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DE3343522A1 - Huelsenauswerfer - Google Patents

Huelsenauswerfer

Info

Publication number
DE3343522A1
DE3343522A1 DE19833343522 DE3343522A DE3343522A1 DE 3343522 A1 DE3343522 A1 DE 3343522A1 DE 19833343522 DE19833343522 DE 19833343522 DE 3343522 A DE3343522 A DE 3343522A DE 3343522 A1 DE3343522 A1 DE 3343522A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shell
sleeve
stub
combat
ejection position
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833343522
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf 4006 Erkrath Nordmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Industrie AG
Original Assignee
Rheinmetall GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinmetall GmbH filed Critical Rheinmetall GmbH
Priority to DE19833343522 priority Critical patent/DE3343522A1/de
Priority to DE8484112144T priority patent/DE3474999D1/de
Priority to EP84112144A priority patent/EP0149014B1/de
Priority to US06/673,354 priority patent/US4738182A/en
Priority to JP59252859A priority patent/JPS60185098A/ja
Publication of DE3343522A1 publication Critical patent/DE3343522A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/54Cartridge guides, stops or positioners, e.g. for cartridge extraction
    • F41A9/55Fixed or movable guiding means, mounted on, or near, the cartridge chamber

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

J. 33A3522
RHEINMETALL GMBH Düsseldorf, den 30.11.1983
Bs/se
Akte R 896
Hüls enauswerfer
Die Erfindung betrifft einen Hülsenauswerfer nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Stummelhülsen sind beispielsweise aus der TJS-PS 4 159 678 der Anmelderin bekannt. Stummelhülsen sind Teil einer teilverbrennbaren Treibladungshülse, die bei der Munition moderner Panzerbordkanonen, z.B. auch der 120 min Kanone des Kampfpanzers Leopard II benutzt wird. Während der größte Teil der verbrennbaren Treibladungshülse beim Abfeuern der Patrone mitverbrennt, wird die aus Metall bestehende Stumme!hülse nach dem Öffnen des Verschlußteils aus dem Ladungsraum des Waffenrohrs ausgestoßen und muß ohne Gefährdung der Besatzung entfernt werden.
Eine bekannte, ebenfalls im Kampfpanzer Leopard II realisierte Lösung sieht vor, die aus dem Waffenrohr ausgezogenen Stummelhülsen in einem Hülsenkasten aufzufangen, der im Kampfraum hinter dem Waffenrohr angeordnet ist. Dieser Hülsenkasten verhindert jedoch den Einbau eines automatischen Laders.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen neuartigen
BAD
Hülsenauswerfer anzugeben, der die aus dem Waffenrohr ausgestoßenen Stummelhülsen schnell und sicher aus dem Kampfraum hinausbefördert und der gleichzeitig so wenig Platz beansprucht, daß der Einbau eines automatischen Laders ermöglicht wird, der die Leistungsfähigkeit und damit die Kampfkraft der Waffe erheblich steigert.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Uhteransprüchen hervor.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1: einen Längsschnitt durch den Kampfraum eines Kampfpanzers und den in diesem Kampfraum angeordneten Hülsenauswerfer;
Fig. 2: eine Vorderansicht des Hülsenauswerfers mit Blickrichtung vom Waffenrohr her.
Fig. 1 zeigt is Längsschnitt dargestellt, einen Teil eines Kampfraums 2 eines Kampfpanzers 1 mit Blick auf Teile der Waffenanlage und den Hülsenauswerfer. Der Kampfraum 2 ist durch die Panzerung 5 geschützt. Im linken Teil der Figur ist ein Teil der Waffe 3 des Kampfpanzers 1 zusammen mit dem in offener Stellung dargestellten Keilverschluß 4 zu erkennen. Der Hülsenauswerfer 100 ist zwischen einer Aufnahmeposition und einer Ausstoßposition verschwenkbar angeordnet. Die Aufnahmeposition des Hülsenauswerfers 100 ist mit durchgezogenen Linien dargestellt, während die Ausstoßposition des Hülsenauswerfers nur strichpunktiert angedeutet ist. Der Hülsenauswerfer 100 umfaßt eine Schale 10, die in Aufnahmeposition des Hülsenauswerfers 100 unmittelbar hinter der verschlußseitigen Öffnung 7 der V/affe 3 angeordnet ist und auf diese Weise die aus der Waffe
BAD ORIGINAL
ausgezogene Stummelhülse, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist, auffangen kann. Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht des Hülsenauswerfers 100 mit Blickrichtung vom Waffenrohr her. Besonders aus dieser Figur ist deutlich erkennbar, daß die Schale 10 z.B. aus Teilen eines Zylindermantels besteht, die hinsichtlich ihres Krümmungsradius auf den Umfang der aufzunehmenden Stummelhülse abgestimmt sind. In der Schale 10 ist weiter eine mit dem Haltearm 1p verbundene Klappe 11 angeordnet, die in Aufnahmeposition des Hülsenauswerfers 100 aus der Fläche der Schale 10 herausgeklappt ist und senkrecht nach oben steht. Diese Klappe 11 dient als Anschlag für die entlang der Seelenachse aus der Waffe 3 herausgezogenen Stummelhülsen. Die Schale ist schwenkbar an insgesamt vier Haltearmen 12, 12', 13, 13' gelagert, die ihrerseits auf fest im Kampfraum 2 angeordneten Achsen 17> 17T drehbar gelagert sind. Eine aus Zylinder 14 und Kolben 15 bestehende hydraulische Antriebseinheit, die einerseits fest im Inneren des Kampfraums 2 und andererseits an mindestens einem der Haltearme 12 angelenkt ist, ermöglicht eine Schwenkbewegung der Schale 10 von der Aufnahmeposition in ihrer Ausstoßposition, die, wie bereits erwähnt, in Fig. 1 strichpunktiert dargestellt ist. In dieser Ausstoßposition befindet sich die Schale 10 in einer Ebene oberhalb der Aufnahmeposition gegenüber einer in der Panzerung 5 des Kampfraums 2 angeordneten Öffnung 6, durch die die noch auf der Schale 10 befindliche Stumaelhülse aus dem Kampfraum 2 ausgestoßen werden kann. Zu bemerken ist, daß in dieser Ausstoßposition die in der Aufnahmeposition als Anschlag für die Stummelhülse wirkende Klappe 11 im wesentlichen in die Kontur der Schale 10 eingeklappt ist und somit ein Ausstoßen der Stummelhülse durch die Öffnung 6 nicht mehr behindert.
Die Mittel zum Ausstoßen der Stuniiaelhülse aus der Öffnung 6 umfassen eine umlaufende Kette 18, die mindestens einen Mitnehmer trägt, der bei Umlaufen der Kette 18 die auf der Schale 10 liegende Stusaelhülse forträumt und beschleixnigt, so daß sie aus der Öffnung 6 in der Panzerung 5 herausgeworfen wird.
Wie aus Fig. 1 weiter deutlich erkennbar ist, befindet sich der Hülsenauswerfer 100 in Ausstoßposition soweit oberhalb der
BAD ORIGtNAL
Seelenachse der Vaffe 5» daß deren Ladungsraum frei zugänglich ist und vorzugsweise durch einen automatischen Lader eine neue Patrone nachgeladen werden kann. Während die Bestandteile des automatischen Laders als für die Erfindung nicht wesentlieh nicht dargestellt sind, ist strichpunktiert die Kontur einer neu zugeführten Patrone angedeutet um darzustellen, daß der in Ausstoßposition befindliche Hülsenauswerfer 100 den Ladevorgang nicht behindert. Nach Laden der Patrone 101 und Beendigung des Abfeuerungsvorgangs schwenkt die Schale 10 in die Aufnahmeposition zurück und ist wiederum zur Aufnahme einer Stummelhülse 102 bereit.
ORIGiMAL

Claims (5)

  1. HHEMMETALL GIiBH Düs s eldorf, den 30.11,1983
    Bs/se
    Akte H 896
    Pat entansprüche
    ( 1.! In einem geschlossenen Kampfraum angeordneter Hülsenauswerfer für die Stuinmelhülse einer teilverbrennbaren Treibladungshülse, dadurch gekennzeichnet, daß der Hülsenauswerfe-r eine zwischen einer Aufnahme- und einer Ausstoßposition verschwenkbare Schale (1O) umfaßt und daß Mittel vorgesehen sind, um die vermittels der Schale (1O) in Ausstoßposition verbrachte Stummelhülse (102) aus dem Kampfraum (2) zu entfernen.
  2. 2. Hülsenauswerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale (1O) von im Kampfraum (2) drehbar angeordneten Haltearmen (12, 12', 13, 13') getragen ist und daß die Schwenkbewegung der Schale (1O) durch eine aus Zylinder (14) und Kolben (15) bestehende hydraulische Betätigungseinrichtung bewirkt wird, die einerseits im Inneren des Kampfraumes (2) und andererseits an mindestens einem der Haltearme (1.2, 12') angelenkt ist.
  3. 3. Hülsenauswerfer nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Entfernung der Stummelhülse (102) aus dem Kampfraum (2) aus einer umlaufenden
    BAD ORIGINAL
    Kette (18) mit einem darauf angeordneten Mitnehmer (I9) "bestehen, wobei der Mitnehmer (19) "bei umlaufender Kette (18) die auf der in Ausstoßposition verbrachten Schale (1O) lagernde Stummelhülse (102) forträumt und beschleunigt und diese dadurch durch eine in der Panzerung (5) angeordnete Öffnung (6) aus dem Kampfraum (2) entfernt.
  4. 4. Hülsenauswerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, daß die Schale (1O) zum Seispiel aus Teilen einer Zylindermantelfläche besteht, deren Krümmungsradius dem Umfang der zu entferndenden Stuomelhülse (102) angepaßt ist.
  5. 5. Hülsenauswerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet, daß in der Schale (1O) mit dem Haltearm (13) verbunden eine Klappe (11) ver3chwenkbar angebracht ist, die in Aufnahmeposition der Schale (1O) aus der Fläche der Schale (1O) herausragt und somit als Anschlag für die aufzunehmende aus der Waffe (5) ausgezogene Stummelhülse (102) dient und die in Ausstoßposition der Schale (1O) im wesentlichen in die Fläche der Schale (1O) eingeklappt ist, um den AusstoßVorgang der Stummelhülse (102) nicht zu behindern.
    BAD
DE19833343522 1983-12-01 1983-12-01 Huelsenauswerfer Withdrawn DE3343522A1 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19833343522 DE3343522A1 (de) 1983-12-01 1983-12-01 Huelsenauswerfer
DE8484112144T DE3474999D1 (en) 1983-12-01 1984-10-10 Cartridge case ejector
EP84112144A EP0149014B1 (de) 1983-12-01 1984-10-10 Hülsenauswerfer
US06/673,354 US4738182A (en) 1983-12-01 1984-11-20 Cartridge casing ejector
JP59252859A JPS60185098A (ja) 1983-12-01 1984-12-01 薬莢エゼクタ

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19833343522 DE3343522A1 (de) 1983-12-01 1983-12-01 Huelsenauswerfer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3343522A1 true DE3343522A1 (de) 1985-06-13

Family

ID=6215800

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19833343522 Withdrawn DE3343522A1 (de) 1983-12-01 1983-12-01 Huelsenauswerfer
DE8484112144T Expired DE3474999D1 (en) 1983-12-01 1984-10-10 Cartridge case ejector

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8484112144T Expired DE3474999D1 (en) 1983-12-01 1984-10-10 Cartridge case ejector

Country Status (4)

Country Link
US (1) US4738182A (de)
EP (1) EP0149014B1 (de)
JP (1) JPS60185098A (de)
DE (2) DE3343522A1 (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
US4738182A (en) 1988-04-19
EP0149014A2 (de) 1985-07-24
DE3474999D1 (en) 1988-12-08
EP0149014A3 (en) 1987-01-21
JPS60185098A (ja) 1985-09-20
EP0149014B1 (de) 1988-11-02

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Legal Events

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