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DE2156379A1 - Vorrichtung zum Einbauen von Filterkerzen in einen Behälter - Google Patents

Vorrichtung zum Einbauen von Filterkerzen in einen Behälter

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Publication number
DE2156379A1
DE2156379A1 DE19712156379 DE2156379A DE2156379A1 DE 2156379 A1 DE2156379 A1 DE 2156379A1 DE 19712156379 DE19712156379 DE 19712156379 DE 2156379 A DE2156379 A DE 2156379A DE 2156379 A1 DE2156379 A1 DE 2156379A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
filter
spring
support
compressing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712156379
Other languages
English (en)
Inventor
Stanley H. New York N.Y.; Soriente Alfonse J. Gillette NJ.; Wapner (V.StA.)
Original Assignee
Ecodyne Corp., Chicago, IH. (V.StA.); VU: Wuesthoff, F., Dr.-Ing.; Pechmann, E. von, Dr.; Behrens, D., Dr.-Ing.; Goetz, R., Dipl.-Ing.; Pat-Anwälte, 8000 München
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ecodyne Corp., Chicago, IH. (V.StA.); VU: Wuesthoff, F., Dr.-Ing.; Pechmann, E. von, Dr.; Behrens, D., Dr.-Ing.; Goetz, R., Dipl.-Ing.; Pat-Anwälte, 8000 München filed Critical Ecodyne Corp., Chicago, IH. (V.StA.); VU: Wuesthoff, F., Dr.-Ing.; Pechmann, E. von, Dr.; Behrens, D., Dr.-Ing.; Goetz, R., Dipl.-Ing.; Pat-Anwälte, 8000 München
Publication of DE2156379A1 publication Critical patent/DE2156379A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21DNUCLEAR POWER PLANT
    • G21D1/00Details of nuclear power plant
    • G21D1/02Arrangements of auxiliary equipment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B27/00Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C19/00Arrangements for treating, for handling, or for facilitating the handling of, fuel or other materials which are used within the reactor, e.g. within its pressure vessel
    • G21C19/02Details of handling arrangements
    • G21C19/10Lifting devices or pulling devices adapted for co-operation with fuel elements or with control elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2201/00Details relating to filtering apparatus
    • B01D2201/24Tools used for the removal of filters
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E30/00Energy generation of nuclear origin
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

betreffend Vorrichtung zum Einbauen von Filterkerzen in einen Behälter
Die Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte Vorrichtung zum Einbauen von !filterelementen in einen Behälter.
Es sind bereits Filterbehälter bekannt, die mit auswechselbaren Filterbuchsen bzw. Srilt-sEtec-r-ßea ausgerüstet sind. Beim Einbauen solcher Filterkerze».
es Ms öetat in
den meisten Fällen für den Arbeiter erforderlich^ seine Ari23 in den Filterbehälter hineinzustrecken oder in den Behälter
_einzu steigen, um die Handhabjan^der. ?ilJ3erk£r^n__^_^mÖ6li~
chen· Dies ist unter normalen Umständen ungefährlich, doch «enn die Filtriereinrichtung zum Filtrieren von Stoffen benutzt wird, die giftige Bestandteile enthalten, ist es für Arbeitekräfte gefährlich, in den Behälter einzusteigen oder sich während längerer Zeitspannen in die unmittelbare Höhe des Behälterinnenraums zu begeben. In solchen Fällen muß dem Bedienungspersonal eine Vorrichtung zur,· Verfügung stehen, die es ermöglicht, die Filterkeraen von einem Punkt außerhalb des Behälters aus in den Behälter einzubauen. Selbst in Fällen, in denen giftige Stoffe keine Holle spielen, würde es natürlich zweckmäßig sein, eine Vorrichtimg oder ein Werkzeug zur Verfügung zu haben* das es ermöglicht, Filter-
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ORIGINAL INSPECTED
kerzen einzubauen, ohne daß ein Arbeiter in den Behälter einzusteigen braucht.
Gemäß der Erfindung wird eine verbesserte Vorrichtung zum Einbauen von Filterkerzen in einen Behälter vorgesehlagen. Diese Vorrichtung umfaßt allgemein eine langgestreckte Stange mit einem ersten Ende und einem zweiten Ende. Nahe dem ersten Ende der Stange ist nach außen versetzt eine Unterstützungseinrichtung vorgesehen, und oberhalb dieser Unterstützungseinrichtung ist eine Einrichtung zum Zusammendrücken einer zu einer Filterkerze gehörenden Feder angeordnet; diese Einrichtung kann allgemein parallel zu der Stange bewegt werden. Ferner ist nahe dem zweiten Ende der Stange eine Einrichtung zum Steuern der Bewegung der Einrichtung zum Zusammendrücken der Feder vorgesehen.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorrichtung in einer verkürzten Seitenansicht }
Fig. 2 einen waagerechten Schnitt längs der Linie 2-2 in Fig. 1j
Fig. 3 in einem größeren Maßstab in einer teilweise als Schnitt gezeichneten verkürzten Seitenansicht den mit einer Filterkerze zusammenarbeitenden Teil der Vorrichtung nach Fig. 1;
Fig. 4· einen Seil der Vorrichtung nach Fig. 1 bei Betrachtung desselben von der Linie 4-4 in Fig. i aus?
Fig. 5 einen senkrechten Schnitt, der erkennen läß'ü» auf welche V/eise die Vorrichtung beim Einbauen einer Filterkerze in einen Filterbehälter benutzt wird}
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3?ig. 6 in einem senkrechten Seilschnitt das Einführen einer Filterkerze in einen in einem Filterbehälter vorgesehenen Sitz;
Pig. 7 in einem senkrechten Schnitt eine in den zugehörigen Sitz eingeführte Filterkerze;
Pig, 8 im Grundriß ein Filterkerzen-Aufnahmeteil, das einen Bestandteil eines Sitzes für eine Filterkerze bildet;
Fig. 9 in einem schematischen senkrechten Schnitt die in einen Filterbehälter eingebauten Filterkerzen; und
Fig. 10 einen waagerechten Schnitt längs der Linie 10-10 in Fig. 9·
In Fig. 1 ist eine insgesamt mit 10 bezeichnete Vorrichtung zum Einbauen von Filterkerzen in einen Filterbehälter zu erkennen. Die Vorrichtung 10 umfaßt einen langgestreckten Stangenabschnitt 12 mit einem ersten oder unteren Ende 14 und einem zweiten oder oberen Ende 16, an dem ein Griff 17 befestigt ist·
Vom ersten Ende 14 des langgestreckten Stangenabschnitts 12 aus erstrecken sich zwei parallele, allgemein L-förmige Filterkerzen-Tragglieder 18 nach außen. Jedes dieser Tragglie- -dex-18 umfaßt -
den unteren Enden der nach unten ragenden Abschnitte 20 ist ein nach außen vorspringender l'ragbock 22 verbunden. Gemäß Fig. 1 und 4 umfaßt der I'ragbock 22 zwei nach außen ragende Finger 24, von denen jeder mit einem keilförmigen Seitenabschnitt 26 versehen ist. Der Tragbock 22 trägt zwei Befestigungsstangen 28, mittels welcher der Tragbock mit den nach unten ragenden Abschnitten 20 der iPragglieder 18 für eine Filterkerze verbunden ist.
Gemäß Fig. 2 ist eine Stange JO zum Zusammendrücken ^iner der betreffenden Filterkerze zugeordneten Feder zwischen
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den Traggliedern 18 mittels einer Achse 32 unterstützt. Die Achse 32 ermöglicht es der Stange 30 zum Zusammendrücken der IPedßr, Schwenkbewegungen in einer zu der langgestreckten Stange Έ parallelen Ebene auszuführen. Die Stange 30 zum Zusammendrücken der Feder ist mit einem gabelförmigen Endabschnitt 34 versehen, der über dem !ragbock 22 angeordnet ist.
Der Endabschnitt 34- trägt ein Buchsenteil 36, das auf einer Achse 38 so gelagert ist, daß es Schwenkbewegungen in der gleichen Ebene ausführen kann wie die Stange 30 zum Zusammendrücken der Feder. Wie im folgenden erläutert, kann das Buchsenteil 36 auf das obere Ende der zentralen Führungsstange einer Filterkerze aufgesetzt werden. Gemäß den Zeichnungen ist das Buchsenteil 36 über dem £ragbock 22 angeordnet. Das Buchsenteil 36 ist an seinem unteren Ende mit einem Führungsabschnitt 39 versehen, der gemäß Fig. 3 eine sich nach oben konisch verjüngende Innenfläche aufweist, die dazu beiträgt, das obere Ende der Führungsstange eines Filterelements in das Buchsenteil 36 einzuführen.
Der Stange 30 Z1Sm Zusammendrücken der Feder ist eine Steuereinrichtung zugeordnet, die im vorliegenden Fell eine Betätigungsstange 40 umfaßt, welche mit dem dem langgestreckten Stangenabschnitt 12 benachbarten Ende der Stange 30 verbunden ist. Die Betätigungsstange 40 ist mit einem Spannsch}.oß 42 versehen, damit ihre länge eingestellt werden kann. Das obere Ende der Betätigungsstange 40 ist mit einem Hebel 44 verbunden, der es ermöglicht, die Betätigungsstange 40 parallel zu dem langgestreckten Stangenabschnitt 12 zu bewegen. Im vorliegenden Fall ist der gleiche Endabschnitt des Hebels 44, der mit der Betätigungsstange 40 verbunden ist, auch mit einer verschiebbaren Stange 46 verbunden, die in einem Buchsenteil 48 parallel zu dem langgestreckten Stangenabschnitt 12 gleitend geführt ist. Der mittlere ffeil des Hebels 44 ist auf einem beweglichen Arm 50 drehbar
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gelagert, dessen anderes Ende mit dem Buchsenteil 48 gelenkig verbunden ist. Bei dieser Konstruktion wird der Hebel verriegelt, sobald er bis zum Anschlag nach unten geschwenkt worden ist, so daß der Benutzer der Vorrichtung nicht ständig einen Druck auf den Hebel auszuüben braucht, um die Stange 50 zum Zusammendrücken der Feder in ihrer Arbeitsstellung zu halten, während eine Filterkerze auf eine noch zu erläuternde Weise in einen Behälter eingebaut wird.
Gemäß Pig. 1 umfaßt die Vorrichtung ferner eine Einrichtung zum Lösen einer Filterkerze, und zwar im vorliegenden Pail eine Lösestange 52, die nahe dem SPragboek 22 drehbar gelagert ist, so daß das freie Ende der Lösestange in Berührung mit einer A-ilterkerze treten kanns um sie gegenüber dem iDragbock 22 zur Seite zu drücken* Diese Drehbewegung der Lösestange 52 wird durch einen drehbaren Hebel 54 bewirkt, der mit der Lösestange verbunden isto Das von der Lösestange 52 abgewandte Ende des Hebels 5^ ist mit einem Seil 56 verbunden. Das andere Ende des Seils 56 ist mit einem Lösegriff 58 suf dem langgestreckten Stangeaabschnitt 12 Verbunden. Wenn gemäß Fig. 1 der Lösegriff 58 Each oben gezogen wird, wird die Lösestange 52 so geschwenkt, daß sie die betreffende Filterkerze außer Eingriff mit dem Tragbock 22 bringt. Beim Freigeben des Lösegriffs 58 kehrt die Löse-.stange.52 unter dem Einfluß einer Feder 60,in ihre Ausgangsstellungzurück.
Zum vollständigen Verständnis der Wirkungsweise der Vorrichtung ist eine gewisse Kenntnis des Aufbaus der Filterkerzen erforderlich, für welche die Vorrichtung in erster Linie bestimmt ist, Eine solche Filterkerze ist in Fig. 7 in ihrer Anordnung in einem Sitz innerhalb eines Filterbehälters dargestellt. Die insgesamt mit 70 bezeichnete Filterkerze umfaßt einen ringförmigen Filterabschnitt 72, der eine zentrale Führungsstange 74- enthält, die parallel zur Achse des Filterabschnitts 72 verschiebbar ist« Der FiIterabschnitt
72 kann aus nichtrostendem Stahl bestehen und mit einem z.B. aus Nylon oder dergleichen "bestehenden Filtermaterial umwickelt sein; ferner umfaßt der Filterabschnitt eine obere Sitzplatte 76 nii* einer zentralen öffnung zum Aufnehmen der Führungsstange 74·. Das untere Ende des Filterabschnitts 72 ist mit einer Dichtung78 versehen, die ebenfalls eine zentrale öffnung zum Aufnehmen der Führungsstange 74 aufweist.
Am oberen Ende der Filterkerze 70 ist ein ringförmiger Federteller 80 mit einer zentralen Öffnung zum Aufnehmen der Führungsstange 74· über der Sitzplatte 76 angeordnet. Die Sitzplatte 76 und der Federteller 80 sind durch einen O-Ring 82 aus einem Elastomerwerkstoff getrennt, so daß zwischen der Sitzplatte und dem Federteller ein Ringspalt 84- vorhanden ist. Auf die Führungsstange 74· ist eine sich in dem Federteller 80 abstützende Feder 86 aufgeschoben. Das obere Ende der Feder 86 stützt sich an einer ringförmigen oberen Kappe 87 ab, mit der im Bereich ihrer zentralen öffnung eine Llutter 88 verschweißt ist, so daß die obere Kappe auf einfache Weise auf das mit Gewinde versehene obere Ende der Führungsstange 74-aufgeschraubt werden kann. Bei dem hier beschriebenen Aus-= führungsbeispiel sind auf das obere Ende der Führungsstange 74 eine H;ltemutter 89 und eine Verlängerungsmutter 90 aufgeschraubt; die Verlängerungsmutter 90 hat gemäß Pig* 5 sine P ~~"""QtrerJboliifun6~9'l'· "Di"©—Haltremutter-89 "dient- -&&"s\rj -TÜe-^feriäjjge^· --— rungsmutter 90 zu sichern.
Gemäß Fig. 6 ist das untere Ende der Führungsstange 74· mit einem Querbolzen 92 versehen, der- auf eine noch zu erläuternde Weise dazu beiträgt, die Filterkerze 70 in ihreea Sitz festzulegen. Der Querbolzen 92 verhindert außerdem, daß die Führungsstange 74· durch die Dichtung 78 am unterem Ea.de der Filterkerze 17 nach oben gleitet. Die Verlängerimgsmutter 90 ist vorzugsweise in einer solchen Stellung festgezogen, daß sich ihre Querbohrung 91 parallel zu dem Querbolzen 92 erstreckt, wie es in Fig. 5 gezeigt ist.
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In Pig. 1 ist die Vorrichtung in einer Zwischenstellung gezeigt. Bei der gelösten Stellung ist die Stange 30 zum Zusammendrücken der Feder so geschwenkt, daß ihr äußeres Ende 34 von dem !Pragbock 22 weiter entfernt ist, als es in Fig. 1 gezeigt ist. Wenn die Feder 86 zusatuniengedrückt ist, nimmt die Stange 30 eine Stellung ein, bei welcher ihr freies Ende 34 gegenüber der in Fig. 1 gezeigten Stellung nach unten geschwenkt ist.
Gemäß den Zeichnungen bewegt sich das freie Ende 34 der Stange 30 zum Zusammendrücken der Feder zwischen der Lösestellung und der Druckstellung Mngs eines Kreisbogens, der allgemein parallel zu dem langgestreckten Stangenabschnitt verläuft. Für jeden Fachmann wäre es natürlich ohne weiteres möglich, die Vorrichtung 10 so abzuändern, daß sich die Einrichtung zum Zusammendrücken der Feder geradlinig parallel zu dem Stangenabschnitt 12 bewegt.
Wenn die Vorrichtung benutzt werden soll, wird der Hebel 44 zuerst bis zum Anschlag nach oben geschwenkt. Hierdurch wird die Eetätigungsstange 40 nach unten bewegt, so daß das freie Ende 34 der Stange 30 zum Zusammendrücken der Feder in ihre höchste Stellung, d.h. die Lösestellung, gebracht wird. Dann wird der Tragbock 22 mit einer Heilwirkung in den Spalt 84 zwischen der Sitzplatte 76 und dem Fee erteil er 80 eingeführt'." Hierbei bewirken' die~keilförmigen Seitenteile 26, daß der Federteller 80 und die Sitzplatte 76 aufeinandergedrückt werden, und daß die Feder 86 etwas zusammengedrückt wird. Hierbei erstreckt sich die Führungsstange JM- zwischen den Fingern 24. Die Vorrichtung 10 nimmt ihre richtige Stellung gegenüber der betreffenden Filterkerze 70 ein, wenn sich das Buchsenteil 36 über dem oberen Ende der Führungsstange 74 befindet, das im vorliegenden Fall die Verlängerungsmutter 90 trägt. Sobald diese Stellung erreicht ist, wird der Hebel 44 nach unten geschwenkt, um die Betätigungsstange 40 nach oben zu ziehen, wodurch das freie Snde 34 der Stange 30 nach
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unten bewegt wird, so daß das Buchsenteil 36 die Verlängerungsmutter 90 am oberen Ende der Führungsstange 74- aufnimmt. Wird der Hebel 44 weiter nach unten geschwenkt, wird die Feder 36 zusammengedrückt, und der Federteller 80 wird in Richtung auf die obere Kappe 87 nach oben bewegt, um den Spalt 84 zu verbreitern, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, wo die Feder 86 im maximalen Ausmaß zusammengedrückt ist. Gemäß Fig. 3 verhindert der Querbolzen 92 am unteren Ende der Führungsstange 74- das Abgleiten des ringförmigen Filterabschnitts 72 der Filterkerze 70 von der Führungsstauge 74. Bei der in Fig. 3 gezeigten Stellung ist die Filterkerze bereit, in einen Filterbehälter eingebaut zu werden.
In Fig. 5 ist ein typischer Behälter, bei dem die Vorrichtung benutzt werden kann, dargestellt und insgesamt mit 100 bezeichnet. Der Behälter 100 kann einen zugeführten, zu filtrierenden Strom aufnehmen, der filtriert wird, woraufhin das Filtrat aus dem Behälterabgeführt wird. Zu diesem Zweck ist der Filterbehälter mit einem Einlaß 102 für das Filtriergut und einem Auslaß 104 für das Filtrat versehen. Der Filterbehälter 100 ist als allgemein zylindrischer Behälter aus Stahl oder dergleichen ausgebildet und umfaßt ein nach oben konvexes oberes Ende 106 und einen nach unten konvexen Boden 108. Der Behälter ist in eine Einströmzone 110 und eine Filtratzone 112 durch eine nach unten konvexe Rohrwand 114 unterteilt, die mit der Innenwand des Behälters durch Verschweißen oder dergleichen verbunden ist. Die Zuleitung 102 erstreckt sich durch den Boden 108 des Behälters und steht in Verbindung mit der Einströmzone 110, so daß der gesamte zugeführte Strom unmittelbar in die Einströmzone 110 gelangt. Die Zuleitung 102 ist mit der Rohrwand 114 durch Verschweißen oder dergleichen verbunden. Auf diese Weise ist erreicht, daß keine direkte Verbindung zwischen den Einströmzone 110 und der Filtratzone 112 vorhanden ist. Der über die Zuleitung 102 zugeführte Strom wird beim Eintreten
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in die Einströmzone 110 durch eine Vsrteilerplatte 116 verteilt·
Gemäß Fig. 9 sind in der Einströmzone 110 zahlreiche Filfcerkerzen 70 angeordnet· Der zugeführte Strom muß die Filterkerzen passieren, bevor er zu der Filtratzone 112 gelangen kann, um aus dem Behälter 100 über die 'Austrittsleitung 104 abgegeben zu werden. Die einzelnen Filterkerzen 70 werden über ein Mannloch 118 in den Filterbehälter100 eingebaut bzw. aus ihm ausgebaut. Das Mannloch 118 ist mit einer nicht dargestellten Abdeckung versehen, die entfernt werden kann, um das Innere des Filterbehälters 100 zugänglich zu machen.
Gemäß Pig. 7 und 9 ist die Hohrwand 114 für ;jede in den Filterbehälter einzubauende Filterkerze mit einer Sitzanordnung 120 versehen. Jede dieser Sitzanordnungen umfaßt ein kurzes Rohr aus Stahl oder dergleichen, das durch eine Öffnung der !Rohrwand 114 ragt undmit der Hohrwand durch Verschweißen oder dergleichen verbunden ist· Die Sitzanordnung 120 erstreckt sich im wesentlichen parallel sur Längsachse des Filterbehälters 100 und verbindet die Einströmzone 110 mit der Filtratzone 112.
Jede Sitzanordnung 120 umfaßt ein geschlitztes Filter- -_ker2Len-Aufnahmete.il.
124 angeordnet ist. Gemäß Fig. 8 weist das geschlitzte Aufnahmeteil 122 zwei einander diametral gegenüber liegende Schlitze 126 zum Aufnehmen des Querbolzens 92 am unteren Ende der Führungsstange 74 auf. Das geschlitzte Aufnahmeteil 122 ist außerdem auf beiden Seiten mit einem nach außen ragenden Zeiger 127 versehen. Die Zeiger 127 stehen in Fluchtung mit den Schlitzen 126 und erleichtern auf eine noch zu erläuternde Weise das Einführen einer Filterkerze in das Auf nahineteil. Gemäß Fig. 6 und 7 weist das geschlitzte Aufnahmeteil 122 kreisbogenförmig gekrümmte, nach oben konvexe Abschnitte 128 auf. Bachdem die Filterkerze 70 gemäß Fig. 6
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in die Sitzanordnung 120 eingeführt worden ist, wird sie nach unten bewegt, so daß der Querbolzen 92 am unteren Ende der Führungsstange 74 die Schlitze 126 passiert· Sobald dies geschehen ist, wird die Führungsstange 74· um ihre Achse um 90° in die in Pig. 7 gezeigte Stellung gedreht. Dann wird die Feder 86 auf eine noch zu beschreibende Weise freigegeben, so daß der Querbolzen 92 zur Anlage an der Unterseite der kreisbogenförmig gekrümmten Abschnitte 128 gebracht wird, um die Filterkerze 70 fest in ihrer Lage zu halten·
Beim Gebrauch wird die Vorrichtung 10 zum Einbauen von Filterkerzen zuerst in der beschriebenen V/eise in Eingriff mit einer Filterkerze 70 gebracht, d.h. gemäß Fig. 1 und 7 wird der Iragbock 22 mit einer Keilwirkung in den Spalt 84 zwischen dem Federteller 80 und der Sitzplatte 76 eingeführt, und dann wird der Hebel 44 nach unten geschwenkt, so daß das Buchsenteil 56 mit der Verlängerungsmutter 90 zusammenarbeitet, um die Feder 86 in der aus Fig. 5 ersichtlichen V/eise zusammenzudrücken.
Fig. 5 zeigt eine typische Anlage, bei der der Filterbehälter 100 von Beton 130 umgeben ist, und bei der die Umschließung aus Beton über dem Filterbehälter mit einer öffnung 132 versehen ist. Die Bedienungsperson steht auf dem
Bejbgn J3P und senkt, die Filterkerze_7Q_durch das J^annloch
118 hindurch in den Behälter 100 hinein ab. Bevor die Filterkerze in das Aufnahme- oder Lagebestimmungsteil 122 eingeführt wird, wird die Filterkerze so gedreht, daß ihr Querbolzen 92 auf die Zeiger 127 ausgerichtet ist, so daß er nach unten durch die Schlitze 126 geführt werden kann. Dann wird die Filterkerze 70 gesenkt, bis ihr unteres Ende gemäß Fig. 6 in das Lagebestimmungsteil 122 eingeführt ist. lie Bewegung des Querbolzens 92 durch die Schlitze 126 läßt sich leicht feststellen, daß die Bedienungsperson fühlt, daß sich die Führungsstange 74 nach unten bewegt, Hierauf wird die Vorrichtung 10 um 90° gedreht, um den Querbolzen 92 unter
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den kreisbogenförmig gekrümmten Abschnitten 128 des Aufnahmeteils 122 anzuordnen, wie es in Pig. 7 gezeigt ist. Nunmehr wird der Hebel 44 nach oben geschwenkt, so daß das Buchsenteil 36 nach oben von.der Verlängerungsmutter 90 abgehoben wird, um die Feder 86 freizugeben. Jetzt hält die Feder den Querbolzen 92 in Anlage an den kreisbogenförmig gekrümmten unteren Flächen 128. Um sicherzustellen, daß die Filterkerze 70 in der richtigen V/eise eingebaut worden ist, ist es zweckmäßig, in diesem Zeitpunkt auf die Vorrichtung eine nach oben gerichtete Zugkraft aufzubringen. Wird dieser Zugkraft ein Widerstand entgegengesetzt, ist die Filterkerze in der richtigen V/eise eingebaut.
Nach dem Einbau der Filterkerze übt die Bedienungsperson eine Zugkraft auf den Lösegriff 58 aus, um die Lösestange 52 so zu schwenken, daß die Filterkerze 70 von dem Tragbock 22 heruntergeschoben wird. Wird der Griff 58 freigegeben, kehrt die Lösestange 52 unter dem Einfluß der Feder 60 in ihre Ausgangsstellung zurück.
Die vorstehend beschriebenen Arbeitsschritte werden wiederholt, bis innerhalb einer bestimmten Eeihe Filterkerzen in der gewünschten Anzahl eingebaut worden sind. Gemäß Fig. 10 wird dann ein stangenförmiger Abstandhalter 134- mit
-_mehr.eren_in. Abständen jv:ej^ilten_öffnun^^^
rungsmuttern 90 der eine Eeihe bildenden Filterkerzen aufge~ setzt, um die Filterkerzen in der richtigen Lage zueinander zu halten. Hachdem in dieser Weise eine Gruppe von Filterkerzen eingebaut worden ist, wird eine mit öffnungen versehene Deckplatte 136 auf die Enden der Filterkerzen der betreffenden Gruppe oberhalb der stangenförmigen Abstandhalter 134 aufgesetzt. Diese Arbeitsschritte werden wiederholt, bis alle Filterkerzen in den Behälter 100 eingebaut sind.
Nachdem gemäß Fig. 7 die mit öffnungen versehenen Deckplatten 136 eingebaut worden sind, wird in die Querbohrung 91
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jeder Verlängerungsmutter 90 ein herausnehmbarer Bolzen 138 eingebaut. Diese Bolzen verhindern, daß die Deckplatten 136 von den Filterkerzen 70 abgehoben werden« Außerdem ermöglichen es diese mit öffnungen versehenen Deckplatten, die mit Augenschrauben 140 oder dergleichen versehen sind, im Wege der Fernbetätigung Gruppen von Filterkerzen aus dem Behälter zu entnehmen und sie zu einer anderen Stelle zu bringen. Zu diesem Zweck ist es nur erforderlich, jede Verlängerungsmutter 90 mit Hilfe eines Schraubenschlüssels um 90° zu drehen, damit die Filterkerzen außer Eingriff mit den Sitzanordnungen 120 gebracht werden· Hierauf ist es möglich, Gruppen von Filterkerzen mit Hilfe der Augenschrauben 140 aus dem P Behälter herauszuheben.
Für jeden Fachmann liegt es auf der Hand, daß man die beschriebene Vorrichtung auch in Verbindung mit Filterkerzen und/oder Sitzanordnungen benutzen kann, deren Konstruktion sich von der in den Zeichnungen dargestellten unterscheidet. Beispielsweise ist es bei anderen Konstruktionen von Filterkerzen und Sitzanordnungen erforderlich, die Filterkerzen nicht zu drehen, sondern sie zu schwenken, damit sie in bzw. außer Eingriff mit den Sitzanordnungen gebracht werden können.
Patentansprüche
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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    Vorrichtung zum Einbauen von Filterkerzen in einen Behälter, gekennzeichnet durch einen langgestreckten Stangenabschnitt (12) mit einem ersten Ende (14) und einem zweiten Ende (16), eine gegenüber dem ersten Ende des Stangenabschnitts nach außen versetzte Unterstützungseinrichtung(18, 22), eine zum Zusammendrücken einer einer Filterkerze (70) zugeordneten Feder (86) dienende Einrichtung (30, 38, 36), die über der Unterstützungseinrichtung angeordnet und geeignet ist, eine Bewegung allgemein parallel zu dem Stangenabschnitt hervorzurufen, sowie durch eine dem zweiten Ende des Stangenabschnitts benachbarte Einrichtung (44, 40) zum Bewegen der Einrichtung zum Zusammendrücken der Feder.
    _2._ _ Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zum Lösen einer Filterkerze (70) dienende., der Unterstützungseinrichtung (18, 22) benachbarte Einrichtung (58, 56, 54·» 52.) zum Herunterschieben einer Filterkerze von der Unterstützungseinrichtung*
    3· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen mit dem zweiten Ende (16) des Stangenabschnitts (12) verbundenen Griff (17).
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3? dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung zum Zusammendrücken der einer Filterkerze (70) zugeordneten Feder
    (86) ein Bucheenteil (36) umfaßt, dee auf das ober« Ende einer zentralen Führungsstange (74) der Filterkerze aufsetzbar ist·
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung eine Verriegelungseinrichtung (46, 50) zum Festhalten der Einrichtung (50, 36) zum Zusammendrücken der Feder (86) in derjenigen Stellung umfaßt, in welcher die Feder zusammengedrückt ist·
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Unterstützungseinrichtung eine Tragstange (18) ist, die sich vom ersten Ende (14) des Stangenabschnitts (12) aus nach außen erstreckt, daß mit dem freien Ende der Tragstange ein nach außen vorspringender Tragbock (22) verbunden ist, daß auf der Tragstange eine Stange (30) zum Zusammendrücken der Feder (86) zwischen ihren Enden in einer zu dem langgestreckten Stangenabschnitt (12) parallelen Ebene drehbar gelagert ist, daß die Stange zum Zusammendrücken der Feder einen über dem Tragbock angeordneten Endabschnitt umfaßt, daß mit diesem Endabschnitt ein Buchsenoder Aufnahmeteil (36) verbunden ist, das über das obere Ende der zentralen Führungsstange (74) des Filterelements (70) paßt, daß jlas Aufnahmeteil so gelagert ist, daß es
    Schwenkbewegungen in der gleichen Ebene ausführen kann wie die Stange zum Zusammendrücken der Feder, und daß eine Betätigungseinrichtung (44, 40) vorgesehen ist, mitfcels welcher die Stange zum Zusammendrücken der Feder so geschwenkt werden kann, daß sich ihr freier Endabschnitt oberhalb des Tragbocks längs eines Kreisbogens und allgemein parallel zu dem langgestreckten Stangenabschnitt bewegt·
    7. Vorrichtungnach Anspruch 6, dadurch g e k en η ύ-zeichnet, daß eine Stange (52) zum Lösen einer Filterkerze (70) nahe dem Tragbock (22) derart drehbar gelagert
    209822/0640
    ist, daß ein Ende dieser Stange in Berührung mit dem Filterelement gebracht werden kann, um das Filterelement von dem Tragbock herunterisuschieben.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7j dadurch gekennzeichnet, daß der Tragbock (22) einen allgemein keilförmigen Abschnitt (26) umfaßt.
    209822/0640
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