[go: up one dir, main page]

DE3236014A1 - Aufspulvorrichtung fuer kontinuierlich anlaufende faeden - Google Patents

Aufspulvorrichtung fuer kontinuierlich anlaufende faeden

Info

Publication number
DE3236014A1
DE3236014A1 DE19823236014 DE3236014A DE3236014A1 DE 3236014 A1 DE3236014 A1 DE 3236014A1 DE 19823236014 DE19823236014 DE 19823236014 DE 3236014 A DE3236014 A DE 3236014A DE 3236014 A1 DE3236014 A1 DE 3236014A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
winding
carrier
bobbin
winding spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823236014
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert 5609 Hückeswagen Schiminski
Herbert Ing.(grad.) 5630 Remscheid Turk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Barmag AG
Original Assignee
Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19823211603 external-priority patent/DE3211603C2/de
Application filed by Barmag Barmer Maschinenfabrik AG filed Critical Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
Priority to DE19823236014 priority Critical patent/DE3236014A1/de
Publication of DE3236014A1 publication Critical patent/DE3236014A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/04Arrangements for removing completed take-up packages and or replacing by cores, formers, or empty receptacles at winding or depositing stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/04Arrangements for removing completed take-up packages and or replacing by cores, formers, or empty receptacles at winding or depositing stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • B65H67/044Continuous winding apparatus for winding on two or more winding heads in succession
    • B65H67/048Continuous winding apparatus for winding on two or more winding heads in succession having winding heads arranged on rotary capstan head
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Auf spulvorrichtung für kontinuierlich anlaufende Fäden
  • Die Erfindung betrifft die ;;eiterentwicklung eines Verfahrens nach der Hauptanmeldung (IP-1243). Die Hauptanmeldung betrifft eine Auf spulvorrichtung, durch welche ständig anlaufende Fäden verlustlos aufgespult werden können.
  • Beim Aufspulen ständig anlaufender Fäden läßt sich ein verlustloser Spulenwechsel, d.h. ein verlustloses Austauschen einer vollen Spule gegen eine Leerhülse erreichen, wenn der Faden auf mindestens zwei abwechselnd in Betrieb befindlichen Spulspindeln mit darauf aufgespannten Hülsen aufgewickelt und durch eine einzige Changiereinrichtung, die den Spulspindeln im Fadenweg vorgeordnet ist, zu Kreuzspulen verlegt wird. Die Auf spulvorrichtung ist hierzu mit einem um eine horizontale Drehachse drehbaren Träger versehen.
  • Auf diesem Träger sind zum Beispiel und vorzugsweise zwei Spindeln parallel zu dessen Drehachse drehbar und auskragend gelagert. Auf jeder Spulspindel kann eine der Zahl der aufzuwickelnden Fäden entsprechende Anzahl von Leerhülsen aufgespannt werden. Da kontinuierlich anlaufende Fäden meistens Synthesefasern sind, welche in vertikaler Richtung von oben nach unten gesponnen werden, befindet sich oberhalb des Trägers, jedenfalls aber im Fadenlauf vor dem Träger eine Changiereinrichtung, welche den Faden im wesentlichen senkrecht zu seiner Laufrichtung über einen wesentlichen Teil der Hülsenlänge hin- und herverlegt, so daß der Faden zu Kreuzspulen abgelegt wird. Zum Spulenwechsel befinden sich an jeder Spindel oder an jeder Hülse Fadenfangeinrichtungen in einer der Zahl der Fäden entsprechenden Zahl, welche einen laufenden Faden an der rotierenden Spulspindel bzw. Hülse festzuhalten vermögen.
  • Weiterhin weist eine derartige Aufspulvorrichtung einen Hilfsfadenführer im Bereich der Changiereinrichtung auf, welcher zum Ausheben des Fadens aus der Changiereinrichtung und zum Bewegen des Fadens im wesentlichen senkrecht zu seiner Laufrichtung und außerhalb des Verlegungshubes geeignet ist.
  • Die Hauptanmeldung dient dem Zweck, ein Verfahren und eine Aufspulvorrichtung bereitzustellen, die einen verlustlosen Spulenwechsel im oben aufgezeigten Sinne derart zulassen, daß kein Abfall und keine Qualitätsminderung während des Spulenwechsels entsteht. Dabei wird insbesondere die Aufgabe gelöst, einen derartigen Spulenwechsel auch bei Spulvorrichtungen zu bewerkstelligen, welche eine Vielzahl von Fäden, insbesondere mehr als vier Fäden gleichzeitig auf einer entsprechenden Anzahl von Leerhülsen aufwickeln.
  • Die Hauptanmeldung vermeidet die nach der DE-AS 20 65 653 vorgeschlagem.,im Fangen des Fadens auf der Spulspindel bzw. Hülse sowie der Bildung der Fadenreserve dienende Axialverschiebung der Spulspindel, da diese Axialbewegungen sehr schnell mit erheblichen Beschleunigungs- und Verzögerungskräften durchgeführt werden müssen, einen hohen technischen Aufwand erfordern und zu schädlichen Erschütterungen der Aufwickelvorrichtung und Textilmaschine führen.
  • Nach der Hauptanmeldung dient die Axialverschiebung der Spulspindel nicht dem Beginn des Aufspulens, d.h. dem Fadenfangen und Bilden der Reservewicklung auf der Leerhülse.
  • Die Axialverschiebung der Spulspindel mit der vollen Spule verhindert vielmehr, daß bei der Führung des Fadens außerhalb des Changierhubes der Faden von der vollen Spule herunterfällt.
  • Die vorliegende Zusatzerfindung vermeidet darüberhinaus auch, daß die Schwenk- bzw. Drehbewegung des Trägers mit zu hohen Beschleunigungen und Verzögerungen durchgeführt werden muß, da auch derartige Beschleunigungen und Verzögerungen zu schädlichen Erschütterungen der Aufwickelvorrichtung und der Textilmaschine und darüberhinaus zu Beschädigungen der Spule und der Spulspindel führen können.
  • Der Spulkopf nach dieser Erfindung weist zwar für jede Spulspindel einen Achsantriebsmotor auf. Durch diesen wird die Spulspindel mit der Leerhülse mittels eines zweiten Frequenzgebers angelassen. Die Drehzahlvorgabe erfolgt so, daß die Umfangsgeschwindigkeit der auf der Spulspindel aufgespannten Leerhülse in wesentlichen der Umfangsgeschwindigkeit der Treibwalze entspricht. Die Drehzahl des Achsantriebsmotors der Spulspindel braucht dabei bis zur Wiederherstellung des Umfangskontaktes zwischen der Spulspindel und der Treibwalze trotz des wachsenden Spulendurchmessers nicht verändert zu werden, da die aus dem wachsenden Spulendurchmesser resultierenden höheren Fadenspannungen von dem elastischen Fadenmaterial über eine gewisse, kurze Zeit aufgenommen werden können.
  • Die Spulspindel mit der bzw. den vollen Spulen kann allerdings nach Unterbrechung des Umfangskontaktes zwischen der vollen Spule und der Treibwalze (Beginn der Wechselphase) durch den Achsantriebsmotor nur angetrieben werden, wenn man neben dem ersten Frequenz geber für den Treibwalzenantrieb und neben dem zweiten Frequenzgeber für den Achsantrieb der Spulspindel mit den Leerhülsen auch noch einen dritten Frequenzgeber vorsehen würde, dessen Frequenz die langsamere Drehzahl der Spulspindel mit der vollen Spule ergibt und außerdem unterschiedlichen Spulendurchmessern angepaßt werden kann.
  • Das ist jedoch technisch schwierig und aufwendig.
  • Diese Zusatzerfindung geht aus von der Erkenntnis, daß insbesondere beim Anliefern der kontinuierlich laufenden Fäden mittels Galetten ein Verschlappen des Fadens zwischen der letzten Galette und der Aufwickeleinrichtung vermieden werden muß. Anderenfalls kommt es zur Wicklerbildung.
  • Da die vollen Spulen in der Wechselphase nicht angetrieben werden, ist die erforderliche Aufwickelgeschwindigkeit und die dadurch bedingte Fadenspannung nach Unterbrechung des Antriebskontaktes zwischen der Treibwalze und der vollen Spule durch die Massenträgheit der vollen Spulen nur aufrechtzuerhalten, wenn die bereits auf ihre Sollgeschwindigkeit angelassene Spulspindel mit den Leerhülsen möglichst schnell in ihre Fangposition gebracht werden kann, in der sie ausreichenden Umfangskontakt mit dem noch zur vollen Spule laufenden Faden hat und diesen sicher fängt.
  • Die Erfindung ist darin zu erblicken, daß der Träger mit den Spulspindeln nach Unterbrechung des Umfangskontaktes zwischen den vollen Spulen und der Treibwalze mit großer Geschwindigkeit geschwenkt bzw. gedreht, jedoch nicht in der Warteposition der Spulspindel abgebremst wird. Vielmehr fahren die Spulspindeln mit den Leerhülsen und den vollen Spulen über ihre jeweilige Sctriebs- bzw. Warteposition hinauf bis der Träger mit geringer Verzögerung zum Stillstand gebracht ist. Bei dieser schnellen Schwenkbewegung erfolgt das Fangen des Fadens auf der Leerhülse. Die kritische Phase des Wechselvorganges wird dadurch schnell beendet. Nunmehr steht ausreichend Zeit zur Verfügung, um den Träger langsam in seine Sollstellung zu fahren, in welcher die Spulspindel mit der Leerhülse ihre Betriebsposition innehat und durch Verminderung des Pelativabstandes zwischen Treibwalze und Träger in Umfangskontakt mit der Treibwalze gebracht werden und der Achsantriebsmotor dieser Spulspindel wieder abgeschaltet werden kann. Die Erfindung vermeidet also eine starke, schädigende Verzögerung durch Abbremsung des Trägers mit den vollen Spulen.
  • Durch das Uberfahren der Sollposition wird der weitere Vorteil erreicht, daß der Umschlingungswinkel -des Fadens an den Leerhülsen vergrößert und dadurch das Fangen des Fadens sicherer wird.
  • Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Figuren 1 bis 6 geschildert, welche ergänzend zu der Hauptanmeldung den Schwenkvorgang des Trägers 18 darstellen. Wegen weiterer Einzelheiten der Auf spulvorrichtung wird auf die Beschreibung der Hauptanmeldung zu den dortigen Figuren 1 bis 12 Beztolgenommen.
  • In den Figuren 1 bis 6 zu dieser Anmeldung ist die erfindungsgemäße Folge von Verfahrensschritten zum Spulenwechsel an einer Aufspulvorrichtung gezeigt, wie sie im wesentlichen z.B. in der DE-PS 21 10 367 gezeigt ist. Auf einem einskizzierten Träger 18, welcher um die Drehachse 19 drehbar ist, sind die Spulspindeln 9.1 und 9.2 frei drehbar und auskragend gelagert. Darüberhinaus ist jede Spulspindel mit einem -hier nicht dargestellten - ein- und auskuppelbaren ilfsantrieb versehen. Hierzu wird z.B. auf DE-PS 26 55 544 (Bag.
  • 1009) verwiesen. Die auf den Spulspindeln 9.1 bzw. 9.2 gebildeten Spulen werden durch die Treibwalze 20 angetrieben.
  • Die Changiereinrichtung besteht zum einen aus Kehrgewindewelle 2 und Changierfadenführer 3 und weiterhin aus der Nutwalze 21, welche vom Faden 6 umschlungen wird. Die Changiereinrichtungen und die Treibwalze 20 sind auf einem in vertikaler Richtung beweglichen, einskizzierten Schlitten 22 angebracht. Einzelheiten der dargestellten Changiereinrichtung ergeben sich z.B. aus den DE-PS 20 40 479 und 23 45 898.
  • Der Faden wird durch die in Fig. 1 gezeigte Galette angeliefert.
  • Fig. 1 zeigt die Aufspulposition für die volle Spule 8.1.
  • In Fig. 2 wird zúm Zwecke des Spulenwechsls zunächst der Schlitten 22 mit Bewegungsrichtung 23 hochgefahren, so daß die Treibwalze 20 von der vollen Spule 8.1 abhebt (Beginn der Wechselphase). Nunmehr oder vorzugsweise gleichzeitig wird der Träger 18 - wie in Fig. 3 gezeigt - mit Bewegungsrichtung 24 sehr schnell gedreht, bis die Spulspindel 9.2 mit der darauf aufgespannten Leerhülse 7.2 in den Fadenlail gerät. Erfindungsgemäß fahren die Leerhülse und die Vollspule über ihre gestrichelt eingezeichnete Sollpositionen (Betriebsposition A bzw. Warteposition B) hinaus. Dadurch ergibt sich eine vergrößerte Umschlingung des Fadens an der Leerhülse. Hierdurch ist die Schlepplänge L2 zwischen dem Ablaufpunkt des Fadens von der Nutwalze und dem Auflaufpunkt des Fadens auf die volle Spule 8.1 erheblich vergrößert und der Verlegungshub entsprechend verkleinert worden. Durch die Verminderung des Umschlingungswinkels der Nutwalze 21 beim Wegfahren der Vollspule 8 wird zudem bewirkt, daß der Faden in den Umkehrbereichen aus den umkehrenden Nuten herausfällt, wodurch sich eine weitere Verkürzung des Verlegungshubes ergibt. Nunmehr wird die Spulspindel 9.1 - wie in der Hauptanmeldung beschrieben -derart axial verschoben, daß z.B. die linke Stirnfläche der vollen Spule 8.1 annähernd mit dem linken Ende des verkürzten Verlegungshubes zusammenfällt. Nunmehr wirq der Faden durch Hilfsfadenführer 11 mit Bewegungsrichtung 25 aus dem Changierfadenführer 3 und der Nutwalze 21 herausgehoben und durch die Normalebene, in der die Fadenfangeinrichtung auf der Spulspindel 9.2 liegt, oder etwas darüber hinaus geführt.
  • Die Fangeinrichtung ist für textile Fäden bevorzugt als Schlitz auf dem Umfang der I1ülse 7 angebracht und liegt etwas außerhalb des Wickelbereichs H. Im Bereich der Normalebene, in der dieser Schlitz liegt, führt der Hilfsfadenführer 11 eine relativ langsame Axialbewegung aus, damit zwei Faden sicher gefangen wird. Damit ist die Wechselphase beendet. Nunmehr wird der Hilfsfadenführer 11 mit hoher Geschwindigkeit zurück in Richtung des Bereichs des normalen Changierhubes gefahren, so daß - wie sich aus Fig. 3 der Hauptanmeldung ergibt - zwischen dem Fangschlitz 17 und der rechten Endseite des normalen Wickelbereiches H lediglich wenige Windungen einer Fadenreserve 26 aufgebracht werden. Sobald der Hilfsfadenführer 11 den Changierbereich CH wieder annähernd erreicht hat, gibt er den Faden frei und wird wieder in seine Ausgangsposition zurückgebracht.
  • Der Faden wandert in den Bereich des normalen Changierhubs und wird von den Changiereinrichtungen gefangen und zu einer Kreuzspule verlegt. Dabei wird die Spulspindel 9.2 bzw. die darauf aufgespannte Leerhülse wieder in Kontakt mit der Treibwalze 20 gebracht, indem der Schlitten 22 in seine Ausgangslage zurückgefahren und der Träger 18 entsprechend zurückgedreht wird. Die Betriebsposition für die Spulspindel 9.2 ist in Fig. 8 dargestellt.
  • Es sei erwähnt, daß der Wechselvorgang, d.h. die Vorgänge zwischen Beginn und Beendigung der Wechselphase, so schnell geschehen, daß die Vollspule 8.1 infolge ihrer eigenen Massenkräfte keinen weiteren Antrieb braucht (so in DE-PS 21 10 367), welcher die Spulspindel 9.1 mit der Vollspule 8.1 mit der Umfangsgeschwindigkeit der Fadengeschwindigkeit antreibt. Vielmehr ist der Hilfsantrieb oder - alternativ -sind die jeder Spulspindel zugeordneten Hilfsantriebe nur zum Antrieb der Spulspindel mit den Leerhülsen bestimmt.
  • Die Spulspindeln 9.2 sind bei dieser Ausführung vor und bei der Fadenübergabe durch diese Hilfsantriebe derart angetrieben, daß ihre Oberflächengeschwindigkeit im wesentlichen der Fadengeschwindigkeit entspricht und etwas darüber liegt.
  • Um die notwendige hohe Drehgeschwindigkeit des Trägers und die kurze Wechselphase zu erreichen, wird der Träger nicht in der in Fig. 4 gestrichelt eingezeichneten Position der Spulspindeln 9.1 und 9.2, d.h. der Betriebsposition A der Spulspindel 9.2 und der Warteposition B der Spulspindel 9.1 abgebremst. Vielmehr geschieht die Abbremsung mit geringer Verzögerung, so daß die Spulspindeln über die eingestrichelte Position hinaus fahren. Wie in Fig. 5 gezeigt, wird der Träger 18 anschließend langsam zurückgeschwenkt, bis die Spulspindeln 9.2 und 9.1 ihre Sollpositionen A bzw. B erreicht haben. Nunmehr kann - wie in Fig. 6 gezeigt - die Treibwalze 20 mit dem Schlitten 22 wieder abgesenkt und in Umfangskontakt mit den Leerhülsen bzw. den sich darauf bildenden Spulen gebracht werden.
  • Die Erfindung vermeidet trotz der notwendigen hohen Geschwindigkeit, mit der der Träger 18 geschwenkt wird, daß der Träger stark abgebremst und verzögert wird. Hierdurch wird nicht nur ein starker Bremsverschleiß vermieden. Es wird auch erreicht, daß die Schwenkgeschwindigkeit wahrend der kritischen Phase des Wechselvorganges, in der der Faden nur durch die Massenträgheit der rotierenden vollen Spule unter Spannung gehalten wird, noch erhöht werden kann. Die Abbremsung des Schwenkens kann so sanft geschehen, daß Erschütterungen der Aufspulvorrichtung und Schädigungen der vollen Spule vermieden werden.
  • BEZUGSZElaIENAUFSTELLUNG 1 Changiereinrichtung 2 Kehrgewindewelle 3 Changierfadenführer 4 Nuten 5 Geradführung 6 Faden 7 Hülse 8 Kreuzspule 9.1 Spulspindel 9.2 Spulspindel 10 Drehrichtung 11 Hilfsfadenführer 12 translatorische Bewegungsrichtung (Pfeil) der Spulspindel 9.1 13 Auflauflinie des Fadens 6 auf Kreuzspule 8 14 translatorische Bewegungsrichtung (Pfeil) der Spulspindel 9.2 15 translatorische Bewegungsrichtung (Pfeil) der Spulspindel 16 Bewegungsrichtung des Hilfsfadenführers 17 Fangschlitz 18 Träger 19 Drehachse 20 Treibwalze 21 Nutwalze 22 Schlitten 23 Bewegungsrichtung des Schlittens 24 Bewegungsrichtung des Trägers 18 25 Bewegungsrichtung des Hilfsfadenführers 26 Fadenreserve 30 Finger, Führungsstück 31 Platte, Gegenführung 32 Rohr 33 Kolben 34 Zylinder 35 Maschinengestell 36 Zuleitung 37 Zuleitung 38 Geradführung 39 Bewegungsrichtung der Platte 31 40 Stift 41 Kulissenführung 42 Schlitz 43 Stange 44 Kolben 45 Zylinder 46 Leitung 47 Leitung 48 Bewegungsrichtung Rohr 32 49 Bewegungsrichtung Stange 43 50 Hubende der Changierbewegung, Spulenende 51 Fangschlitz 52 Hülse 53 Fadenreservewicklung 54 Anlaufebene, Anlaufschräge, Schräge 55 Abbindewulst 56 Fadenführungsschlitz 57 Fadenlaufebene 58 Grund des Fadenführungsschlitzes Leerseite

Claims (1)

  1. Ansprüche 1. Aufspulvorrichtung für kontinuierlich anlaufende Fäden mit folgenden Einrichtungen zum verlustlosen Spulenwechsel: 1.1 Ein um eine horizontale Drechachse (19) drehbarer Träger (18); 1.2 vorzugsweise zwei Spulspindeln (9.1; 9.2), die auf dem Träger (18) parallel zu dessen Drehachse (19) drehbar und auskragend gelagert sind und auf denen eine der Zahl der aufzuwickelnden Fäden (6) entsprechende Anzahl von Hülsen (7) aufspannbar ist; 1.3 eine Changiereinrichtung (1), die parallel zu der Drehachse (19) des Trägers (18) im Fadenlauf vor den Spulspindeln (9.1 bis 9.2) angeordnet ist; 1.4 eine Fadenfangeinrichtung (17) an den Hülsen (7) oder Spulspindeln (9.1 und 9.2); 1.5 ein Hilfsfadenführer (11) zum Ausheben des Fadens (6) aus der Changiereinrichtung (1) und Bewegung des Fadens (6) außerhalb des Verlegungshubes (11) zur Bildung einer Fadenreserve (26, 53); 1.6 Der Träger (18) ist derart drehbar, daß sich die Spulspindel (9.1) mit der Vollspule (8) in Richtung gegen den Fadenlauf (6) bewegt und sich dabei der Abstand zwischen der Changiereinrichtung (1, 21) und der Spulspindel (9.1) derart vergrößert, daß der Verlegungshub (H) des Fadens (6) auf der Vollspule (8) um einen Betrag (2h) verkleinert wird, welcher mehr als doppelt so groß ist wie der Abstand (D) zwischen der Fadenfangeinrichtung (17) und dem einen Ende des maximalen Verlegungshubes (H); 1.7 die Spulspindel (9.1) mit der Vollspule (8) ist vorzug weise nach Hauptanmeldung P 32 11 603.9 (Bag. 1243 DE) axial verschiebbar in der Richtung, in der sich der Hilfsfadenführer (11) außerhalb des Verlegungshubes (H) bewegt um einen Betrag (A), der größer ist als die Bewegungslänge des Hilfsfadenführers (11) außerhalb des Verlegungshubes (H), jedoch kleiner als die Hälfte der Verkürzung (2h) des Verlegungshubes (H), Kennzeichen: 1.8 Der Träger (18) wird beim Spulenwechsel und Umlegen des Fadens mit maximaler Beschleunigung und Geschwindigkeit bis über die Betriebsposition A bzw. Warteposition B der Spulspindel (9.1, 9.2) hinaus geschwenkt und mit geringer Verzögerung abgebremst und sodann mit geringer Beschleunigung und Geschwindigkeit in die Warte- bzw. Betriebsposition der Spulspindeln (9.1, 9.2) zurückgefahren; 1.9 jede Spulspindel (9.2) mit Leerhülse ist durch einen Achsantriebmotor mit konstant vorgegebener Drehzahl und begrenzter Leistung derart antreibbar, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Leerhülse im wesentlichen der Umfangsgeschwindigkeit der Treibwalze (20) entspricht.
DE19823236014 1982-03-30 1982-09-29 Aufspulvorrichtung fuer kontinuierlich anlaufende faeden Withdrawn DE3236014A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19823236014 DE3236014A1 (de) 1982-03-30 1982-09-29 Aufspulvorrichtung fuer kontinuierlich anlaufende faeden

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19823211603 DE3211603C2 (de) 1981-04-04 1982-03-30 Verfahren zum verlustfreien Spulenwechsel beim Aufspulen eines kontinuierlich zulaufenden Fadens sowie Aufspulvorrichtung
DE3222536 1982-06-12
DE3224109 1982-06-29
DE19823236014 DE3236014A1 (de) 1982-03-30 1982-09-29 Aufspulvorrichtung fuer kontinuierlich anlaufende faeden

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3236014A1 true DE3236014A1 (de) 1983-12-15

Family

ID=27432789

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19823236014 Withdrawn DE3236014A1 (de) 1982-03-30 1982-09-29 Aufspulvorrichtung fuer kontinuierlich anlaufende faeden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3236014A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3744209A1 (de) * 1987-12-24 1989-07-06 Rieter Ag Maschf Verfahren zum fangen eines synthetischen garnes waehrend des spulenwechsels bei einem aufspulautomaten sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
US5566904A (en) * 1993-04-23 1996-10-22 Murata Kikai Kabushiki Kaisha Method for sequentially winding elastic yarn on a plurality of bobbin holders

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3211603C2 (de) * 1981-04-04 1984-11-08 Barmag Barmer Maschinenfabrik Ag, 5630 Remscheid Verfahren zum verlustfreien Spulenwechsel beim Aufspulen eines kontinuierlich zulaufenden Fadens sowie Aufspulvorrichtung

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3211603C2 (de) * 1981-04-04 1984-11-08 Barmag Barmer Maschinenfabrik Ag, 5630 Remscheid Verfahren zum verlustfreien Spulenwechsel beim Aufspulen eines kontinuierlich zulaufenden Fadens sowie Aufspulvorrichtung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3744209A1 (de) * 1987-12-24 1989-07-06 Rieter Ag Maschf Verfahren zum fangen eines synthetischen garnes waehrend des spulenwechsels bei einem aufspulautomaten sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
US5566904A (en) * 1993-04-23 1996-10-22 Murata Kikai Kabushiki Kaisha Method for sequentially winding elastic yarn on a plurality of bobbin holders

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0374536B1 (de) Aufspulmaschine
DE3734478A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum fuehren, halten und trennen eines fadens beim spulenwechsel
CH656865A5 (de) Verfahren zum spulenwechsel beim aufspulen eines staendig anlaufenden fadens und aufspulvorrichtung.
CH649065A5 (de) Vorrichtung zum aufspulen eines garnes auf eine garnspule.
DE1760880A1 (de) Verfahren zur Erzeugung einer Fadenreserve auf einem Spulenaufnahmekoerper bei Streckwindmaschinen und fuer die Durchfuehrung des Verfahrens eingerichtete Streckwindmaschine
DE1435340A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufspulen frisch gesponnener ungedrehter Kunstfaeden
DE69822592T2 (de) Aufwickelvorrichtung insbesondere für Garn
EP0286893A1 (de) Verfahren zum Anlegen eines mit konstanter geschwindigkeit angelieferten Fadens an eine Spulhülse
DE60032289T2 (de) Aufwickelverfahren zum Bilden einer Fadenreserve
EP0521816B1 (de) Verfahren zur Übergabe des Fadens von einer vollen Spule an eine leere Hülse und eine Spulmaschine
EP0391101B1 (de) Spulautomat
EP0349939B1 (de) Verfahren zum Spulenwechsel
DD144037A5 (de) Vorrichtung zum aufspulen textiler faeden
DE2651225A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum aufwickeln oder aufspulen von draht o.dgl.
DE3236014A1 (de) Aufspulvorrichtung fuer kontinuierlich anlaufende faeden
DE2623175A1 (de) Garnwickelvorrichtung
DE2330961A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur bildung einer fadenreserve
DE3146263A1 (de) "verfahren und spulmaschine zum aufwickeln eines mit hoher geschwindigkeit kontinuierlich angelieferten fadens auf einer spule"
DE3211603C2 (de) Verfahren zum verlustfreien Spulenwechsel beim Aufspulen eines kontinuierlich zulaufenden Fadens sowie Aufspulvorrichtung
DE2614252B2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Fadenreserve
EP2468669B1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Färbespule
DE2406641A1 (de) Aufwickelvorrichtung mit automatischem wechsel von huelsen
CH631413A5 (de) Vorrichtung zum aufspulen textiler faeden.
DE2914440A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum aufspulen textiler faeden
DE2916458A1 (de) Vorrichtung zum aufspulen textiler faeden

Legal Events

Date Code Title Description
AF Is addition to no.

Ref country code: DE

Ref document number: 3211603

Format of ref document f/p: P

AF Is addition to no.

Ref country code: DE

Ref document number: 3211603

Format of ref document f/p: P

8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: BARMAG AG, 5630 REMSCHEID, DE

8110 Request for examination paragraph 44
8130 Withdrawal