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DE33499C - Neuerungen an Vorhangstangen - Google Patents

Neuerungen an Vorhangstangen

Info

Publication number
DE33499C
DE33499C DENDAT33499D DE33499DA DE33499C DE 33499 C DE33499 C DE 33499C DE NDAT33499 D DENDAT33499 D DE NDAT33499D DE 33499D A DE33499D A DE 33499DA DE 33499 C DE33499 C DE 33499C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
cord
rod
curtain
caps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33499D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. WEBER in Brooklyn, N.-Y., V. St. A
Publication of DE33499C publication Critical patent/DE33499C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H5/00Devices for drawing draperies, curtains, or the like
    • A47H5/02Devices for opening and closing curtains
    • A47H5/032Devices with guiding means and draw cords

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Diese Neuerung bezieht sich auf eine Art von Vorhangeinrichtungen, bei denen das obere Ende des Vorhanges an Kloben oder Blöcken befestigt ist, die an der Zugschnur so angebracht sind, dafs dadurch der Vorhang auf- oder zugezogen werden kann. Die Kloben laufen auf einer Stange, die in einer auf der Unterseite geschlitzten Röhre angeordnet ist.
In der Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι einen verticalen Längsschnitt nach der Linie 1-1 der Fig. 2,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt des linken Endes der Vorrichtung nach der Linie 2-2 der Fig. ι und 3,
Fig. 3 einen Querschnitt nach 3-3 in Fig. 1, Fig. 4 einen solchen nach 4-4 in Fig. 1,
Fig. 5 eine Seiten- und Oberansicht der die Vorhangstange tragenden Console.
A ist eine ihrer ganzen Länge nach an der Unterseite mit einem Schlitz α versehene Röhre von Metall oder anderem passenden Material, die in zwei an der Wand befestigten Consolen B, nahe ihren Enden, fest gelagert ist. Sie kann mit Ringen, Bändern oder Verzierungen b versehen sein, die aber den Schlitz a nicht unterbrechen dürfen. Hier können auch, Fig. 4, Hakend1 vorgesehen sein, um daran ein Lambrequin b2 zu befestigen. Obschon die Consolen B aus einem Stück gemacht werden können, so ist es doch besser, sie, wie aus Fig. 2, 3 und 5 ersichtlich, zu construiren. An die Mauerconsole d ist der Arm c, der mittelst eines Schlitzes und einer in diesem gleitenden Klemmschraube dl verlängert oder verkürzt werden kann, angeschraubt. Das äufsere Ende c* des Armes c ist halbcylindrisch geformt, um die Röhre A aufzunehmen, und mit einem in Scharnier beweglichen Deckel c2 versehen. Sowohl am Untertheil c1, als auf dem Deckel c2 ist je die Hälfte eines Schraubenstutzens c3 angeordnet, Fig. 5, so dafs, wenn der Deckel c2 auf die Röhre A herabgedrückt ist, eine Mutter c4 auf diese Schraube cs geschraubt werden kann, wodurch dann die Röhre A fest in ihre Lagerung geprefst wird. In die Enden der Röhre A sind die Kappen e e1 fest eingesetzt, Fig. 1 bis 3. In die eine e1 ist mittelst Mutter e2 die Stange C eingefügt, während letztere durch ein centrales Loch der zweiten Kappe e hindurchgeht und dann nach unten abgebogen ist. Dieser Winkeltheil e3 wird im Schuh festgehalten. Durch Anziehen der Mutter e2 werden die Flantschen der Kappen fest gegen die Enden der Röhre A und zugleich die Stange C in ihrer Lage gehalten. Ueber die Enden der Röhre A werden kurze Rohrstücke D geschoben, in denen hölzerne Pfropfen E mit Endknöpfen F befestigt sind. G G sind Kloben, die den Vorhang / tragen, Fig. ι und 4. Jeder dieser Kloben besteht aus einem Gehäuse, zwischen dessen Armen/1/1 eine RoIIe1/ sich befindet, durch welche der Kloben G, auf der Stange C rollend, hin- und herbewegt wird. Die1 Arme/ vereinigen sich zu einem Auge/2, von dem eine Schake oder ein Haken/3 durch den Schlitz α der Röhre .4 hindurchgeht und die Vorhangklammer H .trägt, Fig. i, 3 und 4. Die Schake/3 besitzt aufserhalb der Röhre A eine Scheibe/4, um zu verhindern, dafs die Schake in das Innere der Röhre A gezogen wird, wenn der Vorhang bewegt wird. Die Vorhangklammer H be-
steht aus einer verzierten Vorderplatte g mit Schraube g1 und einer hinteren g2, welche als Mutter für die Schraube g \ die auch durch den Vorhang geht, dient. Diese Klammer H ist durch ein Glied gB mit dem Haken der Schake/3 verbunden.
Der Vorhang / oder die beiden Theile desselben werden vermittelst der Schnur J gehandhabt. Ihre Verdoppelung geht um die Scheibe des horizontalen Klobens h, Fig. i, 2 und 3, dessen Gehäuse h1 durch den Bügel /i2 an die Kappe e geschraubt ist. Die beiden . Langstücke der Schnur J sind durch die länglichen Augen /2 der Kloben G gezogen und laufen dann über die vertical stehenden Scheiben h3, deren Gehäuse an die Kappe e1 am anderen (hier rechten) Ende der Röhre A verschraubt ist. Die herabhängenden Enden der Schnur J laufen durch den an dieser Stelle angemessen vergröfserten Schlitz a.
Die äufseren Ecken der beiden Vorhänge sind an den Haken/5 auf oben erklärte Weise angebracht. Die Haken /5 können an den Rohren D oder sonst wie befestigt werden. Die inneren Ecken sind an zwei Hauptkloben G', Fig. ι und 11, befestigt, die sich von den andern Kloben G nur dadurch unterscheiden, dafs sie eine Vorrichtung besitzen, durch welche sie mit der Schnur / verbunden werden, und zwar kann dies der leichten Handhabung wegen von unten her durch den Schlitz α bewerkstelligt werden. Ein Hebel i, Fig. 1, 6 und 11, mit Zähnen ist im Gehäuse jedes Hauptklobens auf der dem zugehörigen Schnurstück entsprechenden Seite eingelegt und ruht auf der Schnur J. Dieses innere Ende des Hebels i ist mit dem Schlüssel i', der zwischen den Schnüren hindurchgeht, gekuppelt, . so dafs beim Herabziehen des Schlüssels z1 die Zähne des Hebels i fest in die Schnur / eingreifen und den Hauptkloben G1 mit derselben verbinden. Durch Drehen des Schlüssels z'1 um 90 ° legt sich der Bart desselben unter passende Einschnitte im Klobengehäuse und über den Hebel i, so dafs der Hebel i nicht loslassen kann, bis der Schlüssel z1 wieder in seine offene Lage gedreht ist. Auf die Weise können die inneren Ecken des Vorhangs / leicht an der richtigen Stelle der beiden Schnurstücke befestigt werden. Es ist klar, dafs durch Ziehen an einem Schnurende beide Vorhangtheile, je nach ihrer augenblicklichen Lage, geöffnet oder geschlossen werden, und dafs, wenn der Vorhang nur aus einem Stück besteht, auch nur ein Hauptkloben G1 nothwendig ist.
Die in Fig. 6 und 7 gezeigte Modification der Einrichtung bezieht sich nur auf die Kappen e e1 und die Befestigung der Stange C in , beiden Kappen durch Muttern. Die Kappe e ohne Flantsch ist in die Röhre A eingeschoben, so dafs ein an derselben befestigter Schraubstift j in den Schlitz α und zugleich in ein passendes Loch des Untertheils cλ der Console B eintritt. Eine auf den Stift j geschraubte Mutter jλ prefst die Kappe e, das Rohr A und die Console B zusammen und vereinigt diese Stücke. Die andere Kappe e J ist dadurch befestigt, dafs der Schraubstift durch ein Loch an der Oberseite der Röhre A gesteckt und durch eine Mutter festgezogen wird. Aus dem Boden der Kappen ist soviel herausgeschnitten, dafs nur ein verticaler Steg stehen bleibt, Fig 7, um Stange C und Kloben h und h1 anzuschrauben.
In Fig. 8 ist gezeigt, wie die Röhre A in direct an der Mauer befestigten zweitheiligen Kappen -B2 durch nach aufsen stehenden Flantsch k der Rohrstücke D gesichert wird.
Unter Umständen kann die Röhre A ganz fortbleiben, Fig. 9. Die Stange C und die Kloben h3 (event, h) werden dann in Bügeln B1 befestigt, die direkt an der Mauer oder den Thürrahmen angebracht sind, oder aber an diese Bügel werden den schon beschriebenen Consolen ähnliche Arme angesetzt, die die Röhre A aufnehmen. Da hier nur ein Vorhang bewegt wird, so ist nur ein Hauptkloben G1 nothwendig, an dem die einfache Schnur J dadurch befestigt ist, dafs zwei Knoten / oder an der Schnur befestigte Knöpfe diesen Hauptkloben zwischen sich nehmen. Zum Auf- und Zuziehen des Vorhangs mufs hier an dem einen oder anderen Ende der Schnur J gezogen werden. Die Stange C kann auch ganz weggelassen werden, Fig. 12. Die Kloben G erhalten dann statt einer Rolle in der Mitte zwei Räder/6 auf einer Welle, mit denen sie auf den flachgeformten unteren Theilen der Röhre A : neben dem Schlitz α wie auf Schienen laufen.
Auch der Arm C der Console B kann wie in Fig. 10 dargestellt modificirt werden; statt den unteren Theil c 1 fest zu machen, sind beide Theile C1C2 beweglich um einen BoI-, zen c5 wie eine Scheere und werden, wenn geschlossen, durch die Mutter c4,, wie oben beschrieben, zusammengehalten. Die zweiten , Schwänze der Theile cl c2 bilden dann den an die Console B zu schraubenden geschlitzten Arm c. ■ .
Es sei noch bemerkt, dafs der Theil der Klobengehäuse G, durch den die Schnur durchgeht, so lang gemacht wird, dafs beim Zusammenfallen des Vorhangs, also beim Oeffnen desselben, die Rollen/oder Räder/6 sich nicht berühren.
Ein Vorzug sämmtlicher beschriebenen Constructionen ist der, dafs bei ihnen die Linie des Zuges der Schnur J unter die Mittelpunkte der Rollen / oder Räder /6 fällt, was den. leichten und sicheren Gang der ganzen Einrichtung bedingt.
Um die ganze Vorrichtung passend für kürzere Längen zu machen, hat man nur die Röhre A und die Stange C passend abzuschneiden , so dafs eine teleskopische Einrichtung des Apparates vermieden ist. Der beschriebene Apparat eignet sich ganz besonders für breite und schwere Vorhänge.

Claims (2)

Patent- Ansprüche:
1. An Vorhangstangen, bei denen die Rollen/" oder Räder /6 der Kloben G auf einer Stange C oder dem flachen Boden der Röhre A kufen, die Anordnung der Schnur J in solcher Weise, dafs sie, und damit die Linie des Zuges unter den Achsen der Rollen/ oder Räder/6 liegt.
2. Die Combination der auf der Unterseite
der ganzen Länge nach geschlitzten Röhre A7 die event, mit den Ringend versehen ist, den mit Flantschen versehenen Kappen e e1, der Stange C, die an ihren Enden in diesen Kappen e e1 gelagert ist, mit den Kloben h h3, die an den Kappen e e1 unterhalb der StangeC befestigt sind.
Die Hauptkloben G \ die mit Rollen oder Rädern versehen sind, deren Achsen über der Linie des Zuges liegen und eine Vorrichtung besitzen, durch welche sie mit der Schnur J fest verbunden werden können, bestehend aus einem Hebel, der auf die Schnur J drückt, und dem Schlüssel i x mit Bart z, so dafs die Verbindung durch den Schlitz der Röhre A gemacht werden kann. Die Construction des Apparates ohne die Röhre A, wie sie' in Fig. 9 gezeigt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33499D Neuerungen an Vorhangstangen Expired - Lifetime DE33499C (de)

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DENDAT33499D Expired - Lifetime DE33499C (de) Neuerungen an Vorhangstangen

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DE (1) DE33499C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257201B (de) * 1964-11-30 1967-12-28 Epsylon Res And Dev Company Lt Elektronischer Schalter
EP0382435A1 (de) * 1989-02-06 1990-08-16 Rotalac Plastics Limited Vorrichtung mit zwei sich auseinanderbewegenden Läden

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257201B (de) * 1964-11-30 1967-12-28 Epsylon Res And Dev Company Lt Elektronischer Schalter
EP0382435A1 (de) * 1989-02-06 1990-08-16 Rotalac Plastics Limited Vorrichtung mit zwei sich auseinanderbewegenden Läden
US5178199A (en) * 1989-02-06 1993-01-12 Rotalac Plastics Limited Bi-parting shutter system

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