DE33499C - Neuerungen an Vorhangstangen - Google Patents
Neuerungen an VorhangstangenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47H—FURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
- A47H5/00—Devices for drawing draperies, curtains, or the like
- A47H5/02—Devices for opening and closing curtains
- A47H5/032—Devices with guiding means and draw cords
Landscapes
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Diese Neuerung bezieht sich auf eine Art von Vorhangeinrichtungen, bei denen das obere
Ende des Vorhanges an Kloben oder Blöcken befestigt ist, die an der Zugschnur so angebracht
sind, dafs dadurch der Vorhang auf- oder zugezogen werden kann. Die Kloben
laufen auf einer Stange, die in einer auf der Unterseite geschlitzten Röhre angeordnet ist.
In der Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι einen verticalen Längsschnitt nach der Linie 1-1 der Fig. 2,
In der Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι einen verticalen Längsschnitt nach der Linie 1-1 der Fig. 2,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt des linken Endes der Vorrichtung nach der Linie 2-2 der
Fig. ι und 3,
Fig. 3 einen Querschnitt nach 3-3 in Fig. 1, Fig. 4 einen solchen nach 4-4 in Fig. 1,
Fig. 5 eine Seiten- und Oberansicht der die Vorhangstange tragenden Console.
Fig. 5 eine Seiten- und Oberansicht der die Vorhangstange tragenden Console.
A ist eine ihrer ganzen Länge nach an der Unterseite mit einem Schlitz α versehene Röhre
von Metall oder anderem passenden Material, die in zwei an der Wand befestigten Consolen
B, nahe ihren Enden, fest gelagert ist. Sie kann mit Ringen, Bändern oder Verzierungen
b versehen sein, die aber den Schlitz a nicht unterbrechen dürfen. Hier können auch,
Fig. 4, Hakend1 vorgesehen sein, um daran
ein Lambrequin b2 zu befestigen. Obschon die
Consolen B aus einem Stück gemacht werden können, so ist es doch besser, sie, wie aus
Fig. 2, 3 und 5 ersichtlich, zu construiren. An die Mauerconsole d ist der Arm c, der mittelst
eines Schlitzes und einer in diesem gleitenden Klemmschraube dl verlängert oder verkürzt
werden kann, angeschraubt. Das äufsere Ende c* des Armes c ist halbcylindrisch geformt,
um die Röhre A aufzunehmen, und mit einem in Scharnier beweglichen Deckel c2 versehen.
Sowohl am Untertheil c1, als auf dem Deckel c2 ist je die Hälfte eines Schraubenstutzens
c3 angeordnet, Fig. 5, so dafs, wenn der Deckel c2 auf die Röhre A herabgedrückt
ist, eine Mutter c4 auf diese Schraube cs geschraubt
werden kann, wodurch dann die Röhre A fest in ihre Lagerung geprefst wird.
In die Enden der Röhre A sind die Kappen e e1 fest eingesetzt, Fig. 1 bis 3. In die eine e1
ist mittelst Mutter e2 die Stange C eingefügt,
während letztere durch ein centrales Loch der zweiten Kappe e hindurchgeht und dann nach
unten abgebogen ist. Dieser Winkeltheil e3 wird im Schuh festgehalten. Durch Anziehen
der Mutter e2 werden die Flantschen der Kappen
fest gegen die Enden der Röhre A und zugleich die Stange C in ihrer Lage gehalten.
Ueber die Enden der Röhre A werden kurze Rohrstücke D geschoben, in denen hölzerne
Pfropfen E mit Endknöpfen F befestigt sind. G G sind Kloben, die den Vorhang / tragen,
Fig. ι und 4. Jeder dieser Kloben besteht aus einem Gehäuse, zwischen dessen Armen/1/1
eine RoIIe1/ sich befindet, durch welche der
Kloben G, auf der Stange C rollend, hin- und herbewegt wird. Die1 Arme/ vereinigen sich
zu einem Auge/2, von dem eine Schake oder ein Haken/3 durch den Schlitz α der Röhre .4
hindurchgeht und die Vorhangklammer H .trägt, Fig. i, 3 und 4. Die Schake/3 besitzt
aufserhalb der Röhre A eine Scheibe/4, um zu verhindern, dafs die Schake in das Innere der
Röhre A gezogen wird, wenn der Vorhang bewegt wird. Die Vorhangklammer H be-
steht aus einer verzierten Vorderplatte g mit Schraube g1 und einer hinteren g2, welche als
Mutter für die Schraube g \ die auch durch den Vorhang geht, dient. Diese Klammer H
ist durch ein Glied gB mit dem Haken der
Schake/3 verbunden.
Der Vorhang / oder die beiden Theile desselben werden vermittelst der Schnur J gehandhabt.
Ihre Verdoppelung geht um die Scheibe des horizontalen Klobens h, Fig. i, 2
und 3, dessen Gehäuse h1 durch den Bügel /i2
an die Kappe e geschraubt ist. Die beiden . Langstücke der Schnur J sind durch die länglichen
Augen /2 der Kloben G gezogen und laufen dann über die vertical stehenden Scheiben
h3, deren Gehäuse an die Kappe e1 am
anderen (hier rechten) Ende der Röhre A verschraubt ist. Die herabhängenden Enden der
Schnur J laufen durch den an dieser Stelle angemessen vergröfserten Schlitz a.
Die äufseren Ecken der beiden Vorhänge sind an den Haken/5 auf oben erklärte Weise
angebracht. Die Haken /5 können an den Rohren D oder sonst wie befestigt werden. Die
inneren Ecken sind an zwei Hauptkloben G',
Fig. ι und 11, befestigt, die sich von den
andern Kloben G nur dadurch unterscheiden, dafs sie eine Vorrichtung besitzen, durch welche
sie mit der Schnur / verbunden werden, und zwar kann dies der leichten Handhabung wegen
von unten her durch den Schlitz α bewerkstelligt werden. Ein Hebel i, Fig. 1, 6 und 11,
mit Zähnen ist im Gehäuse jedes Hauptklobens auf der dem zugehörigen Schnurstück entsprechenden
Seite eingelegt und ruht auf der Schnur J. Dieses innere Ende des Hebels i
ist mit dem Schlüssel i', der zwischen den Schnüren hindurchgeht, gekuppelt, . so dafs
beim Herabziehen des Schlüssels z1 die Zähne
des Hebels i fest in die Schnur / eingreifen und den Hauptkloben G1 mit derselben verbinden.
Durch Drehen des Schlüssels z'1 um 90 ° legt sich der Bart desselben unter passende
Einschnitte im Klobengehäuse und über den Hebel i, so dafs der Hebel i nicht loslassen
kann, bis der Schlüssel z1 wieder in seine offene Lage gedreht ist. Auf die Weise
können die inneren Ecken des Vorhangs / leicht an der richtigen Stelle der beiden Schnurstücke
befestigt werden. Es ist klar, dafs durch Ziehen an einem Schnurende beide Vorhangtheile,
je nach ihrer augenblicklichen Lage, geöffnet oder geschlossen werden, und dafs,
wenn der Vorhang nur aus einem Stück besteht, auch nur ein Hauptkloben G1 nothwendig
ist.
Die in Fig. 6 und 7 gezeigte Modification der Einrichtung bezieht sich nur auf die Kappen
e e1 und die Befestigung der Stange C in ,
beiden Kappen durch Muttern. Die Kappe e ohne Flantsch ist in die Röhre A eingeschoben,
so dafs ein an derselben befestigter Schraubstift j in den Schlitz α und zugleich in ein
passendes Loch des Untertheils cλ der Console B
eintritt. Eine auf den Stift j geschraubte Mutter jλ prefst die Kappe e, das Rohr A und
die Console B zusammen und vereinigt diese Stücke. Die andere Kappe e J ist dadurch befestigt,
dafs der Schraubstift durch ein Loch an der Oberseite der Röhre A gesteckt und
durch eine Mutter festgezogen wird. Aus dem Boden der Kappen ist soviel herausgeschnitten,
dafs nur ein verticaler Steg stehen bleibt, Fig 7, um Stange C und Kloben h und h1 anzuschrauben.
In Fig. 8 ist gezeigt, wie die Röhre A in direct an der Mauer befestigten zweitheiligen
Kappen -B2 durch nach aufsen stehenden Flantsch k der Rohrstücke D gesichert wird.
Unter Umständen kann die Röhre A ganz fortbleiben, Fig. 9. Die Stange C und die
Kloben h3 (event, h) werden dann in Bügeln B1
befestigt, die direkt an der Mauer oder den Thürrahmen angebracht sind, oder aber an
diese Bügel werden den schon beschriebenen Consolen ähnliche Arme angesetzt, die die
Röhre A aufnehmen. Da hier nur ein Vorhang bewegt wird, so ist nur ein Hauptkloben G1
nothwendig, an dem die einfache Schnur J dadurch befestigt ist, dafs zwei Knoten / oder
an der Schnur befestigte Knöpfe diesen Hauptkloben zwischen sich nehmen. Zum Auf- und
Zuziehen des Vorhangs mufs hier an dem einen oder anderen Ende der Schnur J gezogen
werden. Die Stange C kann auch ganz weggelassen werden, Fig. 12. Die Kloben G erhalten
dann statt einer Rolle in der Mitte zwei Räder/6 auf einer Welle, mit denen sie auf
den flachgeformten unteren Theilen der Röhre A :
neben dem Schlitz α wie auf Schienen laufen.
Auch der Arm C der Console B kann wie
in Fig. 10 dargestellt modificirt werden; statt den unteren Theil c 1 fest zu machen, sind
beide Theile C1C2 beweglich um einen BoI-,
zen c5 wie eine Scheere und werden, wenn geschlossen, durch die Mutter c4,, wie oben
beschrieben, zusammengehalten. Die zweiten , Schwänze der Theile cl c2 bilden dann den
an die Console B zu schraubenden geschlitzten Arm c. ■ .
Es sei noch bemerkt, dafs der Theil der
Klobengehäuse G, durch den die Schnur durchgeht, so lang gemacht wird, dafs beim Zusammenfallen
des Vorhangs, also beim Oeffnen desselben, die Rollen/oder Räder/6 sich nicht
berühren.
Ein Vorzug sämmtlicher beschriebenen Constructionen ist der, dafs bei ihnen die Linie
des Zuges der Schnur J unter die Mittelpunkte der Rollen / oder Räder /6 fällt, was den.
leichten und sicheren Gang der ganzen Einrichtung bedingt.
Um die ganze Vorrichtung passend für kürzere Längen zu machen, hat man nur die
Röhre A und die Stange C passend abzuschneiden , so dafs eine teleskopische Einrichtung
des Apparates vermieden ist. Der beschriebene Apparat eignet sich ganz besonders
für breite und schwere Vorhänge.
Claims (2)
1. An Vorhangstangen, bei denen die Rollen/"
oder Räder /6 der Kloben G auf einer Stange C oder dem flachen Boden der
Röhre A kufen, die Anordnung der Schnur J in solcher Weise, dafs sie, und damit die
Linie des Zuges unter den Achsen der Rollen/ oder Räder/6 liegt.
2. Die Combination der auf der Unterseite
der ganzen Länge nach geschlitzten Röhre A7
die event, mit den Ringend versehen ist,
den mit Flantschen versehenen Kappen e e1,
der Stange C, die an ihren Enden in diesen Kappen e e1 gelagert ist, mit den Kloben h h3,
die an den Kappen e e1 unterhalb der StangeC befestigt sind.
Die Hauptkloben G \ die mit Rollen oder Rädern versehen sind, deren Achsen über
der Linie des Zuges liegen und eine Vorrichtung besitzen, durch welche sie mit der Schnur J fest verbunden werden können,
bestehend aus einem Hebel, der auf die Schnur J drückt, und dem Schlüssel i x mit
Bart z, so dafs die Verbindung durch den Schlitz der Röhre A gemacht werden kann.
Die Construction des Apparates ohne die Röhre A, wie sie' in Fig. 9 gezeigt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE33499C true DE33499C (de) |
Family
ID=309462
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT33499D Expired - Lifetime DE33499C (de) | Neuerungen an Vorhangstangen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE33499C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1257201B (de) * | 1964-11-30 | 1967-12-28 | Epsylon Res And Dev Company Lt | Elektronischer Schalter |
| EP0382435A1 (de) * | 1989-02-06 | 1990-08-16 | Rotalac Plastics Limited | Vorrichtung mit zwei sich auseinanderbewegenden Läden |
-
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- DE DENDAT33499D patent/DE33499C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1257201B (de) * | 1964-11-30 | 1967-12-28 | Epsylon Res And Dev Company Lt | Elektronischer Schalter |
| EP0382435A1 (de) * | 1989-02-06 | 1990-08-16 | Rotalac Plastics Limited | Vorrichtung mit zwei sich auseinanderbewegenden Läden |
| US5178199A (en) * | 1989-02-06 | 1993-01-12 | Rotalac Plastics Limited | Bi-parting shutter system |
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