DE3300369C2 - - Google Patents
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-
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- G01D5/26—Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable characterised by optical transfer means, i.e. using infrared, visible, or ultraviolet light
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Es sind Meßvorrichtungen bekannt, wie z. B. aus DE-OS 16 23
277, "Interferometer, insbesondere zur Längenmessung" oder aus
DE-OS 16 73 843, "Verfahren zur interferometrischen Messung
von zwei Längen mit monochromatischen Lichtbündeln" oder
auch aus DE-OS 17 73 541, "Vorrichtung zum Messen der Änderung
einer optischen Weglänge mit Hilfe eines Interferometers".
Den hier genannten Interferometern ist gemeinsam, daß sich an
irgendeiner Stelle im interferometrischen Strahlengang eine
Teilerschicht befindet, die den ankommenden Lichtstrahl in zwei
Teilstrahlen, den Meß- und Referenzstrahl, teilt, die beide
unterschiedliche Strecken durchlaufen und wiedervereinigt
werden. Die Interferenzerscheinung entsteht also durch Überlagerung
zweier, sich in gleicher Richtung ausbreitender Strahlen.
Der Nachteil dieser Interferometer ist die Notwendigkeit des
Vorhandenseins des Referenzstrahlenganges. Dadurch wird einerseits
verhindert, daß man Interferometer mit räumlich kleinsten
Abmessungen aufbauen kann und andererseits können durch den
Referenzstrahlengang Fehler in das interferometrische Meßergebnis
eingestreut werden, da man bei Gangunterschiedsänderungen
am Interferometerausgang nie feststellen kann, ob sie im
Meß- oder Referenzstrahlengang verursacht wurden.
Die vorliegende Vorrichtung kann überall dort angewendet werden,
wo die zu messende technisch-physikalische Größe eine
Änderung des optischen Gangunterschieds bewirkt. Das ist z. B.
bei allen Messungen der Meßgröße Länge der Fall, es trifft
auch zu für die Messung der Brechzahl, des Druckes, der Zusammensetzung
von Gasen oder die Messung der Kraft, sofern deren
Wirkung die Änderung einer geometrischen Abmessung eines
Körpers verursacht.
Insbesondere eröffnet die Erfindung die Möglichkeit, Meßobjekte
mit gut reflektierender Oberfläche, z. B. alle Bauelemente
der Optik, wie Linsen, Prismen, Spiegel, auf Ebenheit zu
prüfende Flächen oder beliebige ander Meßobjekte direkt mit
der stehenden Welle optisch-berührungslos und punktförmig anzutasten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Interferometer
mit kleinsten räumlichen Abmessungen und einfachem optischen
Aufbau zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei einer Vorrichtung gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 durch die im Kennzeichen des
Anspruchs 1 genannten Maßnahmen gelöst.
Es wird zwischen einer monochromatischen Lichtquelle und einem
Meßspiegel eine stehende Welle erzeugt. Zwischen der monochromatischen
Lichtquelle und dem Meßspiegel befindet sich ein
Abtastetalon. Dieser Abtastetalon besteht aus zwei ebenen
parallelen Flächen, die senkrecht zur Ausbreitungsrichtung
der stehenden Welle orientiert sind. Der Abstand dieser Flächen
beträgt k · λ/8, wobei k eine beliebige ungerade Zahl und λ die
Wellenlänge der monochromatischen Strahlung ist. Die Flächen des
Abtastetalons sind mit optisch-teildurchlässigen und fotoelektrisch-
aktiven Schichten versehen. Diese Schichten wirken
wie fotoelektrische Empfänger, indem sie die Knoten und Bäuche
der stehenden Welle abtasten. Durch den bestimmten Abstand dieser
Flächen erhält man zwei um 90° phasenverschobene elektrische
Signale, die in bekannter Weise die vorzeichenrichtige Registrierung
des Durchlaufs der Knoten und Bäuche durch die Flächen
des Abtastetalons durch die Anwendung des automatischen Vor-
Rückwärts-Zählverfahrens gestatten.
Es ist möglich, das Interferometer aufgrund eines einfachen
optischen Aufbaus und seiner geringen Abmessungen auch an bisher
für die Interferometer nicht zugänglichen Meßobjekte einzusetzen.
Ferner stört eine gewisse Winkelbeweglichkeit des Meßspiegels
den Meßvorgang nicht, so daß bei gut reflektierenden
Eigenschaften des Meßobjektes dieses mit dem Meßstrahl unmittelbar
angetastet werden kann, ohne präzise zum Meßstrahl
justiert werden zu müssen.
Durch den Wegfall des Referenzstrahlenganges ist das Meßergebnis
auch frei von Fehlern, die bei den bekannten Interferometern
durch den Referenzstrahlengang in das Meßergebnis eingestreut
werden.
Es ist bekannt, daß beim Auftreten eines Lichtstrahls auf eine
reflektierende Fläche ein Phasensprung von 180°C stattfindet.
Beträgt der Auftreffwinkel 90°, dann interferieren zwei sich
in entgegengesetzter Richtung ausbreitende Lichtstrahlen miteinander,
und es kommt zur Ausbildung einer stehenden Welle.
Die Knoten der stehenden Welle liegen in Abständen von n · g/2
vor der Spiegelfläche, wobei n alle ganzen Zahlen sind und die
Maxima haben Abstände von k · λ/4 zur Spiegelfläche, wenn k alle
ungeraden Zahlen sind.
Denkt man sich eine Ebene parallel zur Spiegelfläche in die
stehende Welle hineingestellt und bewegt diese Ebene in Richtung
der stehenden Welle, dann wird sie nacheinander von den Knoten
und Maxima der stehenden Welle durchsetzt, und es wiederholt
sich derselbe Vorgang, wenn die Ebene feststeht und der Spiegel
zu sich bewegt wird. Denkt man sich weiterhin parallel
zur ersten Ebene eine zweite Ebene so in der stehenden Welle
angeordnet, daß der gegenseitige Abstand zwischen beiden
Ebenen k · λ/8 beträgt und bewegt den Spiegel parallel zu sich,
dann werden die beiden Ebenen nacheinander von den Knoten und den
Maxima der stehenden Welle durchsetzt und der zeitliche Ablauf
dieses Vorganges erfolgt mit einer Phasenverschiebung von 90°.
Dasselbe gilt, wenn der Spiegel fest steht und beiden Ebenen
parallel zu sich und im konstanten Abstand zueinander in
Richtung der stehenden Welle bewegt werden. Bei einer Stellung
des Spiegels senkrecht zur einfallenden Welle ist die Intensitätsverteilung
in den Ebenen, die durch die Flächen des Abtastetalons
gebildet werden, konstant.
Bei geneigtem Spiegel dagegen werden die Wellenfronten unter
einem Winkel zu den einfallenden Wellenfronten reflektiert
und es entsteht in den Ebenen des Abtastetalons eine sinusförmige
periodische Intensitätsverteilung. Die Amplituden der
von den Empfängern des Abtastetalons abgegebenen elektrischen
Ausgangssignale werden bei größer werdendem Kippwinkel kleiner
und sie sind Null, wenn der Empfänger über eine Ordnung der
sinusförmigen periodischen Intensitätsverteilung integriert.
Bei angenommener kreisförmiger fotoelektrisch-aktiver Empfängerfläche
mit dem Durchmesser a gibt die Tabelle denjenigen
Kippwinkel α des Spiegels an, für den der Ordnungsabstand in
der Ebene der Empfängerfläche gleich dem Durchmesser des Empfängers
ist.
Unter diesen Bedingungen kann bei einem Meßobjekt mit gut
reflektierender Oberfläche das Meßobjekt selbst die Funktion
des Spiegels übernehmen, ohne es präzise zum einfallenden
Strahl justieren zu müssen.
Die Erfindung soll anhand mehrerer Ausführungsbeispiele erläutert
werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigt
Fig. 1 Abtastetalon als Glasplatte
Fig. 2 Abtastetalon als Luftplatte
Fig. 3 und 4 Gesamtaufbau des Stehende-Wellen-Interferometers
In Fig. 1 ist die stehende Welle 1 dargestellt, die am Meßspiegel
3 infolge des von links einfallenden Lichtstrahls erzeugt
wird. In der stehenden Welle 1 befindet sich der Abtastetalon
2, der hier als Glasplatte dargestellt ist. Der Abtastetalon
2 wird in Richtung der stehenden Welle 1 durch die
Flächen 12, 13 begrenzt, die zueinander parallel sind und den
gegenseitigen Abstand von k · λ/8 haben. Die Flächen 12, 13 sind
mit optisch-teildurchlässigen, fotoelektrisch-aktiven Schichten
versehen, die elektrische Ausgangssignale erzeugen, die der
jeweiligen Stellung der Fläche 12, 13 in der stehenden Welle 1
entsprechen. In Fig. 1 wird demnach die Amplitude des elektrischen
Ausgangssignals, das von der Fläche 12 erzeugt wird,
Null sein, während die auf der Fläche 13 befindliche Schicht
eine mittlere Amplitude erzeugt. Bei Bewegung des Meßspiegels
3 in Pfeilrichtung und feststehendem Abtastetalon 2 werden von
den optisch-teildurchlässigen, fotoelektrisch-aktiven Schichten
auf den Flächen 12, 13 zwei um 90° phasenverschobene Signale
abgegeben, die die Bestimmung des vom Meßspiegel 3 zurückgelegten
Weges, in Einheiten der Wellenlänge der verwendeten
monochromatischen Strahlung, nach dem Vor-Rückwärts-Zählverfahren
gestattet. Bei Anwendung der Impulsvierfachauswertung entspricht
einem Zählschritt die Wegänderung λ/8.
In Fig. 2 ist der Abtastetalon 2 in einer anderen Ausführungsform
in der stehenden Welle 1 dargestellt. Er besteht aus zwei
Keilpaaren, wobei ein Keilpaar durch die Keile 2.4 und 2.5
und das andere Keilpaar durch die Keile 2.7 und 2.8 gebildet
wird. Die optisch-teildurchlässigen, fotoelektrisch-aktiven
Schichten befinden sich auf der Fläche 12 des Keiles 2.5 und
auf der Fläche 13 des Keiles 2.7. Zwischen den Flächen 12 und
13 entsteht der Abtastetalon, in diesem Falle als Luftplatte.
Der Abstand der Flächen 12, 13 beträgt wieder k · λ/8 und wird hier
durch das Distanzstück 2.6 erzeugt. Das Distanzstück 2.6 wird
vorzugsweise aus einem Material mit kleinem Ausdehnungskoeffizienten,
z. B. Invar, hergestellt. Durch diesen Aufbau des
Abtastetalons 2 ist es möglich, den Abstand zwischen den Flächen
12, 13 sehr klein zu halten. Dadurch werden Abweichungen
von der 90° Phasenverschiebung der elektrischen Ausgangssignale,
die durch Abstandsänderungen zwischen den Flächen 12, 13
verursacht werden, weitgehend vermieden. Weiterhin ist der Ausdehnungskoeffizient
von Invar mit der Änderung der Wellenlänge
in Luft infolge Temperaturänderung nahezu identisch, so
daß auch diese Fehlerquelle weitgehend ausgeschaltet ist.
In Fig. 3 ist eine Ausführungsform des Stehende-Wellen-Interferometers
gezeigt. Die Strahlung der monochromatischen Lichtquelle
9, die vorzugsweise ein Laser sein kann, wird am Meßspiegel
3 in sich reflektiert, so daß zwischen der Lichtquelle 9
und dem Meßspiegel 3 die stehende Welle 1 erzeugt wird. Die
Verschiebung der Bäuche und der Knoten der stehenden Welle 1
bei Bewegung des Meßspiegels 3, der bei gut reflektierender
Oberfläche des Meßobjektes auch das Meßobjekt selbst sein kann,
wird durch den Abtastetalon 2 registriert. Zwischen der Lichtquelle
9 und dem Abtastetalon 2 befindet sich eine λ/4-Platte
10 aus optisch-doppelbrechendem Material. Diese g/4-Platte 10
erzeugt aus dem ankommenden linear polarisierten Licht zirkular
polarisiertes Licht, das vom Meßspiegel 3 reflektiert
wird und ein zweites Mal durch die λ/4-Platte 10 hindurchläuft.
Das in Richtung Lichtquelle 9 aus der λ/4-Platte 10 austretende
Licht ist in bezug zu dem von der Lichtquelle 9 ankommenden
Licht in einer um 90° versetzten Ebene polarisiert, so daß keine
Rückkopplungseffekte zwischen der stehenden Welle 1 und der
Lichtquelle 9 auftreten können.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform des Stehende-Wellen-
Interferometers. Die monochromatische Strahlung läuft durch
ein Tripelprisma 11, das unsymmetrisch zum ankommenden Strahl
steht. Dadurch wird der Strahl seitlich und parallel zu sich
versetzt und trifft auf einen Spiegel 14, der die stehende
Welle 1 erzeugt. Bei Bewegung des Tripelprismas 11 durchläuft
die stehende Welle 1 die Verschiebestrecke zweimal, so daß bei
der Anwendung der Impulsvierfachauswertung einem Weginkrement
die Verschiebestrecke λ/16 zugeordnet ist. Die λ/4-Platte 10 verhindert
Rückkopplungseffekte zwischen der stehenden Welle 1
und der Lichtquelle 9.
Claims (5)
1. Stehende-Wellen-Interferometer zur Messung von optischen
Gangunterschieden,
mit einer monochromatischen Lichtquelle sowie mit optisch-doppelbrechenden
und mit reflektierenden Bauelementen,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der monochromatischen Lichtquelle (9) und einem Meßspiegel (3) eine stehende Welle (1) vorhanden ist, daß in dieser stehenden Welle (1) ein aus einem optisch-transparenten Material bestehender Abtastetalon (2) angeordnet ist, der aus zwei ebenen und zueinander parallelen Flächen (12, 13) besteht, die in der stehenden Welle (1) so orientiert sind, daß sie senkrecht zur Ausbreitungsrichtung der stehenden Welle (1) stehen,
daß der gegenseitige Abstand der Flächen (12, 13) des Abtastetalons (2) konstant ist und k · λ/8 beträgt, wobei k eine beliebige ungerade Zahl und λ die Wellenlänge der monochromatischen Strahlung ist, und
daß die Flächen (12, 13) des Abtastetalons (2) mit optisch- teildurchlässigen, fotoelektrisch-aktiven Schichten versehen sind.
daß zwischen der monochromatischen Lichtquelle (9) und einem Meßspiegel (3) eine stehende Welle (1) vorhanden ist, daß in dieser stehenden Welle (1) ein aus einem optisch-transparenten Material bestehender Abtastetalon (2) angeordnet ist, der aus zwei ebenen und zueinander parallelen Flächen (12, 13) besteht, die in der stehenden Welle (1) so orientiert sind, daß sie senkrecht zur Ausbreitungsrichtung der stehenden Welle (1) stehen,
daß der gegenseitige Abstand der Flächen (12, 13) des Abtastetalons (2) konstant ist und k · λ/8 beträgt, wobei k eine beliebige ungerade Zahl und λ die Wellenlänge der monochromatischen Strahlung ist, und
daß die Flächen (12, 13) des Abtastetalons (2) mit optisch- teildurchlässigen, fotoelektrisch-aktiven Schichten versehen sind.
2. Stehende-Wellen-Interferometer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abtastetalon (2) als Glasplatte ausgebildet ist.
3. Stehende Wellen-Interferometer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abtastetalon (2) als Luftplatte ausgebildet ist und
aus zwei Keilpaaren (2.4, 2.5; 2.7, 2.8) besteht und der
Abstand zwischen den mit den optisch-teildurchlässigen, fotoelektrisch-
aktiven Schichten versehenen Flächen (12, 13) durch
ein Material mit kleinem Ausdehnungskoeffizienten, insbesondere
Invar, eingestellt ist.
4. Stehende-Wellen-Interferometer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der monochromatischen Lichtquelle (9) und dem
Abtastetalon (2) eine λ/4-Platte (10) aus optisch-doppelbrechendem
Material angeordnet ist.
5. Stehende-Wellen-Interferometer zur Messung von optischen
Gangunterschieden,
mit einer monochromatischen Lichtquelle sowie mit optisch-
doppelbrechenden und mit reflektierenden Bauelementen,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der monochromatischen Lichtquelle (9) und einem
Spiegel (14) eine stehende Welle vorhanden ist,
daß im Strahlengang der stehenden Welle (1) ein als Tripelprisma
(11) ausgebildeter Meßspiegel angeordnet ist und daß
ferner in dieser stehenden Welle (1) zwischen der monochromatischen
Lichtquelle (9) und dem Tripelprisma (11) ein aus
einem optisch-transparenten Material bestehender Abtastetalon
(2) angeordnet ist, der aus zwei ebenen und zueinander parallelen
Flächen (12, 13) besteht, die in der stehenden Welle (1)
so orientiert sind, daß sie senkrecht zur Ausbreitungsrichtung
der stehenden Welle (1) stehen,
daß der gegenseitige Abstand der Flächen (12, 13) des Abtastetalons
(2) konstant ist und k · λ/8 beträgt, wobei k eine beliebige
ungerade Zahl und λ die Wellenlänge der monochromatischen
Strahlung ist und daß die Flächen (12, 13) des Abtastetalons
(2) mit optisch-teildurchlässigen, fotoelektrisch-aktiven
Schichten versehen sind.
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