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DE338222C - UEberfallturm fuer Talsperren - Google Patents

UEberfallturm fuer Talsperren

Info

Publication number
DE338222C
DE338222C DE1918338222D DE338222DD DE338222C DE 338222 C DE338222 C DE 338222C DE 1918338222 D DE1918338222 D DE 1918338222D DE 338222D D DE338222D D DE 338222DD DE 338222 C DE338222 C DE 338222C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tower
dams
overflow
water
overfall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1918338222D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Application granted granted Critical
Publication of DE338222C publication Critical patent/DE338222C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B8/00Details of barrages or weirs ; Energy dissipating devices carried by lock or dry-dock gates
    • E02B8/06Spillways; Devices for dissipation of energy, e.g. for reducing eddies also for lock or dry-dock gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

  • Überfallturm für Talsperren. Bei Talsperren verwendet man zur Abführung von Hochwasser sogenannte Überfalltürme. Diese Türme sind mit ihrem unteren Ende an einen den Staudamm durchsetzenden Kanal angeschlossen. Die Wassermenge, die durch einen Überfallturm in der Zeiteinheit abgeführt werden kann, ist abhängig von der Länge der Überfallkanten (Übersichlänge) und von der zugelassenen Überlaufhöhe. Diese Überlaufhöhe muß man aus Sicherheitsgründen verhältnismäßig niedrig halten.
  • Um nun die Übereichlänge zu vergrößern, wird gemäß der Erfindung in einem Überfallturin eine innere Ringwand angeordnet, deren Innenraum durch Rohrleitungen mit dem Außenwasser in Verbindung steht.
  • Fig. i zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. In dem Turm 3 ist auf einem Traggerüst :2 eine Ringwand i angeordnet. q. sind Rohrleitungen, die den von der Ringwand umschlossenen Innenraum mit dem Außenwasser verbinden. Das Wasser fällt über die Überfallkanten in den Ringraum 5 und wird durch den Kanal 6 in das Unterwasser abgeführt.
  • Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die Übereichlänge des Überfallturmes um die Länge der Überfallkante der inneren Ringwand vergrößert ist. Es lassen sich daher bei gleicher Überlaufhöhe mit dem neuen Überfallturm erheblich größere Wassermengen abführen als bei den bekannten Überlauftürmen. Die Erfindung ermöglicht daher, bei einer gegebenen abzuführenden Wassermenge mit einer geringeren Zahl Überfalltürme oder mit einem Überfallturm von geringerem Durchmesser und dementsprechend geringeren Baukosten auszukommen. Die Erfindung ermöglicht ferner, vorhandene Türme durch Umbau leistungsfähiger zu machen.
  • Die kleineren Türme wird man, wie es in Fig. i angedeutet ist, aus Eisen herstellen, größere dagegen aus Beton, und zwar am zweckmäßigsten aus Eisenbeton. Eine derartige Anordnung ist im Schnitt und im Grundriß in den Fig. 2 und 3 dargestellt. Die Bezugzeichen entsprechen denen der Fig.i.
  • Um die Leistungsfähigkeit eines Überfallturmes bestimmten Durchmessers noch weiter zu vergrößern, können noch weitere innere Ringwände vorgesehen werden.
  • Mit Rücksicht auf den durch die Art der Wasserzuführung entstehenden Druckverlust müssen für gleichzeitiges Arbeiten der äußeren und inneren Überfallkanten die inneren Kanten etwas niedriger als die äußeren Überfallkanten gemacht werden. Man kann aber auch die Überfallkanten der inneren Ringwände so viel niedriger machen, daß beim allmählichen Steigen des Wassers zunächst nur der Überfall über die inneren Ringwände zu arbeiten beginnt und erst, wenn hierdurch nicht genügend Wasser abgeführt wird, auch der Überfall über die äußere Ringwand einsetzt. Die inneren Ringwände arbeiten dann mit einer größeren Überlaufhöhe, also mit einem besseren Wirkungsgrad als die äußere Ringwand. Die größere Überlaufhöhe für die inneren Ringwände ist aber ohne weiteres zulässig, da infolge der Zuführung des Wassers durch die unter dem Wasserspiegel liegenden Rohre q. Treibholz an diese Kanten nicht gelangen kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Überfallturm für Talsperren, gekennzeichnet durch eine oder mehrere innere Ringwände (i), deren Innenräume durch Rohrleitungen (q.) mit dem Außenwasser in Verbindung stehen.
  2. 2. Überfallturm nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Überfallkanten der inneren Ringwände tiefer liegen als die der äußeren.
DE1918338222D 1918-11-05 1918-11-05 UEberfallturm fuer Talsperren Expired DE338222C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE338222T 1918-11-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE338222C true DE338222C (de) 1921-06-15

Family

ID=6222316

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1918338222D Expired DE338222C (de) 1918-11-05 1918-11-05 UEberfallturm fuer Talsperren

Country Status (1)

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DE (1) DE338222C (de)

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