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DE338719C - Uhrablaufanzeiger fuer Weckeruhren - Google Patents

Uhrablaufanzeiger fuer Weckeruhren

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Publication number
DE338719C
DE338719C DE1919338719D DE338719DD DE338719C DE 338719 C DE338719 C DE 338719C DE 1919338719 D DE1919338719 D DE 1919338719D DE 338719D D DE338719D D DE 338719DD DE 338719 C DE338719 C DE 338719C
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DE
Germany
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alarm
spring
clock
reminder
organ
Prior art date
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Expired
Application number
DE1919338719D
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English (en)
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Individual
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B9/00Supervision of the state of winding, e.g. indicating the amount of winding
    • G04B9/02Devices controlled by such state, e.g. device affording protection means against overwinding
    • G04B9/025Acoustical or electrical indicating means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Uhrablaufanzeiger für Weckeruhren. Die bereits bekannt gewordenen zahlreichen Uhrablaufanzeiger verschiedener Arten (lassen erkennen, daß ein großes Bedürfnis danach vorliegt, insbesondere bei sogenannten Wekkeruhren, indem die zu weckende Person, sei es infolge Ermüdung spät nachts oder infolge Unachtsamkeit, Aufregung vor einer Reise usw., nur allzu leicht einmal vergißt, die eine oder die andere der Triebwerksfedern aufzuziehen und daher oft gerade in wichtigen Fällen nicht geweckt wird. Es genügt z. B. nicht, wenn jemand- an seiner Weckeruhr wohl den Zeitauslösezeiger s (Fig. 3) in üblicher Weise mittels eines auf das Vierkantende in' (Fig. 4) der Stellwelle in (Fig. i bis 4) gesteckten Schlüssels auf das genaueste eingestellt hat, den Handsperrhebel N (Fig. i bis 4) auf Alarm bzw. dessen Nase w' vo,n 1`1<ippel c frei dreht (punktierte Stellung, Fig. ¢) und auch (lie Alarmm-erktriebfederal (Fig. i und 'a) aufzieht, aber es vergißt, auch noch @die Gehwerktriebfeder a mindestens so weit aufzuziehen., daß ihre Triebkraft noch gut bis zum Weckzeitpunkt, also im Höchistfalle noch mindestens zwölf Stunden ausreicht. Dies letztere wird schon .deshalb am häufigsten vergessen, weil ja @die Weckeruhr vorläufig noch gut läuft. Sie bleibt dann aber mitten in der Macht oder kurz vor dem Weckzeitpunkt morgens stehen, und- der Betreffende wird nicht geweckt, wenn er auch nur eine der Federn a oder a1 nicht genügend, aufgezogen hat. So z. B. kommt ges auch vor, daßl jemand, beim Probieren des Alarmwerkes dieses versehentlich zu weit ablaufen läßt, das sofortige Wiederaufziehen der Feder dl aber vergißt. Insbesondere bei Weck ertihren soll nun ein Uhrablaufanzeiger aber nicht nur durch Alarm auf den Ablauf jeder der Triebfedern aufmerksam machen, sondern wegen der heutzutage ungeheuer großen Kosten der ineinander-greifenden vielen Einrichtungen für die Massenfabrikation solcher Uhrwerke so beschaffen sein, daß diese selbst nicht oder kaum geändert zu werden brauchen, sondern der tLmlichst einfache Uhrablaufanzeiger in sie ohne weiteres eingesetzt werden kann, evtl. auch nachträglich, wie dies bei dem nachstehend .des näheren beschriebenen und in den Fig. i bis 7 durch Beispiele erläuterten Uhrahlaufan.zeiger nach .der Erfindung der Fall ist, in hohem Maße.
  • Dieser Uhrablaufanzeiger, insbesondere bei Weckeruhren, bei welchem durch eine Triebfeder a (Fig. i und 2) ein Mahnorgan (ein Hebel wie h., hl, Fig. i bis 4) verstellt wird, besteht nun darin, daß dieses Organ die Sperrung f, e, d (Fig. i bis 4) des vorhandenen Alarmwerkes g, c, cl (Fig. i biss 4) unabhängig von dessen Zeitauslösevorrichtung m, k, i (Fig. i bis 4) zu außergewöhnlichem Alarm auslöst (vgl. Fig. i), sobald die ihn beeinflussende Triebfeder unter einen für die nachfolgende Betriebsdauer noch erwünschten Aufzugsgrad abgelaufen ist, wie z. B. Zustand ca (Fig. 2). Die Wirkungsweise ist nachstehend noch näher beschrieben.
  • In den alsBeispiele derErfiiirlung gev--ililten Zeichnungen (Fig. i bis 4) eines Federtriebwerkes bzw. einer Uhr mit Alarmwerk sind der Übersichtlichkeit halber die hier nicht in Betracht kornnmenden Teile des Werkes je nach Möglichkeit weggelassen, manche nur in der einen oder der anderen dieser Figuren eingezeichnet. So z. B. zeigt Fig. i eine schematische Darstellung einer solchen Uhr bzw. eines Teiles der hier beschriebenen Vorrichtungen, Fig.2 eine Vorderansicht des Uhrwerkes unter völliger Weglasisung der Platinen wie t usw. (Fig. 3 und 4), jedoch mit einem Teil des Zifferblattes s3 und mit Alarmvorrichtung g, c, - usw. sowie mit fast allen hier beschriebenen Ausführungsformen des Uhrablaufanzeigers zusammen. Fig.3 zeigt eine Seitenansicht hiervon unter Weglassung der Triebfedern a, a@ und mit nur einer Platine t, Fig. 4 eine Ansicht desgleichen von oben, aber ohne Alarmglocke g us«-., Fig. 5 eine besondere Ausführungsform der Alarmwerksperrfeder. Fig. 6 ist eine besondere Ausführungsform des Mahnorgans lt" nebst Führungshülse w1, Fig. i desgleichen mit konischer Fiihrun:gshülse w=. In Fig. i ist also vom eigentlichen Gehwerk nur die Tt'iebfeder a nebst ihrer Welle n und ihrem Standpfosten zs zu sehen, während -die Alarmwerktriebfeder a1 nebst ihrer Welle u1, ihrem Haupttriebrad r1 und- ihrem Standpfosten zt nur in Fig. i, desgleichen in Fig.2, aber ohne Haupttriebrad, in Fig. 3 und 4 nur je ein Teil ihrer Welle ml zusehen ist. Des ferneren ist die Zeitauslösiestellwelle, wie 11t, In' (Fig. .):), in Fig. 2 und( 3 nur im Schnitt 1n angedeutet, in Fig. i und 3 nur teilweise gezeichnet. Das zugelirn-ihc Zeitaugös-erad r5 ist ohne die zugehörigen Zwischenräder nur in Fig.3 und 4, dessen Kurvennippel i nebst Zeitstift k und Zeigers dagegen auch in Fig. 1, 3 und 4 gezeichnet. Die den Anker cl (Fig. 2 bis 4) des Alarmwerkklöppels c antreibenden bzw. ihn mit dem Haupttriebrad r1 (Fig. i) der Triebfeder a1 verbindenden Trieb- bzw. Zwischenräder des Alarmwerkes sind in den Fig. i bis 4 yveä gelassen, indem in Fi:g. i der Anker cx schematisch vereinfacht als unmittelbar durch das Haupttriebrad, r' der Triebfeder d angetrieben dargestellt ist.
  • . Eine zu überwachende Triebfeder a oder ai (Fig. 1 und 2) kann nun bekanntlich am einfachsten unmittelbar ,durch ihre Ausbreitung x bz%v. x1 (Fig. i und 2) auf ein zufolge ihres Ablaufes zu verstellendes Mahnorgan, wie z. B. dien Hebel 1a (Fig. i bis 4), zur Einwirkung gebracht wenden, da hierbei eine besondere Übersetzung der meist mehrfachen Federabwicklungstundreltungen der Federwelle n bzw. u1 wegfällt. Und zwar breitet sich eine in üblicher Weise um eine Welle n bzw. W gewaltsam aufgezogene (aufgewickelte) und durch ein Gesperrt ihres Triebrades r1 (Fig. i) festgehaltene Triebfeder wie a bzw. a1, deren anderes, äußeres Ende in einem feststehenden, Pfosten r4 eingehakt ist und die völlig stramm aufgezogen nahezu einen konzentrischen Zylinder a" (Fig. a) um ihre Welle n bildet, beim Ablauf (Abwicklung) zufolge der Umdrehungen ihres Hauptrades (ähnlich wie z. B. r1, Fig. i) mit radialer Kraftentfaltung hauptsächlich in einer etwa unter 45° zur Verbindungslinie ihres Wellenmittels n mit ihrem festen Einhakepunkt u aus, diametral gegenüber dagegen so. gut wie gar nicht. Es isi daher zweck-mäßig. die Triebfeder a oder a1 etwa in Richtung x' bzw. x1 (vgl. Fig. i und z) au-i- das zu verstellende Mahnorgan h, lt' einwirken zu lassen.
  • Breitet sich nun z. B. die Gehwerktriebfeder a (Fig. i) infolge Laufes des Uhrwerkes weiter aus, etwa in Richtung x, so drückt sie das linke Ende des z. B. um einen Drehzapfen v gelagerten, als Mahnorgan dienenden Hebels h nach oben, wodurch dessen anderer, kurzer Hebedarm hl auf die Alarmwerksperrfeder e, f und damit deren Sperrhaken e vom Sperrarm d des Alarmwerkes c, cl, r1, e frei drückt und letzteres durch Schläge seines Klöppels c an die Alarmglocke g den so weit vorgeschrittenen Ablauf der Gehwerktrieb-feder a so lange anzeigt, bis diese Feder a wieder wenigstens um einige Umdrehungen aufgezogen wird, andernfallfs das Alarmwerk ganz abrasselt, und zwar unabhängig von der Zeitauslösevorrichtung m, k, i (Fig. i), die ja den Hauptteil der Alarmwerksperrfeder f trotzdem auf Ruhe festhält.
  • Wird diese Triebfeder a aber z. B. auf den \-vrkleinerten Umfang wie a' Wig. 2) wieder aufgezogen, so senkt sich der Hebel h. zufolge seines Gewichtes und des Gegendruckes der Sperrfeder f auf seinen Arm h2 wieder nach unten, und letzterer geht samt der Sperrfeder e, f wieder zurück, so daß letztere den Arm d des Alarmwerkklöppels, c wieder sperrt, durch dieses Wiederaufzichen der Wecker also sofort wieder ohne weiteres in Ordnung ist, nicht etwa von neuem auf Zeit eingestellt zu werden braucht.
  • Aus praktischen Gründen wird; hierfür das Mahnorgan bzw. der Hebel h (Fig. i) aber zweckmäßig mit einem auf der Triebfeder aufliegenden Winkelansatz 1ä (Fig. 2 bis 4) versehen, so daß er außerhalb bzw. vorn auf einer eher beiden Platinen t usw. (Fig. 3 und 4) angeordnet werden kann. Dieser Hebelarm lt kann nun z.B. tun eine Standschraube v (Fig, i bis 4) drehbar sein, sucht sich durch sein Eigengewicht oder infolge einer nicht gezeichneten besonderen Richtfeder stets nach unten zu drehen, bis er mit seinem Ende (Fig. i) hzw. seinem Winkel lt' (Fig. 2 bis .I) auf (1:e Peripherie .der Triebfeder stößt. Der in. Fig. 2 durch die punktierte Kreislinie d angedeutete Aufzugsgrad der Gewerkfeder a, entspricht z. B. etwa 15 Stunden schon zurückliegender Gangdauer der Uhr, der in Fig. 2 voll ausgezogene Umfang a dagegen, wenn die Uhr etwa eine weitere .Stunde gelaufen hat, wobei der Mahnhebel lt', la schon merklich höher verstell, ist, weil die Ausbreitung der Feder x entsprechend größer ist, wie wenn der Hebel auf dem Umfang ä aufliegen würde. Ist also der Hebel h (Fig. i bis 4) derart bemessen bzw. gebogen, wie in Fig. i bis er;chtlch, so mahnt der Alarm, sobald das Gehwerk 15 Stunden gelaufen hat. Jedoch ist jede andere Regeilung möglich.
  • Aus dem bereits erwähnten Grunde bzw. weil insbesondere bei Weckeruhren die Alarmwerksperrfeder f nicht parallel (f, e, Fig. i), sondern rechtwinklig (f, e, Fig. 2 bis 4) zu den Platinen t usw. federnd angeordnet ist, besteht behufs Vermeidung von Änderungen der üblichen -Ausführung von Weckeruhren. eine Ausführungsform des Uhrabläufanzeigers des weiteren darin, daß das Mahnorgan (der Hebel h, Fig. i bis 4) auf das vorhandene Alarmwerksperrorgan (die Feder f, e, Fig. i bis 4) mittels an ihm (h) oder evtl. an letzterer (f, e) oder an beiden zugleich angeordneter schräger Fläche, wie z. B. diejenige an dem besonderen Ansatzardn h2 (Fig.2a und 2 bis ¢), einwirkt, zum Zweck, seine Verstellung um die Drehachse v ohne weiteres in eine hierzu etwa rechtwinklige des Alarmwerksperrorgans f, e umzuwandeln sowie dasselbe (h, h') derart behufs Raumausnutzung und: leichter Montage z. B. parallel zu einer Werkplatine t (Fig.3 und 4) an dieser drehbar angeordnet werden kann. Umgekehrt wird dabei der Federdruck dieser Sperrfeder f auf die schräge Fläche des Hebelarmes lag vorteilhafterweise in eine zurückgehende Bewegung des letzteren und damit des Hebelarmes h, hl umgewandelt, so daß diese Mahnorgane derart keiner besonderen Rückstoßfeder oder Kraft bedürfen, welche übrigens auch schon durch das Schwergewicht des Hebelarmes h genügend gegeben wäre.
  • Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende: Während einerseits der die Achse na (Fig. i bis 5) des Zeitstiftes k U-förmig umfassende Hauptteil f (vgl. auch f', T7 ig. 5) dieser üblichen B:lattsperrfeder f, e durch das vom Zeituhrwerk a usw. mittels Zwischenräder angetriebene Zeitauslöserad r' bzw. durch den, mit letzterem umlaufenden Kurvennippel i und den feststehenden Zeitstift k auf Sperrung (von d) des Alarmwerkes niedergehalten wird, wird anderseits durch den Eingriff jener schrägen Fläche la= (vgl. Fig. 2a) unter diejenige Seite der Sperrfeder f, welche den Sperrhaken e trägt, der letztere trotzdem einfach infolge Verwindung der ganzen Sperrfeder f (vgl. Fig. 2 bis 4) aus der Sperrstellung (Fig. i) hoch- bzw. also der Sperrhaken e vom Klöppelsperrarni d freigehoben, wie in Fig. 2 bis 4 gezeichnet, indem dabei nur der eigentliche Sperrhaken e bewegt und ausgelöst wird. Dies geschieht demnach, sobald die Triebfeder sich aus dein Zustand ci (F,ig.2) infolge Ablaufes ausbreitet (a, x, Fig. 2) und ,iac'.urch den Hebel h', h hochhebt, wobei sich die schräge Fläche des Armes la= (Fig. 2, 2 a; 3 und 4), wie beschrieben, unter die Alarmwerksperrfeder e; f schiebt und ihren Sperrhaken e auslöst, indem die ganze Feder dabei verwunden wird.
  • Aus nachstehenden Gründen wird daher, insbesondere bei Weckeruhren, diese Alarmwerksperrfeder zweckmäßig so ausgeführt, daß das eigentliche Sperrorgan, also der Sperrhaken e' (Fig. 5), an dem v",n d, r Z itauslösevorrichtung in, k, i (Fig. i bis 4) ni-ecier_-elialteiie:i Hatipiteil l (1#i-.5) gelenkig verbunden ist, so z. B. einfach nur teilweise von ihm abgetrennt durch einen Einschnitt o oder aber z. B. mittels besonderen Bandgelenks oder evtl. scharnierartig mit besonderer, nicht dargestellter Richtfeder o.-dgl., zum Zwecke, einen unerwünscht starken Druck auf die Zeitauslösevorrichtung i, r', k, in (Fig. 3 und 4 oder i) zu vermeiden, während jenes Sperrorgane' (Fig.5) bzw. e (Fig. i) da`e-en bei Zeitauslösun- durch einen ain Hauptteil f' befindlichen Mitnehmer p (Fig. 5) gehoben bzw. ausgelöst wird. Selbstverständlich könnte je nach Art des Uhr"verkes eine solche Sperräuslösevorrichtung 1a-, e usw. auch in etwas anderer Weise ausgeführt sein. So z. B., daß der Hebel, h' (Fig. i) nicht mittels schräger Fläche, sondern z. B. etwa senkrecht von unten gegen das Sperrorgan e (Fig. i) drückt und es auslöst (vgl. Fig. i). Auch kann das Sperrorgan f, c z. B. als scharnierartig gelagerter Hebel mit besonderer Rückstoßfeder o. dgl. ausgeführt sein.
  • Wie bereits erwähnt, ist es insbesondere bei Weckeruhren wichtig, daß auch die Triebfeder des Alarmwerkes a1 (Fig. i und 2) vom Uhrablaufanzeiger überwacht wird. So z. B., indem vom Hebelarm h (Fig. 2 bis d) ein von seineirr Drehpunkt v ausgehender Zweigarm nebst Winkelansatz (ähnlich wie /a') sich etwa bei x1 (Fig. i und 2) an die Alarmwerkfed'er a1 legt. Dabei würde aber dieses Mahnorgan lt, hl, 1a= durch die Ausbreitung x' dieser Triebfeder a1 natürlich in umgekehrtem Sinne wie durch die beschriebene Ausbreitung x der anderen Triebfeder a verstellt, so daß also in solchem Falle für die zweite Triebfeder a' ein besonderer solcher Hebel bzw. Uhrablaufanzeiger, und zwar mit Umwandlung seiner Drehrichtung angeordnet werden müßte. Da aber, wie bereits eingangs erwähnt, ein Uhrablaufanzeiger nicht nur beide Triebfedern überwachen, sondern dennoch auch tunlichst so einfach sein soll, daß eine tunlichst geringe oder gar keine weitere Änderung des Uhrwerkes erforderlich ist, so besteht eine diesbezügliche erweiterte Ausführungsform desselben darin, d:aß ein und dasselbe Mahnorgan (der Mehrfachhebel h, hl, h2, Fig. i bis 4), der einerseits (1t bzw. h'), wie beschr iebe:i, vo:i einer Triebfeder a (Fig. i und 2) unmittelbar durch deren Ausbreitung verstellt wird, anderseits, wie z. B. hl, von einer vorhandenen zweiten Triebfeder, wie z. B. dl (Fig. i und, 2), dagegen durch einen von deren Welle, wie z. B. n1 (Fig. i bis 4), entweder z. B. mittels Übersetzungsräder, wie z. B. q', q1' (Fig. i), oder aber z. B. mittels des üblichen Einzahnmitnehmers q1 nebst Malteserkreuz q (Fig. 2 bis 4) angetriebenen, an q' bzw. q befindlichen Vorsprung oder einen besonderen Kurbelzapfen k1 (Fig. i bis 4) verstellt wird beim Ablauf derselben (a1), also durch beide Federn je in gleichem Sinne verstellt bzw. zur Auslösung der Alarmwerksperrung e, d getrieben wird, um zwecks Vereinfachung ein zweites besonderes Mahnorgan und dessen Drehrichtungsumwandlung zu erübrigen.
  • Es genügt nämlich derart, wie in Fig. i bis .4 gezeigt ist, wenn an dem für die Gehwerktriebfeder a erforderlichen Mahnorgan la, Ia2 einfach noch ein Arm hl angebaut wird, auf den jener Kurbelzapfen k1 einwirkt. Die Wirkungsweise dieser Zusatzvorrichtung ist alsdann folgende: Dreht sich -der Vorsprung bzw. der besondere Kurbelzapfen k1 zufolge Ablaufes der Alarmwerktriebfeder rxl mit seinem Übersetzungsrad' q' (Fig. i) bzw. mit dem Malteserkreuz q (Fig. 2 bis 4) linksherum gegen den neuen Hebelarm hl (Fig. i bis 4), so wird dieser nach links und damit auch .der Mehrfachhebelarm h, h2 wiederum in der Uhrzeigerrichtung verdreht, so daß der Arm 1a.2 nimmehr die Alarmwerksperrung e, d auch infolge Ablaufes der Triebfeder a1 des Alarm, erkes auslöst und letzteres somit durch Alarm den so weit vorgeschrittenen Ablauf auch dieser zweiten Triebfeder anzeigt.
  • Damit diese Alarmwerktriebfeder a1 auch stets noch die genügende Kraft aufgespeichert hat, genügt es, .den Vorsprung bzw. Kurbelzapfen k1 (Fig. i bis 4) entsprechend anzuordnen bzw. die Übersetzungsräder q', q1' (Fig. i) oder das Malteserkreuz q (Fig. 2 bis 4) nebst Einzahnmitnehmer q1 in üblicher Weise so einzusetzen, wie dies in bezug auf letztere z. B. in Fig. 2 ersichtlich ist, wo der Kurbelzapfen k1 den Arm 1J bereits so weit nach links verschoben hat, daß die Alarm,werksperrung e, d ausgelöst ist, aber,der Einzahnmitnebmer q1 und damit die Welle n1 der Alarmwerktriebfeder ccl noch eine volle Umdrehung für den Mahnalarm machen kann und erst stillsteht, wenn der Uhrbesitzer die :-u weit abgelaufene Alarmwerktriebfeder a1 wenigstens wieder etwas aufzieht, also z. B. entsprechend ,dem Zustand Fig. i bzw. um etwa eine halbe Umdrehung mehr wie der Umfang x1 (Fig. 2), wonach der Kurbelzapfen k1 ersichtlich sich rechtsherum vom Hebel hl frei dreht, dieser wieder nach rechts geht und das Alarmwerk (bei e, d) wieder gesperrt ist, sie in Fig. i ersichtlich. Andernfalls läuft das Alarmwerk weiter, bis der Einzahmnitnehmer q1 nach jener einen noch möglichen Umdrehung (rechtsherum) auf den einen nicht ausgehöhlten Zahn (mit dem Pfeil, Fig. 2) des Malteserkreuzes q aufzusitzen kommt und die weiteren Umdrehungen bekanntlich hemmt.
  • Damit der Hebelarm hl nicht zu weit zurückfällt bei ganz aufgezogener Feder, derselbe also insbesondere nicht auf die falsche Seite des Zapfens hl gerät, kann ein besonderer, nicht eingezeichneter Anschlagstift in der Platine t (Fig. 3 und 4) angeordnet oder aber .der Hebelarm hl, h so gekrümmt sein, daß er bei genügend aufgezogenen Federn, wie z. B. Zustand a' oder ä' (Fig. 2) bzw. a1, x1 (Fig. i), gegen den Sperrhaken e mit seinem Arm 1t2 anschlägt.
  • Dieser akustische Uhrablaufanzeiger hat also vor allem insbesondere deri Vorteil, daß, wenn jemand z. B. spät abends ermüdet, seine Weckeruhr auf Wecken anstellt, d'. h. den I-Iandsperrhebel ü, z' (Fig. i bis 4) vom Alarmklöppel c freidreht, und die Gehwerktriebfeder a keine zwölf Stunden Gangreserve oder die Alarmwerktriebfeder dl nicht einanal mehr jene oben besagte wenigstens eine Umdrehung Alarmreserve hat, daß dann sofort bei Wegdrehen dieses Handhebels z der Alarm unabhängig von der Zeiteinstellung so lange ertönt, bis der Betreffende die zu weit abgelaufene Feder oder beide mindestens auf obige Reservespannungen aufgezogen hat. Diesen unerwarteten Alarm wird niemand überhören und braucht man dann zur Beruhigung der Weckeruhr weiter nichts zu tun, als einfach sofort beide Triebfedern in der gewohnten Weise aufzuziehen.
  • Es erscheint aber aus manchen Gründen erwünscht, daß der Aufzugszustand! der Triebfedern a, a1 auch jederzeit, insbesondere nachts oder z. B. durch Blinde, mittels des Gefühles wahrnehmbar ist, schon bevor der Mahnalarm ertönt. Eine dies ermöglichende Ausführungsform des Uhrablaufanzeigers besteht darin, daß das Mahnorgan (der Hebel h, hl, 1t2, Fig. 2 bis 4) mit einer durch eine Öffnung (Schlitz o2, Fig. 2 und 3) des Uhrgehäuses w nach außen führenden, also z. B. auch für Blinde fühl- bzw. abtas.tbaren Verlängerung bzw. einem Ansatz, wie z. B. h$ (Fig. 2 bis 4) bzw. hs' (Fig. 6), versehen ist, der evtl. zudem, -eine, z. B.- für Blinde, evtl. erhabene Skala aufweist (1a3, Fig.2), oder daß zu dem Zweck am äußeren Ende der Triebfeder a (Fig.2) ein Mahnorgan (der Aren s5 o. d.gl., Fig. 2) befestigt, z. B. in die Feder a eingenietet ist, das durch das Geh äuse w hindurchragend, außerhalb desselben auf seine den Aufzugsgrad: der Triebfeder anzeigenden Lageveränderungen (s5", s5', s5, Fig. 2) abtastbar ist.
  • Wenn dann z. B., wie in Fi!g. 2 ersichtlich, entweder die Gehwerkfeder d durch ihre Ausbreitung x und Einwirkung auf den Winkelansatz 1a', oder die Alarmwerkfeder cal mittels des am Malteserkreuz q befindlichen Kurbelzapfens k1 den Hebel 1z1, lt, in der Uhrzeigerrichtung und' damit das Mahnorgan h3, wie in Fig.2 und 3 gezeichnet, aus dem Gehäuse w hervorragend gedreht haben, dann wird dasselbe (h3) auch einen Blinden zum Aufzug der Federn mahnen, wenn er bei Handhabung des Alarmwerksperrhebels z (Fig. r bis 4) mit seinen Fingern an das in dessen Nähe nunmehr ziemlich weit hervorstehende Mahnorgan lag stößt oder absichtlich dessen Stand prüft oder aber denjenigen des, wie erwähnt, seitlich durch das Gehäuse w hinausragenden Mahnarmes s5 (Fig. 2), der sich infolge vorgeschrittenen Ablaufes der Gehwerktriebfeder a aus seiner früheren Stellung s5" bei ganz aufgezogener Feder (Zustand ci') bereits bis in die voll gezeichnete Stellung s' hinabbewebgt, und' die Zwischenstellung s5', a' bereits überschritten hat.
  • Selbstverständlich kann auch an .der Alarmwerkfeder d ein solcher Mahnarm s5 (Fig. 2) angeordnet werden. Diese Mahnorgane h3 bzw. s5 (Fig. 2) gehen aber sofort selbsttätig zurück, la' bis auf den Umfang ä' der Feder und damit le in das Gehäuse zurück, sowie s5 in -die Lage s5", wenn die Feder ca bis auf den Uinfaiiga', die Feder a1, wie beschrieben. wenigstens etwa eine halbe Umdrehung aufgezogen wird, wie in Fig. i der Fall.
  • Um aber des. weiteren auf besonders nachlässige oder spät nachts übermüdete oder schläfrige, insbesondere eine Weckeruhr handhabende Personen zudem auch einen gewissen mechanischen Zwang zum Aufzug der Triebfedern auszuüben, wird zweckmäßig das von diesen beeinflußte Mahnorgan h,, k1 (Fig. i bis 4) oder evtl. s5 (Fig. 2) so bemessen oder gestaltet, daß dasselbe unmittelbar oder mittels eines Ansatzes h3 (Fig. 2 bis 4 und- 7) oder h3' (Fig.6) bei Eintritt der festgesetzten Entspannungsgrenze einer Triebfeder ca oder cal jeweils bis in den Drehbereich der Handsperrvorrichtung z, z' (Fig. i bis 4) des Alarmwerkes gelangt und sie blockiert (vgl. Fig.2 bis 4), so daß sie (z) entweder aus der Ruhestellung , z' (Fig. 4, voll gezeichnet) nicht in die Alarmstellung z, w' (Fig. 4, punktiert gezeichnet) oder umgekehrt aus dieser Lage nicht in jene Ruhestellung verstellt werden kann, wobei sie (z, Fig. i biS4) am besten gegen achsiale Verbiegung bzw. Vorbeischlüpfung an jenem Verblokkungsorgan h3 versteift wird, z. B. mittels Schrägarmes .-1 (Fig. 2 und 3).
  • Dieser Schrägarm z1 kann z. B. einerseits mittels des Handgriffes am Horizontalarmvernietet, anderseits, wie letzterer, mit einem Auge um den Alarmglockenpfostenz41 geführt und durch eine lose oder an einem oder an beiden dieser Teifie z, z1 angenietete Distanzhülse u2 in Abstand (von z) gehalten werden, während das Ganze wiederum mittels der üblichen Feder f2, auf Drehreibung wirkend, gegen das Gehäuse w gepreßt wird. Um zu vermeiden, d.aß jemand den Handsperrhebel z nicht genügend weit in die Alarmstellung dreht, kann ein Anschlagstift k2 (Fig.4) angeordnet werden, so daß der Handhebel z alsdann gewohnheitsmäßig bis an diesen Anschlag gedreht wird, wie punktiert in Fig. 2 gezeichnet, und nicht etwa über dem Verblockungsorgan h3 stehenbleibt und dieses hemmt.
  • Die Wirkungsweise _ ist insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich. Denn während z. B. ohne diese Verblockung der Handsperri-ebel z, (Fig. i bis 4) bekanntlich unbehindert auf Sperrung z, z' (Fig. 4, voll gezeich#iet) gestellt werden kann, wobei seine Nase z' de» Alarmklöppel c sperrt - oder umgekehrt der Handhebel z auch unbehindert auf Alarmstelhing z, z' (am Anschlag k2, Fig. 4, anliegend), also seine Nase z1 von der Klöppelstange c (Fig. i bis 4) frei gedreht werden kann, ist nach Anordnung jener selbsttätigen Verblokkung h3 gemäß Fig. 2 bis 4 weder diese eine noch die andere Verstellung des Handsperrhebels z auch nicht gewaltsam möglich, sobald 10 infolge Ablaufes auch nur einer der Triebfedern sich bis in den Drehbereich des Handaperrhebels z gehoben hat. Denn wenn dieser sich z. B. in der Ruhestellung z, . (Fig.4, voll gezeichnet) befand und jemand ihn verdrehen will auf Alarmstellung, so stößt sein Vorsprung z" gegen den ihn nunmehr verblockendlen Arm h3. Oder umgekehrt, wenn der Handsperrhebel z sich etwa in der Alarmstellung z (an lz2, F i'-. 4., anliegen,) befindet, würde er bei dem Versuch, ihn in jene Ruhestellung zu drehen, nunmehr mit seinem Arm z gegen den ihn. auch hierbei verblockenden Arm h3 stoßen, die Alarmglocke in diesem Fahle also so lange weitertönen, bis der Betreffende die Federn bis zum Eintritt des Rückganges des Verblockungsorgans la3 aufgezogen bzw. das, Uhrwerk in beiden Triebfedern mindestens wieder die ndtigen Reserven hat, andernfalls das Alarmwerk völlig abrasselt. Aber gerade in letzterem Falle ird der Handsperrhebel N vorteilhafterweise zur Strafe erst recht gesperrt, der Betreffinde kann ihn erst dann wieder auf Ruhe bzw. beliebig verstellen, wenn er sich bequemt hat, vordem beide Triebfedern a und d je auf die erwähnte notwendigste Mindestspannung aufzuziehen, d. h.. die Geh`verkfeder a etwa auf den Zustand ä' (Fig.2), die @larm,@erl;-feder al um etwa eine halbe Umdrehung bzw. wie in Fig. z. .Die Vorrichtung wirkt somit zugleich erzieherisch.
  • Behufs Erleichterung der Montage des Triebwerkes im Gehäuse w ist es, insbesondere bei Weckeruhren, evtl. erwünscht, wenn (las hierbei durch eiren Schlitz o' (F'.2 und 3) von innen nach außen zu steckende, wie beschrieben als Gefühls- oder Verblokkungsorgan wirkende Ende bzw. der Ansatz h3 des Mahnorgans h bzw. hl (Fig. 2 bis q.) oder z. B. s' (Fig. :2) völlig oder zum Teil von diesen letzteren Hauptorganen abtrennbar ist (hl', Fig. 6) und so erst nach Einsetzen des Werkes in das Gehäuse w, von außen durch einen Schlitz desselben gesteckt, alsdann mit dem Häuptorgan starr oder gelenkig verbunden wird. So z. B. mittels eines Schräubchens oder Stiftes o. dgl. (kg, Fig. 6).
  • Statt dessen: oder zugleich besteht eine Ausführungsform darin, daß dieses Organende bzw. der Ansatz h3 (Fig. 2 bis q.) bzw. h3' (Fig. 6) durch eine am Gehäuse w befindliche, nach innen zu erweiterte Hülse w1 (Fig. 6) bzw. z. B. eine konische Hülse w' (Fig. 7) geführt ist, tun jenes Organende h3 bzw. h', am Uhrwerk befindlich, bei der Montage des letzteren in das Gehäuse w, notgedrungen auch schräg gehalten, durchstecken zu können, während .die verengerte Stelle der Hülse sowohl die Staubdichtung als auch die statische Unterstützung des Organendes h3 gegen Verbiegung bewirkt.
  • Bekanntlich sind schon häufig rein optische Uhrablaufanzeiger vorgeschlagen worden, bei denen irgendein optisches Signal, wie z. B. der Zeigers' (Fis. r), den Ablauf einer Triebfeder anzeigt, was aber an sich bekanntlich wenig nützt, sondern meistens übersehen wird.
  • Es erscheint aber dennoch vorteilhaft, den s@orliegenden Uhrablaufanzeiger tunlichst einfach auch in dieser Hinsicht zu ergänzen und besteht eine Ausführungsform desselben d arin, daß die zur bisher beschriebenen akustischen, gefühls- oder zwangsmäßigen Anzeige des Ablaufes von zwei Triebfedern (wie z. B. a und a3) .erforderlichen Mahnorgane verschiedener Richtung (h, hm, h2, 10, Fig. 2 bis q.) mit einem 'optischen Signalorgan (die Signalscheibe s4, Fig. 2 bis q.) und ihrem Arm aal' kombiniert und nebst diesem zusammen starr verbunden am einfachsten aus einem Materialstück hergestellt, z. B. ausgestanzt sind, so daß an dem ganzen vorhandenen Uhrwerk weiter keine Änderungen zu treffen sind, sondern dieses, Vielfachmahnorgan ohne weiteres in dasselbe eingesetzt werden kann, wobei' jene Signalscheibe s4 oder evtl. irgendein anderer nach außen sichtbar gemachter Teil dieses Vielfachuhrablaufanzeigers (der Arm la3 oder s') zudem mit Leuchtmasse versehen sein kann, zum Zweck der Sich:tbarmachung bei Nacht.
  • Eine Person, welche eine Uhr mit vorliegendem' Uhrablaufan.zei,ger benutzt, bedarf also in allen Fällen weiter keiner besonderen Fachkenntnisse oder Anweisungen, sondern hat lediglich die Federn aufzuziehen, wonach die Uhr bzw. der Wecker sofort wieder ganz normal gellt, vorausgesetzt, daß insbesondere die Geh:werktriebfeder genügend, d. h. min. destens für die ein für allemal eingestellte Gangreserve ausreichend, aufgezogen ist. Ist dies nicht der Fall, so wird der Betreffende trotzdem geweckt, aber vorzeitig.
  • Ein besonderer Vorteil dieses Uhrablaufanzeigers ist auch der, daß der billi-- herstellbare Vielfachhebel, in den üblichen Verkaufsstellen vorrätig gehalten und zwecks nachträglicher Einrichtung eines solchen Uhrablaufanzeigers auch in schon fertige bzw. z. B. schon gebrauchte Weckeruhren eingebaut werden kann von jedem Uhrmacher.

Claims (5)

  1. PATENT-AN spRÜcHE r. Uhrablaufanzeiger für Weckeruhren, bei welchem durch die Gehwerkfeder ein Mahnorgan verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, .daß dieses Organ die Sperrung (f, e, d) des vorhandenen Alarmwerkes (g, c, cl) unabhängig von dessen Zeitauslösevorrichtung (m@a,h,i) zu auPergewöhnlichem Alarm auslöst, sobald die Gehwerkfeder unter einen für die nachfolgende Betriebsdauer noch erwünschten Aufzugsgrad abgelaufen ist.
  2. 2. Uhrahlaufanzeiger nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Mahnorgan (h) auf das vorhandene Alarmwerksperrorgan (f) mittels an ihm (h) oder an letzterem (f, e) oder an beiden zugleich angeordneter schräger Fläche, wie z. B. diejenige an dem besonderen Ansatzarm, einwirkt, zum Zweck, seine Verstellung um die Drehachse (v) ohne weiteres in eine hierzu etwa rechtwinklige .des. Alarmwerksperrorgans (f, e) umzuwandeln und somit dasselbe (h, h2) parallel zu einer Werkplatine (wie t, Fig. 3 und .I) drehbar anordnen zu können.
  3. 3. Uhrablaufanzeiger nach: Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eigentliche Alarmwerksperrorgan, also der Sperrhaken (e', Fig. 5), an dem von der Zeitauslösevorrichtung (in, 1z, i) niedergehaltenen Hauptteil (f) nachgiebig verbunden ist, zum Zweck, seine gesonderte Ati ,-lösung durch den Federablauf zu erleichtern bzw. hierbei einen unerwünscht starken Druck auf die Zeitauslösevorrichtun.g zu vermeiden, während jenes Sperrorgan (e', e) dagegen bei Zeitauslösurg durch einen acn Hauptteil (f') befindlichen \litnehmer (p) gehoben bzw. ausgelöst wird.
  4. Uhrablaufanzeiger nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein und dasselbe Mahnorgan (h, hl, h=), das einerseits (wie z. B. h bzw. la') von der Gehwerkfeder (a) unmittelbar durch deren Ausbreitung verstellt wird, anderseits (wie z. B. hl) von der Weckerfeder (a1) durch einen von .deren Welle (W) entweder mittels Obersetzungsräder (q', q1'), oder aber mittels des üblichen, P-inzahn,mitnehmers (q1) nebst Malteserkreuz (q) angetriebenen Vorsprung oder einen besonderen Kurbelzapfen (hl, Fig. z bis d.) verstellt wird beim Ablauf, und zwar von jeder der beiden Triebfedern in gleichem Drehsinne.
  5. 5. Uhrablaufanzeiger nach Anspruch r bis.., dadurch gekennzeichnet, daß das Mahnorgan (h., hl oder s') so bemessen oder gestaltet ist, d.aß dasselbe unmittelbar oder mittels eines Ansatzes (l0 oder M') bei Eintritt -der festgesetzten Entspannungsgrenze einer Triebfeder (a oder a1) bis in den Drehbereich der Handsperrvorrichtung (w, w') des Alarm«-erkes gelangt und sie blockiert, so daß sie (z) entweder aus der Ruhestellung nicht in die Alarmstellung oder umgekehrt aus dieser Lage nicht in jene Ruhestellung verstellt werden kann.
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