DE3234060A1 - Elektrostatischer wandler - Google Patents
Elektrostatischer wandlerInfo
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Description
Elektrostatischer Wandler
Die Erfindung bezieht sifh Mf sinen elektrostatischen Wand
ler zur Verwendung in Siazälitsikr
Fig. 1 ist eine scheraatisehs Darstellung eines elektro
statischen Wanälsrs als ZSins-sImikrophon mit einer fest
stehenden scheibenförirdg-an Elektrode Ä. Eine Schwingmembran
B liegt auf der Oberfläche dsr feststehenden Elektrode A auf.
Eine scheibenförmige bsi^clichs Elektrode C ist auf der Ober
fläche der Schwingmembran 3 angebracht. Die bewegliche Elek
trode C und die fsststsiisrids Elektrode A liegen jeweils an
einem Anschluß siiier Stromquelle S „ Die Stromquelle S lie
fert beispielsweise si;vi SMdisannung zwischen 100 und 200 V
und FrequenssR s"-?Isohsu 50 und 60 kHz. Wenn von der Strom
quelle S aus elektrische Signals auf die bewegliche Elek
trode C und clis fsststsbsrd^ Elektrode A gegeben werden, ge
rät die Schwingmembran 3 in Schwingungen und sendet Ultra
schallwellen. £izs„ Die i'licLt^irkiKig äer feststehenden Elek
trode A sind fer Schv/irig^s-^r^ii 3 und dergleichen lassen sich
näherungsweiss durch die fclgsade Glsichung der Theorie der
Richtwirkung von kreis£ö-riuic:en Kclbenschwingern ausdrücken,
weil sie arciiähsrrio; ebsr.3 =i^hi-?in.gende Flächen aufweisen:
z _ -J^sin θ
worin A die Wellen IM jigs, 5 ds^ Durchmesser der Schallquelle
und θ äea Wisiksl badsutst, Ζ:ϊ die Gleichung wird eingesetzt
λ-= 8,7 hm UHiG d « 3S $s ~:κ>τ--Ά-& sich die Richtwirkung mit
ORIGINAL INSPECTED
den Merkmalen der Fig. 2 ergibt. Man sieht, daß die Nebenkeule
nur um 16 dB geschwächt ist. Die Anwendung eines Schwingers mit einer derartigen Richtwirkung beispielsweise
bei einem Ultraschallschalter führt zur Ausbildung eines Identifikationsbereichs an der Stelle, die wegen der genannten
Nebenkeule unbrauchbar ist. Ein derartiger, in Fig. 3 gezeichneter Schwinger, bei dem der Randbereich D der
Schwingerfläche vorwärts geneigt ist (in Abstrahlrichtung der Schallwellen Y), um Phasen von beiden Seiten der Schwingfläche
zur Geltung zu bringen, ist von dem Erfinder bereits vorgeschlagen worden, um den Nachteil der großen Nebenkeulen
auszuschalten.
Gemäß Fig. 3 stimmt der Schichtaufbau aus der feststehenden
Elektrode 1, der Schwingmembran 2 und der beweglichen Elektrode 3 genau überein mit dem Aufbau des üblichen elektrostatischen
Ultraschall-Einzelschwingers, aber der Mittelteil E der ersten Elektrode 1 ist eben, die Randpartie D der feststehenden
Elektrode ist konisch ausgeführt, und die feststehende Elektrode 1 besitzt über die Oberfläche der feststehenden
Elektrode verteilt eine große Zahl Schallwellen abstrahlender Löcher 8. Die Ränder der Schwingmembran 2
und der beweglichen Elektrode 3 sind zwischen einem Einspannrahmen 6 und den Endflächen eines Befestigungsgestells
7 festgelegt. Die Austrittsrichtung der Schallwellen ist durch einen Pfeil bezeichnet* Mit diesen Mitteln wird, obwohl,
wie in Fig. 2 gestrichelt angedeutet, die Nebenkeule um 30 dB geschwächt werden kann, die Resonanzfrequenz von
mindestens 80 kHz erzeugt. Die Anwendung eines Schwingers mit derart hohen Resonanzfrequenzen ist unzweckmäßig, weil
die Abnahme des Schalldrucks erheblich ist. Die für den Gebrauch eines Schwingers geeignetsten Frequenzen liegen
zwischen etwa 40 und 60 kHz.
Danach liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen elektrostatischen Ultraschallschwinger zu entwickeln, bei
ORIGINAL INSPECTED
dem die Resonanz freqiieas erniedrigt und der Konversionskoeffizient zwischen, akustischen und elektrischen Signalen
erhöht werden kann.
Die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung werden
nachstehend im einzelnen anhand der Fig. 4 bis 9, insbesondere
der Fig. β beschrieben, Im übrigen stellen die Figuren
dar:
Fig. 1 ein Schema für sinsii üblichen elektrostatischen
-Wandler;
Fig. 2 die Kennlinien sinss üblichen elektrostatischen
Wandlers g wie er in Fig« I angedeutet ist;
Fig. 3 einen Schnitt durch einen weiteren Wandler;
Fig. 4 einen Schnitt in größerem Maßstab durch die wesentlichen
Elements d'sr bsvorsugten- Aus führungs form
de r Erfindung?
Fig. 5 eine psrspsktivischs Ansicht der. Hauptelemente
einer fests-cehsiifian 3iaktrode nach Fig. 4 in grösserem
Maßstab?
Fig. 6 eiiiSii Schnitt oxidati clsa Gssamtaufbau eines erfinöttiigsgeaiäßsn
alaktrostatischen Wandlers;
Fig. 7 eins Draufsicht cs:-.£ sine feststehende Elektrode
Fig. 8 eine Rückansicht ainer feststehenden Elektrode
uö.oh Fig» 5?
Fig, 9 ein perspefetivischsis Serlegbiid eines erfindungsgeroäSea
elektros-t-^^isshea Wandlers;
^ - · ■ ORIGINAL INSPECTED
Fig. 10 ein Diagramm, des -Zusammenhangs
zwischen Frequenz und Ausgangsschalldruck . im Falle einer feststehenden Elektrode mit eingearbeiteten
Nuten und andererseits einer feststehenden Elektrode ohne Nuten;
Fig. 11 ein Diagramm der Beziehung zwischen Frequenz und Ausgangsschalldruck in Abhängigkeit von der Lagebeziehung
zwischen Nuten und Löchern;
Fig. 12 eine Draufsicht zur Veranschaulichung der Gestaltung einer weiteren feststehenden Elektrode zur Verwendung
bei Vergleichsversuchen.
In den Figuren bezeichnet 1 eine scheibenförmige feststehende Elektrode mit ebenem Mittelteil und konisch geformtem Randteil.
Eine Schwingmembran 2 liegt zwischen der feststehenden Elektrode 1 und einer beweglichen Elektrode 3; der Aufbau
entspricht also dem üblichen. Eine große Zahl von Nuten 4 sind konzentrisch in die Oberfläche der feststehenden Elektrode
1 eingelassen, die die Schwingmembran 2 berührt (vgl. Fig. 8); die Nuten 4 öffnen sich zu der Schwingmembran hin
und haben Rechteckquerschnitt. Ferner sind radial von der Mitte der feststehenden Elektrode 1 aus Löcher 5 dort eingeschnitten
/ wo sich auch Nuten 4 befinden; die Löcher 5 durchsetzen die ganze feststehende Elektrode 1, und ihre
Weite ist größer als die Breite der Nuten 4. Wenn die feststehende Elektrode 1 eine Dicke von 1 mm hat und ihr
Außendurchmesser 38 mm beträgt, haben die Nuten 4 zweckmäßigerweise eine Breite zwischen 0,2 und 0,5 mm, ihre Tiefe
liegt bei 0,3 bis 0,5 mm, und der Durchmesser der Löcher beträgt 1 mm.
Die Schwingmembran 2 ist als Kunststoffolie aus Polyesterharz od. dgl. ausgebildet. Metallmembranen, etwa aus Aluminium,
ORIGINAL INSPECTED C0PY
werden auf die Schwingmembran 2 aufgedampft und dienen als bewegliche Elektrode 3» Die Schwingmembran 2 sitzt unbeweglich
zwischen einer Einbauunterlage 9 aus Kunststoff und
der inneren Abschlußfläche einer gewölbten Einspanneinrichtung 10 aus Aluminium oder einem anderen leitenden Werkstoff
an deren Randteil. Die Befestigung der Einbauunterlage 9 und der Einspanneinrichtung 10 aneinander erfolgt durch Umfalzen
des gezahnten Randes 10a der Einspanneinrichtung 10 um den Randteil 9a der Einbauunterlage 9. Die Schwingmembran '.
wird durch die Federkraft einer druckausübenden Blattfeder gegen die feststehende Elektrode 1 gedrückt; die Blattfeder
12 ist zwischen einem χ-ückseitigen Deckel 11, der die offene
Seite der feststehenden Elektrode 1 abschließt, und der Einspanneinrichtung 10 angeordnet.
Die Schwingmembran 2 wird vor der Montage mit einer gewissen Lose zwischen der Einbauunterlage9 und der Einspanneinrichtung
10 gehalten. Die Schwingmembran 2 liegt bei der Montage an der gesamten Fläche der feststehenden Elektrode 1 an.
Die druckausübende Blattfeder 12 ist aus elektrisch leitendem Werkstoff hergestellt und weist eine herausgeschnittene Lasche
12a auf, die aus einer Öffnung 11a vorsteht, die sich
in der Mitte des rückseitigen Deckels 11 befindet. Eine Halteschraube 13 hält den Deckel 11 an der feststehenden Elektrode
1 fest.
Die Halteschraubs 13 ist mit einem (nicht gezeichneten) aussenliegenden
Anschluß verbunden und dient als Stromzuführung für die feststehende Elektrode 1. Die Stromzuführung zu
der beweglichen Elektrode 3 erfolgt durch die druckausübende Blattfeder 12 - deren Laschanteil 12 a mit dem nicht gezeichneten
außenliegenäen Anschluß verbunden ist, und durch die Einspanneinrichtung IC»
Durch das Zuführen "on elektrischen Signalen an die beweg-
ORIGiNAL INSPECTED Copy
■·* 8· -
liehe Elektrode 3 und die feststehende Elektrode 1 wird
die Schwingmembran 2 auf den Nuten 4 in Schwingungen versetzt.
Die entstehende Schwingung pflanzt sich in der von der Schwingmembran 2 abgewandten Richtung (Y-Richtung) durch
Löcher 5 am Ort der Nuten 4 fort und tritt in Form von Schalldrücken nach außen. Fig. 10 zeigt die Beziehung zwischen
Frequenzen und Austrittsschalldrücken für den Fall, daß die feststehende Elektrode 1 mit Nuten 4 versehen ist (Kurve
a), und für den Fall, daß solche Nuten 4 nicht vorgesehen sind (Kurve b). Aus Kurve a ist zu entnehmen, daß die Resonanzfrequenzen
erniedrigt werden können.
Fig. 11 zeigt Kennlinien für die Beziehung zwischen der Lage der Nuten 4 und der Lage der Löcher 5, die beide in die
feststehende Elektrode 1 eingelassen sind; die Frequenzen sind auf der Abszissenachse und die Austrittsschalldrücke
auf der Ordinatenachse abgetragen. Die Kurve c gilt für den Fall, daß die Löcher 5 an den gleichen Stellen wie die
Nuten 4 angebracht sind, während die Kurve d den Fall zeigt, daß die Löcher 5 auf Geraden liegen und die Nuten 4 konzentrisch
verlaufen, wobei die Löcher 5 teilweise die Nuten
f I
4 überlappen. Danach können die Resonanzfrequenzen erniedrigt werden, indem Nuten 4 ausgebildet werden, während der Konversionskoeffizient
sich erhöhen läßt, indem die Löcher 5 an den gleichen Stellen angeordnet werden wie die Nuten 4.
Für den Verlauf der in den Fig. 11 und 12 gezeichneten Kennlinien haben die Erfinder folgende Erklärung:
Die den öffnungen der Nuten 4 gegenüberliegenden Teile der
Schwingmembran 2verden frei, wobei die Teile der Schwingmembran
2, die den genannten Öffnungen der Nuten 4 entsprechen, mit niedrigerer Resonanzfrequenz schwingen und
die Ränder der genannten öffnungen der Nuten 4 Unterstützungspunkte der Schwingmembran darstellen.
Die Löcher 5 v?erden an der gleichen Stelle ausgeschnitten
wie die Nuten 4, weil die von den Teilen nahe den Nuten 4 erzeugten Schwingungen, die die obenbezeichnete zweckmäßige
Resonanzfrequenz einhalten, mit höchstem Wirkungsgrad in Schalldrücke umgesetzt werden. Das schließt die Möglichkeit
ein, den Schall im Schallbereich der genannten zweckmäßigen Resonanzfrequenzen zu verstärken. Die Kennlinien in den
Fig. 10 und 11 wurden unter folgenden Bedingungen gewonnen:
Der Durchmesser der feststehenden Elektrode in dem zur Erzeugung von Schallweilen wirksamen Bereich (vgl. Fig. 6)
betrug f = 36 mm, der Durchmesser der feststehenden Elektrode
in ihrem mittleren ebenen Teil g = 25 mm, der Winkel θ = 12°, der Trichterflächenanteil in dem genannten wirksamen
Bereich zum Erzeugen von Schallwellen 29 %, der Durchmesser der Löcher 5 1,0 ram, die an die feststehende und
df e bewegliche Elektrode gelegte Spannung 100 V Wechselspannung und 1*11 Y. Gleichspannung., und der Abstand zwischen einem
Meßmikrophon und dem Schwinger 30 cm«
Bei der beschriebenen bevorzugten ausfuhrungsform der Erfindung
ist eir.e feststehende Elektrode mit Nuten zum Festlegen von Resonanzfrequenzen in der Oberfläche der Elektrode
vorgesehen, die einer Schwingmembran zugewandt ist; anstelle der Nuteu. können aber auch kreisförmige oder rechteckige
Vertiefungen oder Einschnitts vorgesehen werden, die die feststehende Elektrode durchsetzen. Die Grundidee der vorliegenden
Erfindung ist, kurz gesagt, Vertiefungen vor der
Schwingmembran zu formen^ um Zwischenräume entstehen· zu
lassen.
Zwar sind die Nuten bai den bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung konzentrisch angeordnet; im übrigen liefert aber jede Anordnung von Hüten (Vertiefungen), bei der die
Nuten symmetrisch au der i-litte der feststehenden Elektrode
als Symmetriepunkt verlaufen, unverändert die gleichen
erwünschten Kennlinien. Auch derartige Abänderungen liegen somit im Rahmen der Erfindung.
Wie oben angegeben, ist gemäß der Erfindung eine große Zahl von sich zu einer Schwingmembran hin öffnenden Vertiefungen
in der die Schwingmembran berührenden Oberfläche einer feststehenden Elektrode vorgesehen, wodurch die Resonanzfrequenzen
im Vergleich zu einer Elektrode ohne Nuten erniedrigt werden können; eine Vielzahl von Löchern ist an den gleichen Stellen
geschnitten, an denen sich auch die Vertiefungen befinden, wodurch, wie sich aus Fig. 11 ergibt, der Austrittsschalldruck
um ungefähr 10 dB im Vergleich zu dem Fall erhöht wird, daß die Löcher nicht an den gleichen Stellen angebracht
sind wie die Vertiefungen, und damit läßt sich der Konversionskoeffizient erhöhen.
ORIGINAL INSPECTED
_ 4JU Leerseite
Claims (2)
- PatentanwälteDietrich LewinskyHeinz - Joachim HuberReiner PrietschGotthardstr. 81βΟΟΟ München 21 li|# September 1982Matsushita Electric Works, Ltd.ate η tans ?:» r ü ehe :^) Elektrostatischer wandler-;, mit ainer Schwingmembran zwischen einer feststehenden und einer beweglichen Elektrode, wobei an den beicvan Elektroden elektrische Signale anliegen5dadurch gekennzeichnet D claif- die die Schwingmembran (2) berührende Oberfläche der feststehenden Elektrode (1) mit einer Vielzahl von der- Festlegung der Resonanzfrequenz dienenden Vertiefung®η versehen ist, die sich zu der Seite der Schwingnssibra.n (2) hin öffnen, sowie mit einer Vielzahl von üffnungsn (5) sum Herausführen des Schalldrucks an einer* Vielsaiil von Stellen, die den Stellen der Vertiefungen entsprechen.
- 2. Elektrostatischer- Wandler, insbesondere nach Anspruch 1, bei dem die feststehende Elektrode (i) auf ihrer Oberfläche mit der- Schi7ingmenibv£ii -(2) versehen ist und die bewegliche Elektrode (3) auf ο.θτ Oberfläche der Schwingmembran angebracht ist., so clE.fi, elektrische Signale anORIGINAL INSPECTEDdie bewegliche Elektrode (3) und die feststehende Elektrode (1) anlegbar sind,dadurch gekennzeichnet, daß eine große Zahl von zu der Schwingmembran (2) hin sich öffnenden rechteckigen Nuten(4) konzentrisch in die die Schwingmembran (2) berührende Oberfläche der feststehenden Elektrode (1) eingelassen sind, und daß eine Vielzahl von durch die feststehende Elektrode (1) hindurchführenden Öffnungen (5) am Ort der Nuten (H) ausgebildet ist.ORIGINAL INSPECTED
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP56144902A JPS5846800A (ja) | 1981-09-14 | 1981-09-14 | 静電型超音波振動子 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3234060A1 true DE3234060A1 (de) | 1984-03-15 |
| DE3234060C2 DE3234060C2 (de) | 1987-04-02 |
Family
ID=15372961
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3234060A Expired DE3234060C2 (de) | 1981-09-14 | 1982-09-14 | Elektrostatischer Wandler |
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| DE (1) | DE3234060C2 (de) |
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