DE3343522A1 - Huelsenauswerfer - Google Patents
HuelsenauswerferInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/54—Cartridge guides, stops or positioners, e.g. for cartridge extraction
- F41A9/55—Fixed or movable guiding means, mounted on, or near, the cartridge chamber
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Description
J. 33A3522
RHEINMETALL GMBH Düsseldorf, den 30.11.1983
Bs/se
Akte R 896
Hüls enauswerfer
Die Erfindung betrifft einen Hülsenauswerfer nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Stummelhülsen sind beispielsweise aus der TJS-PS 4 159 678 der Anmelderin bekannt. Stummelhülsen sind
Teil einer teilverbrennbaren Treibladungshülse, die bei der
Munition moderner Panzerbordkanonen, z.B. auch der 120 min Kanone des Kampfpanzers Leopard II benutzt wird. Während der
größte Teil der verbrennbaren Treibladungshülse beim Abfeuern der Patrone mitverbrennt, wird die aus Metall bestehende
Stumme!hülse nach dem Öffnen des Verschlußteils aus
dem Ladungsraum des Waffenrohrs ausgestoßen und muß ohne Gefährdung
der Besatzung entfernt werden.
Eine bekannte, ebenfalls im Kampfpanzer Leopard II realisierte Lösung sieht vor, die aus dem Waffenrohr ausgezogenen Stummelhülsen
in einem Hülsenkasten aufzufangen, der im Kampfraum hinter dem Waffenrohr angeordnet ist. Dieser Hülsenkasten verhindert
jedoch den Einbau eines automatischen Laders.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen neuartigen
BAD
Hülsenauswerfer anzugeben, der die aus dem Waffenrohr ausgestoßenen
Stummelhülsen schnell und sicher aus dem Kampfraum hinausbefördert und der gleichzeitig so wenig Platz beansprucht,
daß der Einbau eines automatischen Laders ermöglicht wird, der die Leistungsfähigkeit und damit die Kampfkraft der
Waffe erheblich steigert.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Uhteransprüchen
hervor.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1: einen Längsschnitt durch den Kampfraum eines
Kampfpanzers und den in diesem Kampfraum angeordneten
Hülsenauswerfer;
Fig. 2: eine Vorderansicht des Hülsenauswerfers mit
Blickrichtung vom Waffenrohr her.
Fig. 1 zeigt is Längsschnitt dargestellt, einen Teil eines
Kampfraums 2 eines Kampfpanzers 1 mit Blick auf Teile der Waffenanlage und den Hülsenauswerfer. Der Kampfraum 2 ist
durch die Panzerung 5 geschützt. Im linken Teil der Figur ist ein Teil der Waffe 3 des Kampfpanzers 1 zusammen mit dem in
offener Stellung dargestellten Keilverschluß 4 zu erkennen. Der Hülsenauswerfer 100 ist zwischen einer Aufnahmeposition
und einer Ausstoßposition verschwenkbar angeordnet. Die Aufnahmeposition des Hülsenauswerfers 100 ist mit durchgezogenen Linien
dargestellt, während die Ausstoßposition des Hülsenauswerfers nur strichpunktiert angedeutet ist. Der Hülsenauswerfer 100 umfaßt
eine Schale 10, die in Aufnahmeposition des Hülsenauswerfers 100 unmittelbar hinter der verschlußseitigen Öffnung 7 der
V/affe 3 angeordnet ist und auf diese Weise die aus der Waffe
ausgezogene Stummelhülse, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist, auffangen kann. Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht
des Hülsenauswerfers 100 mit Blickrichtung vom Waffenrohr her.
Besonders aus dieser Figur ist deutlich erkennbar, daß die Schale 10 z.B. aus Teilen eines Zylindermantels besteht, die
hinsichtlich ihres Krümmungsradius auf den Umfang der aufzunehmenden Stummelhülse abgestimmt sind. In der Schale 10 ist
weiter eine mit dem Haltearm 1p verbundene Klappe 11 angeordnet,
die in Aufnahmeposition des Hülsenauswerfers 100 aus der Fläche der Schale 10 herausgeklappt ist und senkrecht nach oben steht.
Diese Klappe 11 dient als Anschlag für die entlang der Seelenachse aus der Waffe 3 herausgezogenen Stummelhülsen. Die Schale
ist schwenkbar an insgesamt vier Haltearmen 12, 12', 13, 13' gelagert,
die ihrerseits auf fest im Kampfraum 2 angeordneten Achsen 17> 17T drehbar gelagert sind. Eine aus Zylinder 14 und
Kolben 15 bestehende hydraulische Antriebseinheit, die einerseits fest im Inneren des Kampfraums 2 und andererseits an mindestens
einem der Haltearme 12 angelenkt ist, ermöglicht eine Schwenkbewegung der Schale 10 von der Aufnahmeposition in ihrer Ausstoßposition,
die, wie bereits erwähnt, in Fig. 1 strichpunktiert dargestellt ist. In dieser Ausstoßposition befindet sich die
Schale 10 in einer Ebene oberhalb der Aufnahmeposition gegenüber einer in der Panzerung 5 des Kampfraums 2 angeordneten Öffnung 6,
durch die die noch auf der Schale 10 befindliche Stumaelhülse aus dem Kampfraum 2 ausgestoßen werden kann. Zu bemerken ist, daß
in dieser Ausstoßposition die in der Aufnahmeposition als Anschlag für die Stummelhülse wirkende Klappe 11 im wesentlichen
in die Kontur der Schale 10 eingeklappt ist und somit ein Ausstoßen
der Stummelhülse durch die Öffnung 6 nicht mehr behindert.
Die Mittel zum Ausstoßen der Stuniiaelhülse aus der Öffnung 6 umfassen
eine umlaufende Kette 18, die mindestens einen Mitnehmer trägt, der bei Umlaufen der Kette 18 die auf der Schale 10 liegende
Stusaelhülse forträumt und beschleixnigt, so daß sie aus
der Öffnung 6 in der Panzerung 5 herausgeworfen wird.
Wie aus Fig. 1 weiter deutlich erkennbar ist, befindet sich der Hülsenauswerfer 100 in Ausstoßposition soweit oberhalb der
BAD ORIGtNAL
Seelenachse der Vaffe 5» daß deren Ladungsraum frei zugänglich
ist und vorzugsweise durch einen automatischen Lader eine neue Patrone nachgeladen werden kann. Während die Bestandteile
des automatischen Laders als für die Erfindung nicht wesentlieh nicht dargestellt sind, ist strichpunktiert die Kontur
einer neu zugeführten Patrone angedeutet um darzustellen, daß der in Ausstoßposition befindliche Hülsenauswerfer 100 den
Ladevorgang nicht behindert. Nach Laden der Patrone 101 und
Beendigung des Abfeuerungsvorgangs schwenkt die Schale 10 in die Aufnahmeposition zurück und ist wiederum zur Aufnahme einer
Stummelhülse 102 bereit.
ORIGiMAL
Claims (5)
- HHEMMETALL GIiBH Düs s eldorf, den 30.11,1983Bs/seAkte H 896Pat entansprüche( 1.! In einem geschlossenen Kampfraum angeordneter Hülsenauswerfer für die Stuinmelhülse einer teilverbrennbaren Treibladungshülse, dadurch gekennzeichnet, daß der Hülsenauswerfe-r eine zwischen einer Aufnahme- und einer Ausstoßposition verschwenkbare Schale (1O) umfaßt und daß Mittel vorgesehen sind, um die vermittels der Schale (1O) in Ausstoßposition verbrachte Stummelhülse (102) aus dem Kampfraum (2) zu entfernen.
- 2. Hülsenauswerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale (1O) von im Kampfraum (2) drehbar angeordneten Haltearmen (12, 12', 13, 13') getragen ist und daß die Schwenkbewegung der Schale (1O) durch eine aus Zylinder (14) und Kolben (15) bestehende hydraulische Betätigungseinrichtung bewirkt wird, die einerseits im Inneren des Kampfraumes (2) und andererseits an mindestens einem der Haltearme (1.2, 12') angelenkt ist.
- 3. Hülsenauswerfer nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Entfernung der Stummelhülse (102) aus dem Kampfraum (2) aus einer umlaufendenBAD ORIGINALKette (18) mit einem darauf angeordneten Mitnehmer (I9) "bestehen, wobei der Mitnehmer (19) "bei umlaufender Kette (18) die auf der in Ausstoßposition verbrachten Schale (1O) lagernde Stummelhülse (102) forträumt und beschleunigt und diese dadurch durch eine in der Panzerung (5) angeordnete Öffnung (6) aus dem Kampfraum (2) entfernt.
- 4. Hülsenauswerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, daß die Schale (1O) zum Seispiel aus Teilen einer Zylindermantelfläche besteht, deren Krümmungsradius dem Umfang der zu entferndenden Stuomelhülse (102) angepaßt ist.
- 5. Hülsenauswerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet, daß in der Schale (1O) mit dem Haltearm (13) verbunden eine Klappe (11) ver3chwenkbar angebracht ist, die in Aufnahmeposition der Schale (1O) aus der Fläche der Schale (1O) herausragt und somit als Anschlag für die aufzunehmende aus der Waffe (5) ausgezogene Stummelhülse (102) dient und die in Ausstoßposition der Schale (1O) im wesentlichen in die Fläche der Schale (1O) eingeklappt ist, um den AusstoßVorgang der Stummelhülse (102) nicht zu behindern.BAD
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
| DE19833343522 DE3343522A1 (de) | 1983-12-01 | 1983-12-01 | Huelsenauswerfer |
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Also Published As
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