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DE334241C - Vorrichtung zum gleichzeitigen, beiderseitigen Bestreuen von impraegnierter Dachpappe mit Sand oder anderen Streumitteln - Google Patents

Vorrichtung zum gleichzeitigen, beiderseitigen Bestreuen von impraegnierter Dachpappe mit Sand oder anderen Streumitteln

Info

Publication number
DE334241C
DE334241C DE1919334241D DE334241DD DE334241C DE 334241 C DE334241 C DE 334241C DE 1919334241 D DE1919334241 D DE 1919334241D DE 334241D D DE334241D D DE 334241DD DE 334241 C DE334241 C DE 334241C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sand
grit
cardboard
simultaneous
roofing felt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919334241D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARTIN KROESCH
Original Assignee
MARTIN KROESCH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MARTIN KROESCH filed Critical MARTIN KROESCH
Application granted granted Critical
Publication of DE334241C publication Critical patent/DE334241C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/10Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/27Sizing, starching or impregnating fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum gleichzeitigen, beiderseitigen Bestreuen. von imprägnierter Dachpappe, mit Sand oder anderen Streumitteln. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um die beiden Seiten einer Dachpappe gleichzeitig und gleichmäßig mit Sand zu bestreuen.
  • Man hat schon verschiedene Vorschläge-gemacht, um diese Aufgabe zu lösen. Insbesondere hat man die Dachpappe erst auf der einen Seite bestreut, dann umgelenkt und dann auf der anderen Seite bestreut; durch das Umlenken wird. ein Teil des aufgestreuten Sandes leicht wieder abgelöst.
  • Man hat auch schon vorgeschlagen, die imprägnierte Pappe gleichzeitig auf beiden Seiten zu-bestreuen, während -man die Pappe in wagerechter Richtung bewegte. Es hat sich aber herausgestellt, daß dabei die Besandung auf der Unterseite wesentlich schlechter als auf der Oberseite ist.
  • Die Erfindung geht demgegenüber nun davon aus, das Bestreuen der Pappenbahn vorzunehmen, wenn die Pappe senkrecht geführt ist, nicht wie bisher bei wagerechter Anordnung, und die Zuführung des Streugutes auf beiden Seiten zweckmäßig durch das Eigengewicht vornehmen zu lassen. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß man die imprägnierte Pappe in senkrechter oder nahezu senkrechter Richtung aufwärts durch einen trichterförmigen Behälter führt, der mit dem Streugut gefüllt ist, so daß man ohne besondere Anwendung von Stoffträgern das Streumittel der Pappe beidseitig gleichmäßig zuführt unter Ausnutzung des Eigengewichtes des Streumittels, wie dies für das einseitige oder beidseitige Überziehen oder Tränken von Stoffbahnen beim Führen in aufwärts senkrechter Richtung durch einen Flüssigkeitsbehälter bekannt ist. Der Auslauf des Streumittels am Bodenschlitz des Sandbehälters für das Zuführen der Pappe wird dabei durch Dichtungen oder eine vorgeschaltete Überdruckkammer verhindert. Um das Auslaufen und Entmischen des Streumittels zu verhindern, kann der Bodenschlitz des Sandbehälters durch zwei entgegengesetzt umlaufende Zuführrollen für den Eintritt der Pappe gebildet werden.
  • Die Zeichnung stellt in Fig. i bis 3 verschiedene Ausführungsformen gemäß der Erfindung dar.
  • Die Besandung der Pappe erfolgt während der senkrechten Führung zwischen den Rollen i und 2. Nach Fig. i wird die Pappe dabei von unten nach oben durch einen trichterförmigen Behälter 3 geführt. Der Sand bleibt dabei an den teerfeuchten Seiten der Pappe hängen und kann auf dem weiteren Wege vor Ablenkung der Pappe durch Drückwalzen q. gegen die Pappe gedrückt werden. Der Behälter 3 besitzt in seinem Boden einen Schlitz 5, durch welchen die Pappe eintritt. Der Schlitz kann mit Dichtungen beliebiger Art versehen sein, um den Austritt des Sandes aus dem Behälter zu verhindern. Man kann dieses auch mit Hilfe einer Überdrückkammer 6 erreichen, in welche man Luft oder Gas mit einem derartigen Druck einführt, daß dadurch das Ausfallen der Körner verhindert wird.
  • Durch Veränderung der Höhe der Sandschicht im Behälter kann man den Anpressungsdruck des Sandes gegen die Pappe beliebig verändern.
  • Die Umlenkrolle 2 kann in beliebiger. Entfernung von der Besandungsvorrichtung angebracht sein; es hat dieses den Vorteil, daß man die Pappe erst kühlen kann, bevor man sie ablenkt, so daß der Abfall des Sandes durch die Ablenkung auf ein Minimum beschränkt wird.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 erfolgt die Zuführung des Sandes auch ohne Anwendung mechanischer Hilfsmittel lediglich .dadurch, daß die Behälter 12 so angeordnet werden, daß das Streumaterial auf den Schurren 13 entlang gleitet und mit einer gewissen Energie auf die Dachpappe auftrifft. Der Zulauf wird durch die Schieber 14 veränderlich gemacht.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist der Boden des Behälters 15 beweglich. Er besteht in diesem Falle aus zwei sich gegeneinander drehenden Walzen 16, an deren Stelle auch endlose Bänder treten können. ' Der Zweck dieser Ausführung ist der, an der Eintrittsstelle der Pappe in die Bestreuvorrichtung ein Durchfallen des Sandes, Talkums o. dgl. nach unten zu verhindern und ferner ein Entmischen des Streumittels zu vermeiden, da durch die Bewegung der Pappe durch das Streumittel eine Umwälzung erfolgt, die bei ungleichmäßiger Körnung und verschiedenem spezifischen Gewicht des xfttels eine Trennung der Körner nach Größe herbeiführen würde; letztere wird durch die bewegten Zuführrollen -wieder ausgeglichen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE: i. Vorrichtung zum gleichzeitigen, beiderseitigen Bestreuen von imprägnierter Dachpappe mit Sand oder anderen Streumitteln, dadurch gekennzeichnet, daß die angefeuchtete oder durchtränkte Pappe in senkrechter oder nahezu senkrechter Richtung aufwärts einen mit dem trockenen Streumittel gefüllten trichterförmigen Behälter (3 bz*. 5) hindurchgeführt 'wird, wobei der Auslauf des Streumittels am Bodenschlitz (5) des Behälters durch Dichtung oder eine Überdruckkammer (6) verhindert -wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenschlitz des trichterförmigen Behälters (15) aus zwei entgegengesetzt umlaufenden Zuführrollen (16) gebildet wird, um ein Durchlaufen und ein Entmischen des Streumittels zu verhindern.
DE1919334241D 1919-02-27 1919-02-27 Vorrichtung zum gleichzeitigen, beiderseitigen Bestreuen von impraegnierter Dachpappe mit Sand oder anderen Streumitteln Expired DE334241C (de)

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DE1919334241D Expired DE334241C (de) 1919-02-27 1919-02-27 Vorrichtung zum gleichzeitigen, beiderseitigen Bestreuen von impraegnierter Dachpappe mit Sand oder anderen Streumitteln

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