Kätalysatorkomponente soll in einer Menge
von 6,0 bis 25,0 Gew.-%, bezogen auf das Silicium, enthalten sein. In den Fällen, in denen die Menge der
Katalysatorkomponente weniger als 6,0 Gew.-% beträgt.
kann diese die Beschleunigung des Kristallwachstums der Siliciumcarbid-Whisker nicht wirksam verbessern,
und sie kann den Anteil des Restprodukts, das als Siliciumcarbid-Granalien zurückbleibt, erhöhen. In
den Fällen, in denen die Menge der Katalysatorkomponente 25,0 Gew.-% übersteigt, wird die Whisker-Länge irregulär,
und es kann auch ein irreguläres Whisker-Flächenverhältnis verursacht werden. Zu den Prozeduren, mit denen die
Katalysatorkomponente homogen in das Silicagel eingearbeitet werden kann, gehört als wirksamste Arbeitstechnik
das Pulverisieren des synthetischen Silicagels zu feinen Teilchen, die eine Partikelgröße von 150 Maschen oder
kleiner vorzugsweise von 200 Maschen oder kleiner aufweisen·, das Eintragen dieser feinen Partikel in
15 eine wasserlösliche Verbindung, z.B. ein Chlorid oder
Nitrat des Eisens, Nickels und/oder Kobalts in wässriger Form, so daß eine solche Lösung die Partikel durchtränken
kann, und sie danach zu trocknen.
Was.die Kohlenstoff-Quelle anbelangt, so kann Ofenruß
mit einer Dibutylphthalat(DBP)-Absorptionszahl von
50 ml/100 g oder höher als Charakteristik seiner Struktur, der durch thermisches Cracken von Petroleum- oder Braunkohle-Schwerölen
gewonnen wird, wahlweise-verwendet
25 werden.
Ofenruß weist Oberflächencharakteristiken und eine Teilchenstruktur auf, die verschieden sind von denen
der häufiger verwendeten kohlenstoffhaltigen Materialien,
30 wie Kpkspulver und Graphitpulver, und zwar insofern,
als der Ofenruß die erforderlichen Eigenschaften sozusagen als ihm innewohnende Qualifikation von vornherein mitbringt.
Unter den verschiedenen Ofenrußarten sind diejenigen, die eine durch eine DBP-Absorptionszahl von
50 ml/100 g oder eine noch höhere Zahl charakterisierte Struktur aufweisen, aufgrund ihres porösen Gefüges besonders
1 geeignet für die Herstellung von Siliciumcarbid-Whiskern.
Die charakteristischen Eigenschaften des als eines der Ausgangsmaterialien zu verwendenden Ofenrußes ermöglichen
eine gute Mischbarkeit mit dem als Quelle für das Silicium
5 zu verwendenden anderen Ausgangsmaterial, dem Silicagel
mit seiner feinporösen Struktur, und dies trägt weitestgehend bei zur Verbesserung der Kennzahlen der Whisker
und der Ausbeute, in der sie erhalten werden.
10 Die Verwendung von Ofenruß mit einer DBP-Absorptionszahl
von weniger als 50 ml/100 g ist nicht empfehlenswert, was die erwünschten Eigenschaften der entstehenden
SiC-Whisker und die Ausbeute, in der sie erhalten werden, anbelangt.
Nach der Lehre der vorliegenden Erfindung wird Ofenruß als die Kohlenstoff-Quelle in einer Menge von 110 bis
400 Gew.-Teilen mit 100 Gew.-Teilen Silicagel, das als Ausgangsmaterial für das Siliciunr1^1'vermischt. Wenn
auch die Menge des Rußes die Menge übersteigt, die für
die Umsetzung selbst erforderlich ist, so ist zu bemerken, daß eine kleinere Menge der Kohlenstoff-Quelle die
Entstehung einer größeren Menge von Siliciumcarbid-Kristallen in feingranulierter Form auslösen kann, was
25 zu einer merklichen Verringerung der Ausbeute an Siliciumcarbid-Whiskern
führt. In den Fällen jedoch, in denen die Menge der Kohlenstoff-Quelle die obere Grenze übersteigt, trägt dies nicht zu einer Erhöhung der Ausbeute
an Siliciumcarbid-Whiskern bei, und es gestaltet sich
aufgrund der irregulären Bildung des Whisker-Produkts und der Erhöhung der Menge der restlichen Kohlenstoff-Quelle
die Nachbehandlung der Reaktionsprodukte schwieriger.
Das Silicagel, welches die Katalysatorkomponente enthält,
wird mit dem Ofenruß homogen vermischt. Die Anwesenheit von Natriumchlorid als Material zur Bildung
eines Produktionsraums innerhalb des Systems der Ausgangsmaterialien
dient dazu, die Ausgangsmaterialien dazu zu bringen, beschleunigt Räume zu bilden/ die das
Wachsen des Whiskers (dank seiner Siedeaktion) leiten können, und es wirkt als Flußmittel zur Beschleunigung
der Verflüchtigung des Materials der Silicium-Quelle. Im Ergebnis mit der Lehre der Erfindung kann die Ver-Wendung
von Natriumchlorid die Produktausbeute und die Verlängerung der Whisker-Kristalle weiter verbessern.
Nach der Lehre der vorliegenden Erfindung kann das Natriumchlorid mit den Ausgangsmaterialien in einer
Menge vermischt werden, die 80 bis 200 Gew.-%, bezogen auf das Silicagel, beträgt, oder es kann eine solche
Menge so angeordnet werden, daß sie sich direkt unter den Ausgangsmaterialien befindet. In den Fällen, in
denen die Menge des Natriumchlorids weniger als 80 Gew.-% beträgt, wird dieses unwirksam in Bezug auf die Verbesserung
der Produktausbeute und kann eine unangemessene Kristallverlängerung der Siliciumcarbid-Whisker verur-
20 sachen. In den Fällen, in denen die Menge des Natriumchlorids
200 Gew.-% übersteigt, kann keine Wirkung in Bezug auf eine Erhöhung der Ausbeute festgestellt werden,
und die Hantierungs-Prozeduren werden erschwert.
25 Die Ausgangsmaterialien können vermischt und miteinander zur Umsetzung gebracht werden, nachdem sie in einen
Reaktor gefüllt worden sind, der aus einem hitzebeständigen Material, wie Graphit, besteht. Das Erhitzen
des Reaktors kann so durchgeführt werden, daß man z.B.
30 den Reaktoreinlaß mit dem Deckel verschließt, den Reaktor mit einem Kohlenstoff-Packungsmaterial, wie
Kokspulver/ beschichtet und ihn dann vermittels Hindurchleiten
eines elektrischen Stroms erhitzt. Das Erhitzen kann unter einer nicht-oxidierenden Atmosphäre bei
einer Temperatur in der Größenordnung von 1300 bis
1700 0C, vorzugsweise 1500 bis 1650 °C, wenigstens 2 Stunden
durchgeführt werden. Ein Erhitzen auf Temperaturen unter
1300 °C gestaltet die Bildung von SiC-Whiskern schwierig, und ein Erhitzen auf Temperaturen über 1700 C verkleinert
das Flächenverhältnis (aspect ratio) der erzeugten SiC-Whisker und führt zur Produktion von individuellen SiC-Whiskern
von dicker und kurzer Gestalt/ welche die Eigenschaft der Sprödigkeit zeigen.
Während der Erhitzungsstufe des erfindungsgemäßen Verfahrens
werden die Siliciumkomponente und die Kohlenstoffkomponente in den Ausgangsmaterialien dank der Umsetzung,
die bei hohen Temperaturen stattfindet, in Siliciumcarbid-Einkristalle in Form feiner Fasern umgewandelt.
Im Verlauf dieser Stufe kann das Wachsen des Whiskers vermittels einer Beschleunigung der Wachstumsrate der
Siliciumcarbid-Whisker aufgrund der besonderen, feinporösen Struktur des als Silicium-Quelle dienenden
Silicagels und des als Kohlenstoff-Quelle dienenden Ofenrußes in Kombination mit der im Silicagel vorhandenen
Katalysatorkomponente extrem glatt und schnell vor sich
gehen. Darüber hinaus bewirken die Verwendung einer Ofenrußmenge, die frößer ist als die bei der Reaktion
benötigte Menge, und die Anwesenheit der im Silicagel in einer bestimmten Menge enthaltenen Katalysatorkomponente
die zusätzlichen Effekte, daß die Erzeugung von
25 Siliciumcarbid in Granalienform unterdrückt und die
Produktion von Siliciumcarbid-Whiskern mit einheitlichen Eigenschaften begünstigt wird. Bei der vorliegenden Erfindung
werden all diese Faktoren wirksam miteinander verknüpft mit dem Ergebnis, daß Siliciumcarbid-Whisker
von hoher Qualität in hoher Ausbeute erzeugt werden.
Die Kohlenstoff-Quelle, die nicht-umgesetzt im Produktgemisch
hinterbleibt, -.kann durch Wegbrennen entfernt werden. Die Wegbrenn-Prozedur wird in der Weise durchgeführt,
daß man das Produktgemisch an der Luft auf eine Temperatur von wenigstens 550 0C erhitzt.
Wie im Rahmen der vorliegenden Erfindung festgestellt wurde, besteht das Produkt, das nach der Wegbrenn-Stufe
erhalten wird, im wesentlichen aus Siliciumcarbid-Whiskern von hellgrün-weißer Farbe, abgesehen von einer sehr
kleinen Menge Siliciumcarbid in Form feiner Granalien. Die Ausbeute an Siliciumcarbid-Whiskern, bezogen auf das
als Ausgangsmaterial verwendete Silicagel, erreicht bei der praktischen Durchführung der vorliegenden Erfindung
nahezu den theoretischen Wert. Die gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellten Whisker sind
Einkristall-Whisker in der ß-Form und weisen ein günstiges Flächenverhältnis auf, wie aus dem Durchmesser, der etwa
0,2 bis 0,5 /um beträgt und der Länge, die etwa 200 bis
300 /um beträgt, hervorgeht.
•15
•15
Die vorliegende Erfindung wird nun in allen Einzelheiten in den nachstehenden Arbeitsbeispielen erläutert.
Natriumsilicat (Wasserglas)wurde mit Salzsäure zersetzt,
und das entstandene koagulierte Material wurde mit Wasser gewaschen und danach getrocknet und ergab ein
Silicagel mit einem SiO2-Gehalt von 99,5 %, welches
25 dann zu Partikeln mit einer Maschensiebfeinheit von
. 200 Maschen oder weniger pulverisiert wurde. Die feinen Partikel wurden in eine wäßrige Lösung von Ferrochlorid
(FeCl2'4H2O), Nickelnitrat /Ni (NO3J3*6H3O/ oder
Kobaltchlorid (CoCl2'6H3O) in wechselnden Konzentrationen
eingetragen. Nachdem eine derartige wäßrige-Lösung die feinen Partikel bis zu einem ausreichenden Grad
durchtränkt hatte, wurden diese erhitzt und getrocknet und enthielten dann verschiedene Mengen der Katalysatorkomponente
.
35 ■
Das entstandene, die Katalysatorkomponente enthaltende
12
Silicagel, das als Silicium-Quelle diente, wurde in
einer Menge von 100 Gew.-Teilen homogen vermischt mit 110 Gew.-Teilen eines Ofenrußes von "IISAF-high
structure (Hs)"-Qualität("SEAST 5H"; Hersteller:
Tokai Carbon Co., Ltd.), das als Kohlenstoff-Quelle diente.
Der Ruß wies eine DBP-Absorptionszahl von 130 ml/100 g und eine Jod-Absorptionszahl 104 mg/g auf.
Das Gemisch wurde in einer Menge von 50,0 g in loser Packung in einen Reaktor aus hoch reinem Graphit mit
einem Innendurchmesser von 70 mm und einer Höhe von 150 ml gefüllt, und der Reaktor wurde mit einem Deckel
aus Graphit verschlossen und dann in einen Acheson-Elektroofen gestellt. Der Reaktor wurde dann mit einer
Packung aus Koksgranalien beschichtet. Danach wurde der Ofen auf 1600 0C erhitzt, und die Reaktion ließ
man bei dieser Temperatur 4 Stunden lang ablaufen, wobei im Inneren des Ofens eine nicht-oxidierende Atmosphäre
aufrechterhalten wurde.
Nach der Hitzebehandlung wurde das Reaktiohsprodukt aus dem Reaktor gesammelt und dann erneut an der
Luft auf 700 C erhitzt, um alle hinterbliebenen Reste der nicht-umgesetzten Kohlenstoff-Quelle wegzubrennen.
Die Produktproben, die in den Beispielen 1 bis 11 erhalten wurden, bestanden, wie festgestellt wurde, aus . '
Siliciumcarbid-Whiskern in seetang-ähnlicher Form und
waren von hellgrün-weißer Farbe. Die Röntgen-Beugungsspektren einer jeden Produktprobe ergaben, daß die
Peaks der ß-SiC-Atomabstände an den Winkeln, auftraten,
die dem Abstand von 2,51 A und 1,54 Ä entsprachen, während
irgendwelche Beugungs-Peaks, die etwa dem SiO2 und C entsprochen hätten, nicht festgestellt werden konnten.
Es wurde so im Ergebnis bestätigt, daß die Produktproben
35 hauptsächlich aus Siliciumcarbid-Einkristallen der
ß-Form bestanden. Es wurde ferner festgestellt, daß die
1 wechselnden Mengen der Katalysatorkomponenten in dem
Silicagel Unterschiede bewirkten in Bezug auf die Ausbeute/ die Menge der als Verunreinigung des Whiskers anzusehenden
Siliciumcarbidanteile in granulierter Form/ das Flächen-
5 verhältnis, die Größe, die Homogenität usw.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengestellt, in
der auch der Typ und die Menge der verwendeten Katalysatorkomponente angegeben ist. Zu Vergleichszwecken wurden
100 Gew.-Teile reines Siliciumdioxidpulver, das als Silicium-Quelle diente, mit 110 Gew.-Teilen Graphitpulver,
das als Kohlenstoff-Quelle diente, vermischt, und das entstandene Gemisch wurde weiter mit Ferrochlorid
oder Kobaltchlorid in einer Menge von 7,0 Gew.-%, bezogen auf das Material der Silicium-Quelle, durchgemischt,
und die nachfolgende Behandlung erfolgte unter den gleichen Bedingungen, wie sie in den oben angeführten Beispielen
angewendet wurden. Auch die Ergebnisse dieser Versuche sind in Tabelle 1 zusammengestellt.
| Katalysator | Typ | • | Gehalt [Gew. ^,be zogen auf Sü |
Ausbeute Gew.-%,be zogen auf Si-Quelle |
Grad der Verunrei nigung durch gra nuliertes SiC (rpikroskop. Be obachtung) * |
- | Eigenschaften | Durch- mssser (zum) |
Länge (/um) |
Hcnxxre- nität |
|
| tfergleichs- Deispiel 1 |
2.0 | 94 | +++ | 0.1 ~ 0.5 | 100 - 200 | gut | |||||
| i/ergleichs- Deispiel 2 |
4.0 | 95 | ++ | - | 0.1 ~ 0.5 | 100 ~ 200 | gut | ||||
| Beispiel 1 | 6.0 | 98 | - | 0.3 -0.5 | 200 ~ 300 | gut | |||||
| 3eispiel 2 | FeCA2- | 10.0 | 99 | - | 0.3 ~ 0.5 | 200 -. 300 | gut | ||||
| 4H2O | |||||||||||
| 3eispiel 3 | 20.0 | 99 | 0.3 ~ 0.5 | 200 ~ 300 | gut | ||||||
| 3eispiel 4 | 25.0 | 98 | 0.3 ~ 0.5 | 200 - 30 0 | qut | ||||||
| /ergleichs- Deispiel 3 |
30.0 | 98 | 0.3 -0.5 | 200 ~ 500 | schlecht |
Tabelle 1 - (2)
| Katalysator . | Gehalt Gew.-%, be zogen auf SL |
Ausbeute Gew.-%,be zogen auf Si-Quelle |
Grad der Verun reinigung durch granuliertes SiC (mikroskop. Be obachtung) * |
Eieenschaften | Durch messer (Am) |
Länge (yum) |
Homogeni tät |
|
| Vergleichs beispiel 4 |
Typ | 3.0 | 94 | +++ | 0.1 .. 0.5 | 100 - 200 | gut | |
| Vergleichs beispiel 5 |
5.0 | 96 | +++ | 0.1 ~ 0.5 | 100 ~ 200 | gut | ||
| Beispiel 5 | 7.0 | 99 | + | 0.3 ~ 0.5 | 200 ~ 300 | gut | ||
| Ni(NO3)2· | ||||||||
| 3eispiel 6 | 6H2O | 12.0 | 99 | - | 0.3 ~ 0.5 | 200 - 300 | gut | |
| 3eispiel 7 | 23.0 | 98 | - | 0.3 - 0.5 | 200 - 300 | gut | ||
| i/ergleichs- Deispiel 6 |
26.0 | 98 | + | 0.3 - 0.5 | 200 - 500 | schlecht | ||
| Vergleichs- Deispiel 7 |
28.0 | 98 | - | 0.3 - 0.5 | 200 - 500 | schlecht | ||
Tabelle 1 - (3)
| Katalysator | Typ | Gehalt Gev7.-%, be zogen auf Si |
• | 10.0 | Ausbeute Gew.-%,be zogen auf Si-Quelle |
Grad der Verun reinigung durch granuliertes SiC (mikroskop. Be obachtung) * |
Durch messer (Am) |
0. | Eigenschaften | 5 | Länge | 200 | Hccnoaeni- tät ' m |
|
| Vergleichs beispiel 8 |
2.0 | 20.0" | 93 | +++ | 0.1 - | 0. | 5 | 100 ~ | 200 | gut | ||||
| Vergleichs beispiel 9 |
5.0 | 25.0 | 96 | + | 0.1 ~ | 0. | 5 | 100 - | 300 | gut | ||||
| Beispiel 8 | CoCJl2' | 6.0 | 26.0 | 99 | - | 0.3 ~ | 200 - | gut | ||||||
| 6H2O | 7.0 7.0 |
0. | 5 | 300 | ||||||||||
| Baispiel 9 | 99 | - | O.3.- | 0. | 5 | 200 - | 300 | out | ||||||
| Beispiel 10 | 99 | - | 0.3 ~ | 0. | 5 | 200 ~ | 300 | gut | ||||||
| Beispiel 11 | 99 | - | 0.3 ~ | 0. | 5 | 200 - | 600 | gut | ||||||
| Vergleichs beispiel 10 |
99 | - | 0.3 - | 0. 0. |
5. 5 |
200 ~ | 150 150 |
schlecht | ||||||
| Vergleichs beispiel 11 |
FeCA2 CoCJl2 |
92 94 |
+++ ++ |
0.1 - 0.1 - |
50 ~ 50 - |
schlecht schlecht |
||||||||
1 Tabelle 1 - Anmerkung
*) +++: geschätzter Gehalt höher als 40 % ++: geschätzter Gehalt 20 bis 40 %
+: geschätzter Gehalt 10 bis 20 % 5 t. geschätzter Gehalt 5 bis 10 %
-: geschätzter Gehalt weniger als 5 %
**) gut: gleichmäßig im Durchmesser und in der Länge
sowie homogen im Flächenverhältnis
schlecht: irregulär im Durchmesser und in der Länge
und heterogen im Flächenverhältnis
Die aus den vorstehenden Tabellen., zu entnehmenden
Ergebnisse veranschaulichen, daß die nach der Lehre der Erfindung, durchgeführten Beispiele, bei denen
die Katalysatorkomponente im Silicagel in einem Mengenverhältnis von 6,0 bis 25,0 Gew.-%, auf das Silicium
bezogen, enthalten sind (das sind die Beispiele 1 bis 11),
in Bezug auf die Whisker-Ausbeute, die Größe und Qualität den Vergleichsbeispielen überlegen sind, bei denen die ·
Menge der Katalysatorkomponenten außerhalb des erfindungsgemäß
vorgeschriebenen Bereichs liegt (das sind die Vergleichsbeispiele 1 bis 10) und bei denen
das Ausgangsmaterial-System verschieden von dem der Beispiele 1 bis 11 ist (das gilt für das Vergleichsbeispiel 11). Es wird weiter veranschaulicht, daß k^i
den nach der Lehre der Erfindung durchgeführten Arbeitsbeispielen eine bemerkenswerte Verminderung der Ver-
unreinigung durch granuliertes Siliciumcarbid feststellbar ist, wenn man diese Beispiele den Beispielen vergleichend
gegenüberstellt, bei denen die Menge der Katalysatorkomponente unter 6,0 Gew.-% liegt, und auch
bei einer Gegenüberstellung mit dem Vergleichsbeispiel Diese Ergebnisse veranschaulichen die.hervorragende Brauchbarkeit
der entstandenen Siliciumcarbid-Whiskerjals Verstärkungsmaterial in Verbundwerkstoffen.
Fig. 1 stellt eine Mikroaufnahme (Vergrößerung 1700-fach) des Siliciumcarbid-Whiskers des Beispiels 8 dar, die mit
einem Raster-Elektronenmikroskop aufgenommen wurde. Fig. 2 ist eine elektronenmikroskopische Aufnahme
(Vergrößerung 1700-fach), die von dem Siliciumcarbid-Whisker des Vergleichsbeispiel 8 in der gleichen Weise
wie bei Fig. 1 aufgenommen wurde. Eine vergleichende Betrachtung der Fig. 1 und 2 veranschaulicht, daß der
gemäß Beispiel 8 erhaltene Siliciumcarbid^Whisker mit einer signifikant kleineren Menge des granulierten
Silciumcarbids verunreinigt ist als der im Vergleichsbeispiel 8 erhaltene Whisker.
■ '
Ein feines Silicagelpulver, das in der gleichen Weise
wie in den Beispielen 1 bis 11 derart hergestellt worden
war, daß es 10,0 Gew.-% Kobaltchlorid (CoCl-'öH-O), auf
das Silicium bezogen, enthielt, wurde in einer Menge von
20 100 Gew.-Teilen homogen vermischt mit 110 Gew.-Teilen
eines jeden der drei verschiedenen Ruß-Typen, die als Kohlenstoff-Quelle dienten ("SEAST N", Hersteller
Tokai Carbon Co., Ltd; "Color Black #"5O", Hersteller
Mitsubishi Kasei Kogyo K.K. ; bzw. "Thermal FT",
25 Hersteller Asahi Carbon K.K.) und die verschiedene
DBP-Absorptionszahlen und Jod-Absorptionszahlen aufwiesen,
wie es in der unten stehenden Tabelle 2 angegeben ist. Das Gemisch wurde durch 4 Stunden langes Erhitzen auf
1600 0C in der gleichen Weise und unter Verwendung der
30 gleichen Apparaturen wie in den Beispielen 1 bis 11
zur Umsetzung gebracht. Das entstandenem Reaktionsprodukt
wurde wie in den Beispielen 1 bis 11 thermisch weiterbehandelt, um die zurückgebliebene, nich^umgesetzte
Kohlenstoff-Quelle wegzubrennen.
Wie gefunden wurde, weisen die nach der Lehre der vorlie-
19
genden Erfindung hergestellten Siliciumcarbid-Whisker
eine Einkristall-Struktur auf, die hauptsächlich aus Siliciumcarbid der ß-Porm besteht, wie dies auch bei den
Whiskern der Fall ist, die nach den Angaben in den Beispielen 1 bis 11 hergestellt worden sind. Bei den
Produkten wurdenin der gleichen Weise wie in den Beispielen 1 bis 11 die Ausbeute, der Grad der Verunreinigung
mit granuliertem Siliciumcarbid und die Eigenschaften bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2
zusammengestellt.
| Ruß | ffändels- be zeich nung |
DBP- Absorp- tions- zahl (ml/ 100 g) |
Jod- Abserp- tions- zahl (mg/g) |
i^enge (Gew.- Teile) |
Katalysator | Gehalt Gew.-% (bezoqen auf Si) |
Ausbeute Gew.-% (bezo gen auf Si- Quellen- materia! |
Grad der Verunreini gung durch granulier tes SiC (mikrosko- ) pische Beobachtung) * |
Eigenschaften | Länge (^) |
Homo geni tät |
|
| Beispiel 12 | SEAST N |
97 | 70 | 110 | Tvd | 10.0 | 98 | — | I Durch messer (^um) |
200 ~ 300 |
gut | |
| Beispiel 13 |
Color
Black #50 |
64 | 83 | 110 | CoCiI9 · 6112° |
10.0 | 97 | + | 0.3 - 0.5 |
200 ~ 300 |
gut | |
| \fergleichs- beispiel 12 |
Ther mal FT |
27 | 26 | 110 | CoC «,9· 6H2° |
10.0 | 95 | +++ | 0.2 ~ 0.5 |
10 ~ 50 |
schlecht | |
| CoCA9 6H2O2 |
0.3 - 0.5 |
Anmerkung: Der Grad der Verunreinigung durch granuliertes SiC und die Bewertung der. Homogenität
ist nach den gleichen Richtlinien erfolgt, die in der Anmerkung zu Tabelle 1 definiert sind.
CO CO CD
Wie aus den in Tabelle 2 zusammengestellten Ergebnissen hervorgeht, lieferten die nach der Lehre der Erfindung
durchgeführten Beispiele, bei denen ein Ofenruß mit einer DBP-Absorptionszahl von 50 ml/100 g oder mehr verwendet
wurde (Beispiele 12 und 13) Whisker in höherer Ausbeute, mit einem geringeren Grad der Verunreinigung durch
granuliertes SiC und mit besseren Eigenschaften, als sie im Vergleichsbeispiel 12 erhalten wurden, bei dem Ruß
mit einer DBP-Absorptionszahl von.weniger als 50 ml/100 g verwendet worden war. Wie an dem im Vergleichsbeispiel 12
erhaltenen Produkt zu erkennen ist, wurde in den Fällen, in denen der verwendete Ruß nicht ein Ofenruß war und
. eine DBP-Absorptionszahl von weniger als 50 ml/100 g aufwies, nur kurze SiC-Whisker erhalten, die eine geringe
15 Homogenität aufwiesen und mit einer großen Menge von
granuliertem SiC verunreinigt waren.
20 100 Gew.-Teile eines feinen Pulvers eines Silicagels,
das in der gleichen Weise wie in den Beispielen 1 bis 11 derart hergestellt worden war, daß es 10,0 Gew.-% Kobaltchlorid
(CoCl2*6H20), auf Silicium bezogen, enthielt,
wurden homogen vermischt mit einem Ofenruß einer"IISAF-Hs
25 (high structure) "-Qualität (11SEAST 5H", Hersteller
Tokai Carbon Co., Ltd), das als Kohlenstoff-Quelle diente und eine DBP-Absorptionszahl von 130 ml/100 g und eine
Jod-Absorptionszahl von 104 mg/g aufwies und zwar in den
Mengen, die in der nachstehenden Tabelle 3 angegeben sind.
30 Das Gemisch wurde dann durch 4 Stunden langes Erhitzen
auf 1600 C in der gleichen Weise und unter Anwendung der gleichen Apparatur wie in den Beispielen 1 bis 11 zur
Umsetzung gebracht. Das Reaktionsprodukt wurde in der gleichen Weise wie in den Beispielen 1 bis 11 thermisch
weiterbehandelt, um die hinterbliebene, nicht-umgesetzte Kohlenstoff-Quelle wegzubrennen.
Die in den Beispielen 14 und 15 erhaltenen Whisker bestanden, wie gefunden wurde, hauptsächlich aus
Siliciumcarbid-Einkristallen der ß-Form, wie dies auch bei den Produkten der Beispiele 1 bis 11 der Fall war.
Bei den Produkten wurden dann die Whisker-Ausbeute, der Grad der Verunreinigung durch granuliertes SiC und
die Eigenschaften bestimmt. Die Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle 3 zusammengestellt.
| Ruß | Handelsb ezeich nung |
DBP- Absorp- tions- zahl (πα/ 100 g) |
Jod- ibsorp- tions- zahl (irg/g) |
Menge (Gew,- Teile) |
Katalysator | Gehalt Gew.-% (bezoqen auf Si) |
Ausbeute Gew.-% (bezogen auf Si- Quellen- material) |
Grad der Verunreini gung durch granulier tes SiC (mikros kopische Beobach tung)^ |
Eigenschaften | Durch messer (/um) |
Länge (/um) |
Homo genität |
|
| Beispiel 14 | SEA- ST 5H |
130 | 104 | 300 | Typ | 10.0 | 99 | - | 0.2 0.5 |
200 500 |
gut | ||
| Beispiel 15 | SEA- ST 5H |
130 | 104 | 400 | CoCJl2' 6H2O |
10.0 | 99 | - | 0.2 0.5 |
200 600 |
gut | ||
| \fergleichs- beispiel 13 |
SEA- ST 5H |
130 | 104 | 500 | CoCA2" 6H2O |
10.0 | 99 | - | 0.2 0.5 |
100 600 |
gut | ||
| CoCA2* 6H2O |
Anmerkung: Der Grad der Verunreinigung durch granuliertes SiC und die Bewertung der Homogenität
ist nach den gleichen Richtlinien erfolgt, die in der Anmerkung zu Tabelle 1 definiert sind.
CO CO CD
Wie in Tabelle 3 veranschaulicht wird, wurden in den
nach der Lehre der Erfindung durchgeführten Beispielen, bei denen der Ruß in dem definierten Mengenbereich von
110 bis 400 Gew.-Teilen (Beispiele 14 und 15) verwendet
wurde, Ausbeuten und Produkteigenschaften erzielt, die jenen des Vergleichsbeispiels 13 im wesentlichen
ähnlich waren, bei dem aber die Rußmenge die definierte obere Grenze überstieg. Wie jedoch aus dem.letztgenannten
Beispiel hervorgeht, kann der Effekt einer Steigerung .
der Produktausbeute nicht dadurch erzielt werden, daß die Menge des Rußes erhöht wird. Statt dessen wird eine
Herabsetzung des Wärmeleitfähigkeits-Koeffizienten herbeigeführt mit der Folge, daß eine Temperaturdifferenz
zwischen dem Mittelteil und der Peripherie des Reaktors auftritt, was zu einer lokalen Irregularität in der Länge
und in dem Durchmesser des Produkts und zu einer Heterogenität in der Produktionsstufe des Whisker-Produkts führt.
Darüber hinaus ist im letztgenannten Fall die Menge Ruß, die nicht-umgesetzt zurückbleibt, erhöht, so daß die
Nachbehandlung (die Wegbrenn-Operation) arbeitsaufwendig und kompliziert wird.
In den. Fällen, in denen die Rußmenge· unter der unteren
Grenze lag, d.h. 80 Gew.-% betrug, wurde eine große Menge von Siliciumcarbid-Kristallen in fein granulierter Form
erzeugt mit der Folge, daß eine niedrige Whisker-Ausbeute von nur 65 Gew.-%, bezogen auf die Silicium-Quelle erzielt
wurde. . '
30 Beispiel 16 und 17 und Vergleichsbeispiel· 14
100 Gew.-Teile eines feinen Pulvers eines Silicagels, das in der gleichen Weise wie in den Beispielen 1 bis 11
derart hergestellt worden war, daß es 10,0 Gew.-% Kobaltchlorid (CoCl2"6H3O), bezogen auf das Silicium, enthielt,
1 wurden homogen vermischt mit 110 Gew.-Teilen eines Ofenrußes
einer 11IISAF-Hs"-Qualität ("SEAST 5H", Hersteller
Tokai Carbon Co., Ltd.), der als Kohlenstoff-Quelle diente und eine DBP-Absorptionszahl von 130 ml/100 g und eine
5 Jod-Absorptionszahl von 104 mg/g aufwies. Das Gemisch wurde dann durch 4 Stunden langes Erhitzen bei verschiedenen
Temperaturen und unter Anwendung der gleichen Apparatur wie in den Beispielen 1 bis 11 zur Umsetzung gebracht,
wie in der nachstehenden Tabelle 4 angegeben ist. Das 1° Reaktionsprodukt wurde in der gleichen Weise wie in den
Beispfelen 1 bis "M weitererhitzt, um die hinterbliebene,
nicht-umgese.tzte Kohlenstoff-Quelle wegzubrennen.
Die erhaltenen Produkte bestanden, wie gefunden wurde, in der Hauptsache aus Siliciumcarbid-Einkristallen der
ß-Förm, wie es bei den in den Beispielen 1 bis 11 erhaltenen
Produkten der Fall war. Bei den hierbei erhaltenen Produkten wurden die Ausbeute, der Grad der
Verunreinigung durch granuliertes Siliciumcarbid und die Prbdukteigenschaften bestimmt. Die Ergebnisse sind in
der unten stehenden Tabelle 4 zusammengestellt.
| Ruß | DBP- Absorp- - tions- zahl (πα/ 100 g) |
Jod- Absorp- tions- zahl (mg/g) |
Menge (Gew.- Teile) |
kataly sator: :oci?· 6H2° (Gew.%, aezoaen auf Si) |
Erhitzungs· temperatur und -dauer (°c- Stunden) |
■ Aus beute Gew.-% (bezoger auf Si- Quellen- material |
Grad der Verunreini gung durch qranuliertei SiC (mikrosko pische Be obachtung) * |
Eigenschaften | Durch- jnesser (/um) |
Länge ( ,um) |
Homoge nität |
|
| Vergleichs beispiel 14 |
Han dels bezeid nung |
130 | 104 | 110 | 10.0 | 1200 - 4 | extrem gering |
schlecht | ||||
| Beispiel 16 | SEA- ST 5H |
130' | 104 | 110 | 10.0 | 1510 - 4 | 97 | + | 0.1 0.3 |
100 3 00 |
gut | |
| Beispiel 17 | SEA- ST 5H |
130 | 104 | 110 | 10.0 | 1560 - 4 | 98 | - | 0.2 0.5 |
200 300 |
gut | |
| SEA- ST 5H |
Anmerkung: Der Grad der Verunreinigung durch granuliertes SiC und die Bewertung der Homogenität
sind nach den gleichen Richtlinien erfolgt, die in c?er Anmerkung zu Tabelle 1 definiert sind.
Die in Tabelle 4 zusammengestellten Ergebnisse belegen, daß im Vergleichsbeispiel 14, bei dem die Umsetzung
unter dem unteren Grenzwert von 1300 C durchgeführt worden war, eine extrem geringe Menge des Siliciumcarbid-Whiskers
erzeugt wurde, und daß dieser eine sehr schlechte Homogenität aufwies. Die gernäß der vorliegenden Erfindung
durchgeführten Beispiele (das sind die Beispiel 16 und 17) lieferten Siliciumcarbid-Whisker mit guten
Eigenschaften in ausgezeichneten Ausbeuten.
Wurde die Umsetzung bei Temperaturen oberhalb des oberen Grenzwerts von 1700 °C, d.h. bei 1750 0C,
durchgeführt, dann waren die entstandenen Whisker spröde
und so dick und kurz, daß sie praktisch nicht brauchbar
15 waren.
• Beispiel 18
Ein feines Pulver eines Silicagels, das in der gleichen Weise wie in den Beispielen 1 bis 11 derart hergestellt
worden war, daß es 7,0 Gew.-% Kobaltchlorid (CoCl2*6H2O),
auf das Silicium bezogen, enthielt, wurde in einer Menge von 100 Gew.-Teilen homogen vermischt mit 150 Gew.-Teilen
eines Ofenrußes ("SEAST KH", Hersteller Tokai Carbon Co., Ltd.), das eine DBP-Absorptionszahl von 119 ml/100 g und
eine Jod-Absorptionszahl von 90 mg/g aufwies. Das Gemisch
wurde dann mit 100 Gew.-% Natriumchlorid, bezogen auf das Silicagel, homogen vermischt, und das entstandene
homogene Gemisch wurde dann durch 2 Stunden langes Erhitzen auf 1600 C in der gleichen Weise und unter Anwendung
der gleichen Apparatur wie in den Beispielen 1 bis 11 zur Umsetzung gebracht. Die Reaktionsprodukte
wurden in der gleichen Weise wie in den Beispielen 1 bis 11 thermisch weiterbehandelt, um die hinterbliebene,
35 nicht-umgesetzte Kohlenstoff-Quelle wegzubrennen.
Das Produkt lag, wie festgestellt wurde, in Form eines Schwamms vor und war beträchtlich-voluminöser als die
Produkte, die ohne Natriumchloridzusatz hergestellt worden waren. Es wurde ferner festgestellt, daß die Whisker um
etwa 100 % länger waren als diejenigen, die ohne■Natriumchlorid
hergestellt worden waren und daß ihre Größeneigenschaften extrem homogen waren. Schließlich wurde auch
festgestellt, daß das Produkt des Beispiels 18 aus reinen Siliciumcarbid-Einkristallen der ß-Form bestanden.
,
Beispiele 19 und 20 ·
Ein Gemisch aus 100 Gew.-Teilen eines feinen Pulvers eines Silicagels, das in der gleichen Weise wie in den Beispielen
1 bis 11 derart hergestellt worden war, daß es 7,0 Gew.-%
Kobaltchlorid (CoCl2*6H2O) bezogen auf das Silicium,
enthielt, und 110 Gew.-Teile Ofenruß (11SEAST 5H", Hersteller Tokai Carbon Co., Ltd.), der eine DBP-Absorptionszahl
von 130 ml/100 g und eine Jod-Absorptionszahl von
104 mg/g aufwies, wurde mit Natriumchloridpulver in den Mengen, auf das Silicagel bezogen, homogen vermischt,
die in der nachstehenden Tabelle 5 angegeben sind. Das so entstandene Ausgangsmaterial-System wurde dann durch
2 Stunden langes Erhitzen auf 1600 C in der gleichen Weise und unter Anwendung der gleichen Apparatur wie in den
Beispielen 1 bis 11 zur Umsetzung gebracht. Danach wurdedas entstandene Produkt weiter erhitzt, um die hinterbliebene,
nicht-umgesetzte Kohlenstoff-Quelle wegzubrennen.
Die nach der Lehre der Erfindung hergestellten Whisker (Beispiele 19 und 20) bestanden, wie gefunden wurde, aus
reinen Siliciumcarbid-Einkristallen der ß-Form, und die Verlängerung der Kristalle war deutlicher festzustellen
und ihre Homogenität war besser als bei dem in Beispiel 18
35 erhaltenen Produkt, wenn man sie den Produkten, die
ohne Zusatz von Natriumchlorid nach der Lehre der Erfindung erhalten worden waren, vergleichend gegenüberstellt.
Die hierbei erhaltenen Produkte wurden in Bezug auf die Produktausbeute, den Grad der Verunreinigung durch granuliertes
Siliciumcarbid und die Produkteigenschaften in der gleichen Weise wie in den Beispielen 1 bis 11 untersucht.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 5 zusammengestellt.
| • | Beispiel 19 | Ruß | iandels- sezeich- lung |
DBP- Absorp- tions- zahl (ml/ . 1CO g) |
Jod- Absorp- tions- zahl (mg/g) |
Mencre (Gew.- . Teile) |
Kataly sator: 6H2C (Gew.%/ bezogen auf Si) |
Menge NaCl Cew.%, bezogen auf SiIi- cagel) |
Aus beute Gew.-% (bezoger auf Si- Quellen- material |
Crad der Verunreini gung durch qranulier- tes EiC (mikrosko- ipische Be obachtung) * |
Eigenschaften | Durch messer (/um) |
Länge (/um) |
Homoge- ' nität |
| Beispiel 20 | SEA- ST 5H |
130 | 104 | 110 | 10.0 | 80 | 98 | - | 0.3 0.5 |
150 300 |
gut | |||
| SEA- ST 5H |
130 | 104 | 110 | 10.0 | 200 | 99 | - | 0.3 0.5 |
20 0 500 |
gut |
Anmerkung: Der Grad der Verunreinigung durch granuliertes SiC und die Bewertung der Homogenität
sind nach den gleichen Richtlinien erfolgt, die in. der Anirerkung zu Tabelle 1 definiert sind.
Claims (10)
1. Verfahren zur'Herstellung von Siliciumcarbid-Whiskern,
dadurch gekennzeichnet, daß man 100 Gew.-Teile eines Silicagels, das 6,0 bis 25,0 Gew.-%, auf Silicium
bezogen, einer wasserlöslichen Verbindung wenigstens eines Metalls aus der Gruppe Eisen, Nickel und Kobalt
enthält, mit 110 bis 400 Gew.-Teilen eines Ofenrußes vermischt, der eine Struktur aufweist, die durch eine
Dibutyphthalat (DBP) -Absorptionszahl von nicht unter
•20 50 ml/100 g charakterisiert ist, und das entstandene
Gemisch durch Erhitzen auf eine Temperatur von etwa
1300 bis 1700 umsetzt.
C in einer nicht-oxidierenden Atmosphäre
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ferner 80 bis 200 Gew.-%, auf das Silicagel
bezogen, Natriumchlorid als Material zur Bildung von Produktionsraum in den Siliciumcarbid-Whiskern zusetzt.
3, Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als das zu verwendende Silicagel ein solches zur
Anwendung gelangt, das durch Einbringen eines feinen Silicagelpulvers mit einer Partikelgröße nicht größer
als 150 Maschen in eine wäßrige Lösung eines Chlorids oder Nitrats wenigstens eines Metalls aus der Gruppe
Eisen, Nickel und Kobalt und Trocknen des Silicagels erhalten worden ist.
4. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß als das zu verwendende Silicagel ein solches zur Anwendung gelangt, das durch Einbringen eines feinen
Silicagelpulvers mit einer Partikelgröße nicht größer als 150 Maschen in eine wäßrige Lösung eines Chlorids
oder Nitrats wenigstens eines Metalls aus der Gruppe Eisen, Nickel und Kobalt und Trocknen des Silicagels
erhalten worden ist.
5. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Silicagel, welches die wasserlösliche Verbindung enthält, aus Kieselsäure besteht, welche,
etwa 99,5 % der Si02-Komponente enthält und eine .
feinporöse Struktur mit einer Oberfläche von nicht
2
15 weniger als 450 m /g aufweist.
15 weniger als 450 m /g aufweist.
6. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Silicagel, welches die wasserlösliche Verbindung
enthält, aus Kieselsäure besteht, welche
20 etwa 99,5 % der SiO2-Komponente enthält und eine
feinporöse Struktur mit einer Oberfläche von nicht
weniger als 450 m /g aufweist.
7. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Silicagel, welches die wasserlösliche Verbindung
enthält, aus einem synthetischen Silicagel besteht, das durch Zersetzung von Natriumsilicat mit einer
anorganischen Säure erhalten worden ist.
30
8. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Silicagel, welches die wasserlösliche Verbindung enthält, aus einem synthetischen Silicagel besteht,
das durch Zersetzung von Natriumsilicat mit einer anorganischen Säure erhalten worden ist. ■
35 .
9. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine zurückgebliebene, nicht-umgesetzte Kohlen-
15
25 30 35
stoff-Quelle eines Reaktionsproduktes durch Erhitzen
an der Luft au entfernt wird.
an der Luft auf eine Temperatur von wenigstens 550 C
10. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zurückgebliebene, nicht-umgesetzte Kohlenstoff-Quelle
eines Reaktionsproduktes durch Erhitzen an der Luft auf eine Temperatur von wenigstens 550 C
entfernt wird. 10
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