DE3303478A1 - Ausgleichsgetriebe - Google Patents
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Description
Vl V v/t / \J
". " ■ Q-8000 München 80 Sckellstrasse 1
Telefon (089) 4482496
Telex 5215935
Telegramme patemus münchen
Patentanwalt Dr.-Ing. R. Liesegang
zugelassen beim Europäischen Patentamt — admitted to the European Patent Office — Mandateire agτέέ aupres Γ Office European des Brevets
Ausgleichsgetriebe
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug-Antriebssystem und
insbesondere sein Ausgleichsgetriebe.
Fig. 1 zeigt ein herkömmliches Ausgleichsgetriebe mit einem äußeren Gehäuse 10 und einem inneren Gehäuse 12, das darin
auf Lagern 14 drehbar gelagert ist. Das Gehäuse 12 enthält
eine Kammer 16 und hat ein Paar diametral gegenüberliegende öffnungen 18. In den öffnungen 18 ist eine Planetenwelle 20
mittels eines Stiftes 22 im Gehäuse 12 die Kammer 16 durchsetzend gehalten. Ein Paar Planetenräder 24 sind drehbar
auf der Planetenwelle 20 in der Kammer 16 gelagert, und
zwar je ein Planetenrad nahe jedem Ende. Ein Paar in der Kammer 16 gehaltene Sonnenräder 26 wirkt mit den Planetenrädern
24 zusammen, um ein übliches Differential zu bilden. Die Sonnenräder 26 sind axial mit dem Gehäuse 12 ausgerichtet
und durch das Differential dazu gezwungen, entweder mit dem Gehäuse 12 umzulaufen oder in entgegengesetzte
Richtungen zueinander im Gehäuse 12 umzulaufen.
Jedes Planetenrad 24 hat einen teilkugelige Endwand 24a und ist über diese an einer entsprechend gestalteten Innengehäusewand
12a abgestützt. In ähnlicher Weise hat jedes Sonnenrad 26 eine teilkugelige Endwand 26a, über welche
es an einer entsprechend gestalteten inneren Gehäuseend-
wand 12b abgestützt ist. Die inneren Gehäusewände 12a und
12b bilden eine gemeinsame Kugelfläche mit einem Radius R,
deren Mittelpunkt mit dem Schnittpunkt 21 zwischen der Achse der Planetenwelle 20 und der Achse des Gehäuses
oder der Drehachse der Sonnenräder zusammenfällt; mit anderen Worten sind die Endwände 24a der Planetenräder
und die Endwände 2 6a der Sonnenräder so ausgebildet und angeordnet, daß sie eine gemeinsame Kugelfläche mit einem
Radius R bilden, wobei der Mittelpunkt dieser Kugelfläche mit dem oben definierten Schnittpunkt zusammenfällt.
Das oben beschriebene herkömmliche Ausgleichsgetriebe ist nachteilig insofern,als es in axialer Richtung des Gehäuses
platzaufwendig ist. Mit anderen Worten führt bei der Gestaltung des Sonnenrades eine Erhöhung des Moduls
der Sonnenradzähne zu einer Erhöhung der axialen Abmessungen des Ausgleichsgetriebe-Gehäuses, was zu einer
großen Gesamtlänge des Ausgleichsgetriebes führt.
Ferner ist das herkömmliche Ausgleichsgetriebe nachteilig insofern, als die Sonnenräder drehbar um die Planetenwelle
sind, bevor sie auf Keilnuten der Achswellen aufgefädelt sind, was zu einer Erschwerung des Einbaus des
Ausgleichsgetriebes in ein Kraftfahrzeug führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ausgleichsgetriebe zu schaffen, das bei Aufrechterhaltung der erforderlichen
Festigkeit besonders kompakt ist und das überdies einfach in einem Kraftfahrzeug montierbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einem Ausgleichsgetriebe mit einem Gehäuse, das in Antriebsdrehung versetzbar
ist und eine Kammer enthält; einem Paar Planetenräder, welche in der Kammer gehalten sind, und einem Paar
5 Sonnenräder, welche in der Kammer gehalten sind und mit
den Planetenrädern zur Bildung des Ausgleichs- bzw. Differentialgetriebes zusammenwirken, vorgesehen, daß
jedes Sonnenrad eine teilkugelige Endwand aufweist, über welche es an einer entsprechend gestalteten Gehäuseinnenwand
abgestützt ist, welche Teil der Kammer bildet, und daß jede teilkugelige Endwand Teil einer Kugelfläche
bildet, deren Mittelpunkt auf der Achse des Gehäuses liegt,jedoch versetzt zur Gehäusemitte ist, derart,
daß die Kammer eine kleinere Abmessung in axialer Richtung des Gehäuses als ihre Abmessung in Richtung
der Drehachse der Planetenräder hat. Ein solches Ausgleichsgetriebe hat die oben beschriebenen Nachteile nicht.
Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an einem konventionellen Ausgleichsgetriebe
und anhand eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels mit weiteren Einzelheiten näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht durch ein herkömmliches
Ausgleichsgetriebe und Fig. 2 eine Schnittansicht eines Ausgleichsgetriebes
gemäß der Erfindung.
In Fig. 2 sind gleiche bzw. entsprechende Bauteile und Baugruppen, die grundsätzlich ähnlich wie bei dem herkömmlichen
Ausgleichsgetriebe nach Fig. 1 sind, mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet, wobei das Ausgleichsgetriebe
nach der Erfindung ein Paar Planetenräder 28 mit je einer teilkugeligen Endwand 28a aufweist, über welche
das betreffende Planetenrad an einer entsprechend gestalteten Gehäuseinnenwand 12b1 abgestützt ist. Jede Endwand
28a eines Sonnenrades ist so gestaltet und angeordnet, daß sie Teil einer Kugelfläche bildet, deren
Mittelpunkt 30 auf der Achse des Gehäuses 12 liegt und
gegenüber dem Gehäusemittelpunkt derart versetzt ist, daß die Kammer 16 in axialer Richtung des Gehäuses 12
kleinere Abmessung als in Richtung der Drehachse der Planetenräder 24 oder der Planetenwelle 20 hat.
Genauergesagt bildet jede Endwand 28a eines Sonnenrades Teil einer Kugelfläche mit einem Radius R und einem Mittelpunkt
30, der auf der Achse der Sonnenräder 28 liegt und über den Schnittpunkt 21 hinaus zur Endwand des anderen
Sonnenrades hin versetzt ist, d. h. in einem Richtungssinne.,
welcher die Kammer 16 in axialer Richtung des Gehäuses 12
kürzer werden läßt im Vergleich zur Kammeiabmessung in
axialer Richtung der Planetenwelle 20. Jede Gehäuseinnenwand 12b1 bildet Teil einer Kugelfläche mit einem Radius R,
deren Mittelpunkt 30 auf der Achse des Gehäuses 12 liegt
undüber dem Schnittpunkt 21 zur anderen Gehäuseinnenwand hin versetzt ist, d. h. in einer Richtung, welche die
Kammer 16 in axialer Richtung des Gehäuses 12 kürzer werden
läßt als die entsprechende Abmessung der Kammer in axialer Richtung der Planetenwelle 20.
Aufgrund der beschriebenen Konstruktion können die Sonnenräder 28 und die Kammer 16 in axialer Richtung des Gehäuses
12 kürzer gehalten werden, was zu einem kompakten Ausgleichsgetriebe beim Aufrechterhalten der erforderlichen
Festigkeit führt.
Da ferner der Drehmittelpunkt der durch jede Endwand 28a
gebildeten Kugelfläche gegenüber dem Schnittpunkt 21 versetzt ist, können die Sonnenräder 28 nicht um die Planetenwelle
20 drehen, sondern sind in der Kammer 16 an Ort und Stelle festgehalten.
Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß gemäß der Erfindung der Mittelpunkt der durch die Endwandjedes Sonnenrades bzw.
der entsprechenden inneren Gehäusewand gebildeten Kugelfläche von der Gehäusemitte bzw. der Mitte der zugehörigen
Kammer in eine Richtung versetzt ist, wodurch die sonst innen
kugelige Fläche in axialer Richtung des Gehäuses in ihren Ausmaßen so vermindert ist,daß das Ausgleichsgetriebe in
Richtung der Drehachse der Sonnenräder kompakter wird. Demgemäß ist es möglich, den Schrägungswinkel einer Antriebswelle
und damit den Winkel, welchen die Antriebswelle mit einem Antriebsritzel bildet, zu vermindern.
Es ist deutlich, daß zahlreiche Abwandlungen im Lichte der oben angegebenen Lehre denkbar sind, soweit diese
Abwandlungen in den Schutzbereich der Ansprüche fallen.
Claims (4)
- -D-8000 München 80 Sckelistrasse 1Telefon (089) 4 4824 96Telex 5215935Telegramme patemus münchenPatentanwalt Dr.-Ing. R. Liesegangzugelassen beim Europäischen Patentamt — admitted to the European Patent Ollice — Mandataire agr<56 aupres Γ Office Europeen des BrevetsNISSAN MOTOR CO. LTD
Yokohama-City, Japan
P 098 74'AusgleichsgetriebeAnsprücheΓ 1./Ausgleichsgetriebe miteinem Gehäuse (12), das in Antriebsdrehung versetzbar ist und eine Kammer (16) enthält; einem Paar Planetenräder (24), welche in der Kammer(16) gehalten sind, undeinem Paar Sonnenräder (28)t welche in der Kammer (16) gehalten sind.und mit den Planetenrädern (24) zur Bildung des Ausgleichs- bzw. Differentialgetriebes zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet/ daß jedes Sonnenrad (28) eine teilkugelige Endwand (28a) aufweist, über welche es an einer entsprechend.gestalteten Gehäuseinnenwand (12b1) abgestützt ist, welche Teil der Kammer (16) bildet, und
daß jede teilkugelige Endwand (28a) Teil einer Kugelfläehe bildet, deren Mittelpunkt (30) auf der Achse des Gehäuses liegt, jedoch versetzt zur Gehäusemitte,derart,-daß die Kammer (16) eine kleinere Abmessung in axialer Richtung des Gehäuses (12) als ihre.Abmessung in Richtung der Drehachse der Planetenräder (24) hat. - 2. Ausgleichsgetriebe nach Anspruch 1, dadurch g e kennzeichne t,daß die Planetenräder (24) je eine teilkugelige Endwand (24a) haben, über welche sie an einer entsprechend gestalteten Gehäuseinnenwand (12a) abgestützt sind, welche Teil der Kammer (16) bildet, und daß jede teilkugelige Endwand (24a) des betreffenden Planetenrades Teil einer Kugelfläche bildet, deren Mittelpunkt mit der Gehäusemitte (21) zusammenfällt.
- 3. Ausgleichsgetriebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn ze ichnet, daß der Radius (R) der Kugelfläche, auf welcher die Endwände (28a) der Sonnenräder liegen, gleich dem Radius der Kugelfläche ist, auf welcher die Endwände (24a) der Planetenräder liegen, und daß der Mittelpunkt (30) jeder die Endwand des entsprechenden Sonnenrades enthaltenden Kugelfläche über die Gehäusemitte (21) hinaus zum anderen Sonnenrad hin versetzt ist.
- 4. Ausgleichsgetriebe nach Anspruch 3, dadurch g e kenn zeichnet, daß die Planetenräder (24) drehbar auf einer im Gehäuse (12) gehaltenen Planetenwelle (20) gelagert sind und daß der Mittelpunkt (21) des Gehäuses (12) mit dem Schnittpunkt zwischen der Achse der Sonnenräder (28) und der Achse der Planetenwelle (20) zusammenfällt.
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