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DE3341007A1 - Presse zum auspressen von fluessigkeitshaltigen stoffen - Google Patents

Presse zum auspressen von fluessigkeitshaltigen stoffen

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DE3341007A1
DE3341007A1 DE19833341007 DE3341007A DE3341007A1 DE 3341007 A1 DE3341007 A1 DE 3341007A1 DE 19833341007 DE19833341007 DE 19833341007 DE 3341007 A DE3341007 A DE 3341007A DE 3341007 A1 DE3341007 A1 DE 3341007A1
Authority
DE
Germany
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container
press
juice
pressing
channel
Prior art date
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Application number
DE19833341007
Other languages
English (en)
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DE3341007C2 (de
Inventor
Oskar 6145 Lindenfels Braun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Willmes Anlagentechnik GmbH
Original Assignee
Josef Willmes GmbH
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Publication date
Application filed by Josef Willmes GmbH filed Critical Josef Willmes GmbH
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Priority to EP84113627A priority patent/EP0145948B1/de
Priority to AT84113627T priority patent/ATE33222T1/de
Publication of DE3341007A1 publication Critical patent/DE3341007A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3341007C2 publication Critical patent/DE3341007C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/22Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using a flexible member, e.g. diaphragm, urged by fluid pressure

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Q O 7 "* -r η O ϋ H- ι JU/
Ludmigshafen/Rhein, den 11.11.1983 P 5632 Il/bau
Vertreter
Patentanwälte
Dipl.-Ing. Adolf H. Fischer
Dipl.-Ing. Wolf-Dieter Fischer
Kurfürstenstraße
6700 Luduigshafen
Anmelder
Josef üJillmes GmbH 61itQ Bensheim/Hessen
BAD ORIGINAL.
-W-
Presse zum Auspressen von flüssigkeitshaltigen Stoffen
Die Erfindung betrifft eine Presse zum Auspressen von flüssigkeitshaltigen Stoffen, nämlich landwirtschaftlichen und chemischen Produkten, mit einem geschlossenen Behälter, der um seine waagerechte Längsachse in Rotation versetzbar ist, wobei im Behältermantel eine durch einen Deckel verschließbare Einfüll- und Entleeröffnung angeordnet ist, der ein im PreBraum befindlicher Saftablauf gegenüberliegt, da3 im Inneren des Behälters eine der Behälterform angepaßte, aus flexiblem oder elastischem Material bestehende Preßmembrane angeordnet ist, die den Innenraum in einen Druckmittel- und PreBraum unterteilt und daß die Membrane am Rand (jer Einfüll- und Entleeröffnung und dem Saftablauf druckmitteldicht befestigt ist.
Eine derartige Presse ist bekannt (DE-PS 2 3Ub 25<O, bei der die Maische von oben her durch die Einfüllöffnung in den Behälter gegeben wird und sich hierbei die Membrane gegenüberliegend innen an des Behälter anlegt. Nach dem Befüllen uiird der Behälter um 1BD0 gedreht und es erfolgt eine Auspressung bzui. Ausdehnung der Membrane von oben nach unten ader in achsialer Richtung zur Mitte hin, so daß die Auspreßkraft im wesentlichen zum Flüssigkeitsablauf, der sich entweder in dem als Siebdeckel ausgebildeten Dek kel befindet oder durch einen gesonderten Flüssigkei'tsablaufkanal gebildet wird, hin gerichtet ist. Nach den einzelnen Auspreßvorgängen erfolgen Auflockerungsphasen.
Bei einer weiteren derartigen Presse sind im Inneren des Behälters zwei Preßmembranen vorgesehen, die im unbelasteten Zustand je an einer der Behälterböden des Behälters und an einem an die-
sen Behälterboden anschließenden Bereich des Behälterinnenmantels anliegen, wobei die Befestigungsebene jeder Membrane schräg zur Behälterachse mit gegensinniger Neigung zum Saftablauf verläuft.
Weiterhin ist bei einer derartigen Presse die Membranausbildung und Anordnung derart, daß die zwei Membranen im unbelasteten Zustand je an einer der Behälterböden des Behälters und an den an diesen Behälterboden anschließenden Bereich des Behälterinnenmantels anliegen, wobei die Befestigungsebene jeder Membrane senkrecht zur Behälterachse verläuft.
Durch die in der Landwirtschaft in letzter Zeit verstärkt eingesetzten Erntemaschinen fallen große Mengen von auszupressenden Produkten an, die entsprechend schnell verarbeitet werden mü3sen. Neben dem Einsatz großer Pressen, wobei man von Aufschüttmengen von ca. 3 bis 7 Tonnen ausgeht, wirkt sich hierbei eine lange Preßzeit ungünstig aus. Andererseits haben sich die eingangs beschriebenen Membranpressen wegen ihrer schonenden Pressung bei niedrigem Druck als besonders vorteilhaft erwiesen, so daß diese Preßart beibehalten werden soll. Es ergibt sich somit der Nachteil einer verhältnismäßig langen Preßzeit, die sich unter anderem qualitätsmindernd auf den Saft auswirkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Presse der eingangs genannten Art so auszubilden, daß unter Beibehaltung der schonen-.·/■) den Pressung eine erhebliche Reduzierung der Preßzeit erreichbar ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß innerhalb des Preßraumes zwischen dem Saftablauf und der Einfüll- und Entleeröffnung wenigstens ein flüssigkeitsdurchlässiger Saftkanal angeordnet ist, der in etwa den Durchmesser des Behälters aufweist.
BAD ORiGINAl.
Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß sich der Saftkanal in Richtung der Behälterachse erstreckt und eine geringe Breite aufweist.
Weiterhin ist es vorteilhaft, daß der Saftkanal auf eine den Saftablauf abdeckende, in den Preßraum ragende Siebleiste aufgesetzt ist.
Weiterhin wird vorgeschlagen, daß sich der Kanal von Behälterboden zu Behälterboden über die gesamte Länge des Behälters erstreckt.
Bei einer Presse mit zwei Preßmembranen ist es vorteilhaft, daß innerhalb des Preßraumes zwischen dem Saftablauf und der Einfüll- und Entleeröffnung wenigstens ein flüssigkeitsdurchlässiger Saftkanal angeordnet ist, der in etwa den Durchmesser des Behälters aufweist und der sich in der senkrechten Schnittebene zur Behälterachse erstreckt.
Bei einer weiteren Ausgestaltung dieser Presse ist es vorteilhaft, daß innerhalb des Preßraumes zwischen dem Saftablauf und der Einfüll- und Entleeröffnung wenigstens ein flüssigkeitsdurchlässiger Saftkanal angeordnet ist, der den Behälter in seiner senkrechten Schnittebene zur Behälterachse teilt.
Vorteilhaft weist der Saftkanal im Querschnitt eine mehreckige, ovale oder runde Form auf.
Weiterhin ist es vorteilhaft, daß der Saftkanal an dem Deckel oder dem Saftablauf befestigt ist, wobei an dem jeweiligen Gegenstück ein Führungsstutzen angeordnet ist.
Schließlich wird vorgeschlagen, daß der dem Preßraum zugeordnete Bereich des Behältermantel als Siebmantel ausgebildet ist.
Die Erfindung bringt den l/orteil, daß eine wesentliche verringerung der Preßzeit und gleichzeitige Erhöhung der Aufechüttmenge
erzielt wird, wobei durch die geringeren Preßzeiten auch die Oxidationsgefahr weiterhin vermindert wird. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß durch die größeren Aufschüttmengen mehr Saft beim Aufschütten abfließen kann. Durch die veringerte Preßzeit lassen sich auch erhebliche Energieeinsparungen für das Betreiben der Presse erzielen. Weiterhin lassen sich vorhandene Pressen ahne weiteres in der vorgeschlagenen Form nachrüsten.
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen,
Fig. 1 einen Längsschnitt einer ersten Ausführungs
farm einer derartigen Presse,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 1
(Füllstellung),
Fig. 3 einen entsprechenden Schnitt der Presse in
Preßstellung,
Fig. *t einen Schnitt gemäß Fig. 2 gemäß einer weite
ren l/ariante,
Fig. 5 einen Längsschnitt gemäß einem weiteren Aus
führungsbeispiel der Presse,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 5
(Füllstellung) und
Fig.7 einen Längsschnitt einer derartigen Presse ge
mäß einem weiteren Ausführungsbeispiel.
BAD ORIGINAL^
Ov-- -ι"
Die in den Zeichnungen dargestellte Presse besitzt einen länglichen, sich in Richtung der Drehachse 1 erstreckenden Behälter 2, der an Uellenstummeln 3 drehbar gelagert ist. Zu beiden Seiten des Behälters 2 befinden sich Behälterboden *♦. Im Behältermantel 2 befindet sich eine nahezu über die gesamte Länge des Behälters 2 reichende 1.0 Einfüll- und Entleeröffnung 5, die mit Hilfe eines Deckels S verschließbar ist. Der Deckel 6 kann als Siebdeckel ausgebildet sein, so daß in der Preßstellung (Fig. 3) der Saft nach unten hin durch den Deckel 6 abfließen kann. Anstelle eines Siebdeckels kann bei einem undurchlässigen Deckel oder geschlossenen Behältermantel der Saft über Siebkanäle seitlich abgeleitet werden (z.B. uiie DE-OS 3 H»6 025, Fig. 1 und **).
Im Inneren des Behälters 2 befindet sich eine Membrane 7, die im wesentlichen der Behälterfarm angepaßt ist und die den Behälter 2 in einen Druckmittelraum B und einen Preßraum 9 teilt. Das Preßmittel kann beispielsueise über einen der Achsstummel 3 zugeführt uerden. Die Membrane 7 kann entweder aus einem flexiblen oder elastischen Material bestehen. Die Befestigung der Membrane 7 erfolgt zunächst drucktnitteldicht entlang des Randes der Einfüll- und Entleeröffnung 5. Dazu dient beispielsweise eine Gegendruckleiste
Der öffnung 5 gegenüberliegend befinden sich Ablauföffnungen 11. Zwischen diesen Ablauföffnungen 11 und der Einfüll- und t-ntleeröffnung 5 ist entsprechend dem Durchmesser des Behälters 2 ein Saft kanal 12 angeordnet, der sich innerhalb des Preßraumes 9, d.h.
mitten im Maischekuchen befindet, wobei die Preßmembrane 7 im Bereich des Randes dieses Kanales 12 druckmitteldicht befestigt ist. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei derartige Kanäle angeordnet, die sich in Richtung der Behälterachse 1 erstrecken, jedoch kann man genausogut einen einzigen derartigen Kanal vorsehen, der gleichsam als Trennwand im Behälter 2 angeordnet ist.
ΊΟ 3 3 4 ' 3 j
Dieser Kanal bzw. -Kanäle 12 bestehen aus einem Siebblech oder einem sonstigen saftdurchlässigen Material, so daß der Saft in das Innere dieses Kanals 12 gelangen und im Bereich des Deckels 6 abfließen kann. Umgekehrt kann der beim Einfüllen (Füllstellung gemäß Fig. 2) anfallende Saft sofort nach unten über die Öffnungen 11 ablaufen. Beim Auspressen .drückt die Membrane die Maische in Richtung Saftkanal bzw. Saftkanäle 12 sowie in Richtung zum Flüssigkeitsablauf im Bereich des Deckels 6, wobei die Luft nach oben hin über die Saftkanäle 12 und die Ablauföffnungen 11 entweichen kann.
Zur Vermeidung von besonderen Beanspruchungen der Membrane ist diese der Öffnung 5 gegenüberliegend und auch im Bereich der Befestigung der Kanäle 12 mit Hilfe einer zusätzlichen Leiste 13 am Behälter 2 befestigt. Ueiterhin befindet sich in diesem Bereich ein Befestigungs- bzw. Halteflansch 1*», wobei'entsprechende Flanschanordnungen 15 am Deckel 6 vorgesehen sind. Die Verbindung kann als Steckverbindung ausgeführt sein, so daß sowohl der Deckel 6 einfach abgenommen und die Saftkanäle 12 auch zum Reinigen herausnehmbar sind.
Die in Fig. k gezeigte Musführungsfarm der Presse dient insbesondere für solche Pressen, die bereits mit einer Siebleiste 16 versehen sind und die entsprechend an der Behälterinnenwand in den PreSraum 9 hochragt. Der Saftkanal 12, der entweder von Behälterboden k zu dem anderen Behälterboden k reicht oder aus Einzelteilen besteht (Fig. 1), wird am Deckel 6 in der gleichen Weise befestigt, wie vorstehend beschrieben, während die gegenüber liegende Seite unmittelbar auf dem Kanal 16 unter Verwendung eines Verbindungsflansches 17 aufgesetzt wird.
Bei der weiteren Ausführungsform einer derartigen Presse nach den Figuren 5 und 6 ist die Membrane 7'mehr haubenartig ausgebildet, wobei anstelle einer Befestigung im Bereich des Deckels 6 die Be-
BAD ORIGINAL · , ..-&
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festigung im Bereich des Behälterbodens ^ vorgesehen ist und dann die weitere Befestigung zur gegenüberliegenden Seite hin in einer schräg abfallenden Ebene erfolgt, uiie dies durch die Flansche 17 gezeigt ist. Zweckmäßigerweise ist die Membrane 7'geteilt, so daß zu beiden Seiten des in der Mitte angeordneten Saftkanals eine haubenartige Membrane 71 angeordnet ist, die im wesentlichen im entlasteten Zustand dadurch gebildet wird, daß ein Teil an dem Behälterboden i», ein weiterer Teil an der der Behälteröffnung 5 gegenüberliegenden Innenwandung des Behälters 2 und ein weiterer Teil durch die schräggestellte Fläche 17 gebildet wird. Der Behältermantel 2 ist beispielsweise innerhalb dieser schräggestellten Befestigungsebenen 17 perforiert ausgebildet, so daß dieser Bereich als Saftabfluß beim Pressen dienen kann. Zur Trennung von Druckmittelraum 8 und Preßraum 9 ist die Membrane 71 bzw. die Halbmembranen druckmitteldicht an der Behälterinnenwandung befestigt. Innerhalb des Preßraumes 9 befindet sich der Saftkanal 12', der im Durchmesserbereich des Behälters 2 angeordnet ist, wobei er sich jedoch senkrecht zur durch die Drehachse 1 gelegten Ebene erstrecht (Fig. 6). Es können auch mehrere derartige Saftkanäle 12 im Abstand zueinander innerhalb des Preßraumes 9 angeordnet sein.
Die Figuren 5 und 6 zeigen die Presse in der Füllstellung, wobei zum Pressen der Behälter um 18QD gedreht wird. Beim Pressen wird jede Halbmembrane 7' in den freien Raum hineingedrückt, wobei im wesentlichen gegen den Saftkanal 12' bzw. schräg nach unten gegen die Öffnung 5 gedrückt wird.
Bei der in Fig. 7 gezeigten Variante einer solchen Presse sind zwei Membranen 7'1 vorgesehen, die im unbelasteten Zustand jeweils am Behälterboden U sowie den angrenzenden Bereichen des Behälterinnenmantels 2 anliegen. Diese Membranen 711 sind in etwa topfartig ausgebildet, wobei jGueils Befestigungsflansche 17' auf einer senkrech ten Ebene zur Behälterachse 1 liegen. Etwa in der Mitte des Behälters 2 befindet sich ein derartiger Saftkanal 12'', der den Quer-
-Vl-
schnitt des Behälters 2 vollständig ausfüllt. Beim Pressen uiird man zueckmäßigerueise den Behälter ebenfalls um 1BO drehen, so daß sich der Deckel 6 in der unteren Stellung befindet. Durch Drükken der Membranen 7" in Richtung des Saftkanales 12" läßt sich die Maische auspressen, wobei der Bereich des Behältermantels 2 zwischen den beiden Flanschen 17' als Siebmantel ausgebildet sein kann oder aber es ist lediglich der Deckel 6 als Siebdeckel ausgebildet bzw. der Saft uiird über innen angeordnete Siebkanäle seitlich abgeleitet.
Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen weisen die Saftkanäle im Querschnitt eine rechteckige Form auf, doch kann auch jede andere mehreckige Form oder auch runde Form vorgesehen sein.
BAD ORIGINAL
-13 - Leerseite -

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    M) ,Presse zum Auspressen von flüssigkeitshaltigen Stoffen, nämlich landwirtschaftlichen und chemischen Produkten, mit einem geschlossenen Behälter, der um seine waagerechte Längsachse in Rotation versetzbar ist, wobei im Behältermantel eine durch einen Deckel verschließbare Einfüll- und Entleeröffnung angeordnet ist, der ein im Preßraum befindlicher Saftablauf gegenüberliegt, daß im Inneren des Behälters eine der Behälterform angepaßte, aus flexiblem oder elastischem Material bestehende Preßmembrane angeordnet ist, die den Innenraum in einen Druckmittel- und Preßraum unterteilt und daß die Membrane am Rand der Einfüll- und Entleeröffnung und dem Saftablauf druckmitteldicht befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Preßraumes (9) zwischen dem Saftablauf (11, 16) und der Einfüll- und Entleeröffnung (5) wenigstens ein flüssigkeitsdurchlässiger Saftkanal (12) angeordnet ist, der in etwa den Durchmesseer des Behälters (2) aufweist.
    2) Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Saftkanal (12) in Richtung der Behälterachse (1) erstreckt und eine geringe Breite aufweist (Fig. 1 bis k).
    3) Presse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Saftkanal (12) auf eine den Saftablauf (11) abdeckende, in den Preßraum (9) ragende Siebleiste (16) aufgesetzt ist.
    k) Presse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Kanal (12) von Behälterbaden (Ό zu Behälterboden (U) über die gesamte Länge des Behälters (2) erstreckt.
    ORIGINAL
    5) Presse zum Auspressen van flüs9igkeitshaltigen Stoffen, nämlich landwirtschaftlichen und chemischen Produkten, mit einem geschlos senen Behälter, der um seine waagerechte Längsachse in Rotation versetzbar ist, wobei im Behältermantel eine durch einen Deckel verschließbare Einfüll- und Entleeröffnung angeordnet ist, der
    T-O ein im Preßraum befindlicher Saftablauf gegenüberliegt, daB im Inneren des Behälters zwei Preßmembranen aus flexiblem oder elastischem Material angeordnet sind, die den Innenraum je in einen Druckmittel- und Preßraum unterteilen und daß die im unbelasteten Zustand je an einer der Behälterböden des Behälters und an einem an diesen Behälterboden anschließenden Bereich des Behälterinnenmantels anliegen, und daß die Befestigungsebene jeder Membrane schräg zur Behälterachse mit gegensinniger Neigung zum Saftablauf verläuft , dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Preßraumes (9) zwischen dem Saftablauf (11) und der Einfüll- und Entleeröffnung (5) wenigstens ein flüssigkeitsdurchlässiger Saftkanal (121) angeordnet ist, der in etwa den Durchmesser des Behälters (2) aufweist und der sich in der senkrechten Schnittebene zur Behälterachse (1) erstreckt (Fig. 5 und 6).
    6) Presse zum Auspressen von flüssigkeitshaltigen Stoffen, nämlich landwirtschaftlichen und chemischen Produkten, mit einem geschlos senen Behälter, der um seine waagerechte Längsachse in Rotation versetzbar ist, wobei im Behältermantel eine durch einen Deckel verschließbare Einfüll- und Entleeröffnung angeordnet ist, der
    ZO ein im Preßraum befindlicher Saftablauf gegenüberliegt, daß im Inneren des Behälters zwei Preßmembranen aus flexiblem oder elastischem Material angeordnet sind, die den Innenraum je in einen Druckmittel- und Preßraum unterteilen und die im unbelasteten Zustand je an einer der Behälterböden des Behälters und an den an diesep Behälterboden anschließenden Bereich des Behälterinnenmantels anliegen und daß die Befestigungsebene jeder Mem-
    BAD ORlGINAU
    brane senkrecht zur Behälterachse verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Preßraumes (9) zwischen dem Saftablauf (11) und der Einfüll- und Entleeröffnung (5) wenigstens ein flüssigkeitsdurchlässiger Saftkanal (1211) angeordnet ist, der den Behälter (2) in seiner senkrechten Schnittebene zur Behälterach-SE (1) teilt (Fig. 7).
    7) Presse nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Saftkanal (12, 12', 12'') im Querschnitt eine mehreckige, ovale oder runde Form aufweist.
    θ) Presse nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Saftkanal (12, 12', 12'') an dem Deckel (6) oder dem Saftablauf (11, 16) befestigt ist, wobei an dem jeweiligen Gegenstück (6,11, 16) ein Führungsstutzen (Ht, 15, 17) angeordnet ist.
    9) Presse nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Preßraum (9) zugeordnete Bereich des Behältermantels (2) als Siebmantel ausgebildet ist.
    BAD ORIGINAL
    „:-.·■ -, ■'■ ' -U?
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DE29919350U1 (de) 1999-11-04 2000-01-13 Willmes Anlagentechnik GmbH, 68623 Lampertheim Fahrwerk für eine Presse zum Auspressen von flüssigkeitshaltigen Stoffen

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