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DE3302086A1 - Kuehlvorrichtung fuer zu granulat zu verarbeitende, extrudierte kunststoffstraenge - Google Patents

Kuehlvorrichtung fuer zu granulat zu verarbeitende, extrudierte kunststoffstraenge

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Publication number
DE3302086A1
DE3302086A1 DE19833302086 DE3302086A DE3302086A1 DE 3302086 A1 DE3302086 A1 DE 3302086A1 DE 19833302086 DE19833302086 DE 19833302086 DE 3302086 A DE3302086 A DE 3302086A DE 3302086 A1 DE3302086 A1 DE 3302086A1
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DE
Germany
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conveyor belt
cooling device
belt
plastic strands
strands
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DE19833302086
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DE3302086C2 (de
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Eckhard 7141 Schwieberdingen Bohnert
Ulrich 7141 Erdmannhausen Kreuz
Ludwig 7015 Korntal-Münchingen Zollitsch
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CF Scheer und Cie GmbH and Co KG
Original Assignee
CF Scheer und Cie GmbH and Co KG
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    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B9/00Making granules
    • B29B9/02Making granules by dividing preformed material
    • B29B9/06Making granules by dividing preformed material in the form of filamentary material, e.g. combined with extrusion
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
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    • B29C48/04Particle-shaped
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    • B29C48/911Cooling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

  • Kühlvorrichtung für zu Granulat zu
  • verarbeitende, extrudierte Kunststoffstränge Die Erfindung betrifft eine Kühlvorrichtung für zu Granulat zu verarbeitende, extrudierte Kunststoffstränge, mit einem angetriebenen, ungefähr horizontal verlaufenden, endlosen Transportband, welches die Stränge in mindestens einer an seiner Aussenseite vorgesehenen, in Bandlängsrichtung verlaufenden Vertiefung wenigstens teilweise aufnimmt, sowie mit einer Kühlmittelzufuhrvorrichtung zum Aufbringen von Kühlflüssigkeit auf die Transportband-Oberseite.
  • Die zu Granulat zu verarbeitenden Kunststoffstränge sollten, wenn sie der Messerwalze des Granulators zugeführt werden, weder zu weich noch zu spöde sein; aus diesem Grund und wegen der höchst unterschiedlichen Eigenschaften der in Granulatform auf den Markt gebrachten Kunststoffe (von sehr elastisch bis ausserordentlich spröde) wurden bisher zwischen einem Extruder und einem Granulator eingesetzte Kühlvorrichtungen schon vom Hersteller an den später zu verarbeitenden Kunststofftyp angepasst, um zu gewährleisten, daß die frisch extrudierten Kunststoffstränge mit einer solchen Intensität gekühlt werden, daß sie die gewünschten Festigkeitseigenschaften aufweisen, wenn sie in den Granulator gelangen.
  • Nun gibt es aber eine ganze Reihe Kunststoffgranulat erzeugender Betriebe, z.B. solche, die Kunststoffabfälle wieder zu Granulat verarbeiten, bei denen das zu verarbeitende Produkt verhältnismässig häufig wechselt. Hier setzt die Erfindung ein, der die Aufgabe zugrunde lag, bei sog. Stranggranulieranlagen die Voraussetzung dafür zu schaffen, daß sich mit diesen die unterschiedlichsten thermoplastischen Kunststoffe zu Granulat verarbeiten lassen, ohne daß die Kühlvorrichtung ausgetauscht und auf diese Weise an den zu verarbeitenden Kunststoff antepasst und ohne daß darauf verzichtet werden muß, die Kunststoffstränge mit für das Schneiden zumindest ungefähr optimalen Eigenschaften dem Granulator zuzuführen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ging der Erfinder von einer bekannten Kühlvorrichtung der eingangs erwähnten Art aus (DE-PS 21 61 067), die einen wannenartigen Kühlbadbehälter besitzt, in dem ein horizontal verlaufendes, endloses Transportband so angeordnet ist, daß sein unteres Trum in das Kühlbad eintaucht. Das obere Trum des Transportbands verläuft über einige im Abstand voneinander angeordnete Stützwalzen, und über seiner Oberseite sind mehrere,. in Ilaufrichtung. des oberen Transportband-Trums im Abstand voneinander angeordnete Kühlmittelzufuhrvorrichtungen in Form von Wasser-Verteilerrohren montiert, die die Kühlflüssigkeit auf die Oberseite des oberen Transportband-Trums aufspritzen. Über dem Anfangsbereich des oberen Trums ist der Düsenkopf eines die Kunststoffstränge erzeugenden Extruders angeordnet, der die Kunststoffstränge einzeln in Längsri]#len der Transportband-Aussenseite einlegt. Bei dieser bekannten Kühlvorrichtung werden die Kunststoffstränge stets über die gesamte Länge des oberen Transportband-Trumsgekühlt.
  • Erfindungsgemäß wird nun zur Lösung der vorstehend erläuterten Aufgabe eine solche Kühlvorrichtung dadurch verbessert, daß in Laufrichtung der Kunststoffstränge hintereinander mehrere Transportbänder angeordnet und für jedes mindestens eine Kühlmittelzufuhrvorrichtung sowie ein seine Vertiefung verschliessendes, endloses Oberband vorgesehen sind, dessen Unterseite synchron mit der Oberseite des Transportbands antreibbar ist.
  • Bei einer solchen Kühlvorrichtung kann man durch Ein-und Abschalten der Kühlmittelzufuhrvorrichtungen für das auf das erste Transportband folgende Transportband bzw. die auf das erste Transportband folgenden Bänder die Dauer und damit die Intensität der Kühlung der Kunststoffstränge einstellen, ohne daß auf den Vorteil verzichtet werden muß, daß die Kunststoffstränge von einer Stelle unmittelbar hinter dem Düsenkopf bis unmittelbar vor den Granulator zwangstransportiert bzw. über eine Zwischenstrecke zwischen letztem Transportband und Granulator geschoben werden, was bei der vorstehend erläuterten bekannten Kühivorrichtung auch nicht der Fall ist.
  • Die Erfindung sieht also eine bewegte, oben und an den Längsseiten geschlossene Kühlrinne für die Aufnahme der Kunststoffstränge vor, die mehrere, hinsichtlich der Kühlmittelzufuhr ein- und ausschaltbare Sektionen aufweist.
  • Damit die Kunststoffstränge sowohl vom Transportband als auch vom Oberband berührt und mitgenommen werden, empfiehlt es sich, die Tiefe der Vertiefung in der Aussenseite des Transportbands kleiner zu wählen als den Durchmesser der Kunststoffstränge und/oder dafür zu sorgen, daß das Oberband in seinem Bereich zwischen seinen beiden Längsrändern soweit durchhängt, daß es die Kunststoffstränge berührt.
  • Um Kunststoffanlagerung5en an den Transportbändern zu vermeiden, wird angestivebt, für die Aussenseite zumindest des Transportbands eine oder mehrere Abstreifvorrichtungen vorzusehen; dies; ist bei einem Rillenband, wie es in der bekannten Kühlvorrichtung nach der DE-PS 21 61 067 verwendet wird, unmöglich, da die stark profilierte Oberfläche während des Laufs immer wieder mit -der Abstreifvorrichtung kollidieren würde. Deshalb werden für die erfindungsgemässe Kühlvorrichtung Transportbänder empfohlen, die an ihrer Aussenseite ein mindestens eine Wanne bildendes Oberflächenprofil mit wenigstens zwei Erhebungen an seinen Längsrändern aufweisen, wobei die Breite einer Wanne mindestens ea. 200 mm beträgt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässen Kühlvorrichtung ist das jeweilige Oberband gegenüber dem zugehörigen Transportband in Laufrichtung der Stränge etwas versetzt und die zugehörige Kühlmittelzufuhrvorrichtung ist auf den Anfangsbereich des oberen Trums des Transportbands gerichtet, um so die von diesem gebildete Rinne von Anfang an möglichst weitgehend mit der Kühlflüssigkeit zu füllen.
  • Um das Oberband möglichst lange zu kühlen, ehe es wieder mit den heissen Kunststoffsträngen in Berührung kommt, wird empfohlen, eine weitere Kühlmittelzufuhrvorrichtung vorzusehen, die auf den Endbereich des oberen Trums des betreffenden Oberbands gerichtet ist, d.h. auf denjenigen Endbereich des oberen Trums, der auf der vom Einlauf der Kunststoffstränge abgewandten Seite der beiden Bänder liegt.
  • Um ein Durchhängen der Transportbänder und damit eine Störung des Kühlrinneneffekts zu vermeiden, ist bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässen Kühlvorrichtung für jedes Transportband eine dessen oberes Trum abstützende Trägerfläche vorgesehen, die z.B. die Form eines Trägerblechs haben kann. Dann ist es auch besonders einfach, Seitenverschiebungen des Transportbands zu verhindern, indem an der Innenseite des Transportbands ein in Bandlängsrichtung verlaufender Führungssteg angeordnet, z.B. anvulkanisiert, wird, der in eine in der Trägerfläche vorgesehene Führungsnut eingreift.
  • Bei den bekannten Stranggranulieranlagen befindet sich der Düsenkopf des Extruders nicht allzu hoch über dem Fussboden, andererseits ist man bestrebt, den Granulat-Auslass des Granulators so hoch wie möglich zu legen, um Säcke oder andere Auffangbehälter für das Granulat darunter anordnen zu können. Das erfindungsgemässe Prinzip einer bewegten Kühlbadrinne lässt es nun zu, diese vom Einlass zum Auslass der Kühlvorrichtung etwas ansteigen zu lassen, so daß bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässen Kühlvorrichtung das obere Trum der Transportbänder in Laufrichtung etwas ansteigt, um so die Kunststoffstränge von einem verhältnismässig nieder gelegenen Extruder-Düsenkopf bergan zum Granulator zu fördern.
  • Bei einer ersten Art. der erfindungsgemässen Kühlvorrichtung schliessen sich die aufeinanderfolgenden Transportbänder unmittelbar aneinander an. Bei einer zweiten Art ist jedoch der Abstand zwischen den Transportbändern veränderbar, und zwischen dem Ende des oberen Trums eines Transportbands und dem Anfang des oberen Trums eines nachfolgenden Transportbands ist eine in ihrer Länge veränderliche Trägervorrichtung für die Kunststoff stränge vorgesehen, die z.B. die Form mehrerer Trägerbleche oder Wannen haben kann, welche sich in Laufrichtung der Kunststoffstränge unterschiedlich weit übereinander bzw. ineinander schieben lassen, wenn der Abstand der Transportbänder voneinander verändert wird.
  • Auch so lässt sich eine Kühlvorrichtung schaffen, in der die Kunststoffstränge z.B. nur längs des ersten Transportbands oder längs des ersten Transportbands und der Trägervorrichtung oder längs der ganzen Kühlvorrichtung gekühlt werden, und in jedem Betriebszustand ist gewährleistet, daß die Kunststoffstränge am Aus last der Kühlvorrichtung vom letzten Transportband und seinem Oberband zwangsweise in Richtung auf den Granulator vorgeschoben werden.
  • Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Ansprüchen und/oder aus der nachfolgenden Beschreibung sowie der beigefügten zeichnerischen Darstellung zweier besonders vorteilhafter Ausführungsformen der erfindungsgemässen Kühlvorrichtung; in der Zeichnung zeigen: Figur 1 ein Seitenansicht einer Stranggranulieranlage mit Extruder-Düsenkopf, der ersten Ausführungsform der erfindungsgemässen Kühlvorrichtung, einem Trockner für die Kunststoffstränge sowie einem Granulator; Figur 2 eine Draufsicht auf die Anlage gemäß Figur 1; Figur 3 den in Figur 1 mit A bezeichneten Ausschnitt in grösserem Maßstab; Figur 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 in Figur 1; Figur 5 den in Figur 4 mit "B" bezeichneten Ausschnitt in grösserem Maßstab; Figur 6 eine Seitenansicht der zweiten Ausführungsform der erfindungsgemässen Kühlvorrichtung bei maximaler Kühlstreckenlänge; und Figur 7 eine Seitenansicht derselben Kühlvorrichtung, jedoch bei. Verkürzter Kühlstrecke.
  • Die Figuren 1 und 2 zeigen einen bekannten Düsenkopf 10 eines Extruders zum Extrudieren mehrereriin Richtung senkrecht zur Zeichnungsebene der Figur 1 hintereinanderliegender Kunststoffstränge, die erfindungsgemässe Kühlvorrichtung 12, eine bekannte Wasserabsaugvorrichtung 14 zum Absaugen noch nicht verdunsteter, noch an den Kunststoffsträngen hängender Kühlflüssigke;it, sowie einen ebenfalls bekannten Granulator 6 mit einer angetriebenen Messerwalze 18 und einem Granulat-Auslass 20, unter dem ein Behälter 22 zum Auffangen und Sammeln des Kunststoff-Granulats steht.
  • Die Figur 1. zeigt die Kühlvorrichtung, den Trockner und den Granulator z.T. in einem Längsschnitt, jedoch stark schematisiert, da dies für die Erläuterung der Erfindung ausreichend ist.
  • Die Kühlvorrichtung 12 besitzt ein fahrbares Gestell 24, auf dem eine Wanne 26 zum Auffangen der verwendeten Kühlflüssigkeit montiert ist. Diese Wanne erstreckt sich erfindungsgemäss vom Düsenkopf 10 bis zum Trockner 14 und hat einen in Laufrichtung der Kunststorfstränge ansteigenden Boden 28, an-dessen unterem Ende ein Auslauf 30 für die Kühlflüssigkeit angeordnet ist - im Gegensatz zu der eingangs geschilderten bekannten Kühlvorrichtung ist die Wanne 26 mit der Kühlflüssigkeit nicht gefüllt, sondern die Wanne dient nur dem gesammelten Ableiten der Kühlflüssigkeit. Am Gestell 24 sind in nicht näher dargestellter Weise Umlenkrollen 32, 34, 36, 38, 40, 42, 44 und 46 für ein erstes Transportband 48, ein zugehöriges erstes Oberband 50, ein zweites Transportband 52 und ein zugehöriges zweites Oberband 54 drehbar gelagert, und ausserdem sind am Gestell 24 als Spritzrohre ausgebildete Kühlmittelzufuhrvorrichtungen montiert, nämlich ein erstes Spritzrohr 56 für das erste Transportband 48, das dem Anfangsbereich des oberen Trums dieses Transportbands Wasser zuführt , ein zweites Spritzrohr 58 für das erste Oberband 50, das auf den hinteren Endbereich des oberen Trums dieses Oberbands gerichtet ist, ein drittes Spritzrohr 60 und ein viertes Spritzrohr 62, die dem ersten und zweiten Spritzrohr entsprechend ausgerichtet und den Bändern 52 und 54 zugeordnet sind. Wie die Figur 2 erkennen lässt, sind diese Spritzrohreeinzeln über Ventile 64, 66, 68 und 70 an eine nichtaargestellte Wasserleitung angeschlossen, über die Kühlwasser zugeführt wird, so daß sich jedes einzelne Spritzrohr individuell an- und abschalten lässt; gegebenenfalls lässt sich mit der Hilfe der Ventile auch die je Zeiteinheit verspritzte Kühlmittelmenge einstellen.
  • Wie in Figur 1 strichpunktiert angedeutet wurde, lassen sich die Oberbänder 50 und 54 erfindungsgemäss von den Transportbändern 48 und 52 abheben, was sich besonders vorteilhaft dadurch erreichen lässt, daß man die ganze Oberbandkonstruktion um die Achse der jeweils hinteren Umlenkrolle 38 bzw. 46 schwenkbar macht. Auf diese Weise lassen sich die Transport- und Oberbänder leicht reinigen.
  • Wie die Figuren 1 und 4 erkennen lassen, ist am Gestell 24 für jedes Transportband ein Trägerblech 80 bzw. 82 montiert, das so profiliert ist, daß es eine steife Trägerfläche zum Abstützen des oberen Trums des jeweiligen Transportband 48 bzw. 52 bildet. Jedes dieser Trägerbleche besitzt in der Mitte seiner Oberseite eine in Längsrichtung der Kühlvorrichtung verlaufende Führungsnut 84, in die ein Führungssteg 86 eingreift, der an der Innenseite des jeweiligen Transportband angeordnet, vorzugsweise an dieses anvulkanisiert ist und dem Zweck dient, ein seitliches Verlaufen des Transportbands zu verhindern. Eine der Führungsnut 84 entsprechende Umfangsnut ist an den Umlenkrollen 32, 34, 40, 42 vorgesehen. Entsprechende Führungsmittel können für die Oberbänder vorgesehen sein.
  • Jedes Transportband bildet, wie die Figuren 4 und 5 erkennen lassen, eine Wanne 88, indem im Bereich seiner Längsränder an die Bandaussenseite Randstege 90 angeformt wurden, während die Oberbänder glatte Aussenflächen aufweisen. In Figur 5 wurden die zwischen den beiden Bändern eingeschlossenen Kunststoffstränge mit 92 bezeichnet. Mit Hilfe der Spritzrohre 56 und 60 lassen sich die Wannen 88 weitgehendst mit Kühlflüssigkeit füllen, obwohl die Transportbänder in Laufrichtung der Kunststoffstränge leicht ansteigen, da die Kühlflüssigkeit von den Bändern und den Kunststoffsträngen mitgerissen wird. Bei breiteren Bändern können nebeneinander 2 oder 3 Wannen mit einer Mindestbreite von ca. 200 mm vorgesehen sein.
  • Dem Antrieb aller als Walzen ausgebildeten rfr..#lenkrollen dient bei der bevorzugten Ausführungsform ein einziger, in Figur 2 gezeigter Motor 94. Zu diesem Zweck sind mit den Stirnenden der Umlenkrollen 38, 34, 42 und 46 Zahnräder verbunden, wie dies in'Fig. 1 und 3 angedeutet wurde.
  • Der Motor 94 soll die Umlenkrolle 46 antreiben, diese treibt über ihr Zahnrad die Umlenkrolle 42 an, das zweite Transportband 52 treibt dann die Umlenkrolle 40 an, deren Kettenrad 41 über eine Kette 96 das Zahnrad 43 der lklenkrolle 34 antreibt, welches sich im Eingriff mit dem Zahnrad 45 der Umlenkrolle 38 befindet. Der Kopplung der Umlenkrollen 34, 38 und 40 miteinander kann aber auch ein andäres Getriebe dienen. In Fig. 3 ist eine Abdeckung für die Zahnräder und die Kette mit 96 bezeichnet.
  • Die vom Düsenkopf 10 extrudierten Kunststoffstränge 92 gelangen zunächst in die vom ersten Transportband 48 gebildete Wanne 88 und werden dann von diesem und dem zugeordneten Oberband 50 zwangsweise in Richtung auf den Granulator 16 transportiert. Anschliessend werden sie an das zweite Transportband 52 übergeben und dann von diesem und dem zugehörigen Oberband 54 zwangstransportiert Zur Einstellung der Intensität der Kühlung können entweder alle Spritzrohre 56, 58, 60 und 62 oder nur die Spritzrohre 56 und 58 eingeschaltet werden, so daß die Bänder 52 und 54 nur dem Vorschub der Kunststoffstränge dienen.
  • Die in den Figuren 6 und 7 gezeigte zweite Kühlvorrichtung 100 braucht.nun nur noch in ihren Grundzügen erläutert zu werden. Sie besitzt auf einem fahrbaren Gestell 102 eine erste und eine zweite Wanne 104 bzw. 106; die erstere ist an ihrem gemäss Figur 6 rechten Ende offen, die zweite Wanne 106 an ihrem linken Ende, so daß, wie die Figuren 6 und 7 erkennen lassen, die erste Wanne 104 teleskopartig in die zweite Wanne 106 hineingeschoben werden kann. Der Abdichtung der beiden Wannen gegeneinander dient eine als Schleifdichtung ausgebildete Dichtung-110, und am äusseren Ende der die erste Wanne 104 übergreifenden zweiten Wanne 106 ist ein Kühlmittel-Auslauf 112 vorgesehen. Selbstverständlich ist auch das Gestell 102 so geteilt und sind. die beiden Gestellteile so aneinander geführt, daß sich die beiden Wannen in Längsrichtung der Kühlvorrichtung gegeneinander verschieben lassen.
  • Das Gestell dient auch der Halterung und Lagerung von als Walzen ausgebildeten Umlenkrollen für ein erstes Transportband 114, ein diesem zugeordnetes erstes Oberband 116, ein zweites Transportband 118 und ein diesem zugeordnetes zweites Oberband 120; ferner sind am Gestell 102 vier Spritzrohre 122, 124, 126 und 128. montiert, die in ihrer Funktion den Spritzrohren der ersten Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 5 entsprechen. Schliesslich hält das Gestell 102 eine erste und eine zweite Trägervorrichtung 140 bzw. 142, von denen die erstere ein um eine horizontale Achse 144 schwenkbares einfaches Blech sein kann, das die zweite Trägervorrichtung 142 überlappt, während die letztere ein um eine Achse 146 schwenkbares Trägerblech 142a und ein stationäres Trägerblech 142b umfasst.
  • Am Gestell 102 ist eine entfernbare Stütze ;;0 angebracht, die die beiden Trägervorrichtungen 140 und 142 in dem in Figur 6 gezeigten Zustand der Kühlvorrichtung im Uberlappungsbereich abstützt. Wird.die Kühlvorrichtung verkürzt, wie dies in Figur 7 dargestellt ist, entfernt man die Stütze 150, so daß sich das Trägerblech 142a herunterschwenken lässt (s.
  • Figur 7), während sich die erste Trägervorrichtung 140 bis über das Trägerblech 142b schieben lässt.
  • Selbstverständlich sind bei der zweiten, in den Figuren 6 und 7 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemässen Kühlvorrichtung zwei Antriebsmotoren 160 und 162 vorgesehen, von denen der eine das erste Oberband 116 antreibt, das in der beschriebenen Weise das zugehörige Transportband 114 mitnimmt, während der zweite Antriebsmotor 162 das zweite Oberband 120 antreibt, welches das Transportband 118 mitnimmt, wie dies anhand der ersten Ausführungsform erläutert wurde.
  • Schliesslich können für die Kühlung der Kunststoffstränge 92 im Bereich zwischen den Transportbändern sowie zum Berieseln der Trägervorrichtungen 140, 142 weitere Spritzrohre vorgesehen sein, von denen die Fig. 6 und 7 nur ein einziges, nämlich ein Spritzrohr 164, zeigen, das gleichfalls vom Gestell 102 getragen werden soll und vorzugsweise in Laufrichtung der Kunststoffstränge schräg nach unten spritzt.
  • - L e e r s e i t e -

Claims (10)

  1. ANSPRÜCHE il Kiihlvorrichtung für zu Granulat zu verarbeitende, extrudierte Kunststoffstränge, mit einem angetriebenen, ungefähr horizontal verlaufenden endlosen Transportband, welches die Stränge in mindestens einer an seiner Aussenseite vorgesehenen, in Bandlängsrichtung verlaufenden Vertiefung wenigstens teilweise aufnimmt, sowie mit einer Kühlmittelzufuhrvorrichtung zum Aufbringen von Kühlflüssigkeit auf die Transportband-Oberseite, dadurch gekennzeichnet, daß in Laufrichtung der Kunststoffstränge (92) hintereinander mehrere Transportbänder (48, 52; 114, 118) angeordnet und für jedes mindestens eine Kühlmittelzufuhrvorrichtung (56, 60; 122, 126) sowie ein seine Vertiefung (88) verschliessendes, endloses Oberband (50, 54; 116, 120) vorgesehen sind, dessen Unterseite synchron mit der Oberseite des Transportbands antreibbar ist.
  2. 2. Kühlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportband an seiner Aussenseite ein mindestens eine Wanne (88) bildendes Oberflächenprofil mit wenigstens zwei Erhebungen (90) an seinen Längsrändern aufweist, wobei die Breite der Wanne (88) mindestens ca. 200 mm beträgt.
  3. 3. Kühlvorrichtung nach Anspruch 1 oder 22.dadurch gekennzeichnet, daß das Oberband gegenüber dem zugehörigen Transportband in Laufrichtung der Stränge etwas versetzt ist.
  4. 4. Kühlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlmittelzüfuhrvorrichtung (56, 60; 122, 126) auf den Anfangsbereich des oberen Trums. des betreffenden Transportbands gerichtet ist.
  5. 5. Kühlvorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Kühlmittellufuhrvorrichtung (58, 62; 124, 128) auf den Endbereich des oberen Trums des betreffenden Oberbands gerichtet ist.
  6. 6. Kühlvorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einem jeden Transportband zugeordneten Kühlmittelzufuhrvorrichtungen gesondert an- und abschaltbar sind.
  7. 7. Kühlvorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Transportband (.48, 52) eine dessen oberes Trum abstützende Trägerfläche (80, 82) vorgesehen ist.
  8. 8. Kühlvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite des Transportbands ein in Bandlängsrichtung verlaufender Führungssteg (86) angeordnet ist; der in in der Trägerfläche .(80) sowie in den Umlenkrollen (32, 34, 40, 42) des Transportbands vorgesehene Führungsnuten (84) eingreift.
  9. 9. Kühlvorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Trum des Transportbands in Laufrichtung etwas ansteigt.
  10. 10. Kühlvorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Transportbändern (114, 118) veränderbar und zwischen dem Ende des oberen Trums eines Transportbands (114) und dem Anfang des oberen Trums eines nachfolgenden Transportbands (118) eine in ihrer Länge veränderliche Trägervorrichtung (140, 142) für die Sunststoffstränge (92) vorgesehen ist.
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