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DE3300972A1 - Vorrichtung zum entfernen von feststoffteilchen aus gas - Google Patents

Vorrichtung zum entfernen von feststoffteilchen aus gas

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Publication number
DE3300972A1
DE3300972A1 DE3300972A DE3300972A DE3300972A1 DE 3300972 A1 DE3300972 A1 DE 3300972A1 DE 3300972 A DE3300972 A DE 3300972A DE 3300972 A DE3300972 A DE 3300972A DE 3300972 A1 DE3300972 A1 DE 3300972A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vessel
gas
guide slot
solids
gas inlet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE3300972A
Other languages
English (en)
Inventor
Angelo Totowa N.J. De Feo
Edward New Jersey N.J. Drewniany
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Curtiss Wright Corp
Original Assignee
Curtiss Wright Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Curtiss Wright Corp filed Critical Curtiss Wright Corp
Priority to DE3300972A priority Critical patent/DE3300972A1/de
Publication of DE3300972A1 publication Critical patent/DE3300972A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/30Particle separators, e.g. dust precipitators, using loose filtering material
    • B01D46/32Particle separators, e.g. dust precipitators, using loose filtering material the material moving during filtering
    • B01D46/34Particle separators, e.g. dust precipitators, using loose filtering material the material moving during filtering not horizontally, e.g. using shoots

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Devices And Processes Conducted In The Presence Of Fluids And Solid Particles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfernen von fein verteilten Feststoffen aus Gas und insbesondere ein Hochtemperaturfilter zum Abtrennen von Feststoffen von Hochtemperaturgasen mittels einer Masse aus zerteiltem Feststoff material.
Eine derartige Vorrichtung ist in der US-PS 4 017 278 beschrieben, und zwar werden hier fein verteilte Feststoffe aus einem Gasstrom dadurch entfernt, daß das Gas durch eine längliche ringförmige Masse aus sich bewegendem verteilten Kontaktmaterial aus Feststoffen hindurch geleitet wird, die zwischen zwei allgemein konzentrischen zylindrischen Wänden gehalten wird. Die Außenwand ist mit einem Schlitzraster versehen, und die Öffnungen der Schlitze erlauben den Durchtritt von fast allen Teilchen des Kontaktmaterials. Die Innenwand ist perforiert, so daß Gasdurchtritt erfolgen kann. Die fein verteilten Feststoffe werden in der Kontaktmaterialmasse eingefangen, die durch den Ringraum zwischen den zwei konzentrischen Zylinderwänden nach unten und aus dem Raum heraus bewegt wird. Das Kontaktmaterial wird dann behandelt, um die mitgerissenen fein verteilten Feststoffe abzutrennen, und daraufhin zum oberen Ende des Ringraumes zurückgebracht. Ein entsprechend dem in der genannten PS ausgelegten Aufbau angefertigtes Granular-Schichtfilter erwies sich bei einem Probelauf bei der für die vorgesehenen Einsatzzwecke auftretenden Temperatur vo:
triebssicher.
Temperatur von ca. 816°C (= 1500°F) als nicht mehr be-
Damit besteht das grundsätzliche Ziel dieser Erfindung darin, eine Vorrichtung zum Abtrennen fein verteilter Feststoffe aus Gas zu schaffen, die bei hoher Temperatur und hohem Druck betriebssicher arbeitet, so daß fein verteilte Feststoffe aus Hochtemperaturgas abgetrennt werden können; dabei wird Wert darauf gelegt, daß die Führungsschlitz-Teile der Anordnung relativ leicht ersetzt oder repariert werden können. Es sollen dabei die Bestandteile der Anordnung den bei Hochtemperatürbetrieb auftreten-
den Spannungen widerstehen, insbesondere die bei diesem Hochtemperaturbetrieb auftretenden Bewegungen der Bestandteile gegeneinander ohne schädliche Beeinflussung der Aufbausicherheit aufgenommen werden. Dabei soll das zum Abtrennen' der Feststoffe, d.h. zum Reinigen des Gases benutzte Schotterjbzw. Kiesmaterial leicht ausgetauscht und/oder gereinigt werden können.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß eine Hochtemperaturvorrichtung zum Abtrennen fein verteilter Feststoffe von Gas geschaffen wird, die ein erstes, allgemein zylindrisches Gefäß umfaßt mit Wänden, die mit einer Hochtemperaturauskleidung versehen sind, wobei das Gefäß einen oberen und einen unteren Abschnitt besitzt mit in dem oberen Abschnitt angeordneten Gaseinlaß- und Gasauslaßöffnungen und einer Vielzahl von Feststoff-(Schotter-) öffnungen in dem oberen Abschnitt, einer Vielzahl von Feststoff-Einlaßöffnungen in dem oberen Abschnitt sowie einer in dem unteren Abschnitt angeordneten Feststoff-Auslaßöffnung. Innerhalb des ersten Gefässes befindet sich ein zweites allgemein zylindrisches Gefäß mit geringerem Durchmesser als das erste Gefäß, das in seinem oberen Abschnitt Gaseinlaß- und-auslaßöffnungen sowie eine Vielzahl von Feststoff-Einlaßöffnungen besitzt. Einrichtungen für den Gaseinlaß und den Gasauslaß sind vorgesehen, um das einströmende bzw. das ausströmende Gas zu leiten und durch die Gaseinlaß- und -auslaßöffnungen des ersten Gefässes mit dem zweiten Gefäß jeweils an dessen Gaseinlaß- bzw. -auslaßöffnungen verbunden. Eine Feststoff-Einlaßeinrichtung zum Leiten von einfließendem zerteilten Feststoff-Kontaktmaterial ist durch die Einlaßöffnungen des ersten Gefässes mit dem zweiten Gefäß an seinen Einlaßöffnungen für Feststoff verbunden. Eine Vielzahl von länglichen, mit Abstand vonein-
ander angeordneten Führungsschlitz-Einrichtungen ist innerhalb des zweiten Gefässes angeordnet, so daß sich eine Vielzahl von länglichen Räumen für das aus Feststoffteilchen bestehende Kontaktmaterial ergibt, und es ist dadurch eine längliche Gaseinlaßkammer zwischen einer Wand des zweiten Gefässes und einer äußeren Führungsschlitz-Einrichtung bestimmt. Ein Abschluß- oder Verschlußteil ist in dem zweiten Gefäß an dessen Bodenende in dichtender Anlage mit diesem angeordnet, wobei die äußere Führungsschlitz-Einrichtung ein Bodenende der Gaseinlaßkammer bestimmt.
Die Führungsschlitz-Einrichtungen sind wiederum allgemein rechtwinklig ausgebildet und enthalten einen Rahmen, an dem eine Vielzahl von länglichen mit Doppel-Schrägen versehenen Teilen angebracht ist.
Die Einlaß- und Auslaßeinrichtungen für Feststoffe sind jeweils mit den Feststoff-Einlässen bzw. Feststoff-Auslässen des zweiten Gefässes mittels einer Dichteinrichtung verbunden, die durch Hitzeeinwirkung erzeugte Bewegungen der Elemente gegeneinander erlaubt, und die Gasauslaßeinrichtung enthält ebenfalls Verbindungseinrichtungen, die durch Hitzeeinwirkung erzeugte Bewegungen zulassen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigt:
Fig. 1 Eine Querschnittsansicht der erfindungsgemäßen Anordnung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 1, wobei ein Teil der Oberseite zur Darstellung des Innenraumes weggebrochen ist,
- 6 rl.
Fig. 3 eine Teilschnittansicht nach Linie 3-3, der Fig. 1, Fig. 4 einen Teilschnitt nach Linie 4-4, der Fig. 1,
Fig. 5 eine vergrößerte Schnittdarstellung der dritten mit Schrägschlitzen versehenen Anordnung der Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 6 eine vergrößerte Schnittdarstellung des Grob-Feststoffeinlasses nach Linie 6-6 der Fig..2,
Fig. 7 eine vergrößerte Schnittdarstellung der Verbindungseinrichtung für das Innere das Auslaßrohr der Vorrichtung nach Fig. 1, und
Fig. 8 eine vergrößerte Querschnittsdarstellung der thermischen Dichtungsanordnung der Grobfeststoff-Einlaßanordnung der Vorrichtung nach Fig. 1 .
Die in Fig. 1 bis 4 dargestellte Hochtemperaturvorrichtung oder der darin dargestellt Hochtemperaturfilter 10 zum Abtrennen von fein verteilten Feststoffen von Gas besteht aus einer äußeren Gefäßanordnung 12 und einer darin eingesetzten inneren Gefäßanordnung 14, einer Filteranordnung 16, die in der inneren Gefäßanordnung 14 angeordnet und an ihr angebracht ist, sowie einer Rohluft- oder Rohgas-Einlaßanordnung 18 und einer Gasauslaßanordnung 20, welche jeweils mit den oberen Abschnitten sowohl der inneren als auch der äußeren Gefäßanordnung 12 bzw. 16 verbunden und durch diese hindurch geführt ist.
Die äußere Gefäßanordnung 12 besteht aus einem ersten oder äußeren, allgemein zylindrischen Stahlgefäß 24, mit einer Länge von ca. 5,03 m (ca. 16,5Xt.^ dessen Innenwände mit einer üblichen Hochtemperatur-Auskleidung 26 versehen sind.
Das äußere Stahlgefäß wird gebildet aus einem mit Flanschen versehenen zylindrischen Mittelabschnitt 28, einem mit einem Flansch versehenen oberen Abschnitt oder Dom 30 und einem mit einem Flansch versehenen unteren Abschnitt oder Dom 32, und diese Abschnitte sind in üblicher Weise an den Flanschenden zusammengeschraubt. Der obere Dom 30 besitzt eine Rohluft- oder Rohgaseinlaßöffnung 34 und eine benachbarte Reinluft- oder Reingasauslaßoffnung 36, welche sich in vertikaler Richtung auch durch die Innenauskleidung 26 erstrecken. Zusätzlich sind in diesem oberen Dom zwischen dem Luft- oder Gaseinlaß 34 und -auslaß 36, etwas zur Seite versetzt, eine Vielzahl von Feststoff-Einlaßöffnungen angeordnet, und zwar eine Grobkies- oder Grobschotter-Einlaßöffnung 38 und eine Feinkies- oder Feinschotter-Einlaßöffnung 40, die sich schräg nach außen erstrecken und an der Innenauskleidung 26 sich zur Gaseinlaßöffnung 34 bzw. Gasauslaßöffnung 36 hin neigen. Ein einziger Kies- oder Schotterauslaß 42 ist in der Mitte des unteren Domes 32 so angeordnet, daß er sich in Vertikalrichtung durch die Innenauskleidung 26 und die Außenwand hindurch erstreckt.
Die innere Gefäßanordnung 14 besteht aus einem zweiten oder inneren allgemein zylindrischen Stahlgefäß 44, das aus einem mit Flansch versehenen zylindrischen Abschnitt 46 und einem mit Flansch versehenen oberen Abschnitt oder Dom 48 zusammengesetzt ist, wobei diese wiederum auf übliche Weise an den Flanschenden zusammengeschraubt sind. Der obere Dom 48 besitzt eine Rohluft-- oder Rohgas-Einlaßöffnung 50 und eine benachbart liegende Reinluft- oder Reingasauslaßoffnung 52. Zusätzlich sind in dem oberen Dom 48 zwischen diesem Einlaß 50 und Auslaß 52 eine Vielzahl von Feststoff-Einlaßöffnungen angeordnet, nämlich eine Grobschotter-Einlaßöffnung 54 und eine Feinschotter-Einlaßöffnung 56.
Die Filteranordnung 16 enthält eine Vielzahl, in diesem Fall drei, längliche, vertikal ausgerichtete, mit Abstand voneinander angebrachte und rechtwinklig geformte Führungsschlitz-Anordnungen 58, 60 und 62, die als erste, zweite bzw. dritte Führungsschlitz-Anordnung bezeichnet werden und in dem Abschnitt 46 des Innengefässes angeordnet sind, so daß sich eine Vielzahl von länglichen, in diesem Fall zwei, Räumen 64 und 66 für das Kontaktmaterial aus Schotter-Feststoffen ergibt, sowie eine Stützanordnung oder Stützeinrichtung 68, die zum Abstützen der Führungsschlitz-Anordnungen 58, 60 und 62 mit den Innenwänden des Innengefässes 44 verbunden ist und auch zum Abschließen eines Abschnittes des Bodenendes 70 des Innengefässes 44 dient.
Die vertikale Rohgas-Einlaßanordnung oder Gaseinlaßeinrichtung 18 zum Richten oder Führen des Rohgases ist vertikal ausgerichtet und fest mit den oberen Abschnitten 30 bzw. 48 des äußeren Gefässes 12 bzw. des inneren Gefässes 14 verbunden und durch deren jeweilige Gaseinlaßöffnungen bzw. 50 geführt. In gleicher Weise ist die vertikal ausgerichtete Reingas-Auslaßanordnung oder Gasauslaßeinrichtung 20 zum Führen oder Leiten des ausfließenden Gases fest mit dem oberen Abschnitt 30 bzw. 48 des Außengefässes 12 bzw. des Innengefäßes 14 durch die jeweiligen Gasauslaßöffnungen 36 bzw. 52 verbunden.
Die Feststoffeinlaßanordnung oder -einrichtung 22 leitet eingeschüttetes einströmendes Kontaktmaterial aus zerteilten Feststoffen, und es ist eine Grobschotter-Einlaßanordnung 72 und eine Feinschotter-Einlaßanordnung 74 vorgesehen, um grobe oder feines einströmendes Kontaktmaterial aus zerteilten Feststoffen zu den dafür vorgesehenen Räumen 64 bzw. 66 zwischen den Schrägschlitzanordnungen 58 und 60 bzw. 60 und 62 einzuleiten. Diese Grob- und Feinschottereinlaßanordnungen 72 bzw. 74 erstrecken sich allgemein ver-
tikal durch die oberen Abschnitte 30 bzw. 48 des Außengefäßes 12 bzw. des Innengefäßes 14, und zwar durch die jeweiligen Grob- und Feinschottereinlaßöffnungen 38 und 54 bzw. 40 und 56, und ihre unteren Enden stehen in offener Verbindung mit den jeweiligen Räumen 64 bzw. 66, die für den groben bzw. feinen Schotter vorgesehen sind.
Jede Führungsschlitzanordnung 58, 60 und 62 besteht grundsätzlich aus einem rechteckig ausgebildeten Rahmen 76 und einer Vielzahl von horizontal ausgerichteten länglichen und sich in Längsrichtung erstreckenden Doppelschrägschlitzeinheiten 78, die an ihren jeweiligen Außenenden mit sich vertikal erstreckenden Seitenrahmenteilen des Rahmens 76 verbunden sind. Die Fühungsschlitzanordnungen 58, 60 und 62 sind in dem Innengefäß 44 durch die Führungsschlitz-Stützanordnung 68 gehalten, die aus einer oberen Stützanordnung 80, einer unteren Stutζanordnung 82 und zwei seitlichen Stützanordnungen 84, (von denen nur eine gezeigt ist) gebildet sind, welche alle an ihrer Innenfläche U-förmige Schienen 86, 88 bzw. 90 enthalten, in deren Inneren die Rahmen 76 der Führungsschlitzanordnungen 56, 58 und 60 so abgestützt sind, daß sie sich gleitend darin bewegen können. Die obere Stützanordnung 80 enthält drei mit Abstand voneinander angeordnete und allgemein mit einem Y-förmigen Querschnitt ausgebildetes Einheiten 92, 94 und 96, die sich jeweils über die Gesamtbreite des oberen Domes 48 des Innengefäßes 44 erstrecken und zum Beispiel durch Anschweißen ihrer oberen Enden an der inneren oberen Wand des oberen Domes befestigt sind. Ihre unteren Enden enthalten die horizontal ausgerichteten Schienen 86, die ebenfalls z.B durch Schweißen befestigt sind. Die untere Stützanordnung 82 enthält ein Verschlußteil 98 und eine untere Stützeinheit 100. Die untere Stützeinheit 100 dient sowohl als innerer Feststoffauslaß wie als Abstützung für
die Führungsschlitzanordnungen 58, 60 und 62 und enthält dazu sich horizontal erstreckende Schienen 88 an ihren oberen Enden, die, z. B. durch Anschweißen ihrer Enden, an den Innenwänden des zylindrischen Abschnittes 46 des Innengefäßes 44 befestigt sind. Von den Schienen 88 der unteren Stützeinheit 100 steht eine sich verjüngende innere Feststoffauslaßanordnung 102 ab und ist mit ihrem unteren Ende innerhalb des oberen Endes des Feststoffauslasses 42 angeordnet, und zwar besteht sie aus einem getrennten Grobfeststoffauslaß 104 und einem Feinfeststoffauslaß 106. Unterhalb des Feststoffauslasses 42 ist ein übliches (nicht dargestelltes) Ventil angeordnet, das ein Ablassen der Feststoffe aus dem Innengefäß 44 erlaubt. Das Verschlußteil 98 ist am unteren Ende 70 des Innengefäßes 44 angeordnet und steht in Dichteingriff mit diesem und der Schiene 88 einer äußeren Führungsschlitzanordnung 58, wodurch ein unteres Ende einer länglichen Gaseinlaßkammer 108 bestimmt wird, die zwischen einer Innenwand des Innengefäßes 44 und der äußeren Führungsschlitzanordnung 58 liegt. An der anderen Seite des Innengefäßes 44, und rechts von der Führungsschlitzanordnung 62 ist eine offenendige Gasauslaßkammer 109 gebildet.
In Fig. 5 ist speziell die dritte oder letzte Führungsschlitzanordnung 62 im einzelnen dargestellt, und diese Anordnung besteht aus einem (im Grundriß) rechteckig geformten Rahmen 76, einer Vielzahl von übereinander angeordneten länglichen und horizontal ausgerichteten, sich in Längsrichtung erstreckenden, zweifach schräggestellten Einheiten 78, die an ihren äußeren. Enden mit den Seiten des Rahmens 76 verbunden sind, vertikalen Hemm-Elementen (dam elements) 110, die an jeder doppelt schräggestellten Eihheit 78 angebracht sind, und einem an der Außenfläche des Rahmens 76 angebrachten Gitter 112. Der rechtwinklig geformte Rahmen 76 enthält horizontal ausgerichtete obere und untere Rahmenteile 114 bzw. 116, und
vertikal ausgerichtete Seitenrahmenteile 118, die alle allgemein U-förmigen Querschnitt besitzen. Die doppelt schräggestellten Einheiten 78 bestehen jeweils aus einem im Querschnitt wie ein umgekehrtes V geformten Führungsschlitzteil 120, das sich in Längsrichtung horizontal in dem Rahmen 76 erstreckt und, z.B. durch Anschweißen seiner Enden, von innen an den Seitenrahmenteilen 118 befestigt ist, und aus einer Vielzahl von voneinander mit Abstand angeordneten passenden Einsätzen oder Prallplatten 122 mit ebenfalls einer Form eines umgekehrten V, die, z.B. durch Schweißen,an den benachbarten Schrägschlitz-Elementen 120 befestigt sind. Ein vertikal gerichteter dünner und rechteckig ausgebildeter Damm oder ein solches Hemmteil 110 erstreckt sich in Längsrichtung über die Gesamtlänge jedes Schrägschlitz-Führungsteils 120 an der oberen Spitze desselben und ist dort, z.B. durch Schweißen, befestigt. Diese Hemmteile oder Dämme 110 und das Gitter 112 werden nur bei der letzten Führungsschlitzanordnung 62 eingesetzt und dienen jeweils dazu, schwere mitgerissene Teilchen auszufällen bzw. große mitgerissene Teilchen auszufiltern, die beispielsweise durch eine Unterbrechung des Gasstromes mitgerissen werden.
In Fig. 6 ist besonders die Grobschotter-Einlaßanordnung oder -einrichtung 72 im einzelnen dargestellt, wobei die Feinschotter-Einlaßanordnungen oder -einrichtung 74 den gleichen Aufbau besitzt. Es ist hier ein mit einem Flansch versehenes äußeres Grobschotter-Zuführrohr 124, z.B. durch Anschweißen seines unteren Endes, mit dem oberen Dom 30 der äußeren Gefäßanordnung 12 verbunden, und ein inneres Schotterzuführrohr 126 ist an seinem oberen Ende, z.B. durch Anschweißen, mit dem oberen Ende des äußeren Zuführrohres 124 und an seinem unteren Ende mit dem Grobschotter-Einlaß 54 des oberen Domes 48 des Innengefäßes durch eine Feststoff-Dichtanordnung oder -Dichteinrichtung
128 verbunden, die durch Temperaturänderungen verursachte Bewegungen zwischen dem oberen Dom 48 und dem inneren Zuführrohr 126 erlaubt. Diese thermische Dichtanordnung 128 umfaßt (siehe auch Fig. 8) ein zylindrisch ausgebildetes und mit Flansch versehenes Innengefäß-Einlaßrohr 130, das an seinem unteren Ende, z.B. durch Anschweißen, mit dem oberen Dom 4 8 an seinem Einlaß 54 verbunden ist, eine frei bewegliche Kragenplatte 132, deren untere Fläche an ihrem unteren Ende an der oberen Schulter oder dem Flanschende 134 des Einlaßrohres 130 aufsitzt, und eine zylindrisch ausgebildete Flanschkappe 136, die an ihrem unteren Ende, z.B. durch Anschweißen, mit dem oberen Ende der Außenwand des Einlaßrohres 130 verbunden ist und einen freien Ringraum 138 vom Flansch 134 bestimmt, damit das untere Ende der Kragenplatte 132 teilweise in diesem Raum sitzen und eine durch Temperaturänderung hervorgerufene Seitenbewegung in diesem Raum 138 ausführen kann.
Wie insbesondere in Figuren 1 und 2 zu sehen ist, enthält die Rohluft- oder Rohgaseinlaßanordnung 18, deren Aufbau im wesentlichen identisch mit dem der Reingas-Auslaßanordnung 20 gebildet ist, ein mit Flansch versehenes äußeres Gaseinlaß-Zuführrohr 140, das an seinem unteren Ende, z.B. durch Anschweißen, mit dem oberen Dom 30 in der Nähe seines Einlasses 34 verbunden ist, ein inneres Gaseinlaß-Zuführrohr 142, das an seinem unteren Ende, z.B. durch Anschweißen mit dem oberen Dom 48 an dessen Gaseinlaßöffnung 50 verbunden ist und das an seinem oberen Ende durch ein konisches Stützteil 144 gehalten ist, welches, z.B. durch Anschweißen, an seinem unteren Ende mit der Außenwand des inneren Zuführrohres 142 und an seinem oberen Ende mit-der Innenwand des äußeren Zuführrohres 140 verbunden ist. Das innere Gaseinlaß-Zuführrohr 142 besteht aus einem oberen Rohrstück 146 und einem unteren Rohrstück 148 mit einer Verbindungseinrichtung 150, wobei die jeweils mit einem Flansch ver-
sehenen unteren bzw. oberen Enden des oberen bzw. unteren Rohres 146 bzw. 148 nur an einer Seite zusammengeschraubt sind. Die Verbindungseinrichtung 152 (siehe Fig. 7) des inneren Gasauslaß-Führungsrohres 142 unterscheidet sich insoweit von der des inneren Gaseinlaß-Führungsrohres, als es ein ebenes Flanschende des unteren Führungsrohrteiles besitzt, welches von einem U-förmig ausgeführten Flanschende des oberen RohrStückes umfaßt wird, so daß eine Seitenbewegung zugelassen werden kann, wodurch thermisch erzeugte Spannungen an dem Gasauslaß-Führungsrohr 142 vermieden werden. Für alle diese aus Stahl bestehenden Bauteile werden Stähle verwendet, die bei hohem Durck und hoher Temperatur beständig sind, z.B. korosionsfeste Stahllegierungen, vorzugsweise die Legierung RA330(US-Norm).
Beim Betrieb füllen grober und feiner Schotter(oder Kies) diejeweiligen Räume 64 bzw. 66 an, und es wird Rohgas von einer Rohgasquelle, beispielsweise von der druckbeaufschlagten Wirbelbett-Brennkammer (nicht dargestellt), wie sie in der US-PS 4 164 846 beschrieben ist, mit einer Temperatur von ca. 900°C (ca. 165O°F) in die Gaseinlaßanordnung 18 eingeleitet, wandert dort vertikal nach unten und tritt in die Gaseinlaßkammer 108 ein. Von dort entweicht es in Horizontalrichtung durch die vertikal ausgerichtete Filtersäule aus den drei Führungsschlitzanordnungen 58, 60 und 62 und durchläuft dabei den zwischen diesen Anordnungen liegenden Grob-und Feinschotter. Beim Durchlaufen dieser Filtersäule werden etwaige in dem Gasstrom enthaltene Feststoffteilchen von dem als Filtermittel dienenden Grob- und Feinschotter aufgefangen, und das gereinigte Gas tritt in die offenendige Gasauslaßkammer 109 ein und steigt dort vertikal nach oben durch die Gasauslaßanordnung 20. Von Zeit zu Zeit wird das Filtermittel mitsamt den eingefangenen Feinstoffteilchen aus den Zwischenräumen 64 und 66 in der inneren Gefäßanordnung 14 durch den gemeinsamen Feststoff-
auslaß 42 abgelassen. Daraufhin wird das Feint.eilchenraaterial auf übliche Weise außerhalb der Vorrichtung 10 abgetrennt, und das gereinigte Filtermittel durch die Feststoffeinlaßanordnungen 22 wieder eingelassen.
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Claims (11)

  1. Patentansprüche
    Hochtemperaturvorrichtung zum Abtrennen von feinen Feststoffteilchen von Gas, dadurch gekennzeichnet , daß ein erstes allgemein zylindrisches Gefäß (24) vorgesehen ist, dessen Wände mit einer hochtemperaturfesten Auskleidung (26) versehen sind und das aus einem oberen Abschnitt (30), einem mittleren Abschnitt (28) und einem unteren Abschnitt besteht, an seinem oberen Abschnitt (30) eine Gaseinlaßöffnung (34) und eine Gasauslaßöffnung (36) besitzt und mit einer Vielzahl von Feststoff-Einlaßöffnungen (38, 40) in seinem oberen Abschnitt (30) versehen ist sowie mit einer Feststoff-Auslaßöffnung (42) in dem unteren Abschnitt (32), daß ein zweites allgemein zylindrisches Gefäß (44) vorgesehen ist, mit einem oberen Abschnitt (48), das eine Gaseinlaßöffnung (50), eine Gasauslaßöffnung (52) und eine Vielzahl von Feststoff-Einlaßöffnungen (54, 56) an seinem
    oberen Abschnitt besitzt und einen Durchmesser aufweist, der geringer als der des ersten Gefässes (24) ist, wobei das zweite Gefäß innerhalb des ersten Gefässes angeordnet ist,
    daß eine Gaseinlaßeinrichtung (18) zum Leiten einströmenden Gases durch die Gaseinlaßöffnung (34) des ersten Gefässes (24) mit dem zweiten Gefäß (44) an dessen Gaseinlaßöffnung (50) verbunden ist,
    daß eine Gasauslaßeinrichtung (20) zum Leiten abströmenden Gases durch die Gasauslaßöffnung (36) des ersten Gefässes (24) mit dem zweiten Gefäß (44) an dessen Gasauslaßöffnung (52) verbunden ist, daß Feststoff-Einlaßeinrichtungen (22) zum Leiten einfließenden Kontaktmaterials aus zerteilten Feststoffen durch die Einlaßöffnungen (38, 40) des ersten Gefässes (24) mit dem zweiten Gefäß (44) an dessen Feststoff-Einlaßöffnungen (54, 56) verbunden sind, daß eine Vielzahl von länglichen Führungsschlitz-Einrichtungen (58, 60, 62) mit Abstand voneinander innerhalb des zweiten Gefässes (44) so angeordnet sind, daß eine Vielzahl von länglichen Räumen (64, 66) für das Kontaktmaterial aus zerteilten Feststoffen entsteht, wodurch eine längliche Gaseinlaßkammer (108) zwischen einer Wand (70) des zweiten Gefässes und einer außenliegenden Führungsschlitzeinrichtung (58) sowie einem in dem zweiten Gefäß an seinem Bodenende in dichter Anlage an dem Bodenende des zweiten Gefäßes (44) und der äußeren Führungsschlitzeinrichtung (58) angeordneten Verschlußteil bestimmt ist, wodurch das Bodenende der Gaseinlaßkammer (108) bestimmt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß eine Kontaktmaterialmasse aus zerteilten Feststoffen die Räume (64, 66) zwischen der Vielzahl von Führungsschlitz-Einrichtungen (58, 60, 62) anfüllt.
  3. 3. Vorrichtung nach .Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kontaktmaterialmasse aus groben Feststoffteilchen den Zwischenraum (64) zwischen zwei Führungsschlitz-Einrichtungen (58, 60) aus der Vielzahl in der Nähe der Gaseinlaßkammer (108) erfüllt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , daß eine Kontaktmaterialmasse aus fein zerteilten Feststoffen den Zwischenraum (66) zwischen zwei Führungsschlitz-Einrichtungen (60, 62) entfernt von der Gaseinlaßkammer (108) erfüllt.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß jede Führungsschlitz-Einrichtung (58, 60, 62) allgemein rechtwinklig ausgebildet ist und aus einem Rahmen (76) und einer Vielzahl von länglichen zweifach schräggestellten Elementen (120) besteht, die mit dem Rahmen verbunden sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Feststoff-Einlaßeinrichtungen (22) und die -Auslaßexnrichtung jeweils mit den Feststoff-Einlaßöffnungen (54, 56) bzw. den Auslaßöffnungen (61, 63) des zweiten.Gefässes (44) über Dichteinrichtungen (128, 100) verbunden sind, die thermisch hervorgerufene unterschiedliche Bewegungen der Teile gegeneinander zulassen.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Gaseinlaß- und -äuslaßeinrichtungen (18, 20) mit den Gaseinlaß- bzw. -auslaßöffnung.en (34, 36) des ersten Gefässes (24) fest verbunden sind.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß eine mit der Innenwand des zweiten Gefässes (44) verbundene Stützeinrichtung zum Abstützen der Führungsschlitzeinrichtungen (58, 60/ 62) aus Führungsschienen (88) vorgesehen ist, die eine Gleitbewegung des Rahmens (76) der Führungsschlitz-Einrichtungen zuläßt.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß die am weitesten von der Gaseinlaßkammer (108) entfernt befindliche Führungsschlitz-Einrichtung (62) eine ihre Außenfläche überdeckende Siebwand (112) besitzt.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß die Gasauslaßeinrichtung (20) eine thermische Bewegungsunterschiede aufnehmende Verbindungseinrichtung (152) enthält.
    /insbesondere
  11. 11. Vorrichtung/nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß jede Führungsschlitzanordnung (58, 60, 62) besteht aus einem allgemein rechtwinklig geformten Rahmenteil (76) und
    einer Vielzahl von übereinander gestapelten länglichen, mit doppelten Schrägflächen versehenen Teilen (78) , die an ihren äußeren Enden mit den Seitenteilen des Rahmens verbunden sind und jeweils die Form eines umgekehrten V aufweisen.
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Cited By (1)

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