DE3343383C2 - Farbbildaufnahmeröhre - Google Patents
FarbbildaufnahmeröhreInfo
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Abstract
Nach der Erfindung umfaßt ein Farbfernseh-Bilderzeugungsgerät eine Farbfernseh-Bilderzeugungsvorrichtung, die ein Multiplex-Farbfernseh- bzw. Videosignal mit Hilfe eines photoelektrischen Wandlerabschnitts erzeugt, der mit einem Farbtrennungs-Bandleitungsfilter ausgestattet ist. Eine erste Vorspannlicht erzeugende Vorrichtung ist am vorderen Abschnitt der Bilderzeugungsvorrichtung angeordnet, wo der Wandlerabschnitt ausgebildet ist, um ein erstes Vorspannlicht zuzuführen, durch welches eine Verschlechterung der Farbreproduzierbarkeit einer dunklen Szene vermindert wird. Am rückwärtigen Abschnitt der Bilderzeugungsvorrichtung ist eine zweite Vorspannlicht erzeugende Vorrichtung angeordnet, die ein zweites Vorspannlicht dem Wandlerabschnitt zuführt, um die Nachbilderscheinung zu reduzieren. Die Menge des ersten Vorspannlichtes wird vorausbestimmt, so daß sie kleiner ist als diejenige des zweiten Vorspannlichtes.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Farbbildaufnahmeröhre
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, wie sie aus der DE-AS 24 13 918 bekannt ist.
Eine moderne Farbfernsehkamera verwendet eine Farbfernseh-Bildererzeugungsvorrichtung, bei der ein
Farbtrennungs-Bandleitungsfilter in einem photoelektrischen Wandlerabschnitt vorgesehen ist, um Multiplex-Farbfernseh-Videosignale
zu erzeugen. Typisch für solche Farbfernsehkameras ist eine Einzelröhren-Farbfernsehkamera,
die als Bilderzeugungsvorrichtung eine Bildröhre mit einem photoelektrischen Wandlerabschnitt
mit einem Farbtrennungs-Bandleitungsfilter verwendet, oder eine Einzelplatten-Farbfernsehkamera,
deren Bilderzeugungsvorrichtung aus einem Festkörper-Bildfühler besteht, der einen photoelektrischen
Wandlerabschnitt mit einem Farbtrennungs-Bandleitungsfilter aufweist. Da derartige Typen von Farbfernsehkameras
auf einfache, kompakte und leichtgewichtige Weise produziert werden können, wurden sie umfangreich
studiert und in besserer Ausführung und Steuerbarkeit für die Öffentlichkeit konstruiert. Es sind verschiedene
Typen dieser Produkte mit den geschilderten Eigenschaften auf dem Markt.
Bei einem Farbtrennungs-Bandleitungsfilter des erläuterten Typs sind mehrere Farb-Bandleitungen in einem
vorbestimmten Wiederholmuster angeordnet und wenigstens eine Art der Bandleitungen ist hinsichtlich
einer Primärfarbe für eine Komplementärfarbe vorgesehen.
Allgemein umfaßt eine Farbfernsehkamera eine Farbfernseh-Bilderzeugungsvorrichtung mit einem
Bandleitungsfilter, um ein Multip!ex-Farbfernseh-Videosignal
zu erzeugen, und umfaßt wenigstens zwei Demodulatoren,
um durch Demodulation der Farbsignale Farbsignalkomponenten zu erzeugen, oder um Träger-Farbsignale
zu erzeugen, die noch erläutert werden solten
und in einem Ausgangssignal der Bilderzeugungsvorrichtung enthalten sind und in Trägersignale verarbeitet
werden. Das Bilderzeugungselement umfaßt eine photoleitfähige Schicht in dem photoelektrischen
Wandlerabschnitt.
ίο Wie dies gut bekannt ist, ergeben sich in einer Farbfernseh-Bilderzeugungsvorrichtung,
bei der in einem photoelektrischen Wandlerabschnitt eine photoleitfähige Schicht vorgesehen ist, unerwünschte Nachbilder
(Bildverharrung): wobei die genannte Schicht ein photoelektrisches
Phänomen eine Art von internen photoelektrischen Effekten zeigt Ein früher vorgeschlagenes
Mittel zur Reduzierung des Nachbildes in einer solchen Bilderzeugungsvorrichtung verwendet ein Vorspannlicht in einer gleichmäßigen Verteilung auf der gesam-
ten Fläche des Wandlerabschnitts. Ein weiteres Problem, das bei einem Farbfernseh-Bilderzeugungsgerät
mit einem Farbtrennungs-Bandleitungsfilter auftritt, besteht darin, daß die Farbreproduzierbarkeit vermindert
wird, wenn eine dunkle Szene aufgenommen wird.
Als Resultat umfangreicher Studien bei der Suche nach der Lösung des Problems entsprechend einer ungenügenden
Reproduzierbarkeit, wurde festgestellt, daß die Reproduzierbarkeit verbessert werden kann,
wenn man Vorspannlicht dem Wandlerabschnitt der Farbfernseh-Bilderzeugungsvorrichtung in einer Menge
zuführt und bei einer Farbtemperatur zuführt, die so ausgewählt sind, daß die zu demodulierenden Farbträgersignale
größer bleiben als der doppelte Scheitelwert des Rauschens oder der Störsignale, die den Demodulatoren
zugeführt werden. Wenn sich jedoch einmal die Menge und/oder die Farbtemperatur des Vorspannlichtes
im Laufe der Zeit verändert, so geht der Weiß-Abgleich verloren oder die Farbreproduzierbarkeit verschlechtert
sich. Weiter sollte das Vorspannlicht nicht von der Art sein, daß eine wahrnehmbare Schattenbildung
in einer dunklen Fläche oder dunklen Zone entsteht.
Es besteht daher der Wunsch eine minimale erforderliche Menge des Vorspannlichtes zu verwenden. Wenn
eine große Menge an Vorspannlicht gewählt wird, so verstärkt sich auch die Änderung der Menge des Vorspannlichtes
im Laufe der Zeit und es wird die Störung in dem Weiß-Abgleich betont, während gleichzeitig
auch die Möglichkeit der Schattenbildung in einer dunklen Zone erhöht wird. Wenn also eine minimale Lichtmenge
aus dem genannten Grund gewählt wird, um eine Verschlechterung der Farbreproduzierbarkeit einer
dunklen Zone zu unterdrücken, läßt sich das Nachbild in dem Wandlerabschnitt nicht vorteilhaft vermindern. Es
besteht daher ein starker Bedarf für eine Lösung, welche die Reduzierung der Bildung eines Nachbildes und
diejenige der Verschlechterung der Farbreproduzierbarkeit einer dunklen Szene vereint.
Aus der DE-AS 24 13 918 ist bereits eine Farbbildaufnahmeröhre mit einem Bildsensor bekannt, die einen vor dem Bildsensor angeordneten Farbstreifenfilter sowie eine erste Lichtquelle aufweist, die die Vorderseite des Bildsensors durch das Farbstreifenfilter beleuchtet. Wird die von der ersten Lichtquelle ausgestrahlte Lichtmenge zu hoch gewählt, so führt eine Variation der Vorspannlichtmenge mit der Zeit zu einer starken Auswirkung auf das erzeugte Farbsignal, wobei die Wahrscheinlichkeit einer Schattenbildung in dunklen Berei-
Aus der DE-AS 24 13 918 ist bereits eine Farbbildaufnahmeröhre mit einem Bildsensor bekannt, die einen vor dem Bildsensor angeordneten Farbstreifenfilter sowie eine erste Lichtquelle aufweist, die die Vorderseite des Bildsensors durch das Farbstreifenfilter beleuchtet. Wird die von der ersten Lichtquelle ausgestrahlte Lichtmenge zu hoch gewählt, so führt eine Variation der Vorspannlichtmenge mit der Zeit zu einer starken Auswirkung auf das erzeugte Farbsignal, wobei die Wahrscheinlichkeit einer Schattenbildung in dunklen Berei-
chen ansteigt. Bei einer minimalen Einstellung der von der ersten Lichtquelle ausgesandten Lichtmenge entstehen
Nachbilder auf dem Bildwandler. Um einen Kompromiß zwischen diesen, einander diametral gegenüberstehenden
Forderungen zu erzielen, ist eine Regelbarkeit der ersten Lichtquelle in der Weise vorgesehen, daß
mit zunehmender Helligkeit des aufzunehmenden Objektes die Lichtstärke oder Helligkeit der ersten Lichtquelle
vermindert wird.
Gegenüber diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Farbbildaufnahmeröhre
der gattungsgemäßen Art derart weiterzubilden, daß trotz Verbesserung der Farbreproduzierbarkeit
bei dunklen Szenen ein Vermindern des Nachbildes erreicht wird.
Diese Aufgabe wird bei einer Farbbildaufnahmeröhre nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 durch das
Merkmal im kennzeichnenden Teil dieses Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind
den Unteransprüchen zu entnehmen.
Eine Farbbildaufnahmeröhre, die das Nachbild reduziert und ebenso die Verschlechterung der Farbreproduzierbarkeit
in einer dunklen Szene vermindert, umfaßt erfindungsgemäß eine Farbfernseh-Bilderzeugungsvorrichtung
zum Erzeugen eines Multiplex-Farbfernseh-Videoausgangssignals
mit Hilfe eines photoelektrischen Wandlerabschnitts, der ein Farbtrennungs-Bandleitungsfilter
und eine erste Vorspannlicht-Versorgungsvorrichtung enthält, um ein erstes Vorspannlicht,
durch welches die Verschlechterung der Farbreproduzierbarkeit einer dunklen Szene vermindert wird dem
Wandlerabschnitt der Bilderzeugungsvorrichtung über das Bandleitungsfilter zuzuführen, wobei die erste Vorspannlicht-Versorgungsvorrichtung
in der Nachbarschaft des Wandlerabschnitts gelegen ist, der in einem Frontabschnitt der Bilderzeugungsvorrichtung gelegen
ist, und der eine zweite Vorspannlicht-Versorgungsvorrichtung umfaßt, um das zweite Vorspannlicht, durch
welches das Nachbild reduziert wird, an den Wandlerabschnitt der Bilderzeugungsvorrichtung anzulegen
bzw. diesem zuzuführen, wobei die zweite Vorspannlichl-Versorgungsvorrichtung
an einem rückwärtigen Abschnitt der Bilderzeugungsvorrichtung, der zum
Wandlerabschnitt hin weist, gelegen ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielt.i
unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Farbfernseh-Bilderzeugungsgerätes
nach der vorliegenden Erfindung,
F i g. 2 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung des wesentlichen Teiles einer Farbfernsehkamera,
F i g. 3 eine perspektivische Darstellung einer Vorspannlicht-Versorgungsvorrichtung,
die bei dem Gerät nach F i g. 1 zur Anwendung gelangt,
F i g. 4 eine Darstellung einer praktischen Konstruktion einer zweiten Lichtvorspann-Versorgungsvorrichtung
und einer Farbfernseh-Bilderzeugungsvorrichtung,
F i g. 5 eine Darstellung einer Lichtquelle, die in der zweiten Vorspannlicht-Versorgungsvorrichtung der
F i g. 4 enthalten ist, und
F i g. 6 und 7 Diagramme, welche die Ausbreitung des Vorspannlichtes in einem Lichtleitteil einer Vorspannlicht-Versorgungsvorrichtung
veranschaulichen.
Obwohl das Farbfernseh-Bilderzeugungsgerät nach der vorliegenden Erfindung auf verschiedene Weise
physikalisch realisiert werden kann, was von der Umgebung und den Erfordernissen der Anwendung abhängig
ist, wurde eine vergleichsweise große Anzahl von dem hier gezeigten und beschriebenen Ausführungsbeispiel
hergestellt, getestet und verwendet und alle Ausführungsbeispiele oder Muster haben in äußerst zufriedenstellender
Weise funktioniert.
Im folgenden soll nunmehr auf die Zeichnung zur Erläuterung des Farbfernseh-Bilderz^ugungsgerätes
nach der Erfindung eingegangen werden.
Das Bilderzeugungsgerät ist in Form eines Blockschaltbildes in Fig. 1 gezeigt und in einer fragmentarischen
auseinandergezogenen perspektivischen Darstellung in F i g. 2 veranschaulicht. Ein Beispiel einer ersten
Vorspannlicht-Versorgungsvorrichtung, die einen Teil des Gerätes nach der vorliegenden Erfindung darstellt,
ist in einer perspektivischen Darstellung in F i g. 3 wiedergegeben. Bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel enthält die Bilderzeugungsvorrichtung nur beispielsweise
eine Bildröhre.
Gemäß F i g. 1 enthält das Bilderzeugungsgerät nach der Erfindung eine erste Vorspannücht-Versorgungsvorrichtung 10, um Vorspannlicht zur Verbesserung der
Farbreproduzierbarkeit einer dunklen Szene auszusenden, und enthält eine zweite Vorspannlicht-Versorgungsvorrichtung
11 zum Aussenden eines Vorspannlichtes, um dadurch das Nachbild zu reduzieren. Die
erste Vorspannlicht-Versorgungsvorrichtung 10 versorgt einen photoelektrischen Wandlerabschnitt der
Farbfernseh-Bilderzeugungsvorrichtung 12 über ein Farbtrennungs-Bandleitungsfilter mit einem Vorspannlicht. Entsprechend dem Vorspannlicht erzeugt die Bilderzeugungsvorrichtung
12 ein Ausgangssignal, welches Farb-Trägersignale enthält. Die zweite Vorspannlicht-Versorgungsvorrichtung
11 ist so konstruiert und angeordnet, daß ein Vorspannlicht in einer gleichmäßigen
Verteilung über der gesamten Fläche des Wandlerabschnitts von hinten zugeführt wird.
Das Bild eines Gegenstandes wird mit Hilfe einer Linse 20 auF eine photoleitfähige Schicht in dem Wandlerabschnitt
13 der Bildröhre 10 über ein Farbtrennungs-Bandleitungsfilter (nicht gezeigt) fokussiert, welches
nahe bei der Frontfläche des Wandlerabschnitts 13 angeordnet ist. Die Bildröhre 10 erzeugt ein Farbmultiplex-Farbfernseh
bzw. Videosignal V, welches dann zu einem Vorverstärker 22 gelangt.
Das Videoausgangssignal V aus dem Vorverstärker 22 gelangt dann zu einem ersten Tiefpaßfilter 24, um ein
breitbandiges Leuchtdichtesignal (Luminanzsignal) zu erzeugen, zu einem zweiten Tiefpaßfilter 26, um ein
schmalbandiges Leuchtdichtesignal (Luminanzsignal) zu erzeugen, und zu einem Bandpaßfilter 28, um ein
hochfrequentes Signal (das Farbträgersignal) zu entfernen. Das erste Tiefpaßfilter 24 liefert ein Levchtdichtesignal
Yzu einem Anschluß 30, das zweite Tiefpaßfilter 26
liefert ein schmalbandiges Leuchtdichtesignal Yl zu einer Matrixschaltung 32, und das Bandpaßfilter 28 extrahiert
ein Farbträgersignal C und legt dieses ar. eine Rot und Blau (RB) trennende Schaltung 24 an.
Die RB-Trennschaltung 34 trennt das Eingangsfarbsignal
C in ein Rot-Trägersignal Rc und in ein Blau-Trägersignal Bc, die jeweils an die Demodulatoren 36 und
38 angelegt werden. Der Demodulator 36 versorgt die Matrixschaltung 32 mit einem Rotsignal R, und den Demoduiator
38 mit einem Blausignal B. Die Matrixschaltung 32 verarbeitet das ankommende schmaibandige
Leuchtdichtesignal Vl, das Rotsignal R und das Blausignal B, um Signale zu erzeugen, welche die drei Primärfarben
Rot, Grün und Blau wiedergeben. Die Rot-, Grün- und Blausignale erscheinen jeweils an den Aus-
gangsanschlüssen 40, 42 und 44. Weitere detailliertere Erläuterungen dieser Farbsignal-Verarbeitungsschaltung
können in der US-Patentschrift 38 46 579 nachgelesen werden.
Bei dem Farbfernseh-Bilderzeugungsgerät nach der vorliegenden Erfindung wird die Farbreproduzierbarkeit
von dunklen Zonen dadurch verbessert, indem eine oder beide also die Menge als auch die Farbtemperatur
des Vorspannlichtes, welches von der Vorrichtung 10 zum Wandlerabschnitt der Bilderzeugungsvorrichtung
12 über das Filter zugeführt wird, so voreingestellt wird, daß die Farbträgersignale, die den Demodulatoren 36
und 38 zugeführt werden (das Rot-Trägersignal Rc und das Blau-Trägersigna! Bc bei diesem Ausführungsbeispiel)
einzeln größer werden als der doppelte Scheitelwert der Störsignale oder des Rauschens, welches an
den Eingangsanschlüssen der Demodulatoren 36 und 38 erscheint.
In Fig.3 ist ein Beispiel einer ersten Vorspannlicht-Versorgungsvorrichtung
10 gezeigt. Ein flaches lichtleitendes Teil oder ein Lichtleiter 14 besteht aus einem
Lichtübertragungsmaterial wie beispielsweise Acrylharz oder Glas. Wie gezeigt, umfaßt der Lichtleiter 14
Lichteinlaßabschnitte 46 und 48, an denen Strahlen, die von den Lichtquellen 16 und 18 ausgehen, jeweils auftreffen,
umfaßt ferner reflektierende Abschnitte 50 und 52, von denen jeder in Draufsicht einen parabelförmigen
Abschnitt aufweist, der die an den Lichteinlaßabschnitten 46 oder 48 einfallenden Lichtstrahlen reflektiert, umfaßt
Lichtaustrittsabschnitte 54 und 56, an welchen die von den Abschnitten 50 und 52 reflektierten Lichtstrahlen
den Lichtleiter 14 verlassen. Licht von der Lichtquelle 16 gelangt am Lichteintrittsabschnitt 46 in den Lichtleiter
14 und verläßt diesen in Form eines Vorspannlichtes am Lichtaustrittsabschnitt 54, welches von dem reflektierenden
Abschnitt 50 reflektiert wurde. Auf ähnliche Weise gelangt das Licht der Lichtquelle 18 über den
Lichteintrittsabschnitt 48, den reflektierenden Abschnitt 52 und den Lichtaustrittsabschnitt 56, so daß das Licht
den Lichtleiter 14 als Vorspannlicht verläßt. Obwohl bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 zwei Lichtquellen
16 und 18 gezeigt sind, kann auch eine Anordnung realisiert werden, bei welcher zwei Lichtpfade für die Lichtausbreitung
von einer einzigen Lichtquelle her versorgt werden.
Eine erste Forderung besteht darin, daß die Lichtstrahlen der Lichtquellen 16 und 18 nur zu den Lichteintrittsabschnitten
46 und 48 des Lichtleiters 14 hin verlaufen, d. h. es müssen die Lichtstrahlen daran gehindert
werden nach außen zu treten, die in anderen Richtungen als zu den Lichteintrittsabschnitten 46 und 48 verlaufen.
Dies läßt sich unmittelbar dadurch erreichen, indem man die Konstruktion der Lampen 16 und 18 entsprechend
ausführt oder indem man ein geeignetes Lampengehäuse (nicht gezeigt) verwendet Ferner werden die
Abschnitte des Lichtleiters 14, die nicht die Lichteintrittsabschnitte 46 und 48 und die Lichtaustrittsabschnitte
4 und 56 bilden, vollständig zum Auffangen des Lichtes schwarz überzogen, so daß unnötige Lichtstrahlen
daran gehindert werden, nach außen zu dringen.
Im einzelnen wird eine schwarze Schicht für das Auffangen des Lichtes an allen Abschnitten 46 (die durch
die Punkte a\, a2, J2 und j\ definierte Zone) und 48 (die
durch die Punkte h\, h2, h und i\ definierte Zone) außer
den Lichtaustrittsabschnitten 54 (die durch die Punkte 1\, k\, k2 und /2 definierte Zone) und 56 (die durch die Punkte
q\, /ι, r2 und «72 definierte Zone) und den reflektierenden
Abschnitten 50 (die durch die Punkte b\, 62, C2 und C\
definierte Zone) und 52 (die durch die Punkte g\, g2, f2
und /1 definierte Zone), d. h. eine Fläche die durch die Punkte j\, i\, i2 und 72 definiert ist und eine Fläche, die
durch die Punkte b\, a\, a2 und b2 definiert ist, eine
Fläche, die durch die Punkte g\,h\, h2 und g2 definiert ist,
eine Fläche, die durch die Punkte C\, d\, ei, /i, f2, e2<
d2 und Ci definiert ist, eine Fläche, die durch die Punkte k\,
v\, Ui, fi, si, η, Γ2, S2, f2, U2, V2 und k2 definiert ist, eine
Fläche, die durch die Punkte h ,m\,n\,0\,p\,q\, q2, p2,02,
πι, m? und /2 definiert ist, eine Fläche, die durch eine
Kurve definiert ist, welche die Punkte verbindet a\, b\,
C\ g\, h\, i\, ji und a\ und eine Kurve, welche die
Punkte verbindet Αϊ, U, rr>\, n\, o\, ■ ■ ■, fi. «Λ, V1 und k\, und
eine Fläche, welche definiert ist durch eine Kurve, die
die Punkte verbindet a2, b2, c\,d2 g2, h2,12J2 und a2
und eine Kurve, welche die Punkte verbindet k2,12, m2,
n2,02,..., t2, U2, v2 undk2.
Das flache Licht leitende Element 14 ist über eine öffnung 58 angekuppelt, die in einer Wand eines Kameragehäuses
oder einer Box 60 ausgebildet ist, wie dies in F i g. 2 veranschaulicht ist. Die Lage des Lichtleiters 14
ist derart, daß die sich gegenüberliegenden Hauptflächen parallel zur Fläche des photoelektrischen Wandlerabschnitts
der Bildröhre (der Farbfernseh-Bilderzeugungsvorrichtung) 12 verlaufen. Von allen Wänden, welche
die öffnung 58 definieren, sind diejenigen, welche den reflektierenden Abschnitten 50 und 52 des Lichtleiters
14 entsprechen, als Spiegelfläche ausgebildet, so daß die in den Leitleiter 14 eintretenden Lichtstrahlen
wirksam durch die Abschnitte 50 und 52 jeweils zu den Lichtaustrittsabschnitten 54 und 56 reflektiert werden
können, wenn der Lichtleiter 14 in die öffnung 58 eingesetzt bzw. eingepaßt ist Für den Fachmann ergibt sich,
daß Licht reflektierende Filme aufgedampft werden können oder auf andere Weise auf den äußeren Flächen
der reflektierenden Abschnitte 50 und 52 vorgesehen werden können.
Die Öffnung 58 in dem Kameragehäuse 60 ist natürlich mit Nuten ausgebildet bzw. gestaltet, die jeweils in
ihrer Gestalt mit den Abschnitten des Lichtleiters 14 übereinstimmen und zwar dort, wo die Lichtquellen 16
und 18 montiert sind. Dies schafft die Möglichkeit, daß die Lichtquellen 16 und 18 in der öffnung 58 aufgenommen
wenden können, wenn der Lichtleiter 14 an dieser Öffnung gekoppelt ist bzw. in diese eingesetzt ist. Mit 62
ist in F i g. 2 eine Linsenhalterung bezeichnet, die an dem Kameragehäuse 60 mit Hilfe von Schrauben befestigt
wird. Die Linsenhalterung 62 besteht aus einer C-Halterung.
Wie bereits erwähnt wurde, erstrecken sich die sich gegenüberliegenden Hauptflächen des Lichtleiters 14
parallel zur Fläche des photoelektrischen Wandlerabschnitts der Bilderzeugungsvorrichtung 12. Die Lichtaustrittsabschnitte
54 und 56 des Lichtleiters 14 sind einzeln in einer Richtung orientiert, in welcher sich die
Anordnung der Bandleitungen in dem Farbtrennfilter in dem photoelektrischen Wandlerabschnitt erstreckt
Im einzelnen ist gemäß F i g. 6 die Lichtquelle 16 nahe dem Fokus des parabelförmigen Abschnitts angeordnet,
welcher den reflektierenden Abschnitt 50 des Lichtleiters 14 darstellt. Die von der Lichtquelle 16 ausgehenden
Lichtstrahlen L\, L2 und Lz werden einzeln durch
den reflektierenden Abschnitt 50 reflektiert, um von dem Lichtaustrittsabschnitt 54 abgestrahlt zu werden
(die Lichtstrahlen von der anderen Lichtquelle 18 werden in der gleichen Weise gesteuert, so daß aus Einfachheitsgründen
eine Beschreibung hierüber nicht erforderlich ist). Die den Lichtleiter 14 verlassenden Licht-
strahlen verlaufen jeweils entlang von Ebenen, die senkrecht zur Blattebene der Fig. 6 stehen und parallel zu
einer Richtung Y, d. h. parallel zu den Bandleitungen in dem Bandleitungsfilter, und sie schneiden die Fläche 11a
des Wandlerabschnitts 11 in einem rechten Winkel. F i g. 9 veranschaulicht die Ausbreitung des Lichtstrahls
Li, wenn man beispielsweise von der Seite des Lichtleiters 14 aus blickt. Gemäß F i g. 7 verläuft der Lichtstrahl
Li, der von dem Abschnitt 50 reflektiert wurde, in verschiedene
Richtungen in der spezifischen Ebene, die zuvor erläutert wurde. Das reflektierte Licht enthält eine
Komponente Bu die zur Fläche 11a des Wandlerabschnitts 11 verläuft, eine Komponente Bi, die entlang
der Hauptebene des Lichtleiters 14 verläuft, und eine Komponente Bz, die von der Fläche 1 la des Wandlerabschnitts
11 weg verläuft. Nach der vorliegenden Erfindung dient lediglich die Lichtkomponente B\ als effektives
Vorspannlicht. Um die spezifische Komponente B\ wirksam zur Fläche 11a des Wandlerabschnitts 11 zu
lenken, ist es vorzuziehen, beispielsweise die Lichtquelle 16 vom Frontende des Lichtleiters 14 versetzt anzuordnen,
wie dies in F i g. 7 gezeigt ist. Wenn die Lichtquelle 16 aus einer Lampe besteht, kann der Glühfaden in einer
solchen Weise angeordnet werden, daß der zuvor erläuterte Effekt erreicht wird. Mit dieser Bedingung erzeugt
das Vorspannlicht, welches den Lichtleiter 14 verläßt, einen scharf geschnittenen Schatten des Filters, welches
auf die photoleitende Schicht projiziert wird, wodurch die Bilderzeugungsvorrichtung 12 die Fähigkeit erlangt,
ein zusammengesetztes Färb TV Signal bzw. Videosignal als Ausgangssignal zu erzeugen, selbst wenn nur
das Vorspannlicht zugeführt wird.
Nach der vorliegenden Erfindung überträgt die erste Vorspannlicht-Versorgungsvorrichtung 10 Licht zum
Wandlerabschnitt der Bilderzeugungsvorrichtung 12 über das Filter entsprechend einer Menge P\ mit einem
zulässigen kleinen Wert innerhalb eines spezifischen Bereiches, bei welchem die Möglichkeit gegeben wird,
daß die Farbträgersignale, welche den Demodulatoren 36 und 38 zugeführt werden, größer sind als der doppelte
Scheitelwert des Rauschens oder der Störsignale, die ebenfalls dem Eingang der Demodulatoren 36 und 38
zugeführt werden, so daß dadurch die Farbreproduzierbarkeit
in einer dunklen Zone verbessert wird. Wenn daher eine Bildabschattung in einer dunklen Zone aufgrund
des Lichtes von der ersten Vorspannlicht-Versorgungsvorrichtung 10 auftritt, wird diese in der Praxis auf
ein vernachlässigbares Ausmaß unterdrückt. Auch beeinflußt eine Änderung in der Quantität und/oder der
Farbtemperatur des Lichtes von der Vorrichtung 10 im Laufe der Zeit nicht den Weiß-Abgleich über ein vernachlässigbares
Ausmaß hinaus.
Gemäß den F i g. 1 und 2 umfaßt die zweite Lichtvorspann-Versorgungsvorrichtung
11 ein milchweißes ringförmiges Teil 70, welches an den äußeren Umfang der Wand der Bildröhre 12 angepaßt bzw. eingepaßt ist,
und mehrere lichtemittierende Dioden (LEDs) oder Lampen 72, die in dem ringförmigen Teil 70 eingebettet
sind. Wenn die LEDs 72 erregt werden, breitet sich das von dem milchweißen ringförmigen Teil 70 ausgehende
Licht über den Raum zwischen der Fläche einer Elektrode (Elektronenkanone) in der Röhre 12 und der inneren
Fläche der Röhrenwand aus und auch über den Raum zwischen der äußeren und der inneren Fläche der
Röhrenwand, wobei das Licht wiederholt an verschiedenen Flächen reflektiert wird. Das sich auf diese Weise
ausbreitende Vorspannlicht beleuchtet oder bestrahlt die gesamte Fläche des Wandlerabschnitts von hinten
her und zwar in einer gleichmäßigen Verteilung.
Unter Hinweis auf die F i g. 4 und 5 soll im folgenden eine praktische Konstruktion der zweiten Lichtvorspann-Versorgungsvorrichtung
11 im Detail zusammen mit einer praktischen Konstruktion der Bilderzeugungsvorrichtung
12 erläutert werden.
Gemäß F i g. 4 wird die Bilderzeugungsvorrichtung 12 innerhalb einer Ablenkspule oder Wicklung 74 in
Lage gehalten. Innerhalb der Ablenkspule 74 ist eine
ίο Lichtquelle 76 gemäß F i g. 5 angeordnet, die in geeigneter
Weise Vorspannlicht aussendet. Die Lichtquelle 76 umfaßt mehrere LEDs 72, die jeweils in einem vorbestimmten
Winkel an dem ringförmigen Teil 70 befestigt sind. Der Innendurchmesser der Lichtquelle 76 ist so
vorgewählt, daß er etwas größer ist als der Außendurchmesser einer Glasrohre 78 der Bilderzeugungsvorrichtung
12. Die Lichtquelle 76 ist in der Ablenkspule 74 derart ausgebildet, daß sie über einen vorbestimmten
Winkel relativ zur Bilderzeugungsvorrichtung 12 drehbar ist.
Eine Zunge 80 ragt in radialer Richtung von dem ringförmigen Teil 70 nach außen, um die Möglichkeit zu
schaffen, die Winkellage der Lichtquelle 76 von außerhalb der Ablenkspule einstellen zu können. Die Zunge
80 ragt von der Ablenkspule 74 vor, so daß sie leicht zugänglich ist. Eine rohrförmige Elektrode 82 ist in der
Bilderzeugungsvorrichtung 12 angeordnet, die an der Ablenkspule 74 befestigt ist. Die Elektrode 82 ist mit
mehreren öffnungen 84 an ihrem rückwärtigen Ende ausgestattet, und ist an ihrem vorderen Ende mit einer
photoelektrischen Wandlerfläche 86 versehen.
Im Betrieb wird an die Bilderzeugungsvorrichtung 12 eine vorbestimmte Elektrodenspannung angelegt, während
das erste Gitter so betrieben wird, um den Strahlstrom auf einen vorbestimmten Wert einzustellen. Danach
wird die Lichtquelle 76 erregt, um das Vorspannlicht in Form kleiner Strahlen 88 auszusenden, so daß
das Vorspannlicht zur Wandlerfläche 86 der Elektrode 82 gelangen kann. Dann wird ein Signal, welches einem
Dunkelstrom Id entspricht, an einem Targetring 90 abgegriffen. (In diesem Zusammenhang haben Experimente
gezeigt, daß bei diesem Ausführungsbeispiel die Nachbild-Situation mit einem Dunkelstrom Id in der
Größenordnung von 1OnA ausreichend verbessert wird.) Das Vorspannlicht 88, welches von der Lichtquelle
76 ausgeht, gelangt über die Öffnungen 84 am rückwärtigen Ende der Elektrode 82 in die Elektrode 82
hinein und gelangt so weit wie die Wandlerfläche 86, wobei das Licht an der inneren Umfangsfläche wiederholt
reflektiert wird.
Wie vorangehend beschrieben wurde, wird durch die zweite Vorspannlicht-Versorgungsvorrichtung 11 Licht
zur Wandlerfläche 86 von hinten her in einer Menge P2
zugeführt, wodurch in ausreichendem Maße ein Nachbild verringert wird. (Gewöhnlich ist die Menge Pi größer
als die an früherer Stelle erwähnte Menge Pi. Ein
Ausgangssignal der Bilderzeugungsvorrichtung 12 hat beispielsweise 5 nA für die Lichtmenge P\ und 25 nA für
die Lichtmenge P2.) Dadurch wird in der Bilderzeugungsvorrichtung
12 das Entstehen eines Nachbildes unterdrückt. Bei dem Bilderzeugungsgerät nach der
vorliegenden Erfindung werden somit effektiv die bisher aufgetretenen Nachteile beseitigt; das Gerät nach
F i g. 1 kann ein Farbfernseh-Videosignal erzeugen, welches
zu einem reproduzierten Bild mit einer gewünschten Qualität führt. In F i g. 1 wird das Licht der ersten
Vorspannlicht-Versorgungsvorrichtung 10 zu einem Bild eines Objekts übertragen, welches durch die Linse
20 auf der photoleitfähigen Schicht des Wandlerabschnitts der Bilderzeugungsvorrichtung 12 fokussiert
wird. Die photoleitfähige Schicht kann somit ein Ausgangssignal erzeugen, wobei die Entstehung eines
Nachbildes durch die Lichtstrahlung von der zweiten Vorspannlicht-Versorgungsvorrichtung 11 vermindert
ist. Wenn das von der ersten Vorspannlicht-Versorgungsvorrichtung 10 ausgehende Licht eine Farbtemperatur
von 32000K hat, führt eine Änderung der Quantität
dieses Lichtes nicht zu einer Störung des Weiß-Abgleichs. Das Licht von der ersten Vorspannlicht-Versorgungsvorrichtung
10 kann eine solche Farbtemperatur haben, um größere Farbträgersignale im Ausgangssignal
der Bilderzeugungsvorrichtung 12 zu entwickeln, urn dadurch wirksam die Farbrcproduzierbarkeit dunkler
Szenen mit Hilfe von kleineren Lichtmengen zu verbessern.
Zusammenfassend kann man feststellen, daß die vorliegende Erfindung ein Farbfernseh-Bilderzeugungsgerät
schafft, bei dem wirksam eine Verbesserung hinsichtlich der Farbreproduzierbarkeit einer dunklen Szene
erreicht wird und auch eine Unterdrückung der Nachbilderscheinung erreicht wird, während jedoch der
Einfluß einer Änderung in der Menge des Vorspannlichtes von der ersten Vorrichtung 10 als auch die Bildabschattung
in einer dunklen Fläche auf einen praktisch vernachlässigbaren Bereich beschränkt wird.
Bei Kenntnis der vorliegenden Erfindung sind von einem Fachmann eine Reihe von Abänderungen und
Abwandlungen möglich, ohne dabei jedoch den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
35
40
45
50
55
60
65
Claims (5)
1. Farbbildaufnahmeröhre mit einem Bildsensor sowie mit einem vor dem Bildsensor angeordneten
Farbstreifenfilter und einer ersten Lichtquelle, die derart angeordnet ist, daß sie die Vorderseite des
Bildsensors durch das Farbstreifenfilter beleuchtet, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite
Lichtquelle (11) vorgesehen ist, die im rückwärtigen
Abschnitt der Farbbildaufnahmeröhre (12) derart angeordnet und derart ausgebildet ist, daß sie die
Rückseite des Bildsensors (13) mit einer gleichmäßigen Lichtverteilung über dessen gesamte Fläche beleuchtet.
2. Farbbildaufnahmeröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Lichtquelle (10)
hinsichtlich der Helligkeit und der Farbtemperatur einstellbar ist
3. Farbbildaufnahmeröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Helligkeit der
ersten Lichtquelle (10) derart gering eingestellt ist, daß eine Verschlechterung der Farbwiedergabe bei
dunkelen Szenen vermindert ist.
4. Farbbildaufnahmeröhre nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Helligkeit des von der ersten Lichtquelle (10) ausgestrahlten Lichts geringer ist als diejenige des von der
zweiten Lichtquelle (11) ausgestrahlten Lichtes.
5. Farbbildaufnahmeröhre nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Licht der ersten Lichtquelle (10) eine Farbtemperatur von 3200° K hat.
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