DE3341213C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Kompensation
von Schwankungen in der Ausgangsdicke von gewalztem Material
aufgrund einer Exzentrizität einer Walze gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der GB 14 25 826 bekannt.
Die Ausgangssignale einer die Dickenschwankungen des
Materials stromabwärts von der Walzvorrichtung erfassenden Detektoreinrichtung
werden dort zwischengespeichert und zu bestimmten
Zeitpunkten wieder abgerufen und als Steuersignale
für eine Stelleinrichtung zur Änderung der Walzenstellung verwendet.
Das Abrufen aus dem Speicher erfolgt dabei zeitlich
so, daß die Stelleinrichtung jeweils in dem Moment beaufschlagt
wird, in dem eine ermittelte Walzenexzentrizität am
Walzgut zur Auswirkung kommt.
Dickenschwankungen im Walzgut beruhen aber nicht nur auf
Walzenexzentrizitäten, sondern können auch von anderen Faktoren,
etwa Schwankungen in der Elastizität oder sonstigen Eigenschaften
des Walzgutes selbst, herrühren. Bei der bekannten
Vorrichtung gehen auch derartigen Schwankungen, die von der Detektoreinrichtung
erfaßt werden, in das Steuersignal für die
Stelleinrichtung ein führen zu einer fehlerhaften Kompensation.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art von Walzenexzentrizitäten
unterschiedliche Einflußfaktoren zu eliminieren
und dadurch zu einer genaueren Kompensation von Walzenexzentrizitäten
zu gelangen.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist im Kennzeichenteil
des Patentanspruchs 1 angegeben. Danach wird das
Ausgangssignal der die Walzgutdicke messenden Detektoreinrichtung
nicht als solches zur Steuerung der Stelleinrichtung verwendet;
vielmehr werden aus dem Ausgangssignal durch Mittelwert-
und Differenzbildungen alle diejenigen Einflußfaktoren
eliminiert, die nicht mit einer der Walzendrehung entsprechenden
Periodizität auftreten.
Aus der DE-PS 11 30 901 ist zwar eine Walzwerkregelung
bekannt, bei der zur Ermittlung der Walzenexzentrizität der
Mittelwert von Dickenabweichungen berücksichtigt wird. Die
bekannte Vorrichtung dient aber nicht zur Kompensation von
Schwankungen in der Ausgangsdicke aufgrund von Walzenexzentrizitäten,
sondern von Schwankungen in der Regelgröße für die
Dickenregelung. Außerdem erfolgt dort die Mittelwertbildung
nur über eine Walzenumdrehung.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden
nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. In den
Zeichnungen zeigt
Fig. 1 den schematischen Aufbau einer Walzeinrichtung,
auf die die vorliegende Erfindung angewendet ist,
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer Steuerschaltung entsprechend
einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 3 den Inhalt eines in der Schaltung nach Fig. 2 verwendeten
Basismusterspeichers,
Fig. 4 eine Anordnung, bei der das Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2 bei der Walzeinrichtung nach Fig. 1
angewendet ist,
Fig. 5 ein Blockschaltbild einer Zeitsteuerschaltung,
Fig. 6 ein Blockschaltbild eines Abschnittsabweichungsspeichers und
Fig. 7 ein Blockschaltbild eines Basisdaten-Erzeugungsspeichers.
Bei einem herkömmlichen Walzvorgang werden Dickenschwankungen
des gewalzten Rohmaterials mit Hilfe einer bekannten
automatischen Dickensteuerung nach dem Walzen im wesentlichen
eliminert. Dabei geht man davon aus, daß die Dickenschwankungen
des gewalzten Materials hauptsächlich auf einer Walzenexzentrizität
beruhen. Eine solche Dickenschwankung hat eine
Periodizität, deren Zyklusperiode einer Umdrehung der Walze
entspricht, wobei sich gezeigt hat, daß sie eine Charakteristik
aufweist, die sich nicht durch eine einfache Funktion, etwa
eine Sinusfunktion nähern läßt. Ferner enthält die tatsächlich
gemessene Dickenschwankung Komponenten, die auf von der
Walzenexzentrizität verschiedenen Faktoren beruhen. Gemäß
der vorliegenden Erfindung werden daher eine einer Walzenumdrehung
entsprechende Periode in mehrere Abschnitte,
zum Beispiel j-Abschnitte (mit j <1) unterteilt, die Dickenschwankung
in jedem Abschnitt j während des Walzvorgangs
abgetastet, aufgrund der Abtastung für jeden Abschnitt Basisdaten
zur Walzenexzentrizität-Steuerung erzeugt, ein Mittelwert
der abgetasteten Dickenschwankungen in einer Periode
berechnet, und die Basisdaten mit dem Mittelwert korrigiert,
um das Walzenexzentrizitäts-Steuersignal für jeden Abschnitt
zu gewinnen.
Im folgenden soll die Anwendung der vorliegenden Erfindung
auf das in Fig. 1 gezeigte Walzwerk erläutert werden. Es wird
jedoch darauf hingewiesen, daß die Erfindung auch auf sonstige
Walzeinrichtungen anwendbar ist, die von der nach Fig. 1
verschieden sind.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Walzwerk handelt es sich um
den umsteuerbaren Typ. Das Walzgerüst 1 weist dabei eine
obere und eine untere Arbeitswalze 1a sowie eine obere und
eine untere Stützwalze 1b auf. Das zu walzende Bandmaterial 2,
wird dabei in den Spalt zwischen der
oberen und der unteren Arbeitswalzen 1a eingeführt, wobei die
beiden Materialenden über Umlenkwalzen 3 und 4 auf einer
linken Spule 5 bzw. einer rechten Spule 6 aufgewickelt sind.
An der Einlaß- und der Auslaßseite des Walzgerüstes 1 sind
Dickenmeßgeräte 7a und 7b zur Erfassung von Abweichungen
in der Dicke des Bandmaterials 2 angeordnet.
Bei dem Walzwerk nach Fig. 1 sind die Dickenmeßgeräte
7a und 7b vorgesehen, um die Messung der Dickenabweichungen
des gewalzten Bandmaterials 2 zu jedem beliebigen Zeitpunkt
während des Betriebs des Walzwerks aufzunehmen. Wie oben
beschrieben, ist ein geeignetes bekanntes (nicht gezeigtes)
automatisches Dickensteuersystem vorhanden, das die Dickenschwankungen
in dem zu walzenden Rohmaterial im wesentlichen
beseitigt. Daher kann davon ausgegangen werden, daß die von
den Dickenmeßgeräten 7a und 7b gemessenen Schwankungen in
der Materialstärke hauptsächlich auf der Walzenexzentrizität
beruhen. Um die Periode einer Walzenumdrehung zu definieren,
ist am Einbaustück einer Stützwalze 1b ein (nicht gezeigter)
Annäherungsschalter montiert, dem gegenüber am Walzenzapfen
der Stützwalze 1b ein Metallstück angebracht ist. Wenn sich
das Metallstück dem Annäherungsschalter am stärksten
annähert, wird der Annäherungsschalter impulsmäßig geschlossen,
so daß jede Periode der Drehung der Stützwalze 1b der
Anfangspunkt bestimmt wird. Zu dem Zeitpunkt, zu dem der
Annäherungsschalter schließt, wird mit der Abtastung des
Ausgangssignals des Dickenmeßgerätes 7a am Auslaß des Walzwerks
begonnen, wobei angenommen wird, daß sich das Bandmaterial 2
in Richtung der in Fig. 1 eingetragenen Pfeile bewegt. Wie
weiter unten erläutert, wird eine einer Umdrehung der Stützwalze
1b entsprechende Periode in j Abschnitte unterteilt,
beginnend mit dem Zeitpunkt, zu dem der Annäherungsschalter
geschlossen wird, wobei am Anfangspunkt jedes Abschnitts
ein Zeitsignal für die Abtastung erzeugt und das Ausgangssignal
des Dickenmeßgeräts 7a entsprechend dem Zeitsignal abgetastet
wird. In der i-ten Periode der Umdrehung der Stützwalze werden
somit Abschnitts-Abweichungen der Plattendicke Δhi1, Δhi2 . . .
Δhÿ nacheinander für die jeweiligen Abschnitte 1, 2 . . . j
abgetastet und gespeichert. Die gespeicherten Abschnitts-Abweichungen
werden, wie weiter unten erläutert, zur Erzeugung
eines Walzenexzentrizitäts-Steuersignals verwendet. Da in
den Abtastwerten Hochfrequenzrauschen enthalten sein kann,
werden Abtastwerte vorzugsweise für mehrere Perioden, zum
Beispiel k Perioden gespeichert. Da mit der Abtastung fortgesetzt
wird, solange die Steuerung andauert, werden die gespeicherten
Werte der Reihe nach auf neuesten Stand gebracht,
so daß stets die in den letzten k Perioden gewonnenen Abtastwerte
gespeichert sind, und das Walzenexzentrizitäts-Steuersignal
wird aufgrund dieser Abtastwerte gewonnen. Der Wert
von j beträgt mindestens 8, vorzugsweise 15 bis 30, während
k vorzugsweise 3 bis 5 beträgt.
Die in der i-ten, (i+1)-ten, (i+2)-ten, . . . (i+k-1)-ten
Periode gewonnenen Abschnitts-Abweichungen haben die Werte:
die in einen Abschnittsabweichungs-Speicher eingegeben werden.
Sodann werden die Mittelwerte der Abweichungen in den
einzelnen Abschnitten folgendermaßen berechnet:
um die mittleren Abschnittsabweichungen für die einzelnen
Abschnitte, das heißt Δh1k, Δh2k, . . . Δhjk, als Basisdaten
zu gewinnen.
Die Basisdaten enthalten Komponenten der Dickenabweichungen,
die auf von der Walzenexzentrizität verschiedenen Faktoren beruhen,
etwa auf einem Einstellfehler des Walzspaltes sowie auf
Schwankungen in den Materialeigenschaften. Um diese Komponenten
zu eliminieren, werden die mittleren Abweichungen für
die j Abschnitte zur Berechnung einer mittleren Periodenabweichung
folgendermaßen gemittelt:
wobei dieser Wert von den einzelnen Abschnitts-Abweichungen
der Basisdaten subtrahiert wird. Die sich ergebenden
Differenzen (Δh1k-Δhm), (Δh2k-Δhm), . . . (Δhjk-Δhm) werden
als Exzentrizitätssteuerungs-Basismuster gespeichert. Die
Größe Δhm läßt sich aufgrund der mittleren Abschnitts-Abweichungen
in jeder einzelnen Periode berechnen.
Auf der Grundlage der so gewonnenen Basisdaten und
des so gewonnenen Basismusters wird die Walzenexzentrizitäts-Steuerung
durchgeführt. Im folgenden soll nun ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung anhand von Fig. 2 erläutert werden,
die ein Blockschaltbild einer solchen Steuerung zeigt.
Gemäß Fig. 2 wird die Abschnittsabweichung Δhÿ über
eine Leitung 11 nacheinander einem Basisdaten-Erzeugungsspeicher
12 zugeführt, wobei die Basisdaten ΔhJk berechnet
und dort gespeichert werden. Die Basisdaten Δhjk werden einem
Multiplizierglied 13, das eine Multiplikation mit einem
Steuerverstärkungsfaktor G₁ durchführt, sowie einem Basismuster-Erzeugungsspeicher
14 zugeführt. Die mittlere Periodenabweichung
Δhm wird dem Basismuster-Erzeugungsspeicher 14
von einem die mittlere Periodenabweichung berechnenden
Erzeugungsspeicher 16 über ein Subtrahierglied 15 zugeführt. Der
Basismuster-Erzeugungsspeicher 14 berechnet die Größe (Δhjk-Δhm)
und speichert die sich ergebende Differenz. Das erzeugte
Basismuster wird einem Multiplizierglied 17 zugeführt, das
eine Multiplikation mit einem Steuerverstärkungsfaktor G₂
durchführt. Das Basismuster wird in ein Arithmetikregister
in dem Basismuster-Erzeugungsspeicher 14 gemäß Fig. 3 eingespeichert.
Jeder Abschnitt dieses Registers entspricht dem
Abschnitt j am Umfang der Stützwalze, und der fortlaufende Abschnitt
1 bis j des Registers entspricht einer Umdrehung der Stützwalze.
Der Basisdaten-Erzeugungsspeicher 12 weist ferner ein Register
mit Abschnitten 1 bis j auf, in die die Größen Δhjk
eingespeichert werden. Die Basisdaten und das Basismuster
werden kontinuierlich bei Empfang eines Zeitsignals von einer
Zeitsteuerstufe 18 durch neue Daten und Muster auf neuesten
Stand gebracht, wobei die Inhalte der Register, wie im
folgenden beschrieben, durch ein Lesesignal an die Multiplizierstufen
13 und 17 ausgelesen werden. Die Ausgangssignale
dieser Multiplizierstufen 13 und 17 werden über ein Addierglied
19 summiert, und die sich ergebende Summe wird einem
Signalumsetzer 20 als Walzenexzentrizitäts-Steuersignal zugeführt.
Die Basisdaten bestimmen einen Grundbetrag zur Steuerung
der Walzenexzentrizität, während das Basismuster einen
Korrekturbetrag angibt. Anteile dieser beiden Größen werden
durch die Multiplizierstufen 13 und 17 bestimmt. Machen beispielsweise
der Basisbetrag und der Korrekturbetrag jeweils
50% aus, so werden die Faktoren G₁ und G₂ jeweils auf 0,5
eingestellt. Die Werte der Faktoren G₁ und G₂ können experimentell
bestimmt werden, wobei jeweils G₁+G₂=1.
Der Signalumsetzer 20 multipliziert das Ausgangssignal
des Addiergliedes 19 mit einem Reziprokwert eines Druckeinflußkoeffizienten,
daß heißt mit . Da das Ausgangssignal
des Addiergliedes 19 die Walzenexzentrizitäts-Steuergröße
in Form der Abweichung der Materialdicke am Auslaß darstellt,
wird dieses Ausgangssignal von dem Signalmuster 20 in eine
entsprechende Reduktions-Steuergröße umgesetzt. In der
Reziprokfunktion bedeutet K eine Fehlerkonstante des Walzgerüsts
und M einen Elastizitätskoeffizienten des Materials.
Diese Größen sind nach in der Walztechnik bekannten theoretischen
Formeln vorher berechnet worden. Das Ausgangssignal
des Signalumsetzers 20 wird über ein Multiplizierglied 21,
das eine Multiplikation mit einem Steuerverstärkungsfaktor
G₃ durchführt, als Reduktionssignal einem (nicht gezeigten)
Druckgerät zugeführt, so daß die Schwankung der Materialstärke
aufgrund der Walzenexzentrizität reduziert wird.
Die Walzenexzentrizitäts-Steuerung beginnt nach vollständiger
Erzeugung des Basismusters, daß heißt ab der (i+k)-ten
Periode. Somit wird die Zeit für die Korrektursteuerung
nicht verschoben, die Phase des Einsatzpunktes für die Steuerung
nicht verzögert, und eine prozeßgekoppelte (on-line-)Steuerung
erreicht. Die Auslesezeitpunkte für die Basisdaten und das
Basismuster müssen so gesteuert werden, daß die Inhalte desjenigen
Abschnitts der Register ausgelesen werden, der dem
Walzenabschnitt entspricht, der sich in der Stellung zur
Ausübung des Walzdrucks auf das Material befindet. Der Auslesezeitpunkt
ist also unter Berücksichtigung der Verzögerung
des Zeitpunktes der Dickenabweichungs-Erfassung gegenüber dem
Walzzeitpunkt sowie der Ansprechverzögerung des Steuersystems
zu bestimmen. Erfolgt bei dem Walzwerk nach Fig. 1 beispielsweise
die Walzung in Richtung des Pfeils 8, so ist die Walze
1 gegenüber dem Dickenmeßgerät 7a um den Abstand l₁ versetzt,
ausgedrückt als Transportweg des gewalzten Materials 2. Ferner
besteht eine Steueransprechverzögerung entsprechend einem
Weg l₂, der sich aus dem Produkt der Steueransprech-Verzögerungszeit
des Systems einschließlich der Druckeinrichtung und des
Dickenmeßgeräts, multipliziert mit der Walzengeschwindigkeit
ergibt. Um somit das Walzenexzentrizitäts-Steuersignal entsprechend
demjenigen Walzenabschnitt auszulesen, der sich in
der druckübertragenden Stellung befindet, wird die Steuerung
folgendermaßen durchgeführt. Es sei angenommen, daß der Inhalt
des Abschnitts 1 des in Fig. 3 gezeigten Registers demjenigen
Teil des gewalzten Materials entspricht, der sich an der
Stelle des Dickenmeßgeräts befindet. Somit entspricht der um
l₁ in Bewegungsrichtung nachfolgende Abschnitt n demjenigen
Materialabschnitt, der gerade dem Walzvorgang unterworfen ist.
Um die der Größe l₂ entsprechende Verzögerung zu kompensieren,
muß der Inhalt des Abschnitts p ausgelesen werden, der dem
Abschnitt n um l₂ in Bewegungsrichtung nachfolgt. Während der
Wert von l₁ für ein vorgegebenes Walzwerk konstant ist,
ändert sich der Wert von l₂ mit der Walzgeschwindigkeit.
Daher ist eine zu der Walzgeschwindigkeit korrelierte
Korrektur erforderlich.
Auf diese Weise wird die Walzenexzentrizitäts-Steuergröße
mit dem Basismuster in zeitlicher Folge korrigiert, ohne
daß eine Zeitverschiebung auftritt. Außerdem ist es erforderlich,
die auf einer Differenz der Durchmesser der oberen und
der unteren Walzen beruhende Schwebung sowie die auf einem
Quantisierungsfehler beim Zählen der einzelnen Abschnitte
bei der Abtastung beruhende Synchronisationsverschiebung
zu kompensieren. Diese Kompensation wird in dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2 dadurch erreicht, daß das Reduktions-Positionssignal
22 durch den Signalumsetzer 24 mit dem Druckeinflußkoeffizient
K/(K+M) multipliziert, das Ausgangssignal
des Signalumsetzers 24 mittels eines Multipliziergliedes 25
mit einem Rückkopplungs-Verstärkungsfaktor G₄ multipliziert,
und das Ausgangssignal der Multiplizierstufe 25 über das
Subtrahierglied 15 auf den Basismuster-Erzeugungsspeicher 14
integriert rückgekoppelt wird. Dies bedeutet, daß die mittlere
Periodenabweichung Δhm vom Ausgangssignal der Multiplizierstufe
25 abgezogen wird, um ein Istmuster zu berechnen,
das zu dem Basismuster (Integralsteuerung) algebraisch hinzuaddiert
wird, um die tatsächlichen Abweichungen der Materialdicke
zu minimieren.
Da die Schwankungen der Materialdicke aufgrund der verschiedenen
oben beschriebenen Faktoren letzten Endes das
die Reduktions-Steuergröße darstellende Ausgangssignal des
Signalumsetzers 20 bewirken, wird das Modellverfahren für
die Regelung so angepaßt, daß das Basismuster durch das Ausgangssignal
des Signalumsetzers 20 korrigiert wird. Der
Koeffizient G₄ läßt sich dabei experimentell bestimmen.
In der obigen Einrichtung zur Kompensation der Synchronisationsverschiebung
kann dem Basismuster-Erzeugungsspeicher
14 das Ausgangssignal der Multiplizierstufe 25 an Stelle des
Ausgangssignals der Subtrahierstufe 15 zugeführt werden.
Eine Anordnung für ein Walzwerk, das mit der Steuerschaltung
nach Fig. 2 arbeitet, ist in Fig. 4 dargestellt, in der
gleiche Bauelemente wie in Fig. 1 und 2 mit gleichen Bezugsziffern
bezeichnet sind und hier nicht nochmals erläuert
werden sollen.
Gemäß Fig. 4 wird das Meßsignal vom Dickenmeßgerät 7a
einem Abweichungsdetektor/Abschnittsabweichungs-Speicher 27
zugeführt, dessen Ausgangssignal 11 dem Basisdaten-Erzeugungsspeicher
12 und dem Rechenspeicher 16 zur Berechnung der
mittleren Periodenabweichung zugeführt wird. Die Betriebs-Zeitsteuerung
für den Speicher 27 erfolgt durch ein Schreib-Zeitsignal
t₁ aus der Zeitsteuerstufe 18. An der Zeitsteuerstufe
18 liegen ein Anfangspunkt-Signal aus einem Annäherungsschalter
28, der nahe an der Walze 1b angeordnet ist, ein
Abschnitts-Zeitsignal entsprechend dem Abschnitt j aus einem
Impulsgeber 29, der mit der Drehwelle eines Antriebmotors 10
der Walze 1 verbunden ist, sowie die auf das Walzwerk 1
und das Walzmaterial bezogenen Parameter, wie etwa der Weg l₁,
die Werte K und M, die Ansprechverzögerungszeit Ts des Steuersystems
und die einem obengenannten Abschnitt entsprechende
Materiallänge l₀ aus einem Eingabegerät 30.
Die Zeitsteuerstufe 18 kann gemäß Fig. 5 aufgebaut sein.
Danach wird durch das Anfangspunkt-Signal aus dem Annäherungsschalter
28 ein Zähler 181 zurückgesetzt, der die Impulse
aus dem Impulsgeber 29 zählt. Nach Zählung der einem Abschnitt
der j Abschnitte einer Walzenumdrehung entsprechenden Impulse
läuft der Zähler 181 über, und das Überlaufsignal wird als
Schreib-Zeitsignal t₁ verwendet. Aufgrund der aus der Eingangsimpulsfrequenz
von dem Impulsgeber 29 gewonnenen Walzgeschwindigkeit
Vs (m/s), den Werten l₀ (m), l₁ (m) und der
aus dem Eingabegerät 30 zugeführten Ansprechverzögerung Ts
(s) des Steuersystems berechnet eine Rechenstufe 182 den Ausdruck
. Der Wert dieses Ausdrucks entspricht dem Wert von
(l₁+l₂), ausgedrückt in der Einheit des Walzenabschnitts.
Das Ausgangssignal des Zählers 181, daß heißt der Schreib-Zeitimpuls
t₁, wird von einem Zähler 183 gezählt. Ein Addierglied
184 bildet die Summe aus dem Zählwert des Zählers 183
und dem Ausgangssignal der Rechenstufe 182 und erzeugt die
Summe R. Diese Summe R dient zur Spezifizierung der Leseadresse
in dem Basisdaten-Erzeugungsspeicher 12 und dem Basismuster-Erzeugungsspeicher
14. Das Signal des Annäherungsschalters
28 wird als Anfangspunkt-Signal S erzeugt. Erreicht
der Zählwert des Signals t₁ die Zahl des Abschnitts j, so
läuft der Zähler 183 über. Überschreitet die von dem Addierglied
184 gebildete Summe den Wert j, so erzeugt sie den
Überschuß von j; daß heißt wenn die Summe die Werte j+1,
j+2, . . . annimmt, erzeugt das Addierglied 184 die Werte 1, 2,
. . . Um zu verhindern, daß das j-te Zeitsignal t₁ aus dem
Zähler 141 gleichzeitig mit dem Anfangspunkt-Signal S erzeugt
wird, läuft der Zähler 181 um eine Anzahl von Impulsen über,
die gleich ist der von dem Impulsgeber 29 für eine Walzenumdrehung
erzeugten Impulszahl weniger einige Impulse (als
Spielraum für die Erzeugung des Anfangspunkt-Impulses), dividiert
durch j.
Wie wiederum in Fig. 4 gezeigt, weisen die Signalumsetzer
20 und 24 Berechnungseinrichtungen 20a und 24a sowie Multiplizierglieder
20b und 24b auf. Die Berechnungseinrichtungen 20a und 24a berechnen
die Größen bzw. aufgrund der von dem Eingabegerät
30 zugeführten Größen K und M, um die Multiplikatoren
für die Multiplizierstufen 20b und 24b vorzugeben.
Der Abschnitts-Abweichungsspeicher 27 kann gemäß Fig. 6
aufgebaut sein. Die aus dem Dickenmeßgerät 7a zugeführte
Materialdickenabweichung Δh wird einer Verriegelungsstufe 271
zugeführt, die die Abweichung mit dem Zeitsignal t₁ verriegelt
und einem Analog/Digital-Umsetzer 272 zuführt. Der Analog/Digital-Umsetzer
272 setzt die seinem Eingang zugeführte
Abweichung Δh in einen Digitalwert um, der in einen Abschnitt j
eines Schieberegisters 273 eingespeichert wird. Die Inhalte
der Abschnitte j, j-1, . . . 2 des Schieberegisters 273
werden durch das Zeitsignal t₁ in die Abschnitte 1, j-1, j-2
. . . 1 verschoben, und der Inhalt des Abschnitts 1 wird dem
Basisdaten-Erzeugungsspeicher 12 und dem Rechenspeicher 16
zur Berechnung der mittleren Periodenabweichung zugeführt.
Der Basisdaten-Erzeugungsspeicher 12 ist gemäß Fig. 7
aufgebaut. Die aus dem Abschnitt 1 des Registers des Abschnittsabweichungs-Speichers
27 zugeführten Daten werden in einen
Abschnitt j eines Schieberegisters 123 eingespeichert
und beim nächsten Zeitsignal t₁ in den Abschnitt (j-1),
verschoben, wobei die nächsten zugeführten Daten in den
Abschnitt j eingespeichert werden. Der Datenüberlauf aus dem
Schieberegister 123 wird in ein Register 122 übertragen. In
Fig. 7 sind zwar nur drei Register gezeigt, doch sind tatsächlich
k Schieberegister vorgesehen, wenn mit Daten für k
Perioden gearbeitet wird. Daher sind diese Register gefüllt,
wenn k Periodendaten übertragen worden sind. Die Inhalte der
entsprechenden Abschnitte der jeweiligen Schieberegister werden
zugehörigen Arithmetikstufen 131, 132 bzw. 133 zugeführt, wo
Mittelwerte berechnet werden, die in entsprechende Abschnitte
eines Speichers 130 eingegeben werden. Dabei ist in Fig. 7
nur der Aufbau der Arithmetikeinheit 131 gezeigt. Zum Zeitpunkt
des Anfangspunkt-Signals S werden die Inhalte der
Abschnitte 1 der betreffenden Schieberegister in Verriegelungsstufen
124, 125 bzw. 126 verriegelt, deren Ausgangssignale
über ein Addierglied 127 aufsummiert werden, wobei die Summe
durch ein Dividierglied 128 durch k dividiert und der Quotient
in einem adressierbaren Abschnitt 1 des Speichers 130 abgespeichert
wird. Die Arithmetikstufen 132 und 133 sind ähnlich
aufgebaut und berechnen Mittelwerte, die in adressierbaren
Abschnitten 2, 3, . . . j des Speichers 130 abgespeichert
werden. Zum Zeitpunkt des Zeitsignals t₁ wird von einer Lesebefehlstufe
135 ein Lesebefehl ausgegeben, und der Inhalt des
von einem Signal R aus der Zeitsteuerstufe 18 spezifizierten
Abschnitts des Speichers 130 wird ausgelesen und dem
Multiplizierglied 13 zugeführt.
Der Basismuster-Erzeugungsspeicher 14 umfaßt ein
herkömmliches Subtrahierglied und einen Speicher mit adressierbaren
Abschnitten 1 bis j. Er berechnet für jeden Abschnitt
den Wert (Δhjk-Δhm) auf der Basis der aus dem Basisdaten-Erzeugungsspeicher
12 für jeden Abschnitt zugeführten Größe
Δhjk und der aus dem Mittelwert-Periodenabweichungs-Speicher 27
zugeführten Größe Δhm, wobei die sich ergebenden Differenzen
in die entsprechenden Abschnitte des Speichers eingespeichert
werden. Das Auslesen der Daten aus dem Speicher erfolgt in
gleicher Weise wie aus dem Basisdaten-Erzeugungsspeicher.
Die aus dem Basisdaten-Erzeugungsspeicher 12 und dem
Basismuster-Erzeugungsspeicher 14 ausgelesenen Daten werden auf
die anhand von Fig. 2 erläuterte Weise verarbeitet, um das
Druck-Positionssignal 23 zur Steuerung des durch die Druckvorrichtung
9 aufzubringenden Druckes zu erzeugen.
In Fig. 4 ist zwar eine hardware-Ausführung dargestellt,
doch läßt sich das gesamte System auch durch eine gespeicherte
Logik unter Verwendung eines Steuerrechners ausführen. Ferner
läßt sich auch ein Mischsystem verwenden, das beispielsweise
für die Berechungseinrichtungen 20a und 24a einen Steuerrechner benutzt.
Die Einrichtung zur Erfassung der Abweichung der Materialdicke
beschränkt sich nicht auf das in dem obigen Ausführungsbeispiel
verwendete Dickenmeßgerät 7a; vielmehr können auch
sonstige Einrichtungen verwendet werden, die eine Ermittelung
der Materialstärke oder deren Abweichung gestatten. Beispielsweise
kann ein bekannter rollender Belastungsmesser verwendet
werden, um eine der Materialdicke oder der Materialdickenabweichung
entsprechende Last oder Lastabweichung zu erfassen.
Wie oben beschrieben, wird beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
die Dickenabweichung des Walzmaterials prozeßgekoppelt
(on-line) entsprechend der Umfangslage der Walze erfaßt, und
die Druckposition der Walze wird aufgrund der erfaßten Abweichung
gesteuert. Daher ist es nicht erforderlich, einen
genauen Drehstellungsgeber als Walzenexzentrizitäts-Meßeinrichtung
nahe an der Walze anzuordnen, und die Schwenkungen
in der Materialstärke aufgrund der Walzenexzentrizität
werden systemgekoppelt mit hoher Genauigkeit und ohne Rücksicht
auf Deformationen der Walze aufgrund einer Schleifbehandlung
kompensiert.
Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel werden ferner
Schwebungen aufgrund des Unterschiedes zwischen den Durchmessern
der oberen und der unteren Walze sowie Synchronisierungsverschiebungen
aufgrund von Quantisierungsfehlern des
Zählwertes in einem Abschnitt beim Erfassen der Dicke kompensiert,
so daß eine genauere Walzenexzentrizitäts-Steuerung
erreicht wird.
Ferner ist das beschriebene Ausführungsbeispiel der
Erfindung bezüglich existierenden Apparaturen konkurrenzlos
und benötigt keine genaue Wartung.
Die Erfindung ist zwar für einen Fall beschrieben worden,
in dem sie auf ein Metall-Walzwerk angewendet ist,
doch kann sie ersichtlich auch auf Walzeinrichtungen
zum Reduzieren der Dicke von sonstigem Bandmaterial durch Walzen angewendet
werden.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Kompensation von Schwankungen in der Ausgangsdicke
von gewalztem Material aufgrund einer Exzentrizität
einer Walze (1b), umfassend
eine in Bewegungsrichtung des Materials stromabwärts von der Walzvorrichtung (1) angeordnete Detektoreinrichtung (7a) zur Erfassung von Dickenabweichungen des Materials,
eine mit den Detektorausgangssignalen gespeiste Signalverarbeitungsschaltung (11 . . . 30) zur Erzeugung von Steuersignalen, wobei die Signalverarbeitungsschaltung eine Stufe (27) zum Abtasten der Detektorausgangssignale und Speichern von Signalwerten aufweist, und
eine mit den Steuersignalen beaufschlagte Stelleinrichtung (9) zur Änderung der Walzenstellung,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Speicherstufe (27) zur Speicherung von Signalwerten (Δhi1 . . . Δh(i+k-1)j) ausgelegt ist, die die Dickenabweichungen von einem Sollwert in denjenigen einzelnen (j) Abschnitten, in die eine Umdrehung der Walze (1b) unterteilt ist, über (k) aufeinanderfolgende Umdrehungen dieser Walze (1b) angeben, wobei (i) die jeweils aktuelle, abgetastete Umdrehung der Walze (1b) bezeichnet,
und daß die Signalverarbeitungsschaltung (11 . . . 30) ferner folgender Stufen umfaßt:
eine Stufe (16) zum Berechnen und Speichern eines Mittelwertsignals (Δhm), das den Mittelwert der gespeicherten Signalwerte (Δhi1 . . . Δh(i+k-1)j) darstellt und die über sämtliche einzelnen Abschnitte der (k) Walzenumdrehungen gemittelte Dickenabweichung angibt,
eine Stufe (12) zum Berechnen und Speichern einer Gruppe von Basisdaten-Signalen (Δh1k . . . Δhjk), die die über mehrere (k) Walzenumdrehungen gemittelten Dickenabweichungen in den einzelnen Abschnitten angeben,
eine Stufe (14) zum Berechnen von Differenzsignalen (Δh1k-Δhm . . . Δhjk-Δhm) zwischen den einzelnen Basisdaten-Signalen (Δh1k . . . Δhjk) und dem Mittelwertsignal (Δhm) und Speichern dieser Gruppe von Differenzsignalen als Basismuster,
eine Stufe (19), die einen proportionalen Anteil der Basisdaten-Signale (Δh1k . . . Δhjk) multipliziert mit einem ersten Faktor (G1) und einen proportionalen Anteil des Basismusters (Δh1k-Δhm . . . Δhjk-Δhm) multipliziert mit einem zweiten Faktor (G2) zur Erzeugung von Walzenexzentritäts-Signalen für die einzelnen Abschnitte summiert, und
eine Stufe (20) zum Umsetzen der Walzenexzentrizitäts-Signale in die Steuersignale für die einzelnen Abschnitte entsprechend den Eigenschaften der Walzvorrichtung und des gewalzten Materials.
eine in Bewegungsrichtung des Materials stromabwärts von der Walzvorrichtung (1) angeordnete Detektoreinrichtung (7a) zur Erfassung von Dickenabweichungen des Materials,
eine mit den Detektorausgangssignalen gespeiste Signalverarbeitungsschaltung (11 . . . 30) zur Erzeugung von Steuersignalen, wobei die Signalverarbeitungsschaltung eine Stufe (27) zum Abtasten der Detektorausgangssignale und Speichern von Signalwerten aufweist, und
eine mit den Steuersignalen beaufschlagte Stelleinrichtung (9) zur Änderung der Walzenstellung,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Speicherstufe (27) zur Speicherung von Signalwerten (Δhi1 . . . Δh(i+k-1)j) ausgelegt ist, die die Dickenabweichungen von einem Sollwert in denjenigen einzelnen (j) Abschnitten, in die eine Umdrehung der Walze (1b) unterteilt ist, über (k) aufeinanderfolgende Umdrehungen dieser Walze (1b) angeben, wobei (i) die jeweils aktuelle, abgetastete Umdrehung der Walze (1b) bezeichnet,
und daß die Signalverarbeitungsschaltung (11 . . . 30) ferner folgender Stufen umfaßt:
eine Stufe (16) zum Berechnen und Speichern eines Mittelwertsignals (Δhm), das den Mittelwert der gespeicherten Signalwerte (Δhi1 . . . Δh(i+k-1)j) darstellt und die über sämtliche einzelnen Abschnitte der (k) Walzenumdrehungen gemittelte Dickenabweichung angibt,
eine Stufe (12) zum Berechnen und Speichern einer Gruppe von Basisdaten-Signalen (Δh1k . . . Δhjk), die die über mehrere (k) Walzenumdrehungen gemittelten Dickenabweichungen in den einzelnen Abschnitten angeben,
eine Stufe (14) zum Berechnen von Differenzsignalen (Δh1k-Δhm . . . Δhjk-Δhm) zwischen den einzelnen Basisdaten-Signalen (Δh1k . . . Δhjk) und dem Mittelwertsignal (Δhm) und Speichern dieser Gruppe von Differenzsignalen als Basismuster,
eine Stufe (19), die einen proportionalen Anteil der Basisdaten-Signale (Δh1k . . . Δhjk) multipliziert mit einem ersten Faktor (G1) und einen proportionalen Anteil des Basismusters (Δh1k-Δhm . . . Δhjk-Δhm) multipliziert mit einem zweiten Faktor (G2) zur Erzeugung von Walzenexzentritäts-Signalen für die einzelnen Abschnitte summiert, und
eine Stufe (20) zum Umsetzen der Walzenexzentrizitäts-Signale in die Steuersignale für die einzelnen Abschnitte entsprechend den Eigenschaften der Walzvorrichtung und des gewalzten Materials.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Umsetzstufe (20) die Walzenexzentrizitäts-Signale mit einem
Reziprokwert eines Druckeinflußkoeffizienten ((K+M)/K) multipliziert.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch
eine Zeitsteuerstufe (18), die einen am Umfang der
Walze (1b) angeordneten Annäherungsschalter (28) zur Erfassung
eines Bezugspunktes, einen Zähler (181), der die Ausgangsimpulse
eines in Übereinstimmung mit der besagten Walze (1b) angetriebenen
Impulsgebers (29) zählt und bei Erreichen eines
einem Abschnitt (j) der Walzenumdrehung entsprechenden Zählwertes
ein Zeitsignal erzeugt, sowie eine Einrichtung
(182 . . . 184) aufweist, die einen Lesebefehl (R) zum Auslesen der
Rechen- und Speicherstufen (12, 14) zu einem Zeitpunkt t₁ erzeugt,
dessen Verzögerung nach dem Abstand der Detektoreinrichtung (7a) von
der Walzvorrichtung (1) und einer Ansprechverzögerungszeit (Ts)
des Steuersystems bestimmt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet
durch eine Einrichtung (24, 17, 15) zur Korrektur des
Basismusters (Δh1k-Δhm . . . Δhjk-Δhm) für die jeweiligen
Abschnitte (j) durch die Walzenexzentrizitäts-Signale.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP57198939A JPS5992113A (ja) | 1982-11-15 | 1982-11-15 | ロ−ル偏心制御装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3341213A1 DE3341213A1 (de) | 1984-05-24 |
| DE3341213C2 true DE3341213C2 (de) | 1990-12-13 |
Family
ID=16399478
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|---|---|---|---|
| DE19833341213 Granted DE3341213A1 (de) | 1982-11-15 | 1983-11-14 | Walzenexzentrizitaets-steuersystem fuer ein walzwerk |
Country Status (3)
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|---|---|
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| JP (1) | JPS5992113A (de) |
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Legal Events
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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Representative=s name: STREHL, P., DIPL.-ING. DIPL.-WIRTSCH.-ING. SCHUEBE |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |