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DE3347529A1 - Werkzeughalter insbesondere fuer eine gesenkbiegepresse - Google Patents

Werkzeughalter insbesondere fuer eine gesenkbiegepresse

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Publication number
DE3347529A1
DE3347529A1 DE19833347529 DE3347529A DE3347529A1 DE 3347529 A1 DE3347529 A1 DE 3347529A1 DE 19833347529 DE19833347529 DE 19833347529 DE 3347529 A DE3347529 A DE 3347529A DE 3347529 A1 DE3347529 A1 DE 3347529A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
pin
holding
working cylinder
area
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833347529
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz 7637 Ettenheim Fetsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eisen & Hammerwerk GmbH
Original Assignee
Eisen & Hammerwerk GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eisen & Hammerwerk GmbH filed Critical Eisen & Hammerwerk GmbH
Priority to DE19833347529 priority Critical patent/DE3347529A1/de
Publication of DE3347529A1 publication Critical patent/DE3347529A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D5/00Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
    • B21D5/02Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves on press brakes without making use of clamping means
    • B21D5/0209Tools therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D5/00Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
    • B21D5/02Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves on press brakes without making use of clamping means
    • B21D5/0209Tools therefor
    • B21D5/0236Tool clamping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mounting, Exchange, And Manufacturing Of Dies (AREA)

Description

  • Werkzeughalter insbesondere für eine Gesenkbiegepresse Die Erfindung betrifft einen Werkzeughalter zum lösbaren Befestigen eines - vorzugsweise aus mehreren miteinander fluchtenden Stücken bestehenden - Werkzeuges insbesondere für eine Gesenkbiegepresse, wobei die Werkzeugstücke in dem Werkzeughalter pneumatisch oder hydraulisch anpreßbar und mechanisch sicherbar sind und für die Anpressung ein mit einem Druckmedium beaufschlagbarer Arbeitszylinder mit Kolben und für die mechanische Sicherung ein in einer Ausnehmung des Werkzeuges oder Werkzeugteiles eingreifender Stift od. dgl. vorgesehen sind.
  • Aus der DE-OS 31 36 440 ist ein derartiger Werkzeughalter bereits bekannt. Dabei wirkt ein Arbeitszylinder auf eine Wippe, die an ihrem dem Zylinder gegenüber dem Wippenlager gegenüberliegenden Ende die Anpreßstelle für das Werkzeug hat. In diesem Bereich ist ein federbelasteter Sicherungsstift vorgesehen, der durch den Druck der Feder in eine Nut des Werkzeuges gedrückt wird und zum Lösen des Werkzeuges zurückgezogen werden muß.
  • Soll ein einzelnes Werkzeugstück aus dem Verbund der miteinander fluchtenden Werkzeugstücke gelöst werden, muß der Spanndruck ausgeschaltet werden, so daß alle Werkzeugstücke nur noch von den Sicherungsstiften gehalten werden. Da diese mechanischen Halterungen ein gewisses Spiel aufweisen müssen, um ungehindert und selbsttätig in ihre Sicherungsposition einschnappen zu können, ergibt sich für die nicht auszuwechselnden Werkzeugstücke beim Abschalten des Anpreßdruckes eine um dieses Spiel mögliche Verschiebbarkeit aus ihrer Arbeitsposition. Wird danach der Spanndruck wieder aufgebracht und ein z. B. relativ dünnes Blech verformt, können Ungenauigkeiten und Abstufungen zwischen den einzelnen Werkzeugstücken vorhanden sein. Darüber hinaus ist bei einem solchen Wechsel oder Entnehmen eines Werkzeugstückes die Gefahr vergrößert, daß das eine oder andere Werkzeugstück ebenfalls herausfällt, da vor allem nach längerem Gebrauch federbelastete Sicherungsstifte unter Umständen nicht mehr voll funktionsfähig sind.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Werkzeughalter der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei welchem ein nach unten herausnehmbares Werkzeugstück unabhängig von den übrigen gelöst und wieder festgespannt werden kann, während alle übrigen Werkzeugstücke eingespannt und somit unverändert in ihrer Position bleiben und dabei nicht nur von der mechanischen Sicherung, sondern auch mittels des Arbeitszylinders gehalten sind. Dennoch soll das Herauslösen eines einzelnen Werkzeugstückes aus dem Verbund der übrigen zur Anpassung des Werkzeuges an unterschiedliche Längen od dgl. einfach und schnell durchführbar sein.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Werkzeughalter der eingangs erwähnten Art dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung als zusätzliche mechanische Halterung des Werkstückes ausgebildet und mit der Spannvorrichtung in dem Sinne gekuppelt ist, daß das Öffnen der mechanischen Halterung die Spannvorrichtung öffnet und das Schließen der mechanischen Halterung die Spannvorrichtung unter Arbeitsdruck setzt.
  • Das Öffnen der mechanischen Halterung bewirkt also auch das Öffnen der zugehörigen Spannvorrichtung, während die übrigen Spannvorrichtungen für die anderen Werkzeugstücke unter Druck bleiben, solange deren mechanische Halterung nicht in Offenstellung gebracht wird. Dabei ist von erheblichem Vorteil, daß nicht eine einfache Sicherung, sondern eine echte zusätzliche mechanische Halterung geschaffen ist, die auch bei Ausfall des Arbeitsdruckes an den Spannzylindern die Werkzeugstücke sicher und zwangsläufig hält, ohne auf Rückstellfedern od. dgl. angewiesen zu sein.
  • Besonders zweckmäßig ist es, wenn der Halte- und Sicherungsstift einen Halteabschnitt und einen Steuerabschnitt für den Arbeitszylinder aufweist und beide Abschnitte gemeinsam durch die Betätigung des Stiftes od. dgl. bewegbar sind. Es ergibt sich dann zwangsläufig beim Öffnen des Stiftes, wobei der Halteabschnitt aus seiner Halteposition herausbewegt wird, daß dann auch der Arbeitszylinder entsprechend drucklos wird bzw. bei einer umgekehrten Bewegung des Stiftes unter Druck gesetzt wird. Dabei können keine Bedienungsfehler auftreten, da der mechanische Haltestift gleichzeitig und vorzugsweise einstückig ein Teil des Steuerventiles für den Arbeitszylinder ist. Die Betätigung eines Haltestiftes beeinflußt also immer nur den Arbeitszylinder eines zugehörigen Werkzeugteiles.
  • Eine besonders zweckmäßige und gut bedienbare Ausführungsform der Erfindung kann darin bestehen, daß der Halte- und Sicherungsstift drehbar gelagert ist und in dem Halteabschnitt unterschiedliche Breiten aufweist und daß das Werkzeug eine Ausnehmung mit einer Hinterschneidung und einem schmalen Eintritt hat, wobei die Eintrittsöffnung in ihrer lichten Weite etwa der schmalen Abmessung des Halteabschnittes des Stiftes und im hinterschnittenen erweiterten Bereich der größeren Breite des Halteabschnittes entspricht und daß im Steuerbereich ein Kanalabschnitt zum Fortsetzen und/oder Unterbrechen der Druckmediumzufuhr zu dem Spannzylinder vorgesehen ist. Dabei kann dieser Kanalabschnitt im Steuerbereich als Querbohrung vorzugsweise entlang einem Durchmesser ausgebildet sein.
  • Der Steuerteil des Stiftes kann bevorzugt als Dreiwegeventil mit zwei Endstellungen ausgebildet sein, deren eine Endstellung den Druckgeber, vorzugsweise eine Hydraulikpumpe, gegebenenfalls aber auch einen Kompressor oder Druckluftbehälter, mit dem Arbeitszylinder verbindet und deren andere Endstellung den Druckgeber von dem Arbeitszylinder trennt und einen Rückweg für den Austritt des Druckmediums insbesondere in einen Öltank öffnet. Somit verbindet die Querbohrung in Halteposition die Zufuhr von Drucköl oder Druckluft zu dem Arbeitszylinder, während eine Verdrehung des Haltestiftes die Querbohrung entsprechend querstellt, so daß dann der Steuerabschnitt als Sperre für dieses Druckmedium dient, während gleichzeitig der im Spannzylinder vorhandene Druck entweichen kann.
  • Gleichzeitig verdreht sich dadurch der breitere Abschnitt des Haltebereiches so, daß er aus dem schmalen Eintritt wieder austreten kann.
  • Jedes Werkzeugstück kann dabei im oberen Randbereich an der der Arbeitskante gegenüberliegenden Seite wenigstens eine sich nach innen erweiternde, randoffene Halteöffnung haben, wobei der sich erweiternde Bereich vorzugsweise kreisrund ist und die schmalere Schlitzöffnung nach außen etwa mittig angeordnet ist. Eine runde Halteöffnung mit entsprechenden Hinterschneidungen im Randbereich des Schlitzes erleichtert das Drehen des Sicherungs- und Haltestiftes. Eine einzige derartige Halteöffnung reicht bei Werkzeugstücken von z. B. 80 bis 120 mm, vorzugsweise 100 mm Arbeitslänge. Falls größere Werkzeugstücke vorgesehen sind, können auch zwei oder mehr Haltevorrichtungen der vorbeschriebenen Art vorgesehen sein.
  • Der mit dem Halteteil verbundene Ventilkörper des Stiftes od. dgl, kann an seiner Peripherie eine Ausnehmung, insbesondere Abflachung od dgl. haben, die beim Verdrehen des Haltebereiches in die öffnungsposition, in der der Halteabschnitt durch den randoffenen Schlitz des Werkzeuges paßt, in den Bereich der Einlaß- bzw. Auslaßöffnung des Spannzylinders kommt und eine Verbindung nach außen, insbesondere zum Hydrauliktank, herstellt. Eine solche Abflachung ist einfach anbringbar und kann je nach seitlicher Ausdehnung eine Verbindung nach außen schon herstellen, wenn der Haltebereich noch nicht völlig in die Entriegelungsposition verdreht ist, so daß unter Umständen in einer solchen Zwischenstellung ein Werkzeugstück auch nur mechanisch kurzzeitig gehaltert bleiben kann.
  • Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand weiterer Ansprüche.
  • Vor allem bei Kombination einzelner oder mehrerer der vorbeschriebenen sowie der in den weiteren Ansprüchen enthaltenen Merkmale und Maßnahmen ergibt sich ein Werkzeughalter, der ein sehr leichtes und schnelles Auswechseln oder Entnehmen einzelner Werkzeugstücke erlaubt, ohne daß dabei die Halteposition der übrigen Werkzeugstücke in irgendeiner Weise beeinflußt oder beeinträchtigt wird, weil diese alle unter dem Anpreßdruck der Spannzylinder bleiben können.
  • Dabei ist vorteilhaft, daß eine einzige Lösebewegung sowohl die mechanische Halterung als auch die Einspannung löst oder schließt, während bisher die Spannvorrichtungen aller Werkzeugstücke geöffnet werden mußten, wenn ein einziges Stück entnommen oder ausgetauscht werden sollte. Darüber hinaus mußte dazu einerseits der Druckgeber für all diese Spannzylinder und andererseits auch der Sicherungsstift des jeweils auszutauschenden Werkzeugstückes gesondert betätigt werden. Die Bedienbarkeit des erfindungsgemäßen Werkzeughalters ist somit erheblich verbessert, da eine einfache Verdrehung eines Haltestiftes genügt, um sowohl die mechanische und formschlüssige Halterung als auch die durch den Anpreßdruck zu lösen oder zu schließen.
  • Nachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als wesentlich zugehörenden Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher beschrieben. Es zeigt: Fig. 1 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Werkzeughalter mit einem Werkzeug in Gebrauchsstellung, wobei sich die mechanische Halterung in ein Drehventil für einen Anpreßzylinder fortsetzt, Fig. 2 einen Querschnitt durch den Bereich des Drehventiles, wobei dieses in einer Position orientiert ist, bei der der Arbeitszylinder unter Druck steht, Fig. 3 eine Ansicht gegen die den Drehkopf des Haltestiftes abgewandte Rückseite mit zwei Anschlägen für die beiden Endstellungen des drehbaren Haltestiftes und Fig. 4 einen Querschnitt durch den mechanischen Haltebereich des Halte- und Sicherungsstiftes mit der zugehörigen Ausnehmung an dem Werkzeugstück gemäß der Schnittlinie IV-IV in Fig. 1.
  • Ein im ganzen mit 1 bezeichneter Werkzeughalter dient zum lösbaren Befestigen eines Werkzeugstückes 2, welches mit mehreren derartigen Werkzeugstücken 2 in Reihe das Werkzeug einer Gesenkbiegepresse bildet. Man erkennt in Fig. 1 am unteren Ende des Werkzeugstückes 2 dessen Arbeitsschneide 3, mit der ein zu verformendes Blech in ein entsprechendes Gesenk gedrückt werden kann.
  • Mit Hilfe eines Arbeitszylinders 4 ist das Werkzeugstück 2 gegen einen Gegenhalter 5 fest anpreßbar, so daß es die Verformungskräfte auf ein entsprechendes Werkstück ausüben kann. Gleichzeitig stützt es sich mit seiner oberen Schmalseite 6 gegen einen oberen Gegenhalter 7 und zusätzlich wird es noch mechanisch gehalten und gesichert.
  • Die mechanische Halterung des Werkstückes, die zusätzlich zu der Spannvorrichtung mit dem Arbeitszylinder 4 und dem Gegenhalter 5 vorgesehen ist, erkennt man vor allem anhand der Figuren 1 und 4; die Funktion dieser mechanischen Halterung wird im folgenden noch beschrieben.
  • Wesentlich ist, daß die zusätzliche mechanische Halterung des Werkzeuges mit der Spannvorrichtung und insbesondere dem Arbeitszylinder 4 in dem Sinne gekuppelt ist, daß das Öffnen bzw. Lösen der mechanischen Halterung auch die Spannvorrichtung öffnet, indem der Arbeitszylinder 4 drucklos wird, während das Schließen der mechanischen Halterung den Arbeitszylinder 4 unter Arbeitsdruck setzt.
  • Im Ausführungsbeispiel ist dazu ein im ganzen mit 8 bezeichneter Halterungs- und Sicherungsstift vorgesehen, der einen Halteabschnitt 9 und einen Steuerabschnitt 10 für den Arbeitszylind.er 4 aufweist, wobei beide Abschnitte 9 und 10 gemeinsam durch die Betätigung des Stiftes 8 bewegbar sind.
  • Im Ausführungsbeispiel ist der Steuerabschnitt 10 des Haltestiftes 8 ein Teil des Steuerventiles 11 für den Arbeitszylinder 4 und dabei gehört dieser Steuerabschnitt 10 einstückig zu dem Stift 8. Man erkennt seitlich des Steuerabschnittes 10, der in metallischer Dichtung innerhalb einer entsprechenden Öffnung 12 angeordnet ist, eine Ausnehmung 13 für den Abfluß von Druckmedium und beidseitig Dichtungen 14.
  • Der Halte- und Sicherungsstift 8 ist drehbar gelagert und weist gemäß Fig. 4 in seinem Halteabschnitt 9 unterschiedliche Breiten auf. Das Werkzeug 2 hat gemäß Fig. 4 eine insgesamt mit 15 bezeichnete Ausnehmung mit einem schmalen Eintritt 16 und einem Bereich mit Hinterschneidungen 17.
  • Dabei entspricht die lichte Weite der Eintrittsöffnung 16 etwa der schmaleren Abmessung des Halteabschnittes 9 des Stiftes 8, während der hinterschnittene erweiterte Bereich 17 der größeren Breite des Halteabschnittes 9 entspricht.
  • In den Figuren 1 und 2 erkennt man, daß im Steuerbereich 10 ein Kanalabschnitt 18 zum Fortsetzen oder Unterbrechen des Zufuhrkanales 19 für das Druckmedium zu dem Spannzylinder 4 vorgesehen ist. Dabei sind die Figuren 2 und 4 in der Halteposition des Werkzeuges 2 dargestellt, d. h. die breitere Abmessung des Halteabschnittes 9 befindet sich unter den Hinterschneidungen 17 innerhalb der Erweiterung der Ausnehmung 15 in formschlüssiger Verbindung mit dem Werkzeug 2, während gleichzeitig das Druckmedium durch die Zufuhr 19 und den Kanalabschnitt 18 im Steuerbereich 10 zu dem Spannzylinder 4 gelangt und. diesen beaufschlagt. Dabei ist der Kanalabschnitt 18 im Steuerbereich 10 als Querbohrung entlang einem Durchmesser ausgebildet.
  • Fig. 1 verdeutlicht, daß der Steuerteil 10 des Stiftes 8 als Dreiwegeventil mit zwei Endstellungen ausgebildet ist, deren eine Endstellung den Druckgeber, z. B. eine Hydraulikpumpe oder auch einen Luftkompressor oder Druckluftbehälter mit dem Arbeitszylinder 4 verbindet, während die andere Endstellung den Druckgeber von dem Arbeitszylinder 4 trennt und gleichzeitig in noch zu beschreibender Weise einen Rückweg für den Austritt des Druckmediums beispielsweise in einen Öltank od. dgl. öffnet. Zu diesem Zweck hat der mit dem Halteteil 9 einstückig verbundene Ventilkörper oder Steuerbereich 10 des Stiftes 4 an seiner Peripherie eine Ausnehmung, die im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 als Abflachung 20 ausgebildet ist. Diese wird beim Verdrehen des Haltebereiches 9 in die Öffnungsposition, also beim Verdrehen um 900 gegenüber der in Fig. 2 und 4 dargestellten Lage, in den Bereich der Einlaß- bzw. Auslaßöffnung 21 des Spannzylinders 4 gebracht, wodurch über die Ausnehmung 13 und einen Auslaßkanal 22 dann die Verbindung nach außen z. B. zu einem Hydrauliktank hergestellt ist. Wird also der Stift 8 aus der in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Lage um 900 so verdreht, daß die Abflachung 20 der Fig. 2 entgegen dem Uhrzeigersinn nach unten in Überdeckung mit der Auslaßöffnung 21 gelangt, wird gleichzeitig der Haltebereich 9 so verdreht, daß er durch den Eintrittsschlitz 1t paßt. Da jedes Werkzeugstück 2 im oberen Randbereich an der der Arbeitskante 3 gegenüberliegenden Seite wenigstens eine derartige sich nach innen erweiternde, randoffene Halteöffnung 15 hat, wobei der sich erweiternde Bereich zur Bildung der Hinterschneidung 17 vorzugsweise kreisrund ist und die schmalere Schlitzöffnung etwa mittig angeordnet ist, kann durch die vorbeschriebene Verdrehung des Stiftes 8 gleichzeitig die mechanische Halterung und die Festlegung des Werkzeugstückes 2 durch den Arbeitszylinder. 4 geöffnet werden. Es läßt sich somit jedes Werkzeugstück 2 unabhängig von einem Nachbarwerkzeugstück lösen oder verankern, während alle übrigen Werkzeugstücke in ihrer Einspann- und Halteposition bleiben. Jeder Spannzylinder 4 kann in vorteilhafter Weise einzeln geöffnet werden, wobei dies durch das Öffnen der mechanischen Halterung selbst in einem Arbeitsgang geschieht.
  • Es sei noch erwähnt, daß dabei der Arbeitszylinder 4 eine Rückstellfeder für seinen Kolben zum Öffnen der Spannvorrichtung aufweisen kann, wie es im Ausführungsbeispiel gedacht ist. Es kann aber auch ein doppelt wirkender Arbeitszylinder vorgesehen sein, bei dem durch Umschalten des Stiftes 8 dann die andere Seite des Kolbens mit Drucköl beaufschlagt würde.
  • Der Halte- und Ventilstift 8 hat einen Kopf 23, der mit einem Mehrkant versehen sein könnte, im Ausführungsbeispiel aber einen Schlitz 24 zum Ansetzen eines Betätigungswerkzeuges aufweist. Dadurch ist es möglich, daß der Kopf versenkt an dem Gegenhalter 5 angeordnet ist, wo er dennoch bequem erreichbar ist. Da lediglich eine einfache Drehbewegung durchgeführt werden muß, bleibt der Kopf 23 in beiden Endstellungen versenkt.
  • Der äußere Eintritt 16 in den zu der Hinterschneidung 17 führenden randoffenen Schlitz für den Halteteil 9 des Sicherungsstiftes 8 ist im Ausführungsbeispiel trichterförmig geformt und verjüngt sich vom äußeren Rand nach innen hin, so daß das Einfügen eines Werkzeugstückes 2 erleichtert ist.
  • In Fig. 3 erkennt man noch, daß Anschläge 25 an der Spannvorrichtung und ein Vorsprung 26 od. dgl. an dem Stift 8 vorgesehen sind, mit dem die beiden Endstellungen des Drehstiftes 8 fixiert sind.. Dabei liegen diese beiden Endstellungen in dem Ausführungsbeispiel gemäß etwa 900 aus einander.
  • Es sei außerdem erwähnt, daß die Abflachung 20 zur Verbindung des Arbeitszylinders 4 mit einem drucklosen Bereich so groß bemessen ist, daß sie diese Verbindung schon nach einer geringfügigen Verdrehung herstellen kann, so daß in dieser Position vor der mechanischen Entriegelung bereits die Zuleitung zum Druckgeber zu dem Arbeitszylinder 4 gesperrt und dieser drucklos ist, also das Werkzeugstück 2 bereits etwas gelockert ist.
  • Soll ein Werkzeugstück aus dem Verbund des Gesamtwerkzeuges einer Gesenkbiegepresse oder einer ähnlichen Maschine entnommen werden, um das Gesamtwerkzeug an unterschiedliche Arbeitslängen anzupassen, Reparaturen durchzuführen od.
  • dgl. genügt es, den Stift 8 um 90°zu verdrehen. Dadurch wird ausschließlich die Halterung dieses Werkzeugstückes geöffnet, während alle übrigen Werkzeugstücke nicht nur mechanisch, sondern auch mittels des Anpreßdruckes gehaltert bleiben. Genauso leicht kann ein neues Werkzeugstück eingefügt werden, indem man es mit seiner Ausnehmung 15 über den Haltebereich 9 des Sicherungsstifes 8 von unten her einschiebt und dann den Sicherungsstift 8 geringfügig verdreht. Dadurch wird gleichzeitig die mechanische Kupplung hergestellt und der Druck auf den Arbeitszylinder 4 freigegeben.
  • Alle in der Beschreibung, den Ansprüchen, der Zusammenfassung und der Zeichnung dargestellten Merkmale und Konstruktionsdetails können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander wesentliche Bedeutung haben.
  • - Zusammenfassung - - Leerseite -

Claims (13)

  1. Werkzeughalter insbesondere für eine Gesenkbiegepresse Ansprüche Werkzeughalter zum lösbaren Befestigen eines - vorzugsweise aus mehreren miteinander fluchtenden Stükken bestehenden - Werkzeugen insbesondere für eine Gesenkbiegepresse, wobei die Werkzeugstücke in dem Werkzeughalter pneumatisch oder hydraulisch anpreßbar und mechanisch sicherbar sind und für die Anpressung ein mit einem Druckmedium beaufschlagbarer Arbeitszylinder mit Kolben und für die mechanische Sicherung ein in einer Ausnehmung des Werkzeuges oder Werkzeugteiles eingreifender Stift od. dgl. vorgesehen sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß daß die Sicherung als zusätzliche mechanische Halterung des Werkzeugstückes (2) ausgebildet und mit der Spannvorrichtung (4, 5) in dem Sinne gekuppelt ist, daß das öffnen der mechanischen Halterung die Spannvorrichtung öffnet und das Schließen der mechanischen Halterung die Spannvorrichtung unter Arbeitsdruck setzt.
  2. 2. Werkzeughalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halte- und Sicherungsstift (8) einen Halteabschnitt (9) und einen Steuerabschnitt (10) für den Arbeitszylinder (4) aufweist und beide Abschnitte gemeinsam durch die Betätigung des Stiftes (8) od. dgl. bewegbar sind.
  3. 3. Werkzeughalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerabschnitt (10) des Haltestiftes (8) ein Teil des Steuerventiles ist und vorzugsweise einstückig zu dem Stift (8) gehört.
  4. 4. Vorrichtung insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Halte- und Sicherungsstift (8) drehbar gelagert ist und in dem Halteabschnitt (9) unterschiedliche Breiten aufweist und daß das Werkzeug (2) eine Ausnehmung (15) mit einer Hinterschneidung (17) und einem schmaleren Eintritt hat, wobei die Eintrittsöffnung (16) in ihrer lichten Weite etwa der schmaleren Abmessung des Halteabschnittes (9) des Stiftes (8) und im hinterschnittenen erweiterten Bereich der größeren Breite des Halteabschnittes entspricht und daß im Steuerbereich (10) ein Kanalabschnitt (18) zum Fortsetzen und/oder Un terbrechen der Druckmediumzuführ zu dem Spannzylinder (4) vorgesehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet1 daß der Kanalabschnitt (18) im Steuerbereich (10Y als Querbohrung vorzugsweise entlang einem Durchmesser ausgebildet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerteil (10) des Stiftes (8) als Dreiwegeventil mit zwei Endstellungen ausgebildet ist, deren eine Endstellung den Druckgeber, vorzugsweise eine Hydraulikpumpe, mit dem Arbeitszylinder (4) verbindet und deren andere Endstellung den Druckgeber von dem Arbeitszylinder (4) trennt und einen Rückweg für den Austritt des Druckmediums insbesondere in einen blank öffnet.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Werkzeugstück (2) im oberen Randbereich an der der Arbeitskante (3) gegenüberliegenden Seite wenigstens eine sich nach innen erweiternde, randoffene Halteöffnung (15) hat, wobei der sich erweiternde Bereich (17) vorzugsweise kreisrund ist und die schmalere Schlitzöffnung (16) nach außen etwa mittig angeordnet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Halteteil (9) verbunleine Ventilkörper des Stiftes (4) od. dgl. an seiner Peripherie eine Ausnehmung, insbesondere Abflachung (20) od. dgl. hat, die beim Verdrehen des Haltebereiches (9) in die Öffnungsposition, in der der Halteabschnitt (9) durch den randoffenen Schlitz (.1b) des Werkzeuges (2) paßt, in den Bereich der Einlaß- bzw.
    Auslaßöffnung (21) des Spannzylinders (4) kommt und eine Verbindung nach außen, insbesondere zum Hydrauliktank, herstellt.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Halte- und Ventilstift (8) einen Kopf (23) mit einem Mehrkant und/oder Schlitz (24) zum Ansetzen eines Betätigungswerkzeuges aufweist, insbesondere eine Ausnehmung für den Eingriff eines Spezialwerkzeuges hat.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Eintritt (16) in den zu der Hinterschneidung (17) führenden randoffenen Schlitz für den Halteteil (9) des Sicherungsstiftes (8) trichterförmig sich vom äußeren Rand nach innen hin verjüngt.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß Anschläge (25) und ein Vorsprung (26) od, dgl. an dem Stift (8) vorgesehen sind, mit dem die beiden Endstellungen des Stiftes (8) fixiert sind und daß vorzugsweise die beiden Endstellungen etwa 900 auseinanderliegen.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abflachung (20) zur Verbindung des Zylinderraumes mit dem drucklosen Bereich insbesondere dem Hydrauliktank so groß bemessen ist, daß sie diese Verbindung schon nach geringfügiger Verdrehung herstellt und daß in dieser Position vor der mechanischen Entriegelung die Zuleitung vom Druckgeber zu dem Arbeitszylinder (4) gesperrt ist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder (4) eine Rückstellfeder für den Kolben zum Öffnen des Spannzylinders (4) aufweist undoder doppelt wirkend ausgebildet ist.
    - Beschreibung -
DE19833347529 1983-12-30 1983-12-30 Werkzeughalter insbesondere fuer eine gesenkbiegepresse Withdrawn DE3347529A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0256245A3 (en) * 1986-08-12 1988-05-25 Eisen & Hammerwerk Gmbh Tool holder, in particular for a folding machine or the like
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