DE338948C - Vorrichtung zur Sicherung von Garderobestuecken - Google Patents
Vorrichtung zur Sicherung von GarderobestueckenInfo
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- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 3
- 241001482322 Trachemys scripta Species 0.000 claims 1
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- 239000010985 leather Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B69/00—Devices for locking clothing; Lockable clothing holders or hangers
Landscapes
- Supports Or Holders For Household Use (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AIH 10. MÄRZ 1922
REiCHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68a GRUPPE 107
Anton Bode in Köln a. Rh. Vorrichtung zur Sicherung von Garderobestücken.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Januar 1920 ab.
Die Erfindung betrifft solche Vorrichtungen zur Sicherung von Garderobenstücken
gegen Diebstahl, welche mit einer doppelten an Stelle eines Aufhängers am Garderobenstück
befestigten Kette bestehen, deren beide parallele Kettenstränge eine um einen Haken
oder sonstigen Gegenstand schließbare Schlaufe bilden. Bei den bisher üblichen, derartigen
Vorrichtungen wird der zur Bildung der Schlaufe dienende doppelte Kettenstrang
entweder durch Zusammenfassen einer längeren einfachen Aufhängekette in einer Schließvorrichtung
oder durchverbindung der freien Enden zweier getrennter Ketten mit auf der anderen Kette längsbeweglichen Schiebern
gebildet. In beiden Fällen wirkt das Eigengewicht des Garderobenstücks mehr oder weniger
zusammenziehend auf die Schließschlaufe, so daß es nötig ist, beim Lösen der ίο Schließvorrichtung zugleich das Garderobenstück
anzuheben, um die Lösung zu ermög-. liehen.
Diese Mängel werden nach vorliegender Erfindung dadurch vermieden, daß von den
beiden zur Bildung der Schließschlaufe dienenden parallelen Ketten, die eine mit beiden
Enden nach Art eines gewöhnlichen Aufhängers dauernd mit dem Garderobenstück befestigt
ist, während die andere dazu parallele Kette mit ihrem einen Ende ebenfalls dauernd,
mit dem andern mittels einer Schließvorrichtung lösbar mit dem Garderobenstück verbunden ist. Nach Lösen des betreffenden
Kettenendes von dieser Schließvorrichtung kann deshalb das Garderobenstück an der
festen Kette wie an einem gewöhnlichen Aufhänger an dem Garderobenhaken aufgehängt
werden, wonach in der Regel beide Hände freigemacht sind. Dasselbe gilt natürlich
auch für das Abnehmen des Garderobenstücks.
Auf der Zeichnung ist in
Abb. ι die Anwendung der Vorrichtung dargestellt.
Abb. ι die Anwendung der Vorrichtung dargestellt.
Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung selbst in vergrößertem Maßstabe mit
geöffneter,
Abb. 3 mit geschlossener Schließvorrichtung,
Abb. 4 einen zugehörigen Grundriß.
Abb. 4 einen zugehörigen Grundriß.
Abb. 5 und 6 stellen in noch mehr vergrößertem Längsschnitt und zugehörigen Grundriß
das Schließende des Aufhängekettchens mit in offener Stellung befindlichen Sperrschieber
dar.
Abb. 7 und 8 zeigen in Längsschnitten durch den Sperrschieber zwei weitere Stellungen
der wirksamen Teile desselben und Abb. 9 und 10 schaubildliche Ansichten der
beiden Teile des Sperrschiebers. :
Die Vorrichtung besteht aus zwei parallelen Kettchen 1 und 2, die mit ihrem einen
Ende gemeinsam beispielsweise mittels eines Nietplättchens 3 am Garderobenstück unlösbar
befestigt sind. Das andere Ende des unteren Kettchens 2 ist ebenfalls unlösbar mit
dem Ende einer bei 5 am Kleidungsstück dauernd befestigten Gestellplatte 4 einer
Schließvorrichtung verbunden. Am freien 6e Ende der oberen Kette 1 ist beispielsweise
mittels einer Fassungshülse 6 eine Schließ- t zunge 7 befestigt, welche unterhalb einer zur
; Handhabung dienenden beispielsweise aus Leder bestehenden Greiflasche 8 einen
Schließhaken 9 trägt. Die Gestellplatte 4 hat eine Durchbrechung 10, in die der Haken wie
leicht ersichtlich, eingeführt werden kann. Zwischen dem Schließloch 10 und der Befesti-'
gungsstelle der Gestellplatte 4 ist eine vor- : zugsweise nach Art eines Kombinations-
■ Schlosses wirksame Sperrvorrichtung, ζ. B. in
Gestalt zweier runder" Sperrscheiben 11, 12
ι vorgesehen, die an der Unterseite des vorzugsweise
abgekröpften Sperrteiles der Gestellplatte zwischen dieser und einen darunter
■ angeordneten Schutzblech 13 so drehbar angebracht
sind, daß ihre Außenränder über die beiderseitigen Enden des querschlitzförmigen
Schließloches 10 hinweggreifen. Auf der Oberseite der Gestellplatte sind zwei durch
Lagerungslöcher der letzteren hindurch mit den beiden Sperrplatten fest verbundene
Drehgriffe 14, 15 vorgesehen, mittels welcher diese Sperrscheiben in Löse- und Sperrstel-
-lung gedreht werden können, Die beiden Sperrscheiben haben je einen Randausschnitt
16, die bei einer bestimmten Stellung der Drehgriffe 14, 15 (Abb. 4) zur Deckung mit
dem Schließloch 10 gelangen und diese Öffnung zum Ein- und Aushängen des Schließ- 9
> hakens freigeben. In allen übrigen Stellungen ist das Schließloch durch denRand der Sperrscheiben
11, 12 gesperrt. Je nach dem Winkel, in welchem die Handgriffe 14, 15 gegenüber
der Lage des Ausschnittes 16 am Umfang der Scheiben 11 und 12 mit diesem undrehbar
verbunden sind, ergibt sich für diese Drehgriffe eine verschiedene Kombination von Offenstellungen.
Die beiden Ketten 1 und 2 sind durch einen kastenförmigen Schieber 19 hindurchgeführt,
von dessen beiden Flachseiten zwei Sperrfedern 20 schräg abwärts vorragen, deren
freie untere Enden sich gegen die ösenenden 21 der einzelnen Kettenglieder oder ähnliche
Vorsprünge der Kette so stützen, daß nur der Vorschub gegen die Schließseite hin möglich
ist. - - -- - -
Innerhalb des kastenförmigen Schiebers 19 zwischen der diesen Sperrschieber bildenden
rechteckigen Hülse und den beiden Ketten 1 und 2 ist ein eine ähnliche Blechhülse bildender
Löseschieber 23 langsverschiebbar angeordnet,
dessen beide Flachseiten mit je einer Durchbrechung 24 versehen sind, die, wie aus
Abb. 7 ersichtlich, in der gewöhnlichen Stellung, in denen der innere Löseschieber ganz
in das äußere Sperrschiebergehäuse 19 eingeschoben ist, die beiden Sperrfederzungen
ungehindert in ihre Sperrstellung gegen die Ketten 21 vortreten läßt.
Bei dem Gebrauch .der Vorrichtung an
einem am Ende mit einer Erweiterung versehenen Garderobenhaken 25 wird vorzugsweise,
ohne das Schließende der Kette 1 von der Schließvorrichtung zu lösen, der Haken
in die Schließschlaufe zwischen beide Ketten gebracht, während sich der Sperrschieber 19
nahe den der Schließvorrichtung gegenüberliegenden Enden der beiden Ketten befindet.
Hierbei kann man die feste Kette nach Art eines Aufhängers zum Tragen des Kleidungsstückes
benutzen, indem man sie nach oben bringt. Hiernach wird der Schieber so weit
vorgeschoben, daß die beiden Ketten 1 und 2 von beiden Seiten den Garderobenhaken mit
eng umspannen.
Das Abnehmen des Garderobenstückes setzt die oben beschriebene Betätigung der
Schließvorrichtung voraus, durch welche die obere Kette 1 an ihrem einen Ende gelöst
werden kann. Um den Sperrschieber wieder in seine Anfangslage zurückzuführen, schiebt
man ihn zunächst soweit wie möglich gegen die Schließvorrichtung hin. Hierbei schiebt
sich das äußere Sperrschiebergehäue 19 mit seinem entsprechenden Ende über Fassungsstelle 6 der Schließzunge7, während der Lösesebjeber
23 an die über die Kette vorragenden Endschulterflächen 26 dieser Fassungshülse anstößt, die diesen Löseschieber zurück-
halten, so daß er sich in der Hülse 19 rückwärts schiebt. Das freie Gegenende wird dadurch,
wie aus Abb. 5 ersichtlich, dem Eingreifen mit den Fingern zugängig, so daß man
den Schieber noch weiter zurück in die in Abb. 8 angedeutete Stellung verschieben kann,
wodurch die die Fensteröffnungen 24 am vorderen Ende begrenzenden Stegleisten 27 über
bzw. unter die Enden der Sperrfedern 20 treten und deren Eingriff in die Ketten 1 und 2
hindern. In dieser Stellung kann man den Sperrschieber 19 zusammen mit dem Löseschieber
auf der Kette rückwärts verschieben. Wenn zum Aufhängen des Kleidungsstückes
mit einer geschlossenen Durchbrechung versehene Garderobenhaken oder auch
andere ringförmig oder sonst geschlossene Teile von Garderobenständern usw. zur Verfügung
stehen, so kann man die Vorrichtung auch ohne Gebrauch des Sperrschiebers 19
zum gegen Diebstahl gesicherten Aufhängen des Garderobenstückes benutzen, indem man
bei zurückgezogenem Löseschieber die Kette 1 nach Lösen von ihrer Schließvorrichtung
durch die betreffende Durchbrechung hindurchführt und hierauf in die Schließvorrichtung
einhängt. Auch hierbei ist es meist möglich, das Garderobenstück zunächst an der festen Kette 2 aufzuhängen und hiernach
unter Benutzung beider Hände die lösbare Kette vom Schloß zu lösen, durch die Durchbrechung
hindurchzustecken und wieder in die Schließvorrichtung einzuhängen.
Das eigentliche Schloß der Schließvorrichtung kann statt nach Art eines Kombinationsschlosses auch für die Betätigung mittels her-
ausnehmbaren Dreh- oder Steckschlüssels eingerichtet sein. Auch kann man die Ketten
durch gelochte Blechstreifen ersetzen.
Endlich kann man die beiden Kettenschlaufen statt untereinander auch in gleicher Weise
nebeneinander anordnen.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Sicherung von Garderobenstücken unter Benutzung einer aus
zwei parallelen Kettensträngen bestehenden Schlaufe, welche um einen zum Aufhängen
des Garderobenstückes geeigneten Gegenstand geschlossen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelkettenschlaufe
aus einer mit beiden Enden (2) und einer mit nur einem Ende (1) dauernd mit dem anderen Ende mittels
Schließvorrichtung lösbar am Garderobenstück befestigt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den parallelen
Strängen der festen und der an- einem Ende lösbaren Aufhängekette ein gemeinsamer
zum Zusammenziehen der Schlaufe um die Aufhängestelle dienender Schieber (19) mit sperrbarer Rückbewegung verschiebbar
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen im Gehäuse
des die beiden Ketten umfassenden Sperrschiebers vorgesehenen Löseschieber (23),
welcher durch Aufschieben auf einen an der Schließvorrichtung vorgesehenen Ansatz
den Eingriff von die Rückbewegung des Schiebers auf den beiden Ketten hindernden
Sperrfedern (20) aufhebt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE338948T | 1920-01-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE338948C true DE338948C (de) | 1922-03-10 |
Family
ID=6223088
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920338948D Expired DE338948C (de) | 1920-01-23 | 1920-01-23 | Vorrichtung zur Sicherung von Garderobestuecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE338948C (de) |
-
1920
- 1920-01-23 DE DE1920338948D patent/DE338948C/de not_active Expired
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