[go: up one dir, main page]

DE3344409A1 - Set aus einzelteilen zum zusammenbau eines gebrauchsgegenstandes - Google Patents

Set aus einzelteilen zum zusammenbau eines gebrauchsgegenstandes

Info

Publication number
DE3344409A1
DE3344409A1 DE19833344409 DE3344409A DE3344409A1 DE 3344409 A1 DE3344409 A1 DE 3344409A1 DE 19833344409 DE19833344409 DE 19833344409 DE 3344409 A DE3344409 A DE 3344409A DE 3344409 A1 DE3344409 A1 DE 3344409A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
individual parts
perforations
perforation
parts according
leather
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833344409
Other languages
English (en)
Inventor
Jürgen 7126 Sersheim Binder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LEWAS GmbH
Original Assignee
LEWAS GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LEWAS GmbH filed Critical LEWAS GmbH
Priority to DE19833344409 priority Critical patent/DE3344409A1/de
Publication of DE3344409A1 publication Critical patent/DE3344409A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C5/00Rigid or semi-rigid luggage
    • A45C5/02Materials therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C3/00Flexible luggage; Handbags
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68FMAKING ARTICLES FROM LEATHER, CANVAS, OR THE LIKE
    • B68F1/00Making articles from leather, canvas, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

  • Set aus Einzelteilen zum Zusammenbau eins
  • Gebrauchsgegenstandes Die Erfindung betrifft ein Set aus Einzelteilen zum Zusammenbau eines Gebrauchsgegenstandes, beispielsweise einer Tasche, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Bei der Herstellung von Gebrauchsgegenständen aus Leder, beispielsweise einer Tasche, werden die Einzelteile aus dem Material ausgestanzt oder ausgeschnitten. Je nach Verwendungszweck, Größe und Form des Gebrauchsgegengestandes können die Einzelteile unterschiedliche, aber aufeinander abgestimmte Größen und Formen aufweise}1, Auch das Material des Gebrauchsgegenstandes kann je nach Verwendungszweck, Größe und Form aus Leder9 Kunststoff, Leinen, Preespappe oder aus einem Material bestehen, das für die Herstellung von diesem Gebrauchsgegenstand oder Teilen davon geeignet ist. Bei Taschen bestehen die Einzelteile aus einem Vorderteil, einem Bodenteil, ginen Rückenteil, Zwischenwänden9 Innenfächern, Vortaschen, Keilen oder Seitenteilen, Riemen9 aus einem Träger, aus einem Griff und aus einem Verschlußteil, die in ihrer äußeren Form und Abmessung zu einer entsprechenden Form zusammengenäht werden.
  • Wenn die fertige Tasche aus Leder besteht, ist sie im Handel oft so teuer, daß sie für manchen Käufer unerschwinglich ist.
  • Aber auch Taschen aus Kunststoff, wie beispielsweise Kunstleder, sind in einer ente prechend ansprechenden Form meist fast so teuer wie Taschen aus Leder0 Oft werden billigere Taschen in Massenfertigung hergestellt, die sowohl materialals auch herstellungsmäßig eine zu erwartende Qualität vermessen lassen. Vor allem die Jugend geht beim Kauf einer Tasche nicht nur von einer Zweckform aus, sondern sie wollen- auch eine gediegene und elegante Tasche besitzen, die aber bei dem Realeinkommen der meisten Jugendlichen für diese unerschwinglich ist, In anderen industriezweigen, wie beispielsweise in deT Möbelbranche, ist man schon seit langem dazu übergeCan-en, Möbel als Einzelteile verpackt anzubieten, die der Käuf er dann selbst zusammenstellen kann. Diese Möbel sind als Mitnahmemö bekannt und werden entsprechend billig angeboten. Wenn der Käufer sie selbst mitnimmt, gibt es noch zusätzlich einen Rabatt.
  • Durch die DE-PS 26 15 749 und entsprechenae Werbung in Fachzeitschriften, beispielsweise in "Schöner Wohnen", ist weiter hin ein Regalbausatz bekannt, bei dem der Käufer nicht nur nach einem Schema ein Regal zusammensetzen kann, sondern er kann die Form des Aufbaues manigfaltig, seinen Wünschen entsprechend, variieren.
  • Obwohl der Gedanke des Varilerens und des Zusammenbauens bei der vorliegenden Erfindung Pate gestanden hat, kann dies nicht ohne weiteres auf die erstellung von anderen Gebrauchsgegenständen, beispielsweise von Taschen, aus Einzelteilen nach dem Muster "Do it yourself" übertragen werden.
  • Aus den eingangs genannten Gründen hat die Erfindung deshalb die Aufgabe, einen Set aus Einzelteilen zum Zusammenbau eines Gebrauchsgegenstandes, beispielsweise einer Tasche, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, die es kreativen Käu fern ermöglicht, sich selbst einen wertvollen Gebrauchsgegenstand nach seiner Wahl, beispielsweise aus Leder zusammenzubauen, der seinen Wünschen voll entspricht und der im Anschaf fungspreis wesentlich niedriger ist als die Gegenstände, die als fertige Stücke im Handel erhältlich sind.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Maßnahmen gelöst, Dadurch entsteht nicht nur der Vorteil, daß ein Käufer des Sets, der aus den Einzelteilen des Gebrauchsgegenstandes, beispielsweise aus den Einzelteilen einer Tasche, besteht9 diesen billiger erstehen kann, sondern zusätzlich noch die Gewißheit etwas selbst geschaffen zu haben, was nicht in dem eigenen angestammten Arbeitsbereich entstanden ist0 Dies ist in der heutigen Wegwerfgesellschaft immer seltener anzutraffen.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen anthalten.
  • Die Erfindung wird anhand von Beispielen dargestellt und beschrieben. In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine aus Einzelteilen zusammengesetzte Tasche, die als Beispiel für irgendeinen Gebrauchsgegenstand dargestellt ist9 in perspektivischer Sicht, Fig. 2a ein Schließteil oder eine Klappe der Tasche nach Fig. 1, in perspektivischer Sicht, Fig. 2b eine Lasche oder ein Riemchen der Tasche nach Fig. 1, das als Teil des Verschlusses verwendet wird, in Draufsicht Fig. 3a ein Vorderteil der Tasche nach Fig. 1, in perspektivischer Sicht, Fig. 3b eine aufsteppbare Schließe der Tasche nach Fig. 1 in perspektivischer Sicht9 Fig. 4a und Fig. 4b je ein Seitenteil der Tasche nach Fig. 1, in Draufsicht, Fig. 5 ein Beispiel einer gelochten Seitenkante eines Sin zelbeiles9 im Ausschnitt und in Draufsicht, Fig. 6 ein anderes Beispiel einer gelochten Seitenkante eines Einzelteiles, im Ausschnitt und in Draufsicht, Fig. 7 ein weiteres Beispiel einer gelochten Seitenkante eines Einzelteiles, im Ausschnitt und in Draufsicht, Fig. 8 noch ein weiteres Beispiel einer gelochten Seitenkante eines Einzelteiles, im Ausschnitt und in Dra@ sicht, Fig. 9 zwei Einzelteile mit den zu vernshenden oder zu ver flechtenden Seitenkanten aufeinandergelegt, im Ausschnitt und perspektivisch dargestellt, Fig. 10 zwei Einzelteile mit den Seitenkanten aufeinandergelegt, vernäht oder geflochten und so gewendet daß bei dem fertigen Gegenstand die Naht verdeckt ist, im Ausschnitt und perspektivisch dargestellt, Fig. 11 zwei Einzelteile mit den Seitenkanten aufeinander~ gelegt und so vernäht oder geflochten, daß die Naht oder das geflochtene Riemchen über die Stirnkanten der Einzelteile geführt ist, im Ausschnitt und perspektivisch dargestellt-,-Pig, 12 zwei Einzelteile mit den Seitenkanten aufeinandergelegt, wobei die Naht oder die Flechtung so gelegt ist, daß die Stirnkanten nicht übergriffen werden, im Ausschnitt und perspektivisch dargestellt, Fig, 13 ein Einzelteil mit runden oder geschwungen aus führten Seitenkanten, bei dem die Lochung in gleichmäßigen Abstand zu der geschwungen verlaufenden Linie der Seitenkante angebracht ist9 in Draufsicht und als Ausschnitt dargestellt9 Fig. 14 zwei Einzelteile aneinandergelegt und an den Seiten kanten mit einer Trennstanzung verstehen9 im Ausschnitt und perspektivisch dargestellt0 In Fig. 1 ist als Gebrauchsgegenstand aus Einzelteilen nach der Erfindung eine Lasche } dargestellt, wie sie fertig genäht bzw. gesteppt oder geflochten aus einem Set aus Einzelteilen entstehen kann. Die Tasche 1 besteht aus einem Vorderteil 2, auf dem eine Lasche oder ein Riemchen 3, das einen Teil des Verschlusses bildet, z0B0 aufgesteppt ist9 einem Rückenteil 59 das über ein Bodenteil 9 mit dem Vorderteil 2 aus einem Stück ausgebildet sein kann9 einem Schließteil oder einer Klappe 6, an der die Lasche 7, die den anderen Teil des Verschlusses bildet, und ein Griff oder Henkel 8 befestigt ist9 und einem Bodenteil 99 wenn das Rückenteil 6 und das Vorderteil 2 nicht aus einem Stück besteht.
  • In Pig, 1 ist nur eine ganz einfache Form einer Tasche 1 dargestellt, Entsprechend sind die Einzelteile ebenfalls einfach ausgebildete Die Erfindung ist aber allgemein bei Aktentaschen, Schulranzen, Posttaschen, Reisetaschen, Damenhandtaschen, Umhängtaschen, Mappen, Börsen, Brieftaschen, Geschenkartikel aus Leder sowie allgemein bei Lederwaren anwendbar, Die Anwendung bei Lederwaren ist sowohl bei Schuhen und Pantoffeln als auch für einzelne Kleidungsstücke aus Leder, beispielsweise Röcke oder auch Mützen aus Leder, denkbar.
  • Die Tasche 1 kann auch Zwischenfächer, eine über die ganze Breite der Tasche reichende Vortasche oder mehrere auf dem Vorderteil 2 verteilt angeordnete kleinere Vortaschen aufweist die der Einfachheit und der Übersicht halber in der Fig. 1 nicht dargestellt sind. Die in Fig.1 dargestellte Tasche 1 ist, wenn sie dann in Handel erhältlich ist, meist maschinell und seltener in Handarbeit hergestellt. Wenn die Tasche 1 aus Leder besteht, ist die Tasche 1 dann so teuer, daß der Endverbraucher sich überlegt, ob er diesen Preis bezahlt.
  • Der Gedanke nach der vorliegenden Erfindung geht deshalb davon aus, daß dem Endverbraucher ein Gebrauchsgegenstand aus einem guten Material angeboten wird, beispielsweise aus Lede aber nicht als fertig verarbeitetes Modell, sondern in Form von Einzelteilen, die entweder von dem Kunden in-entsprecher zusammenpassenden Größen selbst zusammenstellbar sind, oder als Set verpackt, mit Näh- und Flechtmaterial und den entspr chenden Nadeln versehen, an den Kunden abgegeben werden, Die ist dann vom Preis her gesehen, von dem Kunden viel billiger zu ersehen Außerdem kann der Kunde individuell die in der Größe zusammenpassenden Teile beispielsweise farblich zusamn stellen und er wird stolz sein, wenn er die Tasche aus Einze teilen selbst zusammengestellt hat.
  • Fig. 2a zeigt den Schließteil oder die Klappe 6, auf den ode die, wie in Pig. 2b dargestellt, beispielsweise eine Lasche oder ein Riemchen 7 als Teil eines Verschlusses, an entsprechenden Stellen, die vorgelocht sind, aufgesteppt oder geflochten werden kanne Dieser Teil des Verschlusses kann auc1 anders, als in Fig. 2b dargestellt, ausgebildet sein, er is1 in jedem Fall in seiner äußeren Form auf die Form der Tasche abgestimmt. Die Klappe 6 kann an den Seitenkanten 10, 11 unc 12 mit einer Lochung für eine Ziernaht oder mit einer Lochw für eine aufzustteppende Verstärkung, die auch als Verzierung wirken kann, versehen werden0 An der Seitenkante 13 ist die Klappe 6 beispielsweise mit einer Kreuznahtlochung oder ein Lochung für entsprechende Steppnähte ausgestattet, um die Klappe 6 an dem Rückenteil 5 (als Einzelteil nicht dargestellt) befestigen zu können, das an der entsprechenden Seite mit der gleichen Kreuznahtlochung bzw. mit einer entsprechenden Lochung für eine Steppnaht oder für eine Flechtung versehen ist Auf die Ausbildung der einzelnen Lochungsarten wird später noch näher eingegangen.
  • Die Seitenkanten des Rückenteiles 5 und die untere Kante, die später mit dem Bodenteil 9 verbunden wird9 sind mit Lochungen versehen, um das Rückenteil 5 mit den angrenzenden Seitenteilen 4 und 4' ' sowie mit dem Bodenteil 9 mit einer entsprechenden Naht oder Flechtung verbinden zu können. Die Naht oder die Fluchtung zwischen den Teilen kann dabei offen oder verdeckt (gewendet nach Anbringen der Naht oder der Flechtung) angebracht sein. Dies ist aber weitgehend von dem verwendeten Material und vor allem von der Stärke des Materials abhängig.
  • In Fig. 3a ist das Vorderteil 2 dargestellt, an dem ein weiteres Verschlußteil bzw. eine Schließe 3 (siehe Fig. 3b) mit entsprechender Lochung in dem Vorderteil 2 mit einer Steppnaht oder mit einer Flechtung befestigt werden kann. Die Seite 14 des Vorderteiles 2 kann mit einer Lochung versehen sein, die sich für eine Ziernaht oder für eine aufzusteppende Verstärkung eignet, die auch als Verzierung wirken kann, wobei die Ausbildung der Verzierung selbst nicht zum Gegenstand nach der Erfindung gehört, Die Seitenkanten 15, 16 und 17 des Vorderteiles 2 sind mit entsprechenden Lochungen versehen, die geeignet sind eine-Naht oder eine Fluchtung anzubringen, um damit die beiden Seitenteile 4 und 4' sowie das Bodenteil 9 mit dem Vorderteil 2 zu verbinden.
  • Je nach Form der Tasche 1 können auch an entsprechenden Stellen die Lochungen für einen Griff 8 an der Klappe 6 oder an den Seitenteilen 4 und 4' die Lochungen für Träger oder Tragriemen angebracht sein.
  • Die in Fig. 4a und Fig. 4b dargestellten Seitentefle 4 un-d 4' sind in ihrer äußeren Form ebenfalls abhängig von der For--1 und der Größe des herzustellenden Gegenstandes, der aus dem Set aus Einzelteilen entstehen soll. Die Seitenteile 4 und 4' können auch keilförmig oder mit einer auslaufenden Rundung versehen sein In Pig, 5 bis Fig. 8 sind Ausschnitte von Einzelteilen des Sets dargestellt, an denen an den Seitenkanten verschiedene Lochungsarten eingezeichnet sind0 Fig. 5 zeigt beispielsweise eine einfache und relativ große Lochung 199 die aus dem Material ausgestanzt lstD .fie sie beispielsweise für die Flec tung mit dünnen Lederriemchen zum Verbinden der Einzelteile untereinander verwendet werden kann. Eine solche Verbindung wird offenkantig durchgeführt und zwar als Kreuzetich, Steppstich oder auch als Flechtung ist fest und sieht sehr gut aus, wenn die Einzelteile mit den entsprechenden Seiten auf diese Weise miteinander verbunden sind oder ohne Verbindung mit einem angrenzenden Teil als verstärkende Ziernaht ausgebildet ist. Die Lochung 19 liegt in einer Reihe mit gleich.
  • bleibenden Abstand, es ist aber auch möglich die aus dem Material ausgestanzten Löcher der Lochung 19 seitlich versetzt oder über Kreuz anzubringen, wodurch sowohl eine bessere Verbindung zwischen den Einzelteilen hergestellt werden kann als auch die fertige Naht oder Flechtung ein gleich mäßigeres Aussehen erhält.
  • Fig. 6 zeigt an einem Ausschnitt aus einem Einzelteil zwei verschiedene Lochungen 20 und 21. Die Lochung 20 ist relativ groß ausgeführt und aus dem Material ausgestanzt. Sie kann zum Verbinden der Einzelteile mit einem dickeren Faden oder einem dünneren Lederriemchen verwendet werden. Die nochung 21 ist nur an den Eckpunkten relativ groß bzw. aus dem Material ausgestanzt ausgeführt, während die Verbindungs stege zwischen den Eckpunkten nur als Trennstanzung ausgeführt sind Die Lochung 21 kann auch nur in den vier Eckpunkten ohne Verbindungsstege bzw0 Trennstanzung ausgeführt seine Die Lochungen 20 und 21 eignen sich zum Anbringen einer Naht oder Flechtung und zwar als Kreuzstich oder als Steppstich.
  • In ig, 7 sind in einem Ausschnitt aus einem einzelteil die Lochungen 22 und 23 dargestellt0 Diese Lochungen 22 und 23 sind im Prinzip wie die in Fig. 5 beschriebene Lochung 19, jedoch gerade so grOß9 daß eine Nadel gut durch ein im Leder angebrachtes Loch passtO Lochungen mit dieser Größe lassen sich nicht verwenden9 wenn eine Flechtung mit dünnen Lederriemchen ausgeführt werden soll. Als Fadenmaterial kann bei diesen Lochungen 22 oder 23 beispielsweise Leinenzwirn oder Perlonfaden verwendet werden0 Die Lochung 22 ist an den Seitenkanten der Einzelteile in einer Reihe mit gleichem Abstand der Löcher voneinander ausgeführt. Die Lochung 23 ist zweireihig ausgeführt9 wobei die eine Reihe der Löcher zu der anderen Reihe der Löcher so versetzt voneinander angeordnet sind, daß die Löcher der einen Reihe von den Löchern der anderen Reihe immer den gleichen Abstand aufweisen. Die Lochung 23 kann für einen Kreuzstich, aber auch für einen Step stich verwendet werden0 In Fig. 8 ist eine Lochung 24 dargestellt9 die aus einer Reihe von schrägen Schlitzen, die als Trennstanzung ausgeführt sind9 besteht. Die in einer Reihe angeordneten Schlitze der Lochung 24 weisen von der Materialkante immer den gleichen Abstand auf auch, wenn die Materialkante geschwungen verläuft und nicht gerade, wie in Fig. 8 dargestellte Die Lochung 24 lässt sich für einen Kreuzstich und auch für einen Steppstich verwenden. Die weiterhin in Fig, 8 dargestellte Lochung 25 ist eine Kreuzschlitzlochung9 die als Trennetanzung ausgeführt ist 9 und deren Kreuzschlitze in einer Reihe hintereinander und im gleichen Abstand voneinander angeordnet sind0 Die Lochung 25 ist für Kreuzstich und für Steppe stich geeignet Als Nathmaterial können im Durchmesser flache rechteckige, runde oder quadratische Lederriemchen, stärkerer Leinenfaden, Zwirn, Perlonfaden, Darmsaiten, Silberdraht oder ähnliches geeignetes Nahmaterial verwendet werden. Die aus- oder eingestanzten Größen der Lochungen können natürlich nur mit den entsprechenden Stärken des Nahmaterials genäht bzw. gesteppt oder geflochten werden. Die Lochgroße selbst kann variabel ausgeführt sei, so daß Nachmaterial über die ganze in Handel angebotene Palette verwendet werde: kann.
  • Das Nahtmaterial kann auch unterschiedlich in der narbe sei: so daß beispielsweise zu einem hellen Leder ein dunkles Nahtmaterial oder zu einem dunxleren Leder ein helleres Nah material verwendet werden kann.
  • In Fig. 9 sind die Kanten zweier Einzelteile übereinanderge legt dargestellt und zwar nur ein Ausschnitt aus diesen bei den Lederteilen. Als Lochung ist die Lochung 25 eingezeichnet, aber jede andere Lochung kann in den zu verbindenden Einzelteilen angebracht sein. Die Lochung kann beispielswei se auch nur eingeprägt sein, wobei die Teile der Lochun, die zum Durchstoßen der Nadel dienen sollen, das Leder ganz durchdringen9 während die anderen Teile der Prägung nur tei weise in das Leder eindringen, aber trotzdem von der Seite des Leders her, von der die Prägung durchgeführt worden ist gut zu sehen sind. Wenn, wie in den Fig. 9 und 10 aargestel ist, die Naht oder die Flechtung offenkantig durchgeführt wird (Fig. 9) und nach Anbringen der Naht oder Flechtung da Leder gewendet wird (Fig. 10), so daß die Naht oder Slechtu: nach dem Wenden verdeckt ist, wird die Lochung bzw, die Prä gung von der linken Selte des Materials durchgeführt. Die Einzelteile liegen dann beim Nähen ozw. flechten mit der re ten bzw. der Außenseite aufeinander.
  • Wie aus den Fig. 11 und 12 hervorgeht, kann die Naht oder die Flechtung über die Stirnkanten 26 der Einzelteile geführt sein oder sie kann so ausgeführt sein, daß die Stirnkanten 26 frei bleiben.
  • In allen bisher dargestellten Ausführungsbeispielen sind ausschließlich gerade Kanten von Einzelteilen mit geradlinig verlaufenden Lochungen dargestellt0 Wenn beispielsweise die Seitenkanten der Einzelteile, wie in der Fig. 13 dargestellt, rund oder geschwungen verlaufen, verlaufen die Lochungen ebenfalls rund oder geschwungen in einem gleichbleibenden Abstand zum Rand der Seitenkante.
  • 'ie Einzelteile selbst können als Set für eine bestimmte Größe und Form des Gebraucnsgegenstandes verpackt sein9 wobei in dem Set eine ausreichende Menge von Nah oder Flechtmaterial sowie Hilfswerkzeuge, wie Nadeln usw. und auch Schliessen, Druckknöpfe und ähnliche Teile, beispielsweise auch eine Anleitung zum Verarbeiten der Einzelteile9 enthalten sind.
  • Die Grundidee, daß der Kunde die einzelnen Teile beispielsweise einer Tasche nach seiner Wahl in Material 9 Form, Größe, Farbe und entsprechender Lochung sich selbst aussuchen kann, wird dadurch verwirklicht, daß die Einzelteile von Taschen in verschiedenen Größen, Formen, unterschiedlichen Materialien und Farben und mit unterschiedlicher Lochung so angeboten werden9 daß der Käufer sich einen Gebrauchsgegenstand9 beispielsweise eine Tasche, nach seinen Wünschen in Größe, Form, Material, Farbe, Lochung und Nahtmaterial zusammenstellen kann und diese Einzelteile selbst zusammennäht bzw. -steppt oder flechtet.
  • Dabei hängt es von. der Stärke des Materials ab, ob die Nähte oder die Flechtung an dem rigen Gebrauchsgegenstand, z.3.
  • einer Tasche, sichtbar sind oder ob die Teile Anbringung cer Naht oder der Flechtung gewendet werden, so daß die Verbindungen zwischen den Einzelteilen des Gebrauchsgegenstanden verdeckt angeordnet sind.
  • In Fig. 14 sind zwei Einzelteile, die mit ihren Seitenkanten übereinanderliegen, im Ausschnitt und perspektivisch dargestellt. An den Seitenkanten ist eine Lochung 27 dargestellt die aus einer senkrecht zu den Seitenkanten verlaufenden, parallel zueinander angeordneten Trennstanzung besteht. Beide Einzelteile sind mit derselben Lochung 27 versehen. Vor df Nähen oder Flechten liegen die Lochungen 27 in den beiden Einzelteilen übereinander. Wie im dargestellten Beispiel angegeben, kann ein dünnens Band 28, beispielsweise aus Leder, die Stirnkanten 26 freilassend, von A bis A wechselseitig durch die Lochung 27 gezogenwerden oder ein Band 29 kann von B nach B so in die Lochungen 27 eingeführt werden, daß d: Stirnseiten 26 durch das Band 29 umschlungen werden

Claims (8)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1 Set aus Einzelteilen zum Zusammenbau eines Gebrauchsgegenstandes9 beispielsweise einer Tasche die aus irgendeinem geeigneten Material, insbesondere aus Leder, herstellbar ist, wobei die Einzelteile aus einem Vorderteil9 einem Rückenteil, einem Bodenteil, Seitenteilen, einer Klappe, einem Griff oder Trägern und aus einer Schließe bestehen, die aus dem Material ausgestanzt oder ausgeschnitten sind9 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t9 daß die Ein zelteile (29 39 49 59 6, 798 und 9) von verschiedenen Pormen und Größen eines Gebrauchsgegengestandes, die in ihren Abmaßen auf die Formen und Größen des Gebrauchsgegenstandes abgestimmt sind9 aus dem Material ausgestanzt und an entsprechenden Seiten (109 119 129 139 149 15, 16, 17) an den Kanten mit einer fortlaufenden Lochung (19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 27) versehen sind und daß in Abhängigkeit von der Lochung (z.B. 19 oder 22) in den Einzelteilen (2 bis 9) verschiedenes Nachmaterial, wie beispielsweise Lederriemchen, starker Leinenfaden, Zwirn Darmsaite oder Perlonfaden sowie Nadeln zur Verfügung stehen, wobei das Set nach Material, Form, Größe, Lochung und Nahtmaterial einzeln zusammenstellbar ist.
  2. 2 Set aus Einzelteilen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet9 daß die Lochungen (z.B. 19 oder 21) an den Seitenkanten (10 bis 17) der Einzelteile (2 bis 9) aus dem Material aus-oder in das Material eingestanzt sind0
  3. 3. Set aus Einzelteilen nach einen der Ansprüche 1 oder 29 dadurch gekennzeichnet, daß die Lochungen (z.B. 19, 20, 21, 249 25 oder 27) an den Seitenkanten (10 bis 17) der Einzelteile (2 bis 9) unterschiedliche Größen und Formen aufweisenO
  4. 4. Set aus Einzelteilen nach einem der Ansprüche 1 bis , dadurch gekennzeichnet, dRß die Lochungen (z.B. 19 und 22) an den Seitenkanten (10 bis 17) der Einzelteile (2 bis 9) in einer Reihe mit gleichem Abstand voneinander angeordnet sind.
  5. 5, Set aus Einzelteilen nach eInem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochungen (z.B. 23) DJereihig in gleichem Abstand voneinander und untereinander versetzt angeordnet sind.
  6. 6. Set aus Einzelteilen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochungen (z.B. 21 und 25) als Kreuzlochungen mit gleichem Abstand voneinander angeord net sind.
  7. 7. Set aus Einzelteilen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochungen (z.B. 24) als in einer Reihe liegende, schräg angeordnete Trennstanzungen mit gleichem Abstand voneinander ausgeführt sind.
  8. 8. Set aus Einzelteilen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochungen (z.B. 27) als in einer Reihe liegende, senkrecht zu den Seitenkanten (10 bis 17) verlaufende, parallel zueinander im gleichen Abstand angeordnete Trennstanzungen ausgeführt sind.
DE19833344409 1983-12-08 1983-12-08 Set aus einzelteilen zum zusammenbau eines gebrauchsgegenstandes Withdrawn DE3344409A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19833344409 DE3344409A1 (de) 1983-12-08 1983-12-08 Set aus einzelteilen zum zusammenbau eines gebrauchsgegenstandes

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19833344409 DE3344409A1 (de) 1983-12-08 1983-12-08 Set aus einzelteilen zum zusammenbau eines gebrauchsgegenstandes

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3344409A1 true DE3344409A1 (de) 1985-06-20

Family

ID=6216376

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19833344409 Withdrawn DE3344409A1 (de) 1983-12-08 1983-12-08 Set aus einzelteilen zum zusammenbau eines gebrauchsgegenstandes

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3344409A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4913074A (en) * 1987-09-08 1990-04-03 Frank Saliba Method of manufacturing reinforced leather portfolio
ES2611983A1 (es) * 2015-11-10 2017-05-11 Jorge LABANDEIRA PASTOR Conjunto para la obtención de bolsos de múltiples tipologías

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4913074A (en) * 1987-09-08 1990-04-03 Frank Saliba Method of manufacturing reinforced leather portfolio
ES2611983A1 (es) * 2015-11-10 2017-05-11 Jorge LABANDEIRA PASTOR Conjunto para la obtención de bolsos de múltiples tipologías

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE202012003809U1 (de) Tragetasche mit austauschbarem Zier-Sicherungsmechanismus und entsprechender Vorrichtung
DE20102997U1 (de) Jacke mit einer Innentasche für einen Ärmel
US4109321A (en) Scarf constructions having a substantially concealable pocket therein, and methods of producing same
DE69013951T2 (de) Reissverschluss.
CH625404A5 (en) Shoe closure with a closing band which can be fastened by means of a touch-and-close fastener
DE69806025T2 (de) Krawatte mit verdeckten taschen
DE3344409A1 (de) Set aus einzelteilen zum zusammenbau eines gebrauchsgegenstandes
DE3323170A1 (de) Schnuerverschluss, vornehmlich fuer schuhe
DE8501388U1 (de) Gurttasche
DE4113018C1 (de)
EP2764789A1 (de) Gebrauchsgegenstand aus mehreren flächigen Materialteilen
DE102016004469B4 (de) Zusätzliche Lochleiste zum nachträglichen Einbringen in Bekleidung
DE102006015500A1 (de) Umhängeband mit Tasche
DE29513638U1 (de) Einkaufstasche, die mit einer Faltumhüllung zur Aufbewahrung ausgerüstet ist
EP4151114B1 (de) Vorrichtung zum knöpfen von kleidungsstücken
DE3140533C2 (de) Zuschnitteile aus Ober- und aus Futtermaterial zur Bildung eines Täschnerwarenfertigstückes
DE3602216A1 (de) Tragtasche, insbesondere sporttasche
DE657853C (de) Einlage zur Anfertigung von Handtaschen
DE10207074C1 (de) Tragetasche
CH271637A (de) Kleidungsstück.
DE8806891U1 (de) Tasche für Werkzeuge, Utensilien o.dgl.
DE8700208U1 (de) Bekleidungsstück mit einer wasserdichten, von außen zugänglichen Tasche
DE202005009941U1 (de) Tragetasche aus zwei Hälften mit Reißverschluss
DE202006005372U1 (de) Umhängeband mit Tasche
DE29909472U1 (de) Tragebehältnis

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8130 Withdrawal