DE3344976A1 - Koksofentuer in leichtbauweise - Google Patents
Koksofentuer in leichtbauweiseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Koksofentür für Horizontalkammerverkokungsöfen
mit einem Türkörper, der aus einer elastischen, dünnwandigen Dichtplatte besteht, deren die
Dichtschneide tragender Rand über einen sich an den Riegelbolzen abstützenden Abdichtungsrahmen am Ofenrahmen gehalten
ist, so wie mit einer auf der Innenseite der Dichtplatte und im Abstand dazu angeordneten, in den Ofen hineinragenden
Verkokungsplatte.
Die bisher fast ausschließlich im Einsatz befindlichen
Koksofentüren bestehen aus einem schweren Gußkörper, der bis zu 5 t und mehr Gewicht aufweisen kann. Derartige Koksofentüren,
die zu dem auf der Innenseite in der Regel einen schweren keramischen Stopfen von etwa o,4 m Tiefe
aufweisen, sind schwer zu handhaben und erfordern entsprechend aufwendige Bedienungsmaschinen.
Gegenüber diesen bekannten Koksofentüren weist die beispielsweise
aus der P 31 38 4o6.4 bekannte Koksofentür ein wesentlich geringeres Eigengewicht auf, so daß sie einfacher
zu handhaben und auch genauer vor dem Koksofen zu positionieren ist. Der Türkörper selbst wird an mehr als
zwei Verbindungsstellen mit dem Kammerrahmen verbunden bzw.
gegen ihn angepreßt. Die bekannte Koksofentür besteht aus einer Dichtplatte, die den eigentlichen Türkörper darstellt
und die am Rand Dichtschneiden aufweist, die über Andruckelemente beansprucht bzw. gegen denKammerrahmen gedrückt
werden, wobei sich diese Andruckelemente gegen einen durchgehenden Abdichtungsrahmen, der durch ein U-Profil
o.a. gebildet ist, gegen die über die Höhe verteilt angeordneten Riegelbolzen abstützen. Um eine möglichst
gleichmäßige Abstützung zu gewährleisten, sind sechs oder
mehr derartiger Riegelbolzen vorgesehen. Eine derartige Koksofentür zeichnet sich durch das wesentlich geringere
Gewicht und auch durch eine sehr hohe Flexibilität aus,
da der Türkörper, wie geschildert, nur aus der dünnwandigen Dichtplatte besteht. Sie paßt sich von daher ohne
großen Aufwand dem jeweiligen Verlauf des Ofenrahmens an. Bekannterweise werden die Ofenrahmen aufgrund der Temperaturbeanspruchung
ebenso wie die Türen aus ihrer Lage herausgebogen, wodurch Undichtigkeiten auftreten können, da
die Dichtschneide dann nicht mehr ausreichend dicht auf
den Ofenrahmen aufgepreßt werden kann. Dies ist, wie erläutert, bei den bekannten elastischen Türen mit der
Dichtplatte als Türkörper nicht der Fall. Die Elastizität des durchgehenden Türkörpers wird weiter dadurch erhöht
undgleichzeitig sein Gewicht verringert, daß auf der Innenseite kein Steinstopfen mehr vorgesehen ist, sondern eine
über Distanzstücke im Abstand zum Türkörper gehaltene Verkokungsplatte.
Es hat sich gezeigt, daß bei längeren Standzeiten durch auftretende Verschmutzungen oder sonstige Beeinträchtigungen
eine ausreichend gleichmäßige Belastung der Dichtschneide über das Andruckelement nicht immer gegeben
ist. Dieses Andruckelement, vorzugsweise ein aufblasbarer
Schlauch, muß außerdem gegen die verhältnismäßig hohen Temperaturen geschützt werden und stellt damit den
Schwachpunkt der ganzen Koksofentür dar. Auch ist die Anordnung mehrerer Riegelbolzen über die Höhe der Koksofentür
gesehen, nicht immer einfach zu verwirklichen, insbesondere dann, wenn vorhandene Koksöfen mit den geschilderten
Koksofentüren im nachhinein ausgerüstet werden
sollen. Weiter ist von Nachteil, daß durch den verwendeten biegesteifen, rundumlaufenden Abdichtungsrahmen, gegen den
sich das Andruckelement abstützt, derartige Koksofentüren doch wieder ein der Flexibilität entgegenwirkendes Element
aufweisen, das darüberhinaus die Koksofentür gewichtsmäßig
zusätzlich belastet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine insgesamt flexible Koksofentür zu schaffen, die eine sichere
und auch bei hoher Hitzeeinwirkung und langen Standzeiten
einwandfreie Anpassung des Türkörpers an den jeweiligen Ofenrahmen gewährleistet.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
der Abdichtungsrahmen als in Richtung Ofenrahmen flexibles in die andere Richtung verstarrbares Druckausgleichsgestänge
ausgebildet ist, das über die Länge der Dichtplatte in vorgegebenen Abständen auf diese einwirkend angeordnet
ist.
Derart ausgebildete Koksofentüren zeichnen sich durch
erstaunlich geringes Gewicht aus, das sowohl auf die leichte Ausbildung der als TUrkörper dienenden Dichtplatte
wie auch auf die u.a. als Abstandshalter dienende Verkokungsplatte
zurückzuführen ist. Überraschend ist aber nun der gesamte Türkörper so. flexibel, daß er sich über seine
gesamte Länge der jeweiligen Form des Ofenrahmens vollständig anpassen kann. Die Dichtplatte liegt überall dicht
auf dem Ofenrahmen auf bzw. die daran angebrachte Dichtschneide kann über die gesamte Höhe der Koksofentür überall
für einen dichten Abschluß des Ofeninneren gegenüber der Atmosphäre sorgen. Die Flexibilität des gesamten Türkörpers
hat aber nicht nur den Vorteil, daß dieser sich dicht an den mehr oder weniger verbogenen Ofenrahmen anlegen
kann, sondern ermöglicht darüberhinaus auch bei auf dem Ofenrahmen aufsitzenden Verunreinigungen deren Zerstörung,
weil der einzelne Abschnitt der Dichtplatte bzw. der Dichtschneide mit hoher Kraft auf den Ofenrahmen aufgepreßt
wird. Diese hohe Kraft wird durch geeignete Aggregate erzeugt und über das Druckausgleichsgestänge an viele
Stellen der Koksofentür weitergegeben.
Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung besteht das Druckausgleichsgestänge aus ineinandergeschacht-
elten, aufeinander bzw. beidseitig auf den Längsrand der
Dichtplatte einwirkenden Druckausgleichsböcken. Diese
Druckausgleichsböcke gewährleisten die gleichmäßige Übertragung des Anpreßdruckes und die über kurze Wege zu erzielende
Verbiegung der Dichtplatte entsprechend der Verbiegung des Ofenrahmens. Außerdem kann ein derartiges
Druckausgleichsgestänge so ausgebildet werden, daß bei gezielter Aufbringung oder Weiterleitung des Anpreßdruckes
und vorteilhafter Flexiblität in sich nur eine geringe gewichtsmäßige
Belastung des Gesamtsystems eintritt.
Die Flexibilität einerseits und die notwendige Weiterleitung der Anpreßdrücke andererseits ist in vorteilhafter
Weise dann gegeben, wenn das Druckausgleichsgestänge sich mit seinen Pratzen auf der Dichtplatte abstützende Druckausgleichsböcke
aufweist, die mit ihrem Rücken gelenkig mit weiteren als Verbindungsbock oder Verteilerbock wirkenden
Druckausgleichsböcken verbunden sind. Ein derartiges Druckausgleichsgestänge ist in Richtung Ofenrahmen sehr
flexibel, während es beim Vorsetzen der Koksofentür und beim Anpreßen sich automatisch verstarrt.
Einerseits um eine ausreichende Flexibilität zu gewährleisten und um andererseits den Aufbau nicht zu groß zu
gestalten, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, das Druckausgleichsgestänge
unterteilt auszubilden und je einem Riegelbolzen beidseitig zuzuordnen. Bei den üblichen Koksofentüren
mit zwei Riegelbolzen werden somit vier Druckausgleichsgestänge benötigt, die in der Regel gleich ausgebildet
sind und damit untereinander ausgetauscht werden können. Außerdem kann über diese entsprechend ausgebildeten
Druckausgleichsgestänge die notwendige Anpreßkraft auf vorteilhaft kurzen Wegen verteilt auf die Dichtplatte und die Dichtschneide aufgebracht werden. Dabei
weisen die Druckausgleichsgestänge zweckmäßig je vier mit
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- Io -
ihren beiden Pratzen auf die Dichtplatte einwirkende Druckausgleichsböcke
auf, die sich über zwei Verbindungsböcke und den Verteilerbock am Riegelbolzen abstützen. Da die
einzelnen Druckausgleichsböcke bzw. die Verbindungsböcke und Verteilerböcke ineinandergeschachtelt sind, entsteht
ein nur geringe Höhe aufweisendes Aggregat, das insgesamt an acht Stellen auf die Dichtplatte einwirkt, so daß bei
Koksofentüren von etwa 6 m an insgesamt 18 Stellen über die Höhe gesehen und auf beiden Seiten die Dichtplatte und
damit die Dichtschneide gegen den Ofenrahmen gedrückt wird. Dies führt zu der bereits weiter vorne geschilderten
gleichmäßigen Anpressung der flexiblen Dichtplatte an den mehr oder weniger verbogenen Ofenrahmen.
Der benötigte Anpreßdruck wird auf einfache Art und Weise und für die auf beiden Längsseiten der Dichtplatte
angeordneten Druckausgleichsgestänge erzeugt bzw. auf
diese gleichmäßig übertragen, indem erfindungsgemäß die einem Riegelbolzen zugeordneten Druckausgleichsgestänge
über ein Brückenteil miteinander verbunden sind, das über ein Verstell aggregat im Abstand zum Riegelbolzen veränderbar
ist. Bei dem Verstel1 aggregat handelt es sich zweckmäßig
um eine Spindel, die auf einfache Art und Weise von der Türabhebemaschine bedient werden kann. Dabei werden die
Spindeln beider Riegelbolzen gleichzeitig betätigt, wodurch eine gleichmäßige und gleichzeitige Anpressung der
Dichtplatte gewährleistet ist.
Um die Fixierung der Druckausgleichsgestänge an der Dichtplatte zu gewährleisten, sind die Pratzen der jeweils dem
oberen Rand der Dichtplatte zugeordneten Druckausgleichsböcke mit der Dichtplatte verbunden beispielsweise verschweißt.
Das gleiche gilt zweckmäßig auch für die dem unteren Riegelbolzen zugeordneten Druckausgleichsgestänge.
Allerdings kann es hier zweckmäßiger sein, dem Druckaus-
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• · 4
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gleichsgestänge mehrere auf der Dichtplatte angeordnete
Gleitführungen zuzuordnen, die dann auch so ausgebildet
werden können, daß sie gleichzeitig zur Fixierung des Druckausgleichsgestänges mit beitragen. Auf diese Weise
ist zweckmäßig und ohne großen Aufwand sichergestellt, daß
die einzelnen Druckausgleichsgestänge immer an der vorgegebenen Stelle positioniert sind und damit an diesen
Stellen den Druck über die Dichtplatte auf die Dichtschneide übertragen.
Erfahrungsgemäß treten Undichtigkeiten am ehesten am
oberen und unterenEnde der Koksofentür auf. Dies ist allein schon dadurch bedingt, daß die Ofenrahmen meist etwa mittig
ausbauchen und von daher die Koksofentür bzw. die Dichtschneiden in den Endbereichen der Koksofentüren die
größte Biegung ausführen und aufnehmen müssen. Diese Probleme treten in der geschilderten Art bei der neuen Koksofentür
in Leichtbauweise nicht auf, weil die den Türkörper bildende Dichtplatte und das Druckausgleichsgestänge
sehr flexibel sind. Um auch mit diesem Gestänge dort gezielt unterschiedliche Drücke aufzubringen, wo
diese benötigt werden, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß
die Druckausgleichsböcke unterschiedlich lang ausgebildet
sind. Damit kann durch unterschiedliche Abstände beispielsweise
in dem Endbereich der Tür ein höherer Druck und in der Mitte der Tür ein geringerer Druck auf die Dichtplatte
aufgebracht werden. Hierzu ist es zweckmäßig, die Länge der Druckausgleichsböcke vom oberen und vom unteren Rand
zur Mitte der Dichtplatte von Druckausgleichsbock zu Druckausgleichsbock
zunehmend zu variieren. Auf diese Weise wird der höchste Anpreßdruck im Bereich des oberen und
unteren Randes auf die Dichtplatte übertragen.
Überraschend ist es auch möglich, bei einer derart ausgebildeten Koksofentür ein aktivierbares Andruckelement
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zu verwenden. Hierzu sieht die Erfindung vor, daß zwischen der Dichtplatte und den Pratzen der Druckausgleichsböcke
ein aktivierbares Andruckelement angeordnet ist, wobei die Druckausgleichsböcke sich jeweils an einem ihnen zugeordneten
und in der Höhe verschiebbaren Riegelbolzen abstützen. Über die Druckausgleichsböcke wird der vom Andruckelement
auf die Dichtschneide aufzubringende Andruck vergleichmäßigt,
weil sich das Andruckelement nicht nur am Riegelbolzen, sondern vielmehr an den jetzt vorhandenen
mehreren Stützpunkten abstützt. Dadurch, daß auf einen stabilen Abdichtungsrahmen verzichtet und statt dessen das
Druckausgleichsgestänge verwendet wird, wird auch hier die Flexibilität der Koksofentür erheblich verbessert, da sie
sich vorteilhaft auch auf kürzestem Weg an den Verlauf des Ofenrahmens anpassen läßt. Aufgrund der Verteilung der Andruckpunkte
wird gleichzeitig die Beanspruchung auch bezüglich der Hitzeeinwirkung bzw. der Weiterleitung der hohen
Temperaturen in den Bereich des Andruckelementes reduziert, so daß die Standzeiten derartiger flexibler Koksofentüren
vorteilhaft erhöht werden. Die Anpassung des Türkörpers an den jeweiligen Ofenrahmenverlauf bleibt auch
nach hohen Standzeiten erhalten.
Um auch hier allzu große Druckausgleichsgestänge zu vermeiden,
ist es zweckmäßig, mehrere Riegelbolzen über die Höhe vorzusehen, die dann beispielsweise durch Einführen
in die Riegelhaken die für das Verspannen über das Andruckelement notwendigen Widerlager schaffen. Um die Riegelbolzen
ohne großen Aufwand führen und um den Verbund der einzelnen Teile beim Herausheben der Koksofentür aus dem
Koksofen zu sichern, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß
die Druckausgleichsböcke mit einem den jeweiligen Riegelbolzen umfassenden Haken ausgerüstet sind, die entgegengesetzt
zu den Riegelhaken geöffnet sind. Damit sind die Endbereiche des Riegelbolzens vorteilhaft gleichmäßig geführt
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Λ, β β
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und sicher gelagert, unabhängig davon, ob der Verspannzustand oder der entspannte Zustand gegeben ist.
Nach dem erläuterten Verfahren werden nach dem Vorsetzen der Koksofentüren bzw. deren Aufsetzen auf einen
Stopper die Riegel nach unten gezogen, so daß sie hinter dem Riegelhaken liegen, wonach dann das Andruckelement
beaufschlagt wird und zur Verspannung des gesamten Systems führt. Die Riegelbolzen können dabei in vorteilhafter
Weise mit einer einzigen Vorrichtung verschoben werden, indem die in den Haken verschieblichen Riegelbolzen
erfindungsgemäß Ansätze aufweisen, an die Flacheisen zur Verbindung mit dem nächsten Riegelbolzen angeschraubt
sind. Beim Betätigen eines der Riegelbolzens werden somit automatisch auch die anderen Riegelbolzen
verschoben.
Als Andruckelement kann neben dem rundumlaufenden,
vorzugsweise als Schlauch ausgebildeten Element nach einer weiteren Ausbildung auch ein mittig angeordnetes
Andruckelement Verwendung finden. Zweckmäßig ist dabei
jedem Riegelbolzen ein mittig der Dichtplatte angeordnetes, zwischen Dichtplatte und Riegelbolzen verspannbares
Druckelement, vorzugsweise ein in einem hutförmigen Topf angeordneter Gummibalg zugeordnet. Eine
solche Ausbildung und Anordnung des Druckelementes verringert die Gefahr der Beschädigung und vor allem fallen
nicht alle Andruckelemente bzw. Druckelemente gleichzeitig
aus, so daß die Sicherheit des Betriebes sich bei Einsatz derartiger verteilt angeordneter Druckel emente
erhöht.
Eine vorteilhafte Absicherung der gesamten Koksofentür, insbesondere im Bereich der oberen und unteren horizontal
verlaufenden Dichtleiste ist erfindungsgemäß da-
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durch erreicht, daß sechs Riegelbolzen über die Höhe der Dichtplatte verteilt angeordnet sind, wobei der oberste
Riegelbolzen rund 2oo mm und der unterste Riegelbolzen rund 35o mm vom horizontalen Teil der Dichtschneide entfernt
und parallel dazu verlaufend angeordnet ist. Über eine derartige Anordnung können gleichzeitig durch die
im Bereich der Riegelbolzen angeordneten Druckelemente so hohe Kräfte in diesen Bereich übergeleitet werden,
daß die Dichtigkeit der Koksofentür insgesamt gewährleistet
ist.
Zum Schutz des rundumlaufenden Andruckelementes ist
es vorteilhaft, wenn zwischen dem das Andruckelement aufweisenden U-Profil und der Dichtplatte ein weiteres, in
den Flanschen regelmäßige Ausnehmungen aufweisendes und das U-Profil mit dem Andruckelement abstützendes U-Profil
mit den Flanschen auf der Dichtplatte abgestützt angeordnet ist. Dieses zweite U-Profil bildet eine Art
Kühlleiste, weil in dem verbleibenden Raum zwischen den
Flanschen so viel Luft zirkulieren kann, daß das darüberliegende Andruckelement nur bedingt durch die vom Koks
bzw. dem Koksofen ausgehende Hitze beansprucht wird. Da sich das zweite U-Profil nur mit den Flanschen auf der
entsprechend aufgeheizten Dichtplatte bzw. Türkörper abstützt, können auch auf diesem Wege gefährliche Temperaturbeanspruchungen
unterbunden werden. Das zweite U-Profil ist so ausgebildet, daß es in das das Andruckelement
aufnehmende obere U-Profil einschiebbar ausgebildet ist. Dadurch wirkt das Andruckelement unmittelbar
auf das untere U-Profil und damit auf die Dichtplatte ein.
Zur Schonung der Dichtplatte einerseits und um Verwerfungen o.a. Beschädigungen zu vemeiden, ist es zweckmäßig,
die Dichtplatte sowohl zur Dichtschneide wie auch
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zur Verteilerleiste bzw. den Pratzen hin durch eine Isolierschicht
zu trennen.
Ebenfalls zum Schutz des Türkörpers dient eine Ausbildung, nach der auf der Innen- und der Außenseite der
Dichtplatte eine Isoliermatte angeordnet ist. Auf der Innenseite ist auch bei anderen bekannten Koksofentüren
bisher eine Isoliermatte vorgesehen worden. Diese hatte vor allem die Aufgabe, dafür Sorge zu tragen, daß das in dem
zwischen ihr und der Verkokungsplatte hochströmende Gas
zu dieser Seite hin möglichst nicht abgekühlt wurde. Die jetzt auch außen vorgesehene Isoliermatte schützt die
auf der Außenseite angeordneten Aggregate und trägt dazu bei, daß die Dichtplatte insgesamt eine von außen und
innen etwa gleiche Temperatur aufnimmt,so daß sie ihre Form vorteilhaft über die gesamte Höhe beibehält. Die
Anordnung der Isoliermatte kann auf besonders vorteilhafter Weise vorgesehen werden., wenn die Dichtplatte im
Bereich der Ofenöffnung vorkragend gekantet und die Isoliermatte in der so gebildeten Einbuchtung angeordnet
ist. Dabei führt die Kantung außerdem zu einer Stabilitätserhöhung der dünnwandigen Dichtplatte, was bezüglich
der Handhabbarkeit der Tür insgesamt Vorteile mit sich bringt.
Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß die Standzeiten durch eine gezielte und gleichmäßige
Einleitung der Andruckkräfte in die Dichtplatte bzw.
Dichtleiste und durch geringere Bei astung der Andruckelemente
erhöht werden kann. Die hohe Flexibilität der Koksofentür insgesamt wird dabei so erhöht, daß über die
gesamte Höhe der Koksofentür gesehen eine genaue Anpassung des Verlaufes der Dichtplatte an die des Ofenrahmens
gegeben ist. Ohne die Aufbauten auf dem Türkörper wesentlich zu erhöhen, ist das Druckausgleichsge-
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stänge so angebracht, daß die gewünschte Anpassung der Dichtplatte an den Verlauf des Ofenrahmens über die gesamte
Höhe gewährleistet ist. Bei der Ausbildung mit mittiger Aufbringung des Anpreßdruckes über Spindel o.a.
Aggregate kann beim Umrüsten von Koksöfen auf die vorhandenen Einrichtungen zurückgegriffen werden. Andererseits
sind die Umrüstungsarbeiten bei Verwendung von aktivierbaren Andruckelementen und damit einer Vielzahl
von Riegelbolzen und Riegelhaken so bemessen, daß das System insgesamt noch wesentliche Vorteile gegenüber dem
bisher bekannten Stand der Technik bietet. Der durchgehend flexible Türkörper erlaubt die Anpassung der Koksofentür
insgesamt an den jeweiligen Verlauf des Ofenrahmens und sichert somit eine durchgehend gleichmäßige
Abdichtung des Koksofens gegenüber der Atmosphäre.' Auch
die kritischen Bereiche am oberen und unteren Ende der Koksofentür sind gesichert, da die Andruckkräfte durch
dichtere Anordnung der Pratzen der Druckausgleichsböcke hier erhöht sind bzw. da die Andruckelemente auch in
diesem Bereich durch die Anordnung der Riegelbolzen bzw. der Druckausgleichsböcke für eine gleichmäßige Verspannung
Sorge tragen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in denen bevorzugte Ausführungsbeispiele
mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Koksofentür
mit Druckausgleichsgestänge, Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine Koksofentür
mit Druckausgleichsgestänge, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Koksofentür gemäß
Fig. 1 bzw. Fig. 2,
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Fig. 4 einen Querschnitt durch eine Koksofentür mit Druckausgleichsböcken und Andruckelement,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch die Koksofentür gemäß Fig. 4,
Fig. 6 eine Einzeldarstellung der einander zugeordneten
U-Prof i Ie im Bereich der Dichtschneide,
Fig. 7 eine Draufsicht auf die Koksofentür mit
mehreren Druckausgleichsböcken in verein-.
fachter Darstellung und
Fig. 8 ein mittig angeordnetes Druckelement in Seitenansicht, teilweise geschnitten.
Fig. 1 zeigt eine Koksofentür 1 in Leichtbauweise.
Der Türkörper 2 der flexibel ausgebildeten Koksofentür
1 besteht nur aus der dünnwandigen und flexiblen Dichtplatte 3. Dieses dünnwandige Blech der Dichtplatte 3 ist
in den Endbereichen geringfügig verformt und gebogen bzw. gekantet, um die Dichtschneiden 4 aufzunehmen, die
über Andruckelemente bzw. Verstel1 aggregate gegen den
Ofenrahmen 5 gepreßt werden, um die Ofenöffnung 6 bzw. das Ofeninnere gegenüber der Atmosphäre abzudichten.
Auf der Innenseite der Dichtplatte 3 ist zunächst eine Isoliermatte 7 in einem Schutzkasten 8 vorgesehen,
die als Schutz für die dünnwandige Dichtplatte 3 dient und zugleich dafür Sorge trägt, daß das im Hohlraum
zwischen der Isoliermatte 7 und der von Distanzstücken 9 getragenen Verkokungsplatte Io hochgeführte Gas eine
ausreichende Wärme behält bzw. diese ausschließlich an
die Verkokungsplatte Io abgibt. Mit dem Schutzkasten 8
bzw. dem diese tragenden Boden sind die über die Höhe verteilt angeordneten Distanzstücke 9 verbunden, die zugleich,
wie geschildert, als Stütze für die Verkokungs-
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platte Io bzw. 13 dienen. Die Verkokungsplatten lo, 13
sind überlappend angeordnet, wobei hier als Verbindung 11 Schrauben dienen. Auf der Außenseite der Verkokungsplatte lo, 13 sind diese verstärkende Winkel 12 angebracht.
Auf der Unterseite der Dichtplatte 3 sind die winkelförmigen Dichtschneiden 4 angeordnet. Darüber ist eine
Verteilerplatte 15 aufgeschraubt, an die ein die Isoliermatte
14 abdeckendes Blech angeschlossen sein kann. Es ist auch möglich, die Verteilerleiste 15 so durchzuführen,
daß sie gleichzeitig zur Abdeckung der Isoliermatte 14 dient.
Direkt auf die Dichtplatte 3 wirkt bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ein als Abdichtungsrahmen 8o wirkendes Druckausgleichsgestänge 81 ein.
Dieses Druckausgleichsgestänge 81, das nachfolgend noch näher beschrieben wird, stützt sich über eine entsprechende
Einrichtung an den beiden Riegelbolzen 23 ab. Hierzu dienen die Druckausgleichsböcke 19, 2o, die über
Gelenkbolzen 78, 79 mit dem Brückenteil 94 bzw. dessen BoIzenhalterung 93 verbunden sind. Dieses Brückenteil
94 kann über eine in Fig. 1 nicht dargestellte als Verstell
aggregat 9o wirkende Spindel in Richtung Ofenrahmen bzw. in Gegenrichtung bewegt werden. Dadurch erfolgt der
notwendige Druck auf das Druckausgleichsgestänge 81 bzw.
87 und damit auf die Dichtplatte 3. Die Riegelbolzen 23 liegen im Riegelhaken 24 bzw. 25 und stützen sich gegen
diesen ab.
Wie in Fig. 1 verdeutlicht, ist die Dichtplatte 3 auf
der Innenseite 97 und der Außenseite 98 durch Isoliermatten 7 bzw. 14 geschützt. Die Isoliermatte 14 liegt
in der Einbuchtung 9 der Dichtplatte 3, die dadurch er-
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reicht wird, daß diese an der entsprechenden Stelle mehrfach
gekantet oder gebogen wird. Durch diese Isoliermatte 14 werden sowohl die außenliegenden Aggregate der
Koksofentür gegen Wärmestrahlung gesichert wie auch eine gleichmäßige Durchwärmung der Dichtplatte 3 erreicht.
Auf beiden Seiten an den Längsrändern 3o erfolgt die gleichmäßige Belastung der Dichtplatte 3 durch das dort
angebrachte Druckausgleichsgestänge 81, 87. Hierzu sind die Druckausgleichsböcke 19,2o, 22, wie die Fig. 1, 2
und 3 zeigen, mit Pratzen 82, 83, 84, 85 ausgebildet.
Über diese Pratzen drücken die Druckausgleichsböcke 19,
2o, 22 auf die Dichtplatte und stützen sich über den Rücken 86 an entsprechend ausgebildeten weiteren Druckausgleichsböcken
des Druckausgleichsgestänges 81, 87 ab, die hierzu als Verbindungsbock 88 bzw. Verteilerbock 89
wirken. Alle Teile sind gelenkig miteinander verbunden, so daß die gewünschte Flexibilität des gesamten Druckausgleichsgestänges
81, 87 gewährleistet ist.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Koksofentür gemäß Fig. 1, wobei hier der Vierkant
91 verdeutlicht ist, über den die als Verstel1 aggregat
9o wirkende Spindel auf das Brückenteil 94 wirkt und dadurch eine Verspannung dieses Teils gegen den Riegelbolzen
23 sicherstellt. Mit 24 ist der Riegelhaken bezeichnet, in den der Riegelbolzen 23 eingelegt ist. Deutlich
wird hier und bei Fig. 3 das geschickte Ineinanderschachteln der einzelnen Teile des Druckausgleichsgestänges
81 bzw. 87. Die Bewegung eines der beiden Riegelbolzen 23 bzw. 26 wird auf den jeweils anderen über das
Verbindungsgestänge 92 übertragen.
Der dem oberen Rand 76 zugeordnete Teil des Druckausgleichsgestänges
8I3 d.h. die jeweils oberste Pratze 84
- 2o -
- 2ο -
ist mit der Dichtplatte 3 verbunden, vorzugsweise verschweißt. Dadurch erhält das gesamte Druckausgleichsgestänge
81 eine jeweils gleiche Position, unabhängig davon, wie oft die Koksofentür 1 vor den Koksofen gesetzt
bzw. aus dieser Position wieder herausgenommen wird. Weiter dienen dazu die Gleitführungen 95, 96, die über
die Höhe verteilt jeweils am oberen und unteren Ende eines Druckausgleichsgestänges 81, 87 angeordnet sind
und die gleichzeitig, auch zur Fixierung der Druckausgleichsgestänge
mit verwendet werden können.
Die Fig. 2 und 3 verdeutlichen außerdem, daß die einzelnen Pratzen 82, 83 bzw. 84,85 im unterschiedlichen
Abstand zueinander angeordnet sind, und zwar die Druckausgleichsböcke 19 mit der kürzesten Länge dem oberen
Rand 76 bzw. dem unteren Rand zugeordnet, während zur Mitte hin der Abstand der Pratzen 82, 83 immer größer
wird.
Auf der Innenseite der Dichtplatte 3 ist die über die Distanzstücke 9 gehaltene Verkokungsplatte Io angebracht.
Die Distanzstücke 9 sind zweiteilig ausgebildet und mit Reihen von korrespondierenden Bohrungen versehen,
so daß der Abstand zwischen den Verkokungsplatten lo, 13 und der Dichtplatte 3 bzw. der Isoliermatte 7 den
jeweiligen Gegebenheiten entsprechend verändert werden kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ff. ist zwischen
der Dichtplatte 3 und den Pratzen 82, 83,84, 85 ein aktivierbares Andruckelementl7,18angeordnet. Dieses aktivierbare
Andruckelement, vorzugsweise ein aufblasbarer
Schlauch, stützt sich in Richtung Riegelbolzen 23 an einem U-Profil 18 ab und in Richtung Ofenrahmen 5 wirkt
es auf ein zweites U-Profil 16 und drückt dieses in
- 21 -
Richtung Ofenrahmen. Dieses Andrucke!ement 17 stützt
sich wie beschrieben über die Druckausgieichsböcke 19,
2o am Riegelbolzen 23 ab. Die Druckausgleichsböcke 19,
20 sind wie insbesondere Fig. 5 zeigt, mit einem Haken
21 ausgerüstet, in dem der jeweilige Riegelbolzen 23, 26, 27 verschoben werden kann. Die Druckausgleichsböcke
19, 2o, 22 sind entsprechend der Anzahl der Riegelbolzen 23, 26, 27 und der Riegelhaken 24, 25 über die Höhe der
Koksofentür 1 verteilt angebracht. Bei den hier dargestellten Druckausgleichsböcken 19, 2o, 22 handelt es
sich um solche, die zwei Andruckpunkte statt des einen vom Riegelbolzen ausgehenden über das Andruckelement 17
vermitteln. Fig. 5 verdeutlicht weiter, daß jeweils der oberste Druckausgleichsbock 2o und der unterste Druckausgleichsbock
22 so angeordnet, beispielsweise dem Fuß 28
des Türkörpers 2 zugeordnet sind, daß auch eine gleichmäßige Belastung und Druckweiterleitung auf den horizontalen
Teil 35 der Dichtschneide 4 gewährleistet ist.
Mit 29 bzw. 29' sind die Taschen bezeichnet, über die
die Türabhebemaschine den Türkörper 2 bzw. die gesamte Koksofentür ergreift, anhebt, vom Stopper wegnimmt und
beiseite schwenkt, so daß die Druckmaschine vorfahren und den Koks aus dem Koksofen herausdrücken kann. Die
Tür wird dann wieder vorgefahren, auf den Stopper aufgesetzt und wie näher erläutert verspannt.
Fig. 6 zeigt die besondere Ausbildung der Dichtschneide 4, die aus einem Winkelprofil besteht, dessen
freier Schenkel 36 auf dem Ofenrahmen 5 aufliegt bzw. gegen diesen anzupressen ist. Mit dem anliegenden
Schenkel 37 wird die Verbindung zur Verteilerleiste 15
und damit zum Andruckelement geschaffen. Die Dichtschneide 4 ist entweder wie in Fig. 6 dargestellt mittig
des zweiten U-Profils 15 oder aber außermittig angeord-
- 22 -
net. Die einzelnen Riegelbolzen 23, 26, 27 weisen Ansätze 39 auf, die zum Anschlagen bzw. Anschrauben von
Flacheisen 4o, 41 dienen. Dadurch wird, wie anhand der Fig. 5 deutlich wird, eine durchgehende Verbindung aller
Riegelbolzen erreicht, so daß beim Verschieben eines Riegelbolzens alle anderen Riegelbolzen die gleiche Bewegung
mitmachen müssen.
Das zweite U-Profil 16 wirkt als Kühlleiste. Hierzu
sind die Flansche 43, 44 zusätzlich mit verteilt angeordneten Ausnehmungen 45 ausgerüstet, die so bemessen
sind, daß sie flächenmäßig in etwa mit den verbleibenden Stegen 46 übereinstimmen. Durch die Ausnehmung 45 hindurchgezogen
und mit den Flanschen 43, 44 verbunden sind Profileisen 47, auf die sich, wie Fig. 6 verdeutlicht,
das größere U-Profil 18 bei entsprechender Entlastung des Andruckelementes 17 abstützt.
Das U-Profil 16 ist mit der Verteilerleiste 15 verschweißt
und durch die Isolierschicht 59 gegenüber der Dichtplatte abgesichert. Ebenso ist zwischen der Dichtplatte 3 und der Dichtschneide 4 bzw. deren anliegenden
Schenkel 37 eine Isolierschicht 6o vorgesehen. Verwerfungen
oder Verspannungen in diesem Bereich können durch die Isolierschicht 59, 6o nicht auftreten.
Die Riegelbolzen 23 weisen Schellen 63 auf, die über Schrauben mit Stäben oder Flacheisen verbunden werden,
über die die Verbindung zwischen den einzelnen Riegelbolzen 23, 26, 27 hergestellt wird. Auch bei dieser Ausbildung
ist mittig ein Querträger 67 vorgesehen, die über ihre Enden durch Verschraubungen 66 und über das
Winkelteil 68 mit dem U-Profil 18 in Verbindung steht.
- 23 -
Die Fig. 7 und 8 erläutern eine weitere Ausführungsform,
bei der statt des umlaufenden Andruckelementes mittig angeordnete und über die Höhe verteilte Druckelemente
51, 52 vorgesehen sind. Fig. 2 verdeutlicht,
wie jedem Riegelbolzen 23 entsprechende Druckelemente 51, 52 zugeordnet werden können und über die die notwendigen
Andruckkräfte aufgebracht und auf die verteilt angeordneten Druckausgleichsböcken 19, 2o, 22 weitergeleitet
werden. Die Druckelemente sind dabei als in einem Topf 53 angeordnete Gummibälge 55 ausgebildet, die endseitigeine
T-Leiste 54 aufweisen, die auf den hier nicht dargestellten Riegelbolzen einwirkt. Die T-Leiste
54 ist unmittelbar mit dem Druckelement 51 verbunden, wobei auch denkbar ist, die T-Leiste mit dem T-blech
zu verbinden, so daß das Druckelement 51 jeweils indirekt auf die T-Leiste 54 einwirkt. Die Ausbildung des
Druckelementes 51, 52 verdeutlicht Fig. 8.
Die Isolierschicht 59, 6o ist auch bei der Ausführungs
form nach Fig.l bis 3 vorgesehen.
- Leerseite -
Claims (20)
1. Koksofentür für Horizontalkammerverkokungsöfen mit
einem Türkörper, der aus einer elastischen, dünnwandigen Dichtplatte besteht, deren die Diehtschneide tragender
Rand über einen sich an den Riegelbolzen abstützenden Abdichtungsrahmen
am Ofenrahmen gehalten ist, sowie mit einer auf der Innenseite der Dichtplatte und im Abstand
dazu angeordneten, in den Ofen hineinragenden Verkokungsplatte,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abdichtungsrahmen (80) als in Richtung Ofenrahmen
(5) "flexibles, in die andere Richtung verstarrbares Druckausgleichsgestänge
(81) ausgebildet ist, da s über die Länge der Dichtplatte (3) in vorgegebenen Abständen auf
diese einwirkend angeordnet ist.
2. Koksofentür nach Anspruch 1, dadurch geke nn zeichnet,
daß das Druckausgleichsgestänge (81) aus ineinandergeschachtelten,
aufeinander bzw. beidseitig auf den Längsrand (3o) der Dichtplatte (3) einwirkenden Druckausgleichs·
bocken (19, 2o, 22) besteht.
3. Koksofentür nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Druckausgleichsgestänge (81) sich mit seinen
Pratzen (82, 83, 83, 85) auf der Dichtplatte (3) abstützende Druckausgleichsböcke (19, 2o, 22) aufweist, die mit
ihrem Rücken (86) gelenkig mit weiteren als Verbindungsbock (88) oder Verteilerbock (89) wirkenden Druckausgleichsböcken
verbunden sind.
4. Koksofentür nach Anspruch 1, dadurch gekennzei chnet,
daß das Druckausgleichsgestänge (81) unterteilt und je
einem Riegelbolzen (23, 24) beidseitig zugeordnet ist.
5. Koksofentür nach Anspruch 1 und Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckausgleichsgestänge (81, 87) je vier mit ihren beiden Pratzen (82, 83; 84, 85) auf die Dichtplatte (3)
einwirkende Druckausgleichsböcke (19, 2o, 22) aufweisen,
die sich über zwei Verbindungsböcke (88) und den Verteilerbock
(89) am Riegelbolzen (23, 24) abstützen.
6. Koksofentür nach Anspruch 1, Anspruch 4 und Anspruch
dadurch gekennzeichnet, daß die einem Riegelbolzen (23; 24) zugeordneten Druckausgleichsgestänge
(81, 87) über ein Brückenteil (94) miteinander verbunden sind, das über ein Verstel1 aggregat (9o)
im Abstand zum Riegelbolzen veränderbar ist.
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7. Koksofentür nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verstel1 aggregat (9o) als Spindel ausgebildet ist.
dadurch gekennzeichnet, daß das Verstel1 aggregat (9o) als Spindel ausgebildet ist.
8. Koksofentür nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Pratzen (84) der jeweils dem oberen Rand (76) der Dichtplatte (3) zugeordneten Druckausgleichsböcke (19) mit
der Dichtplatte verbunden sind.
9. Koksofentür nach Anspruch 1, Anspruch 2 und Anspruch
4,
dadurch gekennzeichnet, daß dem Druckausgleichsgestänge (81, 87) mehrere auf der
Dichtplatte (3) angeordnete Gleitführungen (95, 96) zugeordnet
sind.
10. Koksofentür nach Anspruch 2,
dadurch geke nnzeichnet, daß die Druckausgleichsböcke (19, 2o, 22) unterschiedlich lang ausgebildet sind.
dadurch geke nnzeichnet, daß die Druckausgleichsböcke (19, 2o, 22) unterschiedlich lang ausgebildet sind.
11. Koksofentür nach Anspruch lo,
dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Druckausgleichsböcke (19, 2o, 22) vom oberen und vom unteren Rand (76) zur Mitte der Dichtplatte (3) von Druckausgleichsbock zu Druckausgleichsbock zunehmend ist.
dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Druckausgleichsböcke (19, 2o, 22) vom oberen und vom unteren Rand (76) zur Mitte der Dichtplatte (3) von Druckausgleichsbock zu Druckausgleichsbock zunehmend ist.
12. Koksofentür nach Anspruch 1,
dadurch geke nnzeichnet, daß zwischen der Dichtplatte (3) und den Pratzen (82, 83, 84, 85) der Druckausgleichsböcke (19, 2o, 22) ein aktivierbares Andruckelement( 1 7,18)angeordnet ist, wobei die Druckausgleichsböcke sich jeweils an einem ihnen zugeordneten
dadurch geke nnzeichnet, daß zwischen der Dichtplatte (3) und den Pratzen (82, 83, 84, 85) der Druckausgleichsböcke (19, 2o, 22) ein aktivierbares Andruckelement( 1 7,18)angeordnet ist, wobei die Druckausgleichsböcke sich jeweils an einem ihnen zugeordneten
und in der Höhe verschiebbaren Riegelbolzen (23, 26, 27)
abstützen.
13. Koksofentür nach Anspruch 12, dadurch gekennzei chnet,
daß die Druckausgleichsböcke (19, 2o, 22) mit einem den jeweiligen Riegelbolzen (23, 26, 27) umfassenden Haken
(21) ausgerüstet sind, die entgegengesetzt zu den Riegelhaken (24, 25) geöffnet sind.
14. Koksofentür nach Anspruch 12, dadurch geke nnzeichnet,.
daß die in den Haken (21) verschieblichen Riegelbolzen
(23) Ansätze (39) aufweisen, an die Flacheisen (4o, 41) zur Verbindung mit dem nächsten Riegelbolzen (26, 27) ange·
schraubt sind.
15. Koksofentür nach Anspruch 12,
da durch gekennzeichnet, daß jedem Riegelbolzen (23, 26, 27) ein mittig der Dichtplatte (3) angeordnetes, zwischen Dichtplatte und Riegelbolzen
verspannbares Druckelement (51, 52), vorzugsweise ein in einem hutförmigen Topf (53) angeordneter Gummibalg
(55) zugeordnet ist.
16. Koksofentür nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß sechs Riegelbolzen (23, 26, 27) über die Höhe der Dichtplatte (3) verteilt angeordnet sind, wobei der oberste
Riegelbolzen (26) rund 2oo mm und der unterste Riegelbolzen (27) rund 35o mm vom horizontalen Teil der Dichtschneide
(4) entfernt und parallel dazu verlaufend angeordnet sind.
17. Koksofentür nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem das Andruckelement (17) aufnehmenden
U-Profil (18) und der Dichtplatte (3) ein weiteres, in den
Flanschen (43, 44) regelmäßige Ausnehmungen (45) aufweisendes und das U-Profil mit dem Andruckelement abstützendes
U-Profil (16) mit den Flanschen auf der Dichtplatte abgestützt angeordnet ist.
18. Koksofentür nach Anspruch 1 oder Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtplatte (3) sowohl zur Dichtschneide (4) wie
auch zur Verteilerleiste (15) bzw. den Pratzen (82, 83,
84, 85) hin durch eine Isolierschicht (59, 6o) getrennt
ist.
19. Koksofentür nach Anspruch 1 oder Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innen- (97) und der Außenseite (98) der Dichtplatte (3) eine Isoliermatte (14) angeordnet ist.
20. Koksofentür nach Anspruch 1 oder Anspruch 12 und Anspruch
13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtplatte (3) im Bereich der Ofenöffnung (6) vorkragend gekantet und daß die Isoliermatte (14) in der gebildeten
Einbuchtung (99) angeordnet ist.
Priority Applications (6)
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| DE3344976A DE3344976C2 (de) | 1983-05-04 | 1983-12-13 | Koksofentür in Leichtbauweise |
| EP84104527A EP0124813B1 (de) | 1983-05-04 | 1984-04-21 | Koksofentür in Leichtbauweise |
| DE8484104527T DE3475319D1 (en) | 1983-05-04 | 1984-04-21 | Light construction coke oven door |
| AT84104527T ATE38850T1 (de) | 1983-05-04 | 1984-04-21 | Koksofentuer in leichtbauweise. |
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| DE3316247 | 1983-05-04 | ||
| DE3344976A DE3344976C2 (de) | 1983-05-04 | 1983-12-13 | Koksofentür in Leichtbauweise |
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