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DE3340336A1 - Selektives dynamisches entstoermodul - Google Patents

Selektives dynamisches entstoermodul

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Publication number
DE3340336A1
DE3340336A1 DE19833340336 DE3340336A DE3340336A1 DE 3340336 A1 DE3340336 A1 DE 3340336A1 DE 19833340336 DE19833340336 DE 19833340336 DE 3340336 A DE3340336 A DE 3340336A DE 3340336 A1 DE3340336 A1 DE 3340336A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
suppression module
interference suppression
optocoupler
output
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833340336
Other languages
English (en)
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Konrad Eckhard 6451 Ronneburg De
Original Assignee
Weiler Rudolf 2000 Hamburg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Weiler Rudolf 2000 Hamburg filed Critical Weiler Rudolf 2000 Hamburg
Priority to DE19833340336 priority Critical patent/DE3340336A1/de
Publication of DE3340336A1 publication Critical patent/DE3340336A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K5/00Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K5/125Discriminating pulses
    • H03K5/1252Suppression or limitation of noise or interference
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/78Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used using opto-electronic devices, i.e. light-emitting and photoelectric devices electrically- or optically-coupled
    • H03K17/795Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used using opto-electronic devices, i.e. light-emitting and photoelectric devices electrically- or optically-coupled controlling bipolar transistors
    • H03K17/7955Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used using opto-electronic devices, i.e. light-emitting and photoelectric devices electrically- or optically-coupled controlling bipolar transistors using phototransistors
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B10/00Transmission systems employing electromagnetic waves other than radio-waves, e.g. infrared, visible or ultraviolet light, or employing corpuscular radiation, e.g. quantum communication
    • H04B10/80Optical aspects relating to the use of optical transmission for specific applications, not provided for in groups H04B10/03 - H04B10/70, e.g. optical power feeding or optical transmission through water
    • H04B10/801Optical aspects relating to the use of optical transmission for specific applications, not provided for in groups H04B10/03 - H04B10/70, e.g. optical power feeding or optical transmission through water using optical interconnects, e.g. light coupled isolators, circuit board interconnections
    • H04B10/802Optical aspects relating to the use of optical transmission for specific applications, not provided for in groups H04B10/03 - H04B10/70, e.g. optical power feeding or optical transmission through water using optical interconnects, e.g. light coupled isolators, circuit board interconnections for isolation, e.g. using optocouplers

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Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft ein selektives dynamisches Entstörmodul gemäß dem Oberbegriff von Anspruch1.
  • Es sind vielfältige Entstörmodule bzw. Impulsübertrager der im Oberbegriff genannten Art bekannt. Beispielsweise beschreibt die DE-OS 28 25 348 einen Impulsübertrager, bei dem der Ausgangsimpula am Arbeitswiderstand des ausgangsseitigen Lichtempfangsgliedes abfällt. Im Unterschied zu diesem Stand der Technik, bei dem der Optokoppler übersättigend angesteuert wird, ist es ferner bekannt, diesen außerhalb der Übersättigung zu betreiben, was zu einem wesentlich günstigeren Impulsverhalten führt.
  • Bekannte Entstörmodule bzw. Impulsübertrager haben den Nachteil, daß ihre Frequenz- und Amplitudenselektivität relativ begrenzt ist, so daß für viele Anwendungsfälle eine unreichend definierte Impulsauswertbarkeit vorliegt. Da in der Impulssteuerungs- und -übertragu'ngstechnik stets mit Störungsbeeinflussungen zu rechnen ist und Entstörmodule der genannten Art vielfach als Bindeglied zwischen der Mechanik und einer sehr empfindlichen Elektronik eingesetzt werden, ist-es sehr wichtig, daß die auftretenden Störungen so weit wie möglich unterdrückt werden. Dieses ist mit herkömmlichen Entstörmodulen bei vertretbarem Aufwand jedoch nur in unzureichendem Maße möglich.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Entstörmodul der im Oberbegriff genannten Art (ohne übersättigendes Ansteuern des Optokopplers) mit wenigen zusätzlichen Bauteilen bei vertretbarem Aufwand so zu gestalten, daß sich bezüglicn der Störunterdrückung im normalen Temperaturbereich wesentlich günstigere Impulsübertragungseigenschaften erzielen lassen. Das Entstörmodul soll eine Art Monoflop-Verhalten haben und demnach im Übertragungs bereich, also bei ausreichend langen und großen Eingangsimpulsen, einen Ausgangsimpuls von im wesentlichen konstanter Länge erzeugen Dieser Ausgangsimpuls soll in einer gegenüber dem Stand der Tenhnik deutlich verbesserten Weise weitgehend unterdrückt werden, sobald die Länge des Eingangs impulses eine bestimmte Schwelle unterschreitet. Entsprechendes gilt auch für die Amplitude des Eingangs impulses. Andererseits sollen auch Eingangsimpulse mit verschliffenen Flanken zu einem definierten Ausgangsimpuls führen, sofern de zeitliche Länge und die Amplitude der Eingangsimpulse, also deren Flächen- bzw. Energieinhalt, ausreichend groß sind. Demgegenüber soll außerhalb des Übertragungsbereiches, also wenn die zeitliche Länge des Eingangsimpulses die genannte Schwelle unterschreitet, auch eine gewisse Vergrößerung der eingangsseitigen Impulsamplitue, nicht zu einer ausgangsseitigen Impulsauslösung führen. Demnach sollen eine optimale Nutzimpuls-Übertragung mit definierten Ausuangrlmp:'sen bel größtmöglicher Störimpuls-Unterdrückung erzielt werden.
  • Zur Lösung der gestellten Aufgabe zeichnet sich ei Entstörmodul der im Oberbegriff genannten Art erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen von Anspruch 1 aufgeführten merkmale aus. Demnach sorgt der sekundärseitige Arbeitskondensator in Verbindung mit den übrigen Maßnahmen dafür, daß nur ganz bestimmte Eingangsimpulse, nämlich solche mit ausreichender Länge und Größe, zum Auslösen definierter Ausgangsimpulse führen. Zu kurze bzw. zu kleine Eingangs impulse können zwar bei dem am Impulsende erfolgenden Entladen des eingangsseitigen Umladekondensators über die Lichtemissionsdiode des Optokopplers diesen gegehenenfalls noch kurzzeitig ansteuern, doch ist der Energieinhalt solcher Impulse und damit des Umladekondensators zu klein, als daß der Arbeitskondensator auf das Niveau aufgeladen werden könnte, um eine sekundärseitige Impulsauslösung zu begründen. Diese Impulse werden sicher unterdrückt. Andererseits können jedoch auch verschliffene Eingangsimpulse, deren Energieinhalt groß genug ist, für ein ausreichend weites Aufladen des Umladekondensators und somit über den Optokoppler auch des Arbeitskondensators führen, so daß diese verschliffenen Impulse wiederum einen definierten Ausgangsimpuls erzeugen. Es hat sich gezeigt, daß sich bei richtiger Auslegung der Schaltung eine erstaunlich gute Amplituden- und Frequenzselektivität, also eine gute Störunterdrückung, ergibt, die weit-Wber das hinausgeht, was bisher bei derartigen Bausteinen als für ohne weiteres erreichbar erachtet wurde. Zwischen den Kondensatoren tritt eine Art Energiependelung bzw. -Ebergabe auf, die dann, wenn die eingangsseitig zugeführte Energie unter Berücksichtigung der unter anderem im Optokoppler auftretenden Verluste sekundärseitig nicht mehr zum Auslösen genügt, ausgangsseitig unterdrückt wird. Im eigentlichen Impulsübertragungsbereich, das heiSt bei ausreichend großen und langen Eingangsimpulsen, wird beim Auftreten der zweiten Impulsflanke (abfallend oder ansteigend) der primärseitige mladekondensator über die Lichtemissionsdiode des Optokopplers entladen, so daß dessen sekundärseitiges Lichtempfangsglied den Arbeitskondensator aufladen kann. Sobald dessen Energieinhalt so groß ist, daß die an ihm anliegende Spannung die Auslöseschwelle der hierzu parallelen Reihenschaltung übersteigt, beginnt der Ausgangsimpuls. Dabei wird die Ansteuerung des Ausgangstransistors zunächst noch vom Lichtempfangsglied des Optokopplers übernommen, bis dieser abschaltet, Anschließend wird der Strombedarf des Ausgangstransistors von dem sich dann entladenden Arbeitskondensator übernommen, bis die Auslöseschwelle der genannten Schaltung unterschritten ist. Die Länge des Ausgangsimpulses wird im wesentlichen durch die Größe des Arbeitskondensators und dessen Entladestrompfad, also durch die Bauteile selbst und nicht durch die Länge des Eingangsimpulses bestimmt, da der Optokoppler erst an der zweiten Impulsflanke angesteuert wird. Während bei im eigentlichen Übertragungsbereich liegenden Eingangsimpulsen eine ungehinderte Impulsübertragung der genannten Sxt möglich ist, werden Eingangsimpulse außerhalb des Ubertragungsbereiches völlig unterdrückt und solche, die in einem relativ schmalen Übergangsbereich liegen, weitgehend und umso mehr unterdrückt, je größer der Abstand vom Übertragungsbereich ist. Dabei ist die Impulsunterdrückung im Ubergangsbereich besonders groß, wenn einerseits die Impulsamplitl.ie und andererseits die Impulslänge, also der Energieinhalt des Impulses, zu klein sind. Diese hochwirksame Störunterdrückung läßt sich mit Hilfe der Schottky-Diode und des Widerstandskompensationsgliedes mit dem PTC-Widerstand (Widerstand mit positivem Temperaturkoeffizienten) über einen sehr breiten Temperaturbereich sicher aufrechterhalten. Ohne derartige Maßnahmen entstanden wegen der unterschiedlichen Temperaturgänge des Optokopplers und des Ausgangstransistors erhebliche Probleme.
  • Der gemäß Anspruch 2 dem PTC-Widerstand vorzugsweise parallelzuschaltende ohmsche Widerstand sorgt dafür, daß die Temperaturabhängigkeit des Widerstandskompensationsgliedes etwas abgeflacht wird, was sichfArviele Anwendungsfälle für zweckmäßig erwiesen hat*2n.}hesondBren Fällen kann es jedoch auch notwendig sein, auf einen solchen Widerstand zu verzichten.
  • Währendigemäß Anspruch 3 an sich eine Fotodiode als Lichtempfangsglied des Optokopplers einsetzbar ist, hat sich hierfür gemäß Anspruch 4 besonders ein einstufiger Fototransistor als zweckmäßig erwiesen. Bei praktischen Versuchen konnten hiermit sehr gute Resultate erzielt werden.
  • Wenn der Arbeitskondensator und die hierzu parallele Reihenschaltung gemäß Anspruch 5 im Emitterkreis des Fototransistors liegen sollen, müssen die Schichtfolgen des Fototransistors und des Ausgangstransistors gleich sein, wobei es gleichgültig ist, ob eine PNP- oder NPN-Schichtfolge gewählt wird. Wenn dagegen die genannten Bauteile gemäß Anspruch 6 im Kollektorkreis des Fototransistors liegen sollen, müssen die Scichtfolgen des Fototransistors und des Ausgangstransistors entgegengesetzt sein, wobei es wiederum gleichgültig rist, wie diese Schichtfolgen auf die beiden Bauteile verteilt sind. Demnach gibt es für die Sekundärschaltung des Entstörmoduls zwei prinzipielle Schaltungen und unter Berücksichtigung der Wählbarkeit der Schichtfolgen insgesamt vier Schaltungsmöglichkeiten. Durch die gewählte Schaltung wird dann festgelegt, ob eine positive oder negative Versorgungsleichspannung zu wählen ist und ob ein positiver oder negativer Ausgangsimpuls entsteht.
  • Es ist vorteilhaft, daß gemäß Anspruch 7 mit dem Arbeitskondensator die erwünschte Länge des Ausgangsimpulses eingestellt werden kann, die auch der inimallänge des im Übertragungsbereich des Impulsübertragers noch ohne weiteres übertragbaren Eingangsimpulses entspricht. Damit läßt sich das Entstörmodul in einfacher Weise an die jeweils gültigen Betriebserfordernisse anpassen.
  • Damit die Energiependelung bzw. -übergabe optimal funktioniert, ist es gemäß Anspruch 8 zweckmäßig, den Arbeitskondensator und den Umladekondensator etwa gleich groß zu machen. Hierbei hat sich gezeigt, daß in den meisten Fällen eine besonders gute Störunterdrückung vorliegt.
  • Ferner ist es gemäß Anspruch 9 vorteilhaft, daß das Widerstandskompensationsglied so eingestellt werden kann, daß es in Verbindung mit der Schottky-Diode die vorhandenen Temperaturgangunterschiede ausgleicht und somit für ein temperaturunabhängiges Betriebsverhalten sorgt. Dieses ist für definierte ImpulsUbertragungs- bzw. StbrunterdrückungsverhEltnisse von großer Wichtigkeit.
  • Während es an sich möglich ist, die einzelnen Bauelemente des erfindungsgemäßen Entstörmoduls empirisch zu optimieren, um besonders gute Übertragungseigenschaften zu erhalten, ist es jedoch aus Herstellungs- und Kostengründen bevorzugt, Dimensionierungsregeln anzugeben, aufgrund derer unter Berücksichtigung normaler Bauelemente und ihrer Toleranzen zumindest durchschnittliche Übertragungsverhältnisse erzielbar sind. Dieses schließt nicht aus, daß die dann erzielte Schaltung durch Einzeleingriffe weiter optimiert wird, beispielsweise wenn besondere Betriebserfordernisse beispielsweise hinsichtlich der Amplituden- und/oder Impulslängenselektion zu erfüllen sind. Mit den bevorzugten Dimensionierungsregeln aus Anspruch 10 läßt sich das erfindungsgemäße Entstörmodul in relativ einfacher und preisgünstiger Weise so dimensionieren, daß durchschnittliche, jedoch -gegenüber dem Stand der Technik bereits sehr gute Betriebsverhältnisse erzielbar sind. Dabei wird in einer ersten PrUfschaltung der Optokoppler selbst durchgemessen und näher definiert, während in einer zweiten Prüf schaltung der Einfluß des gesamten Entstörmoduls berücksichtigt wird; wobei beide Messungen statisch erfolgen. Es hat sich gezeigt, daß diese Maßnahmen genügen, um bereits sehr gute Ergebnisse zu erzielen.
  • Da sich die Dimensionierungsvorschrift aus Anspruch 10 auf eine zumindest eingangsseitige Nutzimpulsspannung von etwa 5 Volt bezieht, ist es gemäß Anspruch 11 bevorzugt, bei entsprechenden Spannungserhöhungen den primärseitigen ohmschen Widerstand ebenfalls zu erhöhen, und zwar um etwa 0,8 SS1 pro 1 Volt Spannungserhöhung, um etwa gleichbleibende Impulsübertragungsverhältnisse zu erzielen. Die sekundärseitige Betriebsgleichspannung kann dagegen von beispielsweise 5 Volt ohne weiteres bis beispielsweise 30 Volt erhöht werden, ohne daß ein grundsätzlich anderes Betriebs verhalten auftritt.
  • Die mit den genannten Dimensionerungsvorschriften erhaltenen Betriebsverhältnisse lassen sich einhalten, sofern der Innenwiderstand der eingangsseitigen Nutzimpuls-Quelle gemäß Anspruch 12 vorzugsweise den Wert von 50sL nicht wesentlich übersteigt.
  • Für die Temperaturkompensation hat es sich gemäß Anspruch 13 als zweckmäßig erwiesen, einen PTC-Widerstand zu wählen, der sich im Normaltemperaturbereich von etwa 1002 bis etwa 3 KL verändert.
  • Für.siele Anwendungsfälle (z. B. für die Verwendung eines Optokopplers CNY 18 Vl sowie eines Ausgangstransistors BCX 70 K) hat sich die Verwendung eines zum PTC-Widerstand parallelen ohmschen Widerstandes von etwa 4,7 R ? als geeignet erwiesen, da hierdurch der Temperaturgang des Widerstandskompensationsgliedes in geeigneter Weise abgeflacht wird.
  • Gemäß Anspruch 15 ist es für kritische Impulsübertragungs- bzw.
  • Störunterdrückungsverhältnisse besonders bevorzugt, zumindest zwei Entstörmodule der genannten Art hintereinander zu schalten. Bereits bei Verwendung von zwei Entstörmodulen ergibt sich ein derart günstiges Betriebsverhalten, daß von einer weitgehend absoluten Störsicherheit gesprochen werden kann. Während bei Verwendung eines einzelnen Entstörmoduls zumindest in dem an den UDertragungsbereich angrenzenden Übergangsbereich unter bestimmten Voraussetzungen-.noch ausgangsseitige Störsignale verminderter Amplitude bzw. Länge auftreten können, sind diese Störsignale selbst in ungünstigen Situationen in keiner Weise geeignet, das zweite Entstörmodul geeignet anzusteuern und ansprechen zu lassen, während andererseits im Übertragungsbereich liegende Nutzimpulse die Entstörkette ungehindert durchlaufen können. Die Hintereinanderschaltung zweier Entstörmodule der genannten Art ist vor allem deshalb von großem Vorteil, weil auch bei höchsten Anforderungen die einzelnen Entstö=odule nur nach den normalen Dimensionierungsvorschriften bemessen werden müssen, was auch automatisch erfolgen kann. Im Falle der Verwendung einzelner Entstörmodule, also ohne Hintereinanderschaltung, müßte bei der Erfüllung höchster Anforderungen eine sehr aufwendige empirische Selektierungs- und Dimensionierungsmethode durchgeführt werden, was bei Hintereinanderschaltung jedoch entfallen kann. Abgesehen davon, daß sich bei Hintereinanderschaltung viel schmalere Übergangsbereiche der Gesamtschaltung ergeben, die mit einem mehr oder weniger abrupten Abreißen der Impulsübertragung bei entsprechender Verminderung der Impulsamplitude und/oder Impulslänge vergleichbar sind, lassen sich durch die Hintereinanderschaltung auch alle Offset-Probleme leichter bewältigen, die beispielsweise bei Impulsfolgen auftreten können.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an zeichnerisch dargestellten Ausfffhrungsbeisplelen näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 - ein Entstörmodul nach der vorliegenden Erfindung mit einer primärseitigen Auswertung von positiven Impulsen an der abfallenden Flanke und einer sekundärseitigen Schaltungskonzentration auf den Emitterkreis des Optokoppler-Fototransistors, wobei wegen der gewählten Schichtfolgen negative Ausgangsimpulse entstehen, Figur 2 - ein abgewandeltes Entstörmodul nach der vorliegenden Erfindung in einer Figur 1 ähnelnden Ansicht, wobei jedoch primärseitig negative Eingangs impulse an der aufsteigenden Flanke ausgewertet werden, sekundärseitig eine Schaltungskonzentration auf den Kollektorkreis des Optokoppler-Fototransistors vorliegt und aufgrund der gewählten Schichtfolgen positive Ausgangsimpulse erzeugt werden, Figur 3 - eine erste statische Prüfschaltung für die Auswahl des Optokopplers sowie die Bestimmung seines Stromübertragungsfaktors, Figur 4 - eine zweite statische Prüfschaltung für die Berücksichtigung des Stromverstärkungsverhaltens des gesamten Entstörmoduls und damit zum Bestimmen der Größe des eingangsseitigen ohmschen Widerstandes, Figur 5 - in einer graphischen Darstellung da.s Impulsübertragungsverhalten in Abhängigkeit von der eingangsseitigen Impulslänge und Figur 6 - in einer graphischen Darstellung das Impulsübertragungsverhalten in Abhängigkeit von der eingangsseitigen Impulsamplitude.
  • Wie es aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich ist, besteht der Eingangskreis des erfindungsgemäßen Entstörmoduls aus einer Reihenschaltung mit dem ohmschen Widerstand R1, dem Umladekondensator C1 und der Parallelschaltung aus der Lichtemissionsdiode Dx des Optokopplers K sowie der hierzu antiparallelen Umwegdiode D1. Je nach Durchlaßrichtung der Dioden können positive Eingangsimpulse an der abfallenden Flanke und negative Eingangs impulse an der aufsteigenden Flanke, also stets an der zweiten Flanke, ausgewertet werden, indem erst beim Entladen des zunächst aufzuladenden Umladekondensators C1 die Lichtemissionsdiode Dx des Optokopplers K stromdurchflossen wird. Der Eingangsimpuls kann auf verschiedene Weise den Eingangsklemmen 1, 2 zugeführt werden. Beispielsweise ist dieses mittels eines die Eingangsklemmen 1, 2 verbindenden Schalters S und einer Batterieversorgung über einen Widerstand Ri möglich. Der Eingangskreis wird mit einem Impuls beaufschlagt, sobald und solange der Schalter S geöffnet wird. Stattdessen kann auch ein Impulsgenerator G verwendet werden, dessen Innenwiderstand mit Ri angegeben ist.
  • Die Lichtemissionsdiode Dx des Optokopplers x sendet dann, sobald und solange sie vom Entladestrom des Umladekondensators C1 ausreichend stromdurchflossen ist, Licht zu dem sekundärseitigen Lichtempfangsglied ER des Optokopplers K, das an sich auch eine Fotodiode sein könnte und im vorliegenden Fall ein einstufiger Fototransistor ist, Es hat sich gezeigt, daß sich mit einstufigen Fototransistoren besonders günstige Ergebnisse erzielen lassen.
  • Der Ausgangskreis des Entstörmoduls kann unterschiedlich aufgebaut sein, wie es in den Figuren 1 und 2 dargestellt ist. iahrend gemäß Figur 1 die Bauteile im wesentlichen auf den Emitterkreis des Fototransistors konzentriert sind, gilt dieses gemäß Figur 2 für den Rollektorkrels des Fototransistors. In beiden Fällen ist dem Arbeitswiderstand R2 des Fototransistors ein Arbeitskondensator C2 parallelgeschaltet, dem wiederum eine Reihenschaltung aus einer Schottky-Diode D2, einem Widerstandskompensationsglied R4 sowie R5 und der Basis-Emitter-Strecke eines Ausgangstransistors T parallelgeschaltet ist. Während der letztere ein Bchalttransistor hoher Güte ist, besteht im vorliegenden Fall das Widerstandskompensationsglied aus einem PTC-Widerstand R4 und einem hierzu parallelen ohmschen Widerstand R5. Der Arbeitswiderstand R3 des Ausgangstransistors T liegt in dessem Kollektorkreis. Wenn gemäß Figur 1 eine Schaltungskonzentration auf den Emitterkreis des Fototransistors vorgenommen wird, muß dessen Lichtempfangsglied Ex bzw. Fototransistor die gleiche Schichtfolge wie der Ausgangstransistor T haben, das heißt also PNP oder NPN. In Abhängigkeit von der jeweils gewählten Schichtfolge muß eine positive oder negative Versorgungsgleichspannung UB gewählt werden, und es ergibt sich hieraus auch die Polarität des zwischen den Ausgangsklemmen 3 sowie 4 erhaltenen Ausgangsimpulses. Bei der Dimensionierung gemäß Figur 1 ergibt sich am Ausgang ein negativer Impuls. Wenn dagegen gemäß Figur 2 eine Schaltungskonzentration auf den Kollektorkreis des Lichtempfangsgliedes ER bzw. Fototransistors des Optokopplers K gewählt wird, müssen die Schichtfolgen des Fototransistors und des Ausgangstransistors T entgegengesetzt gewählt werden, also PNP sowie NPN oder NPN sowie PNP. Hieraus ergibt sich auch die notwendige Polarität der Versorgungsgleichspannung UB bzw. die Polarität des Ausgangsimpulses an den Ausgangsklemmen 3, 4, wobei bei der Dimensionierung gemäß Figur 2 ein positiver Ausgangsimpuls entsteht. Wichtig ist bei dem Ausgangskreis, daß die Stromflußrichtungen im Lichtempfangsglied bzw. Fototransistor des Optokopplers K, in der Schottky-Diode D2 und in der Basis-Emitter-Strecke des Ausgangstransistors T gleich sind.
  • Alle zur Verfügung stehenden Ausgangskreise lassen sich mit allen zur Verfügung stehenden Eingangskreisen kombinieren, da eine Kopplung nur über den Lichtpfad des Optokopplers K erfolgt. Daher können primär- sowie sekundärseitig übereinstimmende oder entgegengesetzte Impulspolaritäten und gleiche oder unterschiedliche Nutzimpuls-Größen vorgesehen werden.
  • Die Figuren 3 und 4 geben Prüfschaltungen wieder, die benötigt werden, um eine relativ einfache Normaldimensionierung des Entstörmoduls gemäß den Dimensionierungsvorschriften aus Anspruch 10 vornehmen zu können. Zunächst wird mit der Prgfschaltung aus Figur 3 festgestellt, ob ein Optokoppler K für die vorliegende Anwendung überhaupt geeignet ist. Zu diesem Zweck wird der Optokoppler K primär- und sekundärseitig über ohmsche Widerstände RE - RA = 2,2 Ko an eine Versorgungsgleichspannung von 5 Volt angelegt. Dabei werden die primär und sekundärseitigen Ströme 1E1 und IA1 gemessen, um hieraus den Stromübertragungsfaktor kK 1A111E1 ZU bestimmen. Dieser statische Stromübertragungsfaktor muß gemäß der Dimensionierungsvorschrift aus Anspruch 10 im Bereich von 0,5 bis 1 liegen. Außerdem ist es jedoch erforderlich, daß bei dieser Ansteuerung des Optokopplers K an diesem bzw. an RA eine Spannung abfällt, die im Bereich von 1,5 Volt bis 3,5 Volt (etwa halbe Ve rsorgung sg le ich spannung - 1 Volt) liegt. In diesem Fall ist eine genügende Leistungsübertragungsfähigkeit des Optokopplers x gewährleistet, die für ein einwandfreies Betriebsverhalten des Entstörmoduls wichtig ist.
  • In der zweiten Prüf schaltung aus Figur 4 wird unter Weglassung der Kondensatoren C1, C2 die Gesamtschaltung des Entstörmoduls mit dem gemäß Figur 3 ausgewählten Optokoppler K auf ihr Stromverstärkungsverhalten - hin untersucht, um hieraus gemäß der Dimensionierungsvorschrift aus Anspruch 10 den primärseitigen ohmschen Widerstand R1 zu bestimmen. Hierbei wird die Schaltung primärsowie sekundärseitig an eine Versorgungsgleichspannung von 5 Volt angelegt, und ein den späteren Widerstand R1 ersetzender variable: Widerstand N wird solange verstellt, bis am Ausgang des Entstörmoduls etwa die halbe Versorgungsgleichspannung abfällt (also die Kollektor-Emitter-Spannung UCE des Ausgangstransistors T dieser halben Versorgungsgleichspannung entspricht). Der dann primärseitig fließende Strom IE2 wird abgelesen und mit dem Stromübertragungsfaktor kx des Optokopplers K in die aus Anspruch 10 ersichtliche Bestimmungsgleichung für R1 eingesetzt, wobei IE2 in Mikroampere anzugeben ist und sich R1 dann in Kiloohm ergibt.
  • Der aus den Figuren 1 und 2 ersichtliche sekundärseitige Widerstand R6 ist lediglich ein Schutzwiderstand für den Fototransistor des Optokopplers K und soll bei falscher Ansteuerung des Optokopplers eine Überlastung des Fototransistors verhindern.
  • Dieser Schutzwideratänd ist vergleichsweise klein und beträgt beispielsweise etwa 30 bis 50 Die aus Anspruch 10 ersichtliche normale Dimensionierungsvorschrift geht von einer zumindest eingangsseitigen Nutzimpulsspannung von etwa 5 Volt aus. Der Optokoppler K wird so ausgewählt und definiert, wie es im Zusammenhang mit der Prüfschaltung aus Figur 3 erwähnt wurde. Als Ausgangstransistor T wird ein geeigneter Schalttransistor mit einem Verstärkungsfaktor in der Grössenordnung von etwa 300 gewählt. Als Arbeitswiderstände R2 und R3 für den Fototransistor des Optokopplers K und den Ausgangstransistor T werden solche Widerstände gewählt, deren Größen etwa den vom Hersteller empEohlenen Arbeitswidekständen entsprechen. Die Widerstandskompensationsschaltung mit dem PTC-Widerstand R4 und gegebenenfalls dem hierzu parallelen Widerstand R5 wird in geeigneter Weise, beispielsweise empirisch oder graphisch, so ausgelegt, daß die Temperaturgangunterschiede zwischen dem Fototransi stor und dem Ausgangstransistor ausgeglichen werden. Der primärseitige ohmsche Widerstand R1 wird so bemessen, wie es im Zusammenhang mit der Prüfschaltung aus Figur 4 erwähnt wurde. Und schließlich werden bei der Normaldimensionierung die Kondensatoren C1 und C2 etwa gleich groß gemacht und in Abhängigkeit von der ausgangsseitig erwünschten Impulslänge sowie der Größe der Widerstände 1 sowie R2 so gewählt, wie es sich aus der Bestimmungsgleichung aus Anspruch 10 ergibt.
  • Mit einer derartigen Normaldimensionierung des Entstörmoduls lassen sich unter Berücksichtigung der Bauteile-Toleranzen hinreichend gute Betriebsergebnisse erzielen, die sich jedoch durch gezielte Optimierung noch weiter verbessern lassen.
  • In Figur 5 ist die Abhängigkeit des Impulsübertragungsverhaltens von der Impulslänge dargestellt, wobei die jeweilige Ausgangsimpuls-Amplitude UA auf die maximal mögliche Ausgangsimpuls-Amplitude UAmax bezogen ist. Eine entsprechende Normierung wurde auch für die Eingangsimpuls-Länge tE auf die definierte Ausgangsimpuls-Länge StA vorgenommen, wobei ötA wiederum der Minimallänge eines ohne weiteres übertragbaren Eingangsimpulses entspricht.
  • Die Übertragungskurve a1 aus Figur 5 gilt für den Fall einer Schaltung ohne Verwendung des sekundärseitigen Arbeitskondensator: C2. Esistcerkennbar, daß ausgehend von dem eigentlichen Ubertragungsbereich I unterhalb des Abszissen-Wertes 1 die Kurve al äusserst langsam abfällt. Dieses bedeutet, daß unterhalb des Übertragungsbereiches I, also bei eingangsseitigen Impulslängen, die kleiner als die festgelegte Ausgangsimpuls-Länge sind, eine sehr schlechte Störunterdrückung vorliegt. Die Kurve a2 zeigt etwa das Impulstbertragungsverhalten eines Entstörmoduls nach der vorliegenden Erfindung, das nach den Normaldimensionierungsvorschriften der genannten Art bemessen wurde. Es zeigt sich, daß ein derart ausgelegtes Entstörmodul einen relativ kleinen Übergangsbereich II zwischen dem Übertragungsbereich I und einem Abszissen-Wert von ungefähr 0,33 hat. Wenn demdach die Länge des Eingangsimpulses kleiner als etwa 33 % des definierten bzw. durch C1 sowie C2 definierten Ausgangsimpulses wird (Bereich III), ist das Entstörmodul absolut impulsundurchlässig, und zwar unabhängig von der Amplitude eines Eingangsimpulses. In dem relativ begrenzten Übergangsbereich von 0,33 bis 1 erfolgt bereits ausgangsseitig eine starke Amplitudenabsenkung, so daß derartige Störimpulse durch Zusatzmaßnahmen leicht ausgefiltert werden können, beispielsweise durch ein nachgeschaltetes Entstörmodul der gleichen Art, falls dieses erforderlich ist. Die Kurve a3 aus Figur 5 gibt das Übertragungsverhalten wieder, das bei individueller Optimierung des erfindungsgemäßen Entstörmoduls erzielt werden kann, so daß in diesem Falle der Übergangsbereich etwa bei 75 % endet. Dieser Optimalfall ist jedoch nur schwierig zu erzielen und schon deshalb nicht notwendig, weil durch die Hintereinanderschaltung von normal dimensionierten Entstbrmodulen der erfindungsgemäßen Art noch bessere Ergebnisse erzielbar sind.
  • Aus Figur 6 ergibt sich die Abhängigkeit des lmpulsÇbertragungsverhaltens von der Größe des eingangsseitigen Nutzimpulssignals.
  • Während auf der Abszisse das Verhältnis der Eingangsimpuls-Größe UE zu der im Übertragungsbereich noch einwandfrei zu übertragenden minimalen Eingangsimpuls-Größe UEmin aufgetragen ist, gelten für die Ordinate die im Zusammenhang mit Figur 5 angegebenen Ausführungen. Die Kurve a4 ist in dem Ubertragungsbereich I aus Figur 5 aufgenommen und gibt in diesem Bereich an, wie sich die Ausgangs impuls-Größe UA bei Verkleinerung der Eingangsimpuls-Größe UE verhält. Bei ausreichender Länge des Eingangsimpulses erfolgt im Übertragungsbereich 1' eine ungehinderte ImpulsEbertragung, während unterhalb des Abszissen-Wertes 1 im Ubergangsbereich II' ein relativ steiles Abfallen der Ausgangsimpuls-Größe UA bis zum Wert Null bei einem Abszissen-Wert von ungefähr 0,75 erfolgt. Bei noch kleineren Abszissen-Werten, also im Bereich III' der Efngangsamplitude, erfolgt eine vollständige Impulsunterdrückung. Sobald also die Eingangsimpuls-Amplitude kleiner als 75 % von UEmin bzw. der eingangsseitig vorgesehenen Nutzimpulsamplitude wird, können die Eingangsimpulse keine Ausgang impulse hervorrufen. Die Rurve a5 gilt für den Fall, daß in dem Übergangsbereich II aus Figur 5 gearbeitet wird, also wenn einerseits eine zu kurze Impulslänge und andererseits eine zu kleine Impulsamplitude vorliegt. Dann erfolgt ein sehr steiles Abfallen des Impulsübertragungsverhaltens. Der für den impulslängenmäßigen Übertragungsbereich I aus Figur 5 geltende amplitudenmäßige Über gangsbereich II' aus Figur 6 kann, sofern dies erforderlich ist, durch ein Hintereinanderschalten zweier Entstörmodule der genannten Art noch wesentlich schmaler gemacht werden. Die entsprechend dem Kurvenabfall im Übergangsbereich II' aus dem ersten Entstörmodul austretenden, also deutlich amplitudenverminderten,' Signale können das zweite Entstormodul überhaupt nicht mehr ansteuern.
  • Insoweit ergibt sic,dann unterhalb des Abszissen-Wertes 1 ein nahezu abruptes Abreißen der Impulsübertragung.
  • Bei einem praktischen Auführungsbeispiel wurden ein Optokoppler K der Type CNY 18 VI (höchste Güte; Valvo oder Siemens) und ein Ausgangstransistor T der Type BCX 70 K (höchste Qualität; Tdlefunken oder Valvo) und eine Schottky-Diode D2 der Type ZC2 800 (Ferranti) gewählt. Die Widerstände betrugen bei einer sekundärseitigen Gleichspannungsversorgung von 5 Volt: R1 = 1,3 KO R2 = 4,7 Ke; R3 = 2,2 K12 ; R4 " 100Q bis 3 K# ; R5 = 4,7 K-;-; R6 30. . In Verbindung mit einer Kondensatorgröße von C1 = C2 -100 nF ergab sich eine Ausgangsimpulslänge von 300 Lsec. Die ausgangsseitige Impulsamplitude entsprach etwa der Versorgungsgleichspannung. Sobald die auf 5 Volt bemessene Eingangsimpuls-Spannung unter etwa 4 Volt sank, wurde der Ausgangsimpuls unterdrückt. Entsprechendes trat ein, sobald die Länge des Eingangsimpulses kleiner als etwa 100 µsec wurde. Die sekundärseitige Gleichspannungsversorgung und damit die Größe der Ausgangsimpulse konnte bis etwa 30 Volt vergrößert werden, ohne daß eine Xnderung der Amplitudenschwelle von 75 e und der Impulslängenschwelle von 33 % auftrat. Auch die Länge des Ausgangsimpulses blieb im wesentlichen unverändert. Bei sekundärseitiger Versorgungsgleichspannung von 5 Volt wurde auch die eingangsseitige Nutzimpuls-Amplitude von 5 Volt bis 16 Volt vergrößert. Bei Aufrechterhaltung der genannten Amplituden- und Impulslängenschwellen ergab sich, daß dann der primärseitige ohmsche Widerstand R1 pro Spannungserhöhung um 1 Volt etwa um 0,8 K# vergrößert werden mußte. Hieraus ergibt sich, daß das Entstörmodul in weiten Grenzen variabel eingesetzt werden kann, wobei dann lediglich der eingangsseitige Widerstand R1 entsprechend anzupassen ist. Bei allen diesen Versuchen wurde eine Norm.aldimensionierung im obigen Sinne vorgenommen, und der ansteuerungsmäßigeInnenwiderstand Ri der Impulsquelle betrug etwa 50 .
  • Hieraus ergibt sich, daß das erfindungsgemäße Entstörmodul bei ausgezeichneter Störunterdrückung relativ einfach sowie preiswert herzustellen und zu bemessen ist. Überdies kann das Ubertragungsverhalten für Sonderfälle durch individuelle Selektierung der Bauteile und Optimierung der Schaltung gegenüber der Normaldimensionierung noch wesentlich verbessert werden. Ein derartiger Zusatzaufwand ist jedoch nicht erforderlich, wenn zwei Entstörmodule der genannten Art hintereinandergeschaltet werden, da diese Kette selbst im Falle einer Normaldimensionierung der einzelnen Entstörmodule eine kaum zu überbietende Störsicherheit gewählt leistet.

Claims (1)

  1. Selektives dynamisches Entstörmodul Pätentansprüche 1. Selektives dynamisches Entstörmodul zum störsicheren Erzeugen von Ausgangsimpulsen bestimmter Länge in Abhängigkeit von Eingangsimpulsen mit einem Optokoppler (K), dessen eingangsseitige Lichtemissionsdiode (Dg) in einem impulsansteuerbaren Eingangskreis liegt, der in beliebiger Reihenfolge einen ohmschen " derstand (pos1), einen Umladekondensator (C1) und eine Parallelschaltung der Lichtemissionsdiode sowie einer hierzu antiparallelen Umwegdiode (D1) enthält, wobei der Umladekondensator jeweils durch einen Eingangsimpuls zunächst über die Umwegdiode aufgeladen und dann für eine Flankenauswertung huber die Lichtemissionsdiode entladen wird, und dessen ausgangsseitiges Lichtempfangsglied (Ex) in einem Ausgangskreis über einen ohmschen Arbeitswiderstand an Versorgungsspannung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß a) dem Arbeitswiderstand (R2) ein beim Betrieb des eine große Güte aufweisenden Optokopplers (K) von dessem Lichtempfangsglied (EK) aufzuladender und nach dem Abschalten des Optokopplers zu entladender Arbeitskondensator (C2) parallelgeschaltet ist, b) dieser Parallelschaltung eine Reihenschaltung parallelgeschaltet ist, die aus einer Schottky-Diode (D2) einem temperaturabhängigen Widerstandskompensationsglied mit einem PTC-Widerstand (R4) sowie der Basis-Emitter-Strecke eines als Schalttransistor hoher Güte ausgebildeten Ausgangstransistorsl T) besteht, an dessem Arbeitswiderstand (R3) der Ausgangsimpuls abfällt, sobald und solange die Spannung am Arbeitskondensator (C2) die Auslöseschwelle der Reihenschal tung übersteigt, c) und das Lichtempfangsglied (Ex) des Optokopplers, die Schottky-Diode (D2) sowie die Basis-Enitter-Strecke des Ausgangstransistors (T) die gleiche Stromflußrichtung haben 2. Entstörmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß de PTC-Widerstand (R4) ein ohmscher Widerstand (R5) parallelgeschaltet ist.
    3. Entstörmodul nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Lichtempfangsglied (EK) eine Fotodiode ist.
    4. Entstörmodul nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Lichtempfangsglied (Ex) als Fototransistor großer Güte, insbesondere als einstufiger Fototransistor, ausgebildet ist.
    5. Entstörmodul nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallelschaltung aus dem Arbeitswiderstand (R2) des Optokopplers (K), dem Arbeitskondensator (C2) und der Reihenschaltung im Emitterkreis des Optokopplers angeordnet ist, daß das Lichtempfangsglied (Eg) des Optokopplers sowie der Ausgangstransistor (T) übereinstimmende Schichtenfolgen (PNP oder NPN) haben und daß der Arbeitswiderstand (R3) des Ausgangstransistors in dessem Kollektorkreis angeordnet ist.
    6. Entstbrmodul nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallelschaltung aus dem Arbeitswiderstand (R2) des Optokopplers (K), dem Arbeitskondensator (C2) und der Reihenschaltung im Kollektorkreis des Optokopplers angeordnet ist, daß das Lichtempfangsglied (EK) des Optokopplers sowie der Ausgangstransistor (T) entgegengesetzte Schichtfolgen (PNP und NPN oder NPN und PNP) haben und daß der Arbeitswiderstand (R3) des Ausgangstransistors (T) in dessem Kollektorkreis angeordnet ist.
    7. Entstörmodul nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskondensator (C2) der erwünschen Länge des Ausgangs impulses (btx) bzw. der Minimallänge (6tEmi \ des im Ubertragungsbereich des Impulsubertragers übertragbaren Eingangs impulses entsprechend eingestellt oder einstellbar ist.
    8. Entstörmodul nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskondensator (C2) und der Umladekondensator (C1) etwa gleich groß sind.
    9. Entstörmodul nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerstandskompensationsglied (R4, R5) so eingestellt oder einstellbar ist, daß es in Verbindung mit der Schottky-Diode (D2) für ein zumindest weitgehendes Ausgleichen der Temperaturgangunterschiede des gewählten Optokopplers (K) und des gewählten Ausgangstransistors (T) sorgt.
    10. Entstörmodul nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch a) eine zumindest eingangsseitige Nutzimpulsspannung von etwa 5 Volt, b) einen solchen Optokoppler (K), der in einer Prüfschaltung (Figur 3), die ein- sowie ausgangsseitig eine Betriebsgleic spannung von etwa 5 Volt und ohmsche Widerstände (RE, RA) von etwa 2,2 KZ aufweist, einen statischen Stromübertragungsfaktor kK M 1A1'1E1 im Bereich von etwa 0,5 bis 1 hat und bei dieser Ansteuerung am sekundärseitigen Widerstand etwa etwa die halbe Betriebsgleichspannung + 1 Volt, also etwa 1,5 bis 3,5 Volt, abfallen läßt, c) einen Ausgangstransistor (T) in Form eines Schalttransistor mit einem Verstärkungsfaktor in der Größenordnung von etwa 300, d) Arbeitswidnrstände (R2, R3) des Optokopplers (K) sowie des Ausgangstransistors (T), deren Größen etwa den vom Hersteller empfohlenen Arbeitswiderständen entsprechen, e) einen nach der Formel K R1[KD ]- kk bemessenen primärseitigen ohmschen Widerstand (R1), wobei IE2 der in Mikroampere gemessene statische Eingangsstrom einer Prüfschaltung (Figur 4) ist, in der der Impulsübertrager bei primär- sowie sekundärseitiger Betriebsgleichspannung von etwa 5 Volt unter Weglassung der Kondensatoren durch Variation des primärseitigen ohmschen Widerstandes (RV) so eingestellt ist, daß ausgangsseitig etwa die halbe Betriebsgleichspannung abfällt, c) etwa gleich große Umlade- sowie Arbeitskondensatoren (C1, C2), deren Größen sich nach der Gleichung ötA C1# C2 (R1+R2) (R1+R2) . 0,5 (R1+ R2) . 0,5 bemessen, wobei otA der erwünschten zeitlichen Länge des Ausgangsimpulses bzw. der Ninimallänge (StEmln) des im Übertragngsbereich des Impulsübertragers übertragbaren Eingangsimpulses entspricht.
    11. Entstörmodul nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der primärseitige ohmsche Widerstand (R1) in Abhängigkeit von Erhöhungen der eingangsseitigen Nutzimpuls-Spannung gegenüber dem Wert bei 5 Volt erhöhend anzupassen ist, wie um etwa 0,8 K Q pro Spannungserhöhung um 1 Volt.
    12. Entstörmodul nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch einen Generatorinnenwiderstand (Ri) der eingangsseitigen Nutzimpuls-Quelle (G; U) von bis zu etwa 50.
    13. Entstörmodul nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 12, gekennzeichnet durch ein Widerstandskompensationsglied mit einem sich im Normal- bzw. Anwendungstemperaturbereich (etwa -20-C bis etwa +800C) von etwa 100J' bis etwa 3 K Q verändernden PTC-Widerstand (R4).
    14. Entstörmodul nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 13, gekennzeichnet durch einen zum PTC-Widerstand (R4) parallelen Widerstand (R3) von etwa 4,7 xZ.
    15. Entstörmodul nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ausgang (A) des Entstörmoduls der Eingang eineagleichartigen weiteren Entstörmoduls angeschlossen ist, das den Ausgangsimpuls liefert.
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