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DE177084C - - Google Patents

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Publication number
DE177084C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamp
clasp
leg
safety device
web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT177084D
Other languages
English (en)
Publication of DE177084C publication Critical patent/DE177084C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B69/00Devices for locking clothing; Lockable clothing holders or hangers

Landscapes

  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description

■'
KARERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung besteht in einer besonderen Ausbildung derjenigen Vorrichtungen zum Anschließen von Kleidungsstücken, bei denen der Hauptkörper aus einem mit schellenartigen Ausrundungen um den Aufhängehaken zu legenden Metallband besteht. Das Metallband bildet hier eine Schlaufe, die bei abstehenden Enden seitlich offen ist und dadurch geschlossen wird, daß die Enden auf
ίο den mittleren Teil niedergelegt werden. Über die Enden der Schlaufe werden die Enden von Ketten gestreift, die durch Durchlochungen der Kleidungsstücke hindurchgezogen werden. Die Sicherheit wird ferner dadurch erhöht, daß über die freien Enden der Schelle eine Verstärkung geschoben und dann erst das Schloß angelegt wird, wodurch ein gewaltsames Öffnen sehr erschwert ist.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel in mehreren Stellungen dargestellt, und zwar in Fig. 1 in geöffnetem Zustande, in Fig. 2 nach der Befestigung der durch die Kleidungsstücke hindurchgezogenen Ketten, in Fig. 3 bei geschlossener Schelle und in Fig. 4 in vollständig geschlossenem und gesichertem Zustande.
Die Sicherheitsvorrichtung besteht aus einem zweckmäßig aus einem Blechstreifen (zweckmäßig gehärteten Stahlstreifen) gebogenen Teil ι mit einer oder zwei Ausbiegungen oder Erweiterungen 2 und 3, mittels deren er schellenartig an einem Kleiderhaken befestigt werden kann (Fig. 2 bis 4), und aus einer oder mehreren an ihm angeordneten Ketten 8, die durch die Kleidungsstücke hindurchgezogen werden. Die beiden Ausrundungen 2 und 3 stehen miteinander durch den Steg I in Verbindung, während die freien Enden oder Schenkel 4 und 5 von diesem abfedern (Fig. 1), so daß das Metallband leicht angebracht werden kann. Der eine Schenkel 4 ist mit einem federnden Haken 6 versehen, während der andere Schenkel 5 und der Steg 1 an entsprechenden Stellen Ausschnitte 7 tragen, in die der Haken einschnappt, wenn erst der Schenkel 5 und alsdann der Schenkel 4 an den Steg 1 flach angedrückt wird, auf welche Weise die Schelle geschlossen gehalten wird (Fig. 3). Durch Druck von der entgegengesetzten Seite läßt sich dieser Schnappverschluß leicht wieder lösen.
Die Ketten tragen an ihrem einen Ende nadelartige Verlängerungen 9, um das Hindurchziehen durch Durchlochungen der Kleider zu erleichtern, und diese Nadeln besitzen Schlitze 10, vermittels deren sie über einen Schenkel 4 oder 5 gestreift werden können, worauf die Kette geschlossen ist (Fig. 2 bis 4). Das andere Ende der Ketten ist mittels ösen 11 in den Ausrundungen 2, 3 oder in besonderen Erweiterungen 12 in der Weise befestigt, daß es bei geöffneter Schelle leicht davon sich lösen läßt. Dies gewährt den Vorteil, daß man je nach Bedarf die Vorrichtung zeitweilig mit nur einer oder mit
zwei Ketten benutzen kann, um entweder nur die Kopfbedeckung oder auch beliebige Kleidungsstücke zu sichern.
Quer zum Steg ι . ist ferner eine durch Stifte und Schlitze o. dgl. geführte, U-förmig gebogene Stange 13 verschiebbar, die in ihrer Schlußstellung den Steg 1 und die beiden Schenkel 4 und 5 umfaßt und so das Öffnen der Schelle verhindert, während sie nach seitlichem Zurückschieben die Schenkel frei gibt. Die Spange 13, der Steg 1 und die beiden Schenkel 4 und 5 besitzen je eine Durchbrechung 14, die in der Schlußstellung dieser Teile sämtlich zusammenfallen, so daß der Bügel eines kleinen Vorhängeschlosses hindurchgesteckt und durch diesen Verschluß die Vorrichtung gesichert werden kann.
Die Ausbiegungen 2 und 3 sind zweckmäßig von verschiedener Weite, damit je nach der Stärke des Hakens, oder um ein Abstreifen über den Knopf 15 (Fig. 2) eines Kleiderhakens zu verhüten, die eine oder andere angewendet werden kann, wie in Fig. 2 einerseits und in Fig. 3 und 4 andererseits veranschaulicht ist.
Die Vorrichtung wird in folgender Weise benutzt: Das geöffnete Metallband wird mit einer Ausbiegung 2 bezw. 3 um einen Kleiderhaken gelegt (Fig. 2), worauf die eine Kette 8 durch eine im Schweißleder des Hutes vorgesehene Öse 16 gezogen und mit ihrer Nadel 9 an dem betreffenden Schenkel befestigt wird. Gegebenenfalls können dann mittels der zweiten Kette Kleidungsstücke gesichert werden, indem die Kette durch die Aufhängeöse oder -kette 17 oder ein Knopfloch gezogen und dann an dem anderen Schenkel befestigt wird. Werden alsdann die beiden Schenkel an den Steg angedrückt, so fällt der Schnappverschluß 6 in die Schlitze 7 ein und hält die Schenkel in dieser Stellung fest. Nach dem Darüberschieben der Spange 13 und dem Anlegen des Schlosses ist die Vorrichtung gegen unbefugtes Lösen gesichert.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Sicherheitsvorrichtung für Kleidungsstücke u. dgl. in Form eines um einen Aufhängehaken zu legenden Metallbandes mit schellenartigen Ausrundungen, dadurch gekennzeichnet, daß das Band eine Schlaufe bildet, die bei abstehenden Enden seitlich offen ist und dadurch geschlossen wird, daß die Enden, auf denen die Endglieder von Sicherungsketten durch Überstreifen befestigt und durch Schließen der Schelle gesichert werden können, auf den mittleren Teil der Schlaufe gelegt werden.
2. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schelle eine Spange o. dgl. verschiebbar ist, die so über den mittleren Teil des Metallbandes und die daran angedrückten freien Schenkel geschoben werden kann, daß sie diese umschließt und das Öffnen der Schelle verhindert, worauf durch Einführen eines Schlosses o. dgl. durch eine Durchbrechung, die durch die Spange, den Steg und die Schenkel hindurchreicht, die Vorrichtung gegen Lösen gesichert wird.
3. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Schließen der Schelle die beiden Schenkel sich flach übereinander und auf den mittleren Steg legen, wobei ein an dem äußeren Schenkel vorgesehener Schnappverschluß die Schelle in der zusammengelegten Stellung sichert und ein bequemes Darüberschieben der eigentlichen Verschlußspange ermöglicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT177084D Active DE177084C (de)

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DE177084C true DE177084C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT177084D Active DE177084C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE177084C (de)

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