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DE336010C - Schuetzenwaechter fuer Webstuehle mit Schuetzenauswechselung - Google Patents

Schuetzenwaechter fuer Webstuehle mit Schuetzenauswechselung

Info

Publication number
DE336010C
DE336010C DE1919336010D DE336010DD DE336010C DE 336010 C DE336010 C DE 336010C DE 1919336010 D DE1919336010 D DE 1919336010D DE 336010D D DE336010D D DE 336010DD DE 336010 C DE336010 C DE 336010C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shooter
guard
replacement
box
looms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919336010D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EXPLOITATIE MIJ VOOR TEXTIELIN
Original Assignee
EXPLOITATIE MIJ VOOR TEXTIELIN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EXPLOITATIE MIJ VOOR TEXTIELIN filed Critical EXPLOITATIE MIJ VOOR TEXTIELIN
Application granted granted Critical
Publication of DE336010C publication Critical patent/DE336010C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/34Shuttle changing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chutes (AREA)

Description

  • Schützenwächter für Webstühle mit Schützenauswechselung. Die Erfindung betrifft einen Schützenwächter für Schützenaüswechselvorrichtungen für Webstühle, bei welchen die Einstellung der die Auswechselung bewirkenden Teile bei fehlendem Schuß während des Ladenrückganges erfolgt. Dabei wird bisher zugleich das Ausheben des Schützenwächterstechers bewirkt, damit er beim Fehlen des Schützens während des Ladenschlages die Abstellung des Stuhles nicht bewirken kann. Diese Einrichtung gewährt jedoch keine Sicherheit dafür, daß der auszuwerfende Schützen den Auswechselkasten auch wirklich oder vollständig erreicht. Es können sogenann:e Schützenschläge in der Ware und Beschädigungen des Schützens und der Auswechselvorrichtung eintreten, wenn das Auswerfen des Schützens nicht richtig erfolgt, weil der Schützenwächter außer Tätigkeit gesetzt ist.
  • Diesen Mangel beseitigt die Erfindung dadurch, daß der Schützenwächter erst dann außer Tätigkeit gesetzt wird, wenn der auszuwerfende Schützen den Auswechselkasten tatsächlich verlassen hat. Zu dem Zwecke verdrängt der auszuwerfende Schützen nach seinem Austritt aus dem Auswechselkasten ein in seine Bahn ragendes, beweglich an der Lade angeordnetes Glied, dessen Bewegung im Sinne des Aushebens des Schützenwächterstechers auf diesen übertragen wird. Bleibt der Schützen stecken, so bleibt demnach auch der Schützenwächter in Tätigkeit und der Stuhl wird abgestellt, ehe der neue Schützen in den Kasten eingeführt werden kann. Die Neuerung ist ohne Schwierigkeiten bei allen Schützenauswechselvorrichtungen der in Rede stehenden Art anzubringen.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigen die Fig. r und 2 eine Seitenansicht und eine Draufsicht der Anordnung des Erfindungsgegenstandes bei einer Schützenauswechselvorrichtung, bei welcher der Schützen unter der geöffneten Vorderwand des Schützenkastens hindurch ausgeworfen wird, während die Fig. 3, q. und g eine Seitenansicht, eine Draufsicht und eine Rückansicht einer Schützenauswechselvorrichtung mit dem Erfindungsgegenstande zeigen, bei welcher der leere Schützen durch die Rückwand des Schützenkastens austritt.
  • Immer ist es möglich, in die Bahn des aus dem Auswechselkasten ausgetretenen Schützens ein bewegliches Glied an der Lade anzuordnen und dessen Bewegung im Sinne des Aushebens auf den Schützenwächterstecher zu übertragen.
  • In Fig: x und 2 ist a der Schützenkasten, b die bei fehlendem Schuß in ihre Ablenkstellung (Fig.2) eingestellte bewegliche Ablenkfläche für den Schützen an der Rückwand des Schützenkastens, c die aufklappbare, gleichzeitig mit der Ablenkfläche b eingestellte Vorderwand c, unter welcher hindurch der durch b abgelenkte Schützen austritt und d eine Leitkurve, welche den ausgetretenen Schützen nach dem ihn aufnehmenden Sammelbehälter führt. Diese Leitfläche liegt außerhalb des Schützenkastens, und vor ihr befindet sich das in die Bahn des ausgetretenen Schützens e ragende Glied f , welches beweglich, z. B. um eine Achse g schwingbar, an der Lade 1a befestigt ist. Es hat die Form eines einarmigen Hebels und trägt zweckmäßig am oberen Ende eine kugelige Rolle i, um den Verschleiß des Schützens bei Anlaufen zu verhindern. Der austretende Schützen e gelangt zwischen die Leitfläche d und das Glied f, so daß er letzteres verdrängt und ihm mitsamt seiner Achse g eine Schwingung aus der in Fig. r punktierten in die ausgezogene Stellung erteilt. An der Welle g ist mittels Riemchens o. dgl. k der Stecher l des Schützenwächters aufgehängt, so daß bei der der Welle oder Achse g bei der Schwingung des Gliedes f erteilten Teildrehung der Riemen k entsprechend auf die Welle aufgewickelt und dadurch der Stecher l ausgehoben wird, so daß er nicht mehr in Eingriff mit dem Frosche s. zur Abstellung des Stuhles treten kann. Infolgedessen wird der Stecher l also erst dann außer Tätigkeit gesetzt, wenn der Schützen e den Auswechselkasten wirklich verlassen hat, so daß der auszuwerfende Schützen e weder an der Ware noch sonst irgendwelche Zerstörungen und Schäden anrichten kann. Bleibt der Schützen e vor seinem Austritt aus dem Auswechselkasten irgendwo stecken, so wirkt der Schützenwächter frei in der üblichen Weise. Die Lade bleibt dann vor dem Erreichen ihrer Endstellung vorn stehen, und der neue Schützen kann nicht in den Kasten eingeführt werden.
  • In den Fig. 3 bis 5 ist die Rückwand rt des Schützenkastens a derart in den Schützenkasten hineinschwenkbar, daß der auszuwerfende Schützen e hinter der Rückwand zt aus dem Schützenkasten et austritt. Dabei wird er bei der dargestellten Ausführungsform auf der Rückseite des Schützenkastens von einer Fang- oder Abkippschiene o aufgefangen, die von einer Deckplatte P überdeckt wird, welche das Abschleudern des Schützens e nach oben verhindert. An der Deckplatte P waren bisher am Ende in die Schützenbahn reichende Bremsfedern angeordnet. Diese sind gemäß der Erfindung durch eine federnde Klappe q ersetzt, die mittels 'Scharniers r gelenkig an der Hinterkante d:r Deckplatte f angeordnet ist und in die Bahn des ausgetretenen Schützens e ragend, von diesem nach oben verdrängt wird. Die ihr so erteilte Bewegung überträgt die Klappe q mittels Hebels s z. B. auf eine Schiene t, entgegen der Wirkung einer Feder u. Die Schiene t ist in Führungen v auf der Deckplatte gerade geführt und trägt am Ende eine Schubkurve w, welche auf eine Verlängerung x am Fühler y des Stechers l des Schützenwächters derart- wirkt, daß der Fühler y nach rückwärts ausgeschwungen und der Stecher l infolgedessen angehoben wird, wie Fig. 3 es zeigt. Es wird infolgedessen auch hier der Schützenwächterstecher l erst dann außer Tätigkeit gesetzt, wenn der auszuwerfende Schützen e den Auswechselkasten tatsächlich verlasen hat und keine Störungen durch den auszuwerfenden Schützen mehr vorkommen können.
  • Statt der dargestellten und beschriebenen Übertragung der Bewegung der federnden Klappe q auf den Schützenwächterstecher kann auch jedes geeignete andere Gestänge Verwendung finden. Die dargestellte Ausführungsform erschien nur als die einfachste.

Claims (1)

  1. PATrNT-ANSPRUCFI. Schützenwächter für Webstühle mit Schützenauswechselung, dadurch gekennzeichnet, daß der Schützenwächter erst nach vollständigem Austritt des auszuwerfenden Schützens außer Tätigkeit gesetzt wird, indem der auszuwerfende Schützen (e) nach seinem Austritt aus dem Kasten ein in seine Bahn ragendes, beweglich an der Lade oder einem mit dieser verbundenen Teil angeordnetes Glied verdrängt, dessen Bewegung im Sinne des Aushebens des Schützenwächterstechers (Z) auf diesen übertragen wird.
DE1919336010D 1919-04-24 1919-04-24 Schuetzenwaechter fuer Webstuehle mit Schuetzenauswechselung Expired DE336010C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE336010T 1919-04-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE336010C true DE336010C (de) 1921-12-06

Family

ID=6219916

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919336010D Expired DE336010C (de) 1919-04-24 1919-04-24 Schuetzenwaechter fuer Webstuehle mit Schuetzenauswechselung

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