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DE3302789A1 - Uhrenarmband und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents

Uhrenarmband und verfahren zu seiner herstellung

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DE3302789A1
DE3302789A1 DE19833302789 DE3302789A DE3302789A1 DE 3302789 A1 DE3302789 A1 DE 3302789A1 DE 19833302789 DE19833302789 DE 19833302789 DE 3302789 A DE3302789 A DE 3302789A DE 3302789 A1 DE3302789 A1 DE 3302789A1
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DE
Germany
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band body
band
watch
pressure pins
net
Prior art date
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DE19833302789
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English (en)
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DE3302789C2 (de
Inventor
Yoshihiro Iwate Itou
Toshio Houya Tokyo Murata
Kouchi Tokyo Nakajima
Tsunetoshi Tanashi Tokyo Sekiguchi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Citizen Watch Co Ltd
Original Assignee
Citizen Watch Co Ltd
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Publication date
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Priority claimed from JP12150282A external-priority patent/JPS5912822A/ja
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Publication of DE3302789A1 publication Critical patent/DE3302789A1/de
Application granted granted Critical
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    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/0053Flexible straps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
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    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/14Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles
    • B29C45/14065Positioning or centering articles in the mould
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
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    • B29C45/14Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles
    • B29C45/14065Positioning or centering articles in the mould
    • B29C2045/14122Positioning or centering articles in the mould using fixed mould wall projections for centering the insert

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
  • Adornments (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Uhrenarmband nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Herkömmliche Uhrenarmbänder können im großen und ganzen in Metall- und
Lederarmbänder unterteilt werden. Metallbänder haben eine ausgezeichnete Haltbarkeit, passen sich jedoch nicht besonders gut an das Handgelenk an. Sie sind außerdem wegen der zahlreichen Herstellungsschritte teuer und müssen Materialien verwenden, die eine vorzügliche Korrosionsbeständigkeit aufweisen. Lederarmbänder passen sich dagegen besser als Metall bänder an das Handgelenk an und sind verhältnismäßig einfach herzustellen. Sie haben jedoch eine schlechte Haltbarkeit und reißen deshalb nach einigen Jahren Gebrauch ein. Da sie außerdem nicht im Wasser verwendet werden können, sind sie nicht für Taucheruhren geeignet.
Seit einiger Zeit sind auch Uhrenarmbänder aus synthetischen Kunstharz-Elastomeren oder Gummi anstelle der erwähnten herkömmlichen Uhrenarmbänder in Gebrauch gekommen. Uhrenarmbänder, die einen synthetischen Kunststoff-Elastomeren oder dergleichen besitzen, passen sich besser an das Handgelenk an und sind bezüglich der Wasserfestigkeit den Lederarmbändern überlegen. Derartige Bänder sind deshalb z.B. bei Unterwasseranwendungen vielfach verwendet worden, und sie ermöglichen zudem die Schaffung neuer Formgestaltungen. Aus den genannten Gründen sind solche Uhrenarmbänder immer verbreiteter. Trotzdem bekommen bei längerem Gebrauch selbst diese Uhrenarmbänder aus Kunststoff um die Befestigungslöcher herum, in welche das Absperrelement eines Hakens eingeführt wird, Risse. Solche Risse treten auch an Stellen des Bands auf, die dazu neigen, gegen harte Gegenstände zu schlagen. Insbesondere dann, wenn ein derartiges Band an einer Taucheruhr befestigt wird, wird das Band unvermeidlich bei Unterwasser-Anwendungen und unter anderen harten Bedingungen verwendet. Demzufolge tritt sehr schnell eine Beschädigung auf, und zwar mit der Gefahr, daß sich Einrisse und Bruchstellen ausdehnen und zum Bruch des Bands führen. Falls das Band auf diese Weise unter Wasser bricht, kann die
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Uhr vom Handgelenk des Tauchers herunterfallen. Der Taucher kann dann nicht mehr die verstrichene Tauchzeit feststellen und die in seinem Tank verbleibende Luft abschätzen. Eine andere Gefahr, die von der Unmöglichkeit herrührt, die verstrichene Tauchzeit zu ermitteln, besteht darin, daß das Leben des Tauchers durch die Taucherkrankheit gefährdet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Uhrenarmband zu schaffen, das einen Kunstharz oder dergleichen enthält, welcher die HaItbarkeit eines solchen Uhrenarmbands verbessert.
Diese Aufgabe wird gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig.l eine Draufsicht auf ein Uhrenarmband gemäß dem Stand der Technik;
Fig,2 eine Draufsicht, mit teilweisem Ausschnitt, die ein Uhrenarmband "gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt; 25
Fig.3 einen Schnitt entlang der Linie III - III der Fig.2; Fig.4 eine Draufsicht auf ein Kunststoff-Netz, das in dem in den
Fig.2 und 3 gezeigten Band verwendet wird; 30
Fig.5 eine Draufsicht, mit teilweisem Ausschnitt, die eine Abwandlung
des in den Fig.2 und 3 dargestellten Uhrenarmbands zeigt;
Fig.6 einen Schnitt entlang der Linie VI - VI der Fig.5;
Fig.7 eine Draufsicht auf ein Uhrenarmband gemäß einer zweiten Aus-
f- flihrungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig.8 eine Draufsich auf ein Kunststoff-Netz, das in dem Uhrenarmband gemäß Fig.7 verwendet wird;
Fig.9 einen Querschnitt durch ein Uhrenarmband entlang der Linie IX - IX gemäß Fig.7;
Fig.10 einen Querschnitt, der die Verhältnisse beim Bilden des Uhrenbands gemäß Fig.7 zeigt;
Fig.11 eine vergrößerte Darstellung eines in der Fig.10 gezeigten Hauptteils.
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In der Fig.l ist ein herkömmliches Uhrenarmband 10 aus einem handelsüblichen Kunstharz-Elastomer dargestellt. Dieses herkömmliche Uhrenarmband 10 weist eine Reihe von Verschlußlöchern 10a auf, in welche das Verschlußelement einer Zunge eingreift, wenn das Band am Handgelenk befestigt wird. Da das Verschlußloch dauernd mit der Kraft des Verschlußelements beaufschlagt wird, bildet sich ein Riß 10b um das Verschlußloch 10a herum, wenn das Band 10 mehrere Jahre getragen worden ist. Außerdem fransen die Seiten 10c des Bands 10 aus, weil das Band oft gedreht und gegen harte Gegenstände geschlagen wird.
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Besonders bei Taucheruhren werden flexible Bänder aus Kunststoff oder dergleichen oft verwendet. Diese Uhren werden unter Wasser und unter anderen harten Bedingungen getragen, weshalb das Band 10 sehr schnell zerstört wird. Falls das Band in einem solchen Zustand weiterhin getragen wird, können sich die Risse 10b ausdehnen und das Auseinanderbrechen des Bands bewirken.
Die Figuren 2 und 3 zeigen eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei die·Fig.2 eine Draufsicht mit teilweisem Aus-.
COPY
•Ί-
schnitt ist, während Fig.3 einen Querschnitt durch Fig.2 entlang der Linie III - III darstellt. Das Uhrenarmband gemäß dieser AusfUhrungsform enthält einen Bandkörper 12 und ein Kunststoffnetz 14. Der Bandkörper 12 ist aus einem biegsamen Material hergestellt, das aus Kunststoff wie z.B. Polyurethan oder Vinylchlorid besteht, und es ist mittels Einspritzgießens geformt. Der Bandkörper 12 weist Verschlußlöcher 12a auf, in welche das Verschlußelement einer Zunge eines anderen Bands (in Fig. nicht gezeigt) eingeführt wird, wenn der Bandkörper mit dem Handgelenk verbunden wird. Das Kunststoff-Netz 14 ist in den Bandkörper 12 eingegossen, und zwar in den äußeren Bereich der Verschlußlöcher 12a des Bandkörpers 12.
Die Fig.4 zeigt eine Draufsicht auf das in den Figuren 2 und 3 dargestellte Kunststoff-Netz 14. In der Fig.4 sind die Linien 14a des Kunststoff-Netzes 14 kreuzweise ausgebildet, und jede der Linien 14a erstreckt sich entlang der Längsachse des Bandkörpers 12 sowie senkrecht hierzu. Die Breite des Kunststoff-Netzes 14 ist geringer als die des Bandkörpers 12, und das Netz 14 ist einen Trimmvorgang unterworfen, damit es nicht aus dem Bandkörper 12 herausdringt.
Das Kunststoff-Netz 14 weist Löcher 14b in einem Bereich auf, der den Verschlußlöchern 12a des Bandkörpers 12 entspricht. Jedes der Löcher 14b hat einen Durchmesser, der gleich oder geringfügig größer als der des Verschlußlochs 12a ist. Anstatt ein Loch 14b von Anfang an vorzusehen, kann das Loch in dem Netz dadurch gebildet werde, daß das Netz mittels eines erhitzten Stabs nach dem Eingieß - Schritt durchgeschmolzen wird. Was das Material anbetrifft, das für die Herstellung des Netzes 4 verwendet wird, so hat sich experimentell herausgestellt, daß eine Maschengröße von 20 Maschen im Hinblick auf eine günstige Eingieß-Eigenschaft vorzuziehen ist.
Die Figuren 5 und 6 zeigen eine Abwandlung des in den Figuren 2 und 3 gezeigten Uhrenarmbands, wobei die Fig.5 eine Draufsicht mit einem teilweisen Ausschnitt ist. Die Fig.6 stellt einen Querschnitt durch
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die Fig.5 entlang der Linie VI - VI dar. Diejenigen Elemente, die denjenigen der Fig.2 und 3 entsprechen, sind mit denselben Bezugszahlen versehen.
In der Fig.5 sind die Fäden des Kunststoff-Netzes 14 in Bezug auf den Bandkörper 12 um 45° geneigt. Dies verbessert das Dehnen und Zusammenziehen des Kunststoffnetzes 14 oder des Bandkörpers 12.
Wie oben bereits beschrieben, ist sowohl in der AusfUhrungsform als
auch in der Abwandlung hiervon das aus Kunststoff bestehende Netz in das Innere des Bandkörpers eingefügt und dort befestigt, der einen synthetischen Kunststoff-Elastomer, Gummi oder dergleichen enthalt. Im Laufe der Zeit bilden sich deshalb nicht leicht Risse um die Verschlußlöcher und an den Seiten des Bandkörpers.
Die Fig.7 ist eine Draufsicht auf die zweite Ausführungsform des Uhrenarmbands gemäß der vorliegenden Erfindung. Das Uhrenarmband dieser AusfUhrungsform enthält einen Bandkörper 16 und ein Kunststoff-Netz 18. Der Bandkörper 16 besteht aus einem flexiblen Material, das mittels Injektionsgießen behandelt werden kann, beispielsweise Polyurethan, Vinylchlorid oder andere Kunstharze, Gummi oder dergleichen. Das Kunststoff-Netz 18 besteht z.B. aus Nylon, Teflon oder Vinylon. Der Bandkörper 16, der eines von zwei Bändemist, die ein einzelnes Uhrenarmband bilden, weist Verschlußlöcher 16a auf, in welehe das Verschlußelement einer Zunge eingeführt wird, die sich am anderen Band befindet. Der Bandkörper 16 ist ferner mit seitlichen Löchern 16b versehen, die in derselben Weise wie die Verschlußlöcher in Längsrichtung des Bandkörpers 16 aufgereiht sind. Die seitlichen Löcher 16b sind erforderlich, wenn das Kunststoff-Netz 18 in den Bandkörper 16 eingefügt und dort befestigt wird, was weiter unten noch im einzelnen beschrieben wird. Das Kunststoffnetz 18 wird seitlich von den Verschlußlöchern 16a eingeformt. Bei dieser AusfUhrungsform weist das Kunststoff-Netz 18 nur an denjenigen Stellen Löcher auf, die den Verschlußlöchern 16 und den seitlichen Löchern 16b entsprechen.
Ein akkordeon- oder mäanderförmiger Bereich 16c ist, falls es erforderlich erscheint, an der linken Seite des Bandkörpers 16 vorgesehen (Fig.7).. Dieser Bereich 16c dient dazu, das mechanische Dehnen und Biegen des Bandkörpers 16 zu unterstutzen. Das Kunststoff-Netz 18 ist mittels Spinnen eines feinen Kunststoff-Fadens zu einem netzartigen Muster hergestellt, welches dann zugeschnitten und in das Innere des Bands 16 eingefügt wird. Das Kunststoff-Netz 18 besitzt FUhrungslöcher 18a, 18b, die von vornherein an den Enden vorgesehen sind, wie es die Fiq.8 zeiqt. Die FUhrungslöcher 18a,b dienen dazu, das Kunststoff-Netz 18 zu positionieren, wenn es in das Innere des Bandkörpers 16 qebrächt und dort befestiqt wird.
Die Fig.9 ist eine geschnittene Darstellung des Uhrenarmbands, und zwar entlang der Linie IX - IX der Fig. 7. Das Kunststoff-Netz 18, das in das Band eingefügt ist, besitzt ein unebenes Profil, wie man aus der Zeichnung erkennt. Anders ausgedruckt: der Bereich des Kunststoff-Netzes 18, der sich in der Nähe der Verschlußlöcher 16a des Bandkörpers 16 befindet, ist im Querschnitt gesehen ungefähr im Zentrum des Bandkörpers 16 angeordnet, während derjenige Bereich des Kunststoff-Netzes 18, der sich in der Nähe der seitlichen Löcher 16b befindet, im Querschnitt gesehen, geringfügig höher als der zentrale Bereich des Bandkörpers 16 angeordnet ist. Der Grund hierfür besteht darin, daß dann, wenn das Kunststoff-Netz 18 beim Injektionsgießen des Bandkörpers 16 in das Innere des Bandkörpers 16 eingeformt wird, sich das Netz 18 dank der beim Gießen des Bandkörpers 16 vorhandenen Hitze absenkt, bis das Band aushärtet. Es wurde durch Versuche bestätigt, daß ein solches Absenken des Kunststoff-Netzes 18 bewirkt, daß das Netz an der Grundseite des Bandkörpers 16 bloßgelegt wird. Um zu verhindern, daß sich das Netz 18 in dieser Weise absenkt, wird das Netz 18 in der Weise eingefügt und befestigt, daß es eine unebene Form bildet. Die unebene Form des Kunststoff-Netzes 18 wird mittels eines Herstellungsverfahrens gebildet, der im folgenden beschrieben wird.
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Die Fig.10 ist ein Querschnitt, oer die Bedingungen beim Gießen des in der Fig.7 gezeigten Uhrenarmbands darstellt. Die Fig.11 ist eine vergrößerte Darstellung eines Hauptbereichs der Fig.10. Mit der Bezugszahl 20 ist eine obere Gießform bezeichnet, welche die Druckstifte 20a, 20b aufweist, die mittels Druckanpassung oder Bonden bzw. Verkittung art den Stellen der Verschlußlöcher 16a bzw. der seitlichen Löcher 16b befestigt sind. Die Bezugszahl 22 bezeichnet eine untere Gießform, welche die Druckstifte 22a, 22b aufweist, die mittels Druckanpassung oder Bonden an solche Stellen befestigt sind, die den jeweil igen Druckstiften 20a, 20b der oberen Gießform 20 entsprechen. Ein Uhrenarmband gemäß der vorliegenden Erfindung wird mittels des nachstehend beschriebenen Verfahrens hergestellt, wobei die obere und die untere Gießform 20 bzw. 22 Verwendung finden.
(a) Die FUhrungslöcher 18a, 18b des Kunststoff-Netzes 18 werden mit den Druckstiften an den äußersten Enden der oberen oder der unteren Gießform 20 bzw. 22 verbunden, um das Kunststoff-Netz zu positionieren, und die oberen und unteren Gießformen 20 bzw. 22 werden geschlossen, um das Kunststoff-Netz 18 zwischen den Druckstiften 20a, 22a und 20b, 22b derart einzuschließen, daß durch Krafteinwirkung eine unebene Form entsteht;
(b) Ein flexibles Material für die Bildung des Bands 16 wird von einer öffnung 24 her eingespritzt. Für den Fall, daß Urethan-Gummi als flexibles Material verwendet wird, beträgt die Gießtemperatur zu diesem Zeitpunkt ungefähr 18O0C. Wenn die Temperatur nach dem Einspritz-Gießvorgang auf 7O0C abfällt, wird das Band aus der Form genommen und in der Luft abgekühlt.
(c) Nachdem das Einspritzgießen des Bandkörpers 16 beendet ist, wird eine Endwalze oder ein erhitzter Stift durch die Verschließlöcher 16a und die seitlichen Löcher 16b gesteckt, um Durchbohrungen herzustellen. : , ··· - ·
Dieser Schritt ist nicht notwendig, falls das Kunststoffnetz 18 zuvor
-limit Löchern versehen wurde, die den Verschließlöchern 16a und den seitlichen Löchern entsprechen, oder wenn das Kunststoffnetz 18 von den seitlichen Löchern 16b v/eggelegt ist.
Beim Schritt (a) wird das Kunststoffnetz 18 dann, wenn es zwischen die Druckstifte geklemmt wird, in der Weise gehalten, wie es die Fig.11 zeigt. Der Druckstift 20a der oberen Gießform 20 und der Druckstift 22a der unteren Gießform 22 stoßen im Zentrum des Bands aufeinander, und zwar in Richtung der 'Dicke, d.h. an einem Punkt, der in der Mitte der Öffnung A zwischen der oberen Gießform 20 und der unteren Gießform 22 liegt. Die Druckstifte 20a, 22a werden folglich so gesetzt, daß sie von den inneren Oberflächen 20c, 22c der jeweiligen oberen und unteren Gießformen 20, 22 um einen Abstand, der A/2 entspricht, vordringen.
Außerdem ist der Druckstift 20b der oberen Gießform 20 so ausgebildet, daß er kürzer als der Druckstift 20a ist, während der Druckstift 22b der unteren Gießform 22 so ausgebildet ist, daß er länger als der Druckstift 22a ist. Der Ort, an dem sich die Druckstifte 20b, 22b treffen, liegt deshalb, im Querschnitt betrachtet, oberhalb des Mi ttelpunkts des Bands 16. Selbst dann, wenn das Kunststoffnetz 18, das zwischen den Druckstiften 20a, 22a und 20b, 22b eingeklemmt ist, nach seiner Gieß-Einfügung anfängt, sich zu setzen, härtet demzufolge der Bandkörper 16 während der Zeit aus, in der das Netz 18 den Mittelpunkt des Bandkörpers 16 erreicht, wobei das Setzen des Kunststoff-Netzes 18 unterbunden wird.
Es wurde experimentell festgestellt, daß die Bereiche oder die sie umgebenden Flächen, die durch die Druckstifte 20a, 20b, 22a, 22b des Kunststoff-Netzes 18 gedrückt werden, sich nur geringfügig setzen, wenn der Bandkörper 16 durch einspritzen gegossen wird, daß aber andere Bereiche, speziell solche, die nicht durch die Stifte gedrückt werden, sich nach den Einspritz-Gießschritt setzen.
Bei der zweiten Ausführungsform wird der Bereich des Kunststoff-Netzes 18 innerhalb des Bands, der der Unterseite des Bandkörpers 16 am
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nächsten ist, durch die Druckstifte 20a, 22a zusammengedrückt, während die anderen Bereiche des Netzes 18, im Querschnitt gesehen, höher als das ungefähre Zentrum des Bandkörpers 16 liegen. Demzufolqe liegt das Kunststoff-Netz 18 nicht auf der Unterseite des Bandkörpers 16 offen da, selbst dann nicht, wenn sich das Kunststoff-Band während des Einspritz-Gießens setzt.
Wie oben bereits beschrieben, wird das erfindungsgemäße Netz in das Innere des Bands eingefügt und dort befestigt. Es enthält beispielsweise einen Kunstharz, so daß der äußere Bereich der Verschließlöcher und dergleichen verstärkt werden kann. Sollte das Band reißen, so fällt die Uhr solange nicht vom Handgelenk des Trägers ab, wie das Kunststoff-Netz nicht durchgetrennt ist. Dies ermöglicht es, die Dauerhaftigkeit und Sicherheit des aus Kunstharz bestehenden Uhrenarmbands zu verbessern.
Das erfindungsgemäße Uhrenarmband kann vorteilhaft unter allen harten Bedingungen Verwendung finden, sei es beim Tauchen oder sei es beim Skilaufen, Bergsteigen oder dergleichen.

Claims (9)

  1. 253-CW/83
    UHRENARMBAND UND VERFAHREN ZU SEINER HERSTELLUNG
    Γ
    ι j
    ^i
    Patentansprüche
    Γι j Uhrenarmband, gekennzeichnet durch
    Bandkörper (12,16), der aus einem biegsamen Material besteht, welches für den Einspritzguß geeignet ist und ein Netz (14,18) aus Kunststoff, das in das Innere des Bandkörpers (12,16) eingefügt und dort befestigt ist.
  2. 2. Uhrenarmband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandkörper (12,16) einer von zwei Bändern 1st, die das Uhrenarmband bilden, und daß der Bandkörper (12,16) Verschlußlöcher (12a,16a) aufweist, in welche das Verschlußelement einer Zunge eingeführt wird, die an dem anderen Band vorgesehen ist, und wobei das Netz (14,18) in einem Bereich eingeführt wird, der peripher zu den Verschlußlöchern (12a,16a) des Bandkörpers (12,16) liegt.
  3. 3. Uhrenarmband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Netz (14,18) in der Weise in das Innere des Bandkörpers (12,16) eingeführt und dort befestigt wird, daß es eine unebene Form bildet.
    -2-
  4. 4. Uhrenarmband nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Netz (14,18) eine unebene Oberfläche aufweist, die - im Querschnitt gesehen - im wesentlichen in einem zentralen Bereich des Bandkörpers (12,16) vorgesehen ist.
  5. 5. Uhrenarmband nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandkörper (12,16) seitliche Löcher (16b) aufweist, die gebildet werden, wenn das Netz (14,18) während des Einfuhr- und Befestigungsvorgangs im Inneren des Bandkörpers (12,16) angeordnet wird.
  6. 6. Verfahren zur Herstellung eines Uhrenarmbands, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
    Schließen einer oberen Gießform (20) mit mehreren Druckstiften (20a, 20b) und einer unteren Gießform (22) mit mehreren Druckstiften (22a, 22b), um das Netz (14,18) mittels Zusammenpressen der oberen und der unteren Druckstifte (20a,20b;22a,22b) derart festzuklemmen, daß eine unebene Form gebildet wird und
    Einspritz-Gießen eines biegsamen Materials zwischen die oberen und unteren Gießformen (20,22), um einen Bandkörper (12,16) zu bilden.
  7. 7. Verfahren zur Herstellung eines Uhrenarmbands nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Netz (14,18) von vornherein Führungslöcher (18a. 18Wvorgesehen sind, die mit den Druckstiften der.oberen und unteren Gießformen (20,22) in Eingriff sind, um das Netz (14,18) vor dem Schritt des Schließens der oberen und der unteren Gießform (20,22) in Position zu bringen.
  8. 8. Verfahren zur Herstellung eines Uhrenarmbands nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandkörper (12,16) nach dem Einspritzgießen gekühlt wird.
  9. 9. Verfahren zur Herstellung eines Uhrenarmbands nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß einige der Druckstifte (20a) der oberen Gießform (20) und einige Druckstifte (22a) der unteren Gießform (22)
    -3-
    das Netz (14,18) - im Querschnitt gesehen - im wesentlichen im Zentrum des Bandkörpers (12,16) einklemmen, und daß die anderen Druckstifte (20b,22b) der oberen und der unteren Gießformen (20,22) das Netz (14,18) in einer Lage einklemmen, die - im Querschnitt gesehen höher als das Zentrum des Bandkörpers (12,16) gelegen ist.
    -4-
DE19833302789 1982-01-29 1983-01-28 Uhrenarmband und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE3302789C2 (de)

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