DE3300263A1 - Schaltungsanordnung zur zuteilung des zugriffs zu einer auf anforderungsbasis gemeinsam benutzten sammelleitung - Google Patents
Schaltungsanordnung zur zuteilung des zugriffs zu einer auf anforderungsbasis gemeinsam benutzten sammelleitungInfo
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Description
Schaltungsanordnung zur Zuteilung des Zugriffs zu einer auf Anforderungsbasis gemeinsam benutzten Sammelleitung
Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Zuteilung des Zugriffs zu einer Einrichtung, die auf der Grundlage
von Anforderungen gemeinsam benutzt wird, für eine Vielzahl
von Einheiten, denen je eine besondere Prioritätszahl mit η Ziffern zugeordnet, ist, mit einer Anlagen-
steuerung, einer Konkurrenzsammelleitung, die alle Einheiten verbindet, und mit einer Überlagerungsschaltung
in jeder Einheit, die im Augenblick einen Zugriff zur gemeinsam benutzten Einrichtung verlangt, um sequentiell
und Ziffer für Ziffer die entsprechenden Ziffern der zugeordneten Prioritätszahl auf die Konkurrenzsammelleitung
zu geben.
Anlagen, bei denen viele Bauteile sich in eine gemeinsame
Einrichtung teilen, benutzen in typischer Weise Anordnungen für eine Zuteilung des Zugriffs zur gemeinsamen
Einrichtung dann, wenn eine Vielzahl der. jeweiligen Bauteile gleichzeitig einen Zugriff verlangen kann.
Es sind viele unterschiedliche Zuteilungsanordnungen bekannt. In Daten verarbeitung s- und Paketvermittelungsanlagen
ist die Verwendung einer zentralen Zuteilungsanordnung oder eines Steuergerätes für die Zuteilung des Zugriffs
zu einer gemeinsamen Datensammelleitung bekannt, die eine Vielzahl von Einheiten, beispielsweise 'Datensteilen
(Ports) verbindet, die gleichzeitig Zugriff zur Sammelleitung anfordern können. Das Steuergerät kann so
programmiert sein, daß der Zugriff zur Sammelleitung und die Benutzung entsprechend einem im voraus bestimmten
Kriterium erteilt wird. Zuteilungsanordnungen mit einer
J NAOHGEREICHTI · *···.: Γ Γ . .". \
-7-
zentralen Steuerung arbeiten zwar brauchbar hinsichtlich ihrer beabsichtigten
Punktion, sie sind jedoch nicht immer wünschenswert, und zwar wegen ihrer Kompliziertheit, die sich aus den
vielen erforderlichen Verbindungen zwischen dem Steuergerät, der Sammelleitung und den Datenstellen ergeben.
Außerdem ergibt sich ein Problem hinsichtlich der Zuverlässigkeit,
da eine fehlerhafte Funktion des Steuergeräts das ganze System außer Betrieb setzen kann. Eine Anlage
mit einem zentralisierten Steuergerät ist in der US-PS 3 983 540 beschrieben.
Bekannt ist auch die Verwendung von verteilten Zuteilungsanordnungen
für eine Sammelleitung, bei der kein Steuergerät für die Festlegung des Zugriffs verwendet
wird, sondern statt dessen die Wechselwirkung zwischen ·< den anfordernden Datenstellen die Zuteilung der Sammelleitung
bei gleichzeitigen Anforderungen bestimmt. Solche verteilten Anordnungen sind häufig günstiger, da der Aufwand
für und die Zuverlässigkeitsprobleme in Verbindung mit zentralisierten Steuergeräten vermieden werden.
Bei einer dieser verteilten Zuteilungsanordnungen ist jeder Datenstelle, die einen Zugriff zu einer gemeinsamen
Sammelleitung anfordern, kann, eine feste Prioritätszahl mit einer Vielzahl von Binärziffern zugeordnet.
Im Falle gleichzeitiger Anforderungen bestimmt die Prioritätszahl
den Zugriff. Zum Zeitpunkt der Sammelleitungskonkurrenz, wenn zwei oder mehrere Datenstellen gleichzeitig
einen Zugriff anfordern, gibt jede anfordernde Datenstelle die entsprechenden Bits seiner Prioritätszahl
nacheinander und Bit für Bit synchron mit der Zuführung der entsprechenden Bits aller anderen, im Augenblick
einen Zugriff anfordernden Datenstellen auf eine Konkurrenz-Sammelleitung. Bei Anlegen jedes Bit vergleicht
jede anfordernde Datenstelle den Wert dieses Bit mit der logischen Summe der entsprechenden Bits, die gleichzeitig
von allen anfordernden Datenstellen auf die Konkurrenz Sammelleitung gegeben werden. Wenn ein Bit, das eine anfordernde
Datenstelle im Augenblick zuführt, eine vorge-
33UUÜ63
gebene Beziehung zu den Bits hat (beispielsweise gleich oder größer ist), die von den anderen anfordernden Datenstellen
an die Sammelleitung gegeben werden, so läuft dieser Vorgang weiter, und die Datenstelle gibt das nächste
Bit ihrer zugeordneten Prioritätszahl an die Konkurrenz Sammelleitung.
Eine Daten-
stelle schaltet sich selbst aus dem Wettbewerb aus, wenn sie feststellt, daß ein von ihr zugeführtes Bit eine Be-Ziehung
zu den im Augenblick von den anderen Datenstellen zugeführten Bits hat (beispielsweise kleiner ist als
diese), die anzeigt, daß eine oder mehrere der anderen Datenstellen eine höhere Prioritätszahl hat. Dann schaltet
sich jede Datenstelle mit einer niedrigeren Prioritätszahl selbst vom Wettbewerb aus und gibt keine weiteren
Bits an die Sammelleitung.
Dieses Konkurrenz verfahren läuft dann weiter. Die übrigen Bits der Prioritätszahlen für die Datenstellen
werden von allen verbleibenden Datenstellen an die Sammelleitung angelegt. Datenstellen mit niedrigerer Priorität
schalten sich selbst aus dem Wettbewerb aus. Am Ende des Wettbewerbs, wenn das letzte Bit an die Sammelleitung
gegeben wird, verbleibt nur diejenige Datenstelle, die die höchste Priorität besitzt. Dieser wird der Zugriff
zur Sammelleitung gewährt. Eine Anordnung der oben beschriebenen Art ist in der US-PS 3 796 992. sowie in der
US-PS 3 818 447 beschrieben.
Die oben beschriebene Anordnung mit verteiltem Wettbewerb arbeitet zufriedenstellend. Es tritt jedoch die
Schwierigkeit auf, daß die Prioritätszahl>en der Datenstellen
fest sind, so daß - da der Zugriff der Datenstellen durch diese Zahlen bestimmt wird - die Datenstellen
so angesehen werden können, daß sie funktionell in einer festen Prioritätsreihenfolge angeordnet sind, wobei die
am meisten bevorzugte Datenstelle die höchste Prioritätszahl und die am wenigsten bevorzugte Datenstelle die niedrigste
Prioritätszahl besitzen. Daher ist der Zugriff zur Sammelleitung nicht gleichmäßig verteilt, da Datenstellen
- 9-
mit den höheren Prioritätszahlen im Falle gleichzeitiger Anforderungen immer begünstigt sind. Diese ungleichmäßige
Zuteilung Rann znar bei bestimmten Anlagen zulässig sein,
es ergibt sich aber ein Problem bei solchen Anlagen, bei denen ein gleichmäßigerer Zugriff durch alle Datenstellen
erforderlich ist.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die vorstehend beschriebenen Probleme und Beschränkungen der
bekannten Anlagen zu vermeiden. Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus von einer Anlage der eingangs genannten
Art und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage folgende Bauteile aufweist:
eine Polaritätssteuerader, die die Einheiten mit dem Steuergerät verbindet, eine erste Schaltung im Steuergerät,
die zu gewählten Zeitpunkten ein invertiertes Signal an die Polaritätssteuerader anlegt, wobei die ■Überlagerungsschaltung immer dann, wenn das invertierte Signal auf der
Polaritätssteuerader vorhanden ist, die entsprechenden Ziffern der Prioritätszahl invertiert, bevor sie die Ziffern
sequentiell und Ziffer für Ziffer auf der Konkurrenz Sammelleitung überlagert, eine Vergleichsschaltung in jeder
anfordernden Einheit zum sequentiellen Vergleichen des Ziffernwertes auf der Konkurrenzsammelleitung beim Anlegen
einer Ziffer mit dem Wert der entsprechenden, von jeder
anfordernden Einheit angelegten Ziffer, eine zweite Schaltung in jeder anfordernden Einheit, die sich selbst
zum Zugriffswettbewerb zur gemeinsamen Einrichtung ausschaltet, wenn die Vergleichsschaltung der anfordernden
Einheit ein vorgegebenes Ergebnis beim Vergleich zwischen dem augenblicklichen Ziffernwert der KonkurrenζSammelleitung
und dem Wert der entsprechenden Ziffer feststellen, die die Einheit im Augenblick an die Konkurrenzsammelleitung
anlegt, und eine dritte Schaltung, die einen Zugriff zur gemeinsam benutzten Einrichtung für diejenige anfordernde
Einheit gewährt, die im Wettbewerb verbleibt, nachdem alle Ziffern der Prioritätszahl für die verbleibende
Einheit an die Konkurrenzsammelleitung angelegt worden sind.
33UUÜÖ3
[NAOHCCREIOKrJ *· ·..·.: I Ί "'"J
-ιοί Außerdem schafft die Erfindung ein entsprechendes
Verfahren. Es wird der Zugriff zur gemeinsamen Sammelleitung zwischen einer oder mehreren anfordernden Einheiten
oder Datenstellen aufgeteilt, von denen jede eine besonders zugeordnete Prioritätszahl mit einer Vielzahl von
binärcodierten Ziffern besitzt- Entsprechend der Erfindung weist jede Datenstelle Einrichtungen zur dynamischen
Überwachung des augenblicklichen Zustandes verschiedener Betriebsparameter der Datenstelle und zur Urzeugung ent-
XO sprechender Prioritätsbits auf, die diese Parameter darstellen.
Diese Bits werden in Verbindung mit der zugeordieten .Prioritätszahl der Datenstelle zur Bestimmung des
Zugriffs zur Sammelleitung benutzt.
Wie vorher werden die entsprechenden Ziffern jeder anfordernden Datenstelle während der Zeit einer Konkurrenz
sequentiell Bit für Bit auf eine Sammelleitung gegeben. Die Bitwerte jeder konkurrierenden Datenstelle werden
in einer vorgeschriebenen Reihenfolge mit den entsprechenden Bitwerten auf der Sammelleitung verglichen. Eine
Einheit wird aus dem Wettbewerb hinsichtlich des Zugriffs zur Sammelleitung herausgenommen, wenn bei irgendeinem
Ziffernvergleich ein vorgeschriebenes Ergebnis erhalten wird, das angibt, daß eine andere Datenstelle höherer Priorität
einen Zugriff anfordert. Im einzelnen sind bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen der Erfindung die
Prioritätszahlen binärcodierte Ziffern,und die Priorität
beruht auf der Größe der zugeführten Prioritätszahl. Demgemäß ist in einer Anlage mit einer Vielzahl von Datenstellen, bei der eine erste Datenstelle eine binäre Prio-
ritätszahl 111 und die letzte Datenstelle in der Folge einer Prioritätszahl 000 hat, die erste Datenstelle normalerweise
beim Anfordern eines Zugriffs am meisten bevorzugt. Die Datenstelle mit der Prioritätszahl 000 ist normalerweise
die am wenigsten bevorzugte.
Weiterhin ist entsprechend der vorliegenden Erfindung bei der Bevorzugung der Datenstellen eine Anpassungsfähigkeit
mit Hilfe eines Polaritätsader genannten Leiters vorgesehen, der von einem Anlagensteuergerät zu
NACHGEREICHT
-11-
jeder Datenstelle führt. Das Steuergerät kann jederzeit während eines Sammelleitungs-Konkurrenzintervalls ein Signal
an die Polaritätsader anlegen, wodurch jede im Augenblick anfordernde Datenstelle veranlaßt wird, den Kehrwert
ihrer zugeordneten Prioritätsziffer an die Konkurrenzsammelleitung
anzulegen.
Es sei angenommen, daß die Datenstellen mit den Prioritätszahlen 111 und 000 gleichzeitig einen Zugriff
verlangen. Dann erkennt man, daß normalerweise die Datenstelle 111 den Zugriff zur Sammelleitung erhält, da ihre
Prioritätszahl größer ist als die der Datenstelle 000. Entsprechend der Erfindung kann jedoch die Bevorzugung
durch das Steuergerät geändert werden, das ein Potential an die Polaritätsader anlegen kann, derart, daß während
eines gegebenen .Konkurrenzintervalls jede Datenstelle die
Bits invertiert, die sie normalerweise an die Sammelleitung anlegen würde. Die Datenstelle 111 gibt dann die Bits
000 an die Sammelleitung, während die Datenstelle 000 die Bits 111 anlegt. Dadurch wird die Datenstelle 000 zur am
meisten bevorzugten Datenstelle, die einen Zugriff zur Sammelleitung erhält. Außerdem kann das Steuergerät in
einer Betriebsweise arbeiten, bei der die Polaritätsader nur während eines Teils des Konkurrenzintervalls, beispielsweise
während der ersten zugeführten Ziffer, aktiviert ist. Dann gibt die Datenstelle mit der zugeordneten Prioritätszahl
111 das Bitmuster 010 auf die Sammelleitung. Die Datenstelle mit der Prioritätszahl 000 gibt das Bitmuster
100 auf die Sammelleitung. Dadurch erhält die Datenstelle 000 die Bevorzugung in einer Anlage, bei der das
zuerst zugeführte Bit das höchststellige Bit der Datenstellennummer ist.
Die obenbeschriebene Anordnung überwindet die Probleme nach dem Stand der Technik dadurch, daß eine erhöhte
Anpassungsfähigkeit und eine bessere Zuteilung der Datenstellen hinsichtlich eines Zugriffs zu einer Einrichtung
oder einer Sammelleitung in Anlagen geschaffen wird, bei denen jeder Datenstelle eine feste Prioritätszahl zugeordnet ist, deren Größe im anderen Fall die
NACMGEREICHTl : '..I . : ; ; . „·-. -
-12-
Priorität hinsichtlich des Sammelleitungszugriffs bestimmen würde. Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines
Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein vereinfachtes Blockschaltbild mit den
Bauteilen einer typischen Anlage, in der die Erfindung angewendet werden kann;
Fig. 2 weitere Einzelheiten der Datenstellenschaltung gemäß Fig. 1;
Fig. 3 ein Zeitdiagramm;
Fig. 4 Schaltungseinheiten der Konkurrenz-Logik
für die Datenstelle gemäß Fig. 2; Fig. 5, 6 und 7 Anordnungen im Steuergerät zum
Anlegen von Signalen an die Invertier-Sammelleitung.
Fig. 1 zeigt eine Paketvermittlungsanlage nach der Erfindung. Die Anlage enthält ein Steuergerät 100
mit einem Polaritätsgenerator 122, Datenstellen (Ports) 110-1 bis 110-n , eine Vermittlungseinrichtung 107 und
eine Anzahl von Sammelleitungen, die das Steuergerät mit den Datenstellen 110 verbinden. Zu diesem Sammelleitungen
gehört die Paketsammelleitung 105, die die von der Datenausgangsleitung 111 jeder Datenstelle abgegebenen
und für eine andere Datenstelle bestimmten Daten aufnimmt. Die Paketsamraelleitung 106 empfängt diese Daten nach Weiterleitung
über die Vermittlungseinrichtung 107 und gibt sie an die Eingangsleitung 112 jeder Datenstelle. Eine
Taktsammelleitung 103 überträgt die in Fig. 3 gezeigten Signale vom Steuergerät zu den Datenstellen. Eine Konkurrenz-Sammelleitung
102 nimmt die jeweiligen Prioritätsbits auf, die sequentiell durch jede Datenstelle während
einer Sammelleitungs-Konkurrenzzeit zugeführt werden.
Eine Polaritätsader 101 gibt zu gewählten Zeitpunkten ein Potential vom Steuergerät 100 zu den Datenstellen 110,
um diese zu veranlassen, den Kehrwert aller Ziffern der ihnen zugeordneten Prioritätszahl an die Sammelleitung
102 anzulegen.
-ΠΙ Ein Datenprozessor 120-1 und ein Endstellen-Steuergerät
120-n zusammen mit Endstellen 121 dienen als Beispiel für diejenige Art von Einrichtungen, die durch
die Datenstellen bedient werden können. In einer für eine Paketvermittlung typischen Weise überträgt eine sendende
Datenstelle, die Zugriff zur Paketsammelleitung 105 erhalten hat, Daten irgendeiner gewünschten Art über die
Paketsammelleitung 105, die Vermittlungseinrichtung 107 sowie die PaketSammelleitung 106 zur Eingangsleitung 112
derjenigen Datenstelle, für die die Daten bestimmt sind.
Fig. 2 zeigt weitere Einzelheiten der Datenstellen
110 in Fig. 1. Jede Datenstelle enthält eine Eingangs-Ausgangs -(I/O) -Schnittstelle 200, eine Eingangs-Sammelleitungsschnittstelle
210 und eine Ausgangs-Samrael1ei tungsschnittstelle
220. Die Eingangs-Sammelleitungsschnittstelle 210 beinhaltet eine Konkurrenz-Logikschaltung
218 sowie einen Puffer 213, der Daten an die Paket Sammelleitung 105 gibt. Die Ausgangssammelleitungsschnittstelle
220 enthält diejenigen Schaltungen, mit welchen die Datenstelle Informationen von der Paketsammelleitung
106 aufnimmt.
In typischer Weise gibt der durch die Datenstelle gemäß Fig. 2 bediente Datenprozessor 120 ein Informationspaket,
das zu einer anderen Datenstelle auszusenden ist, über den Weg 116-1, die Eingangs-Ausgangs-Schnittstelle
200 und den Weg 201 zu einem sogenannten FIFO-Speicher 211, bei dem eine zuerst eingegebene Information
auch als erste wieder ausgegeben wird (von _First-jfti-_First-Out).
Das FIFO-Steuergerät 214 stellt den Empfang eines vollständigen
Paketes durch den FIFO-Speicher 211 fest und überträgt eine Anforderung für einen Sammelleitungszugriff
zur Konkurrenz-Logikschaltung 218. Diese versucht dann während des nächsten Konkurrenzintervalls, einen Zugriff
zur Sammelleitung 105 für die Datenstelle zu gewinnen. Bei Erhalt eines solchen Zugriffs veranlaßt das
FIFO-Steuergerät 214 dann den FIFO-Speicher 211, das in ihm enthaltene Informationspaket über den Puffer 213 zur
PaketSammelleitung 105 zu geben. Die Informationen enthalten
einen Nachrichtenkopf (Header), der diejenige Datenstelle identifiziert, zu der das Paket ausgesendet
wird. Nach Durchlaufen der Vermittlungseinrichtung 107 (Fig. 1) werden die Informationen über die Paketsammelleitung
106 zum Weg 112 der empfangenden Datenstelle gegeben und über dessen Puffer 221 zu dessen FIFO-Speicher
227 und dessen Paketerkennungsschaltung 223 übertragen. Die Schaltung 223 stellt fest, daß die sich jetzt im
FIFO-Speicher 2 27 befindende Information tatsächlich für ihre Datenstelle bestimmt ist,und veranlaßt dann mit Hilfe
des FIFO-Steuergerätes 225, daß der FIFO-Speicher 227 die Information über den Weg 202 , die Eingangs-Ausgangs-Schnittstelle
200 und den Weg 217 zu dem durch die· empfan gende Datenstelle bedienten Gerät überträgt.
Fig. 3 zeigt die Kurvenform der Zeitsteuerungsund Steuersignale, die über die Taktsammelleitung 103 zu
den Datenstellen gegeben werden. Das oberste Signal ist ein positiver Rahmenimpuls, der den Anfang jedes Rahmens
bezeichnet. Mit dem Rahmenimpuls beginnt ein Sammelleitungs-Konkurrenzintervall.
Das untere Signal ist das Bitta.<tsignal, das für eine Anzahl von Steuerzwecken während
des Konkurrenzintervalls sowie zur Steuerung der Eingabe und Ausgabe von Daten von der Datenstelle zur
Paketsammelleitung 105 benutzt wird.
Die Einzelheiten der Konkurrenz-Logikschaltung 218 in Fig. 2 sind in Fig. 4 dargestellt. Am Anfang eines
Rahmens gemäß Fig. 3 bewirkt ein Rahmenanfangsimpuls auf
dem Weg 426, daß die zugeordnete Datenstellennummer parallel aus dem Bauteil 427 über die Wege 428 in das
Schieberegister 400 geladen wird. Wenn ein Bedienung-Vorhanden -Signal H auf dem Weg 216 vorliegt, so werden dieses
Signal und das Rahmenanfangssignal 426 durch das
NAND-Gatter 430 in ein Signal L invertiert. Dieses Signal L wird invertiert und als Signal H an den Voreinstelleingang
P des Flipflops 410 und den Eingang S des Flipflops 412 angelegt. Das Signal P am Flipflop 410 bewirkt, daß
das Flipflop in den Einstellzustand (Q=H) geht. Das
j NACHQEREICHTJ 'III I I *l "**' ****
-15-
Signal L am Eingang S stellt das Flipflop 412 ein. Das
Signal H an dessen Ausgang Q betätigt den rechten Eingang des NAND-Gatters 406 über den Weg 413. Dadurch wird dieses
Gatter vorbereitet, so daß es die aus dem Schieberegister 400 gelesenen Bits der Datenstellennummer über die
Gatter 404 und 406 an die Konkurrenzsammelleitung 102 übertragen kann. Der Inhalt des Schieberegisters wird jetzt
sequentiell unter Steuerung der Taktimpulse auf dem Weg 425 ausgelesen. Der obere Eingang des Gatters 404 ist auf
L, und zwar wegen eines Signals L auf der Sammelleitung 101, so daß die aus dem Schieberegister 400 gelesenen Bits
unverändert über das Gatter 404 laufen und an den linken
Eingang des Gatters 406 angelegt werden. Der rechte Eingang des Gatters 406 wird durch ein Signal H vom Ausgang
Q des Flipflops 412 betätigt. Demgemäß werden die am linken Eingang des Gatters 406 ankommenden Bits invertiert
und auf die Sammelleitung 102 gegeben.
Die nichtinvertierten Bits der Datenstellennummer werden ebenfalls durch das Gatter 404 an den unteren
Eingang des Exklusiv-ODER-Gatters 409 angelegt. Der obere
Eingang des Gatters 409 ist mit der Sammelleitung 102 verbunden. Beim Auslesen jedes Bits aus dem Schieberegister
und Anlegen an die Sammelleitung 102 nach Invertierung durch das Gatter 406 vergleicht das Exklusiv-ODER-Gatter
409 den Ziffernwert, der sich jetzt auf der Konkurrenzsammelleitung 102 befindet, mit demjenigen Wert, den die
vorliegende Datenstelle jetzt nach Invertierung durch das Gatter 406 an die Sammelleitung gibt. Dieser Vergleichsvorgang wird im nachfolgenden Absatz genauer beschrieben.
Wenn keine Nichtübereinstimmung auftritt, so wird die nächste Ziffer aus dem Schieberegister gelesen und nach
Invertierung durch das Gatter 406 an die Sammelleitung 102 gegeben. Eine Nichtübereinstimmung ist dann nicht vorhanden,
wenn die Ziffer, die die Datenstelle gemäß Fig.4 auf die Sammelleitung gibt, gleich oder größer als derjenige
Wert ist, den andere konkurrierende Datenstellen auf die Sammelleitung geben.
Wenn eine Nichtübereinstimmung auftritt, so
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) NAOHGEREicHT I
-16-
sind die Eingangssignale des Gatters 409 gleich, und sein Ausgang geht auf L. Eine Nichtübereinstimmung ist dann
vorhanden, wenn die Sammelleitung 102 auf L liegt und das Datenstellensignal vom Gatter 404 auf L ist. Dieser Zustand
tritt dann auf, wenn die Datenstelle gemäß Fig.4 eine O als Signal H vom Gatter 406 an die Sammelleitung
102 anlegt, während eine andere Datenstelle eine 1 als Signal L an die Sammelleitung gibt. Da die Sammelleitung
ein verdrahtetes Gatter ist, überdeckt das von einer anderen Datenstelle angelegte Signal L (die 1) das von der
Datenstelle gemäß Fig. 4 angelegte Signal H (die O) und zieht die Sammelleitung auf L herunter. Die andere Datenstelle,
die die 1 in Form eines Signals L auf die Sammelleitung gibt, gewinnt die Konkurrenz, und es wird ihr ein
Zugriff zur Sammelleitung gewährt, da das zugeführte Prioritätszahlbit höher als das der gerade beschriebenen Datenstelle
ist. Bei der ansteigenden Flanke des nächsten Bittaktimpulses wird das Signal L vom Gatter 409 am D-Eingang
des Flipflops 410 zum Q-Ausgang übertragen. Das sich ergebende Ausgangssignal L am Ausgang Q des Flipflops 410
wird über den Weg 411 übertragen und nach Invertierung als Signal L zur Rückstellung an den Eingang R des Flipflops 412 angelegt. Das dann auftretende Signal L am Ausgang
Q des Flipflops 412 wird über den Weg 413 weitergeführt
und. schaltet im Ergebnis das Gatter 406 von de.r Sammelleitung ab, indem es seinen rechten Eingang inaktiviert. Demgemäß ist die Datenstelle gemäß Fig. 4 nicht in
der Lage, die Sammelleitungskonkurrenz unter der oben beschriebenen Nichtübereinstimmungsbedingung zu gewinnen.
Die Datenstelle mit der höchsten Datenstellennummer, bei der ebenfalls eine Bedienung-Vorhanden vorliegt,
ist diejenige und die einzige Datenstelle, bei der das Flipflop 412 noch eingestellt ist, nachdem alle Bits
über den Weg 401 aus dem Schieberegister 400 gelesen, über
das Gatter 404 übertragen, durch das Gatter 406 invertiert und an die Sammelleitung 102 angelegt worden sind. Diese
Datenstelle gewinnt die Konkurrenz. Ihr Flipflop 412 ist zum Zeitpunkt des nächsten Rahmenimpulses weiterhin im
eingestellten Zustand und stellt dann das Flipflop 421 ein, dessen Q-Ausgangssignal auf H geht und als Datenstellen-Auswahlsignal
auf dem Weg 217 auftritt.
Das oben beschriebene Konkurrenzverfahren führt zu einer festen Priorität der Datenstellen hinsichtlich
eines Sammelleitungszugriffs, wobei die höchste Priorität
der Datenstelle mit der höchsten Datenstellennummer gehört. Es läßt sich sagen, daß dann, wenn die Belegung der
Sammelleitung 105 niedrig genug ist, diese feste Priorität der Datenstellen annehmbar ist, da nur sehr wenige Datenstellen
in jedem Augenblick auf einen Zugriff zur Sammelleitung warten. Ein Gegenargument besteht darin, daß bei
ansteigender Belegung die Güte nicht schlechter werden darf, da die Güte gerade bei hoher Belegung sehr kritisch
ist.
Eine Anpassungsfähigkeit der Anschlußstellenpriorität läßt sich entsprechend der vorliegenden Erfindung
durch die selektive Verwendung der Polaritätsader 101 erreichen, wodurch ein oder mehrere Bits der Prioritätszahl
invertiert werden, die während der Konkurrenzzeit hinsichtlich der Sammelleitung aus dem Schieberegister
gelesen werden. Es sei angenommen, daß jede Anschlußstellennummer symbolisch in der Form Pq, P1,...P^ dargestellt
ist, wobei P ein Bit ist. Da die Datenstellennummern in der Schaltung 427 verdrahtet sind, ist jeder Satz Pq, P^
... Pw für jede Datenstelle einmalig. Wenn die gleiche
Bit-Invertierung für ein oder mehrere Bits aller Datenstellen
durchgeführt wird, dann ergibt sich kein Einfluß auf diese Einmaligkeit. Demgemäß ist der Ausdruck Pq, P1
... Pj. weiterhin für alle Datenstellen einmalig.
Wenn N Bits in der Datenstellennummer vorhanden sind, dann gibt es 2 Möglichkeiten, eine Untergruppe der
Bits bei allen Datenstellen zu invertieren und den Rest
N der Bits nicht zu invertieren. Unter Verwendung aller 2
verschiedener Datenstellen-Prioritätsanordnungen hat jede Datenstelle bei einer Anordnung die höchste Priorität,
bei einer Anordnung die zweithöchste Priorität... und bei einer anderen Anordnung die niedrigste Priorität.
nachgereichtI
L-
L-
-18-Dies läßt sich für N=3 wie folgt zeigen
| Daten | P2P1P0 | P2P1T | 0 P2 1V | 0 P2P1P | Ό P2P1P | 0 P2P1P | 0 P2P1P | 0 P2P1P0 |
| stellen- | 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | 7- | 8. |
| 2. | 1. | 4. | 3- | 6. | 5- | 8- | 7· | |
| 5 O | 3. | 4. | 1. | CM | 7. | 8. | 5·- | 6. |
| 1 | 4. | 3. | 2. | 1. | 8. | 7. | 6·. | 5. |
| 2 | 5. | 6. | 7. | 8. | 1. | 2. | 3·. | 4. |
| 3 | 6. | 5. | 8- | 7. | 2. ·. | 1- | 4. | 3. |
| 4 | 7· | 8. | 5. | 6. | 3- | 4. | 1. | 2. |
| 10 5 | 8. | 7. | 6. | 5- | 4. | 3. | 2. | 1. |
| 6 | ||||||||
| 7 |
Die Polaritätssammelleitung 101 gibt die Möglichkeit, vom Polaritätsgenerator 122 aus die Anschlußstellen-Prioritäten
flexibel zu verändern. Die einfachste Anordnung besteht darin, die Polarität der Polaritätssammelleitung für abwechselnde
vollständige Rahmen abwechseln zu lassen. Wenn die Datenstellennummern sequentiell zugeordnet sind, führt
dies zu zwei Prioritätsanordnungen, nämlich eine, die durch die Größe der Prioritätszahl bestimmt ist, und eine andere,
die durch den Kehrwert der Prioritätszahl bestimmt ist. Diese Anordnung allein kann schon eine ausreichende Variation
der Prioritäten ermöglichen.
Die Polaritätssammelleitung 101 ist auf L für
eine nichtinvertierende Betriebsweise und auf H für eine invertierende Betriebsweise. Das Polaritätssignal von der
Sammelleitung 101 wird über den Weg 113 und das Gatter 402 zum oberen Eingang des Exklusiv-ODER-Gatters 404 geführt.
Das normalerweise auf dem Weg 4 26 vorhandene Signal L bereitet
das Gatter 402 an seinem unteren Eingang vor, so daß es das Signal auf der Sammelleitung 101 durchlaufen
läßt. Der untere Eingang des Exklusiv-ODER-Gatters 404 nimmt die Datenstellen-Prioritätsbits vom Schieberegister
400 auf. Wenn der obere Eingang des Gatters 404 für einen nichtinvertierenden Zustand auf der Sammelleitung 101 auf
L liegt und das Datenstellen-Prioritätsbit vom Schieberegister L ist, so liegt der Ausgang des Gatters 404 auf
■19-
L. Wenn das Polaritätssammelleitungssignal für einen invertierenden
Zustand H und das Datenstellen-Prioritätsbit L sind, so ist der Ausgang des Gatters 404 auf H. Demgemäß
bewirkt ein Signal Lauf der Polaritätssammelleitung 101 ein Signal L am oberen Eingang des Gatters 404, so daß
die Datenstellen-Prioritätsbits vom Schieberegister 400 unverändert über das Gatter 404 laufen können. Ein Signal
H von der Polaritätssammelleitung am oberen Eingang des Gatters 404 bewirkt, daß das Gatter 404 die an seinen unteren
Eingang angelegten Schieberegisterbits invertiert.
Diese invertierten Bits gelangen an den linken Eingang des
Gatters 406, werden dort invertiert und an die Sammelleitung 102 gegeben. Die Ausgangssignale vom Exklusiv-ODER-Gatter
404 gelangen außerdem zum unteren Eingang des Exklusiv-ODER-Gatters
409. Die Datenstellen-Prioritätssignale werden demgemäß sequentiell während der Konkurrenzfolge
an beide Gatter 406 und 409 gegeben, so daß das Gatter 409 einen Übereinstimmungs- oder Nichtübereinstimmungszustand
für jede Ziffer feststellen kann, die von der Datenstelle an die Sammelleitung 102 gegeben wird.
Wie oben erläutert, ist diejenige Datenstelle mit der höchsten Nummer , bei der außerdem eine Anforderung
vorhanden ist, die einzige, deren Flipflop 412 eingestellt bleibt, nachdem alle Bits aus dem Schieberegister
gelesen und über den Weg 401 an die Sammelleitung 102 gegeben worden sind. Diese Datenstelle gewinnt die Sammelleitungskonkurrenz.
Wegen des eingestellten Flipflops 412 und dem Signal H an seinem Ausgang Q wird das Flipflop
bei der Vorderflanke des nächsten Rahmenimpulses eingestellt. Das eingestellte Flipflop 421 gibt mit seinem
Ausgang Q ein Signal auf den Weg 217, das der Datenstelle angibt, daß ihr Zugriff zur Datensammelleitung 105 gewährt
worden ist. Das Flipflop 421 gibt außerdem die Möglichkeit, daß die serielle Konkurrenz sich zeitlich überlappt
mit der Datenübertragung, die dem vorhergehenden Konkurrenzzyklus zugeordnet ist.
Eine vollständige Anpassungsfähigkeit der Bevorzugung
läßt sich erreichen, indem die Polaritätssammel-
33002B3
nachgereicht|
-20-
leitung 101 über alle möglichen 2 Folgen läuft, wobei aber die Polaritätsübergänge der Polaritätssammelleitung
synchron zum Bittakt gehalten werden. Es gibt zwei Möglichkeiten, um die 2 Folgen zu erhalten. Das erste Verfahren
verläuft rahmensequentiell. Dieses Verfahren gibt die
N
Möglichkeit, in 2 Rahmen den vollständigen Satz von Prioritätsanordnungen zu durchlaufen. Ein anderes Verfahren verwendet ein lineares Rückkopplungs-Schieberegister zur Erzeugung eines pseudo-zufälligen Bitstroms für jedes N Bit jedes Rahmens. Unter Umständen werden alle 2 Priori-
Möglichkeit, in 2 Rahmen den vollständigen Satz von Prioritätsanordnungen zu durchlaufen. Ein anderes Verfahren verwendet ein lineares Rückkopplungs-Schieberegister zur Erzeugung eines pseudo-zufälligen Bitstroms für jedes N Bit jedes Rahmens. Unter Umständen werden alle 2 Priori-
N tätsanordnungen benutzts, aber nicht in 2 Rahmen.
Der Prioritätsalgorithmus (unter Verwendung al-
N
ler 2 Invertierungsmuster, derart, daß jede Datenstelle einmal die erste Priorität, einmal die zweite Priorität, usw. hat) läßt sich wie folgt beweisen:
ler 2 Invertierungsmuster, derart, daß jede Datenstelle einmal die erste Priorität, einmal die zweite Priorität, usw. hat) läßt sich wie folgt beweisen:
Es seien die folgenden Bezeichnungen angenommen: Pw...P, = N Bits der Datenstellennummer, die einer Daten stelle
zugeordnet ist. Diese Nummer ist einmalig, da keine andere Datenstelle diese Nummer hat.
Im-.-Ii= Folge von Werten auf der Polaritätssammelleitung.
Die gleiche Folge gelangt zu allen Datenstellen.
Bj. ... Bq = Folge von Werten, die der Konkurrenzsammelleitung
durch eine Datenstelle angeboten
werden.
Pj. ... P1 wird in Bj. ... BQ durch den Algorithmus
Pj. ... P1 wird in Bj. ... BQ durch den Algorithmus
B. = P. (+? I. für 1 < j < N transformiert.
Eine gegebene Sammelleitungspriorität wird durch eine bekannte Folge Bn ... Bq dargestellt. Beispielsweise
ist die erste Priorität 000 ... 000. Die zweite Priorität ist 000 ... 001. Die letzte Priorität ist 111 ... 111.
Damit eine gegebene Datenstelle eine bestimmte Priorität hat, ist nur eine der 2 Folgen In ...Iq vorhanden, die
dies erreicht. Damit beispielsweise eine Datenstelle mit P3, P2, P1 = 101 die erste Priorität hat (B3B2B1=OOO), ist
es erforderlich, daß die Polaritätssammelleitungsfolge
j NACHGER^IJ
-21-
gleich I3I2I-J=IOI ist. Diese ist die einzige der 2 PoIaritätssammelleitungsfolgen,
die dazu führt, daß die Datenstelle die erste Priorität hat. Daraus folgt, daß ebenfalls
gerade nur eine Polaritätssammelleitungsfolge vorhanden
ist, die dazu führt, daß die Datenstelle die zweite Priorität, dritte Priorität usw. bekommt. Demgemäß ist für
jede gegebene Datenstelle die erste Priorität einmal, die zweite Priorität einmal usw. vorhanden. Wenn die Polari-
N
tätssammelleitung alle 2 möglichen Invertierungsmuster durchläuft, so ist die Konkurrenzsammelleitungsfolge B«, ... Bq einmalig für jede Datenstelle. Es tritt niemals ein Konflikt dahingehend auf, daß zwei Datenstellen gleichzeitig die gleiche Sammelleitungspriorität haben. Dies ist deswegen der Fall, weil B. = P- © I· für 1 <_ j < N ist und da die Datenstellennummer P^ ... PQ für
tätssammelleitung alle 2 möglichen Invertierungsmuster durchläuft, so ist die Konkurrenzsammelleitungsfolge B«, ... Bq einmalig für jede Datenstelle. Es tritt niemals ein Konflikt dahingehend auf, daß zwei Datenstellen gleichzeitig die gleiche Sammelleitungspriorität haben. Dies ist deswegen der Fall, weil B. = P- © I· für 1 <_ j < N ist und da die Datenstellennummer P^ ... PQ für
jede Datenstelle einmalig und die Polaritätssammelleitungs-• folge In ... Iq für alle Datenstellen identisch ist.
Zeitliche Unterteilung (Schnappschuß)
Eine zusätzliche Verfeinerung bei der Abänderung der Prioritätsanordnung für die Paketvermittlungseinrichtung
besteht darin, alle schwebenden Sammelleitungsanforderungen in jedem gegebenen Augenblick festzuhalten,
und dann alle diese Anforderungen zu bedienen, bevor irgendwelche neueren Anforderungen bedient werden. Dies erfolgt
mittels eines Flipflops 422, das zur Anzeige eines Zustands bezüglich einer in einer Datenstelle schwebenden
Anforderung eingestellt werden kann und im eingestellten Zustand über den Weg 423 eine 1 an das Schieberegister
gibt. Diese 1 wird als Schnappschuß-ßit (SSB) bezeichnet und als höchststelliges Bit der Datenstelle vor dem höchststelligen
Bit (MSB) der der Datenstelle mittels der Schaltung 427 zugeordneten Prioritätszahl eingegeben..
Das Flipflop 422 in jeder Datenstelle, die eine Bedienung anfordert, wird entsprechend der nachfolgenden
Erläuterung während der Schnappschußzeit eingestellt Das erste Bit (SSB) , das während jedes der aufeinanderfolgenden
Konkurrenzintervalle auf die Konkurrenzsammelleitung geführt wird, ist das Bit SSB vom Flipflop 422
"JJUUZbJ
nachqereichtI *: *..: . : · ": . "··*
>*
-22-
jeder Datenstelle, bei der eine Anforderung seit der letzten Zeit vorliegt, zu der ein Schnappschuß vorgenommen
worden ist. Da das Bit SSB die höchste Priorität hat, wird allen Datenstellen, bei denen dieses Bit eingestellt
ist, Priorität gegenüber allen anderen Datenstellen gegeben, bis jede Datenstelle mit eingestelltem Flipflop 422
bedient worden ist.
Ein neuer Schnappschuß wird durchgeführt, wenn alle diese Datenstellen bedient worden sind. Zu diesem
Zeitpunkt und am Ende des Zeitpunkts SSB für dies Konkurrenz ist die Konkurrenzsammelleitung auf L, da bei keiner
Datenstelle das Flipflop 422 eingestellt ist, so daß SSB =0 ist und über das invertierende Gatter 406 die Konkurrenzsammelleitung
auf H liegt. Dieses Signal H auf dem Weg 114-1· gelangt an den oberen Eingang des Gatters 417.
Wenn bei einer Datenstelle ein Signal 216 für eine vorhandene Anforderung vorliegt (Signal H), so befindet sich der
untere Eingang des UND-Gatters 417 auf H und der Ausgang des UND-Gatters 417 liegt auf H. Dieses Signal H und die
Rückflanke des Rahmenimpulses bringen den Ausgang Q des Flipflops 418 auf H. Dieses Signal H stellt über den Weg
419 das Flipflop 422 ein. Dabei handelt es sich im Ergebnis um einen neuen Schnappschuß , da jetzt das Flipflop
422 in jeder Datenstelle eingestellt wird, bei der ein Signal für eine vorhandene Anforderung auf dem Weg 216 ansteht,
wenn die Sammelleitung 102 während des Zeitpunkts SSB auf H ist.
Anschließend wird das Ausgangssignal H des Flipflops 422 einer Datenstelle als Bit SSB über den Weg 423 ·
in das Schieberegister der Datenstelle geladen. Nur Datenstellen
mit eingestelltem Flipflop 422 werden bedient. Wenn alle diese Datenstellen bedient worden sind, wird
der nächste Schnappschuß in Form eines Signals H an die Sammelleitung 102 gegeben, wenn das Bit SSB jedes Schiebe-3^
registers eine 0 ist.
Die Auswahl einer Datenstelle für einen. Zugriff zur Sammelleitung löscht deren Flipflop 422 , wenn das
Flipflop 421 eingestellt ist. Das UND-Gatter 402 wird
B J NACHGEREICHT! *; :..· .::*;. ^--* **
* !■■■■■■ ι ι» ι .ι ■■■ ι ——t. * Λ * m * „"**
-23-
über den Weg 426 gesperrt, um zu verhindern, daß die PoIaritätssammelleitung
101 die an die Sammelleitung 102 angelegten Schnappschuß-Bits invertiert . Der Rahmenanfangsimpuls
auf dem Weg 426 wird am oberen Eingang des gesperrten UND-Gatters 402 invertiert, so daß ein Ausgangssignal
L zum Exklusiv-ODER-Gatter 404 gelangt. Dadurch wird verhindert, daß das Exklusiv-ODER-Gatter 404 das Bit SSB invertiert
,. welches das Schieberegister 400 über den Weg vom Flipflop 422 aufnimmt.
Fig. 5, 6, 7 zeigen alternative Anordnungen zur Verwjrklichung des Polaritätsgenerators 122 gemäß Fig.1.
Fig. 5 zeigt ein Flipflop, das durch das Rahmentaktsignal beaufschlagt wird, so daß sein Ausgang Q für aufeinander
folgende Rahmen abwe.chselnd auf H und auf L liegt.
Dadurch werden Signale H und L bei abwechselnden Rahmen an den oberen Eingang des Exklusiv-ODER-Gatters -404 angelegt.
Auf diese Weise wird das Gatter 404 veranlaßt, die Schieberegisterbits unverändert durchzulassen, wenn sein
oberer Eingang für einen Rahmen auf L ist, und die Schieberegisterbits für diejenigen Rahmen zu invertieren, für
die sein oberer Eingang auf H ist.
Fig. 6 zeigt eine Vielzahl von Flipflops, die einen vom Bittaktsignal beaufschlagten Pseudo-Zufallsgenerator
bilden. Diese Schaltung sorgt dafür, daß das bei aufeinander folgenden Taktsignalen an die Polaritätssammelleitung angelegte Potential zufällig wird. Dadurch
werden wiederum die Bedingungen zufällig, unter denen die verschiedenen Schieberegisterbits invertiert werden, wodurch
die Bevorzugungshierarchie für einen Zugriff zur Sammelleitung 105 ebenfalls zufällig wird.
Fig. 7 zeigt eine Anordnung mit einem Zähler 700 und einem Festwertspeicher (ROM) 701. Der Zähler wird
durch das Bittaktsignal getrieben und gibt Adressensignale an den Speicher 701 , der unter Ansprechen auf jedes
dieser Adressensignale den Inhalt der adressierten Speichestelle auf die Polaritätssammelleitung gibt. Durch eine
geeignete Programmierung des Speichers 701 kann jede gewünschte Anordnung zur Abänderung der Prioritätsbevorzu-
nachgereioht]
-24-
gung verwirklicht werden.
Claims (8)
1. Anlage zur Zuteilung des Zugriffs zu einer Einrichtung, die auf der Grundlage von Anforderungen gemeinsam
benutzt wird, für eine Vielzahl von Einheiten (110), denen je eine besondere Prioritätszahl (427) mit
η Ziffern zugeordnet ist,
mit einer Anlagensteuerung (100), einer Konkurrenzsammelleitung (102), die alle Einheiten (110) verbindetj
und mit einer Überlagerungsschaltung (406) in jeder Einheit (110), die im Augenblick einen Zugriff zur gemeinsam
benutzten Einrichtung (105) verlangt, um sequentiell
und Ziffer für Ziffer die entsprechenden Ziffern der zugeordneten Prioritätszahl (427) auf die Konkurrenzsammelleitung
zu geben,
dadurch gekennzeichnet , daß die Anlage folgende Bauteile aufweist:
dadurch gekennzeichnet , daß die Anlage folgende Bauteile aufweist:
eine Polaritätssteuerader (101), die die Einheiten (110) mit dem Steuergerät (100) verbindet,
eine erste Schaltung (122) im Steuergerät (100), die zu gewählten Zeitpunkten ein invertiertes Signal an die
Polaritätssteuerader (101) anlegt, wobei die Überlagerungsschaltung (406) immer dann, wenn das invertierte
Signal auf der Polaritätssteuerader vorhanden ist, die entsprechenden Ziffern der Prioritätszahl invertiert,
Sonnenberger SlraOe 4.? 6200 Wiesbaden Tolnlon (0A121) 5671U5/561998 Tolnx *W>2S7 TeleO'«"""· P«l»ntconiull
Radeckestreße «J 8000 München 60 Telefon (089) 883603/883604 Telex 5212JI3 Telegramme Patentconault
NAOHQEREICHT
-2-
bevor sie die Ziffern sequentiell und Ziffer für Ziffer auf der Konkurrenzsammelleitung überlagert,
eine Vergleichsschaltung (409) in jeder anfordernden Einheit zum sequentiellen Vergleichen des Ziffernwertes
auf der Konkurrenzsammelleitung beim Anlegen einer Ziffer mit dem Wert der entsprechenden, von jeder anfordernden
Einheit angelegten Ziffer,
eine zweite Schaltung (412) in jeder anfordernden Einheit,
die sich selbst vom Zugriffswettbewerb zur gemeinsamen
Einrichtung ausschaltet, wenn die Vergleichsschaltung (409) der anfordernden Einheit ein vorgegebenes Ergebnis
beim Vergleich zwischen dem augenblicklichen Ziffernwert der Konkurrenzsammelleitung (102) und dem
Wert der entsprechenden Ziffer feststellt, die die Einheit (110) im Augenblick an die Konkurrenzsammelleitung
(10 2) anlegt, und
eine dritte Schaltung (421), die einen Zugriff zur gemeinsam benutzten Einrichtung (105) für diejenige anfordernde
Einheit (110) gewährt, die im Wettbewerb verbleibt, nachdem alle Ziffern der Prioritätszahl für die verbleibende
Einheit an die Konkurrenzsammelleitung (102.) angelegt worden sind.
2. Anlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Prioritätszahlen eine Vielzahl von Binärziffern aufweisen und daß die Überlagerungsschaltung
(406) Gatterschaltungen enthält, die sequentiell die logische Kombination der sich entsprechenden
Ziffern der Prioritätszahlen erzeugen, die die anfordernden Einheiten gleichzeitig an die Konkurrenzsammelleitung
anlegen.
3. Anlage nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß jede der Einheiten (110) folgende
Bauteile aufweist:
eine Koppelschaltung (404),
eine Koppelschaltung (404),
ein Schieberegister (400), das so ausgelegt ist, daß es die Ziffern der Prioritätszahl sequentiell und Ziffer
für Ziffer in einer vorgegebenen Reihenfolge an die Koppelschaltung (404) anlegt,
[ NAQHGEREICHTJ ; ·*: · f * ·* . ."*. *.
-3-
eine Betätigungsschaltung (430, 412), die durch die zugeordnete
Einheit während einer Anforderung für einen Zugriff zu der gemeinsam benutzten Einrichtung aktiviert
wird, um die Koppelschaltung (404) zu veranlassen, die Ziffern sequentiell vom Schieberegister (400) zu der Konkurrenzsammelleitung
(102) zu geben, und eine dritte Schaltung (410, 412) , die unter Ansprechen
darauf, daß die Vergleichsschaltung (409) das vorgegebene Vergleichsergebnis feststellt, die Betätigungsschaltung
(430) inaktiviert.
4. Anlage nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelschaltung (404) ein Logikgatter aufweist und daß die Betätigungsschaltung
(430, 412) ein Bauteil (412) mit zwei Zuständen aufweist,
das durch seine zugeordnete Einheit in einen ersten Zustand gebracht werden kann, um das Logikgatter zu
aktivieren, und durch die dritte Schaltung (410, 412) in einen zweiten Zustand gebracht werden kann.
5. Anlage nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsschaltung ein Logikgatter (409) aufweist, das gemeinsam auf Signale
von der Konkurrenzsammelleitung (102) und vom Schieberegister anspricht.
6. Anlage nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsschaltung ein Logikbautei.l aufweist, das unter Ansprechen auf ein
Steuersignal (216) von einer zugeordneten Einheit und die Vergleichsschaltung (409) den Zustand des Logikbauteils
steuert.
7. Verfahren zur Zuteilung des Zugriffs zu einer Einrichtung, die auf der Grundlage von Anforderungen
gemeinsam benutzt wird, für eine Vielzahl von Einheiten, wobei jeder Einheit eine besondere Prioritätszahl
mit η Ziffern zugeordnet ist, um bei konkurrierenden Anforderungen
durch die Einheiten den Zugriff zur gemeinsam benutzten Einrichtung zu bestimmen,
gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte:
I nachgereicht
-4-
1) Anlegen eines invertierten Signals von einem Steuergerät
über eine Polaritätssteuerader an alle Einheiten zu gewählten Zeitpunkten;
2) sequentielles Überlagern Ziffer für Ziffer der entsprechenden Ziffern der Prioritätszahlen für jede der
Einheiten, die im Augenblick einen Zugriff zu der gemeinsam benutzten Einrichtung anfordern, wenn im Augenblick
kein invertiertes Signal an die Polaritätssteuerader angelegt ist;
3) sequentielles Überlagern des Kehrwertes jeder Ziffer für die Prioritätszahl jeder einen Zugriff anfordernden
Einheit Ziffer für Ziffer auf der Konkurrenzsammelleitung immer dann, wenn gleichzeitig das invertierte Signal an
die Polaritätssteuerader angelegt ist^
4) sequentielles Vergleichen der Ziffernwerte auf der Konkurrenzsammelleitung mit den entsprechenden Ziffernwerten , die von jeder der anfordernden Einheiten angelegt
werden; ·
5) Entfernen jeder anfordernden Einheit aus dem Wettbewerb für einen Zugriff zu der gemeinsam benutzten Einrichtung, wenn ein vorgegebenes Ergebnis für den Vergleich
zwischen dem Ziffernwert der Konkurrenzsammelleitung und dem Wert der entsprechenden Ziffer festgestellt
wird, die dann durch eine der Einheiten angelegt ist, und
6) Gewähren des Zugriffs zu der gemeinsam benutzten Einrichtung für diejenige Einheit, die im Wettbewerb bleibt,
nachdem alle Ziffern ihrer zugeordneten Prioritätszahl an die Konkurrenzsammelleitung angelegt worden sind.
8. Verfahren nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch die weiteren Verfahrensschritte:
1) Definieren einer Schnappschuß-Zeit;
2) Umschalten eines Logikbauteils in jeder einen Zugriff anfordernden Einheit aus einem ersten in einen zweiten
Zustand beim Auftreten der Schnappschuß-Zeit;
3) Anlegen eines Schnappschuß-Bit an die KonkurrenzSammelleitung
als höchststellige Ziffer vor den Ziffern der zugeordneten Prioritätszahl in jeder einen Zugriff
INAOHQEREICHT J "---" » * Γ Ι . .". ·."
-5-
anfordernden Einheit während der Schnappschuß-Zeit;
4) !Anschalten des Logikbauteils in jeder Einheit, der ein Zugriff zur geraeinsam benutzten Einrichtung gewährt
worden ist, aus einem zweiten in einen ersten Zustand, während das Schnappschuß-Bit an die Konkurrenzsammeilei
tung angelegt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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