DE323976C - Motorpflug - Google Patents
MotorpflugInfo
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- DE323976C DE323976C DE1918323976D DE323976DD DE323976C DE 323976 C DE323976 C DE 323976C DE 1918323976 D DE1918323976 D DE 1918323976D DE 323976D D DE323976D D DE 323976DD DE 323976 C DE323976 C DE 323976C
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- motor
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B59/00—Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
- A01B59/04—Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor
- A01B59/042—Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor having pulling means arranged on the rear part of the tractor
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Description
Bei bisher bekannten, kleinen, meist ein- oder zweischarig ausgeführten Motorpflügen
sind Motorantrieb und Pflugschar auf einem gemeinsamen Rahmen aufgebaut, also miteinander
in sta'rrer Verbindung. Bei der Bedienung dieser Motorpflüge durch einen hinter
dem Pflug einhergehenden Arbeiter wird besonders auf unebenen Äckern kein gleichmäßiges
Bearbeiten des Bodens erzielt, weil
ο beim Auflaufen des einen oder anderen Triebrades auf eine Bodenerhebung bzw. Vertiefung
die Einschnittiefe des Pflugschars verändert wird. Das Furchenziehen wird daher ungleichmäßig
und die Schwankungen im Pflugwiderstande behindern sehr den gleichmäßigen
Gang der Antriebsmaschine. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß das Lenken
dieser Motorpflüge unter Ausheben des Pflugschars aus der Erde geschehen muß.
ο · Nach der vorliegenden Erfindung werden die vorerwähnten Nachteile in der Weise behoben,
daß trotz fester Vereinigung von Motorfahrgestell und Pfluggestell eine gewisse Beweglichkeit des Pflugschars als auch eine
Lenkung in einfacher Weise möglich ist.
Die Erfindung ist in den Fig. ι bis 3 veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 das Lenkrad
des Motorpfluges.
In Fig. ι und 2 ist α der Rahmen für das
Motortriebwerk, b ein Querträger mit eingebauten Lagern c. Das Pfluggestell ist mittels
der Rundstange d in den Lagern c drehbar gelagert. Ein auf dieser Rundstange befestigter
Bund e enthält die Enden zweier beiderseits auf die Rundstange aufgeschobenen
Spiralfedern f, die mit ihren anderen Enden an den Querträgern b befestigt sind. Die
Rundstange d bildet mit ihrem hinteren Ende zusammen mit den Streben g, ferner dem
festen Handgriff h und dem als Lager ausgebildeten Rohr i das Pfluggestell. Der zweite
Handgriff k ist in seiner Verlängerung in dem Rohr* drehbar gelagert und trägt in seiner
weiteren Fortsetzung das Lenkrad Z. Durch den Bolzen« kann die Höhe des Lenkrades
eingestellt werden. Diese Verstellung ergibt die Größe der Pflugtiefe und auch imgegebenen
Falle die Möglichkeit, mit dem Pfluge auf der Straße zu fahren, ohne daß das Pflugschar
den Boden streift. Mittels der Streben η und 0 ist das Pflugschar p mit dem Gestell g
fest verbunden.
Die Wirkungsweise ist folgender Wenn beim Pflügen auf unebenem Boden das eine'
Triebrad auf eine Erhöhung oder in eine Vertiefung kommt, wird sich der Rahmen α entsprechend
der Stellung der Achse der beiden Triebräder schrägstellen. Bei starrer Verbindung
des Triebwerkes mit dem Pfluggestell würden die beiden Handgriffe hierbei in der
Höhenlage zum Boden verändert und gleichzeitig auch das Pflugschar aus seiner Richtung
gedrückt werden. Dieses wird jedoch durch die Lagerung der Rundstange d in dem Rahmen
α verhindert, indem durch eine geringe Kraftäußerung mittels der Handgriffe h und k
das Pfluggestell in der geeigneten Stellung ge-
halten werden kann, ohne die Verdrehung des
Rahmens mitzumachen. Die beiden auf Verdrehung etwas vorgespanten Federn erleichtern
das Zurückdrehen des Pfluggestelles in die Mittellage. Weiter dampfen die Federn/
auch gleichzeitig die beim Pflügen als Stöße auftretenden Änderungen des Pflugwiderstandes,
ähnlich wirkend wie die bekannten federnden Zugkupplungen bei Pflügen.
ίο Um den Motorpflug beim Arbeiten auf dem
Felde sowie beim Fahren auf der Straße zu lenken, wird der Handgriff k in horizontaler
Ebene um das Rohr i geschwenkt und hierdurch das Lenkrad I verstellt. Damit das Pflugschar
beim Fahren mit dem Motorpflug auf der Straße nicht streift, wird der Bolzen m
entsprechend umgesteckt.
Claims (3)
1. Motorpflug, dadurch gekennzeichnet, daß der Pflugbaum um eine in der Fahrrichtung
liegende Achse (d) im Motorfahrgestell drehbar gelagert ist und durch
die Achse (d) umgebende Federn (/) in der Mittellage gehalten wird.
2. Motorpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (f) an der.
Achse und dem Gestell derart abgestützt sind, daß sie als Stoßfänger wirken.
3. Motorpflug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer der beiden
Handgriffe, als Lenkstange ausgebildet, mit einem Lenkrad verbunden ist, das bei
der Arbeit auf der Furchensohle läuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE323976T | 1918-06-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE323976C true DE323976C (de) | 1920-08-14 |
Family
ID=6176704
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918323976D Expired DE323976C (de) | 1918-06-07 | 1918-06-07 | Motorpflug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE323976C (de) |
-
1918
- 1918-06-07 DE DE1918323976D patent/DE323976C/de not_active Expired
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