DE3304593A1 - Nachstell- und zentriervorrichtung fuer servobremsen - Google Patents
Nachstell- und zentriervorrichtung fuer servobremsenInfo
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Description
Firma Maschinenbau Knott Eggstätt Ing. Valentin Knott,
8201 Eggstätt
235 P 6
Nachstell- und Zentriervorrichtung für Servobremsen
Die Erfindung betrifft eine Zentrier- und Nachstellvorrichtung
für Servobremsen nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei einer aus der DE-GM 72 19 84 bekannten Nächste! I-
und Zentriervorrichtung an einem Durchschiebeschloß einer Innenbacken-Servobremse handelt es sich um eine lediglich
in einer Richtung wirksamen Nachstellvorrichtung, die hierzu einen Nachstellhebel mit einer Nachstellklinke umfaßt,
die in eine einseitig wirkende Sperrverzahnung eines
Nachstellzahnrades eingreift.
-2-
-: 330A593
Bei einer Durchschiebebewegung des Durchschiebeschlosses wird dabei der Nachstellhebel um eine am Führungsbock
vorgesehene Drehachse so nach außen verschwenkt, daß die Sperrklinke zunächst einen Zahn überrastet und bei
der nachfolgenden, durch die Federkraft bewirkte Zentrierung des Durchschiebeschlosses und somit erfolgter rückläufiger
Umfangsbewegung am vorher überrasteten Zahn angreift und die die Nachstellhülse im Sinne eines Herausdrehens
des Gewindebolzens verdreht. Zur Betätigung des Nachstellhebels ist ein mit dem Durchschiebeschloß mitbewegbarer
Ansatz vorgesehen, der mit einem Anschlag am Nachstellhebel zum Ausschwenken zusammenwirkt. Die rückläufige
Umfangsbewegung des plattenförmigen Nachstellhebels wird über eine einerseits an einem Querarm des Nachstellhebels
angreifende und andererseits am Führungsbock verankerte Rückstellfeder bewirkt. Gesichert ist der Nachstellhebel
auf einem als Vershwenksachse dienenden Bolzen mittels einer durch eine Querbohrung durch den Bolzen
hindurch ragenden Bügelklammer.
Diese Nachstell- und Zentriervorrichtung weist aber schwerwiegende
Nachteile auf. Zum einen hat sich nämlich in Praxis insbesondere bei Nutzfahrzeugen mit verhältnismäßig
hohen Bremsmomenten und dabei wiederum mit reversierendem Betriebseinsatz gezeigt, daß die Betriebssicherheit
einer derartigen Nachstelleinrichtung den heutigen Anforderungen
nicht mehr genügt. Möglich ist nämlich bei dieser vorbekannten Nachstelleinrichtung insbesondere bei schweren
Erschütterungen, daß der Nachstel I hebel durch diese Erschütterungen nach außen verschwenkt und dadurch ohne
Notwendigkeit einen nächsten Zahn des NachstelIZahnrades
hintergreift und eine Nachstellung vornimmt.
-3-
Ferner sind die Rückstellfedern auch einem gewissen Verschleiß
ausgesetzt, so daß bei einer umfassenden und intensiven Beanspruchung sich deren Rückstellkräfte verändern.
Andererseits ist es bei derartigen Nachstell- und Zentriervorrichtungen ferner möglich, daß bei einer Durchschiebebewegung
des D.urchschiebesch losses zwar der Nachstellhebel
zunächst nach außen verschwenkt wird, dabei aber das Nachstel !zahnrad leicht mitführt, so daß ein
Hintergreifen eines nächsten Zahnes unterbleibt und somit die gewünschte Nachstellung nicht bewerkstelligt werden
kann. Diese nachteilhaften Wirkungen treten insbesondere
bei schweren Nutzfahrzeugen mit großem Verschleiß und einer starken Schmutzbeeinträchtigung an der Nachstellvorrichtung
auf. Schließlich und endlich ist der bei der vorbekannten
Nachstellvorrichtung beanspruchte Bauraum durch "den seitlich nach oben wegstehenden Hebelarm, an dem
die Rückstellfeder ansetzt, relativ groß.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung diese Nachteile
nach dem Stand der Technik zu überwinden und eine Nachstell- und Zentriervorrichtung mit erhöhter Betriebssicherheit
und Leistungsfähigkeit zu schaffen, ohne daß dadurch der beanspruchte Bauraum größer wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im
kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 bzw. 2 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen im Sinne
der Aufgabenstellung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Bei der erfindungsgemäßen Nachstell- und Zentriervorrichtung
für Servobremsen wird erstmals keine Rückstellfeder
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I Γ.·.X -: 330A593
-x-
mehr für den Nachstellhebel benötigt. Erfindungsgemäß
wird die Rückstellung des Nachstellhebels ebenfalls durch
die Zentrierfeder übernommen. Dazu weist das Durchschiebeschloß einen mitbewegbaren Rückstel lansatz auf, der
mit einem im Nachstellhebel in entgegengesetzter Richtung
zumm ersten Anschlag liegenden zweiten Anschlag zusammenwirkt und hierüber bei einer rückläufigen Zentrierung
des Durchschiebeschlosses den Nachstellhebel in seine Ausgangslage
zurückführt. Aufgrund dieser Anordnung wird nicht nur in vorteilhafter Weise die Rückstellfeder als
solche überflüssig, sondern es wird vielmehr der Nachstellhebel selbst in dieser Ausgangslage gehalten, so daß
ein Auswärtsschwenken unmöglich wird.
Durch die vorliegende Erfindung wird darüber hinaus auch
in vorteilhafter Weise durch den Wegfall einer zusätzlichen
Rückstellfeder der benötigte Bauraum vermindert.
In einer alternativen Ausführungsform nach Anspruch 2
werden die Betriebssicherheit und die Leistungsfähigkeit dadurch erhöht, daß ein im Führungsbock verankerter
Sperrbügel vorgesehen ist, der mit seinem Ende zwischen zwei benachbarten Zähnen der Sperrverzahnung des Nachstel
Izahnrades einrastend gehalten wird.. Auch bei einem anfänglichen Auswärtsschwenken des Nachstell hebeis wird
dadurch das Nachstellzahnrad nicht mitbewegt und sicher festgehalten, so daß dann bei Erreichen einer gewissen
Hubhöhe des Nachstellhebels ein sicheres Hintergreifen
eines nächsten Zahnes und ein Weiterstellen möglich ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung gemäß Anspruch 3 vereinigt
die vorteilhaften Merkmale nach Anspruch 1 und 2 und
betrifft eine selbsttätige Nachstell- und Zentriervorrich-
-5-
/to
-Sf-
tung für eine Servobremse ohne zusätzliche Rückstellfedern
und mit einem am Nachstellzahnrad einrastenden Sperrbügel .
In einer Weiterbildung nach Anspruch 4 ist die erfindungsgemäße
Vorrichtung so ausgestaltet, daß eine Nachstellung in beiden Durchschieberichtungen des Durchschiebeschlosses
ermöglicht wird. Zwar ist aus der DE-OS 31 12 550 eine doppelt wirkende Nachstell- und Zentriervorrichtung
für eine Innenbacken-Servobremse als solche bekannt geworden. Diese ebenfalls mit einer separaten Rückstellfeder
zum Rückholen der Nachstellhebel versehene Vorrichtung weist aber ebenfalls die eingangs zitierten Nachteile auf.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung nach
Anspruch 5 ist dabei vorgesehen, daß der mit dem Durchschiebeschloß jeweils entgegen der Kraft der Zentrierfeder
mitbewegbare Nachstellansatz zum Ausschwenken und der
Rückstellansatz zum Rückholen des Nachstellhebels als ein
gemeinsames Teil ausgebildet sind, wobei in einer Weiterbildung nach Anspruch 6, dieser gemeinsame Betätigungsansatz in eine entsprechende Ausnehmung im Nachstellhebel
greift, durch die die beiden gegenüberliegenden Anschläge
zum Ausschwenken und Rückholen des Nachstellhebels gebildet
werden.
Gemäß einer Ausführungsform, nach Anspruch 8 wird in
vorteilhafter Weise eine zusätzliche elastische Federung
vorgesehen, mit der der Nachstellhebel in Richtung auf
das zugeordnete Nachstel !zahnrad angedrückt wird. Auch
bei enormen Belastungen und Schwingungen wird dadurch die Betriebssicherheit weiter erhöht.
-6-
Eine weitere Verbesserung kann noch nach Anspruch 9 dadurch erzielt werden, daß die den vorderen Teil des
Nachstellhebels bildende Nachstellklinke gegenüber diesem
so abgewinkel ist, daß diese einen Sperrzahn tiefer hintergreift.
Ein besserer Eingriff der Nachstellklinke am Nachstellzahnrad
wird schließlich auch durch eine Ausführungsform gemäß Anspruch 10 ermöglicht, indem die Nachstellklinke
zum Nachstellhebel gekröpft ausgebildet ist und das Nachstel
!zahnrad im wesentlichen einen Durchmesser aufweist, der der Breite des Führungsbockes entspricht. Durch diese
kleineren Abmessungen wird nicht nur ein geringerer Bauraum beansprucht, sondern vor allem die Eingriffsverhältnisse
zwischen Nachstellklinke und Nachstellzahnrad verbessert.
Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich nachfolgend anhand der unter Bezugnahme
auf die beigefügten Figuren erfolgten Beschreibung der Ausführungsbeispiele. Dabei zeigen im einzelnen:
Figur 1 : eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Nachstell-
und Zentriervorrichtung, teilweise in Schnittdarstellung;
Figur 2 : eine Seitenansicht gemäß Fig. 1;
Figur 3 : eine Stirnseitenansicht;
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Figur 4 : einen vergrößerten Ausschnitt gem. Fig. 2;
Figur 5 : eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Nachstell- und Zentriervorrichtung
in Seitenansicht und
-7-
Figur 6 : eine Stirnseitenansicht gemäß Fig. 5.
Im folgenden wird auf die Figuren 1 bis 4 bezug genommen,
in denen die selbsttätige Nachstell- und Zentriervorrichtung für eine Servobremse mit einem in Seitenansicht
im wesentlichen U-förmigen Führungsbock 1, der in nicht
näher gezeigter Weise mit der Bremsendeckplatte bzw. dem Bremsträger fest verbindbar ist. In dem Führungsbock
1 ist in Bohrungen ein Durchschiebeschloß angeordnet, das in seiner Axialrichtung verschiebbar ist und hierbei
die Bremsbetätigungskraft von der jeweiligen Primärbacke
auf die Sekundärbacke überträgt. Dieses als Nachstell- und Zentriervorrichtung dienende Durchschiebeschloß vergrößert
bei Abnützung des Bremsbelages an einer der Bremsbacken seine axiale Länge in Bezug auf die zentrierte
Stellung, um damit das Bremslüftspiel für jede der beiden Bremsbacken konstant zu halten.
Dazu sitzt an den Bremsbackenenden jeweils drehfest ein
Gewindebolzen 3, der in einen der jeweiligen Bremsbacken zugeordnetes Nachstellrohr 5 eingeschraubt ist. Die Nachstellrohre
5 sind an ihren gegenüberliegenden Stirnseiten abgestuft und über ein dort jeweils stirnseitig anliegendes
Verbindungsrohr 7miteinander verbunden. Ferner sind die Nachstel Irohre 5 jeweils in einer sie umgebenden Hülse 9 drehbar gelagert, die in den Bohrungen im U-förmigen Führungsbock 1 längsverschiebbar angeordnet sind und an ihren zugewandten stirnseftigen Enden jeweils einen Flansch 11 aufweisen. An den Flanschen . 11 angrenzend ist jeweils eine Nachstellscheibe 13 vorgesehen, so daß eine sich zwischen den Nachstellscheiben 13 befindliche starke Zentrierfeder 15 über die Nachstel Ischeiben 13 die
Verbindungsrohr 7miteinander verbunden. Ferner sind die Nachstel Irohre 5 jeweils in einer sie umgebenden Hülse 9 drehbar gelagert, die in den Bohrungen im U-förmigen Führungsbock 1 längsverschiebbar angeordnet sind und an ihren zugewandten stirnseftigen Enden jeweils einen Flansch 11 aufweisen. An den Flanschen . 11 angrenzend ist jeweils eine Nachstellscheibe 13 vorgesehen, so daß eine sich zwischen den Nachstellscheiben 13 befindliche starke Zentrierfeder 15 über die Nachstel Ischeiben 13 die
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/ι 3
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Flansche 11 der Hülsen 9 auf Distanz und mit ihren Flanschen
in Anlage an den Schenkeln des U-förmigen Führungsbockes gehalten werden.
Ferner ist jedes Nachstellrohr 5 mit einem hierzu axialsymmetrisch angeordneten Nachstellzahnrad 17 fest verbunden.
Die Richtung einer Sperrverzahnung auf dem Nachstel !zahnrad 17 hängt von der Gewinderichtung zwischen
dem Nachstellrohr 5 und dem Gewindebolzen 3 ab und ist
so gewählt, daß eine Drehung zum Herausschrauben des Gewindebolzens 3 führt, wenn das Nachstellzahnrad 17
bei einem Klinkeneingriff mitgenommen wird.
Auch wenn im gezeigten Ausführungsbeispiel die beiden
Nachstellrohre mit den daran angeordneten Nachstellzahnrädern
leicht axial abgezogen werden können, so bewirken gleichwohl die auf einen Gewindebolzen 3 eingeleiteten
Bremskräfte ein Durchschieben des Durchschiebeschlosses aufgrund der stirnseitigen Anlage zwischen dem ersten
Nächste! Irohr, dem Verbindungsrohr und dem zweiten Nachstellrohr.
Wie insbesondere aus Fig. 1 und 2 hervorgeht, sind ferner
zwei an gegenüberliegenden Seiten um 180° zueiander verdreht liegende Nachstel Ihebel 19 vorgesehen, die jeweils
um einen am Führungsbock 1 befestigten Bolzen 21 verschwenkbar sind. Wie insbesondere aus Fig. 2 zu ersehen
ist, sind die als Drehachsen dienenden Bolzen 21 zu der Längsachse des Durchschiebeschlosses versetzt angeordnet.
Jeder Nachstellhebel 19 geht an seinem vorderen Ende in
eine in das jeweilige Nachstellzahnrad 17 eingreifende
Nachstellklinke 23 über, die zum Nachstellhebel selbst
gekröpft und zu seiner Ebene winklig so ausgebildet ist, daß die vordere Einklinkkante tiefer zwischen zwei benachbarte
Zähne des Nachstellzahnrades 17 greifen kann (Fig. 3).
-9-
Ail·
Ein sicheres Eingreifen einer jeden Nachstellklinke 23 wird
aber auch durch die jeweils vorgesehene Bolzensicherung 25 mit darunter angeordneter Federscheibe 27 ermöglicht, wobei
dazwischen noch eine Anlegscheibe 29 vorgesehen sein kann. Durch die in Form einer Tellerfeder ausgebildeten
Federscheibe 27, die sich an der Bolzensicherung 25 abstützt, werden noch größere axiale Kräfte auf den Nachstellhebel
19 eingeleitet, so daß dieser mit seiner Nachstellklinke 23 in einem "noch festeren und sicheren Eingriff
mit dem jeweiligen Nachstellzahnrad 17 gehalten wird.
Wie sich insbesondere aus Fig. 2 ergibt, ist in jedem Nachstel Ihe.bel 19 eine Ausnehmung 31 mit in diese in
Axialrichtung hinein ragenden und gegenüberliegenden
Anschlägen 33 und 35 vorgesehen. Die Anschläge 33 und 35 sind jeweils konkav ausgebildet. Durch die Ausnehmung
31 ragt ferner ein Betätigungsansatz 37, der im gezeigten
Ausführungsbeispiel Teil der Nachstellscheibe 13 ist.
Nachfolgend wird die Funktionsweise dieser selbsttätigen
Nachstell- und Zentriervorrichtung erläutert.
Werdenbeispielsweise durch die Bremsbacken auf die rechte
Gewindebolzen 3 entsprechende Kräfte eingeleitet, so wird das Durchschiebeschloß insgesamt von rechts nach links
im Führungsbock 1 verschoben. Dabei wird über das mitgeführte rechte Nachstellrohr 5 und die rechte Nachstellscheibe
13 die starke Zentrierfeder i5 weiter zusammengepreßt. Nach Überwindung eines Lüftspiels 39 berührt dabei der
Betätigungsansatz 37 den ersten Anschlag 33 und führt dabei zu einer gewissen Verschwenkung des in Fig. 2 gezeigten
Nachstellhebels 19 im Uhrzeigersinn.
-10-
AS
Da die Verschwenkung mit zunehmendem Belagverschleiß wächst, wird schließlich die Nachstel !klinke 23 einen nächsten
Zahn des Nachstellzahnrades 17 übergreifen und einrasten, wobei die Einrastbewegung durch die auf das
Nachstellzahnrad 17 zu abgewinkelte Nachstellklinke 23
und deren gekröpfte Ausbildung, sowie durch die Federscheibe 27 am Bolzen 21 eingeleiteten Querkräfte auf den
Nachstellhebel 19 begünstigt wird.
Bei der anschließenden Bremsenrückstellung wird das
Durchschiebeschloß über die starke Zentrierfeder 15 wieder nach rechts in seine Ausgangslage verschoben. Nach erneuter
Überwindung des Lüftspiels 39 wird dabei der Betätigungsansatz 37 der mit der nach rechts bewegten Nach-Stellscheibe
13 an dem zweiten Anschlag 35 zur Anlage kommen und somit den NachstelIhebel 19 im Gegenuhrzeigersinn
mit der Kraft der Zentrierfeder mit in seine Ausgangslage zurückverschwenken. Durch die an einem nächsten
Zahn eingerastete Nachsteljkl inke 23 wird dieses Nachstellzahnrad
17 und damit das zugeordnete Nachstellrohr 5 so verdreht, daß der in der Zeichnung dargestellte linke
Gewindebolzen 3 herausgeschraubt wird.
. Wie aus der in Fig. 2 gezeigten Darstellung ersichtlich ist, ist das Lüftspiel 39 in der Ausnehmung 31 so gering
gehalten, daß auch bei stärksten Schwingungen der Nachstellhebel 19 nicht im Uhrzeigersinn verschwenkt werden
kann, sondern durch den mit der Federkraft der Zentrierfeder 15 beaufschlagten Betätigungsansatz 37 am zweiten
Anschlag 35 gehalten wird.
Eine entsprechende Verschiebung des Durchschiebeschlosses
-11-
in entgegengesetzter Richtung bewirkt eine entsprechende Verdrehung der gegenüberliegenden Hülse und letztlich
eine axiale Verlängerung der gegenüberliegenden Gewindebuchse
3.
5
5
Im folgenden wird noch auf die Figuren 5 und 6 eingegangen,
in denen eine weitere Ausführungsform gezeigt ist.
Wie insbesondere aus Fig. 5 ersichtlich ist, ist ferner jeweils ein am Führungsbock 1 verankerter und gehaltener
Sperrbügel 41 vorgesehen, der im wesentlichen eine U-Form aufweist und in Seitenausnehmungen 43 am Führungsbock
1 gehalten ist. An der einen Seitenausnehmung 43 am einen
Schenkel des U-förmigen Führungsbockes 1 ragt der Sperrbügel
41 mit seinem auf das zugeorndete Nachstellzahnrad 17 zu gekröpften Ende über dieses vor und ist zwischen
zwei benachbarten Zähnen einrastend gehalten. Ferner ist der in einer Querbohrung 47 im Führungsbock 1
gehaltene Sperrbügel 41 in Richtung auf das Nachstellzahnrad 17 vorgespannt.
Der Sperrbügel 41 bewirkt bei einem Durchschieben des Durchschiebeschlosses und einem entsprechenden Ausschwenken
des Nachstellhebels 19, daß das Nachstellzahnrad 17 sicher festgehalten und hierbei nicht mitgedreht wird,
um eine voll funktionsfähige Nachstellung zu ermöglichen.
Nach dem Hinterrasten der Nachstellklinke 23 und dem Rückführen des Nachstellhebels 19 in seine Ausgangslage
wird bei dem dadurch bewirkten Verdrehen des Nachstellzahnrades 17 das gekröpfte Ende 45 aus der jeweiligen
Zahnstellung herausgehoben und rastet automatisch hinter einem nächsten Zahn wieder ein.
- Leerseite -
Claims (10)
- Firma Maschinenbau Knott Eggstätt Ing. Valentin Knott,
8201 Eggstätt235 P 6Nachstell- und Zentriervorrichtung für ServobremsenAnsprüche:/i.) Nachstell- und Zentriervorrichtung für eine Servobremse mit einem in Seitenansicht im wesentlichen U-förmigen ortsfesten Führungsbock, in dessen Axialbohrungen ein Durchschiebeschloß aus einer zentrfschen Stellung heraus gegen die Kraft einer Zentrierfeder axial verschiebbar gelagertist, welches zwei Gewindebolzen umfaßt, die in einem Nachstellrohr eingeschraubt sind, das mit einem axialsymmetrisch hierzu angeordneten und eine einseitig wirkende Sperrverzahnung aufweisenden Nachstellzahnrad fest ver--01bunden ist, in das eine bei einer Durchschiebebewegung des Durchschiebeschlosses eine Umfangsbewegung am Nachstel !zahnrad ausführende Nachstellklinke eingreift, die bei zu weitern Durchschieben in Richtung auf die zugeordnete Bremsbacke eine Auswärtsschwenkung durchführt und einen Zahn überrastet und bei der nachfolgenden durch die Kraft der Zentrierfeder bewirkte Rückstellung des Durchschiebeschlosses und rückläufiger Umfangsbewegung am vorher überrasteten Zahn angreift und die Nachstellklinke im Sinne eines Herausdrehens des Gewindebolzens verdreht, wobei die Nachstellklinke an einem Nachstellhebel sitzt, der um einen am ortsfesten Bremsteil, vorzugsweise am Führungsbock angeordneten Bolzen verschwenkbar gehalten ist und dazu in Bezug auf seine Schwenkachse einen seitlich versetzten Anschlag aufweist, der in der Bewegungsbahn eines mit dem Durchschiebeschloß mitbewegten, ein Ausschwenken des Nachstellhebels bewirkenden Ausschwenkansatzes liegt, dadurch gekennzeichnet,
daß als Rückstellfeder ebenfalls die Zentrierfeder (15) dient und hierzu ein mit dem Durchschiebeschloß mitbewegter Rückstellansatz (Betätigungsansatz 37) vorgesehen ist, der mit einem weiteren am Nachstellhebel (19) in entgegengesetzter Richtung zum ersten Anschlag (33) wirkenden zweiten Anschlag (35) so zusammenwirkt, daß nach erfolgter Durchschiebebewegung bei der Zentrierung des Durchschiebeschlosses der mitbewegte Rückstellansatz (Betätigungsansatz 37) ein Rückschwenken des Nachstellhebels (19) in seine Ausgangslage bewirkt. - 2. Nachstell- und Zentriervorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Führungsbock (1) verankerter Sperrbügel (41) vorgesehen ist, der mit einem Ende (45) zwischen zwei benachbar--02ten Zähnen der Sperrverzahnung des Nachstellzahnrades (17) einrastend gehalten ist.
- 3. Nachstell- und Zentriervorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß ferner ein am Führungsbock(1) verankerter Sperrbügel (41) vorgesehen ist, der mit einem Ende (45) zwischen zwei benachbarten Zähnen der Sperrverzahnung des Nachstellzahnrades (17) einrastend gehalten ist.
- 4. Nachstell- und Zentriervorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachstelleinrichtung in beiden Durchschieberichtungen wirkt und hierzu zwei stirnseitig vorgesehene Nachstel Irohre (5) mit einem dazwischen angeordneten Verbindungsrohr (7) umfaßt, wobei jedes Nachstellrohr (5) ein Nachstellzahnrad (17) drehfest trägt, in das jeweils ein Nachstellhebel (19) mit zwei in entgegengesetzter Richtung wirkenden Anschlägen (33; 35) greift, die wechselweise mit einem mit dem Durchschiebeschloß mitbewegbaren Ausschwenk- bzw. Rückstellansatz (Betätigungsansatz 37) in Eingriff bringbar sind.
- 5. Nachstell- und Zentriervorrichtung nach Anspruch 1,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß lediglich ein einziges mit dem Durchschiebeschloß mitbewegbarer Betätigungsansatz (37) vorgesehen ist, der als Ausschwenk- und Rückstellansatz dient und der zwischen dem zugeordneten ersten Anschlag (33) und zweiten Anschlag (35) des Nachstellhebels (19) eingreift.· .
- 6. Nachstell- und Zentriervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 5 mit einer Ausnehmung im Nachstel I hebe I, in die der Anschlag zum Ausschwenken- des Nachstellhebels vom zugeordneten Nachstellzahnrad betrach--03tet in vorzugsweise konvex gekrümmter Form hinein- und der mit dem Durchschiebeschloß mitbewegbare Ausschwenkansatz in Querrichtung hindurchragt, dadurch gekennzeich net, daß gegenüberliegend zu dem ersten Anschlag (33) der zweite, vorzugsweise konvex ausgebildete Anschlag(35) in die Ausnehmung (31) hineinragt, wobei der Abstand zwischen den beiden Anschlägen (33; 35) der Dicke des dazwischen eingreifenden und als Ausschwenk- und Rückstellansatz dienenden Betätigungsansatzes (37) plus vorgesehendem Lüftspiel (39) entspricht.
- 7. Nachstell- und Zentriervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrbügel (41) in Längsrichtung im Führungsbock (1) angeordnet und im wesentlichen U-förmig ausgebildet und in Richtung auf das zugeordnete Nachstellzahnrad (17) vorgespannt ist.
- 8. Nachstell- und Zentriervorrichtung nach einem der An-Sprüche 1 oder 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß aufdem die Schwenkachse des Nachstellhebels (19) bildenden Bolzen (21) eine Bolzensicherung (25) aufgesteckt ist, an der sich eine auf den Nachstell hebel (19) einwirkende Federscheibe (27) abstützt.
25 - 9. Nachstell- und Zentriervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachstellklinke (23) gegenüber dem Nachstellhebel (19) mit ihrer Eingreifkante auf das Nachstellzahnrad (17) zu abgwinkelt ist.
- 10. Nachstell- und Zentriervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Nachstellzahnrades (17) ungefähr der Breite des Führungsbockes (1) entspricht und die Nachstel !klinke (23) gegenüber dem Nachstellhebel (19) gekröpft ist.-05
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