DE3341007A1 - Presse zum auspressen von fluessigkeitshaltigen stoffen - Google Patents
Presse zum auspressen von fluessigkeitshaltigen stoffenInfo
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Description
Q O 7 "* -r η
O ϋ H- ι JU/
Ludmigshafen/Rhein, den 11.11.1983
P 5632 Il/bau
Vertreter
Patentanwälte
Dipl.-Ing. Adolf H. Fischer
Dipl.-Ing. Wolf-Dieter Fischer
Kurfürstenstraße
6700 Luduigshafen
Anmelder
Josef üJillmes GmbH 61itQ Bensheim/Hessen
BAD ORIGINAL.
-W-
Presse zum Auspressen von flüssigkeitshaltigen Stoffen
Die Erfindung betrifft eine Presse zum Auspressen von flüssigkeitshaltigen
Stoffen, nämlich landwirtschaftlichen und chemischen Produkten, mit einem geschlossenen Behälter, der um seine waagerechte
Längsachse in Rotation versetzbar ist, wobei im Behältermantel eine durch einen Deckel verschließbare Einfüll- und Entleeröffnung
angeordnet ist, der ein im PreBraum befindlicher Saftablauf
gegenüberliegt, da3 im Inneren des Behälters eine der Behälterform
angepaßte, aus flexiblem oder elastischem Material bestehende Preßmembrane angeordnet ist, die den Innenraum in einen
Druckmittel- und PreBraum unterteilt und daß die Membrane am Rand (jer Einfüll- und Entleeröffnung und dem Saftablauf druckmitteldicht
befestigt ist.
Eine derartige Presse ist bekannt (DE-PS 2 3Ub 25<O, bei der die
Maische von oben her durch die Einfüllöffnung in den Behälter gegeben
wird und sich hierbei die Membrane gegenüberliegend innen an des Behälter anlegt. Nach dem Befüllen uiird der Behälter um
1BD0 gedreht und es erfolgt eine Auspressung bzui. Ausdehnung der
Membrane von oben nach unten ader in achsialer Richtung zur Mitte
hin, so daß die Auspreßkraft im wesentlichen zum Flüssigkeitsablauf, der sich entweder in dem als Siebdeckel ausgebildeten Dek
kel befindet oder durch einen gesonderten Flüssigkei'tsablaufkanal
gebildet wird, hin gerichtet ist. Nach den einzelnen Auspreßvorgängen
erfolgen Auflockerungsphasen.
Bei einer weiteren derartigen Presse sind im Inneren des Behälters
zwei Preßmembranen vorgesehen, die im unbelasteten Zustand je an einer der Behälterböden des Behälters und an einem an die-
sen Behälterboden anschließenden Bereich des Behälterinnenmantels anliegen, wobei die Befestigungsebene jeder Membrane schräg zur
Behälterachse mit gegensinniger Neigung zum Saftablauf verläuft.
Weiterhin ist bei einer derartigen Presse die Membranausbildung und
Anordnung derart, daß die zwei Membranen im unbelasteten Zustand je an einer der Behälterböden des Behälters und an den an diesen Behälterboden
anschließenden Bereich des Behälterinnenmantels anliegen, wobei die Befestigungsebene jeder Membrane senkrecht zur Behälterachse
verläuft.
Durch die in der Landwirtschaft in letzter Zeit verstärkt eingesetzten
Erntemaschinen fallen große Mengen von auszupressenden Produkten an, die entsprechend schnell verarbeitet werden mü3sen. Neben
dem Einsatz großer Pressen, wobei man von Aufschüttmengen von ca. 3 bis 7 Tonnen ausgeht, wirkt sich hierbei eine lange Preßzeit ungünstig
aus. Andererseits haben sich die eingangs beschriebenen Membranpressen wegen ihrer schonenden Pressung bei niedrigem Druck
als besonders vorteilhaft erwiesen, so daß diese Preßart beibehalten werden soll. Es ergibt sich somit der Nachteil einer verhältnismäßig
langen Preßzeit, die sich unter anderem qualitätsmindernd auf den Saft auswirkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Presse der eingangs
genannten Art so auszubilden, daß unter Beibehaltung der schonen-.·/■)
den Pressung eine erhebliche Reduzierung der Preßzeit erreichbar ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß innerhalb
des Preßraumes zwischen dem Saftablauf und der Einfüll- und Entleeröffnung wenigstens ein flüssigkeitsdurchlässiger Saftkanal
angeordnet ist, der in etwa den Durchmesser des Behälters aufweist.
BAD ORiGINAl.
Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß sich der Saftkanal
in Richtung der Behälterachse erstreckt und eine geringe Breite aufweist.
Weiterhin ist es vorteilhaft, daß der Saftkanal auf eine den Saftablauf
abdeckende, in den Preßraum ragende Siebleiste aufgesetzt ist.
Weiterhin wird vorgeschlagen, daß sich der Kanal von Behälterboden
zu Behälterboden über die gesamte Länge des Behälters erstreckt.
Bei einer Presse mit zwei Preßmembranen ist es vorteilhaft, daß innerhalb des Preßraumes zwischen dem Saftablauf und der Einfüll-
und Entleeröffnung wenigstens ein flüssigkeitsdurchlässiger Saftkanal angeordnet ist, der in etwa den Durchmesser des Behälters
aufweist und der sich in der senkrechten Schnittebene zur Behälterachse
erstreckt.
Bei einer weiteren Ausgestaltung dieser Presse ist es vorteilhaft,
daß innerhalb des Preßraumes zwischen dem Saftablauf und der Einfüll- und Entleeröffnung wenigstens ein flüssigkeitsdurchlässiger
Saftkanal angeordnet ist, der den Behälter in seiner senkrechten Schnittebene zur Behälterachse teilt.
Vorteilhaft weist der Saftkanal im Querschnitt eine mehreckige, ovale oder runde Form auf.
Weiterhin ist es vorteilhaft, daß der Saftkanal an dem Deckel oder
dem Saftablauf befestigt ist, wobei an dem jeweiligen Gegenstück ein Führungsstutzen angeordnet ist.
Schließlich wird vorgeschlagen, daß der dem Preßraum zugeordnete
Bereich des Behältermantel als Siebmantel ausgebildet ist.
Die Erfindung bringt den l/orteil, daß eine wesentliche verringerung
der Preßzeit und gleichzeitige Erhöhung der Aufechüttmenge
erzielt wird, wobei durch die geringeren Preßzeiten auch die Oxidationsgefahr
weiterhin vermindert wird. Ein weiterer Vorteil besteht
darin, daß durch die größeren Aufschüttmengen mehr Saft beim Aufschütten abfließen kann. Durch die veringerte Preßzeit lassen sich
auch erhebliche Energieeinsparungen für das Betreiben der Presse erzielen.
Weiterhin lassen sich vorhandene Pressen ahne weiteres in
der vorgeschlagenen Form nachrüsten.
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand von in
den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen,
Fig. 1 einen Längsschnitt einer ersten Ausführungs
farm einer derartigen Presse,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 1
(Füllstellung),
Fig. 3 einen entsprechenden Schnitt der Presse in
Preßstellung,
Fig. *t einen Schnitt gemäß Fig. 2 gemäß einer weite
ren l/ariante,
Fig. 5 einen Längsschnitt gemäß einem weiteren Aus
führungsbeispiel der Presse,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 5
(Füllstellung) und
Fig.7 einen Längsschnitt einer derartigen Presse ge
mäß einem weiteren Ausführungsbeispiel.
BAD ORIGINAL^
Ov-- -ι"
Die in den Zeichnungen dargestellte Presse besitzt einen länglichen,
sich in Richtung der Drehachse 1 erstreckenden Behälter 2, der an
Uellenstummeln 3 drehbar gelagert ist. Zu beiden Seiten des Behälters
2 befinden sich Behälterboden *♦. Im Behältermantel 2 befindet
sich eine nahezu über die gesamte Länge des Behälters 2 reichende 1.0 Einfüll- und Entleeröffnung 5, die mit Hilfe eines Deckels S verschließbar
ist. Der Deckel 6 kann als Siebdeckel ausgebildet sein,
so daß in der Preßstellung (Fig. 3) der Saft nach unten hin durch
den Deckel 6 abfließen kann. Anstelle eines Siebdeckels kann bei einem undurchlässigen Deckel oder geschlossenen Behältermantel der
Saft über Siebkanäle seitlich abgeleitet werden (z.B. uiie DE-OS
3 H»6 025, Fig. 1 und **).
Im Inneren des Behälters 2 befindet sich eine Membrane 7, die im wesentlichen der Behälterfarm angepaßt ist und die den Behälter 2
in einen Druckmittelraum B und einen Preßraum 9 teilt. Das Preßmittel kann beispielsueise über einen der Achsstummel 3 zugeführt
uerden. Die Membrane 7 kann entweder aus einem flexiblen oder elastischen
Material bestehen. Die Befestigung der Membrane 7 erfolgt zunächst drucktnitteldicht entlang des Randes der Einfüll- und Entleeröffnung
5. Dazu dient beispielsweise eine Gegendruckleiste
Der öffnung 5 gegenüberliegend befinden sich Ablauföffnungen 11.
Zwischen diesen Ablauföffnungen 11 und der Einfüll- und t-ntleeröffnung
5 ist entsprechend dem Durchmesser des Behälters 2 ein Saft kanal 12 angeordnet, der sich innerhalb des Preßraumes 9, d.h.
mitten im Maischekuchen befindet, wobei die Preßmembrane 7 im Bereich
des Randes dieses Kanales 12 druckmitteldicht befestigt ist. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei derartige Kanäle
angeordnet, die sich in Richtung der Behälterachse 1 erstrecken, jedoch kann man genausogut einen einzigen derartigen Kanal vorsehen,
der gleichsam als Trennwand im Behälter 2 angeordnet ist.
ΊΟ
3 3 4 ' 3 j
Dieser Kanal bzw. -Kanäle 12 bestehen aus einem Siebblech oder einem
sonstigen saftdurchlässigen Material, so daß der Saft in das Innere
dieses Kanals 12 gelangen und im Bereich des Deckels 6 abfließen kann. Umgekehrt kann der beim Einfüllen (Füllstellung gemäß Fig. 2)
anfallende Saft sofort nach unten über die Öffnungen 11 ablaufen. Beim Auspressen .drückt die Membrane die Maische in Richtung Saftkanal
bzw. Saftkanäle 12 sowie in Richtung zum Flüssigkeitsablauf im Bereich des Deckels 6, wobei die Luft nach oben hin über die
Saftkanäle 12 und die Ablauföffnungen 11 entweichen kann.
Zur Vermeidung von besonderen Beanspruchungen der Membrane ist diese
der Öffnung 5 gegenüberliegend und auch im Bereich der Befestigung
der Kanäle 12 mit Hilfe einer zusätzlichen Leiste 13 am Behälter 2 befestigt. Ueiterhin befindet sich in diesem Bereich ein Befestigungs-
bzw. Halteflansch 1*», wobei'entsprechende Flanschanordnungen
15 am Deckel 6 vorgesehen sind. Die Verbindung kann als Steckverbindung ausgeführt sein, so daß sowohl der Deckel 6 einfach
abgenommen und die Saftkanäle 12 auch zum Reinigen herausnehmbar sind.
Die in Fig. k gezeigte Musführungsfarm der Presse dient insbesondere
für solche Pressen, die bereits mit einer Siebleiste 16 versehen sind und die entsprechend an der Behälterinnenwand in den
PreSraum 9 hochragt. Der Saftkanal 12, der entweder von Behälterboden
k zu dem anderen Behälterboden k reicht oder aus Einzelteilen
besteht (Fig. 1), wird am Deckel 6 in der gleichen Weise befestigt,
wie vorstehend beschrieben, während die gegenüber liegende Seite unmittelbar auf dem Kanal 16 unter Verwendung eines Verbindungsflansches
17 aufgesetzt wird.
Bei der weiteren Ausführungsform einer derartigen Presse nach den
Figuren 5 und 6 ist die Membrane 7'mehr haubenartig ausgebildet,
wobei anstelle einer Befestigung im Bereich des Deckels 6 die Be-
BAD ORIGINAL · , ..-&
44
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fä _ ο ο 4 i υ J /
festigung im Bereich des Behälterbodens ^ vorgesehen ist und dann
die weitere Befestigung zur gegenüberliegenden Seite hin in einer schräg abfallenden Ebene erfolgt, uiie dies durch die Flansche 17
gezeigt ist. Zweckmäßigerweise ist die Membrane 7'geteilt, so daß zu beiden Seiten des in der Mitte angeordneten Saftkanals eine
haubenartige Membrane 71 angeordnet ist, die im wesentlichen im
entlasteten Zustand dadurch gebildet wird, daß ein Teil an dem Behälterboden
i», ein weiterer Teil an der der Behälteröffnung 5 gegenüberliegenden
Innenwandung des Behälters 2 und ein weiterer Teil durch die schräggestellte Fläche 17 gebildet wird. Der Behältermantel
2 ist beispielsweise innerhalb dieser schräggestellten Befestigungsebenen 17 perforiert ausgebildet, so daß dieser Bereich
als Saftabfluß beim Pressen dienen kann. Zur Trennung von Druckmittelraum
8 und Preßraum 9 ist die Membrane 71 bzw. die Halbmembranen
druckmitteldicht an der Behälterinnenwandung befestigt. Innerhalb des Preßraumes 9 befindet sich der Saftkanal 12', der im
Durchmesserbereich des Behälters 2 angeordnet ist, wobei er sich jedoch senkrecht zur durch die Drehachse 1 gelegten Ebene erstrecht
(Fig. 6). Es können auch mehrere derartige Saftkanäle 12 im Abstand
zueinander innerhalb des Preßraumes 9 angeordnet sein.
Die Figuren 5 und 6 zeigen die Presse in der Füllstellung, wobei
zum Pressen der Behälter um 18QD gedreht wird. Beim Pressen wird
jede Halbmembrane 7' in den freien Raum hineingedrückt, wobei im wesentlichen gegen den Saftkanal 12' bzw. schräg nach unten gegen
die Öffnung 5 gedrückt wird.
Bei der in Fig. 7 gezeigten Variante einer solchen Presse sind zwei
Membranen 7'1 vorgesehen, die im unbelasteten Zustand jeweils am
Behälterboden U sowie den angrenzenden Bereichen des Behälterinnenmantels
2 anliegen. Diese Membranen 711 sind in etwa topfartig ausgebildet,
wobei jGueils Befestigungsflansche 17' auf einer senkrech
ten Ebene zur Behälterachse 1 liegen. Etwa in der Mitte des Behälters 2 befindet sich ein derartiger Saftkanal 12'', der den Quer-
-Vl-
schnitt des Behälters 2 vollständig ausfüllt. Beim Pressen uiird
man zueckmäßigerueise den Behälter ebenfalls um 1BO drehen, so
daß sich der Deckel 6 in der unteren Stellung befindet. Durch Drükken
der Membranen 7" in Richtung des Saftkanales 12" läßt sich
die Maische auspressen, wobei der Bereich des Behältermantels 2 zwischen den beiden Flanschen 17' als Siebmantel ausgebildet sein
kann oder aber es ist lediglich der Deckel 6 als Siebdeckel ausgebildet
bzw. der Saft uiird über innen angeordnete Siebkanäle seitlich
abgeleitet.
Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen weisen die Saftkanäle im
Querschnitt eine rechteckige Form auf, doch kann auch jede andere
mehreckige Form oder auch runde Form vorgesehen sein.
BAD ORIGINAL
-13 - Leerseite -
Claims (1)
- PatentansprücheM) ,Presse zum Auspressen von flüssigkeitshaltigen Stoffen, nämlich landwirtschaftlichen und chemischen Produkten, mit einem geschlossenen Behälter, der um seine waagerechte Längsachse in Rotation versetzbar ist, wobei im Behältermantel eine durch einen Deckel verschließbare Einfüll- und Entleeröffnung angeordnet ist, der ein im Preßraum befindlicher Saftablauf gegenüberliegt, daß im Inneren des Behälters eine der Behälterform angepaßte, aus flexiblem oder elastischem Material bestehende Preßmembrane angeordnet ist, die den Innenraum in einen Druckmittel- und Preßraum unterteilt und daß die Membrane am Rand der Einfüll- und Entleeröffnung und dem Saftablauf druckmitteldicht befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Preßraumes (9) zwischen dem Saftablauf (11, 16) und der Einfüll- und Entleeröffnung (5) wenigstens ein flüssigkeitsdurchlässiger Saftkanal (12) angeordnet ist, der in etwa den Durchmesseer des Behälters (2) aufweist.2) Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Saftkanal (12) in Richtung der Behälterachse (1) erstreckt und eine geringe Breite aufweist (Fig. 1 bis k).3) Presse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Saftkanal (12) auf eine den Saftablauf (11) abdeckende, in den Preßraum (9) ragende Siebleiste (16) aufgesetzt ist.k) Presse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Kanal (12) von Behälterbaden (Ό zu Behälterboden (U) über die gesamte Länge des Behälters (2) erstreckt.ORIGINAL5) Presse zum Auspressen van flüs9igkeitshaltigen Stoffen, nämlich landwirtschaftlichen und chemischen Produkten, mit einem geschlos senen Behälter, der um seine waagerechte Längsachse in Rotation versetzbar ist, wobei im Behältermantel eine durch einen Deckel verschließbare Einfüll- und Entleeröffnung angeordnet ist, derT-O ein im Preßraum befindlicher Saftablauf gegenüberliegt, daB im Inneren des Behälters zwei Preßmembranen aus flexiblem oder elastischem Material angeordnet sind, die den Innenraum je in einen Druckmittel- und Preßraum unterteilen und daß die im unbelasteten Zustand je an einer der Behälterböden des Behälters und an einem an diesen Behälterboden anschließenden Bereich des Behälterinnenmantels anliegen, und daß die Befestigungsebene jeder Membrane schräg zur Behälterachse mit gegensinniger Neigung zum Saftablauf verläuft , dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Preßraumes (9) zwischen dem Saftablauf (11) und der Einfüll- und Entleeröffnung (5) wenigstens ein flüssigkeitsdurchlässiger Saftkanal (121) angeordnet ist, der in etwa den Durchmesser des Behälters (2) aufweist und der sich in der senkrechten Schnittebene zur Behälterachse (1) erstreckt (Fig. 5 und 6).6) Presse zum Auspressen von flüssigkeitshaltigen Stoffen, nämlich landwirtschaftlichen und chemischen Produkten, mit einem geschlos senen Behälter, der um seine waagerechte Längsachse in Rotation versetzbar ist, wobei im Behältermantel eine durch einen Deckel verschließbare Einfüll- und Entleeröffnung angeordnet ist, derZO ein im Preßraum befindlicher Saftablauf gegenüberliegt, daß im Inneren des Behälters zwei Preßmembranen aus flexiblem oder elastischem Material angeordnet sind, die den Innenraum je in einen Druckmittel- und Preßraum unterteilen und die im unbelasteten Zustand je an einer der Behälterböden des Behälters und an den an diesep Behälterboden anschließenden Bereich des Behälterinnenmantels anliegen und daß die Befestigungsebene jeder Mem-BAD ORlGINAUbrane senkrecht zur Behälterachse verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Preßraumes (9) zwischen dem Saftablauf (11) und der Einfüll- und Entleeröffnung (5) wenigstens ein flüssigkeitsdurchlässiger Saftkanal (1211) angeordnet ist, der den Behälter (2) in seiner senkrechten Schnittebene zur Behälterach-SE (1) teilt (Fig. 7).7) Presse nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Saftkanal (12, 12', 12'') im Querschnitt eine mehreckige, ovale oder runde Form aufweist.θ) Presse nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Saftkanal (12, 12', 12'') an dem Deckel (6) oder dem Saftablauf (11, 16) befestigt ist, wobei an dem jeweiligen Gegenstück (6,11, 16) ein Führungsstutzen (Ht, 15, 17) angeordnet ist.9) Presse nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Preßraum (9) zugeordnete Bereich des Behältermantels (2) als Siebmantel ausgebildet ist.BAD ORIGINAL„:-.·■ -, ■'■ ' -U?
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