DE3302789A1 - Uhrenarmband und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents
Uhrenarmband und verfahren zu seiner herstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Uhrenarmband nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
Lederarmbänder unterteilt werden. Metallbänder haben eine ausgezeichnete
Haltbarkeit, passen sich jedoch nicht besonders gut an das Handgelenk an. Sie sind außerdem wegen der zahlreichen Herstellungsschritte
teuer und müssen Materialien verwenden, die eine vorzügliche Korrosionsbeständigkeit
aufweisen. Lederarmbänder passen sich dagegen besser als Metall bänder an das Handgelenk an und sind verhältnismäßig
einfach herzustellen. Sie haben jedoch eine schlechte Haltbarkeit und reißen deshalb nach einigen Jahren Gebrauch ein. Da sie außerdem nicht
im Wasser verwendet werden können, sind sie nicht für Taucheruhren geeignet.
Seit einiger Zeit sind auch Uhrenarmbänder aus synthetischen Kunstharz-Elastomeren
oder Gummi anstelle der erwähnten herkömmlichen Uhrenarmbänder in Gebrauch gekommen. Uhrenarmbänder, die einen synthetischen
Kunststoff-Elastomeren oder dergleichen besitzen, passen sich besser an das Handgelenk an und sind bezüglich der Wasserfestigkeit
den Lederarmbändern überlegen. Derartige Bänder sind deshalb z.B. bei Unterwasseranwendungen vielfach verwendet worden, und sie
ermöglichen zudem die Schaffung neuer Formgestaltungen. Aus den genannten Gründen sind solche Uhrenarmbänder immer verbreiteter. Trotzdem
bekommen bei längerem Gebrauch selbst diese Uhrenarmbänder aus Kunststoff um die Befestigungslöcher herum, in welche das Absperrelement
eines Hakens eingeführt wird, Risse. Solche Risse treten auch an Stellen des Bands auf, die dazu neigen, gegen harte Gegenstände zu
schlagen. Insbesondere dann, wenn ein derartiges Band an einer Taucheruhr befestigt wird, wird das Band unvermeidlich bei Unterwasser-Anwendungen
und unter anderen harten Bedingungen verwendet. Demzufolge tritt sehr schnell eine Beschädigung auf, und zwar mit der Gefahr,
daß sich Einrisse und Bruchstellen ausdehnen und zum Bruch des Bands führen. Falls das Band auf diese Weise unter Wasser bricht, kann die
-5-
■ *
Uhr vom Handgelenk des Tauchers herunterfallen. Der Taucher kann dann
nicht mehr die verstrichene Tauchzeit feststellen und die in seinem
Tank verbleibende Luft abschätzen. Eine andere Gefahr, die von der Unmöglichkeit herrührt, die verstrichene Tauchzeit zu ermitteln, besteht
darin, daß das Leben des Tauchers durch die Taucherkrankheit gefährdet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Uhrenarmband zu schaffen,
das einen Kunstharz oder dergleichen enthält, welcher die HaItbarkeit
eines solchen Uhrenarmbands verbessert.
Diese Aufgabe wird gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt
und werden im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig.l eine Draufsicht auf ein Uhrenarmband gemäß dem Stand der Technik;
Fig,2 eine Draufsicht, mit teilweisem Ausschnitt, die ein Uhrenarmband
"gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
25
Fig.2 und 3 gezeigten Band verwendet wird; 30
des in den Fig.2 und 3 dargestellten Uhrenarmbands zeigt;
Fig.7 eine Draufsicht auf ein Uhrenarmband gemäß einer zweiten Aus-
f- flihrungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig.8 eine Draufsich auf ein Kunststoff-Netz, das in dem Uhrenarmband
gemäß Fig.7 verwendet wird;
Fig.9 einen Querschnitt durch ein Uhrenarmband entlang der Linie
IX - IX gemäß Fig.7;
Fig.10 einen Querschnitt, der die Verhältnisse beim Bilden des Uhrenbands
gemäß Fig.7 zeigt;
Fig.11 eine vergrößerte Darstellung eines in der Fig.10 gezeigten
Hauptteils.
15
In der Fig.l ist ein herkömmliches Uhrenarmband 10 aus einem handelsüblichen
Kunstharz-Elastomer dargestellt. Dieses herkömmliche Uhrenarmband
10 weist eine Reihe von Verschlußlöchern 10a auf, in welche das Verschlußelement einer Zunge eingreift, wenn das Band am Handgelenk
befestigt wird. Da das Verschlußloch dauernd mit der Kraft des Verschlußelements beaufschlagt wird, bildet sich ein Riß 10b um das
Verschlußloch 10a herum, wenn das Band 10 mehrere Jahre getragen worden ist. Außerdem fransen die Seiten 10c des Bands 10 aus, weil das
Band oft gedreht und gegen harte Gegenstände geschlagen wird.
.
Besonders bei Taucheruhren werden flexible Bänder aus Kunststoff oder
dergleichen oft verwendet. Diese Uhren werden unter Wasser und unter anderen harten Bedingungen getragen, weshalb das Band 10 sehr schnell
zerstört wird. Falls das Band in einem solchen Zustand weiterhin getragen wird, können sich die Risse 10b ausdehnen und das Auseinanderbrechen
des Bands bewirken.
Die Figuren 2 und 3 zeigen eine erste Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, wobei die·Fig.2 eine Draufsicht mit teilweisem Aus-.
COPY
•Ί-
schnitt ist, während Fig.3 einen Querschnitt durch Fig.2 entlang der
Linie III - III darstellt. Das Uhrenarmband gemäß dieser AusfUhrungsform
enthält einen Bandkörper 12 und ein Kunststoffnetz 14. Der Bandkörper 12 ist aus einem biegsamen Material hergestellt, das aus Kunststoff
wie z.B. Polyurethan oder Vinylchlorid besteht, und es ist mittels Einspritzgießens geformt. Der Bandkörper 12 weist Verschlußlöcher
12a auf, in welche das Verschlußelement einer Zunge eines anderen Bands (in Fig. nicht gezeigt) eingeführt wird, wenn der Bandkörper
mit dem Handgelenk verbunden wird. Das Kunststoff-Netz 14 ist in den Bandkörper 12 eingegossen, und zwar in den äußeren Bereich der
Verschlußlöcher 12a des Bandkörpers 12.
Die Fig.4 zeigt eine Draufsicht auf das in den Figuren 2 und 3 dargestellte
Kunststoff-Netz 14. In der Fig.4 sind die Linien 14a des Kunststoff-Netzes 14 kreuzweise ausgebildet, und jede der Linien 14a
erstreckt sich entlang der Längsachse des Bandkörpers 12 sowie senkrecht hierzu. Die Breite des Kunststoff-Netzes 14 ist geringer als die
des Bandkörpers 12, und das Netz 14 ist einen Trimmvorgang unterworfen, damit es nicht aus dem Bandkörper 12 herausdringt.
Das Kunststoff-Netz 14 weist Löcher 14b in einem Bereich auf, der den
Verschlußlöchern 12a des Bandkörpers 12 entspricht. Jedes der Löcher 14b hat einen Durchmesser, der gleich oder geringfügig größer als der
des Verschlußlochs 12a ist. Anstatt ein Loch 14b von Anfang an vorzusehen, kann das Loch in dem Netz dadurch gebildet werde, daß das Netz
mittels eines erhitzten Stabs nach dem Eingieß - Schritt durchgeschmolzen wird. Was das Material anbetrifft, das für die Herstellung
des Netzes 4 verwendet wird, so hat sich experimentell herausgestellt, daß eine Maschengröße von 20 Maschen im Hinblick auf eine günstige
Eingieß-Eigenschaft vorzuziehen ist.
Die Figuren 5 und 6 zeigen eine Abwandlung des in den Figuren 2 und
3 gezeigten Uhrenarmbands, wobei die Fig.5 eine Draufsicht mit einem
teilweisen Ausschnitt ist. Die Fig.6 stellt einen Querschnitt durch
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die Fig.5 entlang der Linie VI - VI dar. Diejenigen Elemente, die
denjenigen der Fig.2 und 3 entsprechen, sind mit denselben Bezugszahlen versehen.
In der Fig.5 sind die Fäden des Kunststoff-Netzes 14 in Bezug auf
den Bandkörper 12 um 45° geneigt. Dies verbessert das Dehnen und Zusammenziehen des Kunststoffnetzes 14 oder des Bandkörpers 12.
auch in der Abwandlung hiervon das aus Kunststoff bestehende Netz in
das Innere des Bandkörpers eingefügt und dort befestigt, der einen
synthetischen Kunststoff-Elastomer, Gummi oder dergleichen enthalt. Im Laufe der Zeit bilden sich deshalb nicht leicht Risse um die Verschlußlöcher
und an den Seiten des Bandkörpers.
Die Fig.7 ist eine Draufsicht auf die zweite Ausführungsform des
Uhrenarmbands gemäß der vorliegenden Erfindung. Das Uhrenarmband
dieser AusfUhrungsform enthält einen Bandkörper 16 und ein Kunststoff-Netz 18. Der Bandkörper 16 besteht aus einem flexiblen Material,
das mittels Injektionsgießen behandelt werden kann, beispielsweise Polyurethan, Vinylchlorid oder andere Kunstharze, Gummi oder dergleichen.
Das Kunststoff-Netz 18 besteht z.B. aus Nylon, Teflon oder Vinylon. Der Bandkörper 16, der eines von zwei Bändemist, die ein
einzelnes Uhrenarmband bilden, weist Verschlußlöcher 16a auf, in welehe
das Verschlußelement einer Zunge eingeführt wird, die sich am anderen Band befindet. Der Bandkörper 16 ist ferner mit seitlichen
Löchern 16b versehen, die in derselben Weise wie die Verschlußlöcher
in Längsrichtung des Bandkörpers 16 aufgereiht sind. Die seitlichen Löcher 16b sind erforderlich, wenn das Kunststoff-Netz 18 in den Bandkörper
16 eingefügt und dort befestigt wird, was weiter unten noch im einzelnen beschrieben wird. Das Kunststoffnetz 18 wird seitlich von
den Verschlußlöchern 16a eingeformt. Bei dieser AusfUhrungsform weist das Kunststoff-Netz 18 nur an denjenigen Stellen Löcher auf, die den
Verschlußlöchern 16 und den seitlichen Löchern 16b entsprechen.
Ein akkordeon- oder mäanderförmiger Bereich 16c ist, falls es erforderlich
erscheint, an der linken Seite des Bandkörpers 16 vorgesehen (Fig.7).. Dieser Bereich 16c dient dazu, das mechanische Dehnen und
Biegen des Bandkörpers 16 zu unterstutzen. Das Kunststoff-Netz 18 ist
mittels Spinnen eines feinen Kunststoff-Fadens zu einem netzartigen Muster
hergestellt, welches dann zugeschnitten und in das Innere des Bands 16 eingefügt wird. Das Kunststoff-Netz 18 besitzt FUhrungslöcher
18a, 18b, die von vornherein an den Enden vorgesehen sind, wie es die
Fiq.8 zeiqt. Die FUhrungslöcher 18a,b dienen dazu, das Kunststoff-Netz
18 zu positionieren, wenn es in das Innere des Bandkörpers 16
qebrächt und dort befestiqt wird.
Die Fig.9 ist eine geschnittene Darstellung des Uhrenarmbands, und
zwar entlang der Linie IX - IX der Fig. 7. Das Kunststoff-Netz 18, das in das Band eingefügt ist, besitzt ein unebenes Profil, wie man
aus der Zeichnung erkennt. Anders ausgedruckt: der Bereich des Kunststoff-Netzes
18, der sich in der Nähe der Verschlußlöcher 16a des Bandkörpers 16 befindet, ist im Querschnitt gesehen ungefähr im Zentrum
des Bandkörpers 16 angeordnet, während derjenige Bereich des Kunststoff-Netzes 18, der sich in der Nähe der seitlichen Löcher 16b
befindet, im Querschnitt gesehen, geringfügig höher als der zentrale Bereich des Bandkörpers 16 angeordnet ist. Der Grund hierfür besteht
darin, daß dann, wenn das Kunststoff-Netz 18 beim Injektionsgießen des Bandkörpers 16 in das Innere des Bandkörpers 16 eingeformt wird,
sich das Netz 18 dank der beim Gießen des Bandkörpers 16 vorhandenen Hitze absenkt, bis das Band aushärtet. Es wurde durch Versuche bestätigt,
daß ein solches Absenken des Kunststoff-Netzes 18 bewirkt, daß das Netz an der Grundseite des Bandkörpers 16 bloßgelegt wird.
Um zu verhindern, daß sich das Netz 18 in dieser Weise absenkt, wird das Netz 18 in der Weise eingefügt und befestigt, daß es eine unebene
Form bildet. Die unebene Form des Kunststoff-Netzes 18 wird mittels
eines Herstellungsverfahrens gebildet, der im folgenden beschrieben
wird.
-10-
Die Fig.10 ist ein Querschnitt, oer die Bedingungen beim Gießen des
in der Fig.7 gezeigten Uhrenarmbands darstellt. Die Fig.11 ist eine
vergrößerte Darstellung eines Hauptbereichs der Fig.10. Mit der Bezugszahl
20 ist eine obere Gießform bezeichnet, welche die Druckstifte 20a, 20b aufweist, die mittels Druckanpassung oder Bonden bzw.
Verkittung art den Stellen der Verschlußlöcher 16a bzw. der seitlichen
Löcher 16b befestigt sind. Die Bezugszahl 22 bezeichnet eine untere
Gießform, welche die Druckstifte 22a, 22b aufweist, die mittels Druckanpassung
oder Bonden an solche Stellen befestigt sind, die den jeweil igen Druckstiften 20a, 20b der oberen Gießform 20 entsprechen.
Ein Uhrenarmband gemäß der vorliegenden Erfindung wird mittels des nachstehend beschriebenen Verfahrens hergestellt, wobei die obere und
die untere Gießform 20 bzw. 22 Verwendung finden.
(a) Die FUhrungslöcher 18a, 18b des Kunststoff-Netzes 18 werden mit
den Druckstiften an den äußersten Enden der oberen oder der unteren Gießform 20 bzw. 22 verbunden, um das Kunststoff-Netz zu positionieren,
und die oberen und unteren Gießformen 20 bzw. 22 werden geschlossen, um das Kunststoff-Netz 18 zwischen den Druckstiften 20a, 22a und 20b,
22b derart einzuschließen, daß durch Krafteinwirkung eine unebene
Form entsteht;
(b) Ein flexibles Material für die Bildung des Bands 16 wird von einer öffnung 24 her eingespritzt. Für den Fall, daß Urethan-Gummi
als flexibles Material verwendet wird, beträgt die Gießtemperatur zu diesem Zeitpunkt ungefähr 18O0C. Wenn die Temperatur nach dem Einspritz-Gießvorgang
auf 7O0C abfällt, wird das Band aus der Form genommen und in der Luft abgekühlt.
(c) Nachdem das Einspritzgießen des Bandkörpers 16 beendet ist, wird
eine Endwalze oder ein erhitzter Stift durch die Verschließlöcher 16a
und die seitlichen Löcher 16b gesteckt, um Durchbohrungen herzustellen.
: , ··· - ·
Dieser Schritt ist nicht notwendig, falls das Kunststoffnetz 18 zuvor
Dieser Schritt ist nicht notwendig, falls das Kunststoffnetz 18 zuvor
-limit Löchern versehen wurde, die den Verschließlöchern 16a und den
seitlichen Löchern entsprechen, oder wenn das Kunststoffnetz 18 von den seitlichen Löchern 16b v/eggelegt ist.
Beim Schritt (a) wird das Kunststoffnetz 18 dann, wenn es zwischen
die Druckstifte geklemmt wird, in der Weise gehalten, wie es die Fig.11 zeigt. Der Druckstift 20a der oberen Gießform 20 und der Druckstift
22a der unteren Gießform 22 stoßen im Zentrum des Bands aufeinander, und zwar in Richtung der 'Dicke, d.h. an einem Punkt, der in
der Mitte der Öffnung A zwischen der oberen Gießform 20 und der unteren Gießform 22 liegt. Die Druckstifte 20a, 22a werden folglich so
gesetzt, daß sie von den inneren Oberflächen 20c, 22c der jeweiligen oberen und unteren Gießformen 20, 22 um einen Abstand, der A/2 entspricht,
vordringen.
Außerdem ist der Druckstift 20b der oberen Gießform 20 so ausgebildet,
daß er kürzer als der Druckstift 20a ist, während der Druckstift 22b der unteren Gießform 22 so ausgebildet ist, daß er länger als der
Druckstift 22a ist. Der Ort, an dem sich die Druckstifte 20b, 22b treffen, liegt deshalb, im Querschnitt betrachtet, oberhalb des Mi ttelpunkts
des Bands 16. Selbst dann, wenn das Kunststoffnetz 18, das zwischen den Druckstiften 20a, 22a und 20b, 22b eingeklemmt ist, nach
seiner Gieß-Einfügung anfängt, sich zu setzen, härtet demzufolge der
Bandkörper 16 während der Zeit aus, in der das Netz 18 den Mittelpunkt des Bandkörpers 16 erreicht, wobei das Setzen des Kunststoff-Netzes 18
unterbunden wird.
Es wurde experimentell festgestellt, daß die Bereiche oder die sie umgebenden
Flächen, die durch die Druckstifte 20a, 20b, 22a, 22b des Kunststoff-Netzes 18 gedrückt werden, sich nur geringfügig
setzen, wenn der Bandkörper 16 durch einspritzen gegossen wird, daß aber andere Bereiche, speziell solche, die nicht durch die Stifte gedrückt
werden, sich nach den Einspritz-Gießschritt setzen.
Bei der zweiten Ausführungsform wird der Bereich des Kunststoff-Netzes
18 innerhalb des Bands, der der Unterseite des Bandkörpers 16 am
> -12-
nächsten ist, durch die Druckstifte 20a, 22a zusammengedrückt, während
die anderen Bereiche des Netzes 18, im Querschnitt gesehen, höher als das ungefähre Zentrum des Bandkörpers 16 liegen. Demzufolqe liegt das
Kunststoff-Netz 18 nicht auf der Unterseite des Bandkörpers 16 offen
da, selbst dann nicht, wenn sich das Kunststoff-Band während des Einspritz-Gießens
setzt.
Wie oben bereits beschrieben, wird das erfindungsgemäße Netz in das
Innere des Bands eingefügt und dort befestigt. Es enthält beispielsweise
einen Kunstharz, so daß der äußere Bereich der Verschließlöcher und dergleichen verstärkt werden kann. Sollte das Band reißen, so
fällt die Uhr solange nicht vom Handgelenk des Trägers ab, wie das Kunststoff-Netz nicht durchgetrennt ist. Dies ermöglicht es, die Dauerhaftigkeit
und Sicherheit des aus Kunstharz bestehenden Uhrenarmbands zu verbessern.
Das erfindungsgemäße Uhrenarmband kann vorteilhaft unter allen harten
Bedingungen Verwendung finden, sei es beim Tauchen oder sei es beim Skilaufen, Bergsteigen oder dergleichen.
Claims (9)
- 253-CW/83UHRENARMBAND UND VERFAHREN ZU SEINER HERSTELLUNGΓ
ι j^iPatentansprücheΓι j Uhrenarmband, gekennzeichnet durchBandkörper (12,16), der aus einem biegsamen Material besteht, welches für den Einspritzguß geeignet ist und ein Netz (14,18) aus Kunststoff, das in das Innere des Bandkörpers (12,16) eingefügt und dort befestigt ist. - 2. Uhrenarmband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandkörper (12,16) einer von zwei Bändern 1st, die das Uhrenarmband bilden, und daß der Bandkörper (12,16) Verschlußlöcher (12a,16a) aufweist, in welche das Verschlußelement einer Zunge eingeführt wird, die an dem anderen Band vorgesehen ist, und wobei das Netz (14,18) in einem Bereich eingeführt wird, der peripher zu den Verschlußlöchern (12a,16a) des Bandkörpers (12,16) liegt.
- 3. Uhrenarmband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Netz (14,18) in der Weise in das Innere des Bandkörpers (12,16) eingeführt und dort befestigt wird, daß es eine unebene Form bildet.-2-
- 4. Uhrenarmband nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Netz (14,18) eine unebene Oberfläche aufweist, die - im Querschnitt gesehen - im wesentlichen in einem zentralen Bereich des Bandkörpers (12,16) vorgesehen ist.
- 5. Uhrenarmband nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandkörper (12,16) seitliche Löcher (16b) aufweist, die gebildet werden, wenn das Netz (14,18) während des Einfuhr- und Befestigungsvorgangs im Inneren des Bandkörpers (12,16) angeordnet wird.
- 6. Verfahren zur Herstellung eines Uhrenarmbands, gekennzeichnet durch folgende Schritte:Schließen einer oberen Gießform (20) mit mehreren Druckstiften (20a, 20b) und einer unteren Gießform (22) mit mehreren Druckstiften (22a, 22b), um das Netz (14,18) mittels Zusammenpressen der oberen und der unteren Druckstifte (20a,20b;22a,22b) derart festzuklemmen, daß eine unebene Form gebildet wird undEinspritz-Gießen eines biegsamen Materials zwischen die oberen und unteren Gießformen (20,22), um einen Bandkörper (12,16) zu bilden.
- 7. Verfahren zur Herstellung eines Uhrenarmbands nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Netz (14,18) von vornherein Führungslöcher (18a. 18Wvorgesehen sind, die mit den Druckstiften der.oberen und unteren Gießformen (20,22) in Eingriff sind, um das Netz (14,18) vor dem Schritt des Schließens der oberen und der unteren Gießform (20,22) in Position zu bringen.
- 8. Verfahren zur Herstellung eines Uhrenarmbands nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandkörper (12,16) nach dem Einspritzgießen gekühlt wird.
- 9. Verfahren zur Herstellung eines Uhrenarmbands nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß einige der Druckstifte (20a) der oberen Gießform (20) und einige Druckstifte (22a) der unteren Gießform (22)-3-das Netz (14,18) - im Querschnitt gesehen - im wesentlichen im Zentrum des Bandkörpers (12,16) einklemmen, und daß die anderen Druckstifte (20b,22b) der oberen und der unteren Gießformen (20,22) das Netz (14,18) in einer Lage einklemmen, die - im Querschnitt gesehen höher als das Zentrum des Bandkörpers (12,16) gelegen ist.-4-
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