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DE3237012A1 - Ausdehnungsverbindungs- und abdichtungsaufbau - Google Patents

Ausdehnungsverbindungs- und abdichtungsaufbau

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Publication number
DE3237012A1
DE3237012A1 DE19823237012 DE3237012A DE3237012A1 DE 3237012 A1 DE3237012 A1 DE 3237012A1 DE 19823237012 DE19823237012 DE 19823237012 DE 3237012 A DE3237012 A DE 3237012A DE 3237012 A1 DE3237012 A1 DE 3237012A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
expansion joint
channel
channels
load
sealing structure
Prior art date
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Application number
DE19823237012
Other languages
English (en)
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DE3237012C2 (de
Inventor
Joseph W. Gallagher
Gerald L. 15219 Pittsburgh Pa. Goldman
William A. 15238 Pittsburgh Pa. Merlack
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Royston Laboratories Inc
Original Assignee
Royston Laboratories Inc
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Publication date
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Priority to DE19823237012 priority Critical patent/DE3237012C2/de
Publication of DE3237012A1 publication Critical patent/DE3237012A1/de
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Publication of DE3237012C2 publication Critical patent/DE3237012C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D19/00Structural or constructional details of bridges
    • E01D19/06Arrangement, construction or bridging of expansion joints

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

  • BESCHREIBUNG
  • Die Erfindung betrifft einen Ausdehnungsverbindungsaufbau, und zwar insbesondere einen wasserdichten Ausdehnungsverbindungsaufbau für Brücken, Fahrbahnen, Straßendämme und ähnliche Bauwerke.
  • Die Notwendigkeit, einen Ausdehnungsverbindungsaufbau zwischen Abschnitten einer Brückenfahrbahn sowie zwischen einer Brückenfahrbahn und einer benachbarten bzw. angrenzenden Straßenoberfläche vorzusehen, ist an sich bekannt und seit langem Gegenstand der technischen Entwicklung. Typische Ausdehnungsverbindungen nach dem Stande der Technik sind mit ineinandergreifenden bzw. miteinander verflochtenen Metallgebilden auf den beiden benachbarten Enden ausgebildet worden, oder mit einer Metallzunge oder Metallaschen, die an einem Ende befestigt ist bzw. sind und verschiebbar über dem benachbarten Fahrbahnende liegen.
  • Diese Einrichtungen sind sehr starker Korrosion unterworfen und beinhalten verschiedene andere Schwierigkeiten, insbesondere in Gegenden, in denen eine hohe Salzkonzentration vorhanden ist, wie beispielsweise in Schneezonengebieten, wo der Schnee durch Salzstreuen beseitigt wird, oder in Küstengebieten, wo sie von Meersprühwasser erreicht werden können. Aufgrund der Bemühungen, diese Schwierigkeiten zu überwinden, ist eine Vielzahl von Einrichtungen vorgeschlagen worden, die lasttyagende Metallteile, welche die Ausdehnungsverbindung bilden, zu schützen. So ist es z. B. aus der US-PS 3 165 986 von Hirst et al. bekannt, ineinandergreifende bzw. miteinander verflochtene Metallgebilde, die an jedem benachbarten Ende der Brückenfahrbahn befestigt sind, mittels einer Auflage aus einer Gummimatte abzudecken, die mit langgestreckten querverlaufenden Stangen verstärkt ist, welche auf den ineinander- greifenden bzw. miteinander verflochtenen Gebilden ruhen.
  • Aus der US-PS 3 797 188 von Mansfield ist es bekannt, eine Schulter auf jedem Fahrbahnende vorzusehen, so daß diese beiden Schultern im Abstand voneinander angeordnet sind, sowie ein T-Teil über den Spalt zu legen und die gesamte Anordnung mit einem entsprechend geformten Gummiabdichtungsteil abzudecken. Nach der US-PS 3 797 952 von Pomnerening et al. wird eine Scherenspreizeranordnung an entgegengesetzten Enden mit den benachbarten Enden einer Brükkenfahrbahn verbunden, wobei eine Mehrzahl von Stangen auf dem Scherenspreizer gehaltert bzw. durch den Scherenspreizer abgestützt ist und sich ein Gummiabdichtungsteil zwischen den Stangen befindet. Nach der US-PS 3 316 574 von Pare wird eine geformte Elastomerplatte vorgesehen, die eine langgestreckte Stange hat, welche eine ausreichende Breite besitzt, so daß sie die Öffnung zwischen den Fahrbahnenden überspannt und welche darin eingeformt ist sowie sich parallel zu der Öffnung zwischen den Fahrbahnenden erstreckt. Auch nach der US-PS 3 555 982 von George wird eine geformte Elastomerplatte verwendet, es ist jedoch eine Mehrzahl von nebeneinanderliegenden Stangen quer zu dem Schlitz zwischen den Fahrbahnenden in Öffnungen in dem Gummi vorgesehen. Die Stangen sind kürzer als die Öffnungen in dem Gummi, so daß sich der Gummi bei der Ausdehnung und beim Zusammenziehen bewegen kann, ohne daß die Fahrbahnenden die-Stangen berühren. In der US-PS 3 520 236 von Sequaris wird ein ähnlicher Aufbau vorgeschlagen, wie er in der US-PS 33 16 574 beschrieben ist, und es wird eine langgestreckte Platte vorgesehen, die mittels einer Elastomerplatte abgedeckt ist. Der Vorschlag der US-PS 3 899 261 von Mievi,lle sieht ein Gummiteil mit Hohlräumen und darin befindlichen Metall stangen vor, ähnlich wie in der US-PS 3 555 982 beschrieben. Die US-PSen 3 720 474 von Stog et al. und 3 717 969 von sequaris beschreiben sehr ähnliche Bauweisen, wonach ein Elastomer- teil mit einer Mehrzahl von im Abstand voneinander befindlichen Verstärkungsteilen in Schlitzen im Boden versehen ist, die parallel zu den Enden der Fahrbahn und dem Schlitz zwischen denselben verlaufen. Alle diese Einrichtungen haben einige der Nachteile der Einrichtungen nach dem früheren Stand der Technik. So sind die Metallteile der Konstruktionen nach den US-Patentschriften 3 165 986 und 3 797 188 sowie 3 797 952 und die Metallteile einiger Ausführungsformen der Konstruktionen nach den US-Patentschriften 3 316 574, 3 520 236, 3 717 969 und 3 899 261 sowie 3 720 474 alle den Umwelteinflüssen von unten her ausgesetzt, obwohl sie auf der Oberseite abgedeckt sind. Nach der US-PS 3 555 982 ist zwar eine vollständige Abdeckung der Stangen vorgesehen, jedoch haben die nach dieser Druckschrift verwendeten Stangen einen hohen Grad an Durchbiegung, und die Stangenenden verursachen ernsthafte Schwierigkeiten des Einschneidens in den Gummi und einer überschüssigen Spannung, die auf den Gummi einwirkt, und es gibt keine Möglichkeit, sie zu zentrieren.
  • Mit der Erfindung wird ein Ausdehnungsverbindungsaufbau geschaffen, mit dem alle Schwierigkeiten der vorerwähnten Bauweisen ausgeschaltet werden. Insbesondere wird mit der Erfindung ein Aufbau zur Verfügung gestellt, in dem eine Beschädigung durch Korrosion minimal ist. In dem Aufbau nach der Erfindung ist die-Durchbiegung an der Verbindungstelle sehr klein, und es wird keine merkliche Beschädigung am Elastomerkörper der Abdichtung durch interne Bewegung von Metallverstärkungsteilen bewirkt.
  • Mit der Erfindung wird ein Ausdehnungsverbindungs- und Abdichtungsaufbau für einen Zwischenraum variabler Breite zwischen einem Paar von Fahrbahn-, StraßeRdamm-, Brükken- o. dgl. -abschnitten, die bei Temperaturänderungen einer Ausdehnung und Zusammenziehung ausgesetzt sind, zur Verfügung gestellt, wobei die beiden Fahrbahn-, Straßendamm-, Brücken- o. dgl. -abschnitte ein Paar von angrenzenden abgesetzten bzw. mit Ausnehmung versehenen Trägerplatten haben, die ein langgestrecktes Elastomerteil mit allgemein parallelen seitlichen Randkanten und allgemein parallelen oberen und unteren Oberflächen umfassen, wobei außerdem eine Mehrzahl von im Abstand voneinander vorgesehenen, sich quer erstreckenden, allgemein.rechteckigen Kanälen vorhanden ist, die sich zwischen der oberen und unteren Oberfläche von einer Randkante zur anderen durch das Elastomerteil erstrecken, wobei ferner jede der Öffnungen bzw. jeder der Kanäle einen sich nach einwärts erstreckenden Vorsprung auf wenigstens einer Seite hat und eine Reihe von lasttragenden Metallteilen, welche die allgemeine Form der sich quer erstreckenden Kanäle haben, verschiebbar in diesen Kanälen vorgesehen sind, wobei außerdem die lasttragenden Metallteile eine Ausnehmung besitzen, welche dem Vorsprung entspricht und mit diesem in Eingriff tritt sowie kürzer als die Länge des Kanals sind; die erwähnte Ausnehmung und der Vorsprung plazieren die Enden des lasttragenden Teil im wesentlichen in gleichen Abständen von den beiden Randkanten und halten die Enden in dieser Position, wobei die lasttragenden Teile eine Länge haben, welche ausreicht, daß sie den Zwischenraum zwischen der Fahrbahn-, Straßendamm-, Brücken- o. dgl. -abschnitten überspannen und jederzeit über einem Teil jeder ausgenommenen Trägerplatte zu liegen kommen; schließlich ist eine Befestigungseinrichtung zum Befestigen der seitlichen Randkanten des Elastomerteils mit den beiden Fahrbahn-, Straßendamm-, Brücken- o. dgl.-abschnitten vorgesehen, und eine Mehrzahl von im Abstand voneinander befindlichen Schlitzen bzw. Nuten ist aktuell bzw. vorzugsweise auf beiden Kanten und der oberen und unteren Oberfläche vorgesehen, da- mit eine bessere Ausdehnung und Zusammenziehung des Elastomerteils ermöglicht wird. Vorzugsweise ist der allgemein rechteckige quer verlaufende Kanal an den Ecken gerundet, so daß sich ein generell langer flacher ovaler Querschnitt ergibt, und die lasttragenden Teile haben den gleichen Querschnitt. Die lasttragenden Teile sind vorzugsweise gegossene Teile aus hochfestem Stahl. Die Vorsprünge in dem Kanal sind vorzugsweise auf jeder Seite und in gleichen Abständen von den Randkanten vorgesehen.
  • Die Befestigungseinrichtung ist vorzugsweise ein H-förmiges Metallteil, das einen quer verlaufenden, mit Gewinde versehenen Vorsprung hat, der sich aus der seitlichen Randkante zwischen jedem Kanal erstreckt, wobei sich das H-Teil auf bzw. an dessen Seite befindet und sich die Schenkel des H teilweise oberhalb und unterhalb von benachbarten Kanälen erstrecken sowie der mit Gewinde versehene Vorsprung in Öffnungen in einem Halteteil auf jeder abgesetzten bzw.
  • ausgenommenen Trägerplatte befestigt ist. Vorzugsweise sind sowohl die obere als auch die untere Oberfläche wie auch die seitlichen Randkanten mit parallelen, im Abstand voneinander vorgesehenen Schlitzen bzw. Nuten und benachbarten Vorsprüngen versehen, die eine gleichförmigere und regelmäßigere Ausdehnung und Zusammenziehung des Elastomerteils ermöglichen.
  • Die vorstehenden sowie weitere Ziele, Zwecke, Merkmale und Vorteile der Erfindung seien nachfolgend anhand einiger in den Fig. 1 bis 12 der Zeichnung im Prinzip dargestellter, besonders bevorzugter Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Ausdehnungsverbindungs- und Abdichtungsaufbaus näher erläutert; es zeigen: Fig. 1 eine teilweise Aufsicht von oben auf einen Ausdehnungsverbindungsaufbau gemäß der' Erfindung; Fig. 2 eine Aufrißstirnansicht des Ausdehnungsverbindungsaufbaus der Fig. 1; Fig. 3 eine teilweise Seitenaufrißansicht des Ausdehnungsverbindungsaufbaus der Fig. 1; Fig. 4 eine Aufsicht von unten auf den Ausdehnungsverbindungsaufbau der Fig. 1; Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V der Fig. 1; Fig. 6 einen teilweisen Schnitt längs der Linie VI-VI der Fig. 1; Fig. 7 eine Aufsicht auf eine lasttragende Stange, die in dem Ausdehnungsverbindungsaufbau nach Fig. 1 vorgesehen ist; Fig. 8 eine Seitenaufrißansicht der Stange nach Fig. 7; Fig. 9 eine Aufrißstirnansicht der Stange der Fig. 7; Fig. 10 eine Aufsicht von oben auf ein H-förmiges Metallbefestigungsteil, wie es in der Ausführungsform nach Fig. 1 vorgesehen ist; Fig. 11 eine Seitenaufrißansicht des H-förmigen Teils der Fig. 10; und Fig. 12 eine Stirnschnittansicht des H-förmigen Teils der Fig. 10.
  • Es sei nun näher auf die Figuren der Zeichnung Bezug genommen, in denen ein Ausdehnungsverbindungsaufbau veranschaulicht ist, der ein langgestrecktes Elastomerteil 10 mit einer oberen Oberfläche 11 und einer unteren Oberfläche 12 sowie im Abstand voneinander befindlichen seitlichen Randkanten 13 und 14 aufweist. Die obere Oberfläche 11 und die untere Oberfläche 12 sind mit allgemein parallelen, im Abstand voneinander vorgesehenen Schlitzen 15 und 16 versehen, die sich in Längsrichtung des Elastomerteils erstrecken und in der vorliegenden Ausführungsform einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt haben und deren Tiefe in der vorliegenden Ausführungsform wesentlich geringer als die Dicke des Elastomerteils ist.
  • Die seitlichen Kanten sind auch vorzugsweise mit im Abstand voneinander vorgesehenen parallelen Schlitzen 17, 17a und 17b versehen, die auch als Stirn- bzw. Seitenschlitze bezeichnet werden können und sich in Längsrichtung des Elastomerteils erstrecken; diese Schlitze bzw.
  • Ausnehmungen haben in der vorliegenden Ausführungsform einen trapezförmigen Querschnitt, nämlich die Schlitze 17 und 17a bzw. die Form einer bogenförmigen Abschrägung, wie der Schlitz 17b. Die Seitenschlitze 17, 17a und 17b dienen dazu, das Zusammendrücken der seitlichen Kanten 13 und 14 zum Zwecke des Erzielens einer Abdichtung der Grenzfläche zwischen Elastomerteil und Stahl längs der Kante der Ausdehnungsverbindung zu erleichtern. Die Schlitze in der oberen Oberfläche 11 und der unteren Oberfläche 12 bilden Bereiche für die Bewegung des Elastomers während der Ausdehnung und Zusammenziehung. Die Abmessung des Elastomerteils bzw. -streifens hängt von der Abmessung der Verbindungsstelle ab, die abgedeckt werden soll, sowie von den allgemeinen klimatischen Bedingungen und von der Belastung. Eine Mehrzahl von in gleichen Abständen voneinander vorgesehenen langgestreckten ovalen Kanälen 16 erstreckt sich von einer seitlichen Kante 13 zur anderen seitlichen Kante 14 im mittleren Bereich zwischen der oberen Oberfläche 11 und der unteren Oberfläche '12. Jeder Kanal 18 hat ein Paar von Rastvorsprüngen 19, die sich am Mittelpunkt seiner Länge in den Kanal hinein erstrecken, und eine langgestreckte flache, gegossene Graphitstahlstange 20, die am Mittelpunkt ihrer Länge Einschnitte 21 hat, welche den Vorsprüngen 19 entsprechen, ist in jeden Kanal 18 so weit eingefügt, daß der jeweilige Vorsprung 19 in Eingriff mit dem entsprechenden Einschnitt 21 tritt, so daß die Stange in dem Kanal 18 verrastet wird. Jede Stange 20 ist ein wenig kürzer als der Kanal 18, jedoch genügend lang, daß sie stets den Zwischenraum zwischen einem Paar von Brücken- oder Straßenoberflächen überspannt, der mittels der Ausdehnungsverbindung abgedeckt werden soll. Die Stangen 20 sind infolgedessen, nachdem sie in die Kanäle 18 eingefügt worden sind, durch die Rastvorsprünge 19 und die Rasteinschnitte 21 in ihrer Position festgelegt und können sich in der Längsrichtung des Kanals nicht frei bewegen, jedoch mit der Ausnahme, daß sie sich innerhalb des Kanals 18 relativ zu dem umgebenden Elastomer frei ausdehnen und zusammenziehen können.
  • Halteplatten22, die generell H-förmig sind (siehe Fig. 11) und eine oder mehrere Verstärkungsrippen 23 auf einem Schenkel sowie eine oder mehrere Verstärkungsrippen 24 auf dem anderen Schenkel haben und außerdem eine Öffnung 25 besitzen, in der sie eine Schraube halten, sind entweder in das Elastomer an jeder seitlichen Randkante eingeformt bzw. von dem Elastomer umformt, wobei das Schraubenende vorsteht, oder sie sind in vorgeformte Taschen bzw.
  • Ausnehmungen in dem Elastomer eingefügt. Die Halteplatten sind so ausgebildet, daß sich die H-Konfiguration, wenn sie sich auf der Seite des Elastomerteils befindet, wenigstens teilweise um benachbarte Kanäle 18 erstreckt (siehe Fig. 3). Ein querverlaufender Schlitz 27 erstreckt sich quer über die untere Oberfläche 12 des Elastomerteils, und zwar parallel fluchtend mit der Achse der Schrauben 26 an jedem Ende, und dieser Schlitz 17 schneidet die Schlitze 16; in der vorliegenden Ausführungsform sind meh- rere Schlitze 27 parallel zueinander vorgesehen (siehe Fig. 4) und haben einen Querschnitt, der sich im wesentlichen aus einem Halbkreis und einem denselben verlängernden Rechteck zusammensetzt (siehe Fig. 5). Die Rippe 24 und der entsprechende Schenkel der Halteplatte ist so ausgebildet, daß sie auf der tragenden Oberfläche der Trägerplatte 30 zusammen mit der unteren Oberfläche 12 des Elastomerteils ruhen. Dadurch wird verhindert, daß eine Belastung, die auf die obere Oberfläche einwirkt, eine Scherkraft auf die Schraubenköpfe ausübt.
  • Das Elastomerteil ist an einem Trägerteil 30 befestigt, das eine Stahlplatte, eine Betonrandfläche oder dergleichen sein kann, und zwar ist die Befestigung mittels Schrauben 26 ausgeführt, die durch Löcher 31 in einer langgestreckten Winkelstange bzw. einem langgestreckten Winkelprofil 32 hindurchgehen, die bzw. das ihrer- bzw.
  • seinerseits mit Schrauben 33 befestigt ist. Dadurch wird verhindert, daß die Verbindungsstelle zwischen dem Elastomerteil 10 und der Winkelstange bzw. dem Winkelprofil 32 unter Spannung aufgetrennt wird. Diese Abdichtungswirkung wird außerdem an den seitlichen Randkanten 13 und 14 dadurch verbessert, daß ein paralleler Schlitz 17 oberhalb und ein Schlitz 17b unterhalb der Schrauben 26 eingeformt bzw. in dem Elastomerteil vorgesehen sind, wie auch ein dritter Schlitz 17a an den Schrauben selbst. Diese Schlitze ermöglichen es, daß das Elastomer,beispielsweise Gummi oder Kautschuk, gut zusammengedrückt werden kann und die maximale Abdichtungswirkung erbringt.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen und Anwendungen beschränkt, sondern sie läßt sich im. Rahmen des Gegenstands der Erfindung, wie er in den Ansprüchen angegeben ist, sowie im Rahmen des allgemeinen Erfindungsgedankens, wie er den gesamten Unterlagen entnommen werden kann, in vielfältiger Weise mit Erfolg ausführen.

Claims (10)

  1. Ausdehnungsverbindungs- und Abdichtungsaufbau PATENTANSPRÜCHE 1. Ausdehnungsverbindungs- und Abdichtungsaufbau für Zwischenräume variabler Breite zwischen einem Paar von Fahrbahn-, Straßendamm-, Brücken- o. dgl. -abschnitten, die bei Temperaturänderungen einer Ausdehnung und Zusammenziehung unterworfen sind, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die beiden Fahrbahn-, Straßendamm-, Brücken- o. dgl. -abschnitte ein Paar von angrenzenden abgesetzten bzw. mitrertiefung versehenen Trägerplatten (30) haben, die ein langgestrecktes Elastomerteil (10) mit allgemein parallelen seitlichen Randkanten (13, 14) und allgemein parallelen oberen und unteren Oberflächen (11, 12) aufnehmen, wobei sich eine Mehrzahl von im Abstand voneinander vorgesehenen und sich quer erstreckenden, allgemein rechteckigen Kanälen von einer Randkante (13) zur anderen Randkante (14) zwischen der obe- ren und unteren Oberfläche (11, 12) durch das Elastomerteil (10) erstreckt, wobei ferner jede dieser Öffnungen (18) bzw. jeder dieser Kanäle (18) eine Rasteinrichtung (19) auf wenigstens einer Seite hat und eine Reihe von lasttragenden Metallteilen (20), deren Anzahl gleich der Anzahl der Kanäle (18) ist und die die generelle Form der sich quer erstreckenden Kanäle (18) haben sowie darin verschiebbar sind, vorgesehen ist, wobei ferner die lasttragenden Metallteile (20) eine in Eingriff mit der Rasteinrichtung (19) in dem Kanal (18) tretende und damit zusammenwirkende Rasteinrichtung (21) haben, so daß die lasttragenden Teile (20) in dem Kanal (18) zentriert sind, wobei ferner die lasttragenden Teile (20) kürzer als die Länge des Kanals (18) sind und in dem jeweiligen Kanal (18) durch die Rasteinrichtung (19, 21) im wesentlichen in gleichen Abständen von den Randkanten (13, 14) gehalten werden, jedoch eine solche Länge haben, die ausreicht, den Zwischenraum zwischen den Fahrbahn-, Straßendamm-, Brücken- o. dgl. -abschnitten zu überspannen und jederzeit über einem Teil von jeder ausgenommenen Trägerplatte (30) zu liegen zu kommen, und wobei ferner eine Befestigungseinrichtung (22, 26) zum Befestigen der seitlichen Randkanten (13, 14) des Elastomerteils (10) an den im Abstand voneinander befindlichen Fahrbahn-, Straßendamm-, Brücken- o. dgl. -abschnitten vorgesehen ist, sowie eine Mehrzahl von in Längsrichtung im Abstand voneinander angeordneten Schlitzen bzw. Nuten (15, 16, 17, 17a, 17b) auf wenigstens einer der seitlichen Randkanten (13, 14) und/oder der oberen und unteren Oberflächen (11, 12) des Elastomerteils (10).
  2. 2. Ausdehnungsverhindungs- und Abdichtungsaufbau nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Rasteinrichtung (19) in dem Kanal (18) ein sich nach einwärts erstreckender Vorsprung (19) auf bzw. in der Mitte bzw. Längsmitte von wenigstens einer Seitenwand ist, und daß die damit zusammenwirkende Rasteinrichtung (21) auf bzw. an dem lasttragenden Metallteil (20) eine den Vorsprung aufnehmende entsprechende Ausnehmung in der Mitte bzw. Längsmitte des lasttragenden Teils (20) ist.
  3. 3. Ausdehnungsverbindungs- und Abdichtunsgsaufbau nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Rasteinrichtung (19, 21) ein Paar von gegenüberliegenden Elastomervorsprüngen ist, die auf den beiden Seitenwänden jedes Kanals (18) im wesentlichen in der Mitte bzw. Längsmitte des Kanals (18) angeordnet sind und in ein Paar von damit zusammenwirkenden entsprechend geformten Ausnehmungen (21) eingreifen, die in jedem lasttragenden Teil (20) im wesentlichen in dessen Mitte bzw. Längsmitte vorgesehen sind.
  4. 4. Ausdehnungsverbindungs- und Abdichtungsaufbau nach Anspruch 1, 2 oder 3, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die generell rechteckigen Kanäle (18) gerundete Ecken haben, so daß sich ein generell langer ovaler Querschnitt- ergibt, und daß die lasttragenden Teile (20) den gleichen Querschnitt haben.
  5. 5. Ausdehnungsverbindungs- und Abdichtungsaufbau nach einem der Ansprüche lbis 4, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die lasttragenden Teile (20) aus Graphitstahl gegossen sind.
  6. 6. Ausdehnungsverbindungs- und Abdichtungsaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Befestigungseinrichtung (22, 26) ein allgemein H-förmiges Metallteil (22) ist oder umfaßt, das einen Gewindebolzen (26) hat, der mittig von demselben vorsteht und sich zwischen jedem querverlaufenden Kanal (18) aus der jeweiligen seitlichen Randkante (13, 14) heraus erstreckt, wobei sich das H-förmige Teil (22) auf der Seite des quer verlaufenden Kanals (18) oder zweier quer verlaufender Kanäle (18) befindet und sich die Schenkel des H-förmigen Teils (20) teilweise über und unter benachbarte Kanäle (18) erstrecken.
  7. 7. Ausdehnungsverbindungs- und Abdichtungsaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Befestigungseinrichtung (22, 26) ein allgemein H-förmiges Teil (22) ist oder umfaßt, das mittig desselben ein Loch (25) zur Aufnahme eines Gewindebolzens (26) bzw. einer Schraube hat, der bzw.
    die sich durch dieses Loch (25) und durch ein Loch in dem Elastomerteil (10) zwischen jedem quer verlaufenden Kanal (18) erstreckt, wobei sich das H-förmige Teil (22) auf der Seite eines quer verlaufenden Kanals (18) oder zweier quer verlaufender Kanäle (18) befindet und sich die Schenkel des H-förmigen Teils (22) teilweise über und unter benachbarte Kanäle (18) erstrecken.
  8. 8. Ausdehnungsverbindungs- und Abdichtungsaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d a d u r c h g e -k e'n n z e i c h n e t , daß jede Randkante (13, 14) wenigstens einen sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz (17) bzw. eine sich in Längsrichtung erstreckende Nut (17) hat, der bzw. die sich längsweisye von bzw. bezüglich der Kante (13, 14) oberhalb des quer verlaufenden Kanals (18) erstreckt, und einen Schlitz (17b) bzw. eine Ausnehmung, Nut o. dgl. (17bs, der bzw. die sich unterhalb des quer verlaufenden Kanals (18) erstreckt.
  9. 9. Ausdehnungsverbindungs- und Abdichtungsaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 8, d a d u r c h g e - k e n n z e i c h n e t , daß sowohl die obere als auch die untere Oberfläche (11, 12) des Elastomerteils (10) je im Abstand voneinander befindliche längsverlaufende Schlitze bzw. Nuten (15, 16) haben.
  10. 10. Ausdehnungsverbindungs- und Abdichtungsaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 9, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß das langgestreckte Elastomerteil (10) eine Mehrzahl von im Abstand voneinander vorgesehenen quer verlaufenden Schlitzen bzw. Nuten (27) auf der unteren Oberfläche (12) hat, die parallel zur Mittellinie jeder Befestigungseinrichtung (22, 26) sind und die in Längsrichtung verlaufenden Schlitze bzw. Nuten (16) schneiden.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1295579B (de) * 1965-11-01 1969-05-22 Gen Tire & Rubber Co Vorrichtung zum UEberbruecken von Dehnungsfugen, insbesondere in Bruecken
DE2314967A1 (de) * 1972-03-27 1973-10-04 Helka Sa Decklasche oder fugendichtung fuer dehnungsfugen an ingenieurbauwerken

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