DE338256C - Motorpflug mit heb- und senkbarem Scharrahmen - Google Patents
Motorpflug mit heb- und senkbarem ScharrahmenInfo
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- DE338256C DE338256C DE1916338256D DE338256DD DE338256C DE 338256 C DE338256 C DE 338256C DE 1916338256 D DE1916338256 D DE 1916338256D DE 338256D D DE338256D D DE 338256DD DE 338256 C DE338256 C DE 338256C
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- Germany
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- furrow
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- Expired
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- 239000002689 soil Substances 0.000 claims description 3
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/50—Self-propelled ploughs
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
Bei Motorpflügen, bei denen sämtliche Räder auf dem Lande, d. h. in einer Ebene
laufen, ist es bekannt, den die Schare tragenden Rahmen in dem Fahrgestell federnd so anzuordnen,
daß er beim Auftreffen der Schar« auf Hindernisse nach oben und entgegen der
Fahrtrichtung ausweichen kann. Das Herunterlassen und Herausheben der Schare am Anfang bzw. Ende jeder Furche erfolgt von
ίο Hand oder maschinell, wozu der Pflug vorher
angehalten werden muß.
Es sind ferner Motorpflüge mit einem Triebrad und zwei Laufrädern bekannt, bei
denen das eine Laufrad auf dem Lande läuft, während das andere Laufrad und das Triebrad
in Furchen laufen. Diese Pflüge können verhältnismäßig kurz und schmal gebaut werden.
Auch hier erfolgt das Herunterlassen und Herausheben des die Schare tragenden Rahmens
von Hand oder maschinell.
Die Erfindung bezieht sich auf Motorpflüge der letzteren Art und bezweckt ein selbsttätiges
Herunterlassen und Anheben der Schare, ohne daß ein vorheriges Anhalten des Pfluges notwendig
ist. Dies wird durch Ausnutzung der Höhenänderung beim Übergang des Laufrades aus der Furche auf das Land und umgekehrt
erreicht. Tritt am Anfang einer neu zu ziehenden Furche das eine Laufrad in eine
schon vorgezogene Furche ein, so senkt sich damit das Fahrzeug an der Stelle dieses Laufrades,
und es fassen die Schare den Boden. Beim Pflügen wird dann der beweglich gelagerte
Scharträger durch den beim Pflügen auftretenden Widerstand bis auf die gewünschte
Furchentiefe gesenkt, wobei nach hinten geneigte Führungsschienen den Tiefgang begrenzen. Nach Beendigung der Furche
rollt das Laufrad aus der vorgezogenen Furche unter Anheben des Fahrzeuigrahmens
auf das Land. Dabei werden auch die Schare gehoben und eine Feder zieht dann, sobald das
Laufrad auf dem Lande ist, den Scharträger in die obere Stellung.
In der Zeichnung ist der neue Motorpflug in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des Pfluges während des Pflügens,
Fig. 2 eine Aufsicht und
Fig. 3 eine Vorderansicht.
Fig. 2 eine Aufsicht und
Fig. 3 eine Vorderansicht.
Fig. 4 zeigt den Pflug in Vorderansicht nach dem Pflügen beim Fahren auf dem
Lande.
ι und 2 sind die beiden, durch Spindeln 11,
12 senkrecht verstellbaren Lauf räder und 3 das Triebrad. Der Fahrzeugrahmen 4 besitzt
drei feste, nach hinten geneigte Führungen 6,
in denen der die Schare 10 tragende Rahmen 14, 15, 16 mittels Rollen 7 geführt ist. Dieser
ist durch eine Stange 9 mit einer verstellbaren Feder 8 verbunden.
Die Wirkungsweise ist folgende:
25 sei die vorgezogene Furche, in der das Laufrad 1 laufen soll (Fig. 3). Zu diesem Zweck würden vor dem Beginn des Pflügens die Laufräder entsprechend eingestellt, d. h. das Laufrad 1 wird durch die Spindel 11 bis in die Laufebene des Triebrades 3 gesenkt, und das Laufrad 2 dem Höhenunterschied zwischen der Furche 25 und der Ackeroberfläche 26 entsprechend durch die Spindel 12 hochgestellt. Diese Stellung zeigen die Fig. 1 und 3.
25 sei die vorgezogene Furche, in der das Laufrad 1 laufen soll (Fig. 3). Zu diesem Zweck würden vor dem Beginn des Pflügens die Laufräder entsprechend eingestellt, d. h. das Laufrad 1 wird durch die Spindel 11 bis in die Laufebene des Triebrades 3 gesenkt, und das Laufrad 2 dem Höhenunterschied zwischen der Furche 25 und der Ackeroberfläche 26 entsprechend durch die Spindel 12 hochgestellt. Diese Stellung zeigen die Fig. 1 und 3.
Fährt nun das Laufrad ι in die Furche 25 ein, dann sinkt der vordere rechte Teil des
Fahrzeugrahmens 4 und damit des Scharrahmens so weit, daß die schräg gestellten Schare ro mit den» Spitzen' in den Boden eindringen.
Wenn dann beim Pflügen der Pflug in dieser Stellung weiterfährt, so drückt bzw. hält der gegen die Schare 10 wirkende Bodenwiderstand
den Scharrahmen zurück, wobei die Rollen 7 in den schrägen Führungen 6 aus
der Lage 7' herabrollen und die Schare 10 durch das Senken des Scharträgers in die
Laufebene der Räder 1 und 3 kommen. Dabei wird, die Feder 8 gespannt, bis die Zugkraft
in der Feder 8 aufgehoben ist oder die Rollen 7 gegen den hinteren Teil 13 der Führungen
6 anstoßen.
Wird das Laufrad 1 am Ende der Furche 25 aus der selben auf die Ackeroberfläche 26 gelenkt,
so werden der vordere rechte Teil des Fahrzeugrahmens 4 und damit die-Schare 10
allmählich gehoben, wobei die Schare 10 nach oben gerichtet werden und sich frei arbeiten.
Da das Triebrad 3 in der Furche des letzten Schares läuft, kommt dasselbe durch das Stei-•
gen der Furche auf die Ackeroberfläche 26.
Diese Stellung zeigt Fig. 4. Hierbei nimmt
der Bodenwiderstand auf die Schare ab, und nach einem bestimmten Anheben der Schare
zwingt die Feder 8 den Scharrahmen io, 14, 15, 16 auf den Rollen 7 in die Lage 7' heraufzurollen,
wodurch der Scharrahmen gehoben wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Motorpflug mit heb- und senkbarem Scharrahmen, einem Triebrad und zwei Laufrädern, von denen das eine auf dem Lande und das andere mit dem Triebrad in Furchen läuft, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharrahmen in nach hinten geneigten Führungen (6) mittels Rollen (7) o. dgl. verschiebbar derart angeordnet ist, daß er beim Einfahren des einen Laufrades (1) in die Furche (25) mit den Scharspitzen in den Boden eintritt und durch den beim Pflügen auftretenden Bodenwiderstand auf die gewünschte Furchentiefe sinkt, beim Übergang des Laufrades (1) aus der Furche (25) auf das Land (26) dagegen mit den Scharspitzen (10) nach oben gerichtet und durch eine Kraft (Feder 8 o. dgl.) wieder vorbewegt und gehoben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE338256T | 1916-07-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE338256C true DE338256C (de) | 1921-06-15 |
Family
ID=6222357
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1916338256D Expired DE338256C (de) | 1916-07-19 | 1916-07-19 | Motorpflug mit heb- und senkbarem Scharrahmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE338256C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2626551A (en) * | 1946-11-30 | 1953-01-27 | John Deere Van Brunt Co | Cultivator |
| DE924246C (de) * | 1950-03-07 | 1955-02-28 | Richard Kraft | Zwei- und Mehrfurchenanbaupflug |
-
1916
- 1916-07-19 DE DE1916338256D patent/DE338256C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2626551A (en) * | 1946-11-30 | 1953-01-27 | John Deere Van Brunt Co | Cultivator |
| DE924246C (de) * | 1950-03-07 | 1955-02-28 | Richard Kraft | Zwei- und Mehrfurchenanbaupflug |
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