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DE33983C - Vorrichtung an Düngerstreumaschinen zur gleichmäfsigen Veitheilung des Düngers beim Ausstreuen - Google Patents

Vorrichtung an Düngerstreumaschinen zur gleichmäfsigen Veitheilung des Düngers beim Ausstreuen

Info

Publication number
DE33983C
DE33983C DENDAT33983D DE33983DA DE33983C DE 33983 C DE33983 C DE 33983C DE NDAT33983 D DENDAT33983 D DE NDAT33983D DE 33983D A DE33983D A DE 33983DA DE 33983 C DE33983 C DE 33983C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fertilizer
spreading
stirrer
front roller
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33983D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. ZIMMERMANN & CO. in Halle a. S
Publication of DE33983C publication Critical patent/DE33983C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/16Fertiliser distributors with means for pushing out the fertiliser, e.g. by a roller

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45: Landwirthschaftliche Geräthe.
F. ZIMMERMANN & CO. in HALLE a. S.
beim Ausstreuen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. April 1885 ab.
Die Maschine ist in den Fig. 1 bis 4 der Zeichnungen in einfacher Bauart dargestellt, in Fig. 5 hinsichtlich der Haupttheile mehr durchgebildet.
Der Düngerstreuer α lagert entweder auf der durchgehenden Fahrachse b, Fig. 1 bis 3, oder auf desgleichen Achsen &2, Fig. 5, die an den Seitenwänden des Vorrathskastens α angeordnet sind.
Auf der Nabe des einen Fahrrades c, Fig. 1 bis 3, ist ein Zahnrad befestigt, welches in ein auf der Welle c sitzendes zweites Zahnrad d eingreift und so diese Welle, ebenso wie das am anderen Ende derselben befindliche Kegelrad f in Umdrehung versetzt, Fig. 3; letzteres betreibt mittelst Kegelrades g eine Welle /2, auf welcher diejenigen Schnecken sitzen, welche die auf den Wellen der Walzen m und η angeordneten Schneckenräder / und Il in Umdrehung setzen. Das Gewinde ist auf beiden Schnecken gleichartig, so dafs die gleich grofsen Walzen m und η in einer und derselben Richtung umlaufen.
Das Rührwerk, welches bezweckt, die Oeffnung über der Walze η frei zu halten und eine erstmalige vertheilende Wirkung auf die abgeführte Düngermasse auszuüben, besteht aus einer am senkrecht verstellbaren Schieber ρ in der aus Fig. 4 oder 5 ersichtlichen Weise geführten, Zinken k tragenden, Schiene, welche in hin- und hergehende Bewegung versetzt wird durch eine am Ende der Welle h sitzende Kurbel.t und Schubstange q.
Durch Höher- oder Niedrigerstellen des Schiebers ρ (mittelst Schraube s) wird die auszustreuende Düngermenge geregelt.
Vor der Walze η befindet sich bei der vollkommeneren Maschineneinrichtung eine zweite kleinere Walze o\ Fig. 5, und unterhalb dieser ein Vertheilerkasten »>, bestehend wesentlich aus zwischen den Langseitenwänden ausgespannten und so angeordneten Stiften oder Drähten, wie Fig. 5 a verdeutlicht. Dieser Kasten wird während des Nichtgebrauches und Transportes der Maschine hochgeklappt (siehe gestrichelte Lage in Fig. 5).
Mittelst einer am Vorrathskasten α gelagerten Schraubenspindel t, welche durch eine an der Scheere u aufgehängte Mutter hindurchgeht, kann der erwähnte Düngerkasten α je nach der herrschenden Neigung des zu bestreuenden Bodens immer so eingestellt werden, dafs beide Walzen ni und η in gleicher Horizontalebene liegen. Zu diesem Behufe ist die Scheere u nicht starr mit dem Kasten α verbunden, sondern drehbar; die Seitenblätter ν der Scheere greifen je an einem Auge bl des Achszapfens b'1 an.
χ ist ein Rolltuch, welches bei feuchtem und regnerischem Wetter so weit heruntergelassen wird, dafs es den Dünger bis zu seinem Austritt aus dem Vertheiler n> schützt, Fig. 5, sonst aber aufgerollt wird.
Die eigenthümliche Wirkung der erläuterten Maschinentheile stellt sich dar als das Auf-
lagern des gesammten Inhaltes des Vorrathskastens auf den beiden Walzen m und n, welche sonach zusammen den Boden der Maschine bilden; ferner als ein Herabziehen der jeweilig unteren Schicht durch die Walze m und Andrücken dieser Schicht gegen die zweite Walze n, welche ihrerseits die betreffende Düngerschicht wieder nach oben mitnimmt; ferner als ein gleichmäfsiges, in der Länge des Kastens α erfolgendes Auseinanderziehen der durch die vom Schieber ρ gelassenen Oeffnung hindurchdringenden Düngermasse mittelst des kammähnlichen Rührwerkes k mit dem Erfolge, dafs dieselbe über den Walzen η und o1, welche eine Mulde bilden, sich ansammelt und der Einwirkung dieser Walzen in ähnlicher Weise unterliegt, wie . vorher die Walzen m und n, nur mit dem Unterschiede, dafs nunmehr kein Druck mehr durch ein gröfseres darüber liegendes Düngergewicht ausgeübt wird und infolge dessen durch das eigenthümliche Zusammenspiel der Walzen κ und o1 der gleichmäfsigen Verbreitung der herausgeförderten Masse aller Vorschub geleistet wird.
Gleichzeitig erhellt noch, dafs vermöge der Anordnung der beiden Walzen m und η und der Auflagerung der gesammten Düngermasse auf diesen mit Sicherheit eine völlige Entleerung der Maschine zu erreichen ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zur gleichmäfsigen Vertheilung des Düngers beim Ausstreuen durch Düngerstreumaschinen die Verbindung eines nach der Terrainneigung einstellbaren Vorrathskastens (a) mit nach unten convergirenden Längswänden, welche sich an zwei zum Vorschieben des Düngers bestimmten, den Boden des Vorrathskastens bildenden gleich grofsen und in gleichem Sinne umlaufenden Walzen (m nj, und zwar in der Nähe deren Scheitel anschliefsen mit:
    a) einem in der Höhenrichtung verstellbaren kammähnlichen Rührer k, Fig. i, 2 und 4, welcher über der vorderen Walze (η) sich geradlinig "hin- und herbewegt und die schon zwischen m, und η begonnene gleichmä'fsige Vertheilung der Düngermassen fortsetzt, oder
    b) mit dem Rührer und einer vorderen Walze o1, Fig. 5, zur Abnahme des Düngers von Walze η und behufs Bildung einer Mulde mit letzterer, in welcher die Düngermasse weitergehend vermengt bezw. eben ausgebreitet wird, oder /
    c) mit dem Rührer, der vorderen Walze und einem aufklappbaren Stiftenkasten w zur Vollendung der gleichförmigen Vertheilung der durch ihn in überall gleicher Dicke auf den zu bestreuenden Boden gelangenden Düngermasse.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33983D Vorrichtung an Düngerstreumaschinen zur gleichmäfsigen Veitheilung des Düngers beim Ausstreuen Expired - Lifetime DE33983C (de)

Publications (1)

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DE33983C true DE33983C (de)

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ID=309924

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DENDAT33983D Expired - Lifetime DE33983C (de) Vorrichtung an Düngerstreumaschinen zur gleichmäfsigen Veitheilung des Düngers beim Ausstreuen

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DE (1) DE33983C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1127650B (de) * 1959-12-05 1962-04-12 Amazonen Werke Dreyer H Zusaetzliche Verteil-Vorrichtung fuer Mineral-Duengerstreuer

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