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DE3112550A1 - Nachstell- und zentriervorrichtung am durchschiebeschloss einer innenbacken-servobremse - Google Patents

Nachstell- und zentriervorrichtung am durchschiebeschloss einer innenbacken-servobremse

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DE3112550A1
DE3112550A1 DE19813112550 DE3112550A DE3112550A1 DE 3112550 A1 DE3112550 A1 DE 3112550A1 DE 19813112550 DE19813112550 DE 19813112550 DE 3112550 A DE3112550 A DE 3112550A DE 3112550 A1 DE3112550 A1 DE 3112550A1
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Germany
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adjustment
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bolt
sliding lock
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DE19813112550
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Norbert Ing.(grad.) 6800 Mannheim Jobke
Bernd 6803 Edingen-Neckarhausen Rupprecht
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Deutsche Perrot Bremse GmbH
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Deutsche Perrot Bremse GmbH
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    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/38Slack adjusters
    • F16D65/40Slack adjusters mechanical
    • F16D65/52Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play
    • F16D65/56Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play with screw-thread and nut
    • F16D65/561Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play with screw-thread and nut for mounting within the confines of a drum brake
    • F16D65/565Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play with screw-thread and nut for mounting within the confines of a drum brake arranged diametrically opposite to service brake actuator, and subjected to service brake force

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

LEINWEBER & ZIMMERMANN
PATENTANWÄLTE
Dipl.-lng. H. Leinweber oa»-?« Dipl.-Ing. Heinz Zimmermann Dip,.-Ing. A. Gf. v. Wengersky
Rosental 7 · D-8000 Manchen
2. Aufgang (Kustermann-Passage) Telefon (089) 2603989 Telex 528191 lepatd Telegr.-Adr. Leinpat München
denS0. Mfc 1981
Unser Zeichen
zsd Deutsche Perrot-Bremse GmbH, 6800 Mannheim-Friedrichsfeld
Nachstell- und Zentriervorrichtung am Durchschiebeschloß einer Innenbacken-Servobremse
Die Erfindung bezieht sich auf eine Nachstell- und Zentriervorrichtung am Durchschiebeschloß einer Innenbackenservobremse/ mit einer Nachstellmutter je Durchschieberichtung, in der ein drehfester, am jeweiligen Bremsbackenende angreifender Gewindebolzen eingeschraubt ist und die ein zu ihr koaxiales Nachstellzahnrad mit einer einseitig wirkenden Sperrverzahnung trägt, in die eine bei der Durchschiebebewegung des Durchschiebeschlosses eine Umfangsbewegung am Zahnrad ausführende Nachstellklinke eingreift, die bei zu weitem Durchschieben in Richtung auf die zugeordnete Bremsbacke einen Zahn überrastet und bei der nachfolgenden, dirch Federkraft bewirkten Zentrierung des Durchschiebeschlosses und rückläufiger Umfangsbewegung am vorher überrasteten Zahn angreift und die Nachstellmutter im Sinne eines Herausschraubens des Gewindebolzens verdreht, und die an einem platten-
— 2 —
förmigen Nachstellhebel sitzt, der über einen Bolzen an ortsfesten Bremsenteilen gehalten ist, eine zentrierte Ruhestellung besitzt und aus dieser Ruhestellung heraus unter Spannung einer zwischen beide Nachstellhebel eingeschalteten Nachstellfeder und überstreichung des jeweiligen Nachstellzahnrads durch die zugehörige Klinke um seinen Bolzen verdrehbar ist und an dem zu seiner Verdrehung während des Durchschiebens mit dem Durchschiebeschloß verbundene Bremsenteile auf einer Axiallinie, die gegenüber dem Bolzen versetzt ist, angreifen.
Eine derartige Vorrichtung ist bereits durch die DE-AS 12 02 593 bekannt. Aus räumlichen Gründen erfolgt die Nachstellung einer Innenbacken-Servobremse zweckmäßigerweise an der der Spreizvorrichtung gegenüberliegenden Bremsbackenseite, an der eine als Durchschiebeschloß bezeichnete Baugruppe die Bewegung und die Bremskraft von der Primärbacke auf die Sekundärbacke überträgt.
Bei der eingangs genannten Nachstell- und Zentriervorrichtung (DE-AS 12 02 593) sind an jedem mit einer Nachstellklinke ausgerüsteten plattenförmigen Nachstellhebel jeweils zwei Nocken vorgesehen, von denen einer mit einem Bund einer besonderen Hülse des Durchschiebeschlosses zusammenwirkt und der andere durch Federkraft an einem festen Anschlag gehalten ist. Die Herstellung,Lagerhaltung und Montage dieser beiden nicht gegeneinander austauschbaren Nachstellhebel erhöht den Aufwand für die bekannte Nachstellvorrichtung erheblich. Besonders gravierend ist jedoch die Tatsache, daß ihre Betriebssicherheit wesentlich zu wünschen übrig läßt. Solche einfach an einem Bolzen gelagerten Hebel sind nämlich nicht nur um die Bolzenachse verdrehbar, sondern können sich bei seitlichem Kraftangriff auch schrägstellen und kippen. Wenn es sich, wie bei der fraglichen Ausführung nach dem Stand der Technik,um ein schwimmend gelagertes, praktsich kardanisch aufgehängtes Durchschiebeschloß handelt, bei
dem keine Führung unter Mitnahme der Bremsbackenstege gegeben sein kann, sondern vielmehr die Gefahr eines Schrägsteilens gegeben ist, und bei dem überdies mit zunehmendem Belagverschleiß die Zahnräder radial, d.h. aus dem Eingriffsbereich der Nachstellklinke herauswandern, so daß sich eine änderung des Übersetzungsverhältnisses ergibt, liegt die Gefahr einer nicht einwandfreien Nachstellfunktion vor.
An dieser Stelle ist zu erwähnen, daß ferner eine Nachstell- und Zentriervorrichtung abweichender Gattung bekannt ist (DE-PS 23 11 166), bei der die beiden Nachstellklinken Bestandteil eines einzigen, gemeinsamen plattenförmigen Bauteils sind und bei der die beiden Bolzen je eines von zwei im plattenförmigen Bauteil bogenförmig angeordneten Langlöchern durchsetzen und in der zentrierten Ruhestellung am Ende ihres jeweiligen Langlochs, und zwar im Bogenmittelpunkt des jeweils anderen Langlochs liegen. Diese Vorrichtung ist zwar gegenüber derjenigen der eingangs genannten Art einfacher und demnach regelmäßig betriebssicher. Bei Fahrzeugen mit verhältnismäßig hohen Bremsmomenten und mit reversierendem Betriebseinsatz, wie dies insbesondere bei Gabelstaplern der Fall ist, ist die Verwendung eines derartigen plattenförmigen Bauteils mit zwei Nachstellklinken jedoch weniger geeignet. Es kann nämlich unter diesen extremen Betriebsbedingungen zu einem Umschlagen der Bremse unter Beibehaltung der Lage der Platte kommen, bei der die Bolzen nicht in der zentrierten Ruhestellung am Ende ihres jeweiligen Langlochs liegen, und es sind dann Zerstörungen an den Bolzen sowie an der Platte möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung der eingangs genannten Art ohne Herstellungsverteuerung betriebssicherer und leistungsfähiger, insbesondere bei extremen Einsatzbedingungen, wie z.B. bei Fahrzeugen mit reversierender Betriebsweise, zu machen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß das Durchschiebeschloß in Bohrungen eines ortsfest gelagerten Führungsbocks gegen Verkippen um eine quer zu seiner Achse verlaufende Achse gesichert axial verschiebbar angeordnet ist/ daß die mit dem Durchschiebeschloß verbundenen, an den Nachstellhebeln angreifenden Bremsenteile durch die Nachstellzahnräder gebildet sind und daß die beiden plattenförmigen Nachstellhebel am Führungsbock in um ca. 90° versetzten Ebenen verschwenkbar gelagert sind.
Als in baulicher Hinsicht besonders zweckmäßig hat es sich bei einer derartigen Ausführung mit einem einen U-förmigen Querschnitt aufweisenden, ortsfest gelagerten Führungsbock, auf dessen einem Schenkel stirnseitig abstehend der eine als Nachstellhebel-Drehpunkt dienende Bolzen vorgesehen ist, das Merkmal erwiesen, wonach der dem anderen Nachstellhebel zugeordnete Bolzen an der Seite des anderen Führungsbockschenkels abstehend angeordnet ist.
Besonders einwandfreie Betriebsbedingungen ergeben sich, wenn in weiterer Ausgestaltung jeder Nachstellhebel mit seiner Nachstellklinke an demjenigen Nachstellzahnrad angreift, das demjenigen Schenkel des Führungsbocks, an dem sich der Bolzen als Drehpunkt für den zugehörigen Nachstellhebel befindet, abgewandt ist.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und er Zeichnung, auf die bezüglich der Offenbarung aller nicht im Text beschriebenen Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht der Nachstell- und Zentriervorrichtung in Bremslösestellung, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung nach Fig. 1 und - 5 -
Fig. 3 eine Stirnansicht der Vorrichtung nach Fig. 1.
Zwischen den der Spreizvorrichtung einer Innenbackenservobremse gegenüberliegenden Bremsbackenenden ist in einem mit der Bremsendeckplatte fest verbundenen Führungsbock 1, der einen etwa ü-förmigen Querschnitt aufweist, ein Durchschiebeschloß angeordnet, das in seiner Axialrichtung verschiebbar ist und hierbei die Bremsbetätigungskraft von der jeweiligen Primärbacke auf die Sekundärbacke überträgt. Das Durchschiebeschloß ist als Nachstell- und Zentriervorrichtung ausgebildet, die bei Abnützung des Bremsbelags an einer der Bremsbacken ihre axiale Länge im Bezug zu ihrer zentrierten Stellung auf der verschlissenen Seite vergrößert und damit das Bremslüftspiel für jede der beiden Bremsbacken konstant hält.
An den Bremsbackenenden sitzt jeweils drehfest ein Gewindebolzen 2, der in eine der jeweiligen Bremsbacke zugeordnete Nachstellmutter 3 eingeschraubt ist. Die beiden Nachstellmuttern 3 sind in einer Verschiebehülse 4 drehbar gelagert und weisen je einen Bund 5 auf, an dem sich über eine oder mehrere Distanzscheiben 6 die Verschiebehülse abstützt. Die Verschiebehülse ist an ihrer Außenseite in ihrem mittleren Bereich mit einer Ausnehmung versehen, die zur Aufnahme einer Zentrierfeder 7 über zwei geteilte Winkelringe 8 erforderlich ist. Die Winkelringe 8 stützen sich sowohl an der Verschiebehülse 4 als auch am Führungsbock 1 ab und bewirken so eine Zentrierung des in seinem Kern aus den Teilen 2, 3, 4 und 5 bestehenden Durchschiebeschlosses . Die Bremskraft wird von dem der Primärbacke näheren Gewindebolzen 2 über die jeweilige Nachstellmutter 3, den Bund 5, die Verschiebehülse 4 und die auf der anderen Seite symmetrisch hierzu angeordneten gleichen Teile, also wiederum den Bund 5, die Nachstellmutter 3 und den Gewindebolzen 2 übertragen.
— 6 —
Jede Nachstellmutter 3 trägt ein zu ihr koaxiales Nachstellzahnrad 9, dessen Verzahnung aus einer einseitig wirkenden Sperrverzahnung besteht. Die Richtung der Sperrverzahnung hängt von der Gewinderichtung zwischen der Nachstellmutter 3 und dem Gewindebolzen 2 ab und ist so gewählt, daß die Drehrichtung, in der ein Klinkenangriff an der Verzahnung des Zahnrads 9 dieses mitnimmt, zum. Herausschrauben des Gewindebolzens 2 führt.
Auf dem Führungsbock 1 sind Nachstellhebel 10 und 11 durch Bolzen 12 und 13, die im Führungsbock 1 fest verankert sind, unabhängig voneinander drehbar gelagert. Der Bolzen 12 steht auf dem einen Schenkel des Führungsbocks 1 stirnseitig ab und der andere Bolzen 13 ist an der einen Seite des anderen Führungsbockschenkels abstehend angeordnet. Die Achsen der beiden Bolzen 12 und 13 schließen somit einen etwa rechten Winkel miteinander ein. Dementsprechend sind die beiden Nachstellhebel 10 und 11 am Führungsbock 1 in um ca. 90° versetzen Ebenen um die Bolzen 12 und 13 verschwenkbar gelagert. Die beiden Nachstellhebel 10 und 11 sind jeweils in einem Abstand von dem durch den zugehörigen Bolzen 12 bzw. 13 gebildeten Drehpunkt, der dem Abstand der beiden Schenkel des Führungsbocks 1 entspricht, mit einem quer abstehenden Arm 14 bzw. 15 versehen. An diesen beiden Armen 14 und 15 greift eine beiden Nachstellhebeln 10 und 11 gemeinsame Nachstellfeder 16 an. Jeder Nachstellhebel 10 bzw. 11 ist mit einem aus seiner Ebene heraus abgewinkelten Anschlagfinger 17 bzw. 18 versehen, über den er sich in seiner Ruhelage unter der Wirkung der Nachstellfeder 16 an dem zugeordneten Schenkel des Führungsbocks 1 abstützt. Das über den Arm 14..; bzw. 15 vorstehende Ende jedes Nachstellhebels 10 bzw. 11 ist als Nachstellklinke 19 bzw. 20 ausgebildet, die mit der Verzahnung des zugehörigen Nachstellzahnrades 9 in Eingriff steht. Da jeweils die Ebene des einen plattenförmigen Nachstellhebels 10 bzw. 11 höher liegt als das Ende des Arms 15 bzw. 14, an dem die gemeinsame Nachstellfeder 16 angreift, übt diese Feder eine auf das Nachstellzahnrad 9 gerichtete Kraftkomponente auf den
Nachstellhebel aus.
Jeder Nachstellhebel 10 bzw. 11 weist einen Gleitvorsprung 21 bzw. 22 auf, der sich in zentrierter Ausgangslage des Durchschiebeschlosses bis auf ein kleines Spiel 23 an die jeweils zugewandte Seitenfläche des Nachstellzahnrades 9 annähert. Die Größe dieses Spiels 23 ist durch geeignete Wahl der Distanzscheiben 6 wählbar.
Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Wird das Durchschiebeschloß beim Bremsen beispielsweise von links nach rechts in der Darstellung nach den Fig. 1 bzw. 2 verschoben, so drückt das linke Nachstellzahnrad 9 auf den Gleitvorsprung 22 und führt ihn mit, wobei sich der Nachstellhebel 11 im Uhrzeigersinn um den Bolzen 13 verdreht. Nach eingetretenem Belagverschleiß überrastet die Nachstellklinke einen Zahn des rechten Nachstellzahnrades 9. Bei der anschließenden Bremsenrückstellung und der Zentrierung des Durchschiebeschlosses durch die Zentrierfeder 7 wird auch der Nachstellhebel 11 aufgrund der sich zurückbewegenden Nachstellzahnräder 9 und unterstützt durch die Nachstellfeder 16 in ihre Ruhestellung gemäß Fig. 1 zurückgedreht. Hierbei greift die Nachstellklinke 20 am überrasteten ZaHi der sägezahnartigen Sperrverzahnung des rechten Nachstellzahnrads 9 an und dreht dieses Zahnrad mit seiner Nachstellmutter 3 so, daß der in der Zeichnung rechte Gewindebolzen 2 herausgeschraubt wird.
Bei Verschiebung des Durchschiebeschlosses von rechts nach links bleibt der Nachstellhebel 11 in der in Fig. 1 veranschaulichten Ruhelage. Dagegen wird der Nachstellhebel über seinen Gleitvorsprung 21 vom rechten Nachstellzahnrad 9 beaufschlagt. Es kommt zu einem verdrehen des Nachstellhebels und ggfls. bei Belagverschleiß auch zu einem überrasten eines Zahns der sägezahnartigen Sperrverzahnung des linken - 8 -
-40- -sr-
Nachstellzahnrads 9 durch die Nachstellklinke 19.
Da die Nachstellfeder 16 außer der Verdrehkraft auch eine gewisse Radialkraft, bezogen auf das Durchschiebeschloß, auf die Nachstellhebel 10 bzw. 11 ausübt, erzeugt sie somit auch ein Moment, das ein sicheres Einrasten der Nachstellklinke in den nächsten Zahn des Nachstellzahnrads 9 garantiert. Der die Radialkraftkomponente bestimmende Winkel der Nachstellfeder 16 wird so klein gewählt, daß ein Mitdrehen des Nachstellzahnrads 9 durch Reibung in der durch die Freilaufwirkung freigegebenen Richtung sicher vermieden wird. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist das äußere Ende jedes Arms 14 bzw. 15 etwas aus der Ebene des plattenförmigen Nachstellhebels bzw. 11 heraus abgewinkelt. Durch Veränderung dieses Winkels läßt sich die erwähnte Radialkraftkomponente verändern.
Falls eine manuelle Einstellung vorgenommen werden soll, bedarf es lediglich eines Verdrehens des infrage kommenden Nachctellzahnrades 9 mit Hilfe eines geeigneten Werkzeuges, beispielsweise eines Schraubenziehers. Ein Zurückdrehen der Zahnräder ist beispielsweise bei eingelaufender Bremse von Vorteil, um die Trommel abziehen zu können.
1 Führungsbock
2 Gewindebolzen
3 Nachstellmutter
4 Verschiebehülse
5 Bund
6 Distanzscheiben
7 Zentrierfeder
8 Winkelringe
9 Nachstellzahnrad lONachstellhebel 11
12 Bolzen
13
14 Arm
16 Nachstellfeder
17 Anschlagfinger 18
19 Nachstellklinke
21 Gleitvorsprung
23 Spiel
Bezugszeichenaufstellung:

Claims (5)

  1. Patentansprüche :
    ΓΤΛ Nachstell- und Zentriervorrichtung am Durchschiebeschloß einer Innenbackenservobremse, mit einer Nachstellmutter (3) je Durchschieberichtung, in der ein drehfester, am jeweiligen Bremsbackenende angreifender Gewindebolzen (2) eingeschraubt ist und die ein zu ihr koaxiales Nachstellzahnrad (9) mit einer einseitig wirkenden Sperrverzahnung trägt, in die eine bei der Durchschiebebewegung des Durchschiebeschlosses eine ümfangsbewegung am Zahnrad ausführende Nachstellklinke (19, 20) eingreift, die bei zu weitem Durchschieben in Richtung auf die zugeordnete Bremsbacke einen Zahn überrastet und bei der nachfolgenden, durch Federkraft bewirkten Zentrierung des Durchschiebeschlosses und rückläufiger ümfangsbewegung am vorher überrasteten Zahn angreift und die Nachstellmutter (3) im Sinne eines Herausschraubens des Gewindebolzens (2) verdreht, und die an einem plattenförmigen Nachstellhebel sitzt, der über einen Bolzen (12, 13) an ortsfesten Bremsenteilen gehalten ist, eine zentrierte Ruhestellung besitzt und aus dieser Ruhestellung heraus unter Spannung einer zwischen beide Nachstellhebel (10, 11) eingeschalteten Nachstellfeder (16) und überstreichung des jeweiligen Nachstellzahnrads (9) durch die zugehörige Klinke (19, 20) um seinen Bolzen (12, 13) verdrehbar ist und an dem zu seiner Verdrehung während des Durchschiebens mit dem Durchschiebeschloß verbundene Bremsenteile auf einer Axiallinie, die gegenüber dem Bolzen wersetzt ist, angreifen, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchschiebeschloß in Bohrungen eines ortsfest gelagerten Führungsbocks (1) gegen Verkippen um eine quer zu seiner Achse verlaufende Achse gesichert axial verschiebbar angeordnet ist, daß die mit dem Durchschiebeschloß verbundenen, an den Nachstellhebeln angreifenden Bremsenteile durch die Nachstellzahnräder (9) gebildet sind und daß die beiden plattenförmigen Nachstellhebel (10, 11) am Führungsbock (T) in um ca. 90° versetzten Ebenen verschwenkbar gelagert sind.
    - 10 -
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, mit einem einen U-förmigen Querschnitt aufweisenden, ortsfest gelagerten Führungsbock (1), auf dessen einem Schenkel stirnseitig abstehend der eine als Nachstellhebel-Drehpunkt dienende Bolzen (12) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der dem anderen Nachstellhebel (11) zugeordnete Bolzen (13) an der Seite des anderen Führungsbockschenkels abstehend angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Nachstellhebel (10, 11) mit seiner Nachstellklinke (19, 20)an demjenigen Nachstellzahnrad (9) angreift, das demjenigen Schenkel des Führungsbocks (1), an dem sich der Bolzen (12, 13) als Drehpunkt für den zugehörigen Nachstellhebel (10, 11) befindet, abgewandt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Nachstellhebel (10, 11) jeweils in einem Abstand von dem Drehpunkt, der dem Abstand der beiden Schenkel des Führungsbocks (1) entspricht, mit einem quer abstehenden Arm (14, 15) versehen sind und daß an den beiden Armen die beiden Nachstellhebeln gemeinsame Nachstellfeder (16) angreift.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Nachstellhebel (10, 11) mit einem aus seiner Ebene heraus abgewinkelten Anschlagfinger (17, 18) versehen ist, über den er sich in seiner Ruhelage unter der Wirkung der Nachstellfeder (16) an dem zugeordneten Schenkel des Führungsbocks (1) abstützt.
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