DE3340563C2 - Schichtkondensator und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents
Schichtkondensator und Verfahren zur Herstellung desselbenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schichtkondensator gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und ein Verfahren zu seiner
Herstellung.
Zum besseren Verständnis der Erfindung seien folgende allge
meine Betrachtungen vorausgeschickt:
Es ist allgemein bekannt, daß in Verstärkerschaltungen be stimmte Kombinationen aus Widerständen und Kondensatoren benötigt werden. In einem Verstärker, welcher Feldeffekttran sistoren und Hochfrequenzübertragungsleitungen enthält, müssen die Widerstände und Kondensatoren so bemessen werden, daß die Impedanz des Feldeffekttransistors an diejenige der Übertra gungsleitungen angepaßt wird. Entsprechende Kondensatoren haben charakteristischerweise Werte zwischen 0,1 und 4,0 pF. Außerdem werden Kondensatoren benötigt, um an den Vorspan nungsleitungen für die Schaltung eine Filterung vorzunehmen. Diese Kondensatoren sind im allgemeinen bedeutend größer als die zuvor erwähnten Kondensatoren und haben beispielsweise Kapazitätswerte im Bereich von 30 bis 60 pF. Werden Konden satoren mit Kapazitätswerten im Bereich von 0,1 bis 4,0 pF hergestellt, so wird oft Siliziumnitrid als Dielektrikum eingesetzt. Nachdem aber dieser Werkstoff eine verhältnis mäßig niedrige Dielektrizitätskonstante von 7 hat, würden Kondensatoren mit Kapazitätswerten im Bereich von 30 bis 60 pF einen sehr großen Teil der für die Schaltung zur Ver fügung stehenden Fläche einnehmen. Weiter würde ein Konden sator, welcher eine derart große Fläche einnimmt, in manchen Anwendungsfällen wegen seiner verhältnismäßig großen Abmessung im Vergleich zur Wellenlänge des zugeführten Hochfrequenzsig nales den Eigenschaften eines konzentrierten Schaltungsbau teils widersprechen. Aus diesem Grunde werden andere Werk stoffe mit höherer Dielektrizitätskonstante verwendet, um das Verhältnis des Kapazitätswertes des Kondensators zur einge nommenen Fläche zu erhöhen. Ein derartiges Material ist Tantaloxid. Um einen Kondensator mit Tantaloxid-Dielektrikum herzustellen, muß man das Tantaloxid entweder ablagern oder aufwachsen lassen.
Es ist allgemein bekannt, daß in Verstärkerschaltungen be stimmte Kombinationen aus Widerständen und Kondensatoren benötigt werden. In einem Verstärker, welcher Feldeffekttran sistoren und Hochfrequenzübertragungsleitungen enthält, müssen die Widerstände und Kondensatoren so bemessen werden, daß die Impedanz des Feldeffekttransistors an diejenige der Übertra gungsleitungen angepaßt wird. Entsprechende Kondensatoren haben charakteristischerweise Werte zwischen 0,1 und 4,0 pF. Außerdem werden Kondensatoren benötigt, um an den Vorspan nungsleitungen für die Schaltung eine Filterung vorzunehmen. Diese Kondensatoren sind im allgemeinen bedeutend größer als die zuvor erwähnten Kondensatoren und haben beispielsweise Kapazitätswerte im Bereich von 30 bis 60 pF. Werden Konden satoren mit Kapazitätswerten im Bereich von 0,1 bis 4,0 pF hergestellt, so wird oft Siliziumnitrid als Dielektrikum eingesetzt. Nachdem aber dieser Werkstoff eine verhältnis mäßig niedrige Dielektrizitätskonstante von 7 hat, würden Kondensatoren mit Kapazitätswerten im Bereich von 30 bis 60 pF einen sehr großen Teil der für die Schaltung zur Ver fügung stehenden Fläche einnehmen. Weiter würde ein Konden sator, welcher eine derart große Fläche einnimmt, in manchen Anwendungsfällen wegen seiner verhältnismäßig großen Abmessung im Vergleich zur Wellenlänge des zugeführten Hochfrequenzsig nales den Eigenschaften eines konzentrierten Schaltungsbau teils widersprechen. Aus diesem Grunde werden andere Werk stoffe mit höherer Dielektrizitätskonstante verwendet, um das Verhältnis des Kapazitätswertes des Kondensators zur einge nommenen Fläche zu erhöhen. Ein derartiges Material ist Tantaloxid. Um einen Kondensator mit Tantaloxid-Dielektrikum herzustellen, muß man das Tantaloxid entweder ablagern oder aufwachsen lassen.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift 15 64 922 ist es be
kannt, zur Herstellung eines Schichtkondensators gemäß dem Ober
begriff des Patentanspruchs 1, auf einem isolierenden Substrat, beispielsweise auf
einer Glasplatte, einen Tantalfilm aufzudampfen und durch
anodische Oxidation das Dielektrikum in Gestalt einer Tan
taloxidschicht zu bilden, worauf als weiterer Kondensatorbe
lag eine Goldschicht aufgedampft wird. Diese Anordnung kann
auch mehrfach übereinandergestapelt ausgebildet werden.
Aus der deutschen Auslegeschrift 22 25 163 ist es ferner be
kannt, Schichtkondensatoren auf Halbleitermaterial als Sub
strat aufzubauen, wobei das Kondensatordielektrikum wiederum
durch anodische Oxidation einer Metallschicht erzeugt wird,
wobei allerdings zur Erzeugung dünner, homogener und dichter
Dielektrikumsschichten besondere Vorkehrungen bei der Her
stellung getroffen werden müssen.
Schließlich ist in der US-Patentschrift 39 88 824 ein Ver
fahren beschrieben, bei dem auf einem Substrat zunächst ein
Kondensatorbelag durch Ablagerung eines anodisch oxidier
baren Metalls, beispielsweise Tantal, gebildet wird und be
bestimmte Bereiche des Metallbelages nachfolgend durch Mas
kierungstechnik zur Erzeugung der Dielektrikumsschicht
oxidiert werden. Eine besondere Form der Schichtkondensator
herstellung gemäß der soeben genannten Schrift besteht darin,
eine Kondensatoreinheit aus zwei auf dem Substrat nebenein
anderliegenden, in Reihe geschalteten Kondensatorelementen zu
bilden, die einen gemeinsamen, auf dem Substrat abgelagerten
unteren Kondensatorbelag aus anodisch oxidierbarem Metall und
zwei getrennte, auf der durch die Oxidation der Metallschicht
gebildeten Dielektrikumsschicht gelegene Beläge als Anschluß
elektroden aufweist.
Es zeigt sich nun, daß die bekannten Schichtkondensatoren bzw.
nach den bekannten Verfahren hergestellte Schichtkondensatoren
mit durch Oxidation einer Metallschicht gebildetem Dielektrikum
im Randbereich des Dielektrikums zu Fehlern neigen und verhält
nismäßig komplizierte Herstellungsschritte erforderlich machen.
Aufgabe der Erfindung ist es demgemäß, einen Schichtkonden
sator mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Patentanspruch 1
in der Weise auszugestalten, daß Fehler an den Rändern des
Dielektrikums vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Schichtkonden
sator mit den kennzeichnenden Merkmalen von Patentanspruch 1
gelöst. Die Erfindung umfaßt auch ein Verfahren zur Herstellung
eines derartigen Schichtkondensators.
Im einzelnen wird auf einem mit einem Kontakt versehenen Sub
strat ein Schichtkondensator durch anodische Oxidation in der
Weise gebildet, daß zuerst über dem Substrat und dem Kontakt
eine Isolationsschicht gebildet wird. Der Kontakt stellt einen
Belag des herzustellenden Kondensators dar. Die Isolations
schicht ist vorgesehen, um das Substrat während eines nach
folgenden Anodisierungs-Verfahrensschrittes zu schützen. In
der Isolationsschicht wird in Ausrichtung mit dem ersten Kon
takt eine Öffnung gebildet. Eine Schicht eines Ventilmetalls,
beispielsweise Tantal, wird auf der Isolationsschicht und in
der Öffnung auf dem Kontaktmaterial abgelagert. Anschließend
wird eine Maskierungsschicht über der Tantalschicht aufge
bracht. Die Maskierungsschicht wird mit einem Öffnungsmuster
versehen, um einen Bereich freizulegen, der auf den genannten
Kontakt ausgerichtet ist. Der freigelegte Bereich der Tantal
schicht wird durch Anodisierung behandelt, so daß in diesem
Bereich die Tantalschicht in eine Tantaloxidschicht überge
führt wird. Jetzt wird die Maskierungsschicht entfernt und
die Tantaloxidschicht wird durch Ätzung geformt, um den zu
bildenden Kondensator zu umgrenzen, wonach ein zweiter Belag
des Kondensators in Ausrichtung auf den von dem Kontakt ge
bildeten ersten Belag erzeugt wird. Bei einer derartigen
Anordnung schützt die Isolierschicht die Oberfläche des Sub
strates vor Fehlern in der Tantalschicht, welche während der
Anodisierung des Tantals einen Kurzschluß zum Substrat hin
verursachen würden. Weiter kann die Isolationsschicht als Di
elektrikumsschicht für andere Arten von Kondensatoren dienen.
Solche Kondensatoren können zusammen mit der Herstellung des
durch anodische Oxidation gebildeten Kondensators herge
stellt werden. Erforderlichenfalls kann weiter die Isolations
schicht auch zur Passivierung der Oberfläche dienen.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen
beschrieben. In den Zeichnungen stellen dar:
Fig. 1 bis 6 eine Reihe von Querschnittsdarstellungen
zur Erläuterung der Schritte bei der Her
stellung eines Schichtkondensators der
vorliegend angegebenen Art,
Fig. 7 eine Aufsicht auf die Anordnung nach Fig. 6,
Fig. 8 eine Aufsicht auf eine Einrichtung zur anodi
schen Bildung eines Dielektrikumsfilms und
Fig. 8A einen Schnitt durch einen Teil der Einrich
tung nach Fig. 8.
Zunächst sei auf Fig. 1 Bezug genommen. Ein Substrat 12, vor
liegend ein halbisolierendes Galliumarsenidsubstrat, weist
ein Paar von Metallkontakten 14 und 16 auf, die als Konden
satorbeläge wirksam sind. Die Metallkontakte 14 und 16 werden
beim hier beschriebenen Ausführungsbeispiel von Schichten aus
Gold, Germanium und Nickel gebildet, welche auf dem Substrat
12 angeordnet und in herkömmlicher Weise geformt sind. Nach
Bildung der Metallkontakte 14 und 16 wird eine Dielektrikums
schicht 18, vorliegend aus Siliziumnitrid (Si3N4) in einer
Dicke von 500 nm durch Plasmabeschichtung über der gesamten
Oberfläche des Substrates 12 und den Metallkontakten 14 und
16 abgelagert. Die Siliziumnitridschicht 18 bildet hier eine
Dielektrikumsschicht in einer Weise, auf die nachfolgend im
Zusammenhang mit der Erläuterung der Fig. 6 und 7 eingegangen
wird, um einen Kondensator herzustellen, welcher einen kleinen
Kapazitätswert besitzt, wie er etwa zur Impedanzanpassung
zwischen Feldeffekttransistoren benötigt wird. Zusätzlich
ist eine Dielektrikumsschicht 18 vorgesehen, um den Ausschuß
bezüglich großer Kapazitätswerte herabzusetzen, indem Randbe
reiche einer Ventilmetallschicht, die die Absätze 14′ und 16′
an den Metallkontakten 14 und 16 überbrücken kann, isoliert
werden, so daß während der Anodisierung eines Teils der Ven
tilmetallschicht Defekte in dieser Schicht, insbesondere
solche, welche über den Absätzen 14′ und 16′ auftreten, nicht
zu einem Kurzschluß zwischen der Ventilmetallschicht und dem
Substrat führen. Weiter kann die Dielektrikumsschicht 18 dazu
dienen, die Oberfläche des Substrates 12 im Bedarfsfall zu
passivieren. Die Dielektrikumsschicht 18 wird in bestimmten
Bereichen entsprechend einem bestimmten Muster entfernt, wobei
beispielsweise ein Freon-Plasmaätzverfahren zur Anwendung
kommt, um in der Dielektrikumsschicht Öffnungen 19 und 19′
herzustellen. Die Öffnung 19 befindet sich vorliegend in einem
Bereich, der ausgerichtet über dem Metallkontakt 16 gelegen
ist, wobei in diesem Bereich ein Kondensator durch anodische
Oxidation hergestellt werden soll. Die Öffnung 19′ befindet
sich in einem Bereich, in dem, wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt
ist, ein Filmwiderstand erzeugt werden soll. Es genügt
hier die Feststellung, daß die Öffnungen 19 und 19′ Fenster
oder Durchbrüche darstellen, in denen ein Ventilmetall, wie
nachfolgend in Verbindung mit Fig. 2 ausgeführt wird, in elek
trischer Verbindung mit dem Substrat 12 aufgebracht wird, um
einen Widerstand zu bilden und weiter in Berührung mit dem
Metallkontakt 16 aufgebracht wird, wobei eine Fläche bestimmt
ist, innerhalb der die anodische Oxidation des Ventilmetalls
zur Bildung eines Dielektrikums eines Kondensators führt.
Wie aus Fig. 2 zu ersehen, wird eine Schicht 20 aus einem
Ventilmetall, beispielsweise aus Tantal, in einer Dicke von
beispielsweise 300 nm durch reaktives Sputtern auf der gesamten
Oberfläche des Substrates 12 abgelagert. Die Tantalschicht 20
wird durch reaktives Sputtern folgendermaßen erzeugt:
Ein Inertgas, vorliegend Argon, welches in einer Gasentladungs kammer vorhanden ist, um Tantalteilchen aus einer Tantal-Zer stäubungskathode herauszuschlagen und durch Sputtern auf dem Substrat 12 abzulagern, wird in die Gasentladungskammer (nicht dargestellt) eingelassen, welche das Substrat 12 und einen nicht dargestellten Tantalvorrat umschließt. Weiter wird in die Gasentladungskammer Stickstoff (N2) eingeführt und während einer Gasentladung im Argon werden Tantalteilchen aus der Tantal- Zerstäubungskathode herausgelöst und auf dem Substrat 12 abge lagert. Gleichzeitig mit der Ablagerung der Tantalschicht 20 auf dem Substrat 12 wird auch Stickstoff (N2) abgelagert. Die in dieser Weise gebildete Schicht 20 enthält also Tantal und Stickstoff in einer nicht stöchiometrischen Zusammensetzung. Die Tantalschicht 20 hat im vorliegenden Falle einen Stickstoffgehalt von 20 At%. Stickstoff wird in dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel hinzugefügt, um bestimmte elektrische Eigenschaften der passiven Bauteile zu verstärken, worauf nachfolgend in Verbin dung mit den Fig. 6 und 7 eingegangen wird. In dem Flächenbe reich entsprechend der Öffnung 19 (Fig. 1) steht die Tantal schicht 20 in mechanischem und elektrischem Kontakt mit dem Metallkontakt 16. Weiter wird, wie in Fig. 2 dargestellt, die Tantalschicht 20 auch durch die Öffnung 19′ hindurch längs eines Bereiches 21 des Substrates 12 aufgebracht. Dieser Bereich 21 dient durch Erzeugung eines Dünnfilm-Tantalwiderstandes ent sprechend den nachfolgend im Zusammenhang mit den Fig. 5 und 6 gegebenen Erläuterungen.
Ein Inertgas, vorliegend Argon, welches in einer Gasentladungs kammer vorhanden ist, um Tantalteilchen aus einer Tantal-Zer stäubungskathode herauszuschlagen und durch Sputtern auf dem Substrat 12 abzulagern, wird in die Gasentladungskammer (nicht dargestellt) eingelassen, welche das Substrat 12 und einen nicht dargestellten Tantalvorrat umschließt. Weiter wird in die Gasentladungskammer Stickstoff (N2) eingeführt und während einer Gasentladung im Argon werden Tantalteilchen aus der Tantal- Zerstäubungskathode herausgelöst und auf dem Substrat 12 abge lagert. Gleichzeitig mit der Ablagerung der Tantalschicht 20 auf dem Substrat 12 wird auch Stickstoff (N2) abgelagert. Die in dieser Weise gebildete Schicht 20 enthält also Tantal und Stickstoff in einer nicht stöchiometrischen Zusammensetzung. Die Tantalschicht 20 hat im vorliegenden Falle einen Stickstoffgehalt von 20 At%. Stickstoff wird in dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel hinzugefügt, um bestimmte elektrische Eigenschaften der passiven Bauteile zu verstärken, worauf nachfolgend in Verbin dung mit den Fig. 6 und 7 eingegangen wird. In dem Flächenbe reich entsprechend der Öffnung 19 (Fig. 1) steht die Tantal schicht 20 in mechanischem und elektrischem Kontakt mit dem Metallkontakt 16. Weiter wird, wie in Fig. 2 dargestellt, die Tantalschicht 20 auch durch die Öffnung 19′ hindurch längs eines Bereiches 21 des Substrates 12 aufgebracht. Dieser Bereich 21 dient durch Erzeugung eines Dünnfilm-Tantalwiderstandes ent sprechend den nachfolgend im Zusammenhang mit den Fig. 5 und 6 gegebenen Erläuterungen.
Gemäß Fig. 3 wird über der gesamten Oberfläche des Substrates
12 sodann eine Photolackschicht 22 abgelagert. Die Photo
lackschicht 22 wird mit einem Öffnungsmuster versehen, so daß
sich an einem bestimmten Ort ein Durchbruch 22′ ergibt, welcher
hier auf den Metallkontakt 16 ausgerichtet ist und welcher eine
Fläche bestimmt, innerhalb der ein Kondensator mit Tantaloxid-
Dielektrikum erzeugt werden soll. Die Photolackschicht 22 ist
vorgesehen, um selektiv die Tantalschicht 20 anodisch oxidieren
zu können, um eine Schicht aus Tantaloxid auf eine Art und
Weise herzustellen, welche in Verbindung mit den Fig. 4, 8 und
8A erläutert wird. Aus diesem Grunde erstreckt sich, wie aus
Fig. 3 zu ersehen ist, die Photolackschicht 22 über den
Metallkontakt 14 hinweg und über die Fläche der Tantalschicht
20 im Bereich 21, in welchem der Tantalfilmwiderstand ent
stehen soll.
Es sei nun auf die Fig. 4, 8 und 8A Bezug genommen. Eine
Schicht 20′ aus Tantaloxid (Ta2O5) wird im Bereich des Durch
bruches 22′ der Photolackschicht 22 gebildet. Die Bildung der
Tantaloxidschicht 20′ geschieht folgendermaßen:
Das Substrat 12 ist auf einer Glasscheibe 60 gehaltert, auf der zuvor eine Tantalschicht 62 abgelagert worden ist. Teile der Photolackschicht 22 (Fig. 3) auf dem Substrat 12 werden entfernt, so daß darunterliegende Bereiche 20a, 20b der Tan talschicht 20 freigelegt werden. Ein Silberanstrich 64 (eine Suspension von Silberpartikeln in einem Träger wird über den Bereichen 20a und 20b aufgetragen, um einen elektrischen Kontakt zwischen der Tantalschicht 20 und der Tantalschicht 62 herzustellen. Teile der Scheibe 60 nahe dem Substrat 12, sowie der Silber anstrich 64 werden nun mit einem geeigneten Wachs 66 abge deckt, um die Seitenteile des Substrates 12 elektrisch zu isolieren. Ein elektrischer Anschluß zu der Tantalschicht 62 wird mittels einer Klammer 68 oder dergleichen hergestellt, wie aus Fig. 8 zu ersehen ist. Die Klammer 68, die hier elektrisch isoliert in eine Wachsschicht 76 eingekleidet ist, hat über eine erste Leitung 69a mit einer Spannungsquelle in Gestalt eines Sägezahngenerators 69 Verbindung, im vorlie genden Falle mit der einen positiven Spannungspegel liefernden Klemme des Generators. Die negative Klemme des Generators ist über eine Leitung 69b mit einer Tantalelektrode 67 verbunden. Diese Elektrode wird ebenso wie das Substrat 12 in eine Wanne 70 eingetaucht, welche eine geeignete Elektrolytlösung 72 enthält, beispielsweise Zitronensäure. Die Tantalschicht 20, welche über den Durchbruch 22′ der Photolackschicht 22 selektiv freigelegt ist, wird in diesem Bereich durch Zu fügung einer Sägezahnspannung von 100 Volt anodisch oxidiert, wobei die Spannung zwischen der Tantalschicht 20 einerseits und der Elektrode 67 andererseits anliegt. Das Spannungs signal hat hier die Gestalt einer Sägezahnspannung mit einem Spannungsanfangswert von Null Volt und einer Scheitelspannung von 100 Volt. Die Sägezahnspannung baut sich über eine Zeit dauer von annähernd einer halben Stunde auf. Wenn das Spannungssignal den Spannungspegel von 100 Volt erreicht hat, so wird dieser Spannungspegel für eine Dauer von zehn Minuten gehalten, um die Qualität des erzeugten Tantaloxidfilms zu verbessern. Im vorliegenden Falle wird der Spannungspegel und nicht der Strompegel überwacht, um eine verhältnismäßig gleichförmige Anodisierung der ausgewählten Bereiche 20′ der Tantalschicht 20 auf dem Substrat 12 zu erzielen. Das bedeutet, daß auf dem Substrat 12, welches nicht dargestellte Schaltungen aufweisen kann, die Kondensatoren der hier betrachteten Art enthalten sollen, Teile der Tantalschicht 20 Löcher oder Defekte in Flächenbereichen aufweisen kann, in denen eben diese Kondensatoren gebildet werden sollen, so daß ein Teil des Metallkontaktes 16 dem Elektrolyten ausgesetzt ist und ein Kurzschluß zum Substrat hin verursacht wird. Wird daher während der anodischen Oxidation ein Signal mit konstantem Stromwert zugeführt, so kann ein wesentlicher Teil dieses Stromes durch den Defekt in der Tantalschicht in Richtung auf das Substrat fließen, so daß nur ein unzureichender Anteil des Stromes für die gleichförmige Anodisierung des Restes der Tantalschicht 20 verfügbar bleibt. Nachdem aber vorliegend der Spannungswert überwacht wird, kann der Strom Schwankungen erfahren. Bei Plättchen mit wenigen oder gar keinen Defekten der Tantalschicht wird somit ein konstanter Strom zu beob achten sein, während bei Plättchen mit einer großen Anzahl von Defekten der Tantalschicht der Stromwert nicht konstant bleibt, sondern schwankt. Zwar sind Schaltungen (nicht darge stellt) in Bereichen des Substrates mit Defekten der Tantal schicht nicht brauchbar, doch sind die verbleibenden Schaltun gen, welche auf einem derartigen Substrat hergestellt worden sind, sehr wohl verwendbar, so daß bei Anwendung der hier angegebenen Maßnahmen trotz des Vorhandenseins von Fehlern, welche einen Teil des verfügbaren Stromes durch die genannten Defekte hindurch in Richtung auf das Substrat leiten, das Zulassen von Stromschwankungen bei Überwachung des Spannungs pegels einen ausreichenden Strom zur gleichförmigen Anodi sierung der Tantalschicht verfügbar macht, obwohl an be stimmten anderen Stellen des Substratplättchens einige Ober flächendefekte vorhanden sind. Die Fläche auf dem Substrat 12, innerhalb der eine anodische Oxidation der Tantalschicht 20 vorgenommen werden soll, ist im Vergleich zu der Tantal schicht 62 auf der Glasscheibe 60 verhältnismäßig klein. Die Tantalschicht 62 wirkt daher als Belastung zur Regulierung des Stroms und damit der Geschwindigkeit der Erzeugung von Tantaloxid in den freiliegenden Bereichen 20′ der Tantal schicht 20.
Das Substrat 12 ist auf einer Glasscheibe 60 gehaltert, auf der zuvor eine Tantalschicht 62 abgelagert worden ist. Teile der Photolackschicht 22 (Fig. 3) auf dem Substrat 12 werden entfernt, so daß darunterliegende Bereiche 20a, 20b der Tan talschicht 20 freigelegt werden. Ein Silberanstrich 64 (eine Suspension von Silberpartikeln in einem Träger wird über den Bereichen 20a und 20b aufgetragen, um einen elektrischen Kontakt zwischen der Tantalschicht 20 und der Tantalschicht 62 herzustellen. Teile der Scheibe 60 nahe dem Substrat 12, sowie der Silber anstrich 64 werden nun mit einem geeigneten Wachs 66 abge deckt, um die Seitenteile des Substrates 12 elektrisch zu isolieren. Ein elektrischer Anschluß zu der Tantalschicht 62 wird mittels einer Klammer 68 oder dergleichen hergestellt, wie aus Fig. 8 zu ersehen ist. Die Klammer 68, die hier elektrisch isoliert in eine Wachsschicht 76 eingekleidet ist, hat über eine erste Leitung 69a mit einer Spannungsquelle in Gestalt eines Sägezahngenerators 69 Verbindung, im vorlie genden Falle mit der einen positiven Spannungspegel liefernden Klemme des Generators. Die negative Klemme des Generators ist über eine Leitung 69b mit einer Tantalelektrode 67 verbunden. Diese Elektrode wird ebenso wie das Substrat 12 in eine Wanne 70 eingetaucht, welche eine geeignete Elektrolytlösung 72 enthält, beispielsweise Zitronensäure. Die Tantalschicht 20, welche über den Durchbruch 22′ der Photolackschicht 22 selektiv freigelegt ist, wird in diesem Bereich durch Zu fügung einer Sägezahnspannung von 100 Volt anodisch oxidiert, wobei die Spannung zwischen der Tantalschicht 20 einerseits und der Elektrode 67 andererseits anliegt. Das Spannungs signal hat hier die Gestalt einer Sägezahnspannung mit einem Spannungsanfangswert von Null Volt und einer Scheitelspannung von 100 Volt. Die Sägezahnspannung baut sich über eine Zeit dauer von annähernd einer halben Stunde auf. Wenn das Spannungssignal den Spannungspegel von 100 Volt erreicht hat, so wird dieser Spannungspegel für eine Dauer von zehn Minuten gehalten, um die Qualität des erzeugten Tantaloxidfilms zu verbessern. Im vorliegenden Falle wird der Spannungspegel und nicht der Strompegel überwacht, um eine verhältnismäßig gleichförmige Anodisierung der ausgewählten Bereiche 20′ der Tantalschicht 20 auf dem Substrat 12 zu erzielen. Das bedeutet, daß auf dem Substrat 12, welches nicht dargestellte Schaltungen aufweisen kann, die Kondensatoren der hier betrachteten Art enthalten sollen, Teile der Tantalschicht 20 Löcher oder Defekte in Flächenbereichen aufweisen kann, in denen eben diese Kondensatoren gebildet werden sollen, so daß ein Teil des Metallkontaktes 16 dem Elektrolyten ausgesetzt ist und ein Kurzschluß zum Substrat hin verursacht wird. Wird daher während der anodischen Oxidation ein Signal mit konstantem Stromwert zugeführt, so kann ein wesentlicher Teil dieses Stromes durch den Defekt in der Tantalschicht in Richtung auf das Substrat fließen, so daß nur ein unzureichender Anteil des Stromes für die gleichförmige Anodisierung des Restes der Tantalschicht 20 verfügbar bleibt. Nachdem aber vorliegend der Spannungswert überwacht wird, kann der Strom Schwankungen erfahren. Bei Plättchen mit wenigen oder gar keinen Defekten der Tantalschicht wird somit ein konstanter Strom zu beob achten sein, während bei Plättchen mit einer großen Anzahl von Defekten der Tantalschicht der Stromwert nicht konstant bleibt, sondern schwankt. Zwar sind Schaltungen (nicht darge stellt) in Bereichen des Substrates mit Defekten der Tantal schicht nicht brauchbar, doch sind die verbleibenden Schaltun gen, welche auf einem derartigen Substrat hergestellt worden sind, sehr wohl verwendbar, so daß bei Anwendung der hier angegebenen Maßnahmen trotz des Vorhandenseins von Fehlern, welche einen Teil des verfügbaren Stromes durch die genannten Defekte hindurch in Richtung auf das Substrat leiten, das Zulassen von Stromschwankungen bei Überwachung des Spannungs pegels einen ausreichenden Strom zur gleichförmigen Anodi sierung der Tantalschicht verfügbar macht, obwohl an be stimmten anderen Stellen des Substratplättchens einige Ober flächendefekte vorhanden sind. Die Fläche auf dem Substrat 12, innerhalb der eine anodische Oxidation der Tantalschicht 20 vorgenommen werden soll, ist im Vergleich zu der Tantal schicht 62 auf der Glasscheibe 60 verhältnismäßig klein. Die Tantalschicht 62 wirkt daher als Belastung zur Regulierung des Stroms und damit der Geschwindigkeit der Erzeugung von Tantaloxid in den freiliegenden Bereichen 20′ der Tantal schicht 20.
Man erhält also einen Tantaloxidfilm mit einer Dielektrizitäts
konstanten von etwa 21 und einer Dicke von etwa 140 nm. Die
Dicke des Tantaloxidfilms kann aber selektiv durch Einstel
lung der Scheitelspannung des Sägezahnspannungssignals ge
wählt werden. Wie auf diesem Gebiete der Technik bekannt,
ist die Dicke der Oxidschicht, welche durch anodische Oxi
dation anwächst, eine Funktion des angelegten Spannungs
pegels.
Aus dem freiliegenden Teil 20′ der
Tantalschicht 20 entsteht also durch das Anodisieren eine
Tantaloxidschicht.
Es seien nunmehr die Fig. 5 und 6 betrachtet. Das Substrat 12
wird nach den zuvor beschriebenen Verfahrensschritten aus der
Wanne 70 herausgenommen. Die Wachsschicht 64 wird von den
Randbereichen des Substrates 12 entfernt und das Substrat wird
von den Resten des Wachsauftrages oder von Resten des Elektro
lyten gesäubert und schließlich wird die Photolackschicht 22
durch an sich bekannte Maßnahmen entfernt. Dann wird eine
weitere Photolackschicht 24 auf das Substrat 12 aufgebracht
und in ausgewählten Bereichen 25 mit Öffnungen versehen, so
daß man eine Ätzmaske erhält, um die eigentlichen konzentrier
ten Schaltungsbauteile in ihrer Gestalt festzulegen. Wie aus
Fig. 6 erkennbar, werden bestimmte Bereiche der Siliziumni
tridschicht 18 und der Tantalschicht 20 beispielsweise durch
Freon-Plasma-Ätztechnik (nicht dargestellt) weggeätzt, um
bestimmte Flächen des Dielektrikums jedes Kondensators zu
dimensionieren und einen Streifen 20′′ der Tantalschicht 20
zu bilden, welcher den Tantal-Filmwiderstand 34 darstellt. Wie
aus Fig. 6 ersichtlich ist, werden über den verbleibenden
Teilen der Siliziumnitridschicht 18 und der Tantaloxid
schicht 20′ obere Metallkontakte 26 bzw. 28 als obere Kon
densatorbeläge angebracht, wobei diese Metallkontakte mit den
darunterliegenden entsprechenden Metallkontakten 14 und 16
fluchten, welche jeweils die unteren Kondensatorbeläge sind.
Ein weiteres Paar von Metallkontakten 29 und 29′ wird auf dem
Substrat gebildet und hat Verbindung mit dem Streifen 20′′
der Tantalschicht 20, um einen Tantal-Filmwiderstand 34 in
an sich bekannter Weise zu vervollständigen. Man erkennt aus
Fig. 6, daß in einem ersten Bereich ein Kondensator 30 mit
Siliziumnitrid-Dielektrikum, in einem zweiten Bereich ein
Kondensator 32 mit Tantaloxid-Dielektrikum und in einem
dritten Bereich des Substrates 12 oder des Trägertäfelchens
ein Tantal-Filmwiderstand 34 erzeugt wird.
Wie zuvor erwähnt, wird beim Aufsputtern des Tantal Stick
stoff in die Sputteratmosphäre eingeführt, so daß eine nicht
stöchiometrische Schicht 20 aus Tantal und Stickstoff
(N:Ta entspricht 20%) entsteht. Bei Bauteilen der hier vor
geschlagenen Art ergibt sich, daß die Zufuhr von Stickstoff
zu wesentlichen vorteilhaften Wirkungen im Tantaloxidkonden
sator 32 und im Tantal-Filmwiderstand 34 führt. Eine erste
Verbesserung ergibt sich offenbar bezüglich des Temperatur
koeffizienten des Widerstandes oder bezüglich des Grades der
Änderung des Widerstandes je Einheit der Temperaturänderung.
Bei bekannten Tantal-Filmwiderständen ergaben sich Tempera
turkoeffizienten des Widerstandes von bis zu 150 ppm/Grad
Celsius, während das Widerstandselement 34 aufgrund der Her
stellung in der hier angegebenen Art und Weise einen Tempe
raturkoeffizienten des Widerstandes von weniger als 10 ppm/
Grad Celsius aufweist. Eine weitere Verbesserung tritt offen
bar bezüglich des Temperaturkoeffizienten der Kapazität im
Tantaloxidkondensator 32 auf. Dieser Koeffizient ist bei
Kondensatoren der vorliegend angegebenen Art kleiner als
150 ppm/Grad Celsius, während entsprechende bekannte Kon
struktionen im allgemeinen Temperaturkoeffizienten von mehr
als 200 ppm/Grad Celsius aufweisen. Weiter ist zu vermuten,
daß der Einbau von Stickstoff die Langzeitstabilität des
Tantaloxidfilms (Ta2O5) und des Tantalfilms zur Bildung des
Tantal-Filmwiderstandes 34 steigert. Die Verwendung von Stick
stoff in einem Tantalfilm zur Erzeugung eines Tantaloxidkon
densators ist allerdings in der Veröffentlichung "Tantal Film
Capacitors with Improved A.C. Properties" von M.H. Rottersman
u. a., IEEE Transactions Components, Hybrids, Technisches
Handbuch, Band CHMT-1, Seiten 137 bis 142, Juni 1978, be
schrieben.
Man erkennt also, daß bei der Durchführung der hier vorge
schlagenen Maßnahmen während der Bildung eines Kondensators
mit anodisch oxidiertem Dielektrikum wie beispielsweise zur
Entkopplung der Gleichspannungsvorspannungsleitungen auch
kleinere Kondensatoren mit Siliziumnitrid-Dielektrikum und
Dünnfilmwiderstände aus demselben Metall wie dem zur anodi
schen Oxidation verwendeten gleichzeitig hergestellt werden
können, ohne daß zusätzliche Maskierungsschritte oder andere
Verfahrensschritte notwendig sind.
Claims (4)
1. Schichtkondensator mit einer durch anodische Oxidation
gebildeten Dielektrikumsschicht zwischen zwei als Beläge
dienenden metallischen Schichten, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Isolationsschicht (18) sich längs der Ränder der
ersten metallischen Schicht (16) erstreckt, daß eine Schicht
(20) eines anodisch oxidierbaren Metalls die Isolations
schicht und die erste metallische Schicht überdeckt und daß
eine Schicht (20′) eines Oxids des anodisch oxidierbaren Me
talls zwischen diesem und der zweiten, den anderen Belag
bildenden metallischen Schicht (28) gelegen ist.
2. Verfahren zur Herstellung eines Schichtkondensators nach
Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
- - Ablagern einer Isolationsschicht (18) über einem Substrat (12) und der darauf befindlichen ersten metallischen Schicht (16),
- - Bildung einer Öffnung (19) in der Isolationsschicht (18) in Ausrichtung mit der ersten metallischen Schicht (16) zur Freilegung der Metalloberfläche in diesem Bereich, Aufbringen einer Schicht eines ano disch oxidierbaren Metalls (20) auf der Isolations schicht und auf der frei liegenden Oberfläche der ersten metallischen Schicht,
- - Anodisierung eines Teiles der Schicht aus anodisch oxidierbarem Metall im wesentlichen in demjenigen Flächenteil der Schicht aus anodisch oxidierbarem Metall, welcher über der ersten metallischen Schicht gelegen ist, um die Dielektrikums schicht zu bilden und
- - Aufplattieren der zweiten metallischen Schicht (28) über der gebildeten Dielektrikumsschicht.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das anodisch oxidierbare Metall Tantal ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß bei der anodischen Oxidation die angeleg
te Spannung, welche insbesondere die Gestalt eines Sägezahn
signales hat, überwacht wird.
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